Probleme bei der Selbsteinschätzung

Rund um die persönliche Situation, Erlebnisse und was einem auf dem Herzen liegt

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Captain Unsichtbar
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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Captain Unsichtbar » Freitag 19. Juli 2019, 18:47

TheHoff hat geschrieben:
Freitag 19. Juli 2019, 16:05
Hier gibt es so einige Entwickler/Programmierer, oder täuscht das?
Viele Programmierer? Gut möglich, ich bin allerdings keiner davon. :lol:
alex321 hat geschrieben:
Freitag 19. Juli 2019, 16:21
Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Freitag 19. Juli 2019, 10:05
Musst du auch nicht. Hoppalas Einstellungen und Wertevorstellungen sind zum Glück auch nicht das Mass aller Dinge.
Gerade auch für Menschen, die gerne mal zur Grübelei neigen, ist Zocken eine gute Methode um abzuschalten, sich eine Weile einfach mal auf etwas anderes zu fokussieren.
Eben. Mein Kopf ist immer am denken und grübeln. Ich kann einfach nicht nichts tun. (Angeblich kann man nach denken sogar süchtig sein.)
Abschalten kann ich nur wenn meine ganze Aufmerksamkeit in Anspruch genommen wird, z.B. von einem fesselnden oder schwierigen Spiel. Vogelgezwitscher reicht da bei weitem nicht aus.
Ja das geht mir ähnlich. Und hinterher fühle mich meist dann wieder energiegeladen oder inspiriert. Und er Kopf ist wieder frei für neue Gedanken.
"I never asked for this."

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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Reinhard » Freitag 19. Juli 2019, 18:51

Hoppala hat geschrieben:
Freitag 19. Juli 2019, 16:46
Du fühlst dich also nach enem ausgiebigen Daddeln erholt und frisch und beginnst die nächste mehrstündige Arbeitssession? Oder fällst wenigstens rundrum zufrieden ins Bett und freust dich, dereinst an deinem Lebensende an das Erlebnis zurückdenken zu können?

Ach naja ... ich erinnere mich noch heute an ein Ego-Shooter-Match am 25. bis 26. Dezember 2013, das ging über mehrere Stunden, 7 oder so, bis 5 Uhr früh, aber ich weiß nicht genau, wann es angefangen hat. Leute kamen und gingen und manche kamen wieder und wunderten sich, dass es immer noch läuft. Und es war anstrengend und ich war am Ende hündemüde, aber ich wollte unbedingt das Ende erleben, das habe ich dann auch und ich weiß noch, ich war im Gewinnerteam. :gewinner: :D :D
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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Hoppala » Freitag 19. Juli 2019, 23:34

Introversion und Extroversion
yes_or_no hat geschrieben:
Freitag 19. Juli 2019, 17:38
Und es bringt auch wenig, wenn jemand mir das dann unter die Nase reibt oder mein Hobby/Job dafür verantwortlich macht. Es würd mir mehr bringen, wenn er sagen würd: "Oh das klingt doch interessant" :) . Dann würd ich mich angenommen fühlen. Ich glaub auch, dass Leute oft dann "Das wär nichts für mich" sagen, wenn sie das Thema wechseln wollen. Das heißt dann vielleicht übersetzt: Bitte quatsch mich nicht weiter mit diesem völlig lahmen Hobby/Job/etc zu.
Natürlich wieder nur meine Interpretation... keine Ahnung ....
Du vermutest viel über die Absichten und Beweggründe deiner Mitmenschen, und anscheinend oft nichts, was für dich positiv ist.
Umgekehrt: woher soll jemand anderer wissen, dass du nicht seine ehrlich-spontane Reaktion, sondern Bestätigung von ihm willst? Warum interpretierst du die Antwort negativ als "unter die Nase reiben"? Da ist vielleicht in der Tat eher dein wunder Punkt der Auslöser, als die Äußerung oder der andere?
yes_or_no hat geschrieben:
Freitag 19. Juli 2019, 17:38
Aber ich kann das Problem nur selbst lösen, indem ich lern, rechtzeitig selbst das Thema zu wechseln, mich abzugrenzen und selbstbewusster aufzutreten.
Ich denke, du übersiehst da Optionen. Bzw. Warum ist "Thema wechseln/abgrenzen" für dich "selbstbewusst"? Kann sein, muss nicht.
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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Hoppala » Freitag 19. Juli 2019, 23:49

Captain Unsichtbar hat geschrieben:
Freitag 19. Juli 2019, 18:47
Ja das geht mir ähnlich. Und hinterher fühle mich meist dann wieder energiegeladen oder inspiriert. Und er Kopf ist wieder frei für neue Gedanken.
Hm
Das entspricht nicht dem, was ich über die physiologischen Abläufe bei Daddeln weiß. Die sind eigentlich allesamt mit höherer, kognitiver und (einseitiger) emotionaler Anstrengung und damit einhergehend forcierter Erschöpfung verbunden.
Aber ich nehm die subjektive andere Wahrnehmung mal zur Kenntnis.

