Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von LonesomeCoder » Montag 22. April 2019, 10:00

Valkyrja hat geschrieben:
Sonntag 21. April 2019, 13:51
Lieber LSC,

ich fürchte, Du hast da noch einen langen Weg vor Dir, da Du sehr mit Dir zu ringen scheinst und Dir selber nicht verzeihen kannst, wer Du bist.
Ich habe dafür vollstes Verständnis und wünschte, ich könnte etwas sagen oder tun, um Dir von dieser Belastung etwas zu nehmen.
Danke für deine netten Worte :)
Ich bin nie bewusst oder absichtlich so geworden, wie ich bin. Ich fühle mich durch meine Eigenschaften (extremer Intro, Asperger, sehr kindliches Aussehen) dabei behindert, so zu sein, wie ich gerne wäre. So wie jemand, der gerne sportlich aktiv wäre, sich aber aus gesundheitlichen Gründen schonen muss.


Ich gehe übrigens gerne alleine in Restaurants, ins Kino, auf Konzerte etc...
Die anderen Menschen interessieren mich da schon lange nicht mehr, ich betrachte mich schon lange nicht mehr als Teil der Gesellschaft, es gibt zwischen mir und den Menschen die ebenfalls anwesend sind, keine Berührungspunkte, daher geniesse ichmein gutes Essen, den Film, das Konzert, oder was auch immer.
Leidest du nicht unter den bösen Blicken der anderen? Darunter, vom Kellner am Katzentisch direkt am Eingang oder vorm Klo platziert zu werden? Fehlt es dir nicht, dass du nach dem Film mit keinem drüber reden kannst? Dass du beim Konzert keinen zum Tanzen hast?

Ich habe diese Dinge schon immer alleine unternommen, ich kenne das nicht anders.
Ich auch. Aber leider nie absichtlich, sondern aus Mangel an Alternativen. Ich gehe alleine ins Freibad, aber danach geht es mir schlechter, weil ich die ganzen glücklichen Gruppen und Paare sah. Will aber bei 30 Grad und Sonnenschein nicht den ganzen Tag daheim hinterm Monitor hocken. Da würde es mir auch schlecht gehen...
Ungewohnt war es eher, mit Menschen aus meinem Umfeld zusammen irgendwo hinzugehen.

Das du so ein Nischentyp bist, liegt an Deinem Charakter, ich bin auch so ein Nischentyp.
Man interessiert sich eben für das, was für einen auch interessant ankommt.

Ich finde die Dinge, welche von der breiten Masse gehypt werden meisten auch belanglos.
Warum sollte ich meine Zeit damit vertun?
Weil ich gerne Leute hätte, mit denen ich ins Freibad, Therme, ausgewählte OpenAirs, auf Reisen, grillen usw. kann. Weil ich gerne mehr Kontakt zu Frauen hätte. Vor allem Single-Frauen, mit denen sich vllt. auch mal mehr als freundschaftlicher Kontakt ergeben könnte. Mein komplett verpartnertes IT- und Gamer-Umfeld, wo die meisten Frauenkontakte die Freundinnen, Ehefrauen oder auch immer verpartnerten Schwestern der männlichen Kontakte sind, bietet mir das nicht. "Neu in"-Gruppen oder Spontacts gibt es in meiner Region nicht.

Warum sollte ich z.B. Musik anhören, welche ich total schlimm finde, wie Chartkram, dieser sexualisierte HipHop Kram...etc...pp?
Ich werde von dem Blödsinn maximal aggressiv, weil es diesen seichten Zeitgeist wiederspiegelt.
Eigentlich macht das keinen Sinn. Aber wenn man etwa wie ich ins Freibad will oder mehr Kontakte zu Frauen möchte, dann ist es nicht hilfreich, in einem männlich dominierten Nerd-Umfeld zu sein. Nicht alle Leute gibt es überall.

