Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Oreo » Sonntag 30. Juni 2019, 18:36

Ich glaube, wenn ich bestimmte soziale Situationen aus der Vergangenheit mit heutigem Wissen nochmal angehen könnte, würde ich heute anders dastehen. Oftmals bremsen mich heute noch Erfahrungen, die ich in der Vergangenheit gemacht oder eben gerade nicht gemacht habe, aus. Dies betrifft natürlich auch das Thema Partnerschaft. Trotzdem hoffe ich weiterhin, dass ich auch in der Sache noch weiterkomme.

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Onkel ABobert » Freitag 5. Juli 2019, 22:24

Ich denke schon, daß ich eine gewisse Sozialphobie habe. Ich habe keine Probleme, mit Menschen, die ich bereits kenne, etwas zu unternehmen oder zu reden, aber mit fremden Menschen tu ich mich sehr, sehr schwer.

Beispielweise fahre ich mehrmals im Jahr auf 1-2-tägige Seminare, bei denen ich dann meistens der einzige Teilnehmer meines Arbeitgebers bin, die anderen 10 bis 15 Teilnehmer kommen aus anderen Unternehmen. In der Mittagspause sitzen alle an einem Tisch und alle unterhalten sich, teilweise über Fachthemen, teilweise aber auch über anderes. Nur ich kriege den Mund nicht auf und fühle mich davei sehr unwohl. Meist esse ich schnell auf und verschwinde unter einem Vorwand für die restliche Mittagspause.

Oder einmal hat mich ein Arbeitskollege, mit dem ich mich gut verstehe, zu seinem 40. Geburtstag eingeladen. Da waren außer ihm nur zwei Menschen, die ich kannte. Ich hab mich dann den ganzen Abend an die beiden geklammert, die waren sicherlich schon genervt, ich war heilfroh, als der Abend vorbei war.

Ich muß Menschen über einen längeren Zeitraum langsam näherkommen, wie z. B Arbeitskollegen. Da reden wir dann aber über Wochen, nicht Tage. Dann geht es. Nur dann.
Es grüßt euch

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von eggi » Samstag 6. Juli 2019, 08:01

Onkel ABobert hat geschrieben:
Freitag 5. Juli 2019, 22:24
Beispielweise fahre ich mehrmals im Jahr auf 1-2-tägige Seminare, bei denen ich dann meistens der einzige Teilnehmer meines Arbeitgebers bin, die anderen 10 bis 15 Teilnehmer kommen aus anderen Unternehmen. In der Mittagspause sitzen alle an einem Tisch und alle unterhalten sich, teilweise über Fachthemen, teilweise aber auch über anderes. Nur ich kriege den Mund nicht auf und fühle mich davei sehr unwohl. Meist esse ich schnell auf und verschwinde unter einem Vorwand für die restliche Mittagspause.
Interessant. Das ist bei mir teilweise genau umgekehrt.
Solange es dabei um Fachthemen geht, blühe ich in solchen Runden richtig auf und werde manchmal sogar Mittelpunkt der Konversation (was mir allerdings dann auch unangenehm ist). Das mag vielleicht daran liegen, dass ich ohne Vorbelastungen zu solchen Seminaren gehe. Die Leute kennen mich nicht, wissen noch nicht, dass ich "komisch" bin. Allerdings, sobald es abends an der Bar etwas privater wird, kann ich mangels Erfahrung und interessantem Alltag nicht mehr mitreden und bin wieder derselbe Außenseiter wie eh und je.

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Siegfried
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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Siegfried » Samstag 6. Juli 2019, 09:32