Wundere mich aber, warum bei ähnlich gelagerten Jobs Aufputschmittel so ein großes Thema sind, wenn man doch nur Menschen finden müsste, die sich dabei erholen können? Das werden wir hier nicht klären können. Ich sehe aber durchaus eine Diskrepanz zwischen einer positiven Daddelwahrnehmung und gängigen professionellen Einschätzungen dazu.

Ich rede nicht von "zwischendurch mal 10 min kurz und ansonsten sinnbefreit ablenken".
Reinhard hat geschrieben:
Freitag 19. Juli 2019, 18:51
Ach naja ... ich erinnere mich noch heute an ein Ego-Shooter-Match am 25. bis 26. Dezember 2013, das ging über mehrere Stunden, 7 oder so, bis 5 Uhr früh, aber ich weiß nicht genau, wann es angefangen hat. Leute kamen und gingen und manche kamen wieder und wunderten sich, dass es immer noch läuft. Und es war anstrengend und ich war am Ende hündemüde, aber ich wollte unbedingt das Ende erleben, das habe ich dann auch und ich weiß noch, ich war im Gewinnerteam. :gewinner: :D :D
Das geht - anderes als die Antwort von Captain Unsichtbar - leider nicht auf meine Frage ein.
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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Reinhard » Samstag 20. Juli 2019, 07:49

Hoppala hat geschrieben:
Freitag 19. Juli 2019, 23:49
Reinhard hat geschrieben:
Freitag 19. Juli 2019, 18:51
Ach naja ... ich erinnere mich noch heute an ein Ego-Shooter-Match am 25. bis 26. Dezember 2013, das ging über mehrere Stunden, 7 oder so, bis 5 Uhr früh, aber ich weiß nicht genau, wann es angefangen hat. Leute kamen und gingen und manche kamen wieder und wunderten sich, dass es immer noch läuft. Und es war anstrengend und ich war am Ende hündemüde, aber ich wollte unbedingt das Ende erleben, das habe ich dann auch und ich weiß noch, ich war im Gewinnerteam. :gewinner: :D :D
Das geht - anderes als die Antwort von Captain Unsichtbar - leider nicht auf meine Frage ein.
Es war ein Beispiel für "fällst rundrum zufrieden ins Bett und freust dich, dereinst an deinem Lebensende an das Erlebnis zurückdenken zu können". Am Lebensende weiß ich natürlich nicht ... aber es war ein Erlebnis und ich hatte was geschafft (mehr das Durchhalten als das Gewinnen).
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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Hoppala » Samstag 20. Juli 2019, 12:35

Reinhard hat geschrieben:
Samstag 20. Juli 2019, 07:49
Am Lebensende weiß ich natürlich nicht ...
Dann ist es keine Antwort auf meine Frage.

Die Frage lautet übrigens nicht, dass du dich am Lebensende freust, daran zu denken. Sondern dass du dich jetzt freust, am Lebensende daran denken zu können. So Motto in der letzten Sekunde: "Ja, das war es wert! Damals die Daddelrunde! Nix verpasst!"
Dass du dich auf dein Bett freust, wenn du hundemüde bst, ist irgendwie für sich kein besonderer Indikator für die Qualität der vorhergehenden Tätigkeit.
Aber, wenn du zufrieden ins Bett gehst.
Im "Gewinnerteam" zu sein befriedigt dich entsprechend?
Oder 7 Stunden Daddeln haben das erreicht?
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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Tania » Samstag 20. Juli 2019, 12:45

Hoppala hat geschrieben:
Samstag 20. Juli 2019, 12:35
Aber, wenn du zufrieden ins Bett gehst.
Im "Gewinnerteam" zu sein befriedigt dich entsprechend?
Oder 7 Stunden Daddeln haben das erreicht?
Klang eher nach den 7 Stunden durchhalten .... ... auch wieder etwas, das man mit Sex nicht hinkriegt ...

