Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

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LonesomeCoder
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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von LonesomeCoder » Donnerstag 25. Juli 2019, 11:33

TheHoff hat geschrieben:
Dienstag 23. Juli 2019, 19:12
LonesomeCoder hat geschrieben:
Dienstag 23. Juli 2019, 19:07
Introvertiertheit ist hat keine binäre Ausprägung, sondern kommt in vielen verschiedenen harten Ausprägungen daher. Du hattest dann halt Glück und nur wenig davon abbekommen.
Richtig, bei jedem ist es etwas anders. Ich glaube aber, dass da andere Eigenschaften eine größere Rolle spielen. Es gibt sehr viele Introvertierte. Die wenigsten sind AB oder haben soziale Probleme in diesen Ausmaßen.

Später mehr.
Alleine schon wegen der meist anderen Hobbys und Berufe und weniger Kraft für soziale Kontakte ist ein starker Intro sein ein riesen Nachteil. Schaue mal in den Myers Briggs Persönlichkeit-Thread. Gefragte Leute haben meist E-Typen, ABs dagegen I-Typen.
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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von alex321 » Donnerstag 25. Juli 2019, 13:05

TheHoff hat geschrieben:
Dienstag 23. Juli 2019, 19:12
LonesomeCoder hat geschrieben:
Dienstag 23. Juli 2019, 19:07
Introvertiertheit ist hat keine binäre Ausprägung, sondern kommt in vielen verschiedenen harten Ausprägungen daher. Du hattest dann halt Glück und nur wenig davon abbekommen.
Richtig, bei jedem ist es etwas anders. Ich glaube aber, dass da andere Eigenschaften eine größere Rolle spielen. Es gibt sehr viele Introvertierte. Die wenigsten sind AB oder haben soziale Probleme in diesen Ausmaßen.

Später mehr.
Das stimmt schon. Es sind glaube ich immer mehrere Faktoren die zu sozialen Problemen und Dauersingledasein führen.

Bei mir sind, neben der Introvertiertheit, die vielen Umzüge sicherlich ein gewichtiger Faktor für meine Probleme. Nach der Trennung meiner Eltern bin ich mit meiner Mutter weggezogen und wurde aus meiner vetrauten Umgebung einfach rausgerissen, nach Abschluss der Schule nochmal, fürs Studium bin ich dann zu Hause ausgezogen und nach Abschluss nochmal umgezogen. Bei jedem Umzug habe ich die wenigen Freunde die ich hatte verloren ... Jetzt bin ich total entwurzelt und finde kaum mehr Anschluss weil meine Altersgenossen alle schon fixe Freundeskreise haben und oft auch selbst schon Familie zu Hause haben. Ich habe einfach das Gefühl nirgends dazuzugehören und das erschwert mir natürlich soziale Kontakte. Allein schon die Frage "Wo kommst du her?" kann ich nicht wirklich beantworten. Ich könnte da 5 Orte/Städte aufzählen, aber wo ist meine Heimat?

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Caligari » Mittwoch 4. September 2019, 21:11

Ich finde ja Kommunikation mit anderen Menschen fast immer sehr schwierig. Merk ich auch hier wieder. Lese ja schon wirklich länger mit, hab auch das Bedürfnis hier aktiv zu schreiben. Weiß aber nie so richtig wie oder wo ich einstiegen soll. Das ist dann auch gar kein Gefühl von sich nicht trauen, sondern eher, dass ich überhaupt keinen Plan hab, was ich denn sagen soll. Geht mir wirklich oft so und macht irgendwie vieles sehr anstrengend.

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Hanuta » Donnerstag 5. September 2019, 00:03

Caligari hat geschrieben:
Mittwoch 4. September 2019, 21:11
Ich finde ja Kommunikation mit anderen Menschen fast immer sehr schwierig. Merk ich auch hier wieder. Lese ja schon wirklich länger mit, hab auch das Bedürfnis hier aktiv zu schreiben. Weiß aber nie so richtig wie oder wo ich einstiegen soll. Das ist dann auch gar kein Gefühl von sich nicht trauen, sondern eher, dass ich überhaupt keinen Plan hab, was ich denn sagen soll. Geht mir wirklich oft so und macht irgendwie vieles sehr anstrengend.
Hast du vielleicht innerlich das Gefühl, dass man deine Gedanken ablehnen könnte oder sie nicht "passend" sind?