Isoliert glücklich werden, kann man wohl nur, wenn man den langen Weg der Akzeptanz gegangen ist, ohne daran zu zerbrechen, ohne zu verzweifeln, oder man muss, wie ich, dafür geboren sein.
Hoffentlich kommt das bei mit dem Alter noch.
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Siegfried
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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Siegfried » Montag 22. April 2019, 12:08

Hat eigentlich auch noch jemand mit sozialen Versagensängsten zu kämpfen ? Ich weiß nicht was ich mit anderen Reden soll, es ist immer nur ein krampfhaftes suchen nach Themen und Wörtern und deshalb versuche ich solche soziale Situationen zu vermeiden und aus dem Weg zu gehen soweit es möglich ist. Man hat das Gefühl sich mal bei jemanden melden zu müssen, tut es aber nicht weil man sich schon vorher totale Gedanken macht ob da überhaupt ein Gespräch was länger wie drei Sätze ist zusammen kommt. Mit diesem Verhaltensmuster kommen natürlich keine neuen Kontakte hinzu und die alten werden immer weniger bis gar keine mehr da sind. Die eigene Isolierte Lebensweise die nicht viel hergibt und mir eher peinlich ist möchte man auch nicht unbedingt zum besten geben und verschweigt am liebsten alles private. Wer möchte schon erzählen bei dem tollem Frühlingswetter das lange Wochenende zur zu Hause alleine vor der Glotze verbracht zu haben.

Ich hätte schon gern soziale Kontakte. Wenn man sich das schöne Frühlingswetter gerade draußen anschaut und man gern was machen möchte aber niemanden mehr hat den man mal fragen könnte der mitkommt und alleine hat man jetzt auch nicht unbedingt groß Lust was zu machen. Nach 100x alleine in die Eisdiele oder Kaffee zu setzen, spazieren zu gehen, nach dem 50x alleine in's Kino, Schwimmbad oder Restaurant zu setzen, das 20x alleine in den Urlaub zu fahren verliert alles mehr und mehr an Reiz da überhaupt noch mal rauszugehen. Wozu dann überhaupt noch aufstehen. Da kann man auch den ganzen Tag im Bett vor der Glotze verbringen.

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von yes_or_no » Montag 22. April 2019, 12:24

Puuhhh, ich habe allerlei Probleme auch so.... zb beruflich, wenn Kollegen zu nah an mich rankommen, ziehe ich mich zurück.
Ich komm schwer klar mit überregelmäßigen Kontakten, zb täglich in die Kantine mit Kollegen gehen.
Oder auch schon, wenn jemand zwei Tage hintereinander was machen möchte, schrillen bei mir die Alarmglocken und ich mache dicht.

Andere Leute verstehen sich immer so gut mit ihren Kollegen, bei mir war da immer nur Rückzug, dass ich mich versteckt hab und auch im Job Außenseiterin war. Die letzten zwei Jahre hab ichs freiberuflich versucht, da ist relativ viel zusammen gebrochen, weil ich komplett den Anschluss verloren habe. Und doch zu viel alleine war. Ich hab in der Zeit auch Freundschaften schleifen lassen - also ich hatte etwa 4 Freundinnen, mit denen ich auch 1-2 Mal im Monat was gemacht hab --- jetzt ist alles irgendwie total runtergebrochen, ich fühl mich aktuell auch nicht so wohl mit mir selbst.

Jetzt will ich den Master machen und danach vielleicht wieder im Unternehmen arbeiten, als Festangestellte mit Struktur und festen Arbeitszeiten und einem sozialen Umfeld.
Irgendwas in mir hat riesige Angst davor, ich hatte so lang schon keine Menschen mehr um mich rum. Und ich fühl mich damit irgendwie alleine. Wenn ich irgendwie wüsste, das ist normal. Das geht vielen so.
Aber es sind so viele Dinge, die einfach nicht passen, ich bin in jeder Gruppe die Außenseiterin. Irgendwie fühl ich mich etwas als Sonderling.

Ich weiß ja, dass ich die Menschen genau damit von mir stoße, dass ich einfach eine Krise hab seit zwei Jahren und nicht mehr richtig dran glaube, dass ich irgendwo hin passen könnte.

Irgendwie habe ich auch fast keine Gesprächsthemen mehr, weil ich so vieles alleine gemacht habe, dass es mir fast unangenehm ist, darüber zu reden. Oder ich das, was ich erreicht habe, irgendwie nicht gut genug finde. ZB kleinere Dinge, Hobby-Projekte. Ich spiele zb ein bisschen Klavier aber nicht gut. Ich informiere mich manchmal über gewisse Themengebiete (wissenschaftlich), aber hab das Gefühl, trotzdem einfach nichts zu wissen.
Dann hab ich Angst, darüber zu reden, weil irgendwas in mir denkt, ich wüsste eh nichts und würde mich nur blamieren. Ich hab so ne riesige Angst davor, ausgelacht oder abgelehnt zu werden, dass ich immer weniger von mir Preis gebe und dadurch wirds glaub ich schlimmer.

