Kopfkino und die Folgen

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Pentas

Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Pentas » Sonntag 31. März 2019, 16:11

Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Sonntag 31. März 2019, 14:46
LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 31. März 2019, 13:49
Tania hat geschrieben:
Samstag 30. März 2019, 19:06
In Großraumdiskos mag das mit dem "unauffällig baggern" funktionieren. Aber in solchen <300 Gäste-Clubs, die ich bevorzuge, kann ich Dir am Ende des Abends recht genau sagen, wer da gebaggert hat und wie der Erfolg aussah. Beim Tanzen haben Augen und Hirn ja viel Leerlauf.
Genau von solchen Großraumdiskos rede ich :) Haben meist 2 oder mehr Floors.
Du gehst als "extremer Intro" in Grossraumdiskos? :gruebel: :shock:
Warum nicht? Hab ich als Intro früher auch gemacht. Wenn der Freundeskreis dort hin geht, geht man entweder mit oder bleibt alleine daheim.

Pentas

Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Pentas » Sonntag 31. März 2019, 16:22

LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 31. März 2019, 13:49
Mir geht es fast nur um das Gefühl als Mann begehrt zu werden. Genau das bietet mir eine Hure nicht. Das rein mechanische alleine reizt mich kaum. Ich schaue auch keine Pornos. Auch hätte ich beim Sex kaufen das Gefühl, mich selber zu betrügen wie wenn ich eine Prüfung nur mit Spickzettel schaffen würde.
Hast du schon mal eine nicht-erotische Massage gemacht? Damit kommst du wenigstens an Berührungen von einer Frau.

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Captain Unsichtbar
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Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Captain Unsichtbar » Sonntag 31. März 2019, 16:27

Pentas hat geschrieben:
Sonntag 31. März 2019, 16:11
Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Sonntag 31. März 2019, 14:46
Du gehst als "extremer Intro" in Grossraumdiskos? :gruebel: :shock:
Warum nicht? Hab ich als Intro früher auch gemacht. Wenn der Freundeskreis dort hin geht, geht man entweder mit oder bleibt alleine daheim.
Aber ich schreib doch gar nicht von Intros per se, sondern von ihm im speziellen. :kopfstand: Er schreibt doch dauernd wie anstrengend er schon den kleinsten sozialen Kontakt empfindet, und dass er ausser Arbeit nicht viel zusätzliches machen kann. Da finde ich das halt echt überraschend, dass der dann gleichzeitig freiwillig in die Grossraumdisko geht. Ist ja auch kein Angriff, ich verstehs halt nur nicht. So oft wie er die Eigenschaft -- Zitat: "extremer Intro" -- erwähnt und in den Mittelpunkt des Handelns rückt, ist es für mich irgendwie ein Logikfehler. Aber ich will niemanden davon abbringen. War ja nur eine Frage.
"I never asked for this."

Morkel

Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Morkel » Sonntag 31. März 2019, 16:31

Pentas hat geschrieben:
Sonntag 31. März 2019, 16:11
Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Sonntag 31. März 2019, 14:46
LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 31. März 2019, 13:49

Genau von solchen Großraumdiskos rede ich :) Haben meist 2 oder mehr Floors.
Du gehst als "extremer Intro" in Grossraumdiskos? :gruebel: :shock:
Warum nicht? Hab ich als Intro früher auch gemacht. Wenn der Freundeskreis dort hin geht, geht man entweder mit oder bleibt alleine daheim.
Ja, aber wohl kaum um dort so eine Nummer wie LSC abzuziehen.
Zuletzt geändert von Morkel am Sonntag 31. März 2019, 16:37, insgesamt 1-mal geändert.

Pentas

Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Pentas » Sonntag 31. März 2019, 16:31

Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Sonntag 31. März 2019, 16:27
Pentas hat geschrieben:
Sonntag 31. März 2019, 16:11
Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Sonntag 31. März 2019, 14:46
Du gehst als "extremer Intro" in Grossraumdiskos? :gruebel: :shock:
Warum nicht? Hab ich als Intro früher auch gemacht. Wenn der Freundeskreis dort hin geht, geht man entweder mit oder bleibt alleine daheim.
Aber ich schreib doch gar nicht von Intros per se, sondern von ihm im speziellen. :kopfstand: Er schreibt doch dauernd wie anstrengend er schon den kleinsten sozialen Kontakt empfindet, und dass er ausser Arbeit nicht viel zusätzliches machen kann. Da finde ich das halt echt überraschend, dass der dann gleichzeitig freiwillig in die Grossraumdisko geht. Ist ja auch kein Angriff, ich verstehs halt nur nicht. So oft wie er die Eigenschaft -- Zitat: "extremer Intro" -- erwähnt und in den Mittelpunkt des Handelns rückt, ist es für mich irgendwie ein Logikfehler. Aber ich will niemanden davon abbringen. War ja nur eine Frage.
Eine Disko ist ein Ort, wo man stundenlang keine sozialen Kontakte haben kann und niemanden fällt es auf. Ehrlich gesagt fand ich da Disko weniger anstregend als irgendwelche Privatpartys, wo am Ende noch so "lustige" Spiele wie Activity gespielt wurde.

