Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

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Tania
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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von Tania » Freitag 3. Mai 2019, 13:09

inVinoVeritas hat geschrieben:
Freitag 3. Mai 2019, 10:07
Ich will keine Termine 10 Tage im vorraus planen müssen, das muss ich schon im Job häufig genug so machen. Wenn es bei der Frau nahezu unmöglich ist mal relativ entspannt und kurzfristig Abends für ein Stündchen ein Glas Wein trinken zu gehen (es muss ja nicht immer gleich das abendfüllende 3-Stunden-Date sein), dann passen wir von unserer Lebensart sowieso nicht zusammen.
Das trifft dann aber generell wohl auch auf die meisten Alleinerziehenden zu, die natürlich genauso wenig Zeit haben. Wer Kleinkind(er) Zuhause hat, ist ja abhängig vom Babysitter und kann deshalb auch meistens nur mit langer Vorlaufzeit mal einen Abend freimachen, oder?
Und 10 Tage später wird das Date drei Stunden vorher abgesagt, weil leider das Kind richtig krank geworden ist... ;)
Abende sind tatsächlich schwierig - und Urlaube ohne Kinder nahezu unmöglich. Es sei denn, es gibt einen fürsorglichen Kindsvater, fitte Großeltern und die Zahl der Kinder liegt unter 2. Bei mir alles nicht gegeben.

Aber dafür wird die Planung ziemlich einfach. Ich bin z.B. alle 14 Tage das Wochenende verfügbar (mal 24h, mal 48h), und da kommen dann auch keine Verwandtenbesuche, Kinoabende oder Partys mit Freunden dazwischen - der Partner stände auf der Prioritätenliste ganz oben (direkt neben den Kids). Und spontan unter der Woche 1-3h geht auch - nur eben bevorzugt vormittags oder spät nachts. Für ne Affäre oder Plusfreundschaft reicht das völlig. Und sollte sich mehr entwickeln, dann macht man auch durchaus mal was mit den Kids zusammen ... und dafür ist mehr als genug Zeit.
LonesomeCoder hat geschrieben:
Freitag 3. Mai 2019, 11:37
Ein Pferd kann nicht in der Ganztagsschule geparkt werden oder übers WE bei den Großeltern übernachten, damit ein Kurztrip möglich wird. Oder gibt es solche Angebote für Pferde? Ich kenne mich da nicht aus.
Die meisten Pferdebesitzer führen heute keinen eigenen Bauernhof, sondern die Tiere stehen in einem Mietstall. Da wird üblicherweise auch "Vollpension" angeboten. Es ist mehr die Frage, ob alle Beteiligten die Trennung seelisch unbeschadet überstehen. Also so ziemlich derselbe Grund, warum Mütter ihre Kids mitunter nicht fremdbetreuen lassen können/wollen.

Schwenk zurück zum Thema: hilfreich für den Aufbau einer Beziehung ist, einer Partnerschaft von Anfang an Platz im eigenen Leben einzuräumen. Die zukünftige Nr.1 sollte sich keinen Raum erkämpfen müssen, sollte nie das Gefühl haben, in der Prioritätenliste irgendwo zwischen Konzertbesuch und Kaffeekränzchen bei Oma zu stehen. Was nicht heißt, dass man diese Dinge sausen lassen sollte - aber man sollte sichtbar bemüht sein, sie so zu legen, dass sie die kostbare Zusammenzeit nicht schmälern.

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Nordlicht84
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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von Nordlicht84 » Samstag 4. Mai 2019, 17:16

inVinoVeritas hat geschrieben:
Freitag 3. Mai 2019, 10:07
Tania hat geschrieben:
Freitag 3. Mai 2019, 09:16
inVinoVeritas hat geschrieben:
Freitag 3. Mai 2019, 09:01
Interessant wie und mit welchen Argumenten reagiert wird wenn die Kernaussage lautet: eine Frau, die so gut wie keine verfügbare Freizeit hat, ist abschreckend.
Was ich interessant finde: Pferde brauchen im Durchschnitt deutlich weniger Aufmerksamkeit als Kinder. Trotzdem scheinen Pferdefrauen noch schlechter Zeit für Zweisamkeit zu finden als Alleinerziehende ... :gruebel:

Oder zumindest scheint das der Eindruck zu sein, den zahlreiche Männer haben ...
Ich habe erst eine einzige Alleinerziehende in meinem Leben gedatet und da war das Kind (Säugling, den sie zu einem Date sogar mitgebracht hat weil ihre Mutter verhindert war)kein Hindernis wenn es darum ging, Zeit für unser Kennenlernen zu finden. Das liegt aber wohl insgesamt eher an meiner Altersgruppe in der ich "suche" (sooo viele Frauen haben da nun noch keine Kinder), als im spezifischen Fall auch an der Tatsache, dass es ein kleiner Säugling war den man problemlos mitbringen und im Kinderwagen neben sich herschieben kann, wenn man einen gemeinsamen Spaziergang mit anschließendem Cafè-Besuch macht. ;)
Pferdefrauen habe ich insgesamt 3 "versucht" kennenzulernen, bei allen habe ich leider die gleiche abschreckende Erfahrung gemacht, dass ich mich auf den Kopf stellen musste um irgendwo eine Lücke in ihrem Alltag zu finden, wo mal Zeit für ein Date wäre.
Das gleiche galt aber auch für die Unternehmensberaterin die ich kennengelernt habe, die nur Fr. - So. in unserer Stadt war und es dann genauso unmöglich war, zwischen ihren Freunden, Familie, Verpflichtungen, Einladungen, Events und allem was es so gibt (und sich auf diese 3 Tage konzentriert) Platz zu finden. Das macht dann einfach keinen Spaß und ist abschreckend.

