Probleme bei der Selbsteinschätzung

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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Tintenmalerin » Donnerstag 25. Juli 2019, 15:03

Hoppala hat geschrieben:
Donnerstag 25. Juli 2019, 14:45
Den "Vorwurf" interpretierst du frei rein.
Jup, das ist meine Interpretation. Was natürlich bedeutet, dass ich ihn mir einbilde, würde dir ja nie in den Sinn kommen, hier irgendwem irgendwelche Vorwürfe zu machen.
Was den Rest angeht; du darfst deine Meinung gerne behalten.
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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Hoppala » Donnerstag 25. Juli 2019, 17:08

Tintenmalerin hat geschrieben:
Donnerstag 25. Juli 2019, 15:03
Hoppala hat geschrieben:
Donnerstag 25. Juli 2019, 14:45
Den "Vorwurf" interpretierst du frei rein.
Jup, das ist meine Interpretation. Was natürlich bedeutet, dass ich ihn mir einbilde, würde dir ja nie in den Sinn kommen, hier irgendwem irgendwelche Vorwürfe zu machen.
Es bedeutet, dass ich ausdrücklich mitteile und mitgeteilt habe, keinen Vorwurf intendiert oder gemacht zu haben; und ich nicht sehe, wie man das aus meinen Worten gutwillig deutlich anders erkennen kann.

Irgendwie lustig: einerseits aufgrund der Textzeilen "emphatisch" für den Ersteller sein können wollen, dessen Gefühle und Gemeintes halbwegs sicher meinen erraten zu können, auch wenn dazu nichts da steht - andererseits explizit nicht glauben wollen, was er ausdrücklich hinschreibt ...

Das ist eindeutig nicht meine Art, damit umzugehen.
Tintenmalerin hat geschrieben:
Donnerstag 25. Juli 2019, 15:03
Was den Rest angeht; du darfst deine Meinung gerne behalten.
Danke.
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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Hoppala » Donnerstag 25. Juli 2019, 17:25

Strange Lady hat geschrieben:
Donnerstag 25. Juli 2019, 14:57
Ein Falschfahrer?! Hunderte!!! ;)


Wunderst du dich manchmal darüber, wie oft du diese (oder ähnliche) Diskussionen hier führen musst, Hoppala?
Nein. Liegt in der Natur der Sache.
Mich wundert nur, dass nicht noch mehr Leute auch kognitiv (emotional weiß/spürt das eigentlich jeder, bzw die meisten) realisieren, das bei den gängigen Ideen zu den Wirkungsmustern was nicht stimmen kann, bzw. es nur "stimmt", wenn man fortwährend Widersprüche hinter Pseudo-Fachchniesisch versteckt.

Dieses Muster wiederum findet sich in vielen Gebieten. Zum Beispiel gefährden die Vorratsdatengesetze und Datenweitergabegesetze wg "Terrorgefahr" nachweislich die Pressefreiheit und freie Meinungsäußerung und damit die Demokratie, die sie angeblich schützen, während durch diese Erfassung bisher mehr Fehlalarme (Terroralarm" - das gar nix war außer einem Fehler im Algorhythmus, taugt nicht zur Schlagzele) ausgelöst wurden und kein Terrorverbrechen nachweisbar aktiv verhindert wurde. Also kontraproduktiv. (Nicht meine Meinung: Meinung der betroffenen Berufsverbände und mit staatlicher Statistik belegt).
"Terror! Wir müssen bessere Daten haben zur Prävention!" ist dennoch eine fast schon "zwingende" Aussage, bei der eine grundlegende Sachbetrachtung nicht mehr erfolgt.
Ist nur ein Besipiel.

Ich red hier von was, wovon ich Ahnung hab. Nicht nur mal nen Artikel gelesen. Mehrere Monate und mehr thematische Arbeit.
Sorry dafür.
Kann sein, ich liegt falsch. Aber dann müssen schon ein paar neue, wirklich gute Argumente oder Sachverhalte her.
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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Tintenmalerin » Donnerstag 25. Juli 2019, 18:15

Hoppala hat geschrieben:
Donnerstag 25. Juli 2019, 17:08
Irgendwie lustig: einerseits aufgrund der Textzeilen "emphatisch" für den Ersteller sein können wollen, dessen Gefühle und Gemeintes halbwegs sicher meinen erraten zu können, auch wenn dazu nichts da steht - andererseits explizit nicht glauben wollen, was er ausdrücklich hinschreibt ...
Ungefähr so widersprüchlich wie in einem laut eigener Ansicht strukturbedingt weitgehend empathiefreien Kontext welche einzufordern?
Mal abgesehen davon heißt Empathie nicht, alles zu glauben, was der Gesprächspartner sagt. Im klassischen Beispiel; "Ich bin nicht wütend!"

Und du kannst mir nicht erzählen dass das;
Das ist eindeutig nicht meine Art, damit umzugehen.
nichts damit zu tun hat, was du von mir hältst. Unabhängig davon, wie irrelevant du das findest.
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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Hoppala » Donnerstag 25. Juli 2019, 18:43

Tintenmalerin hat geschrieben:
Donnerstag 25. Juli 2019, 18:15
Hoppala hat geschrieben:
Donnerstag 25. Juli 2019, 17:08
Irgendwie lustig: einerseits aufgrund der Textzeilen "emphatisch" für den Ersteller sein können wollen, dessen Gefühle und Gemeintes halbwegs sicher meinen erraten zu können, auch wenn dazu nichts da steht - andererseits explizit nicht glauben wollen, was er ausdrücklich hinschreibt ...
Ungefähr so widersprüchlich wie in einem laut eigener Ansicht strukturbedingt weitgehend empathiefreien Kontext welche einzufordern?
Das wäre erst mal kein Widerspruch. Da wäre zu prüfen, ob die Bedingungen nicht doch zutreffen.

Und da ich wirklich nicht erkennen kann, ob das in irgendeiner Form nahelegen soll, ich hätte sowas eingefordert, nochmal zur Klarstellung: liegt mir fern.

