Hab wieder mit "Onlinedating" angefangen

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Re: Hab wieder mit "Onlinedating" angefangen

Beitrag von Tania » Sonntag 2. Juni 2019, 12:55

inVinoVeritas hat geschrieben:
Sonntag 2. Juni 2019, 11:23
Ich behaupte dass es einen großen Unterschied im Onlinedating macht, wenn die selbe Person auf einem Foto lediglich auf dem Sofa sitzt und angestrengt/neutral/gelangweilt/sich-unwohl-fühlend guckt und auf dem anderen Foto lächelnd an einen Baum gelehnt steht, wo man einen See im Hintergrund sieht.
Ja - wenn dieselbe attraktive Person ihr Sofafoto durch ein Seefoto ersetzt, wird sie vermutlich hinterher mehr Zuschriften bekommen. Wenn aber jemand, der optisch in den untersten 10% rangiert, dasselbe tut, wird er wohl keine Änderung erfahren. Schon gar nicht, wenn sein Foto neben dem Foto der erstgenannten Person steht.

Tania hat geschrieben:
Sonntag 2. Juni 2019, 10:56
Meiner Meinung nach bilden die Mitglieder in Singlebörsen (was ja heutzutage viele Millionen sind, wenn man alle aktiven Nutzer der größten Börsen + Tinder&Co. zusammenrechnet) auch nur den ganz normalen gesellschaftlichen Durchschnitt ab.
Zum Glück nicht. Ausgesprochen viele der Menschen, mit denen ich im Alltag zu tun habe, sind nicht auf Singlebörsen aktiv.

Zusammenrechnen ist übrigens nicht so sinnvoll ... die meisten Leute sind ja auf mehreren Börsen parallel angemeldet.
Diese Betrachtung hat natürlich nur Gültigkeit, wenn man(n) für Anziehung auch gewisse optische Rahmenbedingungen benötigt.
Wenn äußerliche Attraktivität erst auf Platz 20 in der Partnerwunschliste auftaucht (ich glaube du hattest mal erwähnt dass dir die Optik eines Mannes relativ egal ist, hauptsache sein Charakter macht dich an), gilt das natürlich nicht.
Ja, das ist der Punkt. Wenn jemandem, so wie Dir, Optik wichtig ist, und wenn er selbst auch eine attraktive Beute für Leute ist, denen Optik wichtig ist, dann ist er bei der Singlebörse goldrichtig. Wem die Optik egal ist, der selbst aber super aussieht, kann natürlich auch auf der SB fündig werden - er/sie wird genug Interessenten haben, um darunter dann nach jemandem zu suchen, der das mitbringt, was er/sie attraktiv findet.

Aber wer selbst zu den unteren 10% gehört, der braucht auf ner SB verdammt viel Glück, um jemanden zu finden, der seine Qualitäten wahrnimmt und dem sein Aussehen egal ist. Denn wie gesagt:
Tania hat geschrieben:
Sonntag 2. Juni 2019, 10:56
Tendenziell sind auf diesen Börsen eben primär Menschen unterwegs, für die Optik das Wesentliche ist.

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Re: Hab wieder mit "Onlinedating" angefangen

Beitrag von Gilbert » Sonntag 2. Juni 2019, 13:17

Gatem hat geschrieben:
Sonntag 2. Juni 2019, 12:21

Also was ich damit sagen will: Angenommen du würdest auf einer abgeschiedenen Insel wohnen, auf der es nur eine beschränkte Anzahl Menschen gäbe, dann würdest du im Laufe der Zeit diese Menschen im Hinblick auf die Partnerschaftstauglichkeit anders bewerten. Wohnst du hingegen an einem Flughafen, an dem an jedem Tag hunderte neue Menschen eintreffen (und ebensoschnell wieder verschwinden) würdest du dich ganz anders verhalten.