Insofern hat es eigentlich nichts mit dem Pferd an sich zu tun, sondern mit den Konsequenzen die daraus entstehen. Ich mache deshalb einen großen Bogen um Frauen, bei denen ich nach der 5%-Lücke im ansonsten zu 95% verplanten/gefüllten Leben suchen muss. Ich will keine Termine 10 Tage im vorraus planen müssen, das muss ich schon im Job häufig genug so machen. Wenn es bei der Frau nahezu unmöglich ist mal relativ entspannt und kurzfristig Abends für ein Stündchen ein Glas Wein trinken zu gehen (es muss ja nicht immer gleich das abendfüllende 3-Stunden-Date sein), dann passen wir von unserer Lebensart sowieso nicht zusammen.
Das trifft dann aber generell wohl auch auf die meisten Alleinerziehenden zu, die natürlich genauso wenig Zeit haben. Wer Kleinkind(er) Zuhause hat, ist ja abhängig vom Babysitter und kann deshalb auch meistens nur mit langer Vorlaufzeit mal einen Abend freimachen, oder?
Und 10 Tage später wird das Date drei Stunden vorher abgesagt, weil leider das Kind richtig krank geworden ist... ;)
Das ist ja alles verständlich und da kann man nichts machen, wirkt aber auf mich für ein potentielles Kennenlernen leider alles sehr abschreckend...
Ich fühle mit dir, ich kenne es nur zu gut. Ich habs insgesamt bei 4 Frauen probiert, die Reitsport als Hobby hatten und die Erfahrungen sind eigentlich immer identisch. Dazu kommen noch die Erfahrungen, die in meinem Freundeskreis vorhanden sind, die halt ebenfalls alle mit einem roten Faden durchzogen sind.

Einer meiner Ex-Mitbewohner hat erst vor kurzem eine "Beziehung" mit einer Reiterin nach nem halben Jahr beendet, weil sie wirklich JEDEN Tag auf dem Hof ihrer Eltern war. Mo-Fr fährt sie um 17 Uhr los, fährt dann ne Stunde bis zum Hof ihrer Eltern, macht da was im Stall und mit den Pferden und fährt dann wieder nach Haus. Sie ist dann meist so gegen 22 Uhr wieder da. Sa-So wird der komplette Tag auf dem Hof verbracht.
Außer nachts mit ihr vögeln war da nicht mehr drin. Keine gemeinsamen Unternehmungen, wie Kino oder mal was Trinken/Essen-gehen. Sie hat sich dann irgendwann bei ihm beschwert, dass die beiden nichts anderes machen würden, worauf er hat dann Schluss gemacht hat. Is jetzt ein extrem Beispiel, aber halt auch noch recht frisch und daher präsent.

Tania hat geschrieben:
Freitag 3. Mai 2019, 13:09
[...]
Schwenk zurück zum Thema: hilfreich für den Aufbau einer Beziehung ist, einer Partnerschaft von Anfang an Platz im eigenen Leben einzuräumen. Die zukünftige Nr.1 sollte sich keinen Raum erkämpfen müssen, sollte nie das Gefühl haben, in der Prioritätenliste irgendwo zwischen Konzertbesuch und Kaffeekränzchen bei Oma zu stehen. Was nicht heißt, dass man diese Dinge sausen lassen sollte - aber man sollte sichtbar bemüht sein, sie so zu legen, dass sie die kostbare Zusammenzeit nicht schmälern.
Das ist halt der springende Punkt. Da sind dann halt viele Frauen, die Reiten einfach nicht bereit mehr Raum zu geben, erwarten dann aber im Gegenzug ein stärkeres Engagement vom Mann. Dauerhaft kann das meiner Meinung nach niemals funktionieren.

Lila Lila hat geschrieben:
Freitag 3. Mai 2019, 11:37
Da es *überraschung* wieder mal darum geht was bei den üblichen 4 Personen im Forum nicht funktioniert aufgrund von Hobbys etc.
Wäre es vielleicht für den ein oder anderen auch Wünschenswert wieder zum Ursprungsthema zurück zukommen, oder?
Sry

Bei mir wars, wie beim Krausig. Die erste Frau, die Interesse an mir hatte, die mir auch gefallen hat. War quasi die Initialzündung.
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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von Lavender » Mittwoch 8. Mai 2019, 11:16

Ninel hat geschrieben:
Mittwoch 17. April 2019, 22:40
Es ist dabei vollkommen klar, dass jede*r anders ist, sein*ihr persönliches Tempo und seine*ihre individuelle Geschichte hat. Patentrezepte gibt es natürlich nicht, das ist klar, dafür viele Wege ans Ziel. Und dennoch: Könnt ihr es auf ein paar wesentliche Punkte bringen?
Puh, ich habe noch viele Baustellen an denen ich arbeite. Ich musste lernen auch Dinge für mich zu verändern. Ich habe das Forum als Lexika genutzt und viele Anregungen aus den alten und neuen Threads mitgenommen, darunter auch:

- ein Nutzer hat beschrieben, dass er sich in seiner Wohnung unwohl fühlt (hier waren es Anfänge von Messiverhalten, so schlimm war es bei mir nicht aber unwohl habe ich mich dennoch gefühlt) und er niemanden, nicht mal Arbeitskollegen oder Freunde zu sich einlädt, was bei mir so ähnlich war. Als sich dann die Möglichkeit ergeben hat, bin ich in eine größere Wohnung gezogen, mit vielen Fenstern einem kleinen Garten (damit hatte ich gleichzeitig ein neues Hobby) und habe mir diese zum ersten Mal so richtig nach meinen eigenen Vorstellungen eingerichtet.