Allerdings ist,was ich geschildert habe, auch nicht wirklich ein Widerspruch. Eher eine viele Fragen aufwerfende Auffälligkeit, insbesondere, wenn beides so unvermittelt nebeneinander steht. Die Kernfrage wäre: wenn du nicht glaubst, was da steht - und den Autor nicht gut kennst: wie kommst du zu der Annahme, mit ihm emphatisch sein können - da du den einzigen verfügbaren Infromationen ja keinen Wahrheitsgehalt zschreibst? Oder dir selbst aussuchst, was du glaubst und was nicht - mit ebenso wenig sachlicher Basis?
Das ist unabhängig von der Frage, ob Empathie auf diesem Wege überhaupt möglich ist.
Tintenmalerin hat geschrieben:
Donnerstag 25. Juli 2019, 18:15
Mal abgesehen davon heißt Empathie nicht, alles zu glauben, was der Gesprächspartner sagt. Im klassischen Beispiel; "Ich bin nicht wütend!"
Das ist richtig. Ändert am Anlass meiner Belustigung aber nichts.
Tintenmalerin hat geschrieben:
Donnerstag 25. Juli 2019, 18:15
Und du kannst mir nicht erzählen dass das;
Das ist eindeutig nicht meine Art, damit umzugehen.
nichts damit zu tun hat, was du von mir hältst.
Ich kann und ich tue es hiermit.
Ich kenn dich überhaupt nicht. Ich habe keinen Anlass, von dir was zu halten, was über deine Art, in einem Schriftforum mit Unbekannten Textchen auszutauschen, hinausgeht. Und das ist auf persönlicher Ebene etwas wirklich sehr Nebensächliches.
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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Tintenmalerin » Freitag 26. Juli 2019, 00:32

Ich geb's auf.
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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Le Chiffre Zéro » Samstag 3. August 2019, 23:04

inVinoVeritas hat geschrieben:
Dienstag 16. Juli 2019, 13:52
Ich habe bisher bei Dates - wenn es zu solchen Themen wie "Hobbys" kam - immer nur positive Erfahrungen mit den Reaktionen der Frauen gemacht, wenn ich begeistert erzählt habe was ich daran so faszinierend finde. In einem anderen Thread hatte ich ja schon mal berichtet, dass es sogar schon mal darin gegipfelt ist, dass ich einer Frau die Relativitätstheorie erklärt habe und sie davon - obwohl noch nie Berührungspunkte mit der Thematik - total angetan war.
Es kommt immer auf das "wie" an, dann kann man auch eher Frauen-untypische Interessen/Hobbys so rüberbringen, dass die Frau sich denkt "wow der ist richtig mit Leidenschaft dabei, das könnte ich auch interessant finden obwohl ich mich noch nie damit beschäftigt habe".
Mit einer gewissen Grundattraktivität ist das sicherlich sehr, sehr viel einfacher.

Um so schwieriger ist es, wenn diese fehlt.
Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Dienstag 16. Juli 2019, 14:54
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Dienstag 16. Juli 2019, 13:45
Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Montag 15. Juli 2019, 22:42
Naja ehrlich gesagt, weshalb man sich dann ausgerechnet eine Person aussuchen muss, welche die Interessen aktiv ablehnt (aka "scheisse" findet), verstehe ich eh nicht ganz.
Du bist beispielsweise auf einer Party mit 30 anderen Leuten, und alle 30 lehnen deine Interessen aktiv ab. Je nach Interessen ist das nicht einmal unwahrscheinlich. Lösungsvorschlag?
Wieso sollte ich auf so eine Party gehen? :gruebel:
Solche Situationen sind mir fremd, ich gehe grundsätzlich nicht auf irgendwelche Parties, einfach weil ich dort nichts verloren habe. Die einzigen Parties die ich kenne bzw. auf die ich noch gehe, sind Geburtstagsparties und da kenne ich die Leute.
Ich kenne meine Grenzen, und irgendwelche fremden Menschen auf Parties kennen lernen gehört definitiv nicht zu meinen Stärken. Das ist definitiv nicht meine Bühne, nicht meine Welt.
Das war rein exemplarisch.

Es ist schwierig, ein konkretes, realistisches, ja, reales Beispiel zu finden, das auf dich persönlich zutrifft, so daß du es auch wirklich garantiert nachvollziehen kannst.

Ich hätte auch etwas nennen können, was mit dir nichts zu tun hat. Zum Beispiel, was, wenn ich bei „Fisch sucht Fahrrad“ im Terrace Hill im Hochbunker in Hamburg-St. Pauli soundsoviele Frauen anspreche, die allesamt ausnahmslos meine Interessen aktiv ablehnen.

Das würde dir aber nichts bringen, weil du
  • „Fisch sucht Fahrrad“ nicht kennst
  • wahrscheinlich Singlepartys allgemein nicht kennst
  • das Terrace Hill nicht kennst
  • den Hochbunker nicht kennst
  • St. Pauli nicht kennst
  • möglicherweise Hamburg allgemein nicht kennst
  • mich nicht kennst
  • selbst nie in der Situation warst, sie also nicht aus eigener Erfahrung nachvollziehen kannst
TheHoff hat geschrieben:
Freitag 19. Juli 2019, 11:02
Huhu von einem, den manche hier als Normalo bezeichnen würden.

Was macht einen zum Normalo?
Nach AB-Jargon – falls du dich nicht in den eingelesen haben solltest –, wenn man zum Stichtag 20. Geburtstag schon mindestens eine Liebesbeziehung hatte.

Erste Beziehung
  • vor dem 20. Geburtstag
    = Normalo
  • nach dem 20. Geburtstag
    = Ex-AB
  • überhaupt nicht
    = AB
Das ist die Unterscheidung. Jetzt klar?
TheHoff hat geschrieben:
Freitag 19. Juli 2019, 11:02
Warum klingt das manchmal so abwertend?
Ich schätze, das ist die Empfindung von ebendiesen Normalos, wenn sie gerade erst auf die ABs gestoßen sind.
TheHoff hat geschrieben:
Freitag 19. Juli 2019, 11:02
Warum definiert man sich darüber, dass man AB ist?
Hier im AB-Treff ist das allein schon durch die Thematik mehr oder weniger notwendig. Ansonsten könnten wir sämtliche On-Topic-Unterforen schließen.
TheHoff hat geschrieben:
Freitag 19. Juli 2019, 11:02
Gaming ist heutzutage doch was ganz normales. Auch wegen den vielen Casualgamern, die man halt nimmt, wie sie sind :-)
Viele Frauen und Mädchen zocken heutzutage, ich sag mal so durchschnittlich unter 37 sieht es ganz anders aus als bei den älteren Frauen. Dafür hat vielleicht auch damals der GameBoy gesorgt. Ich kenne sogar eine Frau, die fast 60 ist und früher begeistert PS1 gespielt hat.

Also definitiv kein Hobby, wegen dem man sich schämen muss.
Casual Gaming vielleicht weniger.

