Wenn der Stammbaum endet

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Pferdedieb
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Wenn der Stammbaum endet

Beitrag von Pferdedieb » Samstag 30. März 2019, 13:21

Hi zusammen!

Ich bin seit einigen Tage 32 Jahre alt und merke mit zunehmendem Alter, dass mein ABtum früher oder später folgende Konsequenz haben wird:

Ich habe keine Geschwister und meine Eltern sind beide um die 70. Jeder wird immer älter, unaufhaltsam.

Wenn meine Eltern irgendwann nicht mehr leben, wird all unser Besitz mir gehören, da ich Einzelkind bin. Haus, Grundstücke etc.
Auf der einen Seite muss ich mich niemals mit Erbstreitigkeiten ärgern, aber so langsam wird mir bewusst, dass ich der "Letzte unserer Art" bin.
Ohne Frau und Kinder wird es niemals jemanden geben, dem ich selbst mal alles vererben kann.

Meine Großeltern und Urgroßeltern lebten schon in diesem Dorf bzw. in der Region. Und immer gab es Nachwuchs, sodass die nächste Generation alles weiterführen konnte.

Meine Befürchtungen richten sich nun dahingehend, dass ich derjenige bin, der das "Licht ausmacht".
Mit mir könnte unsere Linie im Familienstammbaum enden - und das nach mehreren Generationen.

Das macht mir derzeit große Sorgen. Ich will nicht, dass es mit mir endet - aber was soll ich tun, ohne Geschwister und ohne eigene Kinder.

Wie sehen das andere in meiner Situation? Sprich: AB und Einzelkind.
Ist das für euch (k)ein Problem, dass es irgendwann mit euch enden könnte?

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Re: Wenn der Stammbaum endet

Beitrag von Undomiel » Samstag 30. März 2019, 14:04

Ich habe zwar zwei Schwestern, die sind aber auch kinderlos. Und zumindest bei der einen wird das auch so bleiben.
Mein Problem ist eher meine Mutter, die möchte nämlich unbedingt Enkelkinder und lässt immer mal wieder einen Spruch los. Da fühle ich mich schon etwas unter Druck gesetzt. Dabei weiß ich gar nicht, ob ich überhaupt Kinder haben will, selbst wenn ich jetzt einen Partner finden würde.
"Sie sehnt sich nach Nähe, Geborgenheit,
doch sie scheint nur als Zaungast genehm.
Warum kann sie denn keiner, so wie sie ist, nur mit anderen Augen sehen?
Doch wer glaubt schon, dass Wunder geschehn?
Und sie steht wieder allein vor dem Spiegel..."

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Re: Wenn der Stammbaum endet

Beitrag von Zölibatär » Samstag 30. März 2019, 14:58

Mir geht es ähnlich wie dem Themenstarter und bin ebenfalls als Einzelkind aufgewachsen.
Nach und nach verstarben Verwandte, die Großeltern und somit erbten meine Eltern deren Häuser und Grundbesitz.
Teilweise wurde dieser Besitz nun schon auf mich überschrieben, um in Zukunft die dafür anfallende Erbschaftssteuer zu umgehen.
Auch bei mir wird wohl der Stammbaum enden und nicht weitersprießen.

Allerdings bin ich Patenonkel von dem Sohn meiner Cousine.
Falls nicht doch noch etwas passieren wird in meinem Leben, werde ich diesen wohl als Alleinerben eintragen lassen.
Ich wurde schon des öfteren von der Verwandtschaft als "Erbonkel" tituliert.

Das mein Familienname nicht mehr "weitergegeben" werden könnte, ist mir ziemlich gleichgültig, denn Kinderwünsche hatte ich sowieso nie in meinem Leben.