Mit 21 war ich noch offener, da hab ich zum ersten Mal versucht, aus der Isolation auszubrechen und all die Hoffnung, die ich hatte, hat mich herzlich wirken lassen. Inzwischen kommts mir vor, als hätt ich alles schon gesagt, alles schon versucht und als wärs halt irgendwie so verdammt fake, wenn jemand mich doch mal mag. Ich werd fast schon sauer, wenn jemand mich mag oder nett ist, weil ich denke, der lässt mich doch eh wieder fallen. Dann provoziere ich schnell einen Streit, damit sich meine Self-Fulfilling-Prophecy erfüllt und ich abgelehnt werde...
Klingt krank.... naja.... ich hoff, ich find irgendwann zu meinem 21-jährigen ICH zurück, das an sich geglaubt hat.. kein Plan, was ich die letzten 10 Jahre getan hab, um mich so ins Aus zu spielen, ich glaube, ich wollte einfach viel zu viel irgendwie und hab nicht gesehen, dass all die Freiheit, die ich mir nach und nach erkämpft habe, mich einsam gemacht hat und selbstzweifelnd.

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Melli » Montag 22. April 2019, 15:39

Siegfried hat geschrieben:
Montag 22. April 2019, 12:08
Ich weiß nicht was ich mit anderen Reden soll, es ist immer nur ein krampfhaftes suchen nach Themen und Wörtern und deshalb versuche ich solche soziale Situationen zu vermeiden und aus dem Weg zu gehen soweit es möglich ist.
Warum läßt Du Dich da so einseitig unter Druck setzen?

Ob ein Gespräch zustandekommt liegt immerhin auch in der Verantwortung Deiner Gegenüber. Du bist doch nicht dazu da, die zu bespaßen.

Wenn jemand mit Dir reden möchte, dann wird er das schon tun. Wenn nicht, dann eben nicht.

Aber ich weiß schon, es gibt Gegenden in D, da gilt die Devise: "Lieber kein Wort zu wenig!" :( Die konnten mein Schweigen nicht ertragen, und ich deren Schwatzhaftigkeit nicht :?
Siegfried hat geschrieben:
Montag 22. April 2019, 12:08
Man hat das Gefühl sich mal bei jemanden melden zu müssen
Man kann sich durchaus überlegen, ob man das gerade möchte oder nicht.

Umgekehrt möchte ich übrigens nicht, daß mir jemand nur aus bloßem Pflichtgefühl schreibt :oops:
Siegfried hat geschrieben:
Montag 22. April 2019, 12:08
Wer möchte schon erzählen bei dem tollem Frühlingswetter das lange Wochenende zur zu Hause alleine vor der Glotze verbracht zu haben.
Kannst ja auch sagen, Du hattest ein wunderschön entspanntes und herrlich ruhiges Wochenende :)

(Über das Wetter hier schweige ich mal lieber diskret :()
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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Siegfried » Montag 22. April 2019, 19:02

