Hartz4ler

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Kief
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Re: Hartz4ler

Beitrag von Kief » Donnerstag 21. März 2019, 23:29

Einsamer Igel hat geschrieben:
Donnerstag 21. März 2019, 17:10
Kief hat geschrieben:
Donnerstag 21. März 2019, 16:21
und zweitens moechte ich mit meiner Aerztin dokumentiert haben, dass ich diesen psychischen Kampf um meiner Gesundheit willen ausfechte, und diese psychischen Uebergriffe durch aussen als gesundheitsgefaehrdenden behoerdlichen Standard hinterfrage.
Da wirst du gegen Goliath kämpfen. Musst du dir überlegen, ob es das wert ist. Im wahrscheinlichen Fall wirst du wertvolle Zeit und Energie (die du nicht wieder kriegst) aufgewendet haben für nix.
Ich glaube, wir haben unterschiedliche Vorstellungen, wie das ablaeuft ... ;-)
ich habe nicht vor, selbst gegen die Windmuehlen anzureiten ... sondern die Muehlen der Buerokratie gegen sich selbst zu richten ... ;-)
mein Fokus und meine Energie richtet sich durchaus auf andere Aufgaben.
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Re: Hartz4ler

Beitrag von Einsamer Igel » Freitag 22. März 2019, 08:13

Kief hat geschrieben:
Donnerstag 21. März 2019, 23:29
Einsamer Igel hat geschrieben:
Donnerstag 21. März 2019, 17:10
Kief hat geschrieben:
Donnerstag 21. März 2019, 16:21
und zweitens moechte ich mit meiner Aerztin dokumentiert haben, dass ich diesen psychischen Kampf um meiner Gesundheit willen ausfechte, und diese psychischen Uebergriffe durch aussen als gesundheitsgefaehrdenden behoerdlichen Standard hinterfrage.
Da wirst du gegen Goliath kämpfen. Musst du dir überlegen, ob es das wert ist. Im wahrscheinlichen Fall wirst du wertvolle Zeit und Energie (die du nicht wieder kriegst) aufgewendet haben für nix.
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Dann ist es ja gut. ;) So ist das mit Text, man kann den verschieden interpretieren.
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Re: Hartz4ler

Beitrag von Einfach nur ich » Freitag 22. März 2019, 21:38

Hartz4ler wird es in einigen Jahren nicht mehr geben, weil dieses kranke System aus der Hochzeit des Neoliberalismus aus verschiedenen Gründen nicht mehr zu halten sein wird.

Den Beginn der Zeitenwende wird das BVerfG mit dem in Kürze erwarteten Urteil zum Sanktionsregime im SGB II einläuten. Komplett abschaffen werden sie die Sanktionen höchstwahrscheinlich nicht. Aber selbst in Kreisen der Bundesregierung und der Spitze der Bundesagentur für Arbeit rechnet niemand ernsthaft damit, dass es weiterhin zulässig bleiben wird, das Existenzminimum auf null zu kürzen (Miete ebenso auf null). Im Grunde kann bis dato die Kürzung sogar noch drastischer ausfallen, weil durch die gesetzlich verankerte Krankenversicherungspflicht in der BRD dann ca. 190 EUR pro Monat zusätzlich vom auf null Sanktionierten zu berappen wären.

Wie heißt es doch so schön im Grundgesetz: "Die Würde des Menschen ist unantastbar."
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Re: Hartz4ler

Beitrag von Der Coon » Freitag 22. März 2019, 21:44

Nach meiner Ausbildung war ich für 1 monat arbeitslos. Möchte ich nicht mehr werden, war stress pur. Immer vom arbeitsamt irgendwelche doofen stellenangebote zugeschickt bekommen. Mit dem druck sich bewerben zu müssen. Bin nun seit 10 Jahren wieder im arbeitsleben.
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Re: Hartz4ler