eggi hat geschrieben:
Samstag 6. Juli 2019, 08:01
Onkel ABobert hat geschrieben:
Freitag 5. Juli 2019, 22:24
Beispielweise fahre ich mehrmals im Jahr auf 1-2-tägige Seminare, bei denen ich dann meistens der einzige Teilnehmer meines Arbeitgebers bin, die anderen 10 bis 15 Teilnehmer kommen aus anderen Unternehmen. In der Mittagspause sitzen alle an einem Tisch und alle unterhalten sich, teilweise über Fachthemen, teilweise aber auch über anderes. Nur ich kriege den Mund nicht auf und fühle mich davei sehr unwohl. Meist esse ich schnell auf und verschwinde unter einem Vorwand für die restliche Mittagspause.
Interessant. Das ist bei mir teilweise genau umgekehrt.
Solange es dabei um Fachthemen geht, blühe ich in solchen Runden richtig auf und werde manchmal sogar Mittelpunkt der Konversation (was mir allerdings dann auch unangenehm ist). Das mag vielleicht daran liegen, dass ich ohne Vorbelastungen zu solchen Seminaren gehe. Die Leute kennen mich nicht, wissen noch nicht, dass ich "komisch" bin. Allerdings, sobald es abends an der Bar etwas privater wird, kann ich mangels Erfahrung und interessantem Alltag nicht mehr mitreden und bin wieder derselbe Außenseiter wie eh und je.
Bei den Sach- und Fachthemen kann halt jeder mitreden, auch sonst eher ruhige weil da alle auf einem ähnlichem Niveau sind und jeder damit was zu tun hat.
Sobalt es aber in das private geht merkt man halt die gewaltigen Unterschiede die es in der Lebensführung gibt. Vom erfüllten Leben mit Familie, sozialen Kontakten und Interessen wo ständig was passiert bis hin zu dem einsamen Stubenhocker der nur die ganze Zeit vor der Glotze hängt um die Zeit totzuschlagen.
Wo will man da auch bei privaten und persönlichen Dingen mitreden ? :cry: Irgendwann im Leben hat man dann auch gar keine Lust mehr überhaupt noch was privates preiszugeben und zieht sich in der Beziehung mehr und mehr zurück was zur folge hat das man sich noch weiter isoliert..... Teufelskreis halt.

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von MattEagle » Samstag 6. Juli 2019, 11:02

Das geht mir ähnlich. Bei Fach- oder Hobbythemen bin ich voll dabei... und reisse sogar oft die Unterhaltung an mich.... Das liegt aber auch daran dass ich mich mit bestimmten Sachen bis in Detail beschäftigen kann. Zuhause ist ja nix los und man häuft auch unmengen eigentlich unützes Wissen an. Leider ist das auch ein Teufelskreis... man beschäftigt sich zu viel mit Theorie und "toter Materie"... dabei sollte man doch eher raus und neue soziale Kontakte knüpfen.

Leider ist mit das immer so schwer gefallen, das kam und kommt mir immer als Pflichtaufgabe vor... naja andere Menschen machen das "soziale" eher locker aus der Hüfte ohne viel nachzudenken... und dementsprechend sind Sie auch erfolgreicher beim Beziehungsthema.

Das ist mir vor kurzem auf ner Geburtstagsparty aufgefallen, da stand ich in einer Gruppe und habe dann nach kurzer Zeit das Gespäch an mich gezogen weils es da um meinen "Kram" ging... da konnte ich auführlich "referieren" ;) ... als das ganze Gespräch dann in private, zwischenmenschliche Ecke ging, war ich so auffällig ruhig das mich eine sogar drauf angesprochen hat. Hab das dann mit einer flapsigen Bemerkung abgewunken...( trockener hals vom quasseln ;) ) ... tja die bittere Wahrheit ist halt dass ich alleine zu Hause hocke nix zu den zwischenmenschlichen Themen zu erzählen habe.

Mit 35 fällt das bei gleichaltrigen auch extrem auf.. die Leute haben halt oft schon private Verantwortungen, und man selbst labt nochgenauso wie mit 22. Ok jetzt sagen sicher einige das frei und ungebunden ist ja toll... oder beneidenswert.
Das ist aber nicht so, denn dieser Zustand ist ja keine wirklich freiwillige Entscheidung... ich lebe ja so weil ich in Beziehungsfragen ein totaler Verlierer bin.
Tatsächlich fühlt sich mein Leben extrem unvollständig da ich auch keine wirkliche "Zukunftsvision" für mein Leben habe.

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von eggi » Samstag 6. Juli 2019, 11:25

MattEagle hat geschrieben:
Samstag 6. Juli 2019, 11:02
Mit 35 fällt das bei gleichaltrigen auch extrem auf.. die Leute haben halt oft schon private Verantwortungen, und man selbst labt nochgenauso wie mit 22. Ok jetzt sagen sicher einige das frei und ungebunden ist ja toll... oder beneidenswert.
Das ist aber nicht so, denn dieser Zustand ist ja keine wirklich freiwillige Entscheidung... ich lebe ja so weil ich in Beziehungsfragen ein totaler Verlierer bin.
Tatsächlich fühlt sich mein Leben extrem unvollständig da ich auch keine wirkliche "Zukunftsvision" für mein Leben habe.
Mir geht es genauso, auch wenn ich noch keine 30 bin (aber fast :crybaby: ).
Einerseits weiß ich gar nicht, ob ich überhaupt eine "richtige" Beziehung mit all den Verpflichtungen und der Komplettumkremplung meines Lebens haben will, andererseits ist da diese innere Leere und der neidvolle Blick auf Paare, während man selbst immer alles allein machen muss.