Im Grunde entspricht dein Beispiel also eher dem Fall „Insel“, weil die meisten Menschen im Alltag eben nur ein sehr begrenztes Umfeld haben. Die meisten Singlebörsen hingegen haben ein nahezu unerschöpftliches Angebot. Das Interesse erlischt also nicht, weil es online ist, oder man das Profil nicht mehrfach aufrufen kann, sondern eher, weil es ausreichend Alternativen gibt. Würde einem die Singlebörse ständig nur die gleichen 100 Profile anbieten, dann würde man diese sicherlich nochmal genauer betrachten… oder zu einer anderen Singlebörse weiterziehen. :mrgreen:
Meinetwegen glaube ruhig daran, dieses oberflächliche Überangebot sei ein Nonplusultra. Aber was bringt es Dir (oder jedem anderen verzweifelt Suchenden) tatsächlich im Ergebnis?
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.
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Re: Hab wieder mit "Onlinedating" angefangen

Beitrag von yes_or_no » Sonntag 2. Juni 2019, 13:55

Francis hat geschrieben:
Sonntag 2. Juni 2019, 11:48
Du siehst dein Profil als etwas so verbindliches an wie einen Ehevertrag. Du musst dich auf überhaupt nichts festnageln lassen, was du nicht willst, bloß weil du in deinem Profil stehen hast, dass du eine feste Beziehung suchst. Niemand würde sich mit jemanden nach einem oder wenigen Treffen auf eine Beziehung einlassen, bloß weil man dem Profil nach optimal zusammenpasst.

Ich finde Profile fad, die nur aus Fotos und sonst nichts bestehen, weil man dann beim Anschreiben auf nichts Bezug nehmen kann. Wer nichts von sich preisgibt, der ist für mich farblos oder einfach auch ein fauler Mensch, weil er glaubt, keine Zeit in eine Partnersuche investieren zu müssen. Umgekehrt finde ich Profile, wo nicht mal ein einziges Foto drinnen ist, auch komisch, weil das Aussehen natürlich auch eine Rolle spielt (aber niemals die Hauptrolle).

Ich würde mir weniger Gedanken machen, welche Leute du nicht ansprechen willst, sondern vielmehr darauf abzielen, die Informationen zu geben, die dein Traumpartner von dir wissen sollte. Wenn du es also erst mal langsam angehen lassen willst und die Person vorher genauer kennenlernen willst, bevor du dir mehr vorstellen kannst, dann würde ich das genau so reinschreiben.

Mach mal folgendes Gedankenexperiment: du bist mit deinem absoluten Traumpartner zusammengekommen. Würde dieser Traumpartner dann jemand sein, der deine Schwächen akzeptiert? Ja, sonst wäre er ja nicht der Traumpartner. Würde er dich wollen, genau wie du bist? Ja, sonst wäre es ja nicht dein Traumpartner. Dann wäre es doch wohl logisch, dich so auf einer Partnerbörse zu präsentieren, wie du tatsächlich bist. (Natürlich hebt man seine Stärken hervor und lässt die Schwächen erst mal weg. Denn die vermeintlichen Schwächen könnten für den Traumpartner ja gar nicht so dramatisch sein, wie man selber denkt, dass sie sind.)
danke, das klingt sehr motivierend :) :good:
ein bisschen was muss man wohl preisgeben und seine erwartungen nicht komplett verstecken... von der logik her ists eigentlich sogar klar, ich hab nur dummerweise völlige hemmungen :P
muss mich da einfach rantasten, mehr zuzugeben was ich will... um nicht zu wirken als wär mir alles wurscht... und als würd ich gar nichts wollen... mal sehen ^^

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Re: Hab wieder mit "Onlinedating" angefangen

Beitrag von Nobody from Nowhere » Sonntag 2. Juni 2019, 14:25

Radioactivman hat geschrieben:
Sonntag 2. Juni 2019, 09:43
Nobody from Nowhere hat geschrieben:
Sonntag 2. Juni 2019, 08:25
Es müsste so ne App wo man sich nicht sieht, wo es nur um den Charakter geht, sehen tust du die andere Person erst auf nem Date wenn das zustande kommt.
Teste mal die App „Candidate“.
Da kann man Spiele erstellen, was am Ende nur mehrere Fragen sind. Die Zielgruppe sieht dann erst mal nur deine Fragen und kein Bild von dir. Du musst dann, wenn das Spiel beendet ist, die Antworten benoten. So lange siehst du auch keine Fotos der Personen.
Den Gewinner kannst du dir dann aber anschauen und kannst dein Profil für die Person freigeben und Kontakt aufnehmen.
Die Idee fand ich nicht schlecht aber am Ende nachdem bei diesem einem von den 100 spielen mal ausgesucht wirst, hängt es wieder nur am äußerlichen.