Hardcore-Gamer haben es da schon schwerer. Sie wenden sehr viel mehr Zeit auf fürs Gaming-Hobby, nicht selten auch sehr viel mehr Geld – angefangen bei entsprechend leistungsfähiger Rechnerhardware, aufgehört bei dem, was sich vor allem Flugsimulator-Aficionados hinstellen (mitunter ein halbes Dutzend Bildschirme, entsprechende Controller usw.). Und in Hardcore-Gamer-Kreisen ist es auch nicht so, daß man einfach die Spiele so spielte, wie sie von der Stange (also meistens von Steam) kommen, sondern es wird häufig gehackt und modifiziert, was das Zeug hält. Folge: Viele Hardcore-Gamer sind richtig extreme Techies, und wenn sie über ihr Hobby reden, dann reden sie über genau das.

Gott bewahre, wenn der Gamer keine kommerziellen Spiele von Steam spielt, sondern Spiele, die Free, Libre, Open Source Software sind, z. B. Minetest, OpenRCT2, OpenTTD. Zum einen redet er von Spielen, die kein „normaler“ Gamer kennt, zum anderen redet er von Spielen, die von der Spielmechanik her kommerzielle Spiele häufig sogar noch in die Tasche stecken, weil sie entwickelt werden von Enthusiasten, denen kein Unternehmen und kein Controlling im Nacken sitzt – von Leuten, die diese Spiele selbst spielen.
TheHoff hat geschrieben:
Freitag 19. Juli 2019, 11:02
Ganz wichtig ist halt, dass ihr zu eurem Hobby steht und zwar wie ein Fels in der Brandung. Dann kann euch da auch keiner einen Strick draus drehen. Mag jemand euer Hobby nicht? Na und - ist doch sein Problem und nicht eures!
Es wird in dem Augenblick unser Problem, wo jeder unsere Hobbys nicht mag, mit dem wir in Kontakt kommen.
TheHoff hat geschrieben:
Freitag 19. Juli 2019, 11:02
(Nerds sind heutzutage ja nicht unbeliebt)
Du bist noch neu hier und hast dich ganz offensichtlich nicht lange genug eingelesen. Du weißt nicht, wie extrem Nerdsein werden kann.
Ringelnatz hat geschrieben:
Samstag 20. Juli 2019, 16:26
Hoppala hat geschrieben:
Samstag 20. Juli 2019, 14:19
aber denkwürdig am Lebensende? Wiederholenswert? Empfehlenswert? Nein.
Hoppala, lass doch andere Leute anders sein als du. Wieso ist nur deine Sicht der Dinge allumfänglich richtig?
Weil er es sagt. Weil er es so definiert. Und weil er derart geschickt mit Rhetorik jongliert, daß die Mehrheit ihn für glaubwürdiger hält als alle, die sich gegenteilig äußern. Hieb- und stichfeste Gegenbeweise ignoriert er nicht nur, er definiert sie als nichtexistent – und macht das noch dazu glaubwürdig. Dazu kommt seine Signatur, die er als Freifahrtschein zum gewohnheitsmäßigen Brechen von Forenregeln einsetzt.

Er erscheint mir wie ein aalglatter Vollprofi, der jeden seiner Konter-Posts aus dem Handgelenk heraus schreibt.
Nonkonformist hat geschrieben:
Montag 22. Juli 2019, 17:40
Ich habe detailliertere und emotionalere erinnerungen an viele TV serien und comics aus meinen schulzeit als an vielen meiner damaligen mitschüler.
Noch etwas, worüber man mit niemandem – schon gar nicht mit Frauen – reden sollte. So etwas gilt nicht nur als „Kinderkram“, sondern obendrein ist es „uralter“ „Kinderkram“. Schlimm genug, wenn man sich für aktuelle Comics (jenseits von DC und Marvel) und/oder Trickserien interessiert – noch schlimmer, wenn diese schon mehrere Jahrzehnte alt sind.
← Das da sind keine Klaviertasten. Es sind Synthesizertasten. Doch, da gibt es Unterschiede.
Bisherige Signatur ersetzt, weil die sowieso kaum jemand liest.

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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von LonesomeCoder » Samstag 3. August 2019, 23:14

Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Samstag 3. August 2019, 23:04
Ringelnatz hat geschrieben:
Samstag 20. Juli 2019, 16:26
Hoppala hat geschrieben:
Samstag 20. Juli 2019, 14:19
aber denkwürdig am Lebensende? Wiederholenswert? Empfehlenswert? Nein.
Hoppala, lass doch andere Leute anders sein als du. Wieso ist nur deine Sicht der Dinge allumfänglich richtig?
Weil er es sagt. Weil er es so definiert. Und weil er derart geschickt mit Rhetorik jongliert, daß die Mehrheit ihn für glaubwürdiger hält als alle, die sich gegenteilig äußern. Hieb- und stichfeste Gegenbeweise ignoriert er nicht nur, er definiert sie als nichtexistent – und macht das noch dazu glaubwürdig. Dazu kommt seine Signatur, die er als Freifahrtschein zum gewohnheitsmäßigen Brechen von Forenregeln einsetzt.

Er erscheint mir wie ein aalglatter Vollprofi, der jeden seiner Konter-Posts aus dem Handgelenk heraus schreibt.
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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Hoppala » Sonntag 4. August 2019, 03:09

Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Samstag 3. August 2019, 23:04
Ringelnatz hat geschrieben:
Samstag 20. Juli 2019, 16:26
Hoppala, lass doch andere Leute anders sein als du. Wieso ist nur deine Sicht der Dinge allumfänglich richtig?
Weil er es sagt. Weil er es so definiert. Und weil er derart geschickt mit Rhetorik jongliert, daß die Mehrheit ihn für glaubwürdiger hält als alle, die sich gegenteilig äußern. Hieb- und stichfeste Gegenbeweise ignoriert er nicht nur, er definiert sie als nichtexistent – und macht das noch dazu glaubwürdig. Dazu kommt seine Signatur, die er als Freifahrtschein zum gewohnheitsmäßigen Brechen von Forenregeln einsetzt.

Er erscheint mir wie ein aalglatter Vollprofi, der jeden seiner Konter-Posts aus dem Handgelenk heraus schreibt.
Ach wär das schön, wenn irgendwas davon zutreffen würde ... seufz ... ich könnte für die Mehrheit glaubwürdig wegdefinieren, was in Wirklichkeit ein hieb- und stichfester Beweis ist ... magic in the air ...

Die schlichte Wahrheit ist wohl leider, dass ich einfach nur ab und zu den Kern der Sache treffe und dann tatsächlich Recht habe. Nicht zuletzt, weil ich sorgsam die Option einbeziehe, dass eben selten nur meine Sicht der Dinge richtig ist.
Was nicht ausschließt, dass manch andere Sicht schlechterdings nur widersprüchlich und irreal ist. Das scheint mir dann öfter mal ein Missverständnis zu sein: nur weil eine bestimmte Darstellung nun definitiv keinen Sinn ergeben kann, heißt das nicht, dass nicht auch andere als meine denkbar sind.