Beitrag von Siegfried » Freitag 22. März 2019, 22:10

chriseas hat geschrieben:
Donnerstag 21. März 2019, 08:37
Aber eine Frau kriege ich wohl so nicht mehr ab, die nehmen meistens sofort reiß aus, wenn sie Hartz 4 hören.
Da ist halt die Frage was man speziell als Mensch sonst noch zu bieten hat. Wer es fertig bringt über gutes Aussehen, kommunikative Fähigkeiten, quatschen können, auch Glück genau auf die richtige Frauen zu treffen, auch sowas wie ein Helfersyndrom bei den Frauen zu aktivieren, auf jeden Fall Frauen dazu zu bringen das die einen scharf finden. Dann ist es vielen auch egal ob man auch mal Arbeitslos ist.
Wer nichts dergleichen zu bieten hat hat ja schon mit auch gutem Job kaum Chancen. Wenn dann noch Hartz IV dazu kommt können die chancen dann ins Bodenlose sinken das nur noch ein absoluter Jackpot als Ausweg in Frage kommt.

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Re: Hartz4ler

Beitrag von Schwarzes_Herz » Freitag 22. März 2019, 22:49

Wenn man halt ein kleiner Versager ist, wie ich es bin, bleibt halt nicht viel außer Hartz 4. War ansich schon in der Schule abzusehen, konnte machen was ich will und war trotzdem unterdurchschnittlich, dann nie ne Ausbildung gekriegt und halt was studiert, und die letzten Jahre dann zwischen Hartz 4 und juhu ich kann mir mal was kleines leisten bis ich wieder keine beschäftigung habe.

Vermutlich reicht meine Intelligenz nicht mehr aus als als Fußabtreter für andere zu "existieren".

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Re: Hartz4ler

Beitrag von Reinhard » Samstag 23. März 2019, 00:02

Schwarzes_Herz hat geschrieben:
Freitag 22. März 2019, 22:49
Vermutlich reicht meine Intelligenz nicht mehr aus als als Fußabtreter für andere zu "existieren".

Ich bin ja im Gegensatz dazu der Meinung, dass jeder, der einen komplizierten Satz mit mehreren verschachtelten Nebensätzen verstehen kann, eigentlich schon an der Grenze zum Genie entlangschrammt, unabhängig davon, ob derjenige sich selbst für intelligent hält.


Artikel: Der Notenbetrug :hierlang:
Temporäre Signatur bis jeder das Video gesehen hat:

https://www.youtube.com/watch?v=vmkG5l7CaGw :hierlang:

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Re: Hartz4ler

Beitrag von Tania » Samstag 23. März 2019, 00:24

Reinhard hat geschrieben:
Samstag 23. März 2019, 00:02
Ich bin ja im Gegensatz dazu der Meinung, dass jeder, der einen komplizierten Satz mit mehreren verschachtelten Nebensätzen verstehen kann, eigentlich schon an der Grenze zum Genie entlangschrammt, unabhängig davon, ob derjenige sich selbst für intelligent hält.
Häh???? :gruebel: :verwirrt:

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Re: Hartz4ler

Beitrag von Mannanna » Samstag 23. März 2019, 05:38

Einfach nur ich hat geschrieben:
Freitag 22. März 2019, 21:38
Hartz4ler wird es in einigen Jahren nicht mehr geben, weil dieses kranke System aus der Hochzeit des Neoliberalismus aus verschiedenen Gründen nicht mehr zu halten sein wird.

Den Beginn der Zeitenwende wird das BVerfG mit dem in Kürze erwarteten Urteil zum Sanktionsregime im SGB II einläuten. Komplett abschaffen werden sie die Sanktionen höchstwahrscheinlich nicht. Aber selbst in Kreisen der Bundesregierung und der Spitze der Bundesagentur für Arbeit rechnet niemand ernsthaft damit, dass es weiterhin zulässig bleiben wird, das Existenzminimum auf null zu kürzen (Miete ebenso auf null). Im Grunde kann bis dato die Kürzung sogar noch drastischer ausfallen, weil durch die gesetzlich verankerte Krankenversicherungspflicht in der BRD dann ca. 190 EUR pro Monat zusätzlich vom auf null Sanktionierten zu berappen wären.