Episches Event - und Reinhard war dabei :cheerleader:

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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Reinhard » Samstag 20. Juli 2019, 13:08

Tania hat geschrieben:
Samstag 20. Juli 2019, 12:45
Hoppala hat geschrieben:
Samstag 20. Juli 2019, 12:35
Aber, wenn du zufrieden ins Bett gehst.
Im "Gewinnerteam" zu sein befriedigt dich entsprechend?
Oder 7 Stunden Daddeln haben das erreicht?
Klang eher nach den 7 Stunden durchhalten .... ... auch wieder etwas, das man mit Sex nicht hinkriegt ...

Episches Event - und Reinhard war dabei :cheerleader:
Genau das. :daumen: :umarmung2:
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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Hoppala » Samstag 20. Juli 2019, 14:19

Reinhard hat geschrieben:
Samstag 20. Juli 2019, 13:08
Tania hat geschrieben:
Samstag 20. Juli 2019, 12:45
Klang eher nach den 7 Stunden durchhalten .... ... auch wieder etwas, das man mit Sex nicht hinkriegt ...

Episches Event - und Reinhard war dabei :cheerleader:
Genau das. :daumen: :umarmung2:
Hm. 7 Stunden durchhalten Prix de Eurovision gucken, oder alles Geschirr im Schrank abspülen, schaffen es aber wohl nicht. Oder doch?
Es kann irgendwie nicht nur um die 7 Stunden durchhalten gehen.
7 Stunden Daddeln kann man ja auch nach Belieben widerholen, wenn man will.
Was gibt den Kick - der einen denken lässt: wenn ich jetzt sterbe, war's das als meine letzte Tat Wert!
Steht der Daddelverlauf irgendwo aufgezeichnet im Regal, als Referenz für was auch immer? Hat das Dabeisein Menschen glücklich gemacht? Wäre es weniger zufriedenstellend, hätte es nur 5 Stunden gedauert - oder 9? Oder man nach 7 Stunden ausgeschieden, andere machen aber weiter? Fragen über Fragen ... denn dass Daddeln lang dauern kann, kann ich mir vorstellen. Dass es "nach 7 Stunden gewonnen" eine episch emotionale Wirkung hat, nicht.

Das ist nicht mit nem Tennismatch vergleichbar, wo man mit allen Sinnen dabei ist, um am Ende McEnroe in die Knie zu zwingen. Man guckt auf nen platten Bildschirm und das Hirn arbeitet sich tot, damit am Ende "Gewinner" da steht ... wie gesagt, wie fehlt da einfach das gewichtige emotionale Element.
Vielleicht so'n bsschen wie Reinhard der Kick beim Beziehungsuchen. Nur dass ich Daddeln probiert habe. Und das war ganz gewiss nicht dabei.
Ich kenne auch epische Brettspiele. Die wurden dann auch schon mal nachts unterbrochen, um am nächsten Mittag wieder aufgenommen zu werden (7 Stunden ... pöh!) ... hat Spaß gemacht (vor allem wegen der beteiligten ebenso enthusiastischen Mitspieler, mit denen man bei diesem Spiel live und persönlich ständig kommunizierte -"Diplomacy" - für die Spiele-Nerds), viel gelernt dabei; aber denkwürdig am Lebensende? Wiederholenswert? Empfehlenswert? Nein.
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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Reinhard » Samstag 20. Juli 2019, 14:41

Dann verstehst du es halt nicht. Bild

(Ja, ich weiß, das ist jetzt unemotionales Rückzugsverhalten, oder vielleicht sogar passiv-aggressiv, aber: grrrr.)

Du wolltest ein Beispiel für emotionale Momente beim Spielen, und ich habe ein Beispiel dafür; und ob du das Beispiel anerkennen willst oder nicht liegt komplett bei dir. Tu es oder lass es. Aber welche Rechtfertigung für deine Entscheidung auch immer du meinst, mir entgegenwerfen zu müssen, das wird meine Sichtweise einfach nicht ändern. Eben weil es für mich episch war und deine Argumente sind nur Textzeilen in einem Internetforum.