Aber naja. Abtreff-Profi. Kann man gut davon leben? Mir fällt auf, ich weiß gar nicht, wem ich meine Honorarrechnungen schicken müsste?
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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von TheHoff » Montag 5. August 2019, 14:18

Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Samstag 3. August 2019, 23:04
TheHoff hat geschrieben:
Freitag 19. Juli 2019, 11:02
Huhu von einem, den manche hier als Normalo bezeichnen würden.

Was macht einen zum Normalo?
Nach AB-Jargon – falls du dich nicht in den eingelesen haben solltest –, wenn man zum Stichtag 20. Geburtstag schon mindestens eine Liebesbeziehung hatte.

Erste Beziehung
  • vor dem 20. Geburtstag
    = Normalo
  • nach dem 20. Geburtstag
    = Ex-AB
  • überhaupt nicht
    = AB
Das ist die Unterscheidung. Jetzt klar?
Klar, dann bin ich also Ex-AB.
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Samstag 3. August 2019, 23:04
TheHoff hat geschrieben:
Freitag 19. Juli 2019, 11:02
Gaming ist heutzutage doch was ganz normales. Auch wegen den vielen Casualgamern, die man halt nimmt, wie sie sind :-)
Viele Frauen und Mädchen zocken heutzutage, ich sag mal so durchschnittlich unter 37 sieht es ganz anders aus als bei den älteren Frauen. Dafür hat vielleicht auch damals der GameBoy gesorgt. Ich kenne sogar eine Frau, die fast 60 ist und früher begeistert PS1 gespielt hat.

Also definitiv kein Hobby, wegen dem man sich schämen muss.
Casual Gaming vielleicht weniger.
Nein, absolut nicht. Es gibt viele weibliche Coregamer und auch genug, die zwar nicht selbst spielen, für die es aber ein ganz normales Hobby ist. Abneigung erzeugt es höchstens bei eher konservativ eingestellten, die nicht damit aufgewachsen sind. Auf dem Dorf gibt's dann evtl noch ne entsprechende "Zeitverschiebung".
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Samstag 3. August 2019, 23:04
Und in Hardcore-Gamer-Kreisen ist es auch nicht so, daß man einfach die Spiele so spielte, wie sie von der Stange (also meistens von Steam) kommen, sondern es wird häufig gehackt und modifiziert, was das Zeug hält. Folge: Viele Hardcore-Gamer sind richtig extreme Techies, und wenn sie über ihr Hobby reden, dann reden sie über genau das.
Das geht schon übers normale Coregaming hinaus, der PC ist ohnehin die Plattform mit der kleinsten Userzahl inzwischen.

Und das wird trotzdem nirgends schief angeschaut.
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Samstag 3. August 2019, 23:04

Gott bewahre, wenn der Gamer keine kommerziellen Spiele von Steam spielt, sondern Spiele, die Free, Libre, Open Source Software sind, z. B. Minetest, OpenRCT2, OpenTTD. Zum einen redet er von Spielen, die kein „normaler“ Gamer kennt, zum anderen redet er von Spielen, die von der Spielmechanik her kommerzielle Spiele häufig sogar noch in die Tasche stecken, weil sie entwickelt werden von Enthusiasten, denen kein Unternehmen und kein Controlling im Nacken sitzt – von Leuten, die diese Spiele selbst spielen.
Ach, mach dich doch nicht spezieller als du bist. Es gibt im Gaming alle möglichen Nischen und davon wird nichts als schräg betrachtet.

Ich wette mit dir, auch in diesem von dir angesprochenen Nischenbereich (und wenn ich gerade die Zeit dazu hätte, würde ich in die von dir genannten selber noch ein bisschen tiefer reinschnuppern, da ich schon seit Amigazeiten ein Fan von Freeware/Opensource Games bin) gibt es Gleichgesinnte, die ganz normale Beziehungen führen.
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Samstag 3. August 2019, 23:04
TheHoff hat geschrieben:
Freitag 19. Juli 2019, 11:02
Ganz wichtig ist halt, dass ihr zu eurem Hobby steht und zwar wie ein Fels in der Brandung. Dann kann euch da auch keiner einen Strick draus drehen. Mag jemand euer Hobby nicht? Na und - ist doch sein Problem und nicht eures!
Es wird in dem Augenblick unser Problem, wo jeder unsere Hobbys nicht mag, mit dem wir in Kontakt kommen.
Nur wenn man selbst ein Problem draus macht, wenn andere es nicht mögen.

Nein, das sind alles keine Gründe, die einen zum sozialen Außenseiter machen.
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Samstag 3. August 2019, 23:04
TheHoff hat geschrieben:
Freitag 19. Juli 2019, 11:02
(Nerds sind heutzutage ja nicht unbeliebt)
Du bist noch neu hier und hast dich ganz offensichtlich nicht lange genug eingelesen. Du weißt nicht, wie extrem Nerdsein werden kann.
Jetzt muss ich aber schon lachen, denn auch wenn ich hier in diesem Forum neu bin, kenne ich mich verdammt gut im Nerdbereich aus, und das schon lange. Ich habe zu Amigazeiten sogar schon Levels für Freewaregames designt und der Amiga (bzw die) war auch nicht mein erster Computer. Und Computer und Games sind auch nicht meine einzigen Nerdgebiete.

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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von TheHoff » Montag 5. August 2019, 14:20

Hoppala hat geschrieben:
Sonntag 4. August 2019, 03:09

Die schlichte Wahrheit ist wohl leider, dass ich einfach nur ab und zu den Kern der Sache treffe und dann tatsächlich Recht habe. Nicht zuletzt, weil ich sorgsam die Option einbeziehe, dass eben selten nur meine Sicht der Dinge richtig ist.
Was nicht ausschließt, dass manch andere Sicht schlechterdings nur widersprüchlich und irreal ist. Das scheint mir dann öfter mal ein Missverständnis zu sein: nur weil eine bestimmte Darstellung nun definitiv keinen Sinn ergeben kann, heißt das nicht, dass nicht auch andere als meine denkbar sind.

