Hab wieder mit "Onlinedating" angefangen

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Re: Hab wieder mit "Onlinedating" angefangen

Beitrag von Melli » Montag 3. Juni 2019, 23:51

Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Montag 3. Juni 2019, 13:47
Four-to-the-floor-Beat
Nehmen wir für den Anfang mal eine leichtere Alternative (soll ja nicht zu schwer werden, wenn wir noch ein bißchen Kreuzrhythmik mit ins Spiel bringen :oops:): | 123 - 123 - 12 - 12 - 123 - 12 - 12 |-> :tanzen2:
Jeder Kreatur bleibt das eigene Schicksal verschlossen. Niemand weiß, was ihm bevorsteht. Erst der Gang des Lebens zeigt an, was uns von Geburt an vorbestimmt ist, sonst gäbe es das Schicksal nicht. Dennoch lebt in uns die Sehnsucht, die Rätsel zu entschlüsseln, die uns umhüllen.
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Re: Hab wieder mit "Onlinedating" angefangen

Beitrag von Nonkonformist » Dienstag 4. Juni 2019, 07:08

Mein vater hat meine mutter ihre musik mehr oder weniger untersagt.
Und seine eigene musik sehr laut gespielt.
Denn das war gute musik und alles andere war müll.
Manchmal spielte er der gleiche schallplatte bis zu drei mal am tag und das über ein monat lang.
Genug um jeder verrückt zu machen.

So lange als er noch gearbeitet hat (schichtdienst) hat meine mutter ihre musik in seinen abwesndheit gehört.
Und wann er im rente gegangen ist habe ich sie zum geburtstag ein walkman gekauft und ihre lieblingsplatten für sie auf kassette aufgenommen. Sonnst hätte sie ihren musik nie mehr gehört.

Ich habe mehrere pärchen gekannt wo der eine (überigens meist der mann) ein dominanter musikgeschmack hatte und der andere kaum noch den eigenen musik gehört hat. Ales andere als harmonisch. Aber ja, dominate partner sollen ja attraktiv sein....
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Re: Hab wieder mit "Onlinedating" angefangen

Beitrag von Gatem » Dienstag 4. Juni 2019, 07:37

Tania hat geschrieben:
Montag 3. Juni 2019, 19:15
LonesomeCoder hat geschrieben:
Montag 3. Juni 2019, 19:07
Tania hat geschrieben:
Montag 3. Juni 2019, 19:04
All diesen Leuten kann die Optik aber trotzdem wichtig sein. Das Eine schließt das Andere ja nicht aus.

Wie gesagt - ich tippe mal, dass für ungefähr 5% der Leute auf den SBs die Optik irrelevant ist. Zumindest entspricht das ungefähr der Quote meiner ehemaligen SB-Kontakte, die dann nicht doch vor einem Treffen nach einem Foto gefragt haben.
Ich gehe nicht davon aus, dass "Foto sehen wollen" mit "mir geht es (hauptsächlich/nur) um Aussehen" gleich zu setzen ist. Es kann auch ums Vertrauen gehen, wissen wollen, wer einem erwartet (wobei ein Foto aber auch irgendwo kopiert worden sein kann) oder darum, die andere Person z.B. am Bahnhof erkennen zu können.
Das Argument würde nur gelten, wenn der Kontakt nach Übersendung des Fotos unverändert weiter geführt worden wäre. Das war aber kaum einmal so. Entweder das Interesse stieg merklich an, oder flaute merklich ab - bis hin zu "es passt nicht".
Das schließt aber m.E. nicht aus, dass die 5%, die sich ohne vorherige Übersendung eines Fotos mit dir getroffen haben, nicht doch die gleichen optischen Auswahl-Kriterien angesetzt haben, oder? Möglicherweise haben die sich einfach nur mehr Zeit gelassen und diese in das Treffen investiert.

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Re: Hab wieder mit "Onlinedating" angefangen

Beitrag von Melli » Dienstag 4. Juni 2019, 08:11

Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 07:08
Aber ja, dominate partner sollen ja attraktiv sein....
Klar, wenn man jemandem braucht, mit dem man sich ständig streiten kann :mrgreen: :roll:

Es wäre aussichtslos, mir etwas aufdrängen zu wollen, das ich nicht will. Allerdings hege ich auch die umgekehrte Ambition nicht.