Melli hat geschrieben:
Montag 22. April 2019, 15:39
Siegfried hat geschrieben:
Montag 22. April 2019, 12:08
Ich weiß nicht was ich mit anderen Reden soll, es ist immer nur ein krampfhaftes suchen nach Themen und Wörtern und deshalb versuche ich solche soziale Situationen zu vermeiden und aus dem Weg zu gehen soweit es möglich ist.
Warum läßt Du Dich da so einseitig unter Druck setzen?
Ob ein Gespräch zustandekommt liegt immerhin auch in der Verantwortung Deiner Gegenüber. Du bist doch nicht dazu da, die zu bespaßen.
Wenn jemand mit Dir reden möchte, dann wird er das schon tun. Wenn nicht, dann eben nicht.
Wenn alle miteinander reden können (mal mehr, mal weniger) nur man selbst nichts sagt liegt es wohl nicht an den anderen. Warum sollte jemand abseits von der Arbeit mit mir auf Dauer reden wollen wenn man nichts aus seinem privatem preisgeben kann ? Das macht es ja auch für andere schwerer überhaupt einen Angriffspunkt zu finden.
Melli hat geschrieben:
Montag 22. April 2019, 15:39
Siegfried hat geschrieben:
Montag 22. April 2019, 12:08
Man hat das Gefühl sich mal bei jemanden melden zu müssen
Man kann sich durchaus überlegen, ob man das gerade möchte oder nicht.
Umgekehrt möchte ich übrigens nicht, daß mir jemand nur aus bloßem Pflichtgefühl schreibt :oops:
Es geht ja nicht primär um das mögen sondern eine Vermeidungshaltung die man aus Versagensängste einnimmt und sich deshalb nicht mehr meldet was beim Gegenüber natürlich auch für gewisse Reaktionen sorgt.... auf Dauer wird sich abgewendet und sich anderen zugewendet.
Melli hat geschrieben:
Montag 22. April 2019, 15:39
Siegfried hat geschrieben:
Montag 22. April 2019, 12:08
Wer möchte schon erzählen bei dem tollem Frühlingswetter das lange Wochenende zur zu Hause alleine vor der Glotze verbracht zu haben.
Kannst ja auch sagen, Du hattest ein wunderschön entspanntes und herrlich ruhiges Wochenende :)
Super, soll ich das dann jedes Wochenende 52 mal im Jahr sagen ? Wirkt bestimmt voll spannend bei anderen. :sadman:

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Mr. Lonely » Montag 22. April 2019, 19:04

ja.
Finde meinen Nick voll blöd. Ich bin mit 100%iger Sicherheit davon ausgegangen, dass der schon vergeben ist!

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Melli » Dienstag 23. April 2019, 08:37

Siegfried hat geschrieben:
Montag 22. April 2019, 19:02
Wenn alle miteinander reden können (mal mehr, mal weniger) nur man selbst nichts sagt liegt es wohl nicht an den anderen.
Käme darauf an, wie die jeweils so sind.
Siegfried hat geschrieben:
Montag 22. April 2019, 19:02
Warum sollte jemand abseits von der Arbeit mit mir auf Dauer reden wollen wenn man nichts aus seinem privatem preisgeben kann ?
"Preisgeben" liest sich jetzt ein kleines bißchen dramatisch. Ich würde nun auch nicht jedem alles auf die Nase binden.
Siegfried hat geschrieben:
Montag 22. April 2019, 19:02
Das macht es ja auch für andere schwerer überhaupt einen Angriffspunkt zu finden.
Ich habe immer mal wieder mal Leute getroffen, die das überraschend gut konnten.
Siegfried hat geschrieben:
Montag 22. April 2019, 19:02
Melli hat geschrieben:
Montag 22. April 2019, 15:39
Kannst ja auch sagen, Du hattest ein wunderschön entspanntes und herrlich ruhiges Wochenende :)
Super, soll ich das dann jedes Wochenende 52 mal im Jahr sagen ? Wirkt bestimmt voll spannend bei anderen. :sadman:
Manchmal verstehe ich die Leute wirklich nicht :sadwoman:
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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Zwerg » Dienstag 23. April 2019, 17:26

yes_or_no hat geschrieben:
Montag 22. April 2019, 12:24
ich hoff, ich find irgendwann zu meinem 21-jährigen ICH zurück, das an sich geglaubt hat..
Glaubst Du wirklich, dass es gut ist, sich in die 21-jährige der Vergangenheit zurückzuwünschen? Ein vielleicht unterdurchschnittliches, aber immerhin konstantes Selbstbewusstsein muss nicht schlecht sein. Wohl besser als ein Auf und Ab, wie Du es in der Phase als Jugendliche oder junge Erwachsene erlebt hast.