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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Melli » Samstag 20. Juli 2019, 15:02

Wahrscheinlich habe ich nun meinerseits Probleme mit meiner "Selbsteinschätzung" :? Ich würde mir nicht getrauen, ca. 1-2 Handvoll von Ereignissen, Personen oder Dingen herauszusuchen, von denen ich denken könnte, die hätten mein Leben lebenswert gemacht :( Mag ja sein, daß mit dem Alter die Euphorien nachlassen :oops: Aber anscheinend auch die Verdrängungen. Die vermisse ich bestimmt nicht :schwarzekatze:

Eine Arbeit gut machen, hat natürlich was. Und zwar so, daß man sich selbst sagen kann, das war gut. Nicht weil man sich das sagen muß...

Aber wer würde schon denken, es sei alles wert gewesen, beschützt in einer großen Muschel im Dschungel zu liegen und zu meditieren, während Sonne und Gewitter über einem hinwegziehen?
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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Tania » Samstag 20. Juli 2019, 15:05

Hoppala hat geschrieben:
Samstag 20. Juli 2019, 14:19

Was gibt den Kick - der einen denken lässt: wenn ich jetzt sterbe, war's das als meine letzte Tat Wert!
Das ist nichts, was man verstehen muss. Aber man kann akzeptieren, dass es Menschen gibt, die so empfinden.

Mir hat auch schon mal jemand vorgeschwärmt, dass er alle 48 Spiele der legendären 1984er Schach-WM verfolgt hat. Jemand anderes von der Teilnahme an der Loveparade in Berlin. Ein anderer von 5 Helene-Fischer-Konzerten. Nichts davon wäre für mich erinnerungswürdig oder emotional berührend, aber ich bin sicher, für diese Leute war es echt ein super Erlebnis - inklusive hochemotionaler Momente.

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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Festgefahren » Samstag 20. Juli 2019, 15:46

Manchmal glaube ich auch, dass ich meine Wirkung auf andere irgendwie falsch einschätzen muss. Ich kann nicht so schlimm aussehen, es gab jedenfalls Interessentinnen, denen ich optisch zusagte. Aber wenn ich mich näher im Spiegel betrachte komme ich nicht drum herum mir zu überlegen, ob das nicht ziemliche Ausnahmen waren, oder, ob ich nicht seit dem mitmal doch merklich optisch unattraktiver wurde.
Dass ist zu ruhig bin merke ich selbst und auch andere merken es mal an. Also wahrscheinlich ist es sehr ausgeprägt, weil so schnell wird ja nichts angemerkt.
Wo ich manchmal schwanke ist, ob es für eine gebildete Frau, die trotz Bildung keine Unsummen verdient nicht doch akzeptabel sein kann, wenn der Mann bei der Bildung ein wenig versagt hat oder ob ich das wettmachen könnte. Aber tendenziell wird sich von Frauenseite ja sowohl bei Einkommen als auch bei Bildung nicht nach unten orientiert.
Es ist aber halt auch irgendwie unmöglich ehrliches Feedback zu bekommen, außer, man wertet seine Flirterfolge aus und ich flirte nicht wirklich.

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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Ringelnatz » Samstag 20. Juli 2019, 16:26

Hoppala hat geschrieben:
Samstag 20. Juli 2019, 14:19
aber denkwürdig am Lebensende? Wiederholenswert? Empfehlenswert? Nein.
Hoppala, lass doch andere Leute anders sein als du. Wieso ist nur deine Sicht der Dinge allumfänglich richtig? Ich finde es recht anstrengend, sowas immer wieder von dir zu lesen...
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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von yes_or_no » Samstag 20. Juli 2019, 16:58

