Wunsch nach und Angst vor einer Beziehung/ Nähe

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Rose85
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Wunsch nach und Angst vor einer Beziehung/ Nähe

Beitrag von Rose85 » Dienstag 26. Februar 2019, 19:49

Geht es euch auch so, dass ihr euch einerseits nach einer Beziehung und Intimitäten sehnt und andererseits große Angst davor habt?
Wenn ja, woran liegt das bei euch und was tut ihr dagegen?

Viele Grüße!

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Undomiel
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Re: Wunsch nach und Angst vor einer Beziehung/ Nähe

Beitrag von Undomiel » Dienstag 26. Februar 2019, 20:17

Ja, das ist bei mir genau so. Ich denke das liegt an meiner Unerfahrenheit und allgemeinen Unsicherheit sowie meinem geringen Selbstwertgefühl. Ich habe einfach Angst, in einer Beziehung nicht gut genug zu sein. In jeder Hinsicht. Und in der Folge zurückgewiesen und verletzt zu werden. Deswegen hab ich auch riesengroße Angst vor Dates. Entweder man wird direkt abgelehnt oder es könnte ja tatsächlich ernst werden und man wird dann zurückgewiesen :roll: Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ein Mann dauerhaft mit mir zusammen sein will. Um mir die (in meinem Kopf unausweichliche) Verletzung durch die Ablehnung zu ersparen, sabotiere ich jede eventuelle Möglichkeit eines romantischen Kontaktes dann lieber von vorneherein selber. Man könnte es wohl Selbstmord aus Angst vor dem Tod nennen...
Was man dagegen machen kann? Keine Ahnung... :sadwoman:
"Sie sehnt sich nach Nähe, Geborgenheit,
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Re: Wunsch nach und Angst vor einer Beziehung/ Nähe

Beitrag von One One Seven » Dienstag 26. Februar 2019, 20:51

Mir geht es so ähnlich.
Ich sehne mich nach Intimitäten und einer Beziehung, bin mir jedoch unsicher ob ich zu einer Beziehung fähig oder schon zu sehr in meinem Lebensstil festgefahren bin.

Man sollte sich vor allem nicht selbst schlecht reden / denken.
Jede/r hat Macken, ist mit seinem Körper nicht so ganz zufrieden und besitzt gute wie schlechte Eigenschaften.
Aber in der Regel sind wir alle zumindest "brauchbar".

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Re: Wunsch nach und Angst vor einer Beziehung/ Nähe

Beitrag von Rose85 » Dienstag 26. Februar 2019, 21:06

Undomiel hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 20:17
Ja, das ist bei mir genau so. Ich denke das liegt an meiner Unerfahrenheit und allgemeinen Unsicherheit sowie meinem geringen Selbstwertgefühl. Ich habe einfach Angst, in einer Beziehung nicht gut genug zu sein. In jeder Hinsicht. Und in der Folge zurückgewiesen und verletzt zu werden. Deswegen hab ich auch riesengroße Angst vor Dates. Entweder man wird direkt abgelehnt oder es könnte ja tatsächlich ernst werden und man wird dann zurückgewiesen :roll: Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ein Mann dauerhaft mit mir zusammen sein will. Um mir die (in meinem Kopf unausweichliche) Verletzung durch die Ablehnung zu ersparen, sabotiere ich jede eventuelle Möglichkeit eines romantischen Kontaktes dann lieber von vorneherein selber. Man könnte es wohl Selbstmord aus Angst vor dem Tod nennen...
Was man dagegen machen kann? Keine Ahnung... :sadwoman:
Das hätte 1:1 ich geschrieben haben können XD Genauso geht es mir auch immer! Ich habe immer Angst davor, derjenige, der scheinbar Interesse bekundet, tut dies nur, weil er ein falsches Bild von meinem Aussehen und mir als Ganzem hat. Ich rede mir ein, dass er spätestens dann, wenn er heraus gefunden hat, wie ich "wirklich" bin und aussehe, schreiend weg läuft... daher laufe ich lieber vorher schreiend weg :hammer:
Irgendwie helfen mir auch verschiedene psychologische Strategien nicht so wirklich, mit denen ich versuche, zu lernen, mich mehr zu mögen und anzunehmen. Ich komme immer wieder an diesen Punkt... :sadman:

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Re: Wunsch nach und Angst vor einer Beziehung/ Nähe

Beitrag von vinzenz67 » Dienstag 26. Februar 2019, 21:11

Exakt dasselbe denke ich auch du hast das sehr gut formuliert Undomiel es ist als kämpfte man ständig gegen sich selbst was auf die Dauer sehr ermüdend und vor allem zermürbend ist.
Na das mit dem schlecht reden und Denken ist schon richtig aber wenn man das sehr lange macht kommt man da nur schwer wieder raus.
Liebe ist nicht das was man erwartet zu bekommen, sondern das was man bereit ist zu geben. Katharine Hepburn

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Re: Wunsch nach und Angst vor einer Beziehung/ Nähe

Beitrag von Rose85 » Dienstag 26. Februar 2019, 21:13

One One Seven hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 20:51
Mir geht es so ähnlich.
Ich sehne mich nach Intimitäten und einer Beziehung, bin mir jedoch unsicher ob ich zu einer Beziehung fähig oder schon zu sehr in meinem Lebensstil festgefahren bin.
Ja, das geht mir auch so. Ich frage mich, ob es da wirklich so eine Art "point of no return" gibt oder ob nur der/die Richtige kommen muss...?

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Re: Wunsch nach und Angst vor einer Beziehung/ Nähe

Beitrag von vinzenz67 » Dienstag 26. Februar 2019, 21:19

Ja, das geht mir auch so. Ich frage mich, ob es da wirklich so eine Art "point of no return" gibt oder ob nur der/die Richtige kommen muss...?


Entweder das oder man gibt irgendwann auf was hier einige getan haben aber davor schrecke ich noch zurück. :?
Zuletzt geändert von vinzenz67 am Dienstag 26. Februar 2019, 21:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wunsch nach und Angst vor einer Beziehung/ Nähe

Beitrag von Undomiel » Dienstag 26. Februar 2019, 21:25

Rose85 hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 21:06
Undomiel hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 20:17
Ja, das ist bei mir genau so. Ich denke das liegt an meiner Unerfahrenheit und allgemeinen Unsicherheit sowie meinem geringen Selbstwertgefühl. Ich habe einfach Angst, in einer Beziehung nicht gut genug zu sein. In jeder Hinsicht. Und in der Folge zurückgewiesen und verletzt zu werden. Deswegen hab ich auch riesengroße Angst vor Dates. Entweder man wird direkt abgelehnt oder es könnte ja tatsächlich ernst werden und man wird dann zurückgewiesen :roll: Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ein Mann dauerhaft mit mir zusammen sein will. Um mir die (in meinem Kopf unausweichliche) Verletzung durch die Ablehnung zu ersparen, sabotiere ich jede eventuelle Möglichkeit eines romantischen Kontaktes dann lieber von vorneherein selber. Man könnte es wohl Selbstmord aus Angst vor dem Tod nennen...
Was man dagegen machen kann? Keine Ahnung... :sadwoman:
Das hätte 1:1 ich geschrieben haben können XD Genauso geht es mir auch immer! Ich habe immer Angst davor, derjenige, der scheinbar Interesse bekundet, tut dies nur, weil er ein falsches Bild von meinem Aussehen und mir als Ganzem hat. Ich rede mir ein, dass er spätestens dann, wenn er heraus gefunden hat, wie ich "wirklich" bin und aussehe, schreiend weg läuft... daher laufe ich lieber vorher schreiend weg :hammer:
Irgendwie helfen mir auch verschiedene psychologische Strategien nicht so wirklich, mit denen ich versuche, zu lernen, mich mehr zu mögen und anzunehmen. Ich komme immer wieder an diesen Punkt... :sadman:
Ja, ganz genau so denke ich auch immer. Ich kann mir auch vorstellen, dass ich unbewusst als Schutzmechanismus eine gewisse Abwehrhaltung ausstrahle und deswegen im RL fast keine Resonanz von Männern bekomme. Onlinedating funktioniert bei mir aus dem gleichen Grund auch nicht. Sobald es um ein Date geht kneife ich 🙈
Ich habe immer gedacht, dass sich meine Unsicherheit hauptsächlich um die Optik dreht. Aber ich habe es einmal tatsächlich geschafft, zu einem Onlindedate zu gehen. Und er wollte mich gerne wiedersehen. Man sollte also meinen, dass er mich wohl nicht so abstoßend fand. Trotzdem hab ich vor dem zweiten Date Panik gekriegt und es sausen lassen :wuetend: Die Unsicherheit geht also tatsächlich tiefer als nur der optische Eindruck. Ich habe Angst, dass es tatsächlich ernst werden könnte und ich dann aber nicht genüge/die Ansprüche nicht erfüllen kann. Oder ich irgendwelche Eigenschaften habe, die mich beziehungsuntauglich machen. Und dann werde ich verlassen und verletzt...
Die Möglichkeit, dass mich ein Mann tatsächlich lieben und begehren könnte existiert in meinem Kopf einfach nicht :sadwoman:
Tut mir leid, dass es dir auch so geht :umarmung2:
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Re: Wunsch nach und Angst vor einer Beziehung/ Nähe