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Onkel ABobert » Donnerstag 5. September 2019, 09:09

Caligari hat geschrieben:
Mittwoch 4. September 2019, 21:11
Ich finde ja Kommunikation mit anderen Menschen fast immer sehr schwierig. Merk ich auch hier wieder. Lese ja schon wirklich länger mit, hab auch das Bedürfnis hier aktiv zu schreiben. Weiß aber nie so richtig wie oder wo ich einstiegen soll. Das ist dann auch gar kein Gefühl von sich nicht trauen, sondern eher, dass ich überhaupt keinen Plan hab, was ich denn sagen soll. Geht mir wirklich oft so und macht irgendwie vieles sehr anstrengend.
Das ist bei mir völlig anders. Schreiben kann ich immer, überall und zu jedem Thema, da habe ich überhaupt keine Hemmungen. Sprechen (auch telefonieren) ist bei mir etwas völlig anderes. Ich hasse es beispielsweise auch, in Gegenwart Dritter zu telefonieren, auch im beruflichen Bereich, was nicht immer einfach ist.

Das sind bei mir drei unterschiedliche Dinge:
1) Smalltalk: Kann ich ganz schlecht, selbst mit vertrauten Menschen. Das ist für mich eine völlig andere Welt.
2) Kontakt mit "Unbekannten", also mir nicht vertrauten Menschen: Da bin ich gehemmt und benötige eine lange, manchmal sehr lange Warmlaufphase. Sehr lange kann auch bei täglichem Kontakt (z. B. Arbeitskollegen) mehrere Wochen, aber immer mehrere Tage bedeuten. Wenn mir der "Unbekannte" mal vertraut ist, dann ist alles in Ordnung.
3) Fachliche Gespräche (beruflich oder auch im Hobby): Da ist mir die Schriftform (E-Mail, Foren usw.) deutlich lieber, weil ich da meine Sätze vor dem Abschicken nochmal durchlesen kann, ich korrigiere meistens auch noch mehrfach an meinen Beiträgen herum. In einem Gespräch oder Telefonat ist das ja nicht möglich, gesagt ist gesagt.

Ich wurde als Kind in der Schule (zumindest in den ersten Jahren, in der Oberstufe war es dann ganz in Ordnung) von vielen nicht ernst genommen. Das hatte mehrere Gründe: zum einen war ich das "Mama-Kind", das selten bei irgend etwas mitmachte, zum anderen war ich schon äußerlich ausgegrenzt, weil meine Mutter immer Wert auf (in ihren Augen) schöne Kleidung legte. Auf Klassenfotos fällt mir das heute auf: alle anderen in Jeans und T-Shirt (in den 70ern / frühen 80ern), ich als einziger mit gelbem Oberhemd zur blauen Stoffhose, darüber ein gemusterter Pullunder - schräger 70er-Schick eben.
Es war jetzt kein wirkliches Mobbing, ich war auch nicht unglücklich, aber ich denke schon, daß das meine Zurückhaltung gefördert hat.
Es grüßt euch

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Fawn » Donnerstag 5. September 2019, 11:32

Sich in einer Beziehung zu befinden, ist nicht unbedingt Ausdruck meisterlicher Sozialkompetenz, würde ich behaupten.
Ich beispielsweise bin trotz meinem "Erfolg" bei der Männerwelt tendenziell introvertiert, verkehre privat ausschließlich in unkonventionellen Kreisen und bin ausnehmend gerne für mich allein. Wenn ich detailliert aus meinem Leben berichten müsste, käme dem ein oder anderen sicher das Wort "Sonderling" in den Sinn, und das juckt mich nicht im Geringsten, weil es der Wahrheit entspricht.

Wenn ich allerdings sozial funktionieren muss, ob jetzt im universitären oder beruflichen Kontext oder wenn ich meine, einen Mann unbedingt ansprechen zu müssen, weil er mir so gut gefällt, dann kann ich das nach anfänglicher Überwindung bewerkstelligen. Ich möchte nämlich, wenn ich irgendwann mal auf mein Leben zurückblicke, keine verpassten Chancen bedauern müssen, die in meinen eigenen Händen gelegen hätten.

