Probleme bei der Selbsteinschätzung

Rund um die persönliche Situation, Erlebnisse und was einem auf dem Herzen liegt

Moderatoren: Hathor, Wolleesel, Peter, Lerche, Lisa, otto-mit-o, Esperanza, orthonormal

Antworten
Benutzeravatar
Hoppala
Keiner schreibt schneller
Beiträge: 3272
Registriert: Sonntag 30. November 2014, 17:56
Geschlecht: männlich
AB Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: vergeben.
Wohnort: Die nördlichen Elblande

Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Hoppala » Montag 22. Juli 2019, 17:02

Tania hat geschrieben:
Samstag 20. Juli 2019, 21:58
Hoppala hat geschrieben:
Samstag 20. Juli 2019, 21:34
Tania hat geschrieben:
Samstag 20. Juli 2019, 15:05


Das ist nichts, was man verstehen muss.
Hier geht's um Wollen. Meinerseits.
Und da wir von Gefühlen reden: es ist sicher auch weniger Verstehen, als Nachvollziehen können.
Alles, was es da nachzuvollziehen gibt, ist, dass diese 7h Zocken in Reinhard ähnliche Gefühle ausgelöst haben, wie es bei Dir vielleicht ein Livekonzert Deiner Lieblingsband in Begleitung Deiner besten Freunde auslösen könnte. Oder worauf auf immer Du abfährst.

WARUM das so ist, dürfte für einen heterosexuellen Gelegenheitsgamer ähnlich schwer nachvollziehbar sein wie die Tatsache, dass manche Männer lieber muskulöse Kerle als kuschelige Frauen im Bett haben.
Das seh ich anders. Menschliche Gefühle sind ähnlich und vergeichbar, auch wenn der Auslöser was ganz anderes ist. Es ist auf eine gemeinsame Ebene "destillierbar". Und noch bezweifle ich, dass Reinhard das Gleiche meint wie ich - also tatsächlich meine Frage beantwortet hat. Das lässt sich aber nur durch Nachfragen und genaue Hinsehen feststellen.

Captain Unsichtbar war da mit seiner Antwort näher dran.
Nutzungsregeln: Mediale Äußerungen von Menschen ersetzen keine Begegungen. Was du hier schreibst, bist nicht du. Was ich hier schreibe, bezieht sich nicht auf dich. Nur auf deinen Beitrag. Ich schreibe meine Meinung, deren Bedeutung in deinem eigenen Ermessen liegt. Vergiss, was dir nichts nützt.

Benutzeravatar
Hoppala
Keiner schreibt schneller
Beiträge: 3272
Registriert: Sonntag 30. November 2014, 17:56
Geschlecht: männlich
AB Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: vergeben.
Wohnort: Die nördlichen Elblande

Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Hoppala » Montag 22. Juli 2019, 17:37

Danke für die rückmeldung.
Wir haben da eine grundsätzliche Meinungsveschiedenheit.
yes_or_no hat geschrieben:
Samstag 20. Juli 2019, 22:30
Hoppala hat geschrieben:
Samstag 20. Juli 2019, 21:45
Was habe ich negativ "hingestellt"? Ich habe Vermutungen und Fragen gestellt. Die Antworten sind deine. "unter die Nase reiben" wird in der Regel negativ empfunden.
Das hatte ich oben noch ausformuliert, aber genau an der Stelle hast du mein Zitat dann abgeschnitten ;)
ich sehe da nichts von wegen negativ. Nur was du lieber hättest.
yes_or_no hat geschrieben:
Samstag 20. Juli 2019, 22:30
Was ich persönlich hilfreich finde ist, wenn jemand mir einfach seine Erfahrungen zur selben Situation schildert. Also nach dem Motto: Ohh, das kenn ich ebenfalls. Ich hab das damals so oder so gehandhabt.
Oder wenn man schreibt: "Hey, wieso versuchst du nicht ganz konkret mal dies oder das in dieser Situation?"
Mal ne Rückfrage fürs Verständnis ist natürlich ok - oder um dem anderen Denkanstöße zu geben.
Hingegen das mit den vielen ausschließlichen Rückfragen find ich persönlich etwas anstrengend. Da würd mich halt auch interessieren, warum du mir überhaupt diese Fragen stellst: Was ist dein Bezug zu dem Thema? Hattest du dasselbe Problem ebenfalls mal? Oder ein guter Freund von dir? Wie gehst du dann damit um? Hier wär mir ne persönliche Ebene einfach etwas angenehmer, damit ich auch besser einschätzen kann, was genau du wissen magst oder was genau überhaupt deine Motivation ist, mit mir in diesem Thread zu schreiben.
Das war mir manchmal etwas unklar.

Besonders, da deine Fragen oftmals nur um Wortdefinitionen gingen, das ist dann sehr sachlich - ich find Gefühlsdinge einfacher auf Gefühlsebene zu besprechen: Also Erfahrungen austauschen, anstatt sich die Wörter im Mund rum zu drehen oder einzelne Formulierungen so stark zu hinterfragen.