Liebe Grüße
Wer nicht handelt, wird behandelt. (Rainer Barzel)

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Re: Wenn der Stammbaum endet

Beitrag von Knallgrau » Samstag 30. März 2019, 16:54

Pferdedieb hat geschrieben:
Samstag 30. März 2019, 13:21
Wie sehen das andere in meiner Situation? Sprich: AB und Einzelkind.
Ist das für euch (k)ein Problem, dass es irgendwann mit euch enden könnte?
Ich bin auch Einzelkind. Mir wirds genauso gehen.
Zur Familie väterlicherseits gibt es (will ich) keine Verbindungen (mehr) und mütterlicherseits gibt es in meinem Alter nur mehr Großcousinen bzw. -cousins, zu denen aufgrund der Entfernung auch nie ein enger Kontakt bestand. Tja so gesehen bin auch ich wohl die letzte und finde es unglaublich schade. :sadwoman:
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Re: Wenn der Stammbaum endet

Beitrag von Mit müden Augen » Samstag 30. März 2019, 17:20

Bei mir wird der Stammbaum auch enden, naja, sei es drum. Ist halt so, ich hänge nicht daran meine :upps: Gene zu vererben. Lange hat die Menschheit ohnehin nicht mehr.
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Re: Wenn der Stammbaum endet

Beitrag von LonesomeCoder » Samstag 30. März 2019, 18:07

Mit müden Augen hat geschrieben:
Samstag 30. März 2019, 17:20
Bei mir wird der Stammbaum auch enden, naja, sei es drum. Ist halt so, ich hänge nicht daran meine :upps: Gene zu vererben. Lange hat die Menschheit ohnehin nicht mehr.
Wird bei mir auch so ein. Mangels Kinderwunsch ist das aber unabhängig vom AB-tum. Zum Glück machen hier meine Eltern keinen Druck.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

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Re: Wenn der Stammbaum endet

Beitrag von Nonkonformist » Sonntag 31. März 2019, 07:43

Ich bin zeugungsunfähig; mein bruder war in zwei beziehungen wo diie partenin bereits kinder hatte und hat keine eingene kinder; die werden auch wohl nicht mehr kommen.

Mein Vater hat nur kinder bekommen weil er seinen Calvinistische glaube und traditionen weiter leben lassen wollte; als personen mit einen eigenen individualität waren wir für ihm nie wichtig; vor allem waren wir mittel zum zwek. Mein bruder ist agnostiker, ich bin nonkonformistischer atheist; sein plan ist nicht aufgegangen. Ich lebe mein eigenes leben, nicht das wünschpaket der anderen. Selbst interessieren solche blutllinien nicht; ich habe mir auch nie kinder gewünscht; mir fehlt nur zweisamkeit; auf eine familie habe ich ganz freiwillg verzichtet, und um frauen mit einen großen kinderwünsch, oder mit bereits eigenen nachwuchs, habe ich immer einen großen bogen gemacht. Beide eltern sind weit von den eigenen eltern weggezogen; nur mit der überschaubar kleine familie meines mutters (zwei großeltern, eine tante, zwei cousinen) gab es ab und zu kontakt, so fünf, sechs mal im jahr; mir fehlt auch eine großfamilie nicht

Aber für wem das alles wichtig ist, wird es wohl bitter sein...
I Yam What I Yam & Dats What I Yam - (Popeye the Sailorman.)

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Re: Wenn der Stammbaum endet

Beitrag von Oreo » Sonntag 31. März 2019, 09:33

Bei mir deutet auch alles darauf hin, dass dieser Zweig mit mir endet. Das ist zwar schon irgendwo schade, wirkliche Probleme habe ich damit aber nicht. Zumindest bis jetzt nicht.
Von meinen Eltern kommen immer mal wieder Andeutungen in Richtung Enkelkinder. Meistens auf die humorvolle Art, so dass ich ganz gut damit umgehen kann.

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Re: Wenn der Stammbaum endet

Beitrag von kicky » Sonntag 31. März 2019, 10:51

Was das Weitergeben des Familiennamens angeht: den habe ich mit der Hochzeit ja schon abgegeben. Das hat mich aber auch nie wirklich interessiert.
Nur um den Stammbaum weiter wachsen zu lassen würde ich keine Kinder wollen, aber bei bestehendem Kinderwunsch ist die Vorstellung, dass bei einem selber Schluss ist, schon irgendwo bedrückend.