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von LonesomeCoder » Donnerstag 5. September 2019, 11:44

Fawn hat geschrieben:
Donnerstag 5. September 2019, 11:32
Wenn ich allerdings sozial funktionieren muss, ob jetzt im universitären oder beruflichen Kontext oder wenn ich meine, einen Mann unbedingt ansprechen zu müssen, weil er mir so gut gefällt, dann kann ich das nach anfänglicher Überwindung bewerkstelligen. Ich möchte nämlich, wenn ich irgendwann mal auf mein Leben zurückblicke, keine verpassten Chancen bedauern müssen, die in meinen eigenen Händen gelegen hätten.
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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Seb-X » Freitag 6. September 2019, 14:26

Fawn hat geschrieben:
Donnerstag 5. September 2019, 11:32
Ich möchte nämlich, wenn ich irgendwann mal auf mein Leben zurückblicke, keine verpassten Chancen bedauern müssen, die in meinen eigenen Händen gelegen hätten.
Na da wäre es für mich - und da bin ich sicherlich keine Ausnahme - schon zu spät, denn es gibt reichlich verpasste Chancen. Und jeden Tag im Alltag werden es mehr.
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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Caligari » Freitag 6. September 2019, 23:38

Hanuta hat geschrieben:
Donnerstag 5. September 2019, 00:03
Caligari hat geschrieben:
Mittwoch 4. September 2019, 21:11
Ich finde ja Kommunikation mit anderen Menschen fast immer sehr schwierig. Merk ich auch hier wieder. Lese ja schon wirklich länger mit, hab auch das Bedürfnis hier aktiv zu schreiben. Weiß aber nie so richtig wie oder wo ich einstiegen soll. Das ist dann auch gar kein Gefühl von sich nicht trauen, sondern eher, dass ich überhaupt keinen Plan hab, was ich denn sagen soll. Geht mir wirklich oft so und macht irgendwie vieles sehr anstrengend.
Hast du vielleicht innerlich das Gefühl, dass man deine Gedanken ablehnen könnte oder sie nicht "passend" sind?
Gute Frage. Gefühlt würde ich sagen, nein. Unter dem, was du schreibst, stelle ich mir halt vor, dass man konkrete Gedanken hätte, sich aber nicht traut die auszusprechen, weil man gefallen will oder so. Und da finde ich mich nicht wirklich wieder. Ich will auch gefallen, keine Frage, aber ich hab, glaub ich zumindest, noch nie mein Verhalten grob geändert, um das bei jemandem auch zu tun.
Und Gedanken ablehnen? Wem nicht gefällt, was ich sage, der ist mir auch ziemlich egal. Das ist ja meistens beidseitiges Empfinden. Aber natürlich will ich gemocht werden, für das, was ich bin.

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Seb-X » Donnerstag 19. September 2019, 21:02

Ja, Lustlosigkeit, Desinteresse und Selbsthass.
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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Solalala » Donnerstag 19. September 2019, 22:15

Seb-X hat geschrieben:
Donnerstag 19. September 2019, 21:02
Ja, Lustlosigkeit, Desinteresse und Selbsthass.
Mensch, Du hast Probleme, die vermutlich 90% der Leute in dieser Dramatik nicht haben. Du bekommst hier wohlmeinenden und qualifizierten Rat. Und Du blockst jeden Gedanken ab, dass es eine Möglichkeit der Verbesserung geben könnte.

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Seb-X » Donnerstag 19. September 2019, 22:18

Solalala hat geschrieben:
Donnerstag 19. September 2019, 22:15
Seb-X hat geschrieben:
Donnerstag 19. September 2019, 21:02
Ja, Lustlosigkeit, Desinteresse und Selbsthass.
Mensch, Du hast Probleme, die vermutlich 90% der Leute in dieser Dramatik nicht haben. Du bekommst hier wohlmeinenden und qualifizierten Rat. Und Du blockst jeden Gedanken ab, dass es eine Möglichkeit der Verbesserung geben könnte.
Gib mir die Motivation. Dann befolge ich einige Ratschläge.
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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Solalala » Donnerstag 19. September 2019, 22:20

Seb-X hat geschrieben:
Donnerstag 19. September 2019, 21:02
Ja, Lustlosigkeit, Desinteresse und Selbsthass.
Lars von Trier, den Du zitierst, muss sicher auch sein Päckchen tragen. Und dennoch kann er von außen auf sich gucken, analysieren und ironisch und nachsichtig über sich sprechen. Das wäre für Dich meiner Meinung nach eine realistisch erreichbare Verbesserung.
Zuletzt geändert von Solalala am Donnerstag 19. September 2019, 22:24, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Solalala » Donnerstag 19. September 2019, 22:23

[/quote]Gib mir die Motivation. Dann befolge ich einige Ratschläge.
[/quote]

Wenn ich Kranke heilen bzw. zur Selbstheilung motivieren könnte, dann würde ich es tun.