Sry. Ich wollt dir nur das Feedback hier konkret geben, natürlich kannst auch du damit machen was du magst :P
Und musst nicht unbedingt darauf antworten.
Erfahrungsaustausch ist eine Ebene, um Themen anzugehen. Sie macht meist nur Sinn, wenn eine ähnliche Ausgangsbasis gegeben ist, ist also etwas zufällig bzw. von einer entsprechenden Menge abhängig (um Treffer zu landen). Das ist übrigens keine Abwertung dieses Weges, nur eine grobe Einschätzung der Möglichkeiten und Grenzen.
Genaues Hinschauen und Analysieren ist eine andere Ebene. Die führt praktisch immer zu was, wenn man sie lange genug konsequent genug verfolgt.
Willst du nicht. Okay. Ich selbst lasse ungern eventuell Hilfreiches aus.

Die "persönliche Ebene" finden wir (meint: jeder; nicht nur wir beide) per Internet-Forum sowieso nicht. Maximal eine Illusion, und die verstellt den Blick eher. Von daher lasse ich die aus.

Wenn du was wissen willst, musst du fragen. Mach ich ja auch :-) Deine Fragen stellst du erst jetzt mit der Ankündigung, das Thema abzubrechen. Also bleiben sie jetzt auch unbeantwortet.

Du hast ein "Problem" (ich nenn das jetzt so), ich seh Ungereimtheiten, die sich meiner Einschätzung nach auflösen lassen (und damit das Problem bewältigbar machen), ich stelle Fragen. Entweder meine Ungereimtheiten lösen sich auf (Missverständnis meinerseits, dann bleibt das Problem so liegen). Oder sie zeigen sich deutlich, dann kannst du sie vielleicht auch sehen (-> Problem bewältigen). Oder siehst auf diese Weise was anderes Hilfreiches, was nicht sehe. Wer genau hinschaut, sieht mehr. Schauen zwei, sehen sie Verschiedenes mehr.

Wenn der Verdacht besteht, dass man Wörter austauscht, unter denen man in relevanter Weise was Unterschiedliches meinen könnte, muss das im Sinne eine Analyse ausgeräumt werden. Wörter stehen für was. Für Ideen, Begriffe, Gefühle, Bilder - einschließlich eventueller Fehler, schiefer Interpretationen, blinder Flecken etc. Der wiederholte Gebrauch der Wörter bestätigt die Sichtweise. Bentuzen 2 zentrale Wörter unterschiedlich, ohne das zu klären, werden sie von diesem Punkt aus ewig aneinander vorbeireden.
Das zu hinterfragen kann im Einzelfal nicht nur sinnvoll, sondern notwendig sein. Das ist analytisch, nicht sachlich. Es geht immer noch darum, die Gefühle "begreifbar" zu machen. Was man im Sinne des Wortes greifen kann, damit kann man (auch anders) umgehen.

Ob das hier sinnvoll/notwendig ist, weiß ich nicht. Kann man nur ausprobieren. Oder diesen Weg halt auslassen.

Ich selbst finde unseren Dialog übrigens noch nicht sonderlich "investigativ". So unterschiedlich kann die Wahrnehmung sein.

Nix für ungut und viel Freude!
Nutzungsregeln: Mediale Äußerungen von Menschen ersetzen keine Begegungen. Was du hier schreibst, bist nicht du. Was ich hier schreibe, bezieht sich nicht auf dich. Nur auf deinen Beitrag. Ich schreibe meine Meinung, deren Bedeutung in deinem eigenen Ermessen liegt. Vergiss, was dir nichts nützt.

Online
Benutzeravatar
Nonkonformist
Meisterschreiberling
Beiträge: 7308
Registriert: Sonntag 4. Januar 2015, 20:23
Geschlecht: männlich
AB Status: AB 30+
Ich bin ...: nur an Frauen interessiert.
Ich suche hier ...: nur Austausch.

Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Nonkonformist » Montag 22. Juli 2019, 17:40

Ich habe detailliertere und emotionalere erinnerungen an viele TV serien und comics aus meinen schulzeit als an vielen meiner damaligen mitschüler. Nur die wirklich gute freunde und OdBs sind da hängen geblieben. Ich habe als kind ungerne draussen gespielt und dementsprechend wenig erinnerungen daran. Ich war lieber alleine zuhause und habe gezeichnet, gelesen, mit legos gespielt oder fern geguckt.

An was man sich merkt ist immer eine sache der persönliche präferenzen.
I Yam What I Yam & Dats What I Yam - (Popeye the Sailorman.)

yes_or_no

Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von yes_or_no » Montag 22. Juli 2019, 22:02

Ich selbst finde unseren Dialog übrigens noch nicht sonderlich "investigativ". So unterschiedlich kann die Wahrnehmung sein.
Mhh ja. Empathischer wär halt, darauf Rücksicht zu nehmen, wenn ich dir sag, dass es mir zu viel ist, anstatt zu sagen, dass du es anders siehst und weiter zu machen.
Ich glaub dir aber, dass du es auf deine Art gut gemeint hast. Und sollten wir nochmal in so eine Diskussion geraten, werd ichs als Anlass nehmen zu üben, mich rechtzeitig abzugrenzen :P DAS würd mir helfen. Learning by Doing quasi - aber aktuell hab ich für sowas auch ein klein wenig zu viel Stress. Also eher ein andermal dann ^^

Benutzeravatar
Melli
Keiner schreibt schneller
Beiträge: 2289
Registriert: Donnerstag 31. Januar 2019, 00:27
Geschlecht: weiblich
AB Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: vergeben.
Wohnort: Udagamandalam, Todanadu (Nilgiris District, Tamilnadu, India)

Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Melli » Montag 22. Juli 2019, 22:45

Nonkonformist hat geschrieben:
Montag 22. Juli 2019, 17:40
Ich habe detailliertere und emotionalere erinnerungen an viele TV serien und comics aus meinen schulzeit als an vielen meiner damaligen mitschüler.
:lach: Ja, sowas kann einem passieren.