- weiterhin habe ich an meinem Äußeren gearbeitet (auch eine Erkenntnis aus dem Forum), weil ich, wenn ich so zurückblicke, doch sehr langweilig daher kam (weißes Shirt, Jeans, alte Brille, Standardhemd, weiß/schwarz, 0815-Frisur etc.). Also habe ich beim Umzug radikal ausgemistet und mich nach und nach neu eingekleidet, immer ein Stück mehr Farbe, auch mal kurze Hosen, neue moderne Anzüge für Arbeit, neue Nerdbrille und einfach mal zur Friseurin mit einem Augenzwinkern gesagt: "Mach es so, dass es dir gefällt."

- Ich war sehr schüchtern und bin es eigentlich heute noch und auch wenig kommunikativ. Ich habe mich immer wieder dazu gezwungen, gerade im Alltag mich mit Leuten, auch wenn es nur kurz an der Kasse war, zu unterhalten (Tipp aus dem Forum). Klar gab es auch Rückschläge/ Tage wo es mal nicht so lief und die Vorsätze dahin waren aber ich habe mich immer wieder dazu gezwungen, damit ich eine gewisse Routine in der Unterhaltung bekomme. Heute läuft es noch immer nicht optimal aber ich bin schon etwas aufgetaut, was auch mein Umfeld wohlwollend feststellt.

- Was auch wichtig war: Ich war fest in meinem Umfeld, immer die selben Leute, habe wenig ausprobiert, bin immer mehr zum Einsiedler geworden usw.. Das wollte ich aktiv ändern. Ich habe mich bei verschiedenen Onlineportalen angemeldet (Ok, aus Frust auch mal abgemeldet) und/aber nie ganz aufgegeben. Habe verschiedene Dates gehabt (die fast alle mehr schlecht als recht liefen) aber immer weiter gemacht und daraus gelernt. Weiterhin habe ich mit dem Fotografieren angefangen (Erkenntnis aus einer Diskussion hier), damit ich raus kam und Kontakt mit anderen Menschen hab. Außerdem hat man beim Date auch was zu erzählen. ;)

- Mein größtes Abenteuer hatte ich dann mit Knallgrau, erst haben wir laaaaaaaaaaange geschrieben, haben über viele Dinge philosophiert und weil wir beide offen über das AB-Thema reden konnten, viele Dinge auch mal aus einer anderen Perspektive kennengelernt. Ich glaube wir waren beide sehr offen und ehrlich zu einander. Ich konnte aus diesen Gesprächen/Texten viel für mich mitnehmen (ich hoffe umgekehrt auch). Das Treffen in AT war dann der Höhepunkt weil wir uns einfach was getraut haben. Wir haben uns einfach getroffen, auch wenn die Entfernung unüberwindbar schien und ja, hätte es gepasst, ich wär wohl jetzt in AT. Leider kam es anders aber auch daraus hat man gelernt. Letztendlich muss man sich einfach trauen.

- Der letzte Punkt ist Glück. Manchmal braucht man einfach Glück, dass man die richtige Person trifft, mit der dann alles passt. Natürlich kann man dem Glück auch etwas auf die Sprünge helfen, indem man verschiedene Sachen ausprobiert und andere Menschen trifft.

Das waren so meine Punkte und ich hoffe dem einen oder anderen können diese Punkte helfen.
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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von Ninel » Donnerstag 9. Mai 2019, 22:50

Lavender hat geschrieben:
Mittwoch 8. Mai 2019, 11:16
Ninel hat geschrieben:
Mittwoch 17. April 2019, 22:40
Es ist dabei vollkommen klar, dass jede*r anders ist, sein*ihr persönliches Tempo und seine*ihre individuelle Geschichte hat. Patentrezepte gibt es natürlich nicht, das ist klar, dafür viele Wege ans Ziel. Und dennoch: Könnt ihr es auf ein paar wesentliche Punkte bringen?
Puh, ich habe noch viele Baustellen an denen ich arbeite. Ich musste lernen auch Dinge für mich zu verändern. Ich habe das Forum als Lexika genutzt und viele Anregungen aus den alten und neuen Threads mitgenommen, darunter auch:

- ein Nutzer hat beschrieben, dass er sich in seiner Wohnung unwohl fühlt (hier waren es Anfänge von Messiverhalten, so schlimm war es bei mir nicht aber unwohl habe ich mich dennoch gefühlt) und er niemanden, nicht mal Arbeitskollegen oder Freunde zu sich einlädt, was bei mir so ähnlich war. Als sich dann die Möglichkeit ergeben hat, bin ich in eine größere Wohnung gezogen, mit vielen Fenstern einem kleinen Garten (damit hatte ich gleichzeitig ein neues Hobby) und habe mir diese zum ersten Mal so richtig nach meinen eigenen Vorstellungen eingerichtet.

- weiterhin habe ich an meinem Äußeren gearbeitet (auch eine Erkenntnis aus dem Forum), weil ich, wenn ich so zurückblicke, doch sehr langweilig daher kam (weißes Shirt, Jeans, alte Brille, Standardhemd, weiß/schwarz, 0815-Frisur etc.). Also habe ich beim Umzug radikal ausgemistet und mich nach und nach neu eingekleidet, immer ein Stück mehr Farbe, auch mal kurze Hosen, neue moderne Anzüge für Arbeit, neue Nerdbrille und einfach mal zur Friseurin mit einem Augenzwinkern gesagt: "Mach es so, dass es dir gefällt."