Beitrag von Undomiel » Dienstag 26. Februar 2019, 21:31

vinzenz67 hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 21:11
Exakt dasselbe denke ich auch du hast das sehr gut formuliert Undomiel es ist als kämpfte man ständig gegen sich selbst was auf die Dauer sehr ermüdend und vor allem zermürbend ist.
Ja, es ist wirklich zermürbend. Ich weiß ja genau, dass mein Verhalten total irrational und kontraproduktiv ist und ich die wenigen sich mir bietenden Chancen auf Dates nutzen muss um überhaupt eine Chance zu haben. Trotzdem kann ich mich in dem Moment nicht zurückhalten, die Angst gewinnt da einfach immer die Oberhand. Und Zack ist das Date gecancelt und der Kontakt gelöscht 😬
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Re: Wunsch nach und Angst vor einer Beziehung/ Nähe

Beitrag von Melli » Dienstag 26. Februar 2019, 22:28

Rose85 hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 19:49
Geht es euch auch so, dass ihr euch einerseits nach einer Beziehung und Intimitäten sehnt und andererseits große Angst davor habt?
Ja.
Rose85 hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 19:49
Wenn ja, woran liegt das bei euch
Weiß ich nicht.

Ich habe es durchaus schon mal mit Psychotherapie versucht, aber das lieferte keinerlei neue Erkenntnisse :(
Rose85 hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 19:49
und was tut ihr dagegen?
Nichts.

Es ist besser, ich lasse mich in Ruhe. Wenn ich mich über meine Ängste hinwegzusetzen versuche, ergibt das nur eine sinnlose Quälerei, und es geht mir von mal zu mal schlechter.
Rose85 hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 21:13
Ich frage mich, ob es da wirklich so eine Art "point of no return" gibt oder ob nur der/die Richtige kommen muss...?
Das mit dem/der Richtigen bekommt man oft gesagt. Aber ich zweifle längst, ob sich "innere" Probleme so von "außen" her lösen lassen. So bequem das wäre... :oops:
Es genügt nicht, Löcher in die Luft zu starren, man muß auch den Blick durch sie hindurch wagen.