Wobei ich mich sogar an beides nicht gut erinnern kann – und auch nicht will.
Löcher in die Wand starren ist nur eine weitere Art, Mauern einzureißen.

Benutzeravatar
Hoppala
Keiner schreibt schneller
Beiträge: 3272
Registriert: Sonntag 30. November 2014, 17:56
Geschlecht: männlich
AB Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: vergeben.
Wohnort: Die nördlichen Elblande

Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Hoppala » Montag 22. Juli 2019, 22:55

yes_or_no hat geschrieben:
Montag 22. Juli 2019, 22:02
Mhh ja. Empathischer wär halt, darauf Rücksicht zu nehmen, wenn ich dir sag, dass es mir zu viel ist, anstatt zu sagen, dass du es anders siehst und weiter zu machen.
Du schreibst jetzt, es sei dir "zu viel". Bisher war es aber nur "etwas anstrengend". Oder hab ich was überlesen? Dann sorry.
Ich habe dennoch schon dargelegt, dass ich eine Antwort nicht erwarte. Ich habe auch keine Fragen mehr gestellt, nachdem du das als Anlass für "anstrengend sein" erwähntest.
Empathie kann ich für Online-Texte nicht recht aufbringen.

Du hast eine Sicht auf unseren gemeinsamen Dialog.
Du erwartest nun anscheinend von mir, wegen etwas, was du bis zu diesem Post nicht deutlich benannt hast (zu viel), meine Sicht der Dinge für mich zu behalten.

Wenn es mir zuviel wäre, würde ich hier nicht antworten.

Der Dialog bis hier hat jetzt zu einer klaren Info von dir geführt: ist dir gerad zuviel. Dann muss das hier nicht sein. Das hatte ich bereits vor deiner Äußerung angeboten.

Nochmal: nix für ungut und viel Freude!
Nutzungsregeln: Mediale Äußerungen von Menschen ersetzen keine Begegungen. Was du hier schreibst, bist nicht du. Was ich hier schreibe, bezieht sich nicht auf dich. Nur auf deinen Beitrag. Ich schreibe meine Meinung, deren Bedeutung in deinem eigenen Ermessen liegt. Vergiss, was dir nichts nützt.

yes_or_no

Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von yes_or_no » Montag 22. Juli 2019, 23:04

nee... man scheint dir nur jedes Wort irgendwie einzeln definieren zu müssen :P
ja, nix für ungut und viel freude dir ebenso ^^

Benutzeravatar
Hoppala
Keiner schreibt schneller
Beiträge: 3272
Registriert: Sonntag 30. November 2014, 17:56
Geschlecht: männlich
AB Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: vergeben.
Wohnort: Die nördlichen Elblande

Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Hoppala » Dienstag 23. Juli 2019, 11:03

yes_or_no hat geschrieben:
Montag 22. Juli 2019, 23:04
nee... man scheint dir nur jedes Wort irgendwie einzeln definieren zu müssen :P
ja, nix für ungut und viel freude dir ebenso ^^
Zwischen "etwas anstrengend" und "ist mir zuviel" ist ein Unterschied, den ich ohne Definition erkenne und erkannt habe.
Erst falls dieser Unterschied unterschiedlich interpretiert wird - was hier nicht der Fall zu sein scheint - wäre eine nähere Definiton sinnvoll. Hier war anscheinend der Fall, dass du mit dem ersten Ausdruck die Aussage des anderen meintest. Das finde ich in der Tat nicht spontan erkenntlich.

Und ich antworte hier noch mal, weil du eine Vermutung über mich anstellst, die so und aufgrund unseres bisherigen Dialogs nicht zutrifft. Allerdings auf dem Hintergrund deines "ist mir zu anstrengend" nachvollziehbar ist. Ich bleibe aber dabei, dass eine klare, verständliche Position ausdrücken eine gewisse Genauigkeit erfordert - im schriftlichen Dialog erst Recht - , anstrengend oder nicht.
Nutzungsregeln: Mediale Äußerungen von Menschen ersetzen keine Begegungen. Was du hier schreibst, bist nicht du. Was ich hier schreibe, bezieht sich nicht auf dich. Nur auf deinen Beitrag. Ich schreibe meine Meinung, deren Bedeutung in deinem eigenen Ermessen liegt. Vergiss, was dir nichts nützt.

yes_or_no

Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von yes_or_no » Dienstag 23. Juli 2019, 13:50

hört sich so an, als hättest du von empathie wirklich überhaupt keinen schimmer und würdest nach jedem gehörten satz sofort wieder den kontext vergessen. das ist aber tatsächlich DEIN problem und nicht meines.

MEINE Probleme kann ich mir zumindest eingestehen und nach Ansätzen suchen, daran zu arbeiten. DEINEN Problemen trittst du blind gegenüber und verlangst, dass die Welt sich genauso verhält, wie es für dich am passendsten wäre, damit du recht haben kannst. Das ist nicht soo zielführend, aber wie gesagt - es ist dein Problem.