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Solalala » Donnerstag 19. September 2019, 22:30

[/quote]Gib mir die Motivation. Dann befolge ich einige Ratschläge.
[/quote]

Was ist denn das überhaupt für eine Aufforderung? Ich bin eine fremde Person aus dem Internet. Wie sollte ich Dich motivieren können? Und wozu? Warum solltest Du von mir Ratschläge befolgen?

Mach Dich ehrlich vor Dir selber und überlege Dir, was gut für Dich ist und wer Dir realistisch helfen kann. Ich kann das nicht.

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Seb-X » Donnerstag 19. September 2019, 22:36

Solalala hat geschrieben:
Donnerstag 19. September 2019, 22:20
Seb-X hat geschrieben:
Donnerstag 19. September 2019, 21:02
Ja, Lustlosigkeit, Desinteresse und Selbsthass.
Lars von Trier, den Du zitierst, muss sicher auch sein Päckchen tragen. Und dennoch kann er von außen auf sich gucken, analysieren und ironisch und nachsichtig über sich sprechen. Das wäre für Dich meiner Meinung nach eine realistisch erreichbare Verbesserung.
Der verarbeitet seine Depressionen ganz klar mit seinen Filmen. Das ist so offensichtlich bei den ganzen Sex- und Gewaltexzessen.
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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Solalala » Donnerstag 19. September 2019, 22:38

Seb-X hat geschrieben:
Donnerstag 19. September 2019, 22:36
Der verarbeitet seine Depressionen ganz klar mit seinen Filmen.
Und es scheint zu funktionieren. Guck doch, was für Dich funktionieren könnte.

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Acealus » Freitag 20. September 2019, 01:07

Seb-X hat geschrieben:
Donnerstag 19. September 2019, 22:18
Gib mir die Motivation. Dann befolge ich einige Ratschläge.
Hm die Motivation kann dir vermutlich niemand hier geben; und wenn, dann nur kurzzeitig und nicht nachhaltig. Dafür weiß einfach keiner, wie es in dir genau aussieht und womit du zu kämpfen hast.

Ich kann dir nur sagen, was mir geholfen hat und dann kannst du schauen, ob du das mal versuchst... ich hatte auch eine Phase, in der ich ziemlich hoffnungslos unterwegs war und mir nicht so recht vorstellen konnte, wie es jemals besser werden soll. Manchmal kommen solche Momente auch heute noch. Was mir geholfen hat, war mir die unterschiedlichsten Schicksale anderer Menschen anzuschauen - Menschen, die seit Ewigkeiten ohne Beziehung sind; Menschen, die in scheinbar unlösbaren Situationen von Krankheit und Trauer immer noch einen Weg gefunden haben; Menschen, denen das Schicksal so dermaßen übel zugespielt hat, dass man es sich kaum vorstellen kann und die dennoch durchgehalten haben. Wenn man da bei Youtube sucht, findet man einen ganzen Haufen Dokumentationen, die Menschen zeigen, denen es weit weit schlimmer geht, als so ziemlich jedem von uns.

Und ich meine das jetzt nicht als Ausdruck der eigenen Sensationslust am Leid anderer - ich meine das eher als ein Zeichen dafür, dass Menschen unendlich stark sein können und wir zu weit mehr fähig sind, als wir uns zugestehen. Mir persönlich hat das geholfen, meine eigene Situation in Perspektive zu rücken und Dankbarkeit für das zu entwickeln, was man hat - klar, man hat nicht alles, was man sich wünscht und nach oben ist noch eine Menge Platz, aber nach unten ist noch weit weit mehr Platz. Dafür bekommt man dann ein Bewusstsein.

