Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

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NBUC
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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von NBUC » Montag 29. April 2019, 16:40

VollAB hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 14:20
Ich weiß nicht wie "Öffentlichkeit" definiert ist, aber für mich würden soziale Meetings in Vereinen, auf Festen etc. auch zu "ansprechen in der Öffentlichkeit" zählen und da kenne ich schon viele Pärchen, die sich so gefunden haben.
Und im Zweifel definiert man sich das dann so ignorant zusammen, dass die Argumentation passt :wuetend: .
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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von VollAB » Montag 29. April 2019, 17:54

NBUC hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 16:40
VollAB hat geschrieben:
Montag 29. April 2019, 14:20
Ich weiß nicht wie "Öffentlichkeit" definiert ist, aber für mich würden soziale Meetings in Vereinen, auf Festen etc. auch zu "ansprechen in der Öffentlichkeit" zählen und da kenne ich schon viele Pärchen, die sich so gefunden haben.
Und im Zweifel definiert man sich das dann so ignorant zusammen, dass die Argumentation passt :wuetend: .
Da keiner hier eine allgemeingültige Definition zu Papier gebracht hat, habe ich mein Verständnis von "Öffentlichkeit" preisgegeben.
Ich denke es ist kein Geheimnis, dass jeder darunter eine etwas abgewandelte Form vom Grundverständnis hat und es daher schon wichtig ist, wie etwas von einer konkreten Person gemeint ist.

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von LonesomeCoder » Montag 29. April 2019, 18:55

Mit "Kaltansprache" meine ich komplett fremde Personen ohne oder nur mir sehr schwachen Bezug wie "ist zufällig zur gleichen Zeit im gleichen Supermarkt" ansprechen.
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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von AviferAureus » Montag 29. April 2019, 22:52

Patti hat geschrieben:
Sonntag 28. April 2019, 20:34
...Aber ich untehme trotzdem viel zu wenig und spreche zu wenige Frauen in der Öffentlichkeit an, das ist der Hauptgrund, warum ich schon 5 Jahre Single bin.
Ein Beispiel für eine aus einer Kaltansprache (im Schnellrestaurant) entstandene Ehe kenne ich sogar.

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von LonesomeCoder » Dienstag 30. April 2019, 12:43

Ich für eine, wo die Frau im Publikum eines Fußballspiels sah und den Mann nach dem Spiel ansprach.
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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von VollAB » Dienstag 30. April 2019, 13:04

LonesomeCoder hat geschrieben:
Dienstag 30. April 2019, 12:43
Ich für eine, wo die Frau im Publikum eines Fußballspiels sah und den Mann nach dem Spiel ansprach.
Kenne da auch einen Kerl, der der jungen attraktiven Kassiererin einen Zettel mit seiner Telefonnummer mitgegeben hat und paar Wochen später ein Paar geworden sind.

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von LonesomeCoder » Dienstag 30. April 2019, 13:18

Nur werden solche Beispiele eine Minderheit im Gegensatz zum Kennenlernen über den Freundeskreis oder Arbeit sein.
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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Hoppala » Dienstag 30. April 2019, 14:55

1. Man kann eine Anzahl an Möglichkeiten additiv als Chancenerweiterung sehen.

2. Man kann eine einzelne Möglichkeit als "ist ja nur so wenig" charakterisieren und damit abwerten oder aussortieren.

3. Man kann in jeder Möglichkeit die logische Möglichkeit des Scheiterns sehen, und in den additiven Möglichkeiten das ultimative Scheitern.

Dann scheint der Ball zwischen 2. + 3. hin- und her zu hüpfen.
1. kommt dagegen nicht in Frage, weil man ja sowieso nie alles machen kann und daher automatisch bei 2. landet und damit schon mal bei allem weiteren "gescheitert" ist, also bei 3. landet, was einen zu 2. zurückführt.


Wer das auch ein unpraktisches Vorgehen findet, bleibt einfach bei 1, fängt irgendwo an, und nimmt 2. als "unausweichlich, aber immerhin" in Kauf. Und ignoriert 3, bis es real passiert.

Das Leben ist nicht immer logisch. Und logisch Leben ist nicht immer praktisch und/oder gut.
Aber Logik kann helfen, genau das zu erkennen.
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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Nonkonformist » Dienstag 30. April 2019, 15:04

Der ehe meiner eltern entstand aus eine kaltansprache, am Nordseestrand.

Selten haben zwei menschen weniger gut zusammen gepasst.
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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von VollAB » Dienstag 30. April 2019, 17:42

LonesomeCoder hat geschrieben:
Dienstag 30. April 2019, 13:18
Nur werden solche Beispiele eine Minderheit im Gegensatz zum Kennenlernen über den Freundeskreis oder Arbeit sein.
Du meinst der Fan, der den Fußballspieler nach dem Spiel angesprochen hat und dann ein Paar wurden?
Ich denke auch, dass es eine absolute Ausnahme darstellt.