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Re: Wenn der Stammbaum endet

Beitrag von Automobilist » Sonntag 31. März 2019, 10:56

Bereits seit über 20 Jahren ist in Stein gemeißelt, daß der " Stammbaum " enden würde; es bleibt lediglich noch die Frage zu beantworten, wann genau.
Von Seiten meiner Mutter - mehr Familie gibt es nicht mehr - kommt nichts mehr; sie hat sehr genau begriffen, wo der Hase langläuft - und das Wort " Enkelkinder " nur noch in humoristischem Zusammenhange Sinn macht, falls überhaupt.

Natürlich muß - nein; man muß nicht, aber man sollte - aus diesem Sachverhalte seine Folgerungen ziehen und entsprechend agieren; wo keine Erben sind, sollte auch kein Erbe sein...

Die Tatsache " an sich " ist mir gleichgültig, kann indessen durchaus noch als Thema für sarkastische Bemerkungen meinerseits herhalten...
Was ist " humour " ? Excellenz Erich Ludendorff

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Re: Wenn der Stammbaum endet

Beitrag von NeC » Sonntag 31. März 2019, 13:49

Ich bin zwar kein Einzelkind, aber es ist bereits absehbar, dass zumindest der Familienname verschwinden wird, und das das Familien-Grundstück und Haus, in dem wir Kinder groß geworden sind, später verkauft werden wird.

Und ehrlich gesagt belastet mich das gar kein bisschen. Auch ob die "Blutlinie" fortgesetzt wird oder nicht, ist mir sowas von egal. Ich hatte mal eine mehrjährige Beziehung, eine Heirat wäre zu der Zeit zumindest nicht undenkbar gewesen, aber meine Ex konnte sich mit dem Gedanken schwer anfreunden. "Ich bin doch die Frau XYZ, das ändert sich doch nicht...". Obwohl mir mein Familienname besser gefällt als ihrer, hätte ich auch bereitwillig ihren angenommen. Aber das war wohl sowieso eher nicht das Problem.

Was ich zugegebenermaßen gern erlebt hätte, ist einen Menschen aufwachsen zu sehen, der eine Mischung aus mir und der Frau ist, die ich liebe. Das stelle ich mir schön vor: Eigenschaften von beiden auch in dem neuen Menschen wiederzuentdecken. Aber naja, das wird dann wohl eher nicht mehr passieren.

Mein Fazit wäre also daher: Wenn man sich Gedanken um das fortbestehen des Familienbeitzes, des Namens oder der Blutlinie macht, dann ist das eher Ausdruck der eigenen Persönlichkeit als das es von AB-tum oder Single- bzw. Einzelkind-dasein abhängt.

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Re: Wenn der Stammbaum endet

Beitrag von Pferdedieb » Sonntag 31. März 2019, 14:20

NeC hat geschrieben:
Sonntag 31. März 2019, 13:49
Mein Fazit wäre also daher: Wenn man sich Gedanken um das fortbestehen des Familienbeitzes, des Namens oder der Blutlinie macht, dann ist das eher Ausdruck der eigenen Persönlichkeit als das es von AB-tum oder Single- bzw. Einzelkind-dasein abhängt.
Das ABtum spielt dennoch mit rein, da es bei Normalos in der Regel "weitergeht". Wer Einzelkind-AB ist, der wird irgendwann alleine dastehen.
Normalos brauchen sich gar keine Gedanken zu machen, da sie in der Regel Kinder bekommen.
Zum Thema wird es nur, wenn man ewiger Single ist (also AB) und dementsprechend keine Kinder hat. Und eben noch Einzelkind ist.
Bei Geschwistern ist es unwahrscheinlich, dass gleich beide ABs sind. Wenn, dann ist einer AB und der / die andere ist verheiratet und hat Kinder.