- Ich war sehr schüchtern und bin es eigentlich heute noch und auch wenig kommunikativ. Ich habe mich immer wieder dazu gezwungen, gerade im Alltag mich mit Leuten, auch wenn es nur kurz an der Kasse war, zu unterhalten (Tipp aus dem Forum). Klar gab es auch Rückschläge/ Tage wo es mal nicht so lief und die Vorsätze dahin waren aber ich habe mich immer wieder dazu gezwungen, damit ich eine gewisse Routine in der Unterhaltung bekomme. Heute läuft es noch immer nicht optimal aber ich bin schon etwas aufgetaut, was auch mein Umfeld wohlwollend feststellt.

- Was auch wichtig war: Ich war fest in meinem Umfeld, immer die selben Leute, habe wenig ausprobiert, bin immer mehr zum Einsiedler geworden usw.. Das wollte ich aktiv ändern. Ich habe mich bei verschiedenen Onlineportalen angemeldet (Ok, aus Frust auch mal abgemeldet) und/aber nie ganz aufgegeben. Habe verschiedene Dates gehabt (die fast alle mehr schlecht als recht liefen) aber immer weiter gemacht und daraus gelernt. Weiterhin habe ich mit dem Fotografieren angefangen (Erkenntnis aus einer Diskussion hier), damit ich raus kam und Kontakt mit anderen Menschen hab. Außerdem hat man beim Date auch was zu erzählen. ;)

- Mein größtes Abenteuer hatte ich dann mit Knallgrau, erst haben wir laaaaaaaaaaange geschrieben, haben über viele Dinge philosophiert und weil wir beide offen über das AB-Thema reden konnten, viele Dinge auch mal aus einer anderen Perspektive kennengelernt. Ich glaube wir waren beide sehr offen und ehrlich zu einander. Ich konnte aus diesen Gesprächen/Texten viel für mich mitnehmen (ich hoffe umgekehrt auch). Das Treffen in AT war dann der Höhepunkt weil wir uns einfach was getraut haben. Wir haben uns einfach getroffen, auch wenn die Entfernung unüberwindbar schien und ja, hätte es gepasst, ich wär wohl jetzt in AT. Leider kam es anders aber auch daraus hat man gelernt. Letztendlich muss man sich einfach trauen.

- Der letzte Punkt ist Glück. Manchmal braucht man einfach Glück, dass man die richtige Person trifft, mit der dann alles passt. Natürlich kann man dem Glück auch etwas auf die Sprünge helfen, indem man verschiedene Sachen ausprobiert und andere Menschen trifft.

Das waren so meine Punkte und ich hoffe dem einen oder anderen können diese Punkte helfen.
Herzlichen Dank für deine sehr ehrliche und ausführliche Antwort! :good:
Mut ist, wenn anderes wichtiger wird als Angst.
:tanzen2:

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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von Wilstdumitmirgehen » Samstag 18. Mai 2019, 12:55

Mir haben 3 Dinge geholfen:

1. Geduld

2. Unter Menschen gehen

3. Beten

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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von bettaweib » Samstag 18. Mai 2019, 17:17

Wilstdumitmirgehen hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 12:55
Mir haben 3 Dinge geholfen:

1. Geduld

2. Unter Menschen gehen

3. Beten
Beten? :gruebel:

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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von Zeitgenosse » Samstag 18. Mai 2019, 18:36

Vorbemerkung: Für Männer geschrieben, nur teilweise auf Frauen übertragbar.
Hallo zusammen,
auch wenn das zunächst widersprüchlich klingt: Ein Schlüssel war bei mir, bessere Verbindungen zu Männern aufzubauen, habe im Gegensatz zu früher viele intensive Männerfreundschaften. Meine Themen, gerade wenn es um Frauen geht, bespreche ich heute zu einem hohen Prozentsatz mit Männern. Einer meiner Mentoren sagte mal: "Nur wer Männer lieben kann, kann Frauen wirklich lieben." Es ist hier keine erotische Liebe zu anderen Männern gemeint, aber eine Herzverbindung. Sex mit anderen Männern kann ich mir Stand heute nicht vorstellen.
Hier nochmal in Stichpunkten:
- Ein gutes Männerseminar besucht, das meine Identität als Mann stärkte und gute Verbindungen zu anderen Männern schaffte
- Selbstliebe und Selbstakzeptanz
- Mehr (Kampf-)Sport und körperliche Betätigung
- Regelmäßiger Gang aus der Komfortzone, möglichst oft etwas tun, wovor ich Angst habe
- Meine eigene Opferhaltung erkennen und radikal verändern (ein jahrelanger Prozess)
- Mich mit Menschen umgeben, die mir guttun und meine Entwicklung fördern, Fernhalten von "Opfertypen"
- Meine Rolle als Mann annehmen, früher schämte ich mich unbewusst, ein Mann zu sein
- Das Nice-Guy-Syndrom ablegen, erkennen, dass Nettigkeit auch eine Maske für Unsicherheit sein kann
- Das Dauerlächeln abstellen
- Platonische Freundschaften mit Frauen auf ein Minimum reduzieren
- Mich Frauen als sexueller Mann zeigen, nicht mehr als Neutrum auftreten
- Den Mut haben, Frauen, die mich interessieren, anzusprechen. Lernen, entspannt mit Körben umzugehen.
- Bei Dates als Mann die Verantwortung für den Ablauf und das Programm übernehmen. Wenn der Mann auf die Frageper Frau "was machen wir" keine Antwort hat oder noch schlimmer sie fragt: "Was willst Du machen?" ist das für den Mann ein Offenbarungseid.
- Die Polarität zwischen Mann und Frau wertschätzen und leben
- Viele Dates, beim Gestalten der Dates kreativer werden
- Paartanz (man kommt auf locke Weise mit Frauen in Kontakt)
- einen besten Freund, der mit Frauen erfolgreich ist und mir radikal ehrliches Feedback gibt, das ich zwar nicht gerne höre, aber mich extrem weiterbringt
- ... [Die Liste könnte ich um einige Punkte fortsetzen]
Natürlich bekomme ich diese Punkte noch nicht alle konsequent umgesetzt. Aber so sah die letzten fünf Jahre mein Weg aus. Es liegt noch viel Arbeit vor mir. Aber ich bin heute mit fast 40 so zufrieden wie noch nie und auch optimistisch wie nie, die noch offenen großen Baustellen erfolgreich angehen zu können.
Leben läßt sich nur rückwärts verstehen, muß aber vorwärts gelebt werden. (Søren Kierkegaard)
Wenn Du dich von jemandem beleidigt fühlst, stellst Du dich geistig unter ihn (chinesisches Sprichwort)