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von yes_or_no » Dienstag 23. April 2019, 17:34

Zwerg hat geschrieben:
Dienstag 23. April 2019, 17:26
yes_or_no hat geschrieben:
Montag 22. April 2019, 12:24
ich hoff, ich find irgendwann zu meinem 21-jährigen ICH zurück, das an sich geglaubt hat..
Glaubst Du wirklich, dass es gut ist, sich in die 21-jährige der Vergangenheit zurückzuwünschen? Ein vielleicht unterdurchschnittliches, aber immerhin konstantes Selbstbewusstsein muss nicht schlecht sein. Wohl besser als ein Auf und Ab, wie Du es in der Phase als Jugendliche oder junge Erwachsene erlebt hast.
Wenn man das genauer betrachtet, hatte man mit 21 bestimmt auch sehr viele Probleme, sehr viele Macken, ... und so viele Zweifel..
Naja, was ich mit dieser Zeit verbinde, ist aktuell die große Hoffnung. Ich bin damals zum ersten Mal über meinen Schatten gesprungen und auf so Gruppentreffen im Internet gegangen und irgendwie hat einfach alles geklappt. Ich hab mich mit Leuten angefreundet, hab mich zum ersten Mal Nicht-Allein gefühlt, war so frei und so motiviert und positiv.
DAS wünsch ich mir zurück. Diese Unbeschwertheit, diese Naivität, diese Unwissenheit und Unschuld.
Ich wusste damals nichts von psychischen Störungen, oder schädlichen Beziehungsmustern, hab einfach gemacht wie ich dachte und hatte nicht so ne Angst vor Abhängigkeit oder Enttäuschungen... keine Ahnung... Es war ne gute Zeit, es war ein bisschen Auftrieb...
Ich frag mich nur, wie ich von dem Weg wieder abgekommen bin, vielleicht wollte ich einfach zu viel und hab nicht gemerkt, dass die Kurve sich in die andere Richtung gedreht hatte und es wieder bergab geht.
Irgendwann hab ich halt gemerkt, dass ich 30 bin und naja... dass es vielleicht langsam an der Zeit ist für manche Dinge,... wo ich früher immer dachte, ich bin ja noch so jung...... ach keine Ahnung...
Wirklich zurück zu einem Leben ohne Auto, ohne Berufserfahrung, ohne Selbstreflexion will ich ja auch nicht... nur diese Unbeschwertheit und dieses Mach-einfach-mal-und-denk-nicht-so-viel, das konnte mein 21-Jähriges ICH deutlich besser wie mein aktuelles 30 jähriges Ich...
Ich hoffe mal, das ist ein bisschen verständlich, wie ich das meine..

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von huschhusch » Dienstag 23. April 2019, 18:25

Also ich hatte/habe soziale Probleme, die auch daran schuld hatten einen Partner zu finden.
Ich hab mich in Therapie begeben und meine damalige Therapeutin hat mir eine Gruppentherapie ans herz gelegt.
Ich hatte totale Angst, vorallem weil auch Männer in der Gruppe waren und ich schon immer Probleme hatte zu dem anderen Geschlecht Kontakt aufzubauen.
Schlussendlich war ich über 2 Jahre in Therapie, war teilweise sehr hart und ich hab an aufgeben gedacht aber zum Schluss... hat sich eine Menge verändert und ja es fällt mir immer noch schwer soziale Kontakte zu knüpfen aber ich weiß jetzt das ich nicht absonderlich, abscheulich bin und trotz meiner manch komischen Auftreten mögen kann.

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Siegfried » Dienstag 23. April 2019, 23:00

Melli hat geschrieben:
Dienstag 23. April 2019, 08:37
Siegfried hat geschrieben:
Montag 22. April 2019, 19:02
Wenn alle miteinander reden können (mal mehr, mal weniger) nur man selbst nichts sagt liegt es wohl nicht an den anderen.
Käme darauf an, wie die jeweils so sind.
Bei mir ist es vollig egal wie die so sind. Das ganze ist überhaupt nicht personenabhängig sondern tritt universell auf. Es ist völlig egal welche 5 oder 50 Leute da jetzt sitzen würden, außer den anderen zuhören ist nicht drin und vielleicht mal ein Kommentar zu allgemeinen Themen abgeben. Zweiergespräche sind mir eigentlich auch ein Grauß, da man sich hier wieder zwingen muss was zu sagen....darum mag ich eigentlich auch keine Dates. Da wird ja auch wieder alles mögliche erwartet was man nicht erfüllen kann.