Morkel

Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Morkel » Sonntag 31. März 2019, 16:34

Pentas hat geschrieben:
Sonntag 31. März 2019, 16:31
Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Sonntag 31. März 2019, 16:27
Pentas hat geschrieben:
Sonntag 31. März 2019, 16:11

Warum nicht? Hab ich als Intro früher auch gemacht. Wenn der Freundeskreis dort hin geht, geht man entweder mit oder bleibt alleine daheim.
Aber ich schreib doch gar nicht von Intros per se, sondern von ihm im speziellen. :kopfstand: Er schreibt doch dauernd wie anstrengend er schon den kleinsten sozialen Kontakt empfindet, und dass er ausser Arbeit nicht viel zusätzliches machen kann. Da finde ich das halt echt überraschend, dass der dann gleichzeitig freiwillig in die Grossraumdisko geht. Ist ja auch kein Angriff, ich verstehs halt nur nicht. So oft wie er die Eigenschaft -- Zitat: "extremer Intro" -- erwähnt und in den Mittelpunkt des Handelns rückt, ist es für mich irgendwie ein Logikfehler. Aber ich will niemanden davon abbringen. War ja nur eine Frage.
Eine Disko ist ein Ort, wo man stundenlang keine sozialen Kontakte haben kann und niemanden fällt es auf. Ehrlich gesagt fand ich da Disko weniger anstregend als irgendwelche Privatpartys, wo am Ende noch so "lustige" Spiele wie Activity gespielt wurde.
Wobei man auch das nicht verallgemeinern kann. Selbst mir als Intro gefällt Activity mehr als manch andere Spiele. Allgemein halte ich nicht viel davon Aktivitäten in Intro/Extro einzuteilen, oder gar zu denken, dass immer eine der beiden Gruppen es toll findet und es für die andere eine Qual ist.

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Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Captain Unsichtbar » Sonntag 31. März 2019, 16:46

Morkel hat geschrieben:
Sonntag 31. März 2019, 16:34
Wobei man auch das nicht verallgemeinern kann. Selbst mir als Intro gefällt Activity mehr als manch andere Spiele. Allgemein halte ich nicht viel davon Aktivitäten in Intro/Extro einzuteilen, oder gar zu denken, dass immer eine der beiden Gruppen es toll findet und es für die andere eine Qual ist.
Das war auch nicht meine Absicht. Wie gesagt, ich habe mich jetzt nur an dem orientiert, was LC sonst so von sich schreibt. Ich persönlich bin ja sowieso kein Fan dieser Einteilung Intro/Extro, zumal ich selbst das ganze Thema Introversion auch etwas andere sehe als er. Ich war bloss über die Aussage überrascht, weil sie für mich etwas inkonsequent wirkt (nach seinen eigenen Massstäben), wenn ich seine anderen Beiträge anschaue.
"I never asked for this."

Morkel

Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Morkel » Sonntag 31. März 2019, 16:49

Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Sonntag 31. März 2019, 16:46
Morkel hat geschrieben:
Sonntag 31. März 2019, 16:34
Wobei man auch das nicht verallgemeinern kann. Selbst mir als Intro gefällt Activity mehr als manch andere Spiele. Allgemein halte ich nicht viel davon Aktivitäten in Intro/Extro einzuteilen, oder gar zu denken, dass immer eine der beiden Gruppen es toll findet und es für die andere eine Qual ist.
Das war auch nicht meine Absicht. Wie gesagt, ich habe mich jetzt nur an dem orientiert, was LC sonst so von sich schreibt. Ich persönlich bin ja sowieso kein Fan dieser Einteilung Intro/Extro, zumal ich selbst das ganze Thema Introversion auch etwas andere sehe als er. Ich war bloss über die Aussage überrascht, weil sie für mich etwas inkonsequent wirkt (nach seinen eigenen Massstäben), wenn ich seine anderen Beiträge anschaue.
War auch nicht auf deinen Beitrag bezogen.

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Gilbert
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Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Gilbert » Montag 1. April 2019, 11:22

Dr. House hat geschrieben:
Samstag 30. März 2019, 07:59
Gilbert hat geschrieben:
Donnerstag 28. März 2019, 10:19
Dr. House hat geschrieben:
Mittwoch 27. März 2019, 06:22


Und das jemand anderes im Hintergrund die Strippen zieht findest du erstrebenswert?

Ich nenne das; „sich in Abhängigkeit begeben“.
Die Gefahr: wenn du oder ihr nicht mehr so springt wie dein Freund will, hat er auch Mittel und Wege einen Scherbenhaufen zu hinterlassen.