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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von Two-Tone » Samstag 10. August 2019, 13:14

Zeitgenosse hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 18:36
- Ein gutes Männerseminar besucht, das meine Identität als Mann stärkte und gute Verbindungen zu anderen Männern schaffte
Mein Identität als Mann ist bereits stark.
Zeitgenosse hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 18:36
- Selbstliebe und Selbstakzeptanz
Selbstakzeptanz ja, Selbstliebe hört sich an, wie vor dem Spiegel zu stehen und sich selbst zu küssen. :?
Zeitgenosse hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 18:36
- Mehr (Kampf-)Sport und körperliche Betätigung
Schwimmen, Fahrradfahren, Sauna, Wandern. Außerdem gibt es auch Geeks mit Beziehungen.
Zeitgenosse hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 18:36
- Regelmäßiger Gang aus der Komfortzone, möglichst oft etwas tun, wovor ich Angst habe4
Da komme ich berufsmäßig oft raus, aus dieser ominösen Komfortzone.
Zeitgenosse hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 18:36
- Meine eigene Opferhaltung erkennen und radikal verändern (ein jahrelanger Prozess)
Ich gehe ja immer davon aus, dass ich selbst schuld bin, dass mich Frauen meiden. Ich weiß also, dass ich der Täter bin.
Zeitgenosse hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 18:36
- Mich mit Menschen umgeben, die mir guttun und meine Entwicklung fördern, Fernhalten von "Opfertypen"
"Fernhalten von Opfertypen" verwirrt mich. Ansonsten begebe ich mich gerne mit Menschen um mich herum, die mir gut tun. Oder ich muss doch zu den Incels, um "Erfolg" zu haben (was wohl mit dem Terminus "Opfertyp" kollidieren wird).
Zeitgenosse hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 18:36
- Meine Rolle als Mann annehmen, früher schämte ich mich unbewusst, ein Mann zu sein
Siehe weiter oben.
Zeitgenosse hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 18:36
- Das Nice-Guy-Syndrom ablegen, erkennen, dass Nettigkeit auch eine Maske für Unsicherheit sein kann.
Das freundliche Verhalten eines Menschen zu jemand anderem sollte man nicht zu einem "Syndrom" kriminalisieren oder stigmatisieren. Einfach, weil es das normalste auf der Welt ist.
Zeitgenosse hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 18:36
- Das Dauerlächeln abstellen
Habe ich nicht.
Zeitgenosse hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 18:36
- Platonische Freundschaften mit Frauen auf ein Minimum reduzieren
Dazu müsste erstmal eine Frau Zeit mit mir verbringen wollen.
Zeitgenosse hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 18:36
- Mich Frauen als sexueller Mann zeigen, nicht mehr als Neutrum auftreten
Frauen sind keine Objekte. Das "sexuell" ist unpassend.
Zeitgenosse hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 18:36
- Den Mut haben, Frauen, die mich interessieren, anzusprechen. Lernen, entspannt mit Körben umzugehen.
Der Mut ist vorhanden. Aber normalerweise spricht man Frauen nicht sofort wegen einer Beziehung an, sondern z.B. wegen Smalltalk.
Zeitgenosse hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 18:36
- Bei Dates als Mann die Verantwortung für den Ablauf und das Programm übernehmen. Wenn der Mann auf die Frageper Frau "was machen wir" keine Antwort hat oder noch schlimmer sie fragt: "Was willst Du machen?" ist das für den Mann ein Offenbarungseid.
Ich dachte, wir leben hier im 21. Jahrhundert, wo der Mann nicht der Bestimmende ist?
Zeitgenosse hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 18:36
- Die Polarität zwischen Mann und Frau wertschätzen und leben
Mann und Frau sind gleichwertig. Es gibt keine "Polarität".
Zeitgenosse hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 18:36
- Viele Dates, beim Gestalten der Dates kreativer werden
Hier signalisiert man doch erst recht, man will unbedingt eine Freundin.
Zeitgenosse hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 18:36
- Paartanz (man kommt auf locke Weise mit Frauen in Kontakt)
Selbst wenn ich tanzen könnte, würde ich am Rand stehen.
Zeitgenosse hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 18:36
- einen besten Freund, der mit Frauen erfolgreich ist und mir radikal ehrliches Feedback gibt, das ich zwar nicht gerne höre, aber mich extrem weiterbringt
Kritik von Frauen, zu denen ich Interesse habe, würden mir viel besseres Feedback geben. Damit ich weiß, was ich falsch gemacht habe, um es beim nächsten Mal bei "meiner Zielgruppe" besser zu machen.


Hab ich genug Gegenbeispiele gegeben?

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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von yes_or_no » Samstag 10. August 2019, 15:43

ich find seine tipps zum großteil einleuchtend. klar muss man nicht ALLE davon umsetzen, um es zu schaffen.