Also wollen wirs nochmal probieren mit "Nichts für ungut und schönes Leben noch?" << oder wie ging dieser doofe Spruch noch gleich? ;)

Benutzeravatar
Hoppala
Keiner schreibt schneller
Beiträge: 3272
Registriert: Sonntag 30. November 2014, 17:56
Geschlecht: männlich
AB Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: vergeben.
Wohnort: Die nördlichen Elblande

Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Hoppala » Dienstag 23. Juli 2019, 15:39

yes_or_no hat geschrieben:
Dienstag 23. Juli 2019, 13:50
hört sich so an, als hättest du von empathie wirklich überhaupt keinen schimmer und würdest nach jedem gehörten satz sofort wieder den kontext vergessen.
Kontext ist keine Voraussetzung für Empathie. Fehlender Kontext ist kein Grund für fehlende Empathie.
Ich versuche keine Empathie zu finden oder vorzugaukeln, wo sie strukturbedingt keine Grundlage haben kann. Zum Beispiel im textbasierten Forum zwischen Unbekannten. Tut mir leid, wenn du sie hier vermisst. Aber dafür müsstest du mindestens mit jemand schreiben, der dich gut genug "in echt" kennt.

Im übrigen teilst du ganz schön aus mit deinen Wertungen. Zum Glück geht es daneben. Eventuell bist du etwas genervt. Ich nicht (jedenfalls nicht hiervon). Alles gut.
Nutzungsregeln: Mediale Äußerungen von Menschen ersetzen keine Begegungen. Was du hier schreibst, bist nicht du. Was ich hier schreibe, bezieht sich nicht auf dich. Nur auf deinen Beitrag. Ich schreibe meine Meinung, deren Bedeutung in deinem eigenen Ermessen liegt. Vergiss, was dir nichts nützt.

Benutzeravatar
Tintenmalerin
Liebt es sich mitzuteilen
Beiträge: 978
Registriert: Donnerstag 25. Februar 2016, 23:02

Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Tintenmalerin » Dienstag 23. Juli 2019, 17:12

Hoppala hat geschrieben:
Dienstag 23. Juli 2019, 15:39
Kontext ist keine Voraussetzung für Empathie. Fehlender Kontext ist kein Grund für fehlende Empathie.
Ich versuche keine Empathie zu finden oder vorzugaukeln, wo sie strukturbedingt keine Grundlage haben kann. Zum Beispiel im textbasierten Forum zwischen Unbekannten. Tut mir leid, wenn du sie hier vermisst. Aber dafür müsstest du mindestens mit jemand schreiben, der dich gut genug "in echt" kennt.
Oder einfach mit jemand empathiebegabtem, der nicht diese komische Ansicht hat, dass Empathie über ein Forum nicht funktionieren kann.
Davon gibt es hier im Forum genug...
I want to be a mystery, yet be known
I want to be together, yet alone
Is it too much to ask, to be famous yet unkown?
To be a wanderer, yet have a home?
- Kara Douglas

TheHoff
Liebt es sich hier auszutauschen
Beiträge: 457
Registriert: Donnerstag 4. Juli 2019, 10:02
Geschlecht: männlich
AB Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: vergeben.
Ich suche hier ...: nur Austausch.

Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von TheHoff » Dienstag 23. Juli 2019, 19:20

Tintenmalerin hat geschrieben:
Dienstag 23. Juli 2019, 17:12
Oder einfach mit jemand empathiebegabtem, der nicht diese komische Ansicht hat, dass Empathie über ein Forum nicht funktionieren kann.
Davon gibt es hier im Forum genug...
Das sehe auch auch so. Wer nur Texte sieht, dem fehlt etwas, das seine sozialen Interaktionen auch im echten Leben beinträchtigen wird.

Und ich denke, gerade hier in diesem Forum ist oft Fingerspitzengefühl und Empathie wichtig.

Benutzeravatar
Wuchtbrumme
Keiner schreibt schneller
Beiträge: 4268
Registriert: Donnerstag 1. Oktober 2015, 22:31
Geschlecht: weiblich
AB Status: am Thema interessiert
Ich bin ...: vergeben.
Wohnort: Ruhrgebiet

Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Wuchtbrumme » Mittwoch 24. Juli 2019, 08:46

Für mich ist es auch schwer, weil ich mir nicht vorstellen kann, wie hier ein gesunder Mensch denkt.
Könntest du oder jemand anderes ohne Autismus begründen, warum ihr eurer Hobby habt und zwar in einer Form, die auch bei jemanden ohne Interesse dafür Begeisterung weckt und dabei mehr als "weil es mir Spaß macht" oder was rationales wie "weil es gesund ist", "weil man damit unter Leute kommt", "weil es die motorischen Fähigkeit verbessert" (in diesen Fällen wäre das Hobby nur Mittel zum Zweck um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, das Interesse wäre dann hier nicht beim Hobby, sondern bei den Resultaten.

Ich versuche es mal mit einer Erklärung, warum mir mein Hobby gefällt:

Mein Hobby ist Stricken und Wollbearbeitung.

Was ich daran mag: ich liebe Farben und ich liebe es mich mit Farben zu umgeben. Beim Stricken kann ich jedes Projekt in anderen Farben stricken. Nicht zu unterschätzen ist die haptische Komponente. Weiche Wolle fühlt sich toll an, Alpaka ebenso. Derzeit stricke ich mit einer Yak-Seide Mischung. Eine Freude für meine Hände.