Es müsste so ne App wo man sich nicht sieht, wo es nur um den Charakter geht, sehen tust du die andere Person erst auf nem Date wenn das zustande kommt.
Wie stellst du dir das denn vor? Wie will man denn den Charakter brauchbar erfassen und abgleichen?
Und auch hier bringt es nichts, wenn der Charakter super passt, aber es ansonsten nicht stimmt.
Die Mechanismen von Sympathie und Attraktivität sind m.E. viel zu sehr unterbewusste Prozesse. Und das Unterbewusstsein funktioniert online irgendwie nicht so gut.
[/quote]

Parship macht das gut mit diesen gefühlt 100 Fragen. Einfach ne SB wo sich Menschen unterhalten die "ungefähr" den gleichen Charakter haben. Ich denke wenn die Person charakterlich wirklich zu dir passt, wertet man das äußerliche nicht mehr ganz so streng. Die perfekte äußerliche und charakterlich Partner/in wird es eh nie geben, man wird immer Sachen haben die einem nicht passen aber lieber hab ich eine andere Frage die zu 80% zu mir passt als wenn ich gar keine habe.
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Re: Hab wieder mit "Onlinedating" angefangen

Beitrag von Gatem » Montag 3. Juni 2019, 08:10

Gilbert hat geschrieben:
Sonntag 2. Juni 2019, 13:17
Meinetwegen glaube ruhig daran, dieses oberflächliche Überangebot sei ein Nonplusultra. Aber was bringt es Dir (oder jedem anderen verzweifelt Suchenden) tatsächlich im Ergebnis?
Scheinbar hast du mich komplett Mißverstanden: Das Überangebot ist kein Nonplusultra. Das Überangebot (oder zumindest das vermeintliche Überangebot) ist das eigentliche Problem, warum immer noch Menschen ohne Partner übrig bleiben.

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Re: Hab wieder mit "Onlinedating" angefangen

Beitrag von Le Chiffre Zéro » Montag 3. Juni 2019, 13:47

yes_or_no hat geschrieben:
Freitag 31. Mai 2019, 15:32
Beim Rest hab ich halt das Gefühl, dass es mich als Menschen nicht ausmacht und man das nicht gescheit sagen kann.
Mich interessiert es nicht, welche Serie er gern guckt. Hobbies fänd ich schon gut, wenn man welche gemeinsam hätte - eigentlich sogar essentiell.
Und meine Hobbies stell ich auch immer auf Bildern dar.
Meines Erachtens kann man auch mit sehr großer Trefferquote von den Hobbys auf den Menschen dahinter schließen.
yes_or_no hat geschrieben:
Freitag 31. Mai 2019, 15:32
Natürlich wünsch ich mir "den Mann fürs Leben" mehr als "irgendeinen Idioten", aber... ich würds mit dem falschen auch nicht erzwingen wollen.
Zumindest scheinst du nicht zu denen zu gehören, die ausschließlich den Mann fürs Leben haben wollen und schreiben, alle, die nicht zum Ziel haben, mit ihr eine Familie zu gründen und bis an ihr Lebensende zusammenzubleiben, sollen bitte nicht ihre kostbare Zeit verschwenden, ihr Profil umgehend wieder schließen und sich woanders umsehen.
yes_or_no hat geschrieben:
Freitag 31. Mai 2019, 15:32
Naja, den Text daher nur auf Umstände auszulegen, so wie du es zum Teil ja auch vorschlägst, um gemeinsame Gesprächsthemen über Lieblingsfilme und Musikgeschmack zu finden, ist daher vielleicht nicht schlecht.
Wär halt nur doof, wenn man den passenden Partner dann verpasst, weil man zufällig eine andere Musik hört. Ich hör Musik fast nur beim Autofahren, hab auch kein Problem, bei Fahrten zu zweit was anderes zu hören wie meine Lieblingsmusik. Daher ist mir sowas irgendwie halt wirklich egal :P Aber ich versteh schon, es geht am Anfang ja darum, überhaupt irgend ein Gesprächsthema zu finden....
Zumindest mir kann das nicht nur beim Gesprächseinstieg hilfreich sein, sondern auch beim Aussortieren.