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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von Hanuta » Samstag 10. August 2019, 17:25

Two-Tone hat geschrieben:
Samstag 10. August 2019, 13:14
Zeitgenosse hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 18:36
- Ein gutes Männerseminar besucht, das meine Identität als Mann stärkte und gute Verbindungen zu anderen Männern schaffte
Mein Identität als Mann ist bereits stark.
Zeitgenosse hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 18:36
- Selbstliebe und Selbstakzeptanz
Selbstakzeptanz ja, Selbstliebe hört sich an, wie vor dem Spiegel zu stehen und sich selbst zu küssen. :?
Zeitgenosse hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 18:36
- Mehr (Kampf-)Sport und körperliche Betätigung
Schwimmen, Fahrradfahren, Sauna, Wandern. Außerdem gibt es auch Geeks mit Beziehungen.
Zeitgenosse hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 18:36
- Regelmäßiger Gang aus der Komfortzone, möglichst oft etwas tun, wovor ich Angst habe4
Da komme ich berufsmäßig oft raus, aus dieser ominösen Komfortzone.
Zeitgenosse hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 18:36
- Meine eigene Opferhaltung erkennen und radikal verändern (ein jahrelanger Prozess)
Ich gehe ja immer davon aus, dass ich selbst schuld bin, dass mich Frauen meiden. Ich weiß also, dass ich der Täter bin.
Zeitgenosse hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 18:36
- Mich mit Menschen umgeben, die mir guttun und meine Entwicklung fördern, Fernhalten von "Opfertypen"
"Fernhalten von Opfertypen" verwirrt mich. Ansonsten begebe ich mich gerne mit Menschen um mich herum, die mir gut tun. Oder ich muss doch zu den Incels, um "Erfolg" zu haben (was wohl mit dem Terminus "Opfertyp" kollidieren wird).
Zeitgenosse hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 18:36
- Meine Rolle als Mann annehmen, früher schämte ich mich unbewusst, ein Mann zu sein
Siehe weiter oben.
Zeitgenosse hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 18:36
- Das Nice-Guy-Syndrom ablegen, erkennen, dass Nettigkeit auch eine Maske für Unsicherheit sein kann.
Das freundliche Verhalten eines Menschen zu jemand anderem sollte man nicht zu einem "Syndrom" kriminalisieren oder stigmatisieren. Einfach, weil es das normalste auf der Welt ist.
Zeitgenosse hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 18:36
- Das Dauerlächeln abstellen
Habe ich nicht.
Zeitgenosse hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 18:36
- Platonische Freundschaften mit Frauen auf ein Minimum reduzieren
Dazu müsste erstmal eine Frau Zeit mit mir verbringen wollen.
Zeitgenosse hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 18:36
- Mich Frauen als sexueller Mann zeigen, nicht mehr als Neutrum auftreten
Frauen sind keine Objekte. Das "sexuell" ist unpassend.
Zeitgenosse hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 18:36
- Den Mut haben, Frauen, die mich interessieren, anzusprechen. Lernen, entspannt mit Körben umzugehen.
Der Mut ist vorhanden. Aber normalerweise spricht man Frauen nicht sofort wegen einer Beziehung an, sondern z.B. wegen Smalltalk.
Zeitgenosse hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 18:36
- Bei Dates als Mann die Verantwortung für den Ablauf und das Programm übernehmen. Wenn der Mann auf die Frageper Frau "was machen wir" keine Antwort hat oder noch schlimmer sie fragt: "Was willst Du machen?" ist das für den Mann ein Offenbarungseid.
Ich dachte, wir leben hier im 21. Jahrhundert, wo der Mann nicht der Bestimmende ist?
Zeitgenosse hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 18:36
- Die Polarität zwischen Mann und Frau wertschätzen und leben
Mann und Frau sind gleichwertig. Es gibt keine "Polarität".
Zeitgenosse hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 18:36
- Viele Dates, beim Gestalten der Dates kreativer werden
Hier signalisiert man doch erst recht, man will unbedingt eine Freundin.
Zeitgenosse hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 18:36
- Paartanz (man kommt auf locke Weise mit Frauen in Kontakt)
Selbst wenn ich tanzen könnte, würde ich am Rand stehen.
Zeitgenosse hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 18:36
- einen besten Freund, der mit Frauen erfolgreich ist und mir radikal ehrliches Feedback gibt, das ich zwar nicht gerne höre, aber mich extrem weiterbringt
Kritik von Frauen, zu denen ich Interesse habe, würden mir viel besseres Feedback geben. Damit ich weiß, was ich falsch gemacht habe, um es beim nächsten Mal bei "meiner Zielgruppe" besser zu machen.


Hab ich genug Gegenbeispiele gegeben?
Oh man... :hammer:

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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von LonesomeCoder » Samstag 10. August 2019, 23:00

Hanuta hat geschrieben:
Samstag 10. August 2019, 17:25
Oh man... :hammer:
Kannst du auch konstruktive Kritik an Two-Tones Ausführungen sagen? Ich finde, er hat sehr richtige Einwände gebracht.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von Two-Tone » Samstag 10. August 2019, 23:59

LonesomeCoder hat geschrieben:
Samstag 10. August 2019, 23:00
Hanuta hat geschrieben:
Samstag 10. August 2019, 17:25
Oh man... :hammer:
Kannst du auch konstruktive Kritik an Two-Tones Ausführungen sagen? Ich finde, er hat sehr richtige Einwände gebracht.
Vielleicht handelt es sich um VollAB oder ein anderer gesperrter User?^^
Aber ja, ich hätte schon gerne auch ein paar ausführliche Antworten.