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von alex321 » Donnerstag 2. Mai 2019, 00:30

Ja, soziale Phobie. Bekanntschaften und oberflächliche Freundschaften kann ich zulassen, aber sobald die Beziehung enger wird, wird es schwierig. Am schwierigsten sind romantische Beziehungen und Bewerbungsgespräche für mich, da fühle ich mich enorm unter Druck gesetzt, mit unschönen Auswirkungen wie Schweißausbrüchen, Sprechblockaden und starker Angespanntheit. Flirten und daten ist da natürlich so gut wie unmöglich.

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von eggi » Sonntag 5. Mai 2019, 18:24

Die Tatsache, dass ich seit einigen Jahren keine Freunde mehr habe, die ich als solche bezeichnen würde, spricht wohl für sich. Das sind alles nur bessere Bekannte, mit denen man hin- und wieder mal etwas Freizeit verbringt. Ich bin wohl so etwas wie ein Sozialkrüppel.

Dadurch -einerseits die soziale Unfähigkeit, sich für andere interessant zu machen/ bemerkbar zu machen, andererseits auch das daraus resultierende Symptom "keine Freunde, mit denen man etwas unternehmen kann" scheitert es bei mir dann an Gelegenheiten, neue Leute kennen zu lernen.

"Feiern gehen" habe ich dennoch in jüngeren Jahren ausprobieren können. Das war jedoch nie mein Fall und ist zumindest für mich im klischeehaften Sinne (Disco etc.) nicht geeignet, jemanden kennen zu lernen.
Am Arbeitsplatz habe ich einige Male versucht, Gespräche über Privates anzufangen, um mich so weiter vorzutasten. Das hat nie wirklich gefruchtet.

Fehlende Erfahrung, wie man Gespräche in eine gewisse Richtung lenkt, machen dann auch die allerletzte vermeintliche Gelegenheit zunichte.
Fehlendes Selbstbewusstsein spielt natürlich auch überall mit rein.

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Kataomoi » Montag 13. Mai 2019, 22:49

Viele soziale Situationen sind mir unangenehm und Freunde zu finden fällt mir schwer weil viele nichts platonisches wollen und Frauen untereinander meist ziemlich hinterhältig sind. Ich hätte gerne ein paar Leute für spontane Unternehmungen aber irgendwie passt es nie.
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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von kiji » Mittwoch 15. Mai 2019, 11:13

Also habe glaube ich auch ne sozialphobie. Immer wenn ich in der öffentlichkeit bin zum beispiel einkaufsladen oder öv, dann gerate ich voll in stress und werde aggressiv. Könnte manchmal amok laufen, einfach weil ich die menschen nicht aushalte. Merke dann immer wenn ich aus der situarion herauskomme, was für ein stress es bei mir auslöst. Kommt aber echt auf die situation an, trotzdem gerate ich unter menschen tendenziell in eine anspannung. Schlimm finde ich auch so anlässe, wo man nur rumsteht, wie zum beispiel aperos, vernissagen oder hauspartys/-feste. Da fühle ich mich so ausgestellt und sollte mir irgendjemand ins gespräch kommen. Stresst mich dann auch mit personen die ich gut kenne, liegt einfach an der situation. Oder gruppenanlässe, da grausts mich auch eher und ich versuche sie zu vermeiden. Und wenn mir noch jemand in der gruppe gefällt, dann will ich erst recht nicht hin, voll doof oder, eigentlich sollte man sich freuen, ich schäme mich dann aber eher. Oder wichtige telefonanrufe bei bewerbungen oder zum beispiel um für eine referenz anzufragen, argh, da schwitze ich blut. Am schlimmsten ist für mich, wenn ich denke dass der andere merkt dass er mir gefällt, dann bekomme ich schweissaubrüche und schäme mich extrem.

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Melli » Mittwoch 15. Mai 2019, 14:41

Psychiatrische Diagnosen sind leider oft nicht so klar nachvollziehbar, und für Selbstdiagnosen sind sie noch weniger geeignet.

Manche Verhalten sind wahrscheinlich normal, aber nicht erwünscht. Wer vertrödelt schon gerne seine Zeit in einem Supermarkt, in dem sie zu doof sind, noch ein paar Kassen mehr zu besetzten, und der Hintermann hustet einem die ganze Zeit ins Genick? :wuetend: :fluchen: Nun gut, wenn man es sich denn aussuchen kann, kann man zu irgendwelchen Zeiten losziehen, zu denen normalerweise nicht viel Andrang zu erwarten ist. (Oder, noch besser, als Studienanfängerin war meine Haushaltsführung für praktische Zwecke inexistent :mrgreen:)

Mit irgendwelchen Anlässen sähe ich das so ähnlich... Ich mag schon nicht, wenn ich kein definiertes Essen bekomme, sondern mir lauter Dinge, die gar nicht zusammenpassen, vom Buffet "zusammenstellen" soll :( Und dann soll ich mich mit irgendwelchen Leuten unterhalten :(

Telefonieren mag ich auch nicht gerne. Dafür habe ich früher viele Briefe, später Emails geschrieben. Das ist zum einen streßfreier, zum anderen sieht man schon wer lesen kann und wer sich schwer tut.