Ich höre erstaunlich wenig Musik. Entscheidend ist ja der Gegensatz zwischen Laut und Stille...

Und meistens benutze ich Kopfhörer, weil ich dann Details besser hören kann.

Wenn ich selbst musikalisch tätig werde, dann meistens akustisch. Nur wenn es nicht anders geht, dann auch wiederum bevorzugt mit Kopfhörer.
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Re: Hab wieder mit "Onlinedating" angefangen

Beitrag von Nonkonformist » Dienstag 4. Juni 2019, 08:34

Melli hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 08:11
Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 07:08
Aber ja, dominate partner sollen ja attraktiv sein....
Klar, wenn man jemandem braucht, mit dem man sich ständig streiten kann :mrgreen: :roll:
Mit mein vater ließ ich kaum streiten. Er war der Tuan Besar, der haustyran, und alle anderen hatten ihm im grunde zu gehorschen.
Als jungendlicher hat er viel gekämpft, dabei menschen ziemlich verletzt, er war eine weile berufssoldat.
Der drohung auf körperliche gewalt gab es immer.
Sehr häufig war der nicht, weil wir uns meist still gehalten haben, aber er hat seine beide kinder und seinen ehefrau geschlagen.
Laut ihm weniger schlimm als er selbst als jugendlicher geschlagen würde, denn das war mit gürtel und stöcke.
Unseren hund hat er mal bewustlos geschlagen, da war ich zeuge.
Für mein vater hatte man angst.
Unsere nachbarn auch; er hat mit seinen lauten musik bestimmt auch den nachbarn überlast besorgt, aber keiner traute sich etwas zu unternehmen.
Ich habe ihm einmal direkt konfrontiert, wann ein streit zwisschen mein vater und meinen bruder eskalierte.
Seine erste reaktion war eine morddrohung; meine mutter hat sich zwisschen uns gestellt um schlimmeres zu verhindern.
Wann im anschluß raus kam das ich atheist geworden war (er hatte in seinen bibel passagen gesammelt wo von kinder absoluten gehorsam gegenüber den eltern gefordert wird) hat er sich entschieden das der satan in mich war und im anschluß 11 jahre lang nicht mehr mit mir geredet (obwohl er mich nicht aus den haus geschmissen hat).

Mit manche dominante typen streitet man lieber nicht.
Nicht wann man krankenhaus oder schlimmer vermeiden will.

Mein onkel hat meine tante mehrfach geschlagen, weil sie an seinen swinger-aktivitäten nicht teilnehmen wollte.
(Anders als meine mutter hat sie der kraft gefunden sich von den typ zu trennen.)

Da gab es noch ein paar mehr solcher männlicher bezugspersonen in meinen jugend.
Auch außerhalb der familie.
Freundinnen/ehepartner konnten sie immer finden.

Und, überraschung, jetzt hasse ich patriarchismus, alpha-verhalten und machismo wie die pest....
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Re: Hab wieder mit "Onlinedating" angefangen

Beitrag von Melli » Dienstag 4. Juni 2019, 08:53

Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 08:34
Und, überraschung, jetzt hasse ich patriarchismus, alpha-verhalten und machismo wie die pest....
Ich auch. Aber das lag eher an manchen meiner deutschen Mitschülern. Mein Papa hat sich irgendwann nur noch in die Resignation zurückgezogen und ist daran mehr und mehr kaputtgegangen.
Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 08:34
Tuan Besar
Die Vokabel "tuan" kannte ich zufälligerweise schon, "besar" mußte ich recherchieren :oops: Ich hätte doch mal wenigstens ein bißchen Malayisch lernen sollen :(
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Re: Hab wieder mit "Onlinedating" angefangen