Wie heißt es doch so schön im Grundgesetz: "Die Würde des Menschen ist unantastbar."
Ich fürchte, es geht herade anders herum. Deutschland wird zunehmend durchamerikanisiert.Sieht man u.a. an der Vermögensverteilung. Es soll immer mehr verarmte Masse geben und dafür einige Milliardäre mehr, die die Wirtschaft und somit die Politik bestimmen.
Wir kehren zum Frühkapitalismus zurück.
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Re: Hartz4ler

Beitrag von Melli » Samstag 23. März 2019, 23:00

Tania hat geschrieben:
Samstag 23. März 2019, 00:24
Häh???? :gruebel: :verwirrt:
Paraphrase mit nur einem finiten Verb :mrgreen:

Reinhards gegensätzlicher Meinung nach ist jeder einen komplizierten Satz mit mehreren verschachtelten Nebensätzen verstehen könnender - unabhängig seines sich selbst für intelligent oder nicht Haltens – ein eigentlich schon an der Grenze zum Genie entlangschrammender.
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Re: Hartz4ler

Beitrag von RomeoKnight » Freitag 29. März 2019, 00:47

Ich frag mich echt, was viele hier motiviert, überhaupt arbeiten zu gehen. Wenn es nicht die reine Not und nackte Existenzangst ist, dann müsste es schon ein extrem toller, wichtiger und sinnmachender Job sein. Mir kann keiner erzählen, dass er sich ernsthaft aus reiner Solidarität zu all den anderen hart arbeitenden Leuten, jeden Tag mit ihnen aus dem Bett und aus dem Haus quält, was ja immer so mit einem fordernden Unterton bei den Vorwürfen gegen Arbeitslose mit schwingt. Als "Teilhabe an der Gesellschaft", wie so oft die politische Phrase lautet, hab ich Arbeit nie erlebt. Mit mehr Geld könnte ich mich wahrscheinlich extrem aufpimpen, was ich zum Teil früher auch gemacht hab, aber es gibt dann trotzdem immer noch millionen andere Kerle, die sogar ohne Pimperei einfach besser bei Frauen ankommen. Meine Arbeitslosigkeit, die inzwischen in der Frührente gemündet ist, seh ich als Widerstand gegen ein System, das mir nichts zurück geben und mich nur bis zum Ableben verfeuern will. Da mache ich einfach nicht mit. Sollen all die, die meinen sie wären besser, wertvoller und gesegneter als ich, für mich bezahlen. Ich nehme nur ihr Geld und nicht das Geld derer, denen es wie mir geht.