Ein schlimmer Aspekt ist aber, daß sehr häufig in einer psychosozialen Entwicklung es zu diesen Einrissen kommt, so daß man nicht etwa auf Leute, die man interessant findet, unbefangen zugehen kann, sondern sie gegenteiligerweise meidet. Leider muß ich sagen, wenn ich heute wieder in solche Situationen wie vor Jahrzehnten geraten könnte, würde ich wahrscheinlich genauso wieder überlegen, ob mir das Risiko, wieder mal nur auf Ablehnung zu stoßen, zu hoch wäre.
Голова устает думать, душа чувствовать.
(Марина Цветаева)
["The head grows weary of thinking, the soul of feeling."]

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Mit müden Augen » Mittwoch 15. Mai 2019, 14:48

kiji hat geschrieben:
Mittwoch 15. Mai 2019, 11:13
Also habe glaube ich auch ne sozialphobie. [...]
Aggressionen sind nicht Teil der Sozialphobie, Ängste hingegen schon. Es geht primär darum wie der Andere einen sieht bzw sehen könnte bzw was er über einen denkt bzw denken könnte.
Ach und Bitte, benutze doch Großbuchstaben.
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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Zitronenkuchen » Mittwoch 15. Mai 2019, 17:12

Äh bei mir verhält sich das recht komisch, bei politischen Sachen kenne ich keine Ängste, da kann ich ungezwungen reden, da setze ich mich ein und lege mich auch mal mit jemandem an wenn es sein muss. Abseits davon kriege ich den Mund nicht auf, der Typ der am Vortag sein Schildchen hochgehalten hat und seinen Protest ausgedrückt hat, geht am nächsten Tag ohne ein Wort zu sagen an den Leuten vorbei. Ich war seit Jahren nicht mehr feiern und halte mich eigentlich nur in den eigenen 4 Wänden auf. Auch wenn ich mal reise, rede ich nicht und will selbst nicht angesprochen werden, da gibt es nur mich, mein Smartphone, Kopfhörer und Musik.

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von kiji » Donnerstag 16. Mai 2019, 00:41

Mit müden Augen hat geschrieben:
Mittwoch 15. Mai 2019, 14:48
kiji hat geschrieben:
Mittwoch 15. Mai 2019, 11:13
Also habe glaube ich auch ne sozialphobie. [...]
Aggressionen sind nicht Teil der Sozialphobie, Ängste hingegen schon. Es geht primär darum wie der Andere einen sieht bzw sehen könnte bzw was er über einen denkt bzw denken könnte.
Ach und Bitte, benutze doch Großbuchstaben.

Ich glaube eigentlich habe ich angst, aber das macht mich dann aggressiv, weil ich die situation (und die menschen) schlecht aushalte. Ist ja auch nicht jeder gleich. Sorry wg. Grossbuchstaben, da bin ich einfach zu faul.

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von kiji » Donnerstag 16. Mai 2019, 00:45

Zitronenkuchen hat geschrieben:
Mittwoch 15. Mai 2019, 17:12
Äh bei mir verhält sich das recht komisch, bei politischen Sachen kenne ich keine Ängste, da kann ich ungezwungen reden, da setze ich mich ein und lege mich auch mal mit jemandem an wenn es sein muss. Abseits davon kriege ich den Mund nicht auf, der Typ der am Vortag sein Schildchen hochgehalten hat und seinen Protest ausgedrückt hat, geht am nächsten Tag ohne ein Wort zu sagen an den Leuten vorbei. Ich war seit Jahren nicht mehr feiern und halte mich eigentlich nur in den eigenen 4 Wänden auf. Auch wenn ich mal reise, rede ich nicht und will selbst nicht angesprochen werden, da gibt es nur mich, mein Smartphone, Kopfhörer und Musik.
Ich habe auch am meisten angst von irgendjemandem, den ich kenne oder irgendwelchen freaks angesprochen zu werden. Von den ersten, weil ich dann wieder so small talk reden muss über meinen beschämenden lebenslauf und bei den zweiten habe ich angst, dass ich mich nicht genug abgrenzen kann. So laufe ich auch ständig mit musik in den ohren rum und schotte mich ab. Ferien sowieso, da will ich null angesprochen werden.

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von MissWho » Freitag 17. Mai 2019, 00:59

kiji hat geschrieben:
Donnerstag 16. Mai 2019, 00:45
Ich habe auch am meisten angst von irgendjemandem, den ich kenne oder irgendwelchen freaks angesprochen zu werden. Von den ersten, weil ich dann wieder so small talk reden muss über meinen beschämenden lebenslauf und bei den zweiten habe ich angst, dass ich mich nicht genug abgrenzen kann. So laufe ich auch ständig mit musik in den ohren rum und schotte mich ab. Ferien sowieso, da will ich null angesprochen werden.
Das ist ja keine sehr nette Einstellung :surprise:
Die Liebe will nichts von dem anderen, sie will alles für den anderen. (Dietrich Bonhoeffer)

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