Beitrag von Nonkonformist » Dienstag 4. Juni 2019, 09:07

Melli hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 08:53
Die Vokabel "tuan" kannte ich zufälligerweise schon, "besar" mußte ich recherchieren :oops: Ich hätte doch mal wenigstens ein bißchen Malayisch lernen sollen :(
Ich bin in Holland erzogen worden und spreche auch kein Malayisch/Bahassa Indonesia.
Aber mein vater war teil der Niederländischen kolonialarmee in Indonesien; auch der onkel der ihm erzogen hat war in der armee.
Ziemlich fanatischen und gewaltsbereiten Calvinistisch Protestantischen Molukker.
Von den Niederländern waren die Molukker als kanonenfutter sehr geschätzt; auch bevor der Kolonialzeit hatten die Molukker ein kriegerkultur.
Die andere Indonesier hat mein vater auch nur als zweite klasse gesehen.
Sein Onkel war wohlhabend, er hatte Indonesichen diener, Djongos und Babus, die auch meinen vater bediend haben.
Wann Indonesien unabhängig würde hat man dann alle Molukker in der armee nach Holland transportiert, um zu verhindern das sie von den Indonesdier gelyncht würden. Einmal in den Niederländen würden sie dann aus den armee entlassen.
(Meine mutter war atheistischer Belgierin und hat nicht geahnt auf was sie sich eingelassen hat.)

(Aber ich glaube, das wird hier ein bisschen OT.)
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Re: Hab wieder mit "Onlinedating" angefangen

Beitrag von inVinoVeritas » Dienstag 4. Juni 2019, 10:37

Tania hat geschrieben:
Montag 3. Juni 2019, 19:04
LonesomeCoder hat geschrieben:
Montag 3. Juni 2019, 18:51
Auf SB gibt es aber auch noch weitere Gruppen, denen die Optik nicht zwingend sehr wichtig ist: Leute, die nicht genug Zeit zur Suche in Real haben, Leute, die nicht genug Mut fürs Interesse zeigen in Real haben, Leute, bei denen das private und berufliche Umfeld keine Partner (mehr) hergibt, Leute mit sehr speziellen Vorstellungen, die gezielt danach suchen wollen.
All diesen Leuten kann die Optik aber trotzdem wichtig sein. Das Eine schließt das Andere ja nicht aus.

Wie gesagt - ich tippe mal, dass für ungefähr 5% der Leute auf den SBs die Optik irrelevant ist. Zumindest entspricht das ungefähr der Quote meiner ehemaligen SB-Kontakte, die dann nicht doch vor einem Treffen nach einem Foto gefragt haben.
Ich kann natürlich nur aus meinen bisher gemachten Erfahrungen sprechen, aber auch in einer beliebigen Bar oder auf einem Stadtfest wird man nicht zwingend mehr Leute finden, denen "die Optik egal ist" bzw. die ihre Partner ausschließlich nur danach wählen, wie toll sie vom Charakter her mit diesen zusammenpassen.
Ich weiß von so vielen Freunden, Bekannten und Kollegen dass die schon mal als Single im Onlinedating unterwegs waren und das sind jetzt keine irgendwie andersartiger tickenden Menschen als jene, die (z.B. weil sie seit Ewigkeiten vergeben sind) da noch nie angemeldet waren. Deshalb denke ich tatsächlich dass all die Millionen Singles in Singlebörsen (über 8 Millionen laut Erhebung von Statista.de) sich nicht von jenen unterscheiden, denen man draußen auf der Straße begegnet.
Selbst wenn manche Leute in mehreren Börsen gleichzeitig unterwegs sind kommt man immer noch auf eine sehr große Anzahl, zu der man noch jene große Anzahl hinzurechnen muss, die aktuell gerade nicht dort angemeldet ist, aber es z.B. vor einem Jahr noch war, aber nun einen Partner gefunden hat.
Was bedeutet das im Endeffekt? Nichts Gutes meiner Meinung nach, denn ich habe den Eindruck, dass viele Menschen sich nur noch aufs Onlinedating konzentrieren und im realen Leben verlernen, sich spontan ergebende Möglichkeiten des Kennenlernens wahrzunehmen.
Wozu die Person da vorne ansprechen und einen Korb riskieren, wenn man doch sowieso gerade 5 laufende Chats bei Tinder hat, die alle jeweils auf ein Date hinauslaufen?
Mein Eindruck kann falsch sein, aber ich habe tatsächlich das Gefühl dass die Menschen heutzutage aneinander vorbeileben und sich das Kennenlernen potentieller Partner zu sehr in die Onlinewelt verschoben hat. :sadman:

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Re: Hab wieder mit "Onlinedating" angefangen

Beitrag von Nonkonformist » Dienstag 4. Juni 2019, 11:01

inVinoVeritas hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 10:37
Mein Eindruck kann falsch sein, aber ich habe tatsächlich das Gefühl dass die Menschen heutzutage aneinander vorbeileben und sich das Kennenlernen potentieller Partner zu sehr in die Onlinewelt verschoben hat. :sadman:
Ich benutze keine Online-diensten, aber in fremden 'im wild' verliebe ich mich auch nicht.
Optik alleine reicht für mich zum verlieben/romantische interesse nicht aus, und sich gegenseitig zehn minuten lang eine maske zeigen auch nicht.
Menschen die ich nur kurz und oberflächlich irgendwo spreche, sind schnell wieder aus meinen gedächtnis verschwunden.
Ich denke auch, das wann man selbst mainstream ist, mit mainstreamwünsche wie eine mainstreamfamilie gründen, man im wild noch eine halbwegs realstischen trefferquotum hat. Sind lebensstil und ziele sehr anders als üblich, sieht es schlechter aus.
Verliebt habe ich mich nur im realen leben, aber nicht in bars, diskos, supermärkte, sportvereine.
Eher in meinen freiberuflichen künstlerwelt, zwisschen den anderen 'unangepassten'.
In menschen die ich über längeren zeitspannen kennen gelernt habe, ohne masken oder sofortigen absichten.

Mein problem mit sowohl Online-börsen, sowie die üblichen orte wie kneipen und diskos, sowie auch kaltansprachen, ist, das man sich zu schnell für unbekannten begeistern müß. (Vielen meiner OdBs ließen mich in der anfangskennenlern-fase völlig kalt. Hätte ich auch nach der erste begegnung nie daten wollen. Ich erinnere mich meist nicht mal an der erste begegnung.)
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Re: Hab wieder mit "Onlinedating" angefangen

Beitrag von Melli » Dienstag 4. Juni 2019, 13:59

inVinoVeritas hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 10:37
Was bedeutet das im Endeffekt? Nichts Gutes meiner Meinung nach, denn ich habe den Eindruck, dass viele Menschen sich nur noch aufs Onlinedating konzentrieren und im realen Leben verlernen, sich spontan ergebende Möglichkeiten des Kennenlernens wahrzunehmen.
Dann sind die schlechter dran als ich zu meiner Zeit :( Das ist ja fürchterlich :oma:


Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 09:07
(Aber ich glaube, das wird hier ein bisschen OT.)
(Ist ok... So ungefähr kannte ich diese gräßliche Kolonialgeschichte schon :( Ist auch echt mies, wenn sowas dann den Rahmen für eines persönliches Schicksal liefert :( :umarmung2:)
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Re: Hab wieder mit "Onlinedating" angefangen

Beitrag von Tania » Dienstag 4. Juni 2019, 14:29

inVinoVeritas hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 10:37
Deshalb denke ich tatsächlich dass all die Millionen Singles in Singlebörsen (über 8 Millionen laut Erhebung von Statista.de) sich nicht von jenen unterscheiden, denen man draußen auf der Straße begegnet.
Das erklärt, warum auf SBs meist genau die Menschen Erfolg haben, denen auch auf der Straße gern hinterher geschaut wird.

Für mich sind beide "Reviere" nicht so günstig. Ich finde neue Bekanntschaften eher in Umgebungen, wo man gut miteinander reden kann und wo eine hohe "Nerddichte" herrscht.
Selbst wenn manche Leute in mehreren Börsen gleichzeitig unterwegs sind kommt man immer noch auf eine sehr große Anzahl, zu der man noch jene große Anzahl hinzurechnen muss, die aktuell gerade nicht dort angemeldet ist, aber es z.B. vor einem Jahr noch war, aber nun einen Partner gefunden hat.
Statistiken .... Ich hab nach paar Klicks auf der statista-Seite die Info gefunden, dass es ca. 20 Mio Haushalte mit nur einem Erwachsenen gibt (davon ca. 2.5 Mio Alleinerziehende), von denen ca. 25% (alao 5 Mio) aktiv auf Partnersuche ist. Und eine andere Seite stellt dar, dass von den suchenden Singles in den relevanten Altersgruppen 14-30% nicht online suchen. (bleiben also ca. 4 Mio.) Am besten jeder glaubt einfach, was er/sie will.