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von LonesomeCoder » Mittwoch 24. April 2019, 12:34

Siegfried hat geschrieben:
Dienstag 23. April 2019, 23:00
Bei mir ist es vollig egal wie die so sind. Das ganze ist überhaupt nicht personenabhängig sondern tritt universell auf. Es ist völlig egal welche 5 oder 50 Leute da jetzt sitzen würden, außer den anderen zuhören ist nicht drin und vielleicht mal ein Kommentar zu allgemeinen Themen abgeben. Zweiergespräche sind mir eigentlich auch ein Grauß, da man sich hier wieder zwingen muss was zu sagen....darum mag ich eigentlich auch keine Dates. Da wird ja auch wieder alles mögliche erwartet was man nicht erfüllen kann.
Ich habe das Problem, dass ich in größeren Gruppen, wenn mehrere Leute gleichzeitig reden, ich kein Wort mehr verstehe und dass ich aufgrund meiner speziellen Interessen kaum Themen habe. Das, was mich interessiert, interessiert viele andere nicht, und das was andere interessiert, interessiert mich nicht.
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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Gatem » Mittwoch 24. April 2019, 15:31

LonesomeCoder hat geschrieben:
Mittwoch 24. April 2019, 12:34
Ich habe das Problem, dass ich in größeren Gruppen, wenn mehrere Leute gleichzeitig reden, ich kein Wort mehr verstehe und dass ich aufgrund meiner speziellen Interessen kaum Themen habe. Das, was mich interessiert, interessiert viele andere nicht, und das was andere interessiert, interessiert mich nicht.
Wenn die Gruppen so groß werden, dass sich Gesprächs-„Untergruppen“ bilden, also wie du es beschreibst mehrere Leute reden, dann habe ich immer das Problem, dass ich mich nicht entscheiden kann, welcher Untergruppe ich mich anschließe. Ich versuche dann irgendwie immer allen Diskussionen gleichermaßen zuzuhören, was nur bedingt funktioniert.

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von LonesomeCoder » Mittwoch 24. April 2019, 18:03

Ich suche nach der für mich interessantesten Diskussion und stelle dann fest, dass nichts für mich dabei ist.
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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Xiangni » Mittwoch 24. April 2019, 22:48

LonesomeCoder hat geschrieben:
Mittwoch 24. April 2019, 18:03
Ich suche nach der für mich interessantesten Diskussion und stelle dann fest, dass nichts für mich dabei ist.
Wenn die Mehrzahl der Themen, die Normalos so interessieren, nicht deinem Geschmack entsprechen, dann würde es vielleicht Sinn machen, wenn du dich auf Veranstaltungen etc. konzentrierst, wo die Wahrscheinlichkeit höher ist, auf Deinesgleichen zu treffen.

Eine Freundin interessiert sich neuerdings fürs Geld investieren. Scheinbar gibt es in ihrer Stadt eine Gruppe, die sich einmal pro Woche trifft, um Tipps auszutauschen. Auch im Gamebereich gibt es ja sicher viele Conventions/Messen. Ich weiss du wohnst auf dem Land und brauchst viel Zeit für dich, aber vielleicht könntest du dir ja zum Ziel setzen mindestens 1x pro Monat an so was teilzunehmen. Und wenn du dafür mal an einem Samstag 2h Zug fahren musst. Es gibt ja wirklich für alle erdenklichen Themen Interessensgruppen/Fanclubs/Treffen.

Du hast ja gesagt, dass du einen fixen Freundeskreis hast, der sich nicht ändert. Über was sprichst du denn mit deinen Freunden? Teilen die deine Interessen? Machst du auch mal was zu dritt mit nem Paar oder einer weiblichen Freundin zu zweit? Worüber sprichst du denn mit diesen Frauen?

Du muss ja kein Profi im jeweiligen Thema sein. Es geht einfach darum Interesse an der anderen Person zu zeigen und zu schauen, ob man sich gegenseitig was zu erzählen hat/sich wohl fühlt. Ich kenne Leute, mit denen kann ich x Stunden über Gott und die Welt plaudern, mit anderen ist nach 2 Sätzen gähnende Leere. Über alltägliche Dinge wie Wetter, Einkaufen, ÖV, Chefs, nervige Nachbarn, gute Restaurants etc hat doch jeder was zu berichten. Oder meinst du nicht?