Aber naja. Abtreff-Profi. Kann man gut davon leben? Mir fällt auf, ich weiß gar nicht, wem ich meine Honorarrechnungen schicken müsste?
Hehe, ich mach mich gleich mal wieder richtig unbeliebt und stimme dir zu :D

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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Tintenmalerin » Montag 12. August 2019, 19:42

Jetzt muss ich doch noch mal antworten.
Hoppala hat geschrieben:
Donnerstag 25. Juli 2019, 18:43
wenn du [...] den Autor nicht gut kennst: wie kommst du zu der Annahme, mit ihm emphatisch sein können
Die Tatsache, dass da ein Mensch hinter der Tastatur sitzt, grundlegende (sicherlich subjektiv eingefärbte) Menschenkenntnis, Einfühlungsvermögen und Sich-Eindenken-können. Dasselbe wie bei jedem anderen Menschen auch.
wenn du nicht glaubst, was da steht - und den Autor nicht gut kennst
da du den einzigen verfügbaren Infromationen ja keinen Wahrheitsgehalt zschreibst? Oder dir selbst aussuchst, was du glaubst und was nicht - mit ebenso wenig sachlicher Basis?
Auch hier wirkt es auf mich so, als hättest du deine Formulierung mit Bedacht genau so gewählt, dass ich möglichst schlecht dastehe. Als würde ich mir etwas einbilden und völlig irrational reagieren.
Du suggerierst, dass die "einzigen verfügbaren Informationen" in deiner Aussage besteht, keinen Vorwurf intendiert zu haben. Das stimmt aber nicht, du hast noch mehr geschrieben als das. Davor. Vermutlich sagt dir der Begriff "Kongruenz" was.
Diese Aussage; "die ja wohl mit dem allgemeinen Vorhalt gleich mal mit vom Tisch gewischt werden soll, aber halt gar nicht trifft; dem oberflächlichen Leser aber - zumal in der Wiederholung - was anderes suggerieren kann" mag vielleicht nicht als Vorwurf intendiert gewesen sein, aber sie impliziert subtile Manipulation. Was in meinen Augen eine Unterstellung ist.
Ich habe lediglich dasselbe getan wie du und - ohne dir entgegen zu kommen - aus meiner Perspektive formuliert. Wiederholt habe ich es nur, um den Kontext für einen anderen Beitrag klarzustellen.
Letztendlich habe ich schlicht keinen Grund, deiner Aussage mehr zu vertrauen als meiner eigenen Sichtweise. Und erst recht nicht, deiner erklärten Absicht mehr Gewicht beizumessen als meiner eigenen Einschätzung bzw. emotionalen Getroffenheit.

Wenn ich dir die Rückmeldung gebe, dass ich deinen Diskussionsstil mir gegenüber herablassend und überheblich finde, dann liegt es bei dir, wie du darauf reagiert. Du kannst es dir einfach machen, indem du diesen Kladderadatsch ignorierst, weil er dir zu unübersichtlich ist.
Aber ich glaube nicht, dass es das wirklich einfacher macht.
Mal angenommen, du würdest mit deiner Freundin einen Irland-Urlaub planen. Sie will unter anderem gerne nach Dublin, du buchst aber eigenmächtig eine Wandertour, die an Dublin nicht mal vorbeiführt. Wenn du dann darauf beharren würdest, dass das schon richtig so ist - "Ich hab doch gesagt, dass Städte uninteressant sind, darauf müssten wir uns nur einigen." - müsstest du auch ggf. alleine fahren.
Ich habe keinen Anlass, von dir was zu halten, was über deine Art, in einem Schriftforum mit Unbekannten Textchen auszutauschen, hinausgeht. Und das ist auf persönlicher Ebene etwas wirklich sehr Nebensächliches.
Ich finde nicht, dass meine Art, zu kommunizieren, "auf persönlicher Ebene etwas wirklich sehr Nebensächliches" ist, und ich finde es auch nicht irrelevant, welche Haltung mein Gegenüber zum Inhalt meiner Beiträge hat.
Aber darüber haben wir schon diskutiert, das brauchen wir nicht zu wiederholen.
I want to be a mystery, yet be known
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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von LonesomeCoder » Dienstag 13. August 2019, 12:06

Tintenmalerin hat geschrieben:
Montag 12. August 2019, 19:42
Wenn ich dir die Rückmeldung gebe, dass ich deinen Diskussionsstil mir gegenüber herablassend und überheblich finde, dann liegt es bei dir, wie du darauf reagiert.
Du bist nicht die Einzige, die seinen Tonfall so empfindet. Mir und Seb-X etwa geht es genau so.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Trinity » Mittwoch 14. August 2019, 19:02

Hallo zusammen, ich springe mal in den Thread, ohne die Beiträge gelesen zu haben.

Das Thema "Selbsteinschätzung" macht auch mir immer wieder zu schaffen .... Kann es sein, dass viele von uns in den Spiegel sehen und einen Scorpaena scrofa zu sehen meinen – dabei sind wir eigentlich wunderbar schillernde, einzigartige Seepferchen (die an verzerrter Selbstwahrnehmung leiden)?

Bei mir changiert die Selbstwahrnehmung. Ich weiß, dass ich keine "typische" Schönheit bin – dafür habe ich ein zu markantes Gesicht. :kopfstand: Trotzdem kann ich mich durchaus hübsch finden, dann wieder das genaue Gegenteil davon. Der Gedanke, hässlich zu sein, hat sich bei mir in der Schulzeit eingepflanzt (ja, dezentes Mobbing war ein Thema) und führte gar dazu, dass ich es – im Beisein anderer Mädels – nicht wagte, in den Spiegel zu sehen. Ich "verbot" mir den Blick in den Spiegel, weil ich davon überzeugt war, mir mit meinem "bescheidenen" Aussehen keine Eitelkeit erlauben zu dürfen.
Kranker :fluchen: !

Mittlerweile hat sich meine Selbstwahrnehmung wesentlich gebessert, ich würde sagen: normalisiert. Es macht mich jetzt traurig, wenn ich daran denke, wie hart und unfair ich damals mit mir selbst ins Gericht gegangen bin. Rückbleibsel dieses "Selbsthasses" (?) sind dennoch geblieben, denn oft genug ertappe ich mich heute noch dabei, wie ich an mir selbst herummäkele oder mich schlecht mache – was keinen Sinn macht, anstrengend ist und letztlich nur Selbstsabotage zur Folge hat.

Auch blöd: Die Feststellung, dass ich zu Oberflächlichkeit neige. ("Sah ich gut aus auf dem Foto? Bin ich hübsch genug?") So ein Denkmechanismus will ich gänzlich abschaffen, weil ich spüre, dass er auf Unsicherheit beruht. Was nicht heißen soll, dass ich auf ein gesundes Maß an Eitelkeit (= Gepflegt sein, gut gekleidet etc.) verzichten will, das gar nicht. Es ist nur dieses Nach-Bestätigung-Heischen, das mir mächtig auf den Keks geht.

In diesem Sinne – waren das also meine Gedanken zum Mittwoch.
Ich grüße euch, schillernde Seepferdchen!