Beim Stricken kann ich meiner Kreativität freien Lauf lassen. Ich kann Anleitungen folgen oder meine eigenen erstellen. Ich bin Herr über die Dinge und den Schaffensprozess.

Den sozialen Aspekt darf man auch nicht vernachlässigen. Bei Stricktreffen treffe ich mit sehr netten Frauen zusammen, mit denen ich mich wunderbar unterhalten kann und die immer Anregungen und Problemlösungen zum Thema Stricken haben. Überhaupt bringt der Umgang mit Frauen eine Menge Vorteile. Wir sparen nicht mit Ermunterungen und Hilfe, sodass niemand an einem (schwierigen) Projekt verzweifeln muss. Oft geht tatkräftige Hilfe weit über das Woll Thema hinaus.

Bei meinem anderen Hobby, Living History ist es etwas anders. Auch hier beschäftige ich mit Wolle, die Geschichtsvermittlung steht im Vordergrund. Was haben die Römer mit Wolle gemacht, wer hat die Verarbeitung übernommen und welche Geräte hatte er dafür zur Verfügung?

Nur bei Living History erkläre ich Besuchern mein Thema (sie haben dafür bezahlt 😉). Sie sehen hier wie ich arbeite, sie können Rohwolle und fertigen Faden anfassen und können ganz anschaulich erfahren, wovon ich spreche. Viele sind ganz erstaunt, mit wie einfachen Mitteln man früher Kleidung herstellen konnte.

Lonsome Coder, hilft Dir meine Beschreibung weiter?
Wenn Du die Augen schließt klingt Regen wie Meeresrauschen

The good news about midlife is that the glass is still half full. Of course, the bad news is that it won't be long before your teeth are floating in it.

Benutzeravatar
Hoppala
Keiner schreibt schneller
Beiträge: 3272
Registriert: Sonntag 30. November 2014, 17:56
Geschlecht: männlich
AB Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: vergeben.
Wohnort: Die nördlichen Elblande

Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Hoppala » Mittwoch 24. Juli 2019, 12:22

TheHoff hat geschrieben:
Dienstag 23. Juli 2019, 19:20
Tintenmalerin hat geschrieben:
Dienstag 23. Juli 2019, 17:12
Oder einfach mit jemand empathiebegabtem, der nicht diese komische Ansicht hat, dass Empathie über ein Forum nicht funktionieren kann.
Davon gibt es hier im Forum genug...
Das sehe auch auch so. Wer nur Texte sieht, dem fehlt etwas, das seine sozialen Interaktionen auch im echten Leben beinträchtigen wird.

Und ich denke, gerade hier in diesem Forum ist oft Fingerspitzengefühl und Empathie wichtig.
Wer aus Texten mehr rauszieht als drin stehen kann, hat meiner Meinung und Erfahrung nach auch Probeme mit sozialen Interaktionen im echten Leben.

Sofern wir hier aber wieder mit freien Assoziationen aufeinander rumhacken wollen, würde ich doch wieder eine vorherige Begriffsklärung vorschlagen. Denn ich schätze, das Wort Empathie bedeutet hier Verschiedenes, je nach dem, wer es warum hinschreibt; nur dass niemand erklärt, was er meint - sondern nur, das der andere ziemliche Deifzite hat, wenn er/sie anders damit umgeht ...

Auch die wissenschaftlichen Konzepte sind sich wohl keineswegs einig https://de.m.wikipedia.org/wiki/Empathie.
Zumindest (und auch so ziemlich als einziges Konsens) scheint Stand der Dinge zu sein, dass Empathie ungleich Mitgefühl - was sich mit meinem Verständnis deckt.
Dieses Zitat aus dem Wikipedia-Artikel entspricht am ehesten meiner Erfahrung dazu: "„Empathie heißt: Ich fühle das, was ein anderer Mensch fühlt. Mitgefühl bedeutet: Ich kümmere mich um den anderen, ich sorge für ihn."

Mitfühlen was ein anderer Mensch tut - bei einem bruchstückhaften Austausch nur über Schrift zwischen 2 Unbekannten? Da will ich gar nicht erst versuchen, dass auch nur ansatzweise auf eine Ebene mit dem empathischen Spielraum bei einer persönlichen Begegnung zu stellen.

Mitgefühl: ganz andere Baustelle - trotz der sehr naheliegenden sprachlichen Verwechslungsmöglichkeit im Deutschen (auch ein Grund, warum ich im Zweifel lieber genau wissen will, warum ein zentrales Wort da nun benutzt wurde)