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Re: Wunsch nach und Angst vor einer Beziehung/ Nähe

Beitrag von NickP » Mittwoch 27. Februar 2019, 00:45

Rose85 hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 19:49
Geht es euch auch so, dass ihr euch einerseits nach einer Beziehung und Intimitäten sehnt und andererseits große Angst davor habt?
Wenn ja, woran liegt das bei euch und was tut ihr dagegen?

Viele Grüße!
Sehnsucht habe ich, sehr starke und sie ist praktisch immer präsent. Angst vor einer Beziehung ect. habe ich nicht. Natürlich habe ich Gedanken ob
ich eine Beziehung hinbekommen würde, aber da bin ich tatsächlich recht optimistisch. Was mir Angst macht ist das davor. Das kennen lernen, die ersten Dates. Aber soweit komme ich noch nicht mal. Hat bisher noch nicht mal für ein treffen zum Kaffee oder so gereicht.
Und was ich dagegen tue? Ich befolge den Rat eines Therapeuten den ich sehr schätze. Da wo die Angst ist, da ist der Weg.
Also mit Menschen treffen, auf Single Events gehen, irgendwie versuchen ins Gespräch zu kommen und dann, wenns passt, nach einem Treffen fragen. Der Anfang klappt inzwischen ganz gut, also das unter Leute gehen. Der Rest ....naja wie gesagt, da bleibt der Erfolg noch aus. Aber zumindest tue ich inzwischen recht viel und das allein ist schon ein Erfolg.

LG Nick
Was ich heute Abend mache? Das selbe wie (fast) jeden Abend. Ich sitze vorm PC, surfe hier, surfe da, schalalala und versuche die Weltherrschaft an mich zu reißen!

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Re: Wunsch nach und Angst vor einer Beziehung/ Nähe

Beitrag von Hjalmar » Mittwoch 27. Februar 2019, 19:21

Undomiel hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 20:17
Ja, das ist bei mir genau so. Ich denke das liegt an meiner Unerfahrenheit und allgemeinen Unsicherheit sowie meinem geringen Selbstwertgefühl. Ich habe einfach Angst, in einer Beziehung nicht gut genug zu sein. In jeder Hinsicht. Und in der Folge zurückgewiesen und verletzt zu werden. Deswegen hab ich auch riesengroße Angst vor Dates. Entweder man wird direkt abgelehnt oder es könnte ja tatsächlich ernst werden und man wird dann zurückgewiesen :roll: Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ein Mann dauerhaft mit mir zusammen sein will. Um mir die (in meinem Kopf unausweichliche) Verletzung durch die Ablehnung zu ersparen, sabotiere ich jede eventuelle Möglichkeit eines romantischen Kontaktes dann lieber von vorneherein selber. Man könnte es wohl Selbstmord aus Angst vor dem Tod nennen...
Was man dagegen machen kann? Keine Ahnung... :sadwoman:
Ich finde, das hast du sehr gut auf den Punkt gebracht. Trifft im Grunde auch Alles auf mich zu.
Und die Schutzfunktion macht ihren Job auch recht gut. In meinem Fall in etwa nach dem Prinzip:
"Oh, die ist aber sympathisch und hübsch" - "Alter, schau dich mal im Spiegel an" - "Die is ne ganz andere Liga" :(
"Etwas endet, etwas beginnt."

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Re: Wunsch nach und Angst vor einer Beziehung/ Nähe

Beitrag von Reinhard » Mittwoch 27. Februar 2019, 19:47

Undomiel hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 20:17
Ja, das ist bei mir genau so. Ich denke das liegt an meiner Unerfahrenheit und allgemeinen Unsicherheit sowie meinem geringen Selbstwertgefühl. Ich habe einfach Angst, in einer Beziehung nicht gut genug zu sein. In jeder Hinsicht. Und in der Folge zurückgewiesen und verletzt zu werden.