Hoppala hat geschrieben:
Freitag 19. Juli 2019, 23:34
Introversion und Extroversion
yes_or_no hat geschrieben:
Freitag 19. Juli 2019, 17:38
Und es bringt auch wenig, wenn jemand mir das dann unter die Nase reibt oder mein Hobby/Job dafür verantwortlich macht. Es würd mir mehr bringen, wenn er sagen würd: "Oh das klingt doch interessant" :) . Dann würd ich mich angenommen fühlen. Ich glaub auch, dass Leute oft dann "Das wär nichts für mich" sagen, wenn sie das Thema wechseln wollen. Das heißt dann vielleicht übersetzt: Bitte quatsch mich nicht weiter mit diesem völlig lahmen Hobby/Job/etc zu.
Natürlich wieder nur meine Interpretation... keine Ahnung ....
Du vermutest viel über die Absichten und Beweggründe deiner Mitmenschen, und anscheinend oft nichts, was für dich positiv ist.
Umgekehrt: woher soll jemand anderer wissen, dass du nicht seine ehrlich-spontane Reaktion, sondern Bestätigung von ihm willst? Warum interpretierst du die Antwort negativ als "unter die Nase reiben"? Da ist vielleicht in der Tat eher dein wunder Punkt der Auslöser, als die Äußerung oder der andere?
Hui, Fragen über Fragen :P
Hier in diesem Thread gings halt um negative Dinge, ich vermute manchmal auch positive Dinge. Ich seh es auch, wenn ich zb was sag, was andere entweder interessant oder geistreich oder einfach witzig fanden und merk es, wenn Menschen mich mögen (wobei ich das eher bei Frauen merk, bei Männern zweifle ich da oft noch und zerrede es wieder :P ).
Ich hab zwar nen Problemhintergrund und ja mich holt oft meine Vergangenheit noch ein - aber ich glaube, du hältst mich tatsächlich für etwas verlorener als ich es bin ;)

Direkte Kritik ist mir dann wichtig, wenn es um unpersönliche Dinge geht, wo ich selbst kaum Ahnung hab. Hingegen bei persönlichen Entscheidungen wie Hobby, Job oder ob ich allein campen geh, geht "fremde" erst mal nichts an, zumindest nicht so weit, dass sie mir da ihre Beurteilung abgeben müssen.
Und wie ich bereits geschrieben hab, weiß ich ja, dass nicht jeder es böse meint, dem dann ein "mir wär das zu fad/einsam/traurig" rausrutscht, es böse meint. Aber ich mag es halt nicht. Ich muss es auch nicht mögen ^^

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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von yes_or_no » Samstag 20. Juli 2019, 17:03

Ringelnatz hat geschrieben:
Samstag 20. Juli 2019, 16:26
Hoppala hat geschrieben:
Samstag 20. Juli 2019, 14:19
aber denkwürdig am Lebensende? Wiederholenswert? Empfehlenswert? Nein.
Hoppala, lass doch andere Leute anders sein als du. Wieso ist nur deine Sicht der Dinge allumfänglich richtig? Ich finde es recht anstrengend, sowas immer wieder von dir zu lesen...
Ich find auch, dass du wenig Vertrauen in Lösungen zu haben scheinst, die nicht direkt von dir kommen.
Ich bin nicht perfekt, aber auch nicht so verloren, wie du es hinstellst. Wenn ich dir auf irgendwas antworte, interpretierst du manchmal sehr negative Dinge rein.
ZB dass ich nur merke, wenn jemand mich ablehnt - genauso merk ichs aber tatsächlich auch, wenn jemand mich mag - aber das war von diesem Thread eben nicht das Thema :P Zumindest nicht in unseren letzten Beiträgen.

Tipps geben ist super, seine Meinung sagen immer ok - aber naja, ich find, du stellst manchmal ein bisschen zu viele Fragen ---- und das zu viele aufeinanderfolgende Runden. Wenn jemand EINMAL was von mir zitiert, freu ich mich natürlich, weil es heißt, dass meine Nachrichten gelesen wurden. Aber wenn bei der dritten Antwort von mir immer noch 20 Rückfragen kommen, wird es tatsächlich etwas anstrengend, da muss man irgendwie merken, dass man vielleicht zu verschieden ist, um sich gegenseitig effizient helfen zu können.

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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Hoppala » Samstag 20. Juli 2019, 21:34

Reinhard hat geschrieben:
Samstag 20. Juli 2019, 14:41
Dann verstehst du es halt nicht. Bild

(Ja, ich weiß, das ist jetzt unemotionales Rückzugsverhalten, oder vielleicht sogar passiv-aggressiv, aber: grrrr.)

Du wolltest ein Beispiel für emotionale Momente beim Spielen, und ich habe ein Beispiel dafür; und ob du das Beispiel anerkennen willst oder nicht liegt komplett bei dir. Tu es oder lass es. Aber welche Rechtfertigung für deine Entscheidung auch immer du meinst, mir entgegenwerfen zu müssen, das wird meine Sichtweise einfach nicht ändern. Eben weil es für mich episch war und deine Argumente sind nur Textzeilen in einem Internetforum.


Danke für nix. :hut:
Ich wollt's nur näher / für mich nachvollziehbar erläutert haben. Und habe dafür mein derzeitiges Verständnis skizziert, damit für dich eventuell meine Erkenntnislücke erkennbar wird. Zu rechtfertigen gibt es gar nix, und werfen eigentlich auch nicht.