Die Gründe für meine Beziehungslosigkeit sind mit Sicherheit zum großen Teil sozial bedingt, auch wenn ich wie gesagt bei den richtigen Themen sehr gut mit Fremden und sogar fremden attraktiven Frauen sprechen kann. Wahrscheinlich fehlt dann irgendwie ein Funke, ein Schritt der das Gespräch auf eine andere Ebene bringt. Keine Ahnung.

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von alex321 » Samstag 6. Juli 2019, 13:28

MattEagle hat geschrieben:
Samstag 6. Juli 2019, 11:02
Das geht mir ähnlich. Bei Fach- oder Hobbythemen bin ich voll dabei... und reisse sogar oft die Unterhaltung an mich.... Das liegt aber auch daran dass ich mich mit bestimmten Sachen bis in Detail beschäftigen kann. Zuhause ist ja nix los und man häuft auch unmengen eigentlich unützes Wissen an. Leider ist das auch ein Teufelskreis... man beschäftigt sich zu viel mit Theorie und "toter Materie"... dabei sollte man doch eher raus und neue soziale Kontakte knüpfen.

Leider ist mit das immer so schwer gefallen, das kam und kommt mir immer als Pflichtaufgabe vor... naja andere Menschen machen das "soziale" eher locker aus der Hüfte ohne viel nachzudenken... und dementsprechend sind Sie auch erfolgreicher beim Beziehungsthema.

Das ist mir vor kurzem auf ner Geburtstagsparty aufgefallen, da stand ich in einer Gruppe und habe dann nach kurzer Zeit das Gespäch an mich gezogen weils es da um meinen "Kram" ging... da konnte ich auführlich "referieren" ;) ... als das ganze Gespräch dann in private, zwischenmenschliche Ecke ging, war ich so auffällig ruhig das mich eine sogar drauf angesprochen hat. Hab das dann mit einer flapsigen Bemerkung abgewunken...( trockener hals vom quasseln ;) ) ... tja die bittere Wahrheit ist halt dass ich alleine zu Hause hocke nix zu den zwischenmenschlichen Themen zu erzählen habe.
Dieser Text könnte auch von mir sein! Über Fach- und Nerd-Themen wie Informatik, Geopolitik, Computerspiele, Science Fiction, Geschichte, usw kann ich viel reden ... Nur intressieren diese Themen Normalos nicht! Die langweile ich damit zu Tode.

Bei vielen Normalo-Gesprächsthemen kann ich hingegen wieder nicht mitreden. Beziehungsprobleme mit der Ehefrau, die Kinder, der letzte gemeinsame Urlaub, das Techtelmechtel von X und Y, das Beziehungsende von Z, usw. Was soll ich dazu sagen? Kenne ich ja alles nicht.

Auch die Standard-(Männner-)Gesprächsthemen wie Fussball, Autos, Grillen und Sport intressieren mich nicht und bei Sex und Beziehungen kann ich offensichtlich nicht mitreden.

Dadurch habe ich ständig Probleme Gesprächsthemen zu finden und stehe bei Feiern und Parties nur rum. Deshalb habe ich auch gar keine Lust mehr hinzugehen. Die Normalo-Welt ist mir einfach fremd. Das stört mich eigentlich auch gar nicht so denn ich bin introvertiert und komme auch ganz gut alleine klar und ein 0815-Spießer-Leben wollte ich soweiso nie haben, ABER bei Frauen kommt dieses Nerdig- und Anderssein gar nicht gut an. Außenseiter sind selten attraktiv für Frauen. (meiner Erfahrung nach)
Zuletzt geändert von alex321 am Samstag 6. Juli 2019, 13:38, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von LonesomeCoder » Samstag 6. Juli 2019, 13:38

alex321 hat geschrieben:
Samstag 6. Juli 2019, 13:28
Dieser Text könnte auch von mir sein! Über Fach- und Nerd-Themen wie Informatik, Geopolitik, Computerspiele, Science Fiction, Geschichte, usw kann ich viel reden ... Nur intressieren diese Themen Normalos nicht! Die langweile ich damit zu Tode.