Es geht dabei nicht darum, daß sie Musik hört, die mir nicht gefällt. Es geht darum, daß eine Frau, die X, Y und/oder Z hört, die Musik, die ich höre, nie und nimmer tolerieren wird – geschweige denn mögen – und somit auch keinen Mann, der diese Musik hört.

Und es gibt Frauen, die in puncto Musikgeschmack auch ganz explizit Musik nennen, die sie nicht leiden können, die sie also definitiv nicht tolerieren werden. Und das kann sehr breitbandig sein; man muß es nur korrekt zu interpretieren wissen.

Beispiel: Nicht eben wenige Frauen schreiben, daß Techno gar nicht geht. Damit meinen sie aber nicht, daß sie die vielen House- und Trance-Spielarten durchaus hören können, nur eben Techno nicht. Vielmehr bezeichnet der Volksmund mit „Techno“ alles an tanzbarer elektronischer Musik mit Four-to-the-floor-Beat ab ca. 1988. Das kann sie also alles nicht leiden. Sofern sie nicht unter der Musik, die ihr gefällt, etwas anderes Elektronisches genannt hat (und das habe ich noch nie gesehen), ist davon auszugehen, daß sie eine generelle Abneigung gegenüber jeglicher elektronischer Musik hat – und sei es der Blade Runner-Soundtrack von Vangelis (1983) oder „Popcorn“ von Gershon Kingsley (1969).
Gatem hat geschrieben:
Samstag 1. Juni 2019, 12:21
Da ich selbst keine Freunde habe und der Typ Mensch bin, der nur zu Hause rumhängt fühle ich mich hier ein wenig angesprochen: Du schreibst das so, als wäre es ausschließlich negativ.
Man kann da aber m.E. ebensogut die positiven Aspekte sehen: Ein Mann (bzw. Mensch), der keine Freunde oder Hobbies hat, der hat ausreichend Zeit, die er mit seiner potenziellen Partnerin (oder Partner) verbringen kann. Er ist nicht mit irgendwelchen Beziehungen und Verpflichtungen vorbelastet, sondern ultimativ flexibel. Das sind doch durchaus positive Aspekte.
So jemand wirkt aber auf die meisten Frauen langweilig. Die wenigsten Frauen denken so pragmatisch. Weitaus mehr Frauen wollen beeindruckt werden mit etwas Spektakulärem (Fotos von fetten AMG-Mercedessen und erigierten Penisen ausgenommen).

Auf z. B. einen Rockmusiker fliegen Frauen eher als auf eine Couch Potato. Klar, der Rockmusiker kann dann auch schon einmal monatelang auf Tour sein, „Schrödingers Groupies“ inklusive. Aber ganz am Anfang ist der Rockmusiker spektakulärer und hat mehr Sexappeal.
← Das da sind keine Klaviertasten. Es sind Synthesizertasten. Doch, da gibt es Unterschiede.
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Re: Hab wieder mit "Onlinedating" angefangen

Beitrag von Tania » Montag 3. Juni 2019, 14:28

Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Montag 3. Juni 2019, 13:47
Es geht dabei nicht darum, daß sie Musik hört, die mir nicht gefällt. Es geht darum, daß eine Frau, die X, Y und/oder Z hört, die Musik, die ich höre, nie und nimmer tolerieren wird – geschweige denn mögen – und somit auch keinen Mann, der diese Musik hört.
Immer wieder faszinierend, wie gut Du weißt, wie die Frauen reagieren werden ...

Ich persönlich höre höchst selten Musik ... einfach weil ich zu den Menschen gehöre, die Geräusche akustisch nicht voneinander trennen können. Es gibt für mich keine Musik, die z.B. während eines Gesprächs "im Hintergrund" läuft. Ich höre Musik und Gespräch gleichrangig, und es kostet mich ne Menge Kraft, mich dann auf das Gespräch zu konzentrieren. Musik gibts nur beim Autofahren und bei handwerklichen Tätigkeiten, wenn mein Hirn nicht sonderlich gefordert ist. Und natürlich beim Tanzen oder Konzertbesuchen, wenn ich explizit wegen der Musik dort hin gehe.

Insofern wäre es für mich im Fall eines Zusammenlebens völlig egal, welche Art Musik er hört. Wenn er darauf besteht, sie ganztags in der ganzen Wohnung zu hören, haben wir ein Problem - hört er sie in Zimmerlautstärke in seinem Hobbyraum und ansonsten über Kopfhörer, ist alles prima.