@Wuchtbrumme
Würd ich ewig leben, würd ich mich auch noch mal mit "stricken" befassen. Ich schreibe das in Anführungszeichen, weil Stricken, wie es die meisten Leute verstehen, wohl nicht das ist, was du machst. Du beschäftigst dich mit Materialen, Werkzeugen, Techniken und bringst auf diese Weise eine wertvolle Kulturtechnik unter die Leute (die sich sonst nicht vorstellen können, dass es nicht selbstveständlich ist, in jedem Laden Socken kaufen zu können). Ich habe Stricken auch noch nie so weit gedacht. Deine Beschreibung macht da ne Tür auf: Ach stimmt ja - ewig alte Kutlurtechnik. Da muss es mehr geben als rosa Babysöckchen häkeln (ja, kein Stricken!), um die Werbepausen zu überbrücken. Vielleicht solltest du auch mal überdenken, Menschen außerhalb des Strickzirkels dein Hobby als "Stricken" vorzustellen? "Handwerk mit Garn (gehört Wolle zu den Garmen? Ich bin so blöd ...)" oder so.
Wer mir "Stricken" so präsentiert, hat sofort nen Bonuspunkt "interesssanter Mensch".
Nutzungsregeln: Mediale Äußerungen von Menschen ersetzen keine Begegungen. Was du hier schreibst, bist nicht du. Was ich hier schreibe, bezieht sich nicht auf dich. Nur auf deinen Beitrag. Ich schreibe meine Meinung, deren Bedeutung in deinem eigenen Ermessen liegt. Vergiss, was dir nichts nützt.

Benutzeravatar
Tintenmalerin
Liebt es sich mitzuteilen
Beiträge: 978
Registriert: Donnerstag 25. Februar 2016, 23:02

Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Tintenmalerin » Mittwoch 24. Juli 2019, 13:22

Hoppala hat geschrieben:
Mittwoch 24. Juli 2019, 12:22
TheHoff hat geschrieben:
Dienstag 23. Juli 2019, 19:20
Tintenmalerin hat geschrieben:
Dienstag 23. Juli 2019, 17:12
Oder einfach mit jemand empathiebegabtem, der nicht diese komische Ansicht hat, dass Empathie über ein Forum nicht funktionieren kann.
Davon gibt es hier im Forum genug...
Das sehe auch auch so. Wer nur Texte sieht, dem fehlt etwas, das seine sozialen Interaktionen auch im echten Leben beinträchtigen wird.

Und ich denke, gerade hier in diesem Forum ist oft Fingerspitzengefühl und Empathie wichtig.
Sofern wir hier aber wieder mit freien Assoziationen aufeinander rumhacken wollen, würde ich doch wieder eine vorherige Begriffsklärung vorschlagen. Denn ich schätze, das Wort Empathie bedeutet hier Verschiedenes, je nach dem, wer es warum hinschreibt; nur dass niemand erklärt, was er meint - sondern nur, das der andere ziemliche Deifzite hat, wenn er/sie anders damit umgeht ...
Ich weiß nicht, ob du auch mich damit meinst, aber ich habe mich nur mit dem fettmarkierten tatsächlich direkt auf dich bezogen. Inwieweit du grundsätzlich empathiefähig bist, spielt für diese Ansicht keine Rolle, daher sagt der Satz darüber auch nichts aus.
I want to be a mystery, yet be known
I want to be together, yet alone
Is it too much to ask, to be famous yet unkown?
To be a wanderer, yet have a home?
- Kara Douglas

Benutzeravatar
Hoppala
Keiner schreibt schneller
Beiträge: 3272
Registriert: Sonntag 30. November 2014, 17:56
Geschlecht: männlich
AB Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: vergeben.
Wohnort: Die nördlichen Elblande

Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Hoppala » Mittwoch 24. Juli 2019, 15:50

Tintenmalerin hat geschrieben:
Mittwoch 24. Juli 2019, 13:22
Oder einfach mit jemand empathiebegabtem, der nicht diese komische Ansicht hat, dass Empathie über ein Forum nicht funktionieren kann.
Ich weiß nicht, ob du auch mich damit meinst, aber ich habe mich nur mit dem fettmarkierten tatsächlich direkt auf dich bezogen. Inwieweit du grundsätzlich empathiefähig bist, spielt für diese Ansicht keine Rolle, daher sagt der Satz darüber auch nichts aus.
Die "komische Ansicht" ist hinsichtlich der Besonderheiten des hier relevanten Falls gut begründet, wie ich in meiner obigen Antwort (sehr) kurz anreiße.

Ich habe gar nicht ausgesagt, Empathie über ein Forum könne gar nicht funktionieren. Schon dieser verkürzte und damit fehl gehende Vorhalt - den ich beim ersten Mal genau deshalb auch unbeantwortet stehen gelassen habe - verweist auf meine Ausgangsbehauptung, dass es im Zweifel auf genauen Ausdruck ankommt, und was damit gemeint ist. Entsprechend bezieht sich diese meine Antwort auch weniger auf deinen sehr allgemeinen, gefetteten Vorhalt , als auf meine konkretere, ursprüngliche Ausssage (die ja wohl mit dem allgemeinen Vorhalt gleich mal mit vom Tisch gewischt werden soll, aber halt gar nicht trifft; dem oberflächlichen Leser aber - zumal in der Wiederholung - was anderes suggerieren kann).
Nutzungsregeln: Mediale Äußerungen von Menschen ersetzen keine Begegungen. Was du hier schreibst, bist nicht du. Was ich hier schreibe, bezieht sich nicht auf dich. Nur auf deinen Beitrag. Ich schreibe meine Meinung, deren Bedeutung in deinem eigenen Ermessen liegt. Vergiss, was dir nichts nützt.

Benutzeravatar
LonesomeCoder
Meisterschreiberling
Beiträge: 6676
Registriert: Samstag 15. Oktober 2016, 21:50
Geschlecht: männlich
AB Status: Hardcore AB
Ich bin ...: verdammt bissig.
Ich suche hier ...: nur Austausch.

Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von LonesomeCoder » Mittwoch 24. Juli 2019, 23:18

Wuchtbrumme hat geschrieben:
Mittwoch 24. Juli 2019, 08:46
Für mich ist es auch schwer, weil ich mir nicht vorstellen kann, wie hier ein gesunder Mensch denkt.
Könntest du oder jemand anderes ohne Autismus begründen, warum ihr eurer Hobby habt und zwar in einer Form, die auch bei jemanden ohne Interesse dafür Begeisterung weckt und dabei mehr als "weil es mir Spaß macht" oder was rationales wie "weil es gesund ist", "weil man damit unter Leute kommt", "weil es die motorischen Fähigkeit verbessert" (in diesen Fällen wäre das Hobby nur Mittel zum Zweck um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, das Interesse wäre dann hier nicht beim Hobby, sondern bei den Resultaten.

Ich versuche es mal mit einer Erklärung, warum mir mein Hobby gefällt:

Mein Hobby ist Stricken und Wollbearbeitung.

Was ich daran mag: ich liebe Farben und ich liebe es mich mit Farben zu umgeben. Beim Stricken kann ich jedes Projekt in anderen Farben stricken. Nicht zu unterschätzen ist die haptische Komponente. Weiche Wolle fühlt sich toll an, Alpaka ebenso. Derzeit stricke ich mit einer Yak-Seide Mischung. Eine Freude für meine Hände.

Beim Stricken kann ich meiner Kreativität freien Lauf lassen. Ich kann Anleitungen folgen oder meine eigenen erstellen. Ich bin Herr über die Dinge und den Schaffensprozess.

Den sozialen Aspekt darf man auch nicht vernachlässigen. Bei Stricktreffen treffe ich mit sehr netten Frauen zusammen, mit denen ich mich wunderbar unterhalten kann und die immer Anregungen und Problemlösungen zum Thema Stricken haben. Überhaupt bringt der Umgang mit Frauen eine Menge Vorteile. Wir sparen nicht mit Ermunterungen und Hilfe, sodass niemand an einem (schwierigen) Projekt verzweifeln muss. Oft geht tatkräftige Hilfe weit über das Woll Thema hinaus.

Bei meinem anderen Hobby, Living History ist es etwas anders. Auch hier beschäftige ich mit Wolle, die Geschichtsvermittlung steht im Vordergrund. Was haben die Römer mit Wolle gemacht, wer hat die Verarbeitung übernommen und welche Geräte hatte er dafür zur Verfügung?

Nur bei Living History erkläre ich Besuchern mein Thema (sie haben dafür bezahlt 😉). Sie sehen hier wie ich arbeite, sie können Rohwolle und fertigen Faden anfassen und können ganz anschaulich erfahren, wovon ich spreche. Viele sind ganz erstaunt, mit wie einfachen Mitteln man früher Kleidung herstellen konnte.

Lonsome Coder, hilft Dir meine Beschreibung weiter?
Danke für die Ausführungen :)
Ich sehe, eine ganz andere Denkweise und Einstellung wie ich sie habe. Trotzdem finde ich deinen Text nachvollziehbar. Ich würde so aber nie schreiben, weil meine Denke und meine Welt hier ganz anders ist. Ich habe etwa keine Kreativität und keinen (visuellen) Gestaltungswillen. Bei mir selbst gehts da nur um Effizienz und Funktion. Meine Webanwendungen und Programme im Studium hatten Oberflächen wie aus der Windows 95-Ära. Wenn ich Handarbeiten würden, dann wenn es günstiger als kaufen wäre oder ich was brauche, was man nur schwer oder gar nicht so kaufen kann. Bei Living History hingegen finde ich die dabei gelernten Fakten interessant. Bei mir muss irgendwie alles ein Ziel haben... sogar Spiele ohne Ziele wie Minecraft interessieren mich null, ich brauche eine Story, die einem führt.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

Benutzeravatar
Tintenmalerin
Liebt es sich mitzuteilen
Beiträge: 978
Registriert: Donnerstag 25. Februar 2016, 23:02

Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Tintenmalerin » Donnerstag 25. Juli 2019, 12:16

Hoppala hat geschrieben:
Mittwoch 24. Juli 2019, 15:50
Ich habe gar nicht ausgesagt, Empathie über ein Forum könne gar nicht funktionieren. Schon dieser verkürzte und damit fehl gehende Vorhalt - den ich beim ersten Mal genau deshalb auch unbeantwortet stehen gelassen habe - verweist auf meine Ausgangsbehauptung, dass es im Zweifel auf genauen Ausdruck ankommt, und was damit gemeint ist. Entsprechend bezieht sich diese meine Antwort auch weniger auf deinen sehr allgemeinen, gefetteten Vorhalt , als auf meine konkretere, ursprüngliche Ausssage (die ja wohl mit dem allgemeinen Vorhalt gleich mal mit vom Tisch gewischt werden soll, aber halt gar nicht trifft; dem oberflächlichen Leser aber - zumal in der Wiederholung - was anderes suggerieren kann).
Das hast du sehr schön unkonkret verklausuliert. Aber da du auf Nachfragen mit schöner Regelmäßigkeit antwortest "Habe ich doch schon geschrieben." und ich keine Lust habe, deine Beiträge zu entschlüsseln, belassen wir es dabei.
Die Diskussion über deine Ansicht hatten wir schon, ich habe kein Interesse an einer Wiederholung.
Was den impliziten Vorwurf angeht, ich würde da irgendwen manipulieren wollen, kannst du dich ja mal mit dem Unterschied von "Ich kann/tue das nicht." und "Es geht nicht." beschäftigen.
I want to be a mystery, yet be known
I want to be together, yet alone
Is it too much to ask, to be famous yet unkown?
To be a wanderer, yet have a home?
- Kara Douglas