Nicht jedes Mal, wenn man nicht mit jemandem zusammenkommt ist schon eine Zurückweisung. Das kann auch ganz andere Gründe haben. Du bist gut genug. :umarmung2: Das heißt ja nicht, dass du mit jedem zurechtkommen müsstest, um beziehungsgeeignet zu sein. Und für viele Menschen wärst gerade du ein Quell der Freude in ihrem Leben. Selbst für die Menschen, mit denen du nicht für den Rest deines Lebens zusammen bist. Sogar sich wieder zu trennen heißt nicht, dass alles schlecht gewesen sein muss.

Undomiel hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 20:17
Deswegen hab ich auch riesengroße Angst vor Dates. Entweder man wird direkt abgelehnt oder es könnte ja tatsächlich ernst werden und man wird dann zurückgewiesen :roll: Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ein Mann dauerhaft mit mir zusammen sein will.

Was ist denn der wichtigste Grund, den du dir dafür einredest, dass niemand mit dir zusammen sein wollen würde? :gruebel:

Undomiel hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 20:17
Um mir die (in meinem Kopf unausweichliche) Verletzung durch die Ablehnung zu ersparen, sabotiere ich jede eventuelle Möglichkeit eines romantischen Kontaktes dann lieber von vorneherein selber. Man könnte es wohl Selbstmord aus Angst vor dem Tod nennen...
Was man dagegen machen kann? Keine Ahnung... :sadwoman:

In dem Fall helfen vielleicht ein paar Übungen zur Selbstliebe. Beispielsweise: wünsche dir jeden Abend beim Zubettgehen selbst eine gute Nacht, und sage dir selbst, dass du dich lieb hast. (Laut aussprechen, nicht nur denken. Nenn dich selbst bei deinem Namen.)
Temporäre Signatur bis jeder das Video gesehen hat:

https://www.youtube.com/watch?v=vmkG5l7CaGw :hierlang:

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Re: Wunsch nach und Angst vor einer Beziehung/ Nähe

Beitrag von Bummi » Mittwoch 27. Februar 2019, 20:51

@Reinhard:
Deine letzten Worte klingen nach Verarschung.

Kannst du dir vorstellen, dass es Leute gibt, die nach jedem Strohhalm greifen und alles mögliche ausprobieren, damit es ihnen irgendwann besser geht?
(ich bin eine davon)
Und wenn man sich durch Übungen zu Selbstmitgefühl/Selbstakzeptanz etwas besser fühlt? So what, dann ist das schon ein grosser Erfolg.
Und ja, früher habe ich sowas auch abgetan. Ich möchte hier auch kein Plädoyer für sowas schreiben. Klar, auf dem Markt gibt es ein Haufen Scharlatane. Das ärgert mich auch.
Jedenfalls bin ich froh durch jegliche Anregungen ( am besten kostengünstig und wenig zeitaufwendig), um mich irgendwann etwas besser annehmen zu können.

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Re: Wunsch nach und Angst vor einer Beziehung/ Nähe

Beitrag von One One Seven » Mittwoch 27. Februar 2019, 21:01

Rose85 hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 21:13
One One Seven hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 20:51
Mir geht es so ähnlich.
Ich sehne mich nach Intimitäten und einer Beziehung, bin mir jedoch unsicher ob ich zu einer Beziehung fähig oder schon zu sehr in meinem Lebensstil festgefahren bin.
Ja, das geht mir auch so. Ich frage mich, ob es da wirklich so eine Art "point of no return" gibt oder ob nur der/die Richtige kommen muss...?
Es mag vielleicht Ausnahmen geben, wenn jemand z.B. psychische Probleme hat, einen allgemein gültigen "point of no return" gibt es eigentlich nicht.
Der oder die Richtige fällt nicht vom Himmel, im Zweifel muss man selbst ran und wird nicht gleich bei ersten Versuch fündig.
Auch wenn ich den Diskussionen hier eher locker Folge und nicht so tief im Forum stecke, haben einige ältere Mitglieder Erfolg gehabt und sind nun vergeben.

Ich habe mich nicht aufgegeben. Wieso auch?