Und ich lese in deinen Posts ziemlich oft davon, sich zu etwas zu zwingen. Vielleicht ist das nicht der beste Ansatz - natürlich kannst du dich selbst tyrannisieren und zu irgendeiner Handlung drängen, aber am Ende des Tages musst du dann mit deinem frustrierten gegängelten Unterbewusstsein den Abend verbringen... klingt auch nicht so cool. Vielleicht versuchst du mal, mit dir selbst zu verhandeln als wärest du eine eigene Person. Im Sinne von "Ich möchte, dass wir jetzt xy angehen - das haben wir seit Ewigkeiten vor uns hergeschoben und ich würde das gerne vom Tisch haben. Was müsste ich uns dafür Gutes tun, damit wir das erledigen?" Vielleicht bekommst du eine "Antwort". Vielleicht musst Du eine Dose Pringles für dich springen lassen ;-)

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von LonesomeCoder » Freitag 20. September 2019, 11:53

Solalala hat geschrieben:
Donnerstag 19. September 2019, 22:15
Seb-X hat geschrieben:
Donnerstag 19. September 2019, 21:02
Ja, Lustlosigkeit, Desinteresse und Selbsthass.
Mensch, Du hast Probleme, die vermutlich 90% der Leute in dieser Dramatik nicht haben. Du bekommst hier wohlmeinenden und qualifizierten Rat. Und Du blockst jeden Gedanken ab, dass es eine Möglichkeit der Verbesserung geben könnte.
Das sehe ich anders. Hier werden viele pauschale und für die betroffenen nutzlose Aussagen getroffen und wenn jemand dann nichts damit anfangen kann oder will, gibst Aggressionen vom "Tipp"geber. Nicht das WAS ist das Problem bzw. die Frage, sonder was WIE. Wie Selbstliebe entwickeln trotz massig negativen Kommentaren und Erfahrungen? Wie Motivation finden, wenn einem alles anstrengt und nervt? Wie Spaß im Job finden, wenn Verantwortung und Verpflichtung generell große Belastungen sind? Wie sich nach 15 oder mehr Jahren nur Ablehnungen weiter für eine aktive Partnersuche begeistern können? Wie positiv denken, wenn es keinerlei objektive Gründe gibt, warum es einem in Zukunft besser gehen soll? Die Antworten auf diese Fragen gab es hier noch nie.
Vieles kann das Medium Forum nicht bieten. Dann sollten aber manche nicht so tun, als könnte es das wenn sie pauschale Aussagen machen oder Kalendersprüche reinkopieren.
Acealus hat geschrieben:
Freitag 20. September 2019, 01:07
Und ich lese in deinen Posts ziemlich oft davon, sich zu etwas zu zwingen. Vielleicht ist das nicht der beste Ansatz - natürlich kannst du dich selbst tyrannisieren und zu irgendeiner Handlung drängen, aber am Ende des Tages musst du dann mit deinem frustrierten gegängelten Unterbewusstsein den Abend verbringen... klingt auch nicht so cool. Vielleicht versuchst du mal, mit dir selbst zu verhandeln als wärest du eine eigene Person. Im Sinne von "Ich möchte, dass wir jetzt xy angehen - das haben wir seit Ewigkeiten vor uns hergeschoben und ich würde das gerne vom Tisch haben. Was müsste ich uns dafür Gutes tun, damit wir das erledigen?" Vielleicht bekommst du eine "Antwort". Vielleicht musst Du eine Dose Pringles für dich springen lassen ;-)
Manche Leute sind aber so und können nicht anders, das scheint Veranlagung zu sein.
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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Kief » Freitag 20. September 2019, 12:44

LonesomeCoder hat geschrieben:
Freitag 20. September 2019, 11:53
Wie Spaß im Job finden, wenn Verantwortung und Verpflichtung generell große Belastungen sind?
An diesem Punkt finde ich einen Kritikpunkt deutlich:

ich finde, Du laesst Dich zu sehr ausnutzen.
Soweit ich mitbekommen habe, laesst Du Dir von Deinem Chef zu viel bieten, und laesst unguenstige Konditionen zu.
Da kann Dir das Forum viel Rat bieten, aber umsetzen musst es immer Du selbst.
Die Frage "Wie Spass im Job finden?" braucht also irgendwann den Schritt, dass Du Dich Deinem Chef gegenueber behauptest.

Wenn Du das nicht machst, dann wird sich daran nichts aendern, klar.
Aber dann liegt es auch nicht an der "schlechten" Beratung im Forum.
Ergebnisse brauchen auch ein Quantum an Aufwand.
Wenn ich Ergebnisse erzielen will, dann sollte ich auch genug Impuls erzeugen.
Und nicht die Erwartung ausstrahlen, dass ich hoffentlich nichts aendern brauche.


K
Deeskalation, ohne danach die Probleme anpacken zu wollen,
das ist wie Ablenkung, oder Hinhalte-Taktik/Aussitzen wollen:
als Gespraechsverweigerung die getarnteste Form von Eskalation.

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