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Re: Hartz4ler

Beitrag von Omomo » Freitag 29. März 2019, 01:26

RomeoKnight hat geschrieben:
Freitag 29. März 2019, 00:47
Ich frag mich echt, was viele hier motiviert, überhaupt arbeiten zu gehen. Wenn es nicht die reine Not und nackte Existenzangst ist, dann müsste es schon ein extrem toller, wichtiger und sinnmachender Job sein. Mir kann keiner erzählen, dass er sich ernsthaft aus reiner Solidarität zu all den anderen hart arbeitenden Leuten, jeden Tag mit ihnen aus dem Bett und aus dem Haus quält, was ja immer so mit einem fordernden Unterton bei den Vorwürfen gegen Arbeitslose mit schwingt. Als "Teilhabe an der Gesellschaft", wie so oft die politische Phrase lautet, hab ich Arbeit nie erlebt. Mit mehr Geld könnte ich mich wahrscheinlich extrem aufpimpen, was ich zum Teil früher auch gemacht hab, aber es gibt dann trotzdem immer noch millionen andere Kerle, die sogar ohne Pimperei einfach besser bei Frauen ankommen. Meine Arbeitslosigkeit, die inzwischen in der Frührente gemündet ist, seh ich als Widerstand gegen ein System, das mir nichts zurück geben und mich nur bis zum Ableben verfeuern will. Da mache ich einfach nicht mit. Sollen all die, die meinen sie wären besser, wertvoller und gesegneter als ich, für mich bezahlen. Ich nehme nur ihr Geld und nicht das Geld derer, denen es wie mir geht.
Ich bin mal gespannt welcher Frau deine Einstellung zu Arbeit gefällt. Ich würde da bereits 95% der Frauen ausschließen, die überhaupt Interesse an dir hätten. Die restlichen 5% sehen es vllt ähnlich wie du, aber da ist auch nicht gesichert, ob dir da eine gefällt.

Die meisten gehen nicht nur wegen ihres Gewissens arbeiten, sondern vor allem, weil sie nicht jeden Euro 2x umdrehen wollen und sich auch etwas leisten können wollen. Andere Menschen können mal eben schnell einen Kurztrip ins Ausland machen, während du es dir ganz genau überlegen musst, ob das in das Monatsbudget überhaupt noch reinpasst.
Meine Arbeitslosigkeit, die inzwischen in der Frührente gemündet ist, seh ich als Widerstand gegen ein System, das mir nichts zurück geben und mich nur bis zum Ableben verfeuern will. Da mache ich einfach nicht mit. Sollen all die, die meinen sie wären besser, wertvoller und gesegneter als ich, für mich bezahlen. Ich nehme nur ihr Geld und nicht das Geld derer, denen es wie mir geht.
Du bist aber schon ziemlich inkonsequent. Du lehnst dich vermeintlich GEGEN das System auf, aber profitierst genau von diesem. Konsequent wäre es, wenn du dann einfach keine Leistungen vom Staat beziehst.
Das System gibt dir nichts? Aha. Von was lebst du dann?
Musst du verhungern? Wenn du hier schreibst, dann biste das wohl noch nicht.

Ich finde deine Einstellung ziemlich widerlich - muss ich dir ganz ehrlich sagen. Mich würde es jedenfalls nicht wundern, wenn jede Frau dich schon aufgrund dieser Einstellung ablehnen würde.
"Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun."

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Re: Hartz4ler

Beitrag von RomeoKnight » Freitag 29. März 2019, 02:05

Omomo hat geschrieben:
Freitag 29. März 2019, 01:26
Ich bin mal gespannt welcher Frau deine Einstellung zu Arbeit gefällt. Ich würde da bereits 95% der Frauen ausschließen, die überhaupt Interesse an dir hätten. Die restlichen 5% sehen es vllt ähnlich wie du, aber da ist auch nicht gesichert, ob dir da eine gefällt.
Es spielt doch überhaupt keine Rolle, welche Einstellung ich habe. Meine jetzige Einstellung ist mir auch nicht angeboren. Es gab Zeiten, in denen ich mich noch abgemüht habe und es trotzdem nichts brachte. Eines Tages habe ich der Wahrheit ins Gesicht geschaut, dass die Anstrengung nichts bringt. Und wie schon gesagt, wo sich andere überhaupt nicht anstrengen müssen und ihnen trotzdem alles oder zumindest sehr viel zufliegt. Deswegen u.A. reagiere ich auch allergisch auf so depperte Sprüche wie "Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied".
Die meisten gehen nicht nur wegen ihres Gewissens arbeiten, sondern vor allem, weil sie nicht jeden Euro 2x umdrehen wollen und sich auch etwas leisten können wollen.
Ich war, was den Lebensstandard angeht, schon immer recht Genügsam und trotz, dass ich nicht unbedingt in totaler Armut aufgewachsen bin, habe ich mir schon recht früh, aus reiner Disziplin, ein Management des Mangels angewöhnt. Hauptsächlich deswegen, weil ich ein damals sehr teueres Hobby hatte, für das ich sparte. Irgendwann habe ich mir dann die Kohle durch meiner Hände Arbeit zusammen gespart, konnte mir alles kaufen, was ich meinte zu brauchen und merkte dann, dass mich das auch nicht zufrieden macht und man eigentlich nur in einen Teufelskreis des Nachrüstwahns gerät.
Andere Menschen können mal eben schnell einen Kurztrip ins Ausland machen, während du es dir ganz genau überlegen musst, ob das in das Monatsbudget überhaupt noch reinpasst.
Reisen interessiert mich noch nie. Empfand es immer als extrem nervig und stressig.