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Re: Hab wieder mit "Onlinedating" angefangen

Beitrag von Nonkonformist » Dienstag 4. Juni 2019, 14:42

Melli hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 13:59
(Ist ok... So ungefähr kannte ich diese gräßliche Kolonialgeschichte schon :( Ist auch echt mies, wenn sowas dann den Rahmen für eines persönliches Schicksal liefert :( :umarmung2:)
Du lebst in Indien, glaube ich. Da hatten die Gurkha während Britischer kolonialzeiten einen ähnlichen status wie die Molukker. Fürchtlosen elitesoldaten. Die Molukker haben aber eine schlimmere arschkarte gezogen, die sind alle immer noch in Holland. Vierte generation mittlereweile.
Na ja, ich bin halt ein produkt dieser verflixte kolonialgeschichte. Aber ich betrachte mich als westeuropäer und habe mich von den allen ziemlich distanziert. Ist im betracht partnersuche auch einfacher; die Molukker haben bezüglich partner extrem komplizierte regeln; Adat und Pela, und es ist davon abhängig aus welchem ursprunglichen dorf man stammt mit wem man heiraten darf, und mit wem nicht, wegen uralten blutschwure. Anscheinend werden diese alte traditionen immer noch gelebt. Mit nicht-Molukker heiraten ist da wesentlich einfacher. Mein vater war nachwuchs so einer verbotenen beziehung, sein richtiger vater ist gestorben wann er noch ganz jung war, als er beim fußball in seinen magen getreten würde. Kein üblicher todesursache, und ich glaube da eher an absicht, mit traditionen wird da nicht gespaßt. (Normale glückliche ehen waren in meine familie verdammt selten, manchmal kommt mir das alles auch als ein schlechter witz vor. Vermutlich gibt es da auch ein zusammenhang mit meine bindungsängste, familie ist in meinen erfahrungswelt nicht eine unbedingt positive sache...)
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Re: Hab wieder mit "Onlinedating" angefangen

Beitrag von LonesomeCoder » Dienstag 4. Juni 2019, 14:51

Tania hat geschrieben:
Montag 3. Juni 2019, 20:01
LonesomeCoder hat geschrieben:
Montag 3. Juni 2019, 19:24
Ok, dann sind viele Männer schlimmer als ich dachte.
Ich glaube wie gesagt, dass das nur auf Singlebörsen typisch ist. Die sind halt für einen bestimmten Menschenschlag besonders attraktiv
Ich denke, SBs sind besonders gern genutzt von Leuten, die in Real mangels Erfolg aufgegeben haben, dort sich nichts trauen oder wo die Umfelder keine potentiellen Partner (mehr) bieten (was ab der geringen Singlequote so ab 30 bei vielen der Fall ist).
inVinoVeritas hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 10:37
Ich kann natürlich nur aus meinen bisher gemachten Erfahrungen sprechen, aber auch in einer beliebigen Bar oder auf einem Stadtfest wird man nicht zwingend mehr Leute finden, denen "die Optik egal ist" bzw. die ihre Partner ausschließlich nur danach wählen, wie toll sie vom Charakter her mit diesen zusammenpassen.
Ich weiß von so vielen Freunden, Bekannten und Kollegen dass die schon mal als Single im Onlinedating unterwegs waren und das sind jetzt keine irgendwie andersartiger tickenden Menschen als jene, die (z.B. weil sie seit Ewigkeiten vergeben sind) da noch nie angemeldet waren. Deshalb denke ich tatsächlich dass all die Millionen Singles in Singlebörsen (über 8 Millionen laut Erhebung von Statista.de) sich nicht von jenen unterscheiden, denen man draußen auf der Straße begegnet.
Selbst wenn manche Leute in mehreren Börsen gleichzeitig unterwegs sind kommt man immer noch auf eine sehr große Anzahl, zu der man noch jene große Anzahl hinzurechnen muss, die aktuell gerade nicht dort angemeldet ist, aber es z.B. vor einem Jahr noch war, aber nun einen Partner gefunden hat.
Was bedeutet das im Endeffekt? Nichts Gutes meiner Meinung nach, denn ich habe den Eindruck, dass viele Menschen sich nur noch aufs Onlinedating konzentrieren und im realen Leben verlernen, sich spontan ergebende Möglichkeiten des Kennenlernens wahrzunehmen.
Wozu die Person da vorne ansprechen und einen Korb riskieren, wenn man doch sowieso gerade 5 laufende Chats bei Tinder hat, die alle jeweils auf ein Date hinauslaufen?
Mein Eindruck kann falsch sein, aber ich habe tatsächlich das Gefühl dass die Menschen heutzutage aneinander vorbeileben und sich das Kennenlernen potentieller Partner zu sehr in die Onlinewelt verschoben hat. :sadman:
Muss dir hier (inhaltlich leider) in allen Punkten voll zustimmen. Vor allem das Verlernen des realen Kennenlernens und immer mehr Verlagerung ins Internet stört mich auch sehr.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