Nebenbei bemerkt denke ich, dass die meisten Frauen durchaus einen Unterschied zwischen Scooter und Vangelis erkennen können ...

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Re: Hab wieder mit "Onlinedating" angefangen

Beitrag von Automobilist » Montag 3. Juni 2019, 15:26

Tania hat geschrieben:
Montag 3. Juni 2019, 14:28

Immer wieder faszinierend, wie gut Du weißt, wie die Frauen reagieren werden ...
Meine Überzeugung ist auch, daß Le Chiffre Zéro Recht hat. Übersetzt auf meine Verhältnisse komme ich nicht umhin, dasselbe zu constatieren - und das hat mit dem Genus nicht unbedingt zu tun.
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Re: Hab wieder mit "Onlinedating" angefangen

Beitrag von LonesomeCoder » Montag 3. Juni 2019, 18:51

Tania hat geschrieben:
Sonntag 2. Juni 2019, 12:55
Ja - wenn dieselbe attraktive Person ihr Sofafoto durch ein Seefoto ersetzt, wird sie vermutlich hinterher mehr Zuschriften bekommen. Wenn aber jemand, der optisch in den untersten 10% rangiert, dasselbe tut, wird er wohl keine Änderung erfahren. Schon gar nicht, wenn sein Foto neben dem Foto der erstgenannten Person steht.

Ja, das ist der Punkt. Wenn jemandem, so wie Dir, Optik wichtig ist, und wenn er selbst auch eine attraktive Beute für Leute ist, denen Optik wichtig ist, dann ist er bei der Singlebörse goldrichtig. Wem die Optik egal ist, der selbst aber super aussieht, kann natürlich auch auf der SB fündig werden - er/sie wird genug Interessenten haben, um darunter dann nach jemandem zu suchen, der das mitbringt, was er/sie attraktiv findet.

Aber wer selbst zu den unteren 10% gehört, der braucht auf ner SB verdammt viel Glück, um jemanden zu finden, der seine Qualitäten wahrnimmt und dem sein Aussehen egal ist. Denn wie gesagt:
Tania hat geschrieben:
Sonntag 2. Juni 2019, 10:56
Tendenziell sind auf diesen Börsen eben primär Menschen unterwegs, für die Optik das Wesentliche ist.
Durch einen cooleren Hintergrund mag ein attraktiver Mann wie IVV von Platz 13 auf 3 (gut genug für ein Date) kommen, aber ob ein (sehr) unattraktiver Mann von Platz 1032 auf 987 bei einer Dame vorrückt, hat keine praktische Relevanz.

Auf SB gibt es aber auch noch weitere Gruppen, denen die Optik nicht zwingend sehr wichtig ist: Leute, die nicht genug Zeit zur Suche in Real haben, Leute, die nicht genug Mut fürs Interesse zeigen in Real haben, Leute, bei denen das private und berufliche Umfeld keine Partner (mehr) hergibt, Leute mit sehr speziellen Vorstellungen, die gezielt danach suchen wollen.
Nobody from Nowhere hat geschrieben:
Sonntag 2. Juni 2019, 14:25
Die Idee fand ich nicht schlecht aber am Ende nachdem bei diesem einem von den 100 spielen mal ausgesucht wirst, hängt es wieder nur am äußerlichen.
Das stimmt. Deshalb wird wohl Tinder so erfolgreich sein. Weil die wichtigste Eigenschaft zuerst geprüft wird. Erspart Zeit und falsche Hoffnungen mit Leuten, die einem später so oder so unabhängig von dem davor nach dem Sehen vom Foto ablehnen würden. Den Filter, der die größte Reduzierung bedeutet, zuerst anzuwenden, ist die performanteste Vorgehensweise.
Automobilist hat geschrieben:
Montag 3. Juni 2019, 15:26
Meine Überzeugung ist auch, daß Le Chiffre Zéro Recht hat. Übersetzt auf meine Verhältnisse komme ich nicht umhin, dasselbe zu constatieren - und das hat mit dem Genus nicht unbedingt zu tun.
Ich finde auch, er hat Recht.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
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Re: Hab wieder mit "Onlinedating" angefangen