Andere Menschen durchlaufen Ehen und Scheidungen wie am Fließband, wieder andere sind mit der ersten Liebe aus Kindertagen bis in höchste Alter glücklich verheiratet, Witwen und Witwer finden spät im Leben noch einmal Liebe, andere schwören sich nach Herzbruch & Co nie wieder jemanden zu finden und zack klappts doch und manche Leben sogar mit mehr als einem Partner / einer Partnerin über viele Jahre in einer glücklichen, etwas andersartigen Beziehungsform.
Also wieso sollten "wir" da nicht auch was hinbekommen?

Und Baujahr '85 ist auch noch nicht alt, zumindest habe ich noch keinen Rollator-Katalog im Regal stehen oder war beim Sarghändler zum probeliegen.

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Re: Wunsch nach und Angst vor einer Beziehung/ Nähe

Beitrag von Reinhard » Mittwoch 27. Februar 2019, 23:08

Bummi hat geschrieben:
Mittwoch 27. Februar 2019, 20:51
@Reinhard:
Deine letzten Worte klingen nach Verarschung.
Schade. :sadman:

Fühlst du dich von mir verarscht? Oder von dir selbst, wenn du so etwas machen würdest? :gruebel:

Bummi hat geschrieben:
Mittwoch 27. Februar 2019, 20:51
Kannst du dir vorstellen, dass es Leute gibt, die nach jedem Strohhalm greifen und alles mögliche ausprobieren, damit es ihnen irgendwann besser geht?
(ich bin eine davon)
Ja.
Oder auch, sich diverse wilde Theorien zurechtlegen, was denn die Ursache sein könnte oder was sie besser machen könnten ...

Bummi hat geschrieben:
Mittwoch 27. Februar 2019, 20:51
Und wenn man sich durch Übungen zu Selbstmitgefühl/Selbstakzeptanz etwas besser fühlt? So what, dann ist das schon ein grosser Erfolg.

Wenn du dich gut damit fühlst, dann ist das sicher ein Erfolg. :umarmung2:

Der Tipp war aber eigentlich nicht bloß als Wohlfühlvorschlag gedacht. Wenn jemand innerlich davon überzeugt ist, nicht liebenswert zu sein, dann kann man vielleicht damit ein Gegenbeispiel erzeugen, oder ein Zeichen setzen: mindestens du selbst kannst dich doch schon mal gut leiden ... warum sollten das andere nicht auch können?

Das hilft vor allem dann, wenn jemand bisher einfach noch kein Vorbild darin hatte, der einem Zuneigung entgegengebracht hat. Schwieriger oder wesentlich anders gearteter wird die Lage dadurch, wenn jemand einen konkreten Grund hat, warum er oder sie nicht liebenswert sein sollte. Deshalb habe ich auch danach gefragt, so einen Grund müsste man nach Möglichkeit zuerst in Trümmer hauen. :boxing: Sonst zieht sich die Gedankenwelt dorthin zurück wie auf eine Burg.

Bummi hat geschrieben:
Mittwoch 27. Februar 2019, 20:51
Und ja, früher habe ich sowas auch abgetan. Ich möchte hier auch kein Plädoyer für sowas schreiben. Klar, auf dem Markt gibt es ein Haufen Scharlatane. Das ärgert mich auch.
Jedenfalls bin ich froh durch jegliche Anregungen ( am besten kostengünstig und wenig zeitaufwendig), um mich irgendwann etwas besser annehmen zu können.