Bei vielen Normalo-Gesprächsthemen kann ich hingegen wieder nicht mitreden. Beziehungsprobleme mit der Ehefrau, die Kinder, der letzte gemeinsame Urlaub, das Techtelmechtel von X und Y, das Beziehungsende von Z, usw. Was soll ich dazu sagen? Kenne ich ja alles nicht.

Auch die Standard-(Männner-)Gesprächsthemen wie Fussball, Autos, Grillen und Sport intressieren mich nicht und bei Sex und Beziehungen kann ich offensichtlich nicht mitreden.

Dadurch habe ich ständig Probleme Gesprächsthemen zu finden und stehe bei Feiern und Parties nur rum. Deshalb habe ich auch gar keine Lust mehr hinzugehen. Die Normalo-Welt ist mir einfach fremd. Das stört mich eigentlich auch gar nicht so denn ich bin introvertiert und komme auch ganz gut alleine klar und ein 0815-Spießer-Leben wollte ich soweiso nie haben, aber bei Frauen kommt dieses Nerdig- und Anderssein gar nicht gut an.
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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Reinhard » Samstag 6. Juli 2019, 14:02

+1 zu den letzten 5 bis 7 Beiträgen im Thread.


(Erschreckend, die Ähnlichkeiten. :sadman: )
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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Krausig » Samstag 6. Juli 2019, 21:52

Reinhard hat geschrieben:
Samstag 6. Juli 2019, 14:02
+1 zu den letzten 5 bis 7 Beiträgen im Thread.


(Erschreckend, die Ähnlichkeiten. :sadman: )
Objektiv erschreckend! ;)

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Reinhard » Samstag 6. Juli 2019, 21:58

Krausig hat geschrieben:
Samstag 6. Juli 2019, 21:52
Reinhard hat geschrieben:
Samstag 6. Juli 2019, 14:02
+1 zu den letzten 5 bis 7 Beiträgen im Thread.


(Erschreckend, die Ähnlichkeiten. :sadman: )
Objektiv erschreckend! ;)

Vor allem ist es das, dass es bis hin zu den gleichen Themen geht, über die man reden oder nicht reden könnte. :surprise:
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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Siegfried » Samstag 6. Juli 2019, 22:46

Reinhard hat geschrieben:
Samstag 6. Juli 2019, 21:58
Krausig hat geschrieben:
Samstag 6. Juli 2019, 21:52
Reinhard hat geschrieben:
Samstag 6. Juli 2019, 14:02
+1 zu den letzten 5 bis 7 Beiträgen im Thread.


(Erschreckend, die Ähnlichkeiten. :sadman: )
Objektiv erschreckend! ;)

Vor allem ist es das, dass es bis hin zu den gleichen Themen geht, über die man reden oder nicht reden könnte. :surprise:
Kommt wohl davon weil die Lebensumstände sich ähneln.
Wenn zwischenmenschliches im Leben so gut wie keine Rolle spielt hat man dazu auch nicht beizutragen und steht nur dumm da wenn andere locker darüber reden. Wenn das dann bei Freunden oder Kollegen schon nicht funktioniert wird das bei "Dates" und im kennenlernen auch nicht anders sein was wiederum dafür verantwortlich sein kann das der andere relativ schnell gelangweilt das weite sucht. Da würden einen auch keine Übungsdates weiterhelfen weil sie das Grundproblem (kein Sozialleben) nicht lösen.

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von NBUC » Samstag 6. Juli 2019, 22:55

Siegfried hat geschrieben:
Samstag 6. Juli 2019, 22:46
Da würden einen auch keine Übungsdates weiterhelfen weil sie das Grundproblem (kein Sozialleben) nicht lösen.
Kein datekonformes Sozialleben ... nicht zwingend gar keins.
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Alle gesellschaftlichen Betrachtungen enthalten zwangsläufig Verallgemeinerungen und werden daher Ausnahmen und Einzelfälle enthalten, denen sie nicht gerecht werden können.

wenn ich nicht antworten sollte heißt das nicht, dass du Recht hast, sondern ich kein Internet!