Ich würde niemals bei der Partnersuche andere involvieren. Alleine schon weil diese Personen ggf. meinen, sie hätten mir gegenüber Ansprüche - wenn’s gut läuft oder ich sei ihnen etwas schuldig.
Was um Himmelswillen sollte ich denn gegen das Verkuppeln haben? [...]
Ganz einfach, nämlich keine Kontrolle/Kontrollverlust. Für mich ein absolut grauenhaftes Gefühl in diesem Zusammenhang...
Okay, verstehe. Dahingehend sind Deine geäußerten Bedenken. Die kann ich bei harmlosen Verkupplungsversuchen im Freundeskreis nicht erkennen bzw. nachvollziehen. Quasi wird hierbei die erste übliche Stufe der Beziehungsanbahnung übersprungen. Funktioniert im Endeffekt natürlich nur, wenn beiderseitiges Interesse vorliegt und der Wunsch allmählich reift, daraus mehr zu machen. Bis dahin kann man das Ganze noch spielerisch betrachten....

Bist jedoch längst nicht der einzige AB hier, der über alles Erdenkliche eine Kontrolle erreichen will und Angst vor Kontrollverlust hat.
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.
Hermann Hesse

Pentas

Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Pentas » Montag 1. April 2019, 11:42

Gilbert hat geschrieben:
Montag 1. April 2019, 11:22
Okay, verstehe. Dahingehend sind Deine geäußerten Bedenken. Die kann ich bei harmlosen Verkupplungsversuchen im Freundeskreis nicht erkennen bzw. nachvollziehen. Quasi wird hierbei die erste übliche Stufe der Beziehungsanbahnung übersprungen. Funktioniert im Endeffekt natürlich nur, wenn beiderseitiges Interesse vorliegt und der Wunsch allmählich reift, daraus mehr zu machen. Bis dahin kann man das Ganze noch spielerisch betrachten....

Bist jedoch längst nicht der einzige AB hier, der über alles Erdenkliche eine Kontrolle erreichen will und Angst vor Kontrollverlust hat.
Als ehemaliges Mobbingopfer habe ich immer den Verdacht, dass da jemand einen üblen Streich spielen will. Ein Beispiel, dass sowas wirklich vor kommt. Irgendwann in der Disko wollten mir zwei Kumpels einreden, um mein Interesse zu zeigen, müsste ich den Damen einfach nur an den Hintern greifen. Zum Glück war ich damals nüchtern genug um das nicht zu machen.

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Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Gilbert » Montag 1. April 2019, 11:50

Pentas hat geschrieben:
Montag 1. April 2019, 11:42
Irgendwann in der Disko wollten mir zwei Kumpels einreden, um mein Interesse zu zeigen, müsste ich den Damen einfach nur an den Hintern greifen. Zum Glück war ich damals nüchtern genug um das nicht zu machen.
Sorry, das ist doch keineswegs vergleichbar, denn ich rede von Freundschaften, in denen man sich vertraut und nicht gegenseitig verarscht. Was Dir Deine Kumpels einreden wollten, ist einfach nur bescheuert.
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.
Hermann Hesse

Pentas

Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Pentas » Montag 1. April 2019, 12:09

Gilbert hat geschrieben:
Montag 1. April 2019, 11:50
Pentas hat geschrieben:
Montag 1. April 2019, 11:42
Irgendwann in der Disko wollten mir zwei Kumpels einreden, um mein Interesse zu zeigen, müsste ich den Damen einfach nur an den Hintern greifen. Zum Glück war ich damals nüchtern genug um das nicht zu machen.
Sorry, das ist doch keineswegs vergleichbar, denn ich rede von Freundschaften, in denen man sich vertraut und nicht gegenseitig verarscht. Was Dir Deine Kumpels einreden wollten, ist einfach nur bescheuert.
Ein Problem ist, viele Leute mit denen ich mir eine Freundschaft vorstellen konnte, zogen irgendwann solche Aktionen ab, dass jegliches Vertauen weg war. Und jetzt stehe ich ohne echte Freunde da.

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Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Omomo » Montag 1. April 2019, 12:11

Pentas hat geschrieben:
Montag 1. April 2019, 12:09
Gilbert hat geschrieben:
Montag 1. April 2019, 11:50
Pentas hat geschrieben:
Montag 1. April 2019, 11:42
Irgendwann in der Disko wollten mir zwei Kumpels einreden, um mein Interesse zu zeigen, müsste ich den Damen einfach nur an den Hintern greifen. Zum Glück war ich damals nüchtern genug um das nicht zu machen.
Sorry, das ist doch keineswegs vergleichbar, denn ich rede von Freundschaften, in denen man sich vertraut und nicht gegenseitig verarscht. Was Dir Deine Kumpels einreden wollten, ist einfach nur bescheuert.
Ein Problem ist, viele Leute mit denen ich mir eine Freundschaft vorstellen konnte, zogen irgendwann solche Aktionen ab, dass jegliches Vertauen weg war. Und jetzt stehe ich ohne echte Freunde da.
Dann scheinst du aber ordentlich den falschen Leuten vertraut zu haben.
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Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Tania » Montag 1. April 2019, 12:12