:vielglueck:
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Re: Wunsch nach und Angst vor einer Beziehung/ Nähe

Beitrag von Bummi » Donnerstag 28. Februar 2019, 00:03

Reinhard hat geschrieben:
Mittwoch 27. Februar 2019, 23:08
Bummi hat geschrieben:
Mittwoch 27. Februar 2019, 20:51
@Reinhard:
Deine letzten Worte klingen nach Verarschung.
Schade. :sadman:

Fühlst du dich von mir verarscht? Oder von dir selbst, wenn du so etwas machen würdest? :gruebel:


Die Wortwahl klang so für mich. Aber dann habe ich mich wohl getäuscht und nehme diesen Eindruck zurück. :whiteflag:
Ich habe mich schon mehrmals mit solchen Meditationen versucht. Schaden kann es jedenfalls nicht. Kann man ja auch beim Schlafen machen, die Worte sollen dabei in das Unterbewusstsein dringen. ;)
Momentan probiere ich aber wieder etwas Neues aus.

Ich ärgere mich da hauptsächlich über mich selbst, weil ich solche Methoden früher alle abgetan habe. Ich denke, ich könnte heute viel weiter sein, wenn ich mich schon früher etwas damit beschäftigt hätte. Naja, hätte hätte. Das ist der Grund, weshalb ich mich darüber ärgere, wenn das jemand vermeintlich abtut.
Im Grunde ist die kognitive Verhaltenstherapie nicht viel anders, da es hierbei darum geht, negative Gedankengänge zu relativieren; bestenfalls zu revidieren.
Reinhard hat geschrieben:
Mittwoch 27. Februar 2019, 23:08
Der Tipp war aber eigentlich nicht bloß als Wohlfühlvorschlag gedacht. Wenn jemand innerlich davon überzeugt ist, nicht liebenswert zu sein, dann kann man vielleicht damit ein Gegenbeispiel erzeugen, oder ein Zeichen setzen: mindestens du selbst kannst dich doch schon mal gut leiden ... warum sollten das andere nicht auch können?

Das hilft vor allem dann, wenn jemand bisher einfach noch kein Vorbild darin hatte, der einem Zuneigung entgegengebracht hat. Schwieriger oder wesentlich anders gearteter wird die Lage dadurch, wenn jemand einen konkreten Grund hat, warum er oder sie nicht liebenswert sein sollte. Deshalb habe ich auch danach gefragt, so einen Grund müsste man nach Möglichkeit zuerst in Trümmer hauen. :boxing: Sonst zieht sich die Gedankenwelt dorthin zurück wie auf eine Burg.

Ich glaube, ich bin momentan auf dem richtigen Weg. Nicht mit den Meditationen, die waren ein Teil des Weges.
Jeder hat ein bisschen andere Baustellen. Daher gibt es auch nicht das Allheilmittel, das für jeden gibt.
Nun muss ich am Ball bleiben, was nicht so ganz einfach ist. Da war ich früher immer zu ungeduldig.
Für mich alleine kann ich mich ganz gut leiden, das stimmt. Bei allen anderen bin ich immer sehr misstrauisch, ich habe da sehr ungesunde Glaubenssätze. Daher auch mein Wunsch nach der Gehirnwäsche.
Einen speziellen Grund habe ich nicht dafür, das ist alles äußerst schwammig. Doch, einen Grund wüsste ich.

Danke nochmal für deine Worte und deine Gedanken dazu! :)
Dir auch :vielglueck:
Zuletzt geändert von Bummi am Donnerstag 28. Februar 2019, 00:27, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Wunsch nach und Angst vor einer Beziehung/ Nähe

Beitrag von Bummi » Donnerstag 28. Februar 2019, 00:13

Rose85 hat geschrieben:
Dienstag 26. Februar 2019, 19:49
Geht es euch auch so, dass ihr euch einerseits nach einer Beziehung und Intimitäten sehnt und andererseits große Angst davor habt?
Wenn ja, woran liegt das bei euch und was tut ihr dagegen?

Viele Grüße!
Angst habe ich weniger, glaube ich.
Bei mir ist es wohl am meisten die Nähe, die mir zu schaffen macht. Vielleicht auch die Angst, mich zu zeigen mit allen Schwächen.