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Dieerrax » Mittwoch 24. April 2019, 23:22

Nein, als Kind zwar schon, aber inzwischen gar nicht. Wo immer ich bin, kann ich mir sicher sein, dass jemand von mir total begeistert sein wird. Aber ich denke, mein Aussehen hilft da schon ziemlich. Und daher habe ich auch vorm Altern nochmal mehr Schiß. Wie viele brenzlige Situationen ich schon überstanden habe, in die mich mein Autismus gebracht hat... Die würde ich in Zukunft nicht bestehen... :sadwoman: :sadman: :crybaby:

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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von LonesomeCoder » Donnerstag 25. April 2019, 13:49

Xiangni hat geschrieben:
Mittwoch 24. April 2019, 22:48
Wenn die Mehrzahl der Themen, die Normalos so interessieren, nicht deinem Geschmack entsprechen, dann würde es vielleicht Sinn machen, wenn du dich auf Veranstaltungen etc. konzentrierst, wo die Wahrscheinlichkeit höher ist, auf Deinesgleichen zu treffen.

Eine Freundin interessiert sich neuerdings fürs Geld investieren. Scheinbar gibt es in ihrer Stadt eine Gruppe, die sich einmal pro Woche trifft, um Tipps auszutauschen. Auch im Gamebereich gibt es ja sicher viele Conventions/Messen. Ich weiss du wohnst auf dem Land und brauchst viel Zeit für dich, aber vielleicht könntest du dir ja zum Ziel setzen mindestens 1x pro Monat an so was teilzunehmen. Und wenn du dafür mal an einem Samstag 2h Zug fahren musst. Es gibt ja wirklich für alle erdenklichen Themen Interessensgruppen/Fanclubs/Treffen.

Du hast ja gesagt, dass du einen fixen Freundeskreis hast, der sich nicht ändert. Über was sprichst du denn mit deinen Freunden? Teilen die deine Interessen? Machst du auch mal was zu dritt mit nem Paar oder einer weiblichen Freundin zu zweit? Worüber sprichst du denn mit diesen Frauen?

Du muss ja kein Profi im jeweiligen Thema sein. Es geht einfach darum Interesse an der anderen Person zu zeigen und zu schauen, ob man sich gegenseitig was zu erzählen hat/sich wohl fühlt. Ich kenne Leute, mit denen kann ich x Stunden über Gott und die Welt plaudern, mit anderen ist nach 2 Sätzen gähnende Leere. Über alltägliche Dinge wie Wetter, Einkaufen, ÖV, Chefs, nervige Nachbarn, gute Restaurants etc hat doch jeder was zu berichten. Oder meinst du nicht?
Das Problem ist meine Interessenlage. Wenn ich deinen Vorschlag umsetzen würde und etwa auf eine Spielemesse (würde hier nur die Gamescom geben, E3 wäre in den USA, andere in Japan) fahren oder an einem Code-Camp teilnehmen würde, würde ich nur Gamer- und IT-ler kennenlernen. Solche kenne ich aber genug. Ich wäre nur an Kontakten interessiert, die mir was bieten, was mir mein aktuelles Umfeld nicht bietet: etwa Freibadbesuche oder Single-Frauen, wo sich mehr als Freundschaft ergeben kann.

Neben kurzen Statusupdates wie zur Arbeit rede ich mit meinen aktuellen Kontakten über Gaming- und IT-Themen oder Politik. Seitdem alle verpartnert sind, sind Frauenkontakte selten geworden. Teils auch auf Druck deren Partner. Und die meisten Frauen finden das noch toll, weil es doch ein Zeichen von Liebe ist und sie es umgekehrt genau so machen. Wenn, dann gibts hier auch nur kurze Statusupdates. Aufm Land bei mir ist es üblich, dass qualifizierte Leute mangels Jobs vor Ort unter der Woche nur zum Schlafen heimkommen oder eine Zweitwohnung haben. Deshalb gibts viele Wochendend-Beziehungen und da ist dann bei Verpartnerten kaum mehr Zeit für Freundschaften. Die Woche besteht aus 5 Tagen Arbeit und 2 Tage Partner/Familie.