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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Ahab1985 » Mittwoch 14. August 2019, 20:05

Hallo erstmal

Also das problem mit der Selbsteinschätzung ist dass sie meisten vernichtend aussfählt bei mir auch so denk ich mal

Also fang ich mal an

Bin jetzt 34 Jahre alt hab uwei erlernte Berufe und bin i keinen von den zweien mehr tätig einmal aus hesundheitlichen Problemen und der zweite weil ich keine Stelle bekommen habe nun bin ich bei einer Bundesbehörde untergekommen die mich seit 3 jahren durch bayern schickt

Aber nunmal zum anfang an ich war ja schon immer recht fest (dick(er)) weis garned wie ich dünn aussehen würde 😁

War ja auch nie so das problem bis zu einem bestimeten alter aber abnehemn ging irgentwie nie da eher ein frustfressern in mir steckt

Dann kam dazu wenn meine kumpels weggingen musste ich im Familienbetrieb mitarbeiten und dann blieb das halt auch aus dauernde freunde hatte ich ein paar die mich aber auch nur brauchen konnten wenn kein anderer da wahr mittlerweile auch weg (alle)

So nun auch zudemwo ich mich ein paar mal durchringen konnte ein mädel anzusprechen bei der ersten wo ich mich mal traute kamm nur eiin schalendes lachen und das ende vom lied wahr das die ganze schule drüber lachte was ich mir da zugetraut habe

Und so ging das eigentlich die ganze zeit durch die schule
eine die mich eigentlich gut kannte meinte nachdem sie sich mal wieder bei mir ausgeheult hatte als freund bist du zwar lieb und nett doch fürs bett bis du zu fett des wahr auch das letzte mal das ich sie gesehen hab (hab sie nicht veräumt bloss keinen kontakt mehr😁) darauf hin wars mal lange ruhig da ich ja wusste du bist hässlich

In der erstwn lehre dann wahr wieder einmal eine Frau leider halt nur wieder ab in die Kumpel ecke während sie meinen kumpel um den finger gewickelt hat aber was solls wieder nur eine die einen anderen gewählt hat und das zieht sich eigentlich durch mein ganzes leben so durch

Hab zwar dann mal nen haufe abgenommen dann wurde ich aber krank (die es mir mit anderen menschen noch a bissal schwerer macht wie es e schon wahr) muss da jetzt echt heftige medis nehmen und die nebenwirkung nummer eins ist die gewichtszunahme allein schon durchs essen ankuclen (gefühlt 😁) also bin ichwieder da wo ich wahr als zwar lieber guter kerl der zu dick ist

Irhenwie hab ich mir aich mittlerweile angefangen Arbeitskolleginen usw. Als Schwester vorzustellen das ich da ned ins schwermen zu geraten machts. Mir auch einfacher weil da sowieso keine chancen bestehen würde denk ich zumindestens mal

So nun hab ich mal nur so einen kleinen Ausschnitt meines lebens beleuchtet und denk ich hab an diesen punkt genug gejammert

Danke fürs zuhörern bzw in diesem Falle lesen 😁
Für die ganzen schreibfehler Entscheidunge ich mich schon mal vorab😁

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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von yes_or_no » Mittwoch 14. August 2019, 20:33

Trinity hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 19:02


Auch blöd: Die Feststellung, dass ich zu Oberflächlichkeit neige. ("Sah ich gut aus auf dem Foto? Bin ich hübsch genug?") So ein Denkmechanismus will ich gänzlich abschaffen, weil ich spüre, dass er auf Unsicherheit beruht. Was nicht heißen soll, dass ich auf ein gesundes Maß an Eitelkeit (= Gepflegt sein, gut gekleidet etc.) verzichten will, das gar nicht. Es ist nur dieses Nach-Bestätigung-Heischen, das mir mächtig auf den Keks geht.
Du hast dir darüber ja schon viele Gedanken gemacht :)
Ich kann das auch etwas nachfühlen, mir gehts manchmal auch noch immer so, dass ich bei Fotos mich mit anderen vergleiche, meistens steh ich auf solchen Fotos abseits und hab ne ziemlich bescheuerte Mimik und Gestik drauf oder schau zur Seite und bin die einzige, die quasi wegguckt oder so ne unsichere Körperhaltung hat (Arme/Beine verschränkt).
Bei Selfies gehts besser oder wenn ich mich mit Selfie Stick selbst fotografier, aber bei Gruppenfotos könnt ich mich jedes Mal zu Tode schämen wie dumm ich wieder da stehe und wenn einer es dann auch noch auf FB hochlädt und ich mir nur denke, wahrscheinlich hab ich ihnen das Foto versaut.
Aber ja, ich will das auch ablegen. Oder mich vielleicht einfach selbstsicherer auf Fotos hinstellen, aber meistens kann ich mich nicht gescheit entscheiden, wenn jemand ein Foto machen mag, ob ich zur Seite springen oder lächeln und hingucken soll, was dann manchmal eben zu Murks führt.

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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Trinity » Donnerstag 15. August 2019, 00:30

yes_or_no hat geschrieben:
Mittwoch 14. August 2019, 20:33

Du hast dir darüber ja schon viele Gedanken gemacht :)
Ich kann das auch etwas nachfühlen, mir gehts manchmal auch noch immer so, dass ich bei Fotos mich mit anderen vergleiche, meistens steh ich auf solchen Fotos abseits und hab ne ziemlich bescheuerte Mimik und Gestik drauf oder schau zur Seite und bin die einzige, die quasi wegguckt oder so ne unsichere Körperhaltung hat (Arme/Beine verschränkt).
Bei Selfies gehts besser oder wenn ich mich mit Selfie Stick selbst fotografier, aber bei Gruppenfotos könnt ich mich jedes Mal zu Tode schämen wie dumm ich wieder da stehe und wenn einer es dann auch noch auf FB hochlädt und ich mir nur denke, wahrscheinlich hab ich ihnen das Foto versaut.
Aber ja, ich will das auch ablegen. Oder mich vielleicht einfach selbstsicherer auf Fotos hinstellen, aber meistens kann ich mich nicht gescheit entscheiden, wenn jemand ein Foto machen mag, ob ich zur Seite springen oder lächeln und hingucken soll, was dann manchmal eben zu Murks führt.
@Körperhaltung/Körperkasper: Ich wollte auf dem letzten Gruppenbild (Ganzkörper vorm Italiener) mal so möglichst feminin/lässig ein Knie leicht einknicken – gesagt, getan.
Als ich das Ergebnis sah, musste ich über mich selbst lachen: Ich sah total bescheuert aus. Fazit: Posen überlasse ich besser anderen, die‘s können.