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Re: Wunsch nach und Angst vor einer Beziehung/ Nähe

Beitrag von Kief » Donnerstag 28. Februar 2019, 01:48

Bummi hat geschrieben:
Donnerstag 28. Februar 2019, 00:03
Ich ärgere mich da hauptsächlich über mich selbst, weil ich solche Methoden früher alle abgetan habe. [ ... ]
Im Grunde ist die kognitive Verhaltenstherapie nicht viel anders, da es hierbei darum geht, negative Gedankengänge zu relativieren; bestenfalls zu revidieren.
[ ... ]
Ich glaube, ich bin momentan auf dem richtigen Weg. Nicht mit den Meditationen, die waren ein Teil des Weges. [ ... ]
Für mich alleine kann ich mich ganz gut leiden, das stimmt.
Wenn ich jemand anderes aufbauen will, dem(/der) es schwer faellt Komplimente anzunehmen,
dann werde ich umso konkreter mit meinen positiven Beispielen.

Wenn man Komplimente abtut, weil man nicht glauben kann, dass sie ernst gemeint sind,
dann sind solche konkreteren Komplimente ueberzeugender.
Wenn ich beispielsweise die strukturelle Gliederung loben will, dann kann ich die Mechanik der Verschachtelung, und wie dies das Verstaendnis oder Einpraegsamkeit der Infos unterstuetzt - was eben genau genug ist, damit die Person den von mir geachteten Wert und die Qualitaet nachvollziehen kann, welche Qualitaet genau daran mir gefaellt.

Ob das bei Eigenkomplimenten auch so wirkt, kann ich jetzt ned beurteilen (oder ob das in Deiner Situation passt),
aber versuchen koennte man es mal, die Qualitaet detaillierter herauszuarbeiten ... ;-)


K
Deeskalation, ohne danach die Probleme anpacken zu wollen,
das ist wie Ablenkung, oder Hinhalte-Taktik/Aussitzen wollen:
als Gespraechsverweigerung die getarnteste Form von Eskalation.

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Re: Wunsch nach und Angst vor einer Beziehung/ Nähe

Beitrag von silentium » Donnerstag 28. Februar 2019, 12:46

@Rose:
Du könntest hier jemanden in der Suchrubrik "zum Üben" suchen. (Das muss gar nicht bis zum Äußersten gehen - einfach einmal jemanden vom anderen Geschlecht ohne Druck treffen, der einem sympathisch ist. Wenn Du weiter gehen willst, z.B. Kuscheln und Zärtlichkeiten austauschen.) Für manche hier hat das funktioniert. (Für mich übrigens auch, wenn ich auch nicht auf diese Weise gesucht habe.)
Deine Angst kann ich nachvollziehen, da es mir ähnlich ergangen ist. Ich kann Dir aber sagen, dass es sich absolut lohnt, zu versuchen, diese Schwelle zu überwinden. Denn Dir entgeht etwas sehr Schönes und Natürliches, das auch in Dir angelegt ist wie in jedem anderen Menschen.
Zwei Sprüche, die mir dazu einfallen und die ich (ich glaube beide hier) gelesen habe:
"Der Weg aus der Angst führt durch die Angst"
"Such nicht nach einem Hindernis, vielleicht ist gar keines da."

(Wobei es in meinem Leben noch einen anderen Bereich gab, der angstbesetzt war. In dem Augenblick, wo ich mich aber bewusst konkret damit konfrontiert habe (keine Therapie oder so), war die Angst plötzlich wie weggeblasen und ist auch nicht mehr zurückgekommen. Das heißt, die eigentliche Angst war wohl schon länger verschwunden und nur mehr ein "Angstgebäude" da, das hatte ich aber vorher nicht realisiert. Versuche, Dich nicht für Deine Angst zu schämen, sondern sie anzunehmen. Sie hat auch eine Schutzfunktion und wird gehen, wenn der Zeitpunkt da ist. Du hast Dich hier angemeldet, also hast Du bereits einen wesentlichen Schritt gesetzt, Dich damit auseinanderzusetzen.)

:vielglueck:

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