"Über alltägliche Dinge wie Wetter, Einkaufen, ÖV, Chefs, nervige Nachbarn, gute Restaurants etc hat doch jeder was zu berichten. Oder meinst du nicht?"
Die typischen Smalltalk-Themen sind mir als extremer Intro zu bedeutungslos und uninteressant um darüber Kraft fürs Reden zu vertun. Einkaufen? Lästige Pflicht. Wetter? Sonne, trocken, windstill? Toll! Sonst? Schlecht! In Restaurants gehe ich nicht, würde mich alleine da doof fühlen und kostet viel Zeit. Imbissbuden und Lieferdienste sind günstiger, schneller und es fällt nicht so sehr auf, wenn man alleine ist. Nachbarn? Wohnen alle so weit weg, dass es keine Konflikte gibt. Da es dort keine Leute in meinem Alter gibt, ist dort auch kein Kontakt. ÖPNV? Ist aufm Land sehr schlecht ausgebaut. Bahnhof zu weit weg.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Captain Unsichtbar » Donnerstag 25. April 2019, 14:12

LonesomeCoder hat geschrieben:
Donnerstag 25. April 2019, 13:49
Das Problem ist meine Interessenlage. Wenn ich deinen Vorschlag umsetzen würde und etwa auf eine Spielemesse (würde hier nur die Gamescom geben, E3 wäre in den USA, andere in Japan) fahren oder an einem Code-Camp teilnehmen würde, würde ich nur Gamer- und IT-ler kennenlernen. Solche kenne ich aber genug. Ich wäre nur an Kontakten interessiert, die mir was bieten, was mir mein aktuelles Umfeld nicht bietet: etwa Freibadbesuche oder Single-Frauen, wo sich mehr als Freundschaft ergeben kann.
Du warst noch nie auf der Gamescom oder einem anderen Gaming-Event, habe ich recht? Anders kann ich mir deine etwas weltfremde Vorstellung nicht erklären. Ich kann ja verstehen, wenn es bei dir auf dem Land eher konservativ zugeht, aber du hast doch Internet, da müsstest du das doch eigentlich mitbekommen, wie überholt deine Vorstellungen sind. :gruebel: :brille1:
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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von LonesomeCoder » Donnerstag 25. April 2019, 14:32

Dass Frauen massig Core-Games oder Hardcorde-Simulationen spielen wäre mir in der Tat neu. Bei Casual-Games sieht das ganz anders aus.
Siehe hier: https://vdvc.de/blog/2017/10/22/vdvc-um ... en-zocken/
Ja, ich war noch nie auf der Gamescom. Einen Tag Anreise, 8 Stunden in einer stickigen Halle anstehen, um 10 Minuten die Beta von Call of Duty zu zocken und mir Grafiken anzusehen, die bis zum Release einen Downgrade erfahren und einen Tag Abreise ist mir das nicht wert. Ich verfolge zu den Spielemessen die Berichterstattung in der Fachpresse.
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Re: Habt Ihr auch "soziale Probleme" abseits von unfreiwilliger Partnerlosigkeit?

Beitrag von Girassol » Donnerstag 25. April 2019, 17:24

LonesomeCoder hat geschrieben:
Donnerstag 25. April 2019, 13:49
Das Problem ist meine Interessenlage. Wenn ich deinen Vorschlag umsetzen würde und etwa auf eine Spielemesse (würde hier nur die Gamescom geben, E3 wäre in den USA, andere in Japan) fahren oder an einem Code-Camp teilnehmen würde, würde ich nur Gamer- und IT-ler kennenlernen. Solche kenne ich aber genug. Ich wäre nur an Kontakten interessiert, die mir was bieten, was mir mein aktuelles Umfeld nicht bietet: etwa Freibadbesuche oder Single-Frauen, wo sich mehr als Freundschaft ergeben kann.
Wer sagt dir denn, dass andere Gamer oder ITler nicht auch Leute außerhalb dieser Sphären kennen, die du über die kennenlernen könntest? Wer weiß, vllt. hat der eine Gamer, eine nette Schwester, die du dann auf seinem Geburtstag kennenlernst, oder der ITler eine Kollegin, die sich auch für solche Themen interessiert und und auf der Suche ist?

Wenn man nicht irgendwann mal was Neues ausprobiert, wird sich erst recht nichts ändern. Aufm Dorf, zuhause vor dem PC lernt man mit Sicherheit am wenigsten Leute im Allgemeinen und Single-Frauen im Speziellen kennen. Willst du denn überhaupt aktiv werden und irgendwas ändern? Ich habe irgendwie den Eindruck, dass du nur wiederholst, was alles nicht geht und warum, aber nicht bereit bist, auch mal was Neues auszuprobieren.
Yesterday is history, tomorrow is a mystery, but today, today is a gift. That's why we call it present.

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