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Reinhard » Sonntag 7. Juli 2019, 19:04

Siegfried hat geschrieben:
Samstag 6. Juli 2019, 22:46
Reinhard hat geschrieben:
Samstag 6. Juli 2019, 21:58
Vor allem ist es das, dass es bis hin zu den gleichen Themen geht, über die man reden oder nicht reden könnte. :surprise:
Kommt wohl davon weil die Lebensumstände sich ähneln.
Wenn zwischenmenschliches im Leben so gut wie keine Rolle spielt hat man dazu auch nicht beizutragen und steht nur dumm da wenn andere locker darüber reden. Wenn das dann bei Freunden oder Kollegen schon nicht funktioniert wird das bei "Dates" und im kennenlernen auch nicht anders sein was wiederum dafür verantwortlich sein kann das der andere relativ schnell gelangweilt das weite sucht. Da würden einen auch keine Übungsdates weiterhelfen weil sie das Grundproblem (kein Sozialleben) nicht lösen.

Naja, es ist wohl die Folge davon, dass mangelnde Überschneidung der Interessen immer mehr dazu führt, dass man sich in die Spezielinteressen zurückzieht und dadurch noch weniger Überschneidung hat. Aber das scheint mir vor allem ein Problem der Männer zu sein. Frauen haben wohl noch eher ein paar "beste Freundinnnen", die sie noch erden; oder sie haben dann wenigstens Fraueninteressen, die sie mit genügend Leuten in ihrem Umfeld teilen.


Oder wo sind jetzt hier die Frauen, die mit Mainstreammenschen schon Schwierigkeiten haben, gemeinsame Gesprächsthemen zu finden ... ?
(Womit ich jetzt nicht Sozialphobie oder so meine, was es unabhängig vom Gesprächtsthema schwieirig macht.)
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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Tania » Sonntag 7. Juli 2019, 20:51

Reinhard hat geschrieben:
Sonntag 7. Juli 2019, 19:04
Oder wo sind jetzt hier die Frauen, die mit Mainstreammenschen schon Schwierigkeiten haben, gemeinsame Gesprächsthemen zu finden ... ?
Ich fürchte, wir kommen hier wieder zur Frage der Motivation. Garantiert könntest Du Dich inhaltlich genauso gut wie ich an einer Unterhaltung über das Wetter oder Krankheiten beteiligen. Und das genauso intellektuell stimulierend finden wie ich - nämlich gar nicht. Nur führe ich solche Unterhaltungen eben trotzdem begeistert - weil ich die soziale Komponente daran schätze, und weil ich weiß, dass Mailstream-Smalltalk für die meisten Menschen eine unverzichtbare Vorstufe für interessantere, tiefgründigere Gespräche und sonstige Interaktionen ist.

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Reinhard » Sonntag 7. Juli 2019, 21:01

Tania hat geschrieben:
Sonntag 7. Juli 2019, 20:51
Reinhard hat geschrieben:
Sonntag 7. Juli 2019, 19:04
Oder wo sind jetzt hier die Frauen, die mit Mainstreammenschen schon Schwierigkeiten haben, gemeinsame Gesprächsthemen zu finden ... ?
Ich fürchte, wir kommen hier wieder zur Frage der Motivation. Garantiert könntest Du Dich inhaltlich genauso gut wie ich an einer Unterhaltung über das Wetter oder Krankheiten beteiligen. Und das genauso intellektuell stimulierend finden wie ich - nämlich gar nicht. Nur führe ich solche Unterhaltungen eben trotzdem begeistert - weil ich die soziale Komponente daran schätze, und weil ich weiß, dass Mailstream-Smalltalk für die meisten Menschen eine unverzichtbare Vorstufe für interessantere, tiefgründigere Gespräche und sonstige Interaktionen ist.

Das Gespräch übers Wetter oder dem "wie geht es gerade" ist ja noch geschenkt, meine Frage ist eben, was es hier sonst noch für Leute gibt, die nach diesen Themen Schwierigkeiten haben mit dem Gesprächsthemafinden ... :cry:
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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Tania » Sonntag 7. Juli 2019, 21:22

Reinhard hat geschrieben:
Sonntag 7. Juli 2019, 21:01
Das Gespräch übers Wetter oder dem "wie geht es gerade" ist ja noch geschenkt, meine Frage ist eben, was es hier sonst noch für Leute gibt, die nach diesen Themen Schwierigkeiten haben mit dem Gesprächsthemafinden ... :cry:
Eigentlich wird durch das Gespräch über Wetter und Wohlbefinden schon festgelegt, ob man einander sympathisch ist oder ob man einander im wahrsten Sinne des Wortes nichts zu sagen hat. Im zweiten Fall ist ein sich ausbreitendes peinliches Schweigen auch keine Katastrophe mehr - der Drops ist eh gelutscht. Und im ersten Fall kannst Du entweder hoffen, eine Quasselstrippe als Gesprächspartner erwischt zu haben und musst nur noch dem Gesprächsfluss folgen - oder Du kannst dank des Sympathiebonus gefahrlos über den Unterschied zwischen den Triebwagen V200 und V300 referieren, bis Deinem Gesprächspartner was anderes einfällt.