Früher habe ich Kameras gern ignoriert. Keine gute Idee, wenn du mitten im Gespräch geknipst wirst. Mittlerweile hab ich den Clou raus: Mit einem breiten Lächeln kann man nichts falsch machen! 😄

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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Melli » Donnerstag 15. August 2019, 01:32

Ich mag Fotographiertwerden nicht, weil ich das in meiner Kindheit nur als Krampf kennengelernt habe. Das war alles gestellt. Ungefähr so authentisch wie Food Photography 🤢

Vielleicht haben manche Menschen hinter der Kamera doch sowas ähnliches wie den Bösen Blick 😱

Bin auch nicht so erzogen, daß ich an narzißtischen Vergnügungen Gefallen finden könnte.

Eigentlich könnte ich sogar ohne Spiegel leben. Zum Zähneputzen im Badezimmer brauche ich das nicht wirklich :zaehneputzen:

Das sagt jetzt nicht viel über meine Selbsteinschätzung, aber ich finde das für mich durchaus ok so. Ich mag keinen unnötigen Aufwand :oops:
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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Hoppala » Donnerstag 15. August 2019, 05:29

Tintenmalerin hat geschrieben:
Montag 12. August 2019, 19:42
Hoppala hat geschrieben:
Donnerstag 25. Juli 2019, 18:43
wenn du [...] den Autor nicht gut kennst: wie kommst du zu der Annahme, mit ihm emphatisch sein können
Die Tatsache, dass da ein Mensch hinter der Tastatur sitzt, grundlegende (sicherlich subjektiv eingefärbte) Menschenkenntnis, Einfühlungsvermögen und Sich-Eindenken-können. Dasselbe wie bei jedem anderen Menschen auch.
Du bist also emphatisch mit deinem allgemeinen Gesamtmenschen - bzw. deiner Vorstellung davon. Mir liegt es fern, die individuellen Themen und Äußerungen eines Gegenübers in eine so verallgemeirnde Rahmenvorstellung zu stecken.
Dass allgemein üblicher Anstand und Respekt gewährleistet sein sollten, habe ich nicht ausgeblendet. Im Gegenteil. Ich beziehe mich auf das, was ich sicher vom Gegenüber weiß: das sind seine hier geschriebenen Worte. Alles darüber hinaus hat mit dem realen Menschen notwenidgerweise nur zufällig zu tun. Ausnahmen: Ichkenne ihn in realiter hinreichend, und kann dadurch den Wortgebrauch individueller interpretieren. Sebst dann fehlen mir in der konkreten Interaktion Mimik, Gestik, Tonfall und praktisch alles, was ein paar "gedruckte" Sätze von einem lebendig agierenden Menschen unterscheidet.
Dir fehlen nahezu sämtliche individuelle Wahrnehmungshinweise über diesen Menschen. Dir fehlt jegliche indiivuelle Kenntnbis dieses Menschen. Deine "Empathie" lässt dich im Regelfall hier nicht mit dem Gegenüber einen Dialog führen, sondern mit deiner Idee davon. Das meiste ist dann gedanklich "hinzugedichtet".
Deswegen "funktionieren" beispielsweise auch Pflegeroboter z. B. in Japan. Die Gepflegten fühlen sich umsorgt, weil sie der Maschinen mit "Empathie" begegnen - ihrer gedanklichen Hinzudichtung, was am realen Menschen fehlt. Ebenso erklärt sich, wieso es Menschen gibt (anscheinend wenge, aber immerhin), die die sprechenden Spionageeinrichtungen im Haushalt (Alexa & Co) mit Gefühlen bedenken. Kuscheltiere für Kinder funktionieren ähnlich. Ich sag ja nicht, dass es das nicht gibt und dass es nicht funktioniert oder dass es schlecht sei. Ich sage: es steht "sehen und verstehen, was wirklich ist" im Wege, wenn alles, was wir von der anderen Person kennen, ein paar geschriebene Sätze sind.
Tintenmalerin hat geschrieben:
Montag 12. August 2019, 19:42
wenn du nicht glaubst, was da steht - und den Autor nicht gut kennst
da du den einzigen verfügbaren Infromationen ja keinen Wahrheitsgehalt zschreibst? Oder dir selbst aussuchst, was du glaubst und was nicht - mit ebenso wenig sachlicher Basis?
Auch hier wirkt es auf mich so, als hättest du deine Formulierung mit Bedacht genau so gewählt, dass ich möglichst schlecht dastehe. Als würde ich mir etwas einbilden und völlig irrational reagieren.
Du suggerierst, dass die "einzigen verfügbaren Informationen" in deiner Aussage besteht, keinen Vorwurf intendiert zu haben. Das stimmt aber nicht, du hast noch mehr geschrieben als das. Davor. Vermutlich sagt dir der Begriff "Kongruenz" was.
Diese Aussage; "die ja wohl mit dem allgemeinen Vorhalt gleich mal mit vom Tisch gewischt werden soll, aber halt gar nicht trifft; dem oberflächlichen Leser aber - zumal in der Wiederholung - was anderes suggerieren kann" mag vielleicht nicht als Vorwurf intendiert gewesen sein, aber sie impliziert subtile Manipulation. Was in meinen Augen eine Unterstellung ist.
Zunächst mal: ja ich versuche mich klar und deutlich auszudrücken. Wenn meine Meinung deiner widerspricht, kann man diese Klarheit als besondere Dreistigkeit auslegen. Die klassische britische Methode ist zum Beispiel anders als die klassisch deutsche: Briten äußern wohlwollend zustimmende Sätze. Die sind aber kulturell so kodfiziert, dass das Gegenüber versteht: "Du redest Unsinn". Ein "I don' t agree" kann je nach Kontext schon fast eine Kriegserklärung sein. Ich bevorzuge es klarer. Ob du dann dabei für wen auch immer - auch dich selbst - "schlecht aussiehst", ist jenseits meiner Absichten und Möglichkeiten. (Ich hege den Verdacht, dass die Tatsache, von mir Widerworte zu bekommen, im Foren-Sympathie-Ranking sogar Pluspunkte bringt ... :-) )
Es "wirkt" auf dich. Du äußerst Verdächte. Okay. Da steht aber noch der pure Wortgehalt. Der scheint dir weniger wichtig zu sein, als dass, was du emotional empfindest, wenn du lies?. Ich kenn dich nicht. Ich kann nicht in die ZUkunft sehen. Jenseits von Anstand und Aufichtigkeit kann ich das nicht im Vorwege berücksichtigen.
Zu meiner Formulierung: Ich habe eine Vermutung geäußert. "soll ja wohl". Wenn für dich (kritische) Vermutungen über die Absicht deiner Äußerungen als Unterstelliung gelten, verbietet sich jede Verständnisinterpretation über den reinen Wortlaut hinaus. "Empathie" erst Recht.
Ich habe geschrieben: "suggerieren kann". Ich habe nicht geschrieben "suggeriert". Es ist also meine vorsichtige Beurteilung dessen, was deine Worte auswirken können. Ob du das beabsichtigst oder nicht, ist nicht ausgesagt. Von daher ist es eine auf deine Äußerung, nicht auf dich bezogene Aussage.
Indem du einerseits einen besonders sachlichen, nicht interpretierenden Ton praktisch voraussetzt ( ansonsten Risiko der "Unterstellung"), andererseits die gar nicht mitgeteilten Absichten und Emotionen mit deinen eigenen Ideen auffüllst, schaffst du dir dein "möglichst schlecht dastehen" selbst. Ich bin anderer Meinung, ich argumentiere dafür, du hast eine Meinung, die meine angreift, und ich weise auf die Schwachstellen deiner Meinung hin.
Du beziehst das auf dich. Wolte ich das verhindern, könnte ich jetzt nur noch "ach ja, so kann man das natürlich auch sehen" hinschreiben. Was richtig wäre. Aber eine thematische Auseinandersetzung, ein Voneinanderlernen bei dieser Konstellation schon im Ansatz erstickt.
Tintenmalerin hat geschrieben:
Montag 12. August 2019, 19:42
ch habe lediglich dasselbe getan wie du und - ohne dir entgegen zu kommen - aus meiner Perspektive formuliert. Wiederholt habe ich es nur, um den Kontext für einen anderen Beitrag klarzustellen.
Letztendlich habe ich schlicht keinen Grund, deiner Aussage mehr zu vertrauen als meiner eigenen Sichtweise. Und erst recht nicht, deiner erklärten Absicht mehr Gewicht beizumessen als meiner eigenen Einschätzung bzw. emotionalen Getroffenheit.
Von "mehr" ist nicht die Rede. Es geht überhaupt nicht um mehr oder weniger. Es geht um Vertrauen in die geäußerte Absicht des Gegenübers - ohne weitere Informationen - Ja oder Nein. Ich glaube, dass du dich emotional getroffen fühlst, wenn du das äußerst. Du glaubst mir nicht (das hast du ja jetzt geäußert), dass die von dir hineinterpretierten Absichten deshalb von mir nicht explizit geschrieben wurden, weil sie nicht gegeben sind.