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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von Hanuta » Sonntag 11. August 2019, 03:46

Two-Tone hat geschrieben:
Samstag 10. August 2019, 23:59
LonesomeCoder hat geschrieben:
Samstag 10. August 2019, 23:00
Hanuta hat geschrieben:
Samstag 10. August 2019, 17:25
Oh man... :hammer:
Kannst du auch konstruktive Kritik an Two-Tones Ausführungen sagen? Ich finde, er hat sehr richtige Einwände gebracht.
Vielleicht handelt es sich um VollAB oder ein anderer gesperrter User?^^
Aber ja, ich hätte schon gerne auch ein paar ausführliche Antworten.
Ich fand es nur ein wenig respektlos, dass jemand sich so viel Mühe gibt aufzuschreiben welche Details ihn vorangebracht haben und du diese Dinge mit jeweils einem Einzeiler niederschmetterst als sei es der größte Unfug.
Ist nicht böse gemeint, aber mir kam es echt so vor als hättest du dir mehr Gedanken darüber gemacht wie man diese positive Energie möglichst gut kontert anstatt die Dinge mal genauer zu betrachten bzw. vielleicht den einen oder anderen Ratschlag mal in Eigenregie umzuwandeln und anzunehmen.

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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von Lilia » Sonntag 11. August 2019, 04:35

Two-Tone hat geschrieben:
Samstag 10. August 2019, 13:14
Zeitgenosse hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 18:36
- Mich Frauen als sexueller Mann zeigen, nicht mehr als Neutrum auftreten
Frauen sind keine Objekte. Das "sexuell" ist unpassend.
Er hat doch gar nichts davon geschrieben, dass Frauen für ihn Objekte sind. Das hast du leider reininterpretiert.
Ich verstehe jedenfalls, was er meint und bin da auch ganz bei ihm. Mit einem Mann, den ich auf der sexuellen Ebene wahrnehme, gehe ich vllt ins Bett, mit einem, der für mich Bruder oder Kumpel oder sonst irgendwie sexuell neutral ist, nicht. Da kann das der schönste Mann der Welt sein.
Two-Tone hat geschrieben:
Samstag 10. August 2019, 13:14
Zeitgenosse hat geschrieben:
Samstag 18. Mai 2019, 18:36
- Die Polarität zwischen Mann und Frau wertschätzen und leben
Mann und Frau sind gleichwertig. Es gibt keine "Polarität".
Auch da hat er nichts darüber geschrieben, dass Männer und Frauen nicht gleichwertig wären.
Nord- und Südpol sind auch gegensätzlich, ohne dass ich eine Wertung vornehme, welcher von beiden besser wäre.
Dass es eine Polarität gibt, empfinde ich genauso - allein schon sexuell. Nenn es meinetwegen Yin und Yang.

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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von Nonkonformist » Sonntag 11. August 2019, 05:15

Das PU-Red Pill inspirierte Männerstereotyp von Zeitgenosse ist auch nicht mein ding.
Als Hochsensibler will ich eher in einen anderen richtung, weg von gefühlskalte wettbewerb-orientierte macho-alpha, und sport hasse ich auch wie die pest. Für mich sind eher die mehr bescheidene und unsicheren, manchmal sogar die versager, die sympatischeren menschen, nicht die koste was wolle gewinner die über leichen gehen. Ich stehe auf emotionale menschen, bin selbst einer.
Dazu ist die platonische komponente bei mir der wichtigste bestandteil des verliebens und kommt alles andere erst später. Weder kann oder will ich mich triebhaft verlieben, wie so einen 'richtigen Mann.' Reiner trieb und lust sind für mich nicht die hauptgründen einer beziehung, und auf emotionslosen sex kann ich gerne verzichten. Und eine frau ohne meinung die nicht weiß was sie will und jemanden sucht um sich führen zu lassen wäre für mich extrem unattraktiv.
Keine frau wäre mir seine art änderungen wert.

Und wann ich damit von bestimmten frauen nicht als Mann registriert wird, ist mir das auch recht.
Mit solchen frauen will ich eh nicht in einen beziehung sein.
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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von Polarfuchs » Sonntag 11. August 2019, 07:00

Nonkonformist hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 05:15
Das PU-Red Pill inspirierte Männerstereotyp von Zeitgenosse ist auch nicht mein ding.
Als Hochsensibler will ich eher in einen anderen richtung, weg von gefühlskalte wettbewerb-orientierte macho-alpha, und sport hasse ich auch wie die pest. Für mich sind eher die mehr bescheidene und unsicheren, manchmal sogar die versager, die sympatischeren menschen, nicht die koste was wolle gewinner die über leichen gehen. Ich stehe auf emotionale menschen, bin selbst einer.
Dazu ist die platonische komponente bei mir der wichtigste bestandteil des verliebens und kommt alles andere erst später. Weder kann oder will ich mich triebhaft verlieben, wie so einen 'richtigen Mann.' Reiner trieb und lust sind für mich nicht die hauptgründen einer beziehung, und auf emotionslosen sex kann ich gerne verzichten. Und eine frau ohne meinung die nicht weiß was sie will und jemanden sucht um sich führen zu lassen wäre für mich extrem unattraktiv.
Keine frau wäre mir seine art änderungen wert.

Und wann ich damit von bestimmten frauen nicht als Mann registriert wird, ist mir das auch recht.
Mit solchen frauen will ich eh nicht in einen beziehung sein.
Das Problem ist nur, dass die Frauen mit denen du eine platonische Beziehung haben möchtest, gar nicht von dir wahrgenommen werden. Auch für eine Freundschaft musst du ein Stück auf die Frau zugehen.