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Reinhard » Sonntag 7. Juli 2019, 21:56

Tania hat geschrieben:
Sonntag 7. Juli 2019, 21:22
Reinhard hat geschrieben:
Sonntag 7. Juli 2019, 21:01
Das Gespräch übers Wetter oder dem "wie geht es gerade" ist ja noch geschenkt, meine Frage ist eben, was es hier sonst noch für Leute gibt, die nach diesen Themen Schwierigkeiten haben mit dem Gesprächsthemafinden ... :cry:
Eigentlich wird durch das Gespräch über Wetter und Wohlbefinden schon festgelegt, ob man einander sympathisch ist oder ob man einander im wahrsten Sinne des Wortes nichts zu sagen hat. Im zweiten Fall ist ein sich ausbreitendes peinliches Schweigen auch keine Katastrophe mehr - der Drops ist eh gelutscht. Und im ersten Fall kannst Du entweder hoffen, eine Quasselstrippe als Gesprächspartner erwischt zu haben und musst nur noch dem Gesprächsfluss folgen - oder Du kannst dank des Sympathiebonus gefahrlos über den Unterschied zwischen den Triebwagen V200 und V300 referieren, bis Deinem Gesprächspartner was anderes einfällt.

Hmm, naja ... vielleicht sollte ich einfach mal referieren anstatt wirklich ein Gespräch zu führen. Meinst du das? Also nach dem Motto, wenn man schon kein gemeinsames Gesprächsthema findet, dann ist es ja auch schon egal, ob man eine so unwichtige Person volltextet? :gruebel:
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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Tania » Sonntag 7. Juli 2019, 22:25

Reinhard hat geschrieben:
Sonntag 7. Juli 2019, 21:56
Hmm, naja ... vielleicht sollte ich einfach mal referieren anstatt wirklich ein Gespräch zu führen. Meinst du das? Also nach dem Motto, wenn man schon kein gemeinsames Gesprächsthema findet, dann ist es ja auch schon egal, ob man eine so unwichtige Person volltextet? :gruebel:
Probier es doch mal. Solange Du nicht ohne Punkt und Komma redest, sondern dem Gegenüber ab und zu mal die Chance gibst, was zu sagen, kannst Du damit fast nur gewinnen.

Falls die Person Dich nach dem Wettergespräch unsympathisch findet, bleibt es durch das Volltexten entweder dabei, oder aber sie findet zumindest das Thema spannend und es ergibt sich doch noch ein sinnvolles Gespräch.

Und falls die Person Dich nach dem Wettergespräch sympathisch findet, wird sich durch das Volltexten auch nichts ändern. Oder die Sympathie wird noch durch die Erkenntnis, dass Du toll referieren kannst, verstärkt. Oder sie findet sogar das Thema spannend und es ergibt sich ein sinnvolles Gespräch dazu. Okay, könnte natürlich auch passieren, dass sie das Thema Scheisse findet. Aber wenn Du ab und zu mal ne Pause machst und deinem Zuhörer die Chance für nen Themenwechsel gibst, wird dadurch auch kein bleibender Schaden verursacht.

Und auf der Metaebene: solange Du redest oder den Anderen zum Reden ermunterst, zeigst Du Interesse an der Interaktion. Schweigen deuten die meisten als Desinteresse.

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Melli » Sonntag 7. Juli 2019, 22:37

Reinhard hat geschrieben:
Sonntag 7. Juli 2019, 21:01
meine Frage ist eben, was es hier sonst noch für Leute gibt, die nach diesen Themen Schwierigkeiten haben mit dem Gesprächsthemafinden ... :cry:
Ja, hier! :oops: Aber eigentlich muß mich das schon lange nicht mehr belasten, weil ich kaum noch in die Verlegenheit komme. Das sind eher manchmal echt lächerliche Erinnerungen, weil manche Leute völlig überzogene Erwartungen hatten, eher schon bespaßt werden wollten :specht:
Löcher in die Wand starren ist nur eine weitere Art, Mauern einzureißen.

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