Pentas hat geschrieben:
Montag 1. April 2019, 11:42
Irgendwann in der Disko wollten mir zwei Kumpels einreden, um mein Interesse zu zeigen, müsste ich den Damen einfach nur an den Hintern greifen.
Du warst mit Donald Trump befreundet? :surprise:

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Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Pentas » Montag 1. April 2019, 12:14

Omomo hat geschrieben:
Montag 1. April 2019, 12:11
Pentas hat geschrieben:
Montag 1. April 2019, 12:09
Gilbert hat geschrieben:
Montag 1. April 2019, 11:50

Sorry, das ist doch keineswegs vergleichbar, denn ich rede von Freundschaften, in denen man sich vertraut und nicht gegenseitig verarscht. Was Dir Deine Kumpels einreden wollten, ist einfach nur bescheuert.
Ein Problem ist, viele Leute mit denen ich mir eine Freundschaft vorstellen konnte, zogen irgendwann solche Aktionen ab, dass jegliches Vertauen weg war. Und jetzt stehe ich ohne echte Freunde da.
Dann scheinst du aber ordentlich den falschen Leuten vertraut zu haben.
Halt die Kontakte aus denen bei anderen langjährige Freundschaften entstehen. Zum Beispiel Kollegen aus der Schule. Andere finden dort Freunde fürs Leben oder zumindest für ein paar Jahre, ich hingegen nur meine Mobber.

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Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Omomo » Montag 1. April 2019, 12:25

Pentas hat geschrieben:
Montag 1. April 2019, 12:14
Omomo hat geschrieben:
Montag 1. April 2019, 12:11
Pentas hat geschrieben:
Montag 1. April 2019, 12:09


Ein Problem ist, viele Leute mit denen ich mir eine Freundschaft vorstellen konnte, zogen irgendwann solche Aktionen ab, dass jegliches Vertauen weg war. Und jetzt stehe ich ohne echte Freunde da.
Dann scheinst du aber ordentlich den falschen Leuten vertraut zu haben.
Halt die Kontakte aus denen bei anderen langjährige Freundschaften entstehen. Zum Beispiel Kollegen aus der Schule. Andere finden dort Freunde fürs Leben oder zumindest für ein paar Jahre, ich hingegen nur meine Mobber.
Da scheinst du aber auch Angst zu haben alleine zu sein, wenn du dich bereits mit denen abgibst.
Man muss ja irgendwo auf einer Wellenlänge sein und Freunde sollten einen pushen und nicht runterziehen. Dafür gibt es sie ja. Ich wäre lieber alleine als mir freiwiliig das anzutun.
Vielleicht hast du den Unterschied aber auch nie kennenlernen können, weshalb du denkst, dass dieser "Schmerz" normal ist. Ich wünsche dir, dass du irgendwann mal ein bis zwei richtige Freunde kennenlernst und die dir die Augen dafür öffnen, dass es doch noch andere Menschen gibt und Menschen die sich wirklich um dich kümmern.
"Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun."

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Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Pentas » Montag 1. April 2019, 12:29

Omomo hat geschrieben:
Montag 1. April 2019, 12:25
Pentas hat geschrieben:
Montag 1. April 2019, 12:14
Omomo hat geschrieben:
Montag 1. April 2019, 12:11


Dann scheinst du aber ordentlich den falschen Leuten vertraut zu haben.
Halt die Kontakte aus denen bei anderen langjährige Freundschaften entstehen. Zum Beispiel Kollegen aus der Schule. Andere finden dort Freunde fürs Leben oder zumindest für ein paar Jahre, ich hingegen nur meine Mobber.
Da scheinst du aber auch Angst zu haben alleine zu sein, wenn du dich bereits mit denen abgibst.
Man muss ja irgendwo auf einer Wellenlänge sein und Freunde sollten einen pushen und nicht runterziehen. Dafür gibt es sie ja. Ich wäre lieber alleine als mir freiwiliig das anzutun.
Vielleicht hast du den Unterschied aber auch nie kennenlernen können, weshalb du denkst, dass dieser "Schmerz" normal ist. Ich wünsche dir, dass du irgendwann mal ein bis zwei richtige Freunde kennenlernst und die dir die Augen dafür öffnen, dass es doch noch andere Menschen gibt und Menschen die sich wirklich um dich kümmern.
Schon mein damalig "bester" Freund an der Volksschule hat die Freundschaft von heute auf morgen beendet, und mich mit relativ intimen Geheimnissen vor gesamten Klasse blosgestellt. Ich würde gerne mal echte Freundschaft erleben, aber bisher hatte ich das wohl nicht nicht.