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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von Nonkonformist » Sonntag 11. August 2019, 07:19

Polarfuchs hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 07:00
Das Problem ist nur, dass die Frauen mit denen du eine platonische Beziehung haben möchtest, gar nicht von dir wahrgenommen werden. Auch für eine Freundschaft musst du ein Stück auf die Frau zugehen.
Sie werden von mir wahrgenommen.
Nur meist nicht vom allerersten moment.
Mein anfangsbegeisterung ist eher niedrig und wachst dann über zeit.
Einige meinen späteren OdBs fand ich ab anhieb attraktiv, viele waren anfangs für mich eher neutrums.
Dann änderte sich dann über regelmäßigem kontakt; meine OdBs waren keine frauen die ich von weit entfernt angehimmelt habe.
Aber sie waren nicht vom ersten begegnung ab OdBs, das würden sie erst über monaten.
Mit mehreren meiner OdBs endete ich in einen kumpelschiene.
Das geht gar nicht ohne sehr regelmäßigen kontakt.

Mein problem ist eher das das kontakt meinerseits zuerst über monatenlang sehr platonisch/asexuell ist, solange als ich nicht verliebt bin.
Aber einmal verliebt möchte ich auch sex. Es ist nicht so das ich nur platonisch bin, aber das eine platonische fase bei mir eine vorstufe ist, und das das verlangen nach körperlichkeit/sex erst später kommt. So lange als diese nicht vorhanden ist, will ich auch nicht mehr als nur freundschaft. Einmal verliebt ist auch bei mir ein verlangen nach körperlichkeit da. Das großte unterschied ist, das anscheinend die meisten menschen dafür nicht verliebt sein müßen und auch (eher triebhafte) sex haben können ohne großere emotionen, und mit reativ unbekannten. Und das die meisten menschen davon aus scheinen zu gehen, das wo am anfang kein romantisches interesse /sexwünsch da ist, das sich auch nie ändern wird. Und das frauen solchen männer auf ewig in der kumpelschiene schieben.
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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von Two-Tone » Sonntag 11. August 2019, 10:12

Hanuta hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 03:46
Ich fand es nur ein wenig respektlos, dass jemand sich so viel Mühe gibt aufzuschreiben welche Details ihn vorangebracht haben und du diese Dinge mit jeweils einem Einzeiler niederschmetterst als sei es der größte Unfug.
Ist nicht böse gemeint, aber mir kam es echt so vor als hättest du dir mehr Gedanken darüber gemacht wie man diese positive Energie möglichst gut kontert anstatt die Dinge mal genauer zu betrachten bzw. vielleicht den einen oder anderen Ratschlag mal in Eigenregie umzuwandeln und anzunehmen.
Och, die Dinge kann ich natürlich noch genauer betrachten. Dann werden es keine Einzeiler mehr. Aber mit ner kaputten Tastatur will man sich lieber kurz fassen.
Lilia hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 04:35
Er hat doch gar nichts davon geschrieben, dass Frauen für ihn Objekte sind. Das hast du leider reininterpretiert.
Ich verstehe jedenfalls, was er meint und bin da auch ganz bei ihm. Mit einem Mann, den ich auf der sexuellen Ebene wahrnehme, gehe ich vllt ins Bett, mit einem, der für mich Bruder oder Kumpel oder sonst irgendwie sexuell neutral ist, nicht. Da kann das der schönste Mann der Welt sein.
So, wie Aussage gegen Aussage gilt, so kann man hier schreiben Erfahrung gegen Erfahrung. Oder Mindset gegen Mindset. Du nimmst den Mann natürlich anders wahr. Ich bekam die Worte "Vergewaltiger" oder "das DU dich mit mir treffen willst ist CREEPY" zu hören. Offenbar, weil ich mich zu "sexuell" präsentiert habe. Oder vielleicht auch, weil ich der foreveralone bin, den man nicht zu treffen hat.
Two-Tone hat geschrieben:
Samstag 10. August 2019, 13:14
Auch da hat er nichts darüber geschrieben, dass Männer und Frauen nicht gleichwertig wären.
Nord- und Südpol sind auch gegensätzlich, ohne dass ich eine Wertung vornehme, welcher von beiden besser wäre.
Dass es eine Polarität gibt, empfinde ich genauso - allein schon sexuell. Nenn es meinetwegen Yin und Yang.
Es gibt natürlich auch rein biologische Differenzen zwischen Mann und Frau, das muss man ja nicht mal mit Yin und Yang umschreiben. Frauen können Kinder kriegen, Männer haben einen Penis. Doch wenn uns bspw. der Feminismus schon aufklärt, dass wir über solche Differenzen hinwegsehen müssen, um ein faires Miteinanderleben nicht zwischen sondern MIT Mann und Frau zu gewährleisten, dann sehe ich es durchaus als gerecht an, hier einen Konter anzusetzen.
(Um es ganz fies zu machen mit Schubladendenken: Schließlich handelt es sich um so einen Aufreißer-Typen, so einen Polyurethan-Coach, bei dem man seine Kurse besuchen kann, und ordentlich Geld drauflegt, wenn er dafür ein Gewerbe aufmacht.)

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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von desigual » Sonntag 11. August 2019, 10:20

Es geht in diesem Thread schlicht darum, dass Ex-ABs beschreiben, wie sie den "Absprung" geschafft haben, möglichst aufgedröselt in kleine Schritte, um es für den Leser nachvollziehbar zu machen.

Natürlich sind das keine universell gültigen Lösungen. Jeder kann für sich prüfen, ob einzelne Aspekte, die anderen geholfen haben, für ihn etwas sind. Die Tipps der anderen zu zerpflücken und widerlegen zu wollen, verfehlt den Sinn der Beiträge und ist zudem, wie schon geschrieben, unhöflich.

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Re: Frage an alle Ex-AB-Menschen: Was hat konkret geholfen?

Beitrag von LonesomeCoder » Sonntag 11. August 2019, 10:21

Was ich aber gut und sinnvoll finde, ist kritisches Hinterfragen. Der Zweck heiligt nicht immer die Mittel.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

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