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Re: Hab wieder mit "Onlinedating" angefangen

Beitrag von Captain Unsichtbar » Dienstag 4. Juni 2019, 15:50

inVinoVeritas hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 10:37
Ich weiß von so vielen Freunden, Bekannten und Kollegen dass die schon mal als Single im Onlinedating unterwegs waren und das sind jetzt keine irgendwie andersartiger tickenden Menschen als jene, die (z.B. weil sie seit Ewigkeiten vergeben sind) da noch nie angemeldet waren. Deshalb denke ich tatsächlich dass all die Millionen Singles in Singlebörsen (über 8 Millionen laut Erhebung von Statista.de) sich nicht von jenen unterscheiden, denen man draußen auf der Straße begegnet.
Naja so viele sind es das bei mir am Ende gar nicht mehr. Von diesem Prozentsatz für mein Land in der Statistik komme ich auf rund 700'000, davon geht sicher fast die Hälfte weg weil es Mehrfachanmeldungen sind, bleiben wir bei 350'000 und davon müsste ich jetzt noch die Altersgruppen rausfiltern, die sind aber halt nicht bekannt. Sind auf jeden Fall noch mal einige weniger. Okay, eigentlich müsste ich auch noch die "Karteileichen" aussortieren, also "tote" Accounts, das sind gefühlt auch noch mal 20 Prozent, dazu kommen noch Fakes, etc.

"5 laufende Chats bei Tinder"? Und wieviel der Nutzer können das von sich behaupten? Scheint mir eine deutlich zu rosige Annahme. Interessant wäre deshalb eigentlich mehr mal eine Statistik wie viele reelle Kontakte schlussendlich zustande kommen. Und wie die Verteilung aussieht, sprich sind es bloss die selben 5% die 90% aller Kontakt knüpfen oder ist das Verhältnis Nutzer/Kontakte ausgeglichen über die ganze Nutzerbasis. Die reine Nutzerzahl sagt da nicht viel aus.
Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 11:01
Ich denke auch, das wann man selbst mainstream ist, mit mainstreamwünsche wie eine mainstreamfamilie gründen, man im wild noch eine halbwegs realstischen trefferquotum hat. Sind lebensstil und ziele sehr anders als üblich, sieht es schlechter aus.
Verliebt habe ich mich nur im realen leben, aber nicht in bars, diskos, supermärkte, sportvereine.
Eher in meinen freiberuflichen künstlerwelt, zwisschen den anderen 'unangepassten'.
In menschen die ich über längeren zeitspannen kennen gelernt habe, ohne masken oder sofortigen absichten.
Das habe ich ja auch schon mal irgendwo geschrieben, da haben sich aber schnell mal einige wegen dem Begriff "massenkompatibel" angegriffen gefühlt. Dabei ist das nun echt kein Geheimnis, dass die Chancen steigen je mehr man mit seinen Mitmenschen gemein hat. Das ist bloss pure Logik. Zur Hilfe kann man sich ja ein Venndiagramm zur Visualisierung aufzeichnen. Je mehr Überschneidungen desto "massenkompatibler". Je weniger... tja Pech.
Mein problem mit sowohl Online-börsen, sowie die üblichen orte wie kneipen und diskos, sowie auch kaltansprachen, ist, das man sich zu schnell für unbekannten begeistern müß. (Vielen meiner OdBs ließen mich in der anfangskennenlern-fase völlig kalt. Hätte ich auch nach der erste begegnung nie daten wollen. Ich erinnere mich meist nicht mal an der erste begegnung.)
Dito. In dem Punkt sind wir ja bekanntlich sehr ähnlich. Zugegeben mir fehlt aber auch schon absolut die Vorstellung dazu wie das überhaupt gehen soll, dass man nach max. einmal Sehen Interesse entwickelt.
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Re: Hab wieder mit "Onlinedating" angefangen