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Re: Wenn der Stammbaum endet

Beitrag von Versingled » Sonntag 31. März 2019, 14:34

Mit mir wird der Name verschwinden ... mich macht das etwas traurig, es ist für mich gefühlsmäßig das Gleiche wie wenn eine Tierart ausstirbt. Sie ist unwiederbringlich verloren.

Das ich nie Kinder habe aufwachsen sehen, ja ... auch das bedaure ich manchmal.

Aber es ist eben wie es ist ... das Gelassenheitsgebet hilft ...
In Gedenken an all das Leben, das heute zu Ende ging. Es ist ein unwiederbringlicher Verlust ... :sadman:

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

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Re: Wenn der Stammbaum endet

Beitrag von Gilbert » Sonntag 31. März 2019, 14:49

Es gibt in Deutschland ca. 6 Millionen Paare, die ungewollt kinderlos bleiben. Nicht (mehr) AB zu sein bzw. Freund(in) und Beziehung zu haben sind nicht unbedingt ein Garant dafür, die familiären Wurzeln fortzuführen. Ich bin in dieser Hinsicht selbst betroffen.

Ich erinnere mich, daß mich mein Opa zu seinen Lebzeiten bevorzugt behandelt hat. Im Gegensatz zu den anderen 4 Enkeln war ich der Einzige, der seinen Familiennamen weitergeben konnte. Natürlich aus seiner Sicht und der Beibehaltung des Familiennamens des Ehegatten bei Heirat wie damals üblich.
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.
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Re: Wenn der Stammbaum endet

Beitrag von NeC » Sonntag 31. März 2019, 14:52

Pferdedieb hat geschrieben:
Sonntag 31. März 2019, 14:20
Normalos brauchen sich gar keine Gedanken zu machen, da sie in der Regel Kinder bekommen.
Zum Thema wird es nur, wenn man ewiger Single ist (also AB) und dementsprechend keine Kinder hat. Und eben noch Einzelkind ist.
Du schreibst zwar "in der Regel", aber es scheint nicht so, als wäre Dir auch klar, dass das bedeutet, dass es auch Normalos gibt, mit denen ein Familienname oder eine Blutlinie endet. Und die damit auch nicht unbedingt glücklich sind.

Ob jemand damit ein Problem hat oder nicht, ist nicht davon abhängig, ob er AB oder Einzelkind ist. Es ist eine Eigenschaft der jeweiligen Persönlichkeit.

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Re: Wenn der Stammbaum endet

Beitrag von Axolotl » Sonntag 31. März 2019, 14:53

Ich bin eh nicht so ein großer Kinderfreund. Und meine Familie wird so oder so überleben. Habe einfach zu viele Cousins und Cousinen, wovon einige auch schon Kinder haben. Egal von welchem Zweig ich meine Genialität habe, die Chancen stehen nicht schlecht dass sich das zumindest rezessiv an eine der folgenden Generationen vererbt :lach:

Was mich angeht? Ich weiß nicht ob es überhaupt klug ist Kinder in eine Welt zu setzen, die deren Ende (zumindest wie wir sie kennen) hautnah miterleben werden.
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Re: Wenn der Stammbaum endet

Beitrag von HypnoseKroete » Sonntag 31. März 2019, 15:13

Das juckt mich nun nicht besonders und mein Bruder ist auch Ab nur schon 42, da wird sich auch nichts mehr ergeben.

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Re: Wenn der Stammbaum endet

Beitrag von Einsamkeit_is_doof » Sonntag 31. März 2019, 16:00

Pferdedieb hat geschrieben:
Samstag 30. März 2019, 13:21
Hi zusammen!

Wenn meine Eltern irgendwann nicht mehr leben, wird all unser Besitz mir gehören, da ich Einzelkind bin. Haus, Grundstücke etc.
Auf der einen Seite muss ich mich niemals mit Erbstreitigkeiten ärgern, aber so langsam wird mir bewusst, dass ich der "Letzte unserer Art" bin.