Benutzeravatar
Hoppala
Keiner schreibt schneller
Beiträge: 3272
Registriert: Sonntag 30. November 2014, 17:56
Geschlecht: männlich
AB Status: AB Vergangenheit
Ich bin ...: vergeben.
Wohnort: Die nördlichen Elblande

Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Hoppala » Donnerstag 25. Juli 2019, 14:45

Tintenmalerin hat geschrieben:
Donnerstag 25. Juli 2019, 12:16
Hoppala hat geschrieben:
Mittwoch 24. Juli 2019, 15:50
Ich habe gar nicht ausgesagt, Empathie über ein Forum könne gar nicht funktionieren. Schon dieser verkürzte und damit fehl gehende Vorhalt - den ich beim ersten Mal genau deshalb auch unbeantwortet stehen gelassen habe - verweist auf meine Ausgangsbehauptung, dass es im Zweifel auf genauen Ausdruck ankommt, und was damit gemeint ist. Entsprechend bezieht sich diese meine Antwort auch weniger auf deinen sehr allgemeinen, gefetteten Vorhalt , als auf meine konkretere, ursprüngliche Ausssage (die ja wohl mit dem allgemeinen Vorhalt gleich mal mit vom Tisch gewischt werden soll, aber halt gar nicht trifft; dem oberflächlichen Leser aber - zumal in der Wiederholung - was anderes suggerieren kann).
Das hast du sehr schön unkonkret verklausuliert. Aber da du auf Nachfragen mit schöner Regelmäßigkeit antwortest "Habe ich doch schon geschrieben." und ich keine Lust habe, deine Beiträge zu entschlüsseln, belassen wir es dabei.
Die Diskussion über deine Ansicht hatten wir schon, ich habe kein Interesse an einer Wiederholung.
Was den impliziten Vorwurf angeht, ich würde da irgendwen manipulieren wollen, kannst du dich ja mal mit dem Unterschied von "Ich kann/tue das nicht." und "Es geht nicht." beschäftigen.
Den "Vorwurf" interpretierst du frei rein.
Das war auch nicht unkonkret verklausuliert, sondern sehr konkret auf den Punkt formuliert.
Denn ich habe - wie sich nachlesen lässt - ausgesagt, dass genaue Formulierung im Zweifel wesentich sein kann. Was bestenfalls nahelegt, das ich von einer gewissen Unsauberkeit des Ausdrucks (und Lesens bzw. Verstehens, leider wohl auch) ausgehen muss und ausgehe. Was aber als Vorwurf in keine Richtung taugt, denn Irren ist menschlich.

Der von dir angesprochene Unterschied ist übrigens genau der Anlass, warum meine Behauptung in Sachen Empathie/Schriftforum sich ursprünglich mal gebildet hat - weil ich mich mit diesem Unterschied recht weitgehend (mt mehreren Dutzend wissenschaftlichen Büchern zum Thema als theoretischer Basis) beschäftigt habe. Einfach gesagt: andere können das auch nicht. Weil es nicht bzw. nur in Sonderfällen geht. Die erforderlichen Grundlagen sind nicht gegeben.
Der angebliche Effekt ist eine - dem Menschen naheliegende, aber eben doch: - Illusion (der Mechanismus dahin würde hier wirklich zu weit führen, leider).

Was ich allerdings beobachte, ist gelegentlich ein persönlich angegriffen fühlen, obwohl Thema und Form das gar nicht hergeben.
Man darf ja genervt sein. Und das ausdrücken. Das ist aber nicht das Problem der Texte, die man freiwillig liest, und Themen mit denen man sich freiwillig beschäftigt, oder der Autoren.
Nutzungsregeln: Mediale Äußerungen von Menschen ersetzen keine Begegungen. Was du hier schreibst, bist nicht du. Was ich hier schreibe, bezieht sich nicht auf dich. Nur auf deinen Beitrag. Ich schreibe meine Meinung, deren Bedeutung in deinem eigenen Ermessen liegt. Vergiss, was dir nichts nützt.

Strange Lady
Keiner schreibt schneller
Beiträge: 3301
Registriert: Montag 21. Juli 2014, 20:50
Geschlecht: weiblich
AB Status: AB 30+

Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Strange Lady » Donnerstag 25. Juli 2019, 14:57

Ein Falschfahrer?! Hunderte!!! ;)


Wunderst du dich manchmal darüber, wie oft du diese (oder ähnliche) Diskussionen hier führen musst, Hoppala?
“Happiness is like a butterfly: The more you chase it, the more it will elude you. But if you turn your attention to other things, it will come and sit quietly on your shoulder.”
Henry David Thoreau

Antworten

Zurück zu „Austausch“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Asrael, Google [Bot], MSN [Bot], Skyper und 26 Gäste