Beitrag von NBUC » Dienstag 4. Juni 2019, 16:06

LonesomeCoder hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 14:51
Muss dir hier (inhaltlich leider) in allen Punkten voll zustimmen. Vor allem das Verlernen des realen Kennenlernens und immer mehr Verlagerung ins Internet stört mich auch sehr.
Verlernt oder verleidet bekommen?
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Alle gesellschaftlichen Betrachtungen enthalten zwangsläufig Verallgemeinerungen und werden daher Ausnahmen und Einzelfälle enthalten, denen sie nicht gerecht werden können.

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Re: Hab wieder mit "Onlinedating" angefangen

Beitrag von LonesomeCoder » Dienstag 4. Juni 2019, 18:20

Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 15:50
Und wie die Verteilung aussieht, sprich sind es bloss die selben 5% die 90% aller Kontakt knüpfen oder ist das Verhältnis Nutzer/Kontakte ausgeglichen über die ganze Nutzerbasis. Die reine Nutzerzahl sagt da nicht viel aus.
Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 11:01
Ich denke auch, das wann man selbst mainstream ist, mit mainstreamwünsche wie eine mainstreamfamilie gründen, man im wild noch eine halbwegs realstischen trefferquotum hat. Sind lebensstil und ziele sehr anders als üblich, sieht es schlechter aus.
Verliebt habe ich mich nur im realen leben, aber nicht in bars, diskos, supermärkte, sportvereine.
Eher in meinen freiberuflichen künstlerwelt, zwisschen den anderen 'unangepassten'.
In menschen die ich über längeren zeitspannen kennen gelernt habe, ohne masken oder sofortigen absichten.
Das habe ich ja auch schon mal irgendwo geschrieben, da haben sich aber schnell mal einige wegen dem Begriff "massenkompatibel" angegriffen gefühlt. Dabei ist das nun echt kein Geheimnis, dass die Chancen steigen je mehr man mit seinen Mitmenschen gemein hat. Das ist bloss pure Logik. Zur Hilfe kann man sich ja ein Venndiagramm zur Visualisierung aufzeichnen. Je mehr Überschneidungen desto "massenkompatibler". Je weniger... tja Pech.
Alles richtig (leider, wäre schön, wenn es anders wäre).
NBUC hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 16:06
LonesomeCoder hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 14:51
Muss dir hier (inhaltlich leider) in allen Punkten voll zustimmen. Vor allem das Verlernen des realen Kennenlernens und immer mehr Verlagerung ins Internet stört mich auch sehr.
Verlernt oder verleidet bekommen?
Verlernen. Männer trauen sich nicht mehr in Real Interesse zu zeigen und Frauen verlernen, damit umzugehen, wenn ein Mann das in Real macht.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

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Melli
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Re: Hab wieder mit "Onlinedating" angefangen

Beitrag von Melli » Mittwoch 5. Juni 2019, 00:28

Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 14:42
Anscheinend werden diese alte traditionen immer noch gelebt. Mit nicht-Molukker heiraten ist da wesentlich einfacher.
Es gibt leider sogar eine ganze Reihe von Kulturen, in denen die tradtionellen Eheschließungsregeln kaum noch sinnvoll einzuhalten sind :(
Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 14:42
Vermutlich gibt es da auch ein zusammenhang mit meine bindungsängste, familie ist in meinen erfahrungswelt nicht eine unbedingt positive sache...
Geht mir auch wiederum ähnlich. Die Fehler, die manche bei uns gemacht haben, hätte ich nur ungern wiederholt :oops: :(
Jeder Kreatur bleibt das eigene Schicksal verschlossen. Niemand weiß, was ihm bevorsteht. Erst der Gang des Lebens zeigt an, was uns von Geburt an vorbestimmt ist, sonst gäbe es das Schicksal nicht. Dennoch lebt in uns die Sehnsucht, die Rätsel zu entschlüsseln, die uns umhüllen.
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Re: Hab wieder mit "Onlinedating" angefangen