Beitrag von Tania » Montag 3. Juni 2019, 19:04

LonesomeCoder hat geschrieben:
Montag 3. Juni 2019, 18:51
Auf SB gibt es aber auch noch weitere Gruppen, denen die Optik nicht zwingend sehr wichtig ist: Leute, die nicht genug Zeit zur Suche in Real haben, Leute, die nicht genug Mut fürs Interesse zeigen in Real haben, Leute, bei denen das private und berufliche Umfeld keine Partner (mehr) hergibt, Leute mit sehr speziellen Vorstellungen, die gezielt danach suchen wollen.
All diesen Leuten kann die Optik aber trotzdem wichtig sein. Das Eine schließt das Andere ja nicht aus.

Wie gesagt - ich tippe mal, dass für ungefähr 5% der Leute auf den SBs die Optik irrelevant ist. Zumindest entspricht das ungefähr der Quote meiner ehemaligen SB-Kontakte, die dann nicht doch vor einem Treffen nach einem Foto gefragt haben.

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Re: Hab wieder mit "Onlinedating" angefangen

Beitrag von LonesomeCoder » Montag 3. Juni 2019, 19:07

Tania hat geschrieben:
Montag 3. Juni 2019, 19:04
All diesen Leuten kann die Optik aber trotzdem wichtig sein. Das Eine schließt das Andere ja nicht aus.

Wie gesagt - ich tippe mal, dass für ungefähr 5% der Leute auf den SBs die Optik irrelevant ist. Zumindest entspricht das ungefähr der Quote meiner ehemaligen SB-Kontakte, die dann nicht doch vor einem Treffen nach einem Foto gefragt haben.
Ich gehe nicht davon aus, dass "Foto sehen wollen" mit "mir geht es (hauptsächlich/nur) um Aussehen" gleich zu setzen ist. Es kann auch ums Vertrauen gehen, wissen wollen, wer einem erwartet (wobei ein Foto aber auch irgendwo kopiert worden sein kann), ob die Angaben im Profil in etwa stimmen oder darum, die andere Person z.B. am Bahnhof erkennen zu können.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
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Re: Hab wieder mit "Onlinedating" angefangen

Beitrag von Tania » Montag 3. Juni 2019, 19:15

LonesomeCoder hat geschrieben:
Montag 3. Juni 2019, 19:07
Tania hat geschrieben:
Montag 3. Juni 2019, 19:04
All diesen Leuten kann die Optik aber trotzdem wichtig sein. Das Eine schließt das Andere ja nicht aus.

Wie gesagt - ich tippe mal, dass für ungefähr 5% der Leute auf den SBs die Optik irrelevant ist. Zumindest entspricht das ungefähr der Quote meiner ehemaligen SB-Kontakte, die dann nicht doch vor einem Treffen nach einem Foto gefragt haben.
Ich gehe nicht davon aus, dass "Foto sehen wollen" mit "mir geht es (hauptsächlich/nur) um Aussehen" gleich zu setzen ist. Es kann auch ums Vertrauen gehen, wissen wollen, wer einem erwartet (wobei ein Foto aber auch irgendwo kopiert worden sein kann) oder darum, die andere Person z.B. am Bahnhof erkennen zu können.
Das Argument würde nur gelten, wenn der Kontakt nach Übersendung des Fotos unverändert weiter geführt worden wäre. Das war aber kaum einmal so. Entweder das Interesse stieg merklich an, oder flaute merklich ab - bis hin zu "es passt nicht".

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Re: Hab wieder mit "Onlinedating" angefangen

Beitrag von LonesomeCoder » Montag 3. Juni 2019, 19:24

Ok, dann sind viele Männer schlimmer als ich dachte.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
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Re: Hab wieder mit "Onlinedating" angefangen

Beitrag von Tania » Montag 3. Juni 2019, 20:01

LonesomeCoder hat geschrieben:
Montag 3. Juni 2019, 19:24
Ok, dann sind viele Männer schlimmer als ich dachte.
Ich glaube wie gesagt, dass das nur auf Singlebörsen typisch ist. Die sind halt für einen bestimmten Menschenschlag besonders attraktiv

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Re: Hab wieder mit "Onlinedating" angefangen

Beitrag von Le Chiffre Zéro » Montag 3. Juni 2019, 21:38

Tania hat geschrieben:
Montag 3. Juni 2019, 14:28
Nebenbei bemerkt denke ich, dass die meisten Frauen durchaus einen Unterschied zwischen Scooter und Vangelis erkennen können ...
An dieser Stelle sollte man unterscheiden zwischen Frauen, die mit dem Namen „Vangelis“ konkrete Musik assoziieren, und solchen, die von ihm nichts kennen.