Meine Befürchtungen richten sich nun dahingehend, dass ich derjenige bin, der das "Licht ausmacht".
Mit mir könnte unsere Linie im Familienstammbaum enden - und das nach mehreren Generationen.

Wie sehen das andere in meiner Situation? Sprich: AB und Einzelkind.
Ist das für euch (k)ein Problem, dass es irgendwann mit euch enden könnte?
Hallo Pferdedieb,

diese Gedanken habe ich auch schonmal gehabt. Auch ich bin Einzelkind, bin 33 und meine Eltern sind beide 63. Zum einen macht es mir Sorgen, dass meine Eltern irgendwann nicht mehr da sein werden bzw. vielleicht Pflegebedürftig sein werden. Dann werde ich ganz alleine sein und es ist zur Zeit absolut nicht absehbar, dass sich an meiner Situation irgendwas ändert. Von daher werde auch ich irgendwann mal der Jenige sein, der "das Licht ausmacht". Und das ist kein schöner Gedanke. :crybaby:

Da wir bzw. meine Eltern kein Haus oder Grundstück besitzen, fällt dieser Punkt weg, aber es ist schon irgendwie belastend, wenn man bedenkt, dass man irgendwann der letzte seiner Familie ist und danach kommt nichts mehr. :regen:
Gibt es denn nichts aus der Apotheke, dass man Mutiger wird und die Frauen auf einen fliegen? Da gibt es doch bestimmt was von Ratiofarm :idee:
Gruss
Markus

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Re: Wenn der Stammbaum endet

Beitrag von Gatem » Sonntag 31. März 2019, 16:33

Einsamkeit_is_doof hat geschrieben:
Sonntag 31. März 2019, 16:00
Gibt es denn nichts aus der Apotheke, dass man Mutiger wird und die Frauen auf einen fliegen? Da gibt es doch bestimmt was von Ratiofarm :idee:
Probiere es mal mit Pheromonen… nicht zum einnehmen, sondern zum auf die Haut auftragen. :lol: Ob's die auch in der Apotheke gibt weiß ich nicht.

Zum Thema: Vermutlich liegt es daran, dass ich kein Einzelkind bin, aber ich kann diese Bedenken irgendwie nicht nachvollziehen, selbst wenn ich mir vorstelle keine Geschwister zu haben. Aber besonders verstehe ich nicht, wenn hier Leute von „Stammbaum endet“ schreiben, die gleichzeitig angeben, dass sie Cousins oder Cousinen haben – da geht der Stammbaum ja definitiv noch weiter.

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Re: Wenn der Stammbaum endet

Beitrag von Versingled » Sonntag 31. März 2019, 17:08

Gatem hat geschrieben:
Sonntag 31. März 2019, 16:33
Einsamkeit_is_doof hat geschrieben:
Sonntag 31. März 2019, 16:00
Gibt es denn nichts aus der Apotheke, dass man Mutiger wird und die Frauen auf einen fliegen? Da gibt es doch bestimmt was von Ratiofarm :idee:
Probiere es mal mit Pheromonen… nicht zum einnehmen, sondern zum auf die Haut auftragen. :lol: Ob's die auch in der Apotheke gibt weiß ich nicht.

Zum Thema: Vermutlich liegt es daran, dass ich kein Einzelkind bin, aber ich kann diese Bedenken irgendwie nicht nachvollziehen, selbst wenn ich mir vorstelle keine Geschwister zu haben. Aber besonders verstehe ich nicht, wenn hier Leute von „Stammbaum endet“ schreiben, die gleichzeitig angeben, dass sie Cousins oder Cousinen haben – da geht der Stammbaum ja definitiv noch weiter.
Der Stammbaum ist an den Nachnamen gekoppelt. Wenn der durch Eheschließung/Namensrecht verschwindet endet dann auch der Stammbaum. Ich bin der einzige männliche Nachkomme unter den Geschwistern meines Vaters. Ich bin also der letzte der den Namen trägt.
In Gedenken an all das Leben, das heute zu Ende ging. Es ist ein unwiederbringlicher Verlust ... :sadman:

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

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