Du bist aber schon ziemlich inkonsequent. Du lehnst dich vermeintlich GEGEN das System auf, aber profitierst genau von diesem. Konsequent wäre es, wenn du dann einfach keine Leistungen vom Staat beziehst.
Das System gibt dir nichts? Aha. Von was lebst du dann?
Musst du verhungern? Wenn du hier schreibst, dann biste das wohl noch nicht.
Konsequent wäre für dich also, wenn ich mich freiwillig auf die Straße lege und auf den Hungertod warte ? Leben ist für mich mehr als nur das nackte Überleben. Das Überleben beanspruche ich für mich, dieses Recht nehme ich mir ganz einfach. Dafür bin ich niemandem was schuldig.

Wenn ich sage, dass ich nur das Geld bestimmter Leute nehme, ist das ne reine Kopfsache. Das Sozialsystem ist in Wahrheit viel komplizierter, als dass man es sachlich derart gegenrechnen könnte. Dass Arbeitslose dem Steuerzahler eine Last wären, ist ja auch nur ein Märchen. Einen gewissen Anteil an Arbeitslosen muss es einfach geben, nicht nur als Mahnmal zur Disziplinierung des noch arbeitendenen Teils der Bevölkerung, sondern auch weil je mehr es gegen Vollbeschäftigung im Staat geht, desto teurer käme schließlich alles, wenn man von halbwegs guten Löhnen ausgeht, die nicht nah an der Ausbeutung sind. Händler und Dienstleister geben ihre entstehenden Kosten, die sie durch die Löhne haben, schließlich immer und ausschließlich an den Endkunden weiter.
Ich finde deine Einstellung ziemlich widerlich - muss ich dir ganz ehrlich sagen. Mich würde es jedenfalls nicht wundern, wenn jede Frau dich schon aufgrund dieser Einstellung ablehnen würde.
Wegen meiner Einstellung bin ich aber nicht zum Frührentner geworden. Meine Einstellung hat höchstens dafür gesorgt, dass ich nicht sämtliche Kraftreserven für etwas investiere, was mir dann eh nicht viel bringt und mich nur noch mehr gesundheitlich ruiniert. Für mich gäbe es ja nur kaputtmachende Drecksjobs. Meine Interessen lassen sich auch nicht kapitalistisch verwerten.