Bei letzteren ist das Risiko groß, daß sie von vornherein gar nichts von ihm hören wollen. Sie pauschalisieren: Elektronik = Techno = Bumm-Bumm = Scheiße.

Ansonsten gibt es eben die, die tatsächlich alles an elektronischer Musik ablehnen, gerade weil es elektronisch ist. Für Rock-, Punk- und Metal-Hörerinnen ist es zu langweilig. Für überzeugte Indie-/Alternative-Hörerinnen ist es zu kommerziell (ungeachtet der Tatsache, daß im Bereich der Elektronik der Anteil der Indie-Veröffentlichungen weitaus größer sein dürfte als im Bereich der Rockmusik). Für diejenigen, die akustische Musik präferieren (ob das jetzt Klassik, Folk, Jazz oder was auch immer ist), ist es zu unecht, nicht handgemacht (denen kann man nicht erklären, daß gerade bei Vangelis mehr als 90% dessen, was man hört, ohne Hilfsmittel per Hand eingespielt wurde) und zu unnatürlich.
Automobilist hat geschrieben:
Montag 3. Juni 2019, 15:26
Meine Überzeugung ist auch, daß Le Chiffre Zéro Recht hat. Übersetzt auf meine Verhältnisse komme ich nicht umhin, dasselbe zu constatieren - und das hat mit dem Genus nicht unbedingt zu tun.
Zumindest bei der Musik könnte man darauf hoffen, daß sich das in Bälde ändert – indem dem anhalten 1920er-Jahre-Revival im deutschen Fernsehen ein entsprechendes in der Musik folgt.

Andererseits würde das bedeuten, daß Musik, die grob stilistisch an die 1920er angelehnt ist, trotzdem auf moderne Art produziert wird und gewisse moderne Tugenden beibehalten werden. Das prophezeite Swing-Revival in den 2000ern blieb ja auch aus mit Ausnahme von Roger Cicero, wohl auch, weil man einfach nicht genug hinreichend gute Musiker für die entsprechend vielen benötigten neuen Bands fand. Denjenigen, die die Neo-Zwanziger feiern, wirst du wahrscheinlich schon wieder zu „authentisch Original-Zwanziger“ sein, und sie werden nicht verstehen, warum du dich nicht mit der Revival-Musik anfreunden kannst. Zu guter Letzt: Wenn so etwas in Deutschland passiert, muß es ja nicht auch in Frankreich eintreten.

Du hättest ein ähnliches Problem wie ich mit Leuten unter 30, die mir weismachen wollen, moderner Synthwave sei entweder „dasselbe“ wie der Synthpop der 1980er oder sogar noch besser in derselben Disziplin.
← Das da sind keine Klaviertasten. Es sind Synthesizertasten. Doch, da gibt es Unterschiede.
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Re: Hab wieder mit "Onlinedating" angefangen

Beitrag von Automobilist » Montag 3. Juni 2019, 22:14

Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Montag 3. Juni 2019, 21:38

Zumindest bei der Musik könnte man darauf hoffen, daß sich das in Bälde ändert – indem dem anhalten 1920er-Jahre-Revival im deutschen Fernsehen ein entsprechendes in der Musik folgt.

Andererseits würde das bedeuten, daß Musik, die grob stilistisch an die 1920er angelehnt ist, trotzdem auf moderne Art produziert wird und gewisse moderne Tugenden beibehalten werden. Das prophezeite Swing-Revival in den 2000ern blieb ja auch aus mit Ausnahme von Roger Cicero, wohl auch, weil man einfach nicht genug hinreichend gute Musiker für die entsprechend vielen benötigten neuen Bands fand. Denjenigen, die die Neo-Zwanziger feiern, wirst du wahrscheinlich schon wieder zu „authentisch Original-Zwanziger“ sein, und sie werden nicht verstehen, warum du dich nicht mit der Revival-Musik anfreunden kannst. Zu guter Letzt: Wenn so etwas in Deutschland passiert, muß es ja nicht auch in Frankreich eintreten.