Auch "episch" ist für mich erst mal nix, was mehr aussagt als einen relativ langen Strang von irgendwas.

Wer sich nicht verständlich macht, wird sich in der Situation sehen, nicht verstanden zu werden.
Ob das im Einzelfall ein Verlust ist, ist natürlich persönliche Wertung und Entscheidung.
Tania hat geschrieben:
Samstag 20. Juli 2019, 15:05
Hoppala hat geschrieben:
Samstag 20. Juli 2019, 14:19

Was gibt den Kick - der einen denken lässt: wenn ich jetzt sterbe, war's das als meine letzte Tat Wert!
Das ist nichts, was man verstehen muss.
Hier geht's um Wollen. Meinerseits.
Und da wir von Gefühlen reden: es ist sicher auch weniger Verstehen, als Nachvollziehen können.
[/quote]
Ringelnatz hat geschrieben:
Samstag 20. Juli 2019, 16:26
Hoppala hat geschrieben:
Samstag 20. Juli 2019, 14:19
aber denkwürdig am Lebensende? Wiederholenswert? Empfehlenswert? Nein.
Hoppala, lass doch andere Leute anders sein als du. Wieso ist nur deine Sicht der Dinge allumfänglich richtig? Ich finde es recht anstrengend, sowas immer wieder von dir zu lesen...
Steht da irgendwo "und du machst das gefälligst auch so?"
Steht da irgendwo "jeder, der das anders sieht, muss seine Meinung ändern?"

Ich stelle meine Meinung dar und stelle Fragen. Ggf. geb ich auch einen Hinweis oder ne Information.
Wenn du da mehr liest, irgendwelche Allgemeingültigkeitsansprüche (soweit nicht objektiv unausweichlichen Regeln entstammend, wie 1+1=2), stammt es nicht von mir.
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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Hoppala » Samstag 20. Juli 2019, 21:45

yes_or_no hat geschrieben:
Samstag 20. Juli 2019, 17:03
Ich bin nicht perfekt, aber auch nicht so verloren, wie du es hinstellst. Wenn ich dir auf irgendwas antworte, interpretierst du manchmal sehr negative Dinge rein.
Was habe ich negativ "hingestellt"? Ich habe Vermutungen und Fragen gestellt. Die Antworten sind deine. "unter die Nase reiben" wird in der Regel negativ empfunden.
yes_or_no hat geschrieben:
Samstag 20. Juli 2019, 17:03
Tipps geben ist super, seine Meinung sagen immer ok - aber naja, ich find, du stellst manchmal ein bisschen zu viele Fragen ---- und das zu viele aufeinanderfolgende Runden. Wenn jemand EINMAL was von mir zitiert, freu ich mich natürlich, weil es heißt, dass meine Nachrichten gelesen wurden. Aber wenn bei der dritten Antwort von mir immer noch 20 Rückfragen kommen, wird es tatsächlich etwas anstrengend, da muss man irgendwie merken, dass man vielleicht zu verschieden ist, um sich gegenseitig effizient helfen zu können.
Tja, Ich mag es nicht, Sachen auf halber Strecke offen liegen zu lassen; noch weniger, wenn der nächste Schritt erkennbar und nah ist.
Ich habe viele (weiterführende) Fragen auch immer als hilfreich empfunden und erlebt. Genau hinsehen.
Es sei denn, die Zeit drängt und Entscheidungen müssen her.

Ich halt nichts von Fragen und Problemdarstellungen, wenn man keine Antworten/Lösungen/individuelle Verbesserungsmöglichlkeiten erfahren will. Die Zeit ließe sich dann besser verwenden.

Niemand muss antworten.
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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Tania » Samstag 20. Juli 2019, 21:58

Hoppala hat geschrieben:
Samstag 20. Juli 2019, 21:34
Tania hat geschrieben:
Samstag 20. Juli 2019, 15:05
Hoppala hat geschrieben:
Samstag 20. Juli 2019, 14:19

Was gibt den Kick - der einen denken lässt: wenn ich jetzt sterbe, war's das als meine letzte Tat Wert!
Das ist nichts, was man verstehen muss.
Hier geht's um Wollen. Meinerseits.
Und da wir von Gefühlen reden: es ist sicher auch weniger Verstehen, als Nachvollziehen können.