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Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von LonesomeCoder » Dienstag 2. April 2019, 14:24

Omomo hat geschrieben:
Sonntag 31. März 2019, 14:34
LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 31. März 2019, 13:49
Wenig Kraft für soziale Interaktionen => ich muss sparsam damit umgehen => gehe nur auf Frauen zu, die für mich als Sexualpartner in Frage kommen. Ich kann es mir nicht "leisten" diese Kraft für andere Fälle "auszugeben". So wie eine finanziell arme Person kaum Geld für nicht lebenswichtigen Luxus über hat.
Mit dem ganz großen Unterschied, dass deine Kraftreserven nicht quantifizierbar sind wie der Stand deines Girokontos. Demnach ist es auch eine relativ wahrgenommene Anstrengung und keine absolute. Wenn es danach ginge kann ja jede Person damit argumentieren, dass sie keine Kraft für gewisse Aktivitäten hat um ja nicht in die Situation zu kommen, dass sie jetzt tatsächlich mal aus seiner Komfortzone zu treten.
Ich denke gerade wenn du nur auf Frauen zugehst, die du als sexuell interessant findest, wirkst du bedürftig und wenig locker.

Ich bin hier über die Jahre schon sehr locker geworden. Ich war oft genug aus meiner Komfortzone heraus (die bei mir "alleine daheim" wäre).
LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 31. März 2019, 13:49
Ja, das kommt hin. Wenn nach positiven Signalen ginge, hätte ich noch nie eine Frau ansprechen dürfen. Ich kann diese Signale aber erkennen, habe andere Männer schon auf interessierte Frauen hingewiesen und so anderen drei langjährige Beziehungen beschert. Aber ich bekam solche Signale noch nie. Warum? Andere, vor allem große und hübsche Männer schon. Deshalb bin ich mir mit meiner Folgerung der Ursache sicher :) Sicher, kein Mann hat 100 % Erfolgsquote und bei Kaltansprachen sind sie generell recht gering, aber einen Grund muss es schon geben, warum meine Erfahrungen so wenig mit denen etwa von Talbot oder inVivoVeritas gemeinsam haben.
Ich selektiere nach Alter, hat keine Kinder oder Hinweise darauf und hat keinen Partner oder Hinweise darauf. Eine, die so wirkt, als habe sie Zeit, spreche ich lieber an als eine, die so wirkt, als habe sie es eilig. Eine alleine oder zu zweit ziehe ich einer in einer großen Gruppe vor. Wegen Smartphone-Sucht sehen mich viele vor dem "Hallo" gar nicht. Eine, die locker und entspannt wirkt, spreche ich eher an als eine, die verkrampft und angespannt wirkt. So wahllos bin ich dann doch nicht.
Dann scheinst du ja entgegen aller Statistiken der perfekte Matchmaker zu sein. Die allerwenigsten Beziehung entstehen aus Diskotheken-Bekanntschaften und du hast es bereits geschafft 3 Menschen längerfristige Beziehungen zu bescheren. Ich glaube deine Folgerung entspricht leider nicht der Tatsache.
Dass deine Erfolgsquote nicht so hoich ist wie die von den genannten Personen kann an vielen Dingen liegen. Vorallem glaube ich liegt es am Auftreten und weniger am physischen Aussehen.
Ich bin verblüfft wie du Menschen direkt in Kategorien einordnen kannst und sogar sagen kannst, ob sie Kinder oder Partner haben.
Und dennoch haben wir keinerlei Informationen darüber wie du die Frauen denn ansprichst.

Ich rede hier von tagsüber und nachts. Wenn eine Frau einen Mann dabei hat, den sie "Schatz" nennt und küsst, wird das ihr Partner sein. Im Nachtleben ist das in der Tat nicht so einfach, außer wenn der Partner dabei ist. Ich dachte hier mehr an tagsüber und etwa was sie im Supermarkt im Wagen hat (Babywindeln, Babybrei oder Männerdeo wird eine Frau nur selten für sich kaufen) oder wenn sie einen Kindersitz auf dem Rad hat.
Wer nicht gefällt, der hat schon verloren. Mit meinem Aussehen ein cooles Auftreten hinzubekommen ist so schwer wie mit einem Formel 1-Wagen durchs Gelände zu fahren.

LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 31. März 2019, 13:49
Andere Leute schätzen mich aufgrund meiner Äußerlichkeiten als viel jünger, unreif und teils geistig behindert ein. Ich werde gar nicht als gebildeter, reifer Mann im Alter von 30 wahrgenommen. Mein Lächeln wird aufgrund der kleinen Lippen und das ballrunden Schädels als "behindertes Lachen" bezeichnet. Mit dieser Außenwirkung wundern mich die Reaktionen nicht.
Leider absolut kein Ausschlusskriterium, um mal ein Smalltalk zu führen oder ein, zwei Sätze zu wechseln.
Wir reden hier ja über ein ganz normales Gespräch.
Kann mir daher absolut nicht vorstellen, warum ein Smalltalk nicht mögich sein soll.
https://www.youtube.com/watch?v=0-c-JPPMo4s
Dieser Kerl sieht echt nicht schön aus und hat trotzdem fast 500.000 Abonnenten auf YouTube. Selbst der scheint deutlich weniger Probleme mit Frauen oder mit Menschen in seiner Umgebung zu haben als du. Nur mal so als Beispiel dafür, dass es angeblich komplett nur an deinem Aussehen liegen soll und nicht an anderen Faktoren.

Wenn man so aussieht wie ich, besteht aber auf Frauenseite die Angst, dass ein Einlassen auf ein Gespräch als Zeichen von Interesse gewertet werden kann und das soll vermieden werden.
Abonnentenzahlen oder auch Facebook-Freunde sagen nichts über die Realität aus. Wo steht, dass dieser Mann einen über Freundschaft hinausgehenden Erfolg bei Frauen hat? Es beweist nichts. Freundschaft mit automatisch kennengelernten Menschen habe ich auch. Sogar weiblichen. Wenn sowas scheitert, dann an Mangel an interessanten Gesprächsthemen und Aktivitäten. Mir gehts hier aber um mehr als Freundschaft mit Frauen.

LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 31. März 2019, 13:49
Mit dieser Vermutung wirst du wohl recht haben. Nur im Online-Dating ist es auch nicht anders und auch Frauen aus dem Umfeld wollten mich trotz Komplimenten für mein Verhalten nie... Aktuell sind dort aber alle in festen Händen und meine Interessen, die nur Aktivitäten alleine, mit anderen Männern oder Leuten jenseits der 50 hergeben, sorgen dafür, dass keine weiteren Frauen mehr in mein Umfeld dazukommen.
Dann versuch dein Umfeld zu erweitern oder Aktivitäten zu suchen, wo potentiell Single Frauen sind.
Siehe anderer Thread. NBUC schreibt hier auch gute Antworten. Ist nicht so leicht wie es sich sagt. Dass Single-Frauen ab 30 schwer wo in Real "zu erwischen" sind, hat sogar der extreme Extro inVivoVertias, der in einer Großstadt wohnt, gesagt.
LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 31. März 2019, 13:49
Die, die aufs Handy starren, bekommen leider gar nichts mit. Dank Ohrstöpsel hören sie andere nichtmal kommen. Bei mir ist das "pampig" im Nachtleben zu 95 % das nach Definition zwei von dir, tagsüber bei 50 %.
Du sprichst Leute an, die im Club auf ihr Handy starren und Kopfhörer drin haben?
Im Club hat nur der DJ Kopfhörer auf. Der hat das falsche Geschlecht. Das mit Handy und Ohrstöpsel bezieht sich auf tagsüber.
Morkel hat geschrieben:
Sonntag 31. März 2019, 14:43
LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 31. März 2019, 13:49
Wenig Kraft für soziale Interaktionen => ich muss sparsam damit umgehen => gehe nur auf Frauen zu, die für mich als Sexualpartner in Frage kommen. Ich kann es mir nicht "leisten" diese Kraft für andere Fälle "auszugeben". So wie eine finanziell arme Person kaum Geld für nicht lebenswichtigen Luxus über hat.
Stattdessen gibst du dein weniges "Geld" dann lieber für (die immer gleichen) Dinge aus, die dir offensichtlich extrem schaden und noch nicht mal ansatzweise Chancen auf Erfolg haben? Davon abgesehen, dass hier Marktanalogien wie so oft völlig fehl am Platz sind, denn bei solchen Sachen hast du kein inneres Konto, mit dem du sparsam umgehen musst. Vielmehr ist es genau diese Schonhaltung durch die immer mehr Kraft und Lebensqualität verlierst. Laut deiner seltsamen Logik müsste ja auch jemand der den ganzen Tag daheim auf der Couch liegt das blühende Leben und voller überschüssiger Energie sein, gegenüber demjenigen der regelmäßig Sport betreibt und seine sozialen Kontakte pflegt.