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Re: Hartz4ler

Beitrag von Omomo » Freitag 29. März 2019, 02:37

RomeoKnight hat geschrieben:
Freitag 29. März 2019, 02:05
Es spielt doch überhaupt keine Rolle, welche Einstellung ich habe. Meine jetzige Einstellung ist mir auch nicht angeboren. Es gab Zeiten, in denen ich mich noch abgemüht habe und es trotzdem nichts brachte. Eines Tages habe ich der Wahrheit ins Gesicht geschaut, dass die Anstrengung nichts bringt. Und wie schon gesagt, wo sich andere überhaupt nicht anstrengen müssen und ihnen trotzdem alles oder zumindest sehr viel zufliegt. Deswegen u.A. reagiere ich auch allergisch auf so depperte Sprüche wie "Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied".
Warum interessiert es dich so sehr wie viel besser es andere Menschen haben? Du bist du und hast deine eigene Ausgangssituation. Sich mit anderen zu vergleichen und darüber zu klagen wie viel schwerer man es hat, bringt leider auch keine Ergebnisse.
Bei genügend Menschen scheint es ja zu funktionieren. Haben die jetzt alle nur Glück oder haben sie durch ihr Zutun maßgeblich an der Entwicklung teilgehabt?
"Jeder ist seines Glückes Schmied" trifft meiner Erfahrung nach aber zu. Das hat weniger was mit der Ausgangssituation zu tun, sondern vielmehr damit in welchem Maße man gewillt ist daran etwas zu ändern und das nicht nur in Worten, sondern vor allen in Taten quantifiziert. Wenn du so eine Einstellung zu Arbeit hast, dann kann ich mir sicherlich denken inwieweit du auf deine Worte Taten folgen lässt.
RomeoKnight hat geschrieben:
Freitag 29. März 2019, 02:05
Ich war, was den Lebensstandard angeht, schon immer recht Genügsam und trotz, dass ich nicht unbedingt in totaler Armut aufgewachsen bin, habe ich mir schon recht früh, aus reiner Disziplin, ein Management des Mangels angewöhnt. Hauptsächlich deswegen, weil ich ein damals sehr teueres Hobby hatte, für das ich sparte. Irgendwann habe ich mir dann die Kohle durch meiner Hände Arbeit zusammen gespart, konnte mir alles kaufen, was ich meinte zu brauchen und merkte dann, dass mich das auch nicht zufrieden macht und man eigentlich nur in einen Teufelskreis des Nachrüstwahns gerät.
Wenn für dich das Existenzminimum zufriedenstellt, dann ist es ja gut für dich. Andere haben da aber sicherlich höhere Ansprüche und fühlen sich beschnitten, dass sie an vielem nicht teilhaben können. Sei es weil man seinen Kindern nicht das bieten kann, was die anderen Kinder haben oder weil man selbst gerne reisen geht, aber das aufgrund der Finanzen kaum möglich ist.
RomeoKnight hat geschrieben:
Freitag 29. März 2019, 02:05
Konsequent wäre für dich also, wenn ich mich freiwillig auf die Straße lege und auf den Hungertod warte ? Leben ist für mich mehr als nur das nackte Überleben. Das Überleben beanspruche ich für mich, dieses Recht nehme ich mir ganz einfach. Dafür bin ich niemandem was schuldig.
Du musst ja nicht sterben. Kannst ja deine Nahrung selbst sammeln gehen und Wildschweine erlegen. Das wäre konsequent, aber du weigerst dich arbeiten zu gehen und kritisierst sogar das System, welches dir nicht nur das Überleben sichert, sondern dir auch ein relativ gutes Leben garantiert. Ja, das ist inkonsequent.
Da der Staat dich so oder oder so durchfüttert - egal welche Einstellung du hast - bist du in der Tat niemandem etwas schuldig. Nur deine Moral scheint nicht auf einer geraden Linie zu sein und genau das werfe ich dir vor. Kannst gerne diese Einstellung haben, aber dann bist du halt ziemlich inkonsequent und ein Heuchler.
RomeoKnight hat geschrieben:
Freitag 29. März 2019, 02:05
Wenn ich sage, dass ich nur das Geld bestimmter Leute nehme, ist das ne reine Kopfsache. Das Sozialsystem ist in Wahrheit viel komplizierter, als dass man es sachlich derart gegenrechnen könnte. Dass Arbeitslose dem Steuerzahler eine Last wären, ist ja auch nur ein Märchen. Einen gewissen Anteil an Arbeitslosen muss es einfach geben, nicht nur als Mahnmal zur Disziplinierung des noch arbeitendenen Teils der Bevölkerung, sondern auch weil je mehr es gegen Vollbeschäftigung im Staat geht, desto teurer käme schließlich alles, wenn man von halbwegs guten Löhnen ausgeht, die nicht nah an der Ausbeutung sind. Händler und Dienstleister geben ihre entstehenden Kosten, die sie durch die Löhne haben, schließlich immer und ausschließlich an den Endkunden weiter.
Versuchst du gerade damit zu erklären, warum du dem Staat eigentlich sogar einen ehrenvollen Dienst erweist?
Dass du ja der Inbegriff der Funktionalität des Sozialsicherungsapparates bist?
Arbeitslose sind defacto eine Last für den Steuerzahler. Das ist allein schon aus der Logik heraus begründbar. Nichtsdestotrotz wird diese Last eben für andere Vorteile in Kauf genommen. D.h. aber nicht, dass du als Individuum damit deine Abneigung gegen Arbeit rechtfertigen könntest.
RomeoKnight hat geschrieben:
Freitag 29. März 2019, 02:05
Wegen meiner Einstellung bin ich aber nicht zum Frührentner geworden. Meine Einstellung hat höchstens dafür gesorgt, dass ich nicht sämtliche Kraftreserven für etwas investiere, was mir dann eh nicht viel bringt und mich nur noch mehr gesundheitlich ruiniert. Für mich gäbe es ja nur kaputtmachende Drecksjobs. Meine Interessen lassen sich auch nicht kapitalistisch verwerten.
Aber dass andere "ihre sämtlichen Kraftreservern für etwas investieren, was ihnen eh nicht viel bringt und ihre Gesundheit nur noch mehr ruiniert" und dich auch noch durchfüttern. Damit kannst du leben, ja?
Dein Konzept scheint nicht wirklich durchdacht zu sein.
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Re: Hartz4ler