Du hast folglich nicht lediglich dasselbe getan wie ich. Du misstraust mir und meinen geäußerten Absichten und bringst das zum Ausdruck.
Tintenmalerin hat geschrieben:
Montag 12. August 2019, 19:42
Wenn ich dir die Rückmeldung gebe, dass ich deinen Diskussionsstil mir gegenüber herablassend und überheblich finde, dann liegt es bei dir, wie du darauf reagiert. Du kannst es dir einfach machen, indem du diesen Kladderadatsch ignorierst, weil er dir zu unübersichtlich ist.
Aber ich glaube nicht, dass es das wirklich einfacher macht.
Mal angenommen, du würdest mit deiner Freundin einen Irland-Urlaub planen. Sie will unter anderem gerne nach Dublin, du buchst aber eigenmächtig eine Wandertour, die an Dublin nicht mal vorbeiführt. Wenn du dann darauf beharren würdest, dass das schon richtig so ist - "Ich hab doch gesagt, dass Städte uninteressant sind, darauf müssten wir uns nur einigen." - müsstest du auch ggf. alleine fahren.
Ich reagiere auf deine Empfindung, indem ich sie zur Kenntnis nehme. Eventuell kann ich dir noch mitteilen, dass mir deine hinzunterpretierten Absichten fern liegen. Individuell speziell für dich und deine mit unbekannten Besodnerheiten formulierte Texte kannst du frühestens bekommen, wenn ich dich gut genug persönlich kenne. Und solche Texte würde ich dann sicher nicht mehr in einem quasi öffentlichen Forum posten.
Und ich kann dir darlegen, warum und dass du eventuell überlegen kannst, inwiefern deine Empfindungen tatsächlcih auf meine Absichten und Worten beruhen, oder auf deiner Art, mit Geäußertem umzugehen. Die situativen Umstände zu berücksichtigen. Die schlichte Tatsache, dass du praktisch nichts Wesentliches von mir weißt, außer dem, was ich hier schreibe. Und ich nicht von dir.
Dein Dublin-Beispiel kann ich in keinen Zusammenhang mit dem Thema bringen, sorry. Da sagen Person A und Person B je einander widersprechende Wünsche und Vorlieben, deren Konsequenzen in der konkreten Situation beide betreffen. Und Person B handelt dann einseitig für beide und fordert, dass Person A ihre Wünsche seinen unterordnet.

Wünsche und Vorlieben sind in unseren Dialog noch gar nicht aufgetaucht. Auch keine Handlungen, die den anderen nötigen, seine Position aufzugeben.
Hier geht es nur um gleichwertige Akzeptanz der von beiden Personen geäußerten Darlegungen. Akzeptanz heißt nicht, dass man es nicht für falsch bzw. fehlerhaft halten kann. Und das argumentativ zu vertreten, ist ein besonderes Ernstnehmen dieser fehlerhaften Darlegung. Ignoranz ist keine Akzeptanz.
Tintenmalerin hat geschrieben:
Montag 12. August 2019, 19:42
Ich habe keinen Anlass, von dir was zu halten, was über deine Art, in einem Schriftforum mit Unbekannten Textchen auszutauschen, hinausgeht. Und das ist auf persönlicher Ebene etwas wirklich sehr Nebensächliches.
Ich finde nicht, dass meine Art, zu kommunizieren, "auf persönlicher Ebene etwas wirklich sehr Nebensächliches" ist, und ich finde es auch nicht irrelevant, welche Haltung mein Gegenüber zum Inhalt meiner Beiträge hat.
Aber darüber haben wir schon diskutiert, das brauchen wir nicht zu wiederholen.
Ich will hier nicht erneut darlegen, dass wir hier einen schrifltihen Dialog führen, dem eine große Menge fehlt, um persönliche "Kommunikation" zu sein. Ich bin mir des sehr unsauberen und irreführenden Gebrauchs des Wortes "Kommunikation" im Alltag bewusst.
Deine Art zu kommunizieren kenne ich nicht. Ich kenne nur deine Art, hier Beiträge zu schreiben. Ich hoffe sehr und gehe davon aus, dass deine Kommuniaktion weit darüber hinaus geht. Meine Hlatung zu deinen Beiträgen habe ich deutlich gemacht. Ich gehe davon aus, dass du viel mehr bist als deine Beiträge. Aber dazu kann ich mangels Kenntnis nix sagen.
Ist aber bestimmt super! Soviel Vorschuss darf sein.
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