Alles, was es da nachzuvollziehen gibt, ist, dass diese 7h Zocken in Reinhard ähnliche Gefühle ausgelöst haben, wie es bei Dir vielleicht ein Livekonzert Deiner Lieblingsband in Begleitung Deiner besten Freunde auslösen könnte. Oder worauf auf immer Du abfährst.

WARUM das so ist, dürfte für einen heterosexuellen Gelegenheitsgamer ähnlich schwer nachvollziehbar sein wie die Tatsache, dass manche Männer lieber muskulöse Kerle als kuschelige Frauen im Bett haben.

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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von yes_or_no » Samstag 20. Juli 2019, 22:30

Hoppala hat geschrieben:
Samstag 20. Juli 2019, 21:45
yes_or_no hat geschrieben:
Samstag 20. Juli 2019, 17:03
Ich bin nicht perfekt, aber auch nicht so verloren, wie du es hinstellst. Wenn ich dir auf irgendwas antworte, interpretierst du manchmal sehr negative Dinge rein.
Was habe ich negativ "hingestellt"? Ich habe Vermutungen und Fragen gestellt. Die Antworten sind deine. "unter die Nase reiben" wird in der Regel negativ empfunden.
Das hatte ich oben noch ausformuliert, aber genau an der Stelle hast du mein Zitat dann abgeschnitten ;)
yes_or_no hat geschrieben:
Samstag 20. Juli 2019, 17:03
Tipps geben ist super, seine Meinung sagen immer ok - aber naja, ich find, du stellst manchmal ein bisschen zu viele Fragen ---- und das zu viele aufeinanderfolgende Runden. Wenn jemand EINMAL was von mir zitiert, freu ich mich natürlich, weil es heißt, dass meine Nachrichten gelesen wurden. Aber wenn bei der dritten Antwort von mir immer noch 20 Rückfragen kommen, wird es tatsächlich etwas anstrengend, da muss man irgendwie merken, dass man vielleicht zu verschieden ist, um sich gegenseitig effizient helfen zu können.
Tja, Ich mag es nicht, Sachen auf halber Strecke offen liegen zu lassen; noch weniger, wenn der nächste Schritt erkennbar und nah ist.
Ich habe viele (weiterführende) Fragen auch immer als hilfreich empfunden und erlebt. Genau hinsehen.
Es sei denn, die Zeit drängt und Entscheidungen müssen her.

Ich halt nichts von Fragen und Problemdarstellungen, wenn man keine Antworten/Lösungen/individuelle Verbesserungsmöglichlkeiten erfahren will. Die Zeit ließe sich dann besser verwenden.

Niemand muss antworten.
Ich mags nicht, Dinge unbeantwortet zu lassen, daher schrieb ich dir einfach, weshalb ich nicht mehr darauf antworte.
Was ich persönlich hilfreich finde ist, wenn jemand mir einfach seine Erfahrungen zur selben Situation schildert. Also nach dem Motto: Ohh, das kenn ich ebenfalls. Ich hab das damals so oder so gehandhabt.
Oder wenn man schreibt: "Hey, wieso versuchst du nicht ganz konkret mal dies oder das in dieser Situation?"
Mal ne Rückfrage fürs Verständnis ist natürlich ok - oder um dem anderen Denkanstöße zu geben.
Hingegen das mit den vielen ausschließlichen Rückfragen find ich persönlich etwas anstrengend. Da würd mich halt auch interessieren, warum du mir überhaupt diese Fragen stellst: Was ist dein Bezug zu dem Thema? Hattest du dasselbe Problem ebenfalls mal? Oder ein guter Freund von dir? Wie gehst du dann damit um? Hier wär mir ne persönliche Ebene einfach etwas angenehmer, damit ich auch besser einschätzen kann, was genau du wissen magst oder was genau überhaupt deine Motivation ist, mit mir in diesem Thread zu schreiben.
Das war mir manchmal etwas unklar.

Besonders, da deine Fragen oftmals nur um Wortdefinitionen gingen, das ist dann sehr sachlich - ich find Gefühlsdinge einfacher auf Gefühlsebene zu besprechen: Also Erfahrungen austauschen, anstatt sich die Wörter im Mund rum zu drehen oder einzelne Formulierungen so stark zu hinterfragen.

Sry. Ich wollt dir nur das Feedback hier konkret geben, natürlich kannst auch du damit machen was du magst :P
Und musst nicht unbedingt darauf antworten.

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