Du hättest ein ähnliches Problem wie ich mit Leuten unter 30, die mir weismachen wollen, moderner Synthwave sei entweder „dasselbe“ wie der Synthpop der 1980er oder sogar noch besser in derselben Disziplin.
Nun ja, es gibt niemanden mehr, der auch nur versuchte, mir Derartiges zu erzählen ( schon gar nicht unter 30; ich kenne absolut niemanden dieser Generation ! )...sehr viel erreichte man damit auch nicht; außer k a t e g o r i s c h e r Ablehnung käme von mir nichts. Im Übrigen ist ja vieles bei mir gar nicht so neu ( 20er ), oft geht es in die 90er oder in das erste Jahrzehnt des neuen Jahrhunderts - und mit Gustav Schönwald oder Hermann Wehling erntet man bestenfalls noch befremdliche Blicke....was mir hinwiederum völlig Pappendeckel ist.
Was ist " humour " ? Excellenz Erich Ludendorff

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Tania
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Re: Hab wieder mit "Onlinedating" angefangen

Beitrag von Tania » Montag 3. Juni 2019, 22:18

Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Montag 3. Juni 2019, 21:38
An dieser Stelle sollte man unterscheiden zwischen Frauen, die mit dem Namen „Vangelis“ konkrete Musik assoziieren, und solchen, die von ihm nichts kennen.
So lange Du anerkennst, dass es erstere gibt, haben wir ne gute Diskussionsbasis :good:
Bei letzteren ist das Risiko groß, daß sie von vornherein gar nichts von ihm hören wollen. Sie pauschalisieren: Elektronik = Techno = Bumm-Bumm = Scheiße.
Ich persönlich finde ja die Fraktion "Elektronik = Techno = Bumm-Bumm = Geil, Alter" noch besorgniserregender. Die sind dann bitter enttäuscht, wenn sie etwas jenseits von Hans Peter hören ..
Für Rock-, Punk- und Metal-Hörerinnen ist es zu langweilig.
Dass Synth Rock Bands wie Linkin Park ziemlich erfolgreich und kein bisschen langweilig sind, ist vermutlich kein Argument, das Du gelten lässt?

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Re: Hab wieder mit "Onlinedating" angefangen

Beitrag von Captain Unsichtbar » Montag 3. Juni 2019, 22:53

Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Montag 3. Juni 2019, 21:38
Du hättest ein ähnliches Problem wie ich mit Leuten unter 30, die mir weismachen wollen, moderner Synthwave sei entweder „dasselbe“ wie der Synthpop der 1980er oder sogar noch besser in derselben Disziplin.
Das tolle ist ja, dass jeder seine eigene Meinung und eigenen Geschmack haben darf und keine Meinung der anderen überlegen ist. :tanzen2:
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Re: Hab wieder mit "Onlinedating" angefangen

Beitrag von Automobilist » Montag 3. Juni 2019, 23:02

Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Montag 3. Juni 2019, 22:53

Das tolle ist ja, dass jeder seine eigene Meinung und eigenen Geschmack haben darf und keine Meinung der anderen überlegen ist. :tanzen2:
Selbstredend; es ging ja zuvörderst um die " Außenwirkung " .
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Re: Hab wieder mit "Onlinedating" angefangen

Beitrag von Le Chiffre Zéro » Montag 3. Juni 2019, 23:11

Tania hat geschrieben:
Montag 3. Juni 2019, 22:18
Dass Synth Rock Bands wie Linkin Park ziemlich erfolgreich und kein bisschen langweilig sind, ist vermutlich kein Argument, das Du gelten lässt?
Ich wollte erst sogar noch The Prodigy erwähnen, die nicht einmal Rock sind und vollelektronisch, und die man sicherlich nicht „langweilig“ nennen kann.

Nur in diesem Fall steht „Rock“ für typischen Hard Rock knapp an der Grenze zum Metal, also komplett ohne Synthesizer, dafür aber mit möglichst viel High-Gain-Bratgitarren-Brett.
← Das da sind keine Klaviertasten. Es sind Synthesizertasten. Doch, da gibt es Unterschiede.
Bisherige Signatur ersetzt, weil die sowieso kaum jemand liest.

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