Leider finde ich für meinen Kontext nichts besseres. Als Intro hätte der mehr Kraft. Als Extro, der seine Kraft durch soziale Kontakte gewinnt, nicht. Ich bin die meiste Zeit sehr unter Stress, die "Schonung" reicht hinten und vorne nicht zur Erholung.
Mir geht es fast nur um das Gefühl als Mann begehrt zu werden. Genau das bietet mir eine Hure nicht. Das rein mechanische alleine reizt mich kaum. Ich schaue auch keine Pornos. Auch hätte ich beim Sex kaufen das Gefühl, mich selber zu betrügen wie wenn ich eine Prüfung nur mit Spickzettel schaffen würde.
Stattdessen holst du dir dann lieber eine Express-Abfuhr nach der Anderen? Geben dir diese Abfuhren tatsächlich das erhoffte Gefühl als Mann begehrt zu werden? Bei jedem Anderen würde sowas ja genau das Gegenteil erreichen. Kann ja sein dass das bei dir anders ist :roll:

Sicher will ich begehrt werden und Abfuhren sind nicht gut. Nur leider ist mir kein Weg bekannt, wo ich Begehrung finden würde.
Die wenigen Leute in meine Branche mit Teilzeit, die ich kenne, sind Väter in Elternzeit oder Werksstudenten. Aber niemanden sonst. Leider sind die "dringenden betrieblichen Gründe", die mir genannt worden sind, glaubhaft. Hatte aus Neugier schon gefragt.
Du leitest dir mal wieder von den wenigen Leuten die du kennst eine unumstößliche Tatsache ab...

Auf dem Land bei mir ist die Auswahl an IT-Firmen nicht so groß. Hier stimmt meine Aussage. Was weit weg in Großkonzernen sein mag, ist für mich nicht relevant.
Meine "Versuche" dauern meist unter einer Sekunde und in der Disco stehen die meisten Leute länger fest so wie in der Bar oder tanzen.
Urgh. Ich habe gerade echt kein gutes Bild vor Auge von diesen wahrscheinlich total bedürftigen und freakigen "Versuchen" :shock: :surprise:

Hingehen und "Hallo" sagen. Was soll daran schlimm sein? Ich schaue ihn die Augen und nicht auf die Oberweite oder den Boden.

Ich vermute, dass du dir um die Frage, ob es andere Frauen mitbekommen, auch keine Gedanken mehr machen brauchst. Denn nach dem was du so geschrieben hast, bist du in diesen Schuppen wahrscheinlich eh schon "wohlbekannt".

Viele verschiedene Locations. Ich kam schon weit rum.

Nur verstehe ich immer noch nicht, warum du dir sowas überhaupt und immer wieder antust. Ist man als Aspie tatsächlich komplett merk- und schmerzbefreit was zwischenmenschliche Signale angeht, bzw. solch selbstzerstörerischem Verhaltens wie du es scheinbar betreibst?

Wenns nach "einladenden Signalen" ginge, hätte ich noch nie eine Frau ansprechen dürfen. Leider erwies sich auch Kennenlernen über das Umfeld (wie früher noch Singles dabei waren) nicht als zielführend. Mehr als Freundschaft gab es hier nie.

Wenn man deine Vorhaben liest könnte man tatsächlich meinen, dass du wirklich alle Hebel in Bewegung setzt, um genau das Gegenteil von dem zu erreichen, was du dir vordergründig erhoffst. Für mich klingt das nach purer Selbstsabotage und Masochismus.

Wie gesagt: ich kenne keinen besseren oder anderen Weg, der mir Erfolg verspricht. Und nichts tun will ich mir nicht vorwerfen lassen.
Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Sonntag 31. März 2019, 14:46
Du gehst als "extremer Intro" in Grossraumdiskos? :gruebel: :shock:
Habe ich sehr lange gemacht. Ja, klingt komisch, aber ich wollte nichts unversucht lassen. Seit dem Berufseinstieg fehlt mir aber die Kraft dafür. Den ganzen Tag drauf war ich KO auf der Couch. Ich habe wirklich Interesse daran, ans ONS oder Affären zu kommen.

Wenn ich sage, "klappt nicht", dann ist das keine Vermutung, sondern eine bittere, lange Erfahrung gewesen und genau deshalb verletzt es mich auch so sehr, wenn mir unterstellt wird, ich wäre gar nicht oder kaum an Erfolg interessiert oder wäre nicht bereit, was zu tun oder opfern. Weil das Gegenteil der Fall war.
Omomo hat geschrieben:
Sonntag 31. März 2019, 15:18
Ja, das halte ich schon für ziemlich utopisch, da ich mir auch nicht vorstellen kann, dass Menschen am Tag so unfreundlich sind und bei einem "Hallo" bereits ein "Geh Weg!" ertönt. Dafür habe ich doch noch ein positiveres Menschenbild.
Für mich bitte hier "Menschen" mit "Frauen zwischen 20 und 35" ersetzen. Von anderen Gruppen rede ich hier nicht.
Tania hat geschrieben:
Sonntag 31. März 2019, 15:31
Ich bräuchte schon mindestens 3 Sekunden, um eine unverhoffte Ansprache überhaupt wahrzunehmen .... Was machst Du - "hi" sagen und wegrennen, bevor die Dame reagieren kann?

Woran erkennst Du in einer Disko, ob eine Frau Kinder hat?

Das Thema "warum für eine unverbindliche "einmal pro Woche"-Affäre" Singlemütter optimal sind" hatten wir ja bereits mehrmals. Gegen Dein diesbezügliches "da werde ich in die Vaterrolle gedrängt"-Vorurteil ist halt nix zu machen.