Beitrag von Melli » Freitag 29. März 2019, 12:13

RomeoKnight hat geschrieben:
Freitag 29. März 2019, 00:47
dann müsste es schon ein extrem toller, wichtiger und sinnmachender Job sein.
Kann man ja durchaus machen...
RomeoKnight hat geschrieben:
Freitag 29. März 2019, 00:47
die inzwischen in der Frührente gemündet ist
... nur dürfte es dafür inzwischen für Dich leider ein bißchen spät sein -? :(
RomeoKnight hat geschrieben:
Freitag 29. März 2019, 00:47
Als "Teilhabe an der Gesellschaft", wie so oft die politische Phrase lautet, hab ich Arbeit nie erlebt.
Willkommen im realexistierenden Neoliberalismus! :twisted:
Es genügt nicht, Löcher in die Luft zu starren, man muß auch den Blick durch sie hindurch wagen.

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Re: Hartz4ler

Beitrag von Einsamer Igel » Freitag 29. März 2019, 12:18

Omomo hat geschrieben:
Freitag 29. März 2019, 02:37
Aber dass andere "ihre sämtlichen Kraftreservern für etwas investieren, was ihnen eh nicht viel bringt und ihre Gesundheit nur noch mehr ruiniert" und dich auch noch durchfüttern. Damit kannst du leben, ja?
Dein Konzept scheint nicht wirklich durchdacht zu sein.
Die Sozialschmarotzerunterstellung ist nichts anderes als victim blaming und Förderung einer Hasskultur auf Basis von Sozialneid.
Stell dir vor es geht und keiner kriegts hin. (Wolfgang Neuss)
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Re: Hartz4ler

Beitrag von HypnoseKroete » Freitag 29. März 2019, 12:24

Viel Geld bringt auch nichts wenn man sonst sozial nicht viel hinbekommt. Ich verdiene nicht schlecht und könnte mir sofort eine "fette bling-bling Karre" kaufen, ich habe aber tierisch Angst selbst Auto zu fahren. oder eine Wohnung kaufen - was ist wenn ich meine Job verliere?
in den Urlaub fliegen? zu heiß oder kalt und das Flugzeug stürzt sowieso ab :roll:
Arbeiten muss halt sein und das gute ist ich kann da zu Fuß hin. Wenn alles so bleibt bei mir höre ich mit 60 auf zu arbeiten und lebe vom ersparten, das dauert aber noch 27 Jahre und bis dahin kann ja noch viel passieren.