Beitrag von Radioactivman » Mittwoch 5. Juni 2019, 10:26

Falls jemand von euch Lovoo benutzt:
Momentan gibt es einen Gutscheincode, mit dem man kostenlos für eine Woche den Premium-Status bekommt.
Habe ich eben zufällig gesehen.

Der Code lautet GetLoveNow

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Re: Hab wieder mit "Onlinedating" angefangen

Beitrag von Entdecker90 » Freitag 7. Juni 2019, 16:33

Ja, was für ein schwieriges Thema...

Ich habe Online-Dating auch schon probiert, aber dann bald aufgegeben. Ich habe in den allermeisten Fällen nicht einmal eine Antwort erhalten. Das hat mich verunsichert und meinem Selbstwertgefühl nicht gut getan. Wenn ich im realen Leben Frauen anspreche, können sie mir immerhin nicht ausweichen und wenn doch, merke ich, dass etwas nicht stimmt und ich versuche es woanders. Aber irgendeine Rückmeldung kommt im realen Leben in aller Regel schon. Aber im realen Leben lerne ich sehr viele Frauen kennen, die schon in einer Beziehung sind. Das ist auf Dauer auch demotivierend. Das wäre beim Online-Dating ein Vorteil. Deshalb denke ich darüber nach, es wieder zu versuchen.


Zwei gute Freundinnen von mir, die zwischenzeitlich auch beim Online-Dating mitgemacht hat, erzählten mir, dass sie jeweils von Nachrichten überschwemmt werden...
Welche Erfahrungen haben da die Frauen diesbezüglich gemacht? Versuchen die Männer einfach viel öfter? Oder ist das Geschlechterverhältnis auf diesen Plattformen unausgeglichen? Oder ist es sogar ein gesamtgesellschaftliches Phänomen, der Männerüberschuss?

Hier im Forum sind vermutlich auch viel mehr Männer aktiv als Frauen? Gut, jetzt weiche ich vom Thema ab.

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Re: Hab wieder mit "Onlinedating" angefangen

Beitrag von Nobody from Nowhere » Freitag 7. Juni 2019, 16:41

Entdecker90 hat geschrieben:
Freitag 7. Juni 2019, 16:33
Ja, was für ein schwieriges Thema...

Ich habe Online-Dating auch schon probiert, aber dann bald aufgegeben. Ich habe in den allermeisten Fällen nicht einmal eine Antwort erhalten. Das hat mich verunsichert und meinem Selbstwertgefühl nicht gut getan. Wenn ich im realen Leben Frauen anspreche, können sie mir immerhin nicht ausweichen und wenn doch, merke ich, dass etwas nicht stimmt und ich versuche es woanders. Aber irgendeine Rückmeldung kommt im realen Leben in aller Regel schon. Aber im realen Leben lerne ich sehr viele Frauen kennen, die schon in einer Beziehung sind. Das ist auf Dauer auch demotivierend. Das wäre beim Online-Dating ein Vorteil. Deshalb denke ich darüber nach, es wieder zu versuchen.


Zwei gute Freundinnen von mir, die zwischenzeitlich auch beim Online-Dating mitgemacht hat, erzählten mir, dass sie jeweils von Nachrichten überschwemmt werden...
Welche Erfahrungen haben da die Frauen diesbezüglich gemacht? Versuchen die Männer einfach viel öfter? Oder ist das Geschlechterverhältnis auf diesen Plattformen unausgeglichen? Oder ist es sogar ein gesamtgesellschaftliches Phänomen, der Männerüberschuss?

Hier im Forum sind vermutlich auch viel mehr Männer aktiv als Frauen? Gut, jetzt weiche ich vom Thema ab.
So wie mir erzählt wurde bekommt Frau in SB's so pro Tag zwischen 30 und 50 Narichten, darunter sehr viele Sexgesuche...
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