Und nach welcher Logik versuchst Du es dann bevorzugt im Nachtleben?
Ich gehe erst nach einer Reaktion weg. Aber ein Blick in mein Gesicht lässt das der Frau entgleisen.
Meine Aussagen bezogen sich auf tags- und nachtsüber. Klar, Kinder in der Disco erkennen geht nicht.
Ja, da habe ich leider eine große Angst und die meisten Mütter sind keine Singles.
Im Nachtleben vermute ich mehr Singles als tagsüber etwa beim Einkaufen und generell eine größere Bereitschaft, angesprochen zu werden und kein Zeitdruck wegen Folgeterminen.
Morkel hat geschrieben:
Sonntag 31. März 2019, 16:00
Ja, vermute ich auch. Dieses unterbewusste Programm ist das Einzige, unter dem sein Handeln irgendwie Sinn ergeben würde. Auch wenn dieser Sinn ihm wahrscheinlich gar nicht bewusst und auch ziemlich selbstzerstörerisch ist. Im Endeffekt läuft es auf das von dir Gesagte hinaus. Der Welt trotzig und vorwurfsvoll zeigen zu können, dass er mit seinem Selbstbild des ewigen, völlig fremdbestimmten Opfers seiner Gene/Situation/Mitmenschen/wasauchummer ohne jegliche eigene Verantwortung oder Einflussmöglichkeit schon immer recht hatte. Für mich klingt das alles nach einem extrem verletzten inneren Kind, dass da am Wirken ist und nach Liebe und Heilung schreit, und sich einfach auch nicht anders ausdrücken kann, als durch dieses selbstzerstörerische Verhalten.
Ich wünschte, meine Gegenargumente wären nur Ausreden und keine realen Tatsachen.
Pentas hat geschrieben:
Sonntag 31. März 2019, 16:11
Warum nicht? Hab ich als Intro früher auch gemacht. Wenn der Freundeskreis dort hin geht, geht man entweder mit oder bleibt alleine daheim.
Das stimmt. Wenn jeder weggeht, ist hier ein gewisser Druck da. Eine öffentliche Disco war auch für mich zugänglich, im Gegensatz zu den Privatpartys, wo nur die "coolen" eingeladen worden sind.
Pentas hat geschrieben:
Sonntag 31. März 2019, 16:22
LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 31. März 2019, 13:49
Mir geht es fast nur um das Gefühl als Mann begehrt zu werden. Genau das bietet mir eine Hure nicht. Das rein mechanische alleine reizt mich kaum. Ich schaue auch keine Pornos. Auch hätte ich beim Sex kaufen das Gefühl, mich selber zu betrügen wie wenn ich eine Prüfung nur mit Spickzettel schaffen würde.
Hast du schon mal eine nicht-erotische Massage gemacht? Damit kommst du wenigstens an Berührungen von einer Frau.
Würde mir auch nichts geben. Mir gehts wirklich hauptsächlich darum, begehrt zu werden.
Pentas hat geschrieben:
Sonntag 31. März 2019, 16:31
Eine Disko ist ein Ort, wo man stundenlang keine sozialen Kontakte haben kann und niemanden fällt es auf. Ehrlich gesagt fand ich da Disko weniger anstregend als irgendwelche Privatpartys, wo am Ende noch so "lustige" Spiele wie Activity gespielt wurde.
Das stimmt. Bin da viel umher gegangen und nicht lange an einem Platz verweilt.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

Pentas

Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von Pentas » Dienstag 2. April 2019, 14:31

LonesomeCoder hat geschrieben:
Dienstag 2. April 2019, 14:24
Das stimmt. Wenn jeder weggeht, ist hier ein gewisser Druck da. Eine öffentliche Disco war auch für mich zugänglich, im Gegensatz zu den Privatpartys, wo nur die "coolen" eingeladen worden sind.

[...]

Das stimmt. Bin da viel umher gegangen und nicht lange an einem Platz verweilt.
Das klingt so, als wärst du hauptsächlich alleine unterwegs gewesen. Hast du dort keine Bekannten gehabt?

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Re: Kopfkino und die Folgen

Beitrag von LonesomeCoder » Dienstag 2. April 2019, 14:41

Die waren entweder auf Privatpartys oder daheim und haben gezockt. Meine wenigen Freunde zur Schulzeit waren meist Gaming-Nerds oder IT-Bastler. Aber alleine ausgehen hat auch einen Vorteil: Diskretion. Es würden nicht so viele Leute mitbekommen, wenn sich eine Frau auf einem einlässt und man ist flexibler mit dem Heimweg. Auf dem Land gemeinsam ausgehen bedeutet meist gemeinsam fahren, weil hier (nachts) am WE kein ÖPNV ist.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

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