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Re: Hartz4ler

Beitrag von Melli » Freitag 29. März 2019, 12:28

Einsamer Igel hat geschrieben:
Freitag 29. März 2019, 12:18
Die Sozialschmarotzerunterstellung ist nichts anderes als victim blaming und Förderung einer Hasskultur auf Basis von Sozialneid.
Hic sunt leones!

Ich konnte diese dummen Sprüche schon vor 40 Jahren nicht mehr hören :wuetend:

Und was ist das für ein Sozialneid? Auf Leute, denen es schlechter geht als einem selbst?
Es genügt nicht, Löcher in die Luft zu starren, man muß auch den Blick durch sie hindurch wagen.

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Re: Hartz4ler

Beitrag von schmog » Freitag 29. März 2019, 12:35

Melli hat geschrieben:
Freitag 29. März 2019, 12:28
Einsamer Igel hat geschrieben:
Freitag 29. März 2019, 12:18
Die Sozialschmarotzerunterstellung ist nichts anderes als victim blaming und Förderung einer Hasskultur auf Basis von Sozialneid.
Hic sunt leones!

Ich konnte diese dummen Sprüche schon vor 40 Jahren nicht mehr hören :wuetend:

Und was ist das für ein Sozialneid? Auf Leute, denen es schlechter geht als einem selbst?
Wenn man nicht (mehr) arbeitet hört man immer wieder, wie schön man es doch hat ?? ....
(man muss ja nicht arbeiten)

Ich hätte 1000mal lieber ein normales RL MIT Arbeit und Beziehung gehabt, statt ein stupides Frührenter Dasein !!
Zuletzt geändert von schmog am Freitag 29. März 2019, 12:42, insgesamt 2-mal geändert.
Schreib dein Leben auf ein Stück Papier und warte bis die Zeit vergeht.

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Tania
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Re: Hartz4ler

Beitrag von Tania » Freitag 29. März 2019, 12:36

Omomo hat geschrieben:
Freitag 29. März 2019, 02:37
D.h. aber nicht, dass du als Individuum damit deine Abneigung gegen Arbeit rechtfertigen könntest.
Ich kann jetzt nicht entdecken, wo Du erkennst, dass RomeoKnight eine generelle Abneigung gegen Arbeit hat.

Da er mit 44 bereits Frührentner ist, würde ich mal annehmen, dass er unter gesundheitlichen Problemen leidet, die ihn nicht für jede Arbeit zum optimalen Kandidaten machen. Und in solchen Fällen ist das Amt zuweilen komisch. Meinem stark soziophoben Kumpel wurden Jobs als Maskottchen im Freizeitpark offeriert. Meinem nach 3 Hörstürzen unter heftigem Tinnitus leidenden Onkel was im Callcenter. Der Gipfel war der Sachbearbeiter, der darauf bestand, beim Arztbesuch anwesend zu sein ... :shock:

Es ist nicht immer Arbeitsscheu, die Menschen in die Arbeitslosigkeit treibt.

Rein vom gesellschaftlichen Standpunkt aus gesehen finde ich es übrigens durchaus sinnvoller, wenn Menschen z.B. statt Briefmarken abzustempeln Hartz4 beziehen und sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten anderweitig sozial engagieren. Oder sich im schlimmsten Falle einfach nur um ihre Gesundheit kümmern und im Gegenzug zu den 500 EUR Sozialleistungen der Krankenkasse 1000 EUR sparen.

You'll miss 100% of the shots you don't take. (Wayne Gretzky)

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