Probleme bei der Selbsteinschätzung

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TheRealDeal
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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von TheRealDeal » Mittwoch 10. Juli 2019, 10:10

Talbot hat geschrieben:
Dienstag 9. Juli 2019, 22:46
alex321 hat geschrieben:
Montag 8. Juli 2019, 15:50
Solche Erfahrungen habe ich auch schon gemacht. Ich habe es vor einigen Jahren mal geschafft mir ein leichtes Sixpack anzutrainieren ... weitergebracht hat mich das bei den Frauen auch nicht. Ohne Selbstsicherheit und Flirtskills verpufft der gute erste Eindruck den man durch sein Äußeres macht in Sekunden. Ein langweiliger Nerd bleibt eben ein langweiliger Nerd, da hilft auch eine schöne Verpackung nichts.
Ja, wenn man sich z.b mal das Forum hier anguckt dann dürfte mehr Selbstsicherheit/Selbstvertrauen und Socialskills im allgemeinen bzw. Flirtskills im besonderen den meisten deutlich mehr bringen als ein paar mehr Punkte im Bereich Aussehen.
Kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. :gewinner: Eine positive Ausstrahlung und als Mann eine gewisse Souveränität und Ruhe auszustrahlen, helfen auch. Ich weiß nicht, was Frauen wirklich wollen, aber einen "Stinkstiefel" wollen sie wohl eher nicht... ;)

Ob der Nerd langweilig ist, oder nicht, das entscheidet er selbst. Im Wesentlichen dadurch, was er von sich selbst hält...

Ebenfalls aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es aufschlussreich sein kann, Eigen- und Fremdwahrnehmung abzugleichen. Das ist ein guter Start, wenn man sich selbst nicht gut einschätzen kann.
Die beiden wichtigsten Tage deines Lebens sind der Tag, an dem du geboren wurdest, und der Tag, an dem du herausfindest, warum. – Mark Twain

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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von alex321 » Samstag 13. Juli 2019, 19:48

Talbot hat geschrieben:
Dienstag 9. Juli 2019, 22:46
alex321 hat geschrieben:
Montag 8. Juli 2019, 15:50
Solche Erfahrungen habe ich auch schon gemacht. Ich habe es vor einigen Jahren mal geschafft mir ein leichtes Sixpack anzutrainieren ... weitergebracht hat mich das bei den Frauen auch nicht. Ohne Selbstsicherheit und Flirtskills verpufft der gute erste Eindruck den man durch sein Äußeres macht in Sekunden. Ein langweiliger Nerd bleibt eben ein langweiliger Nerd, da hilft auch eine schöne Verpackung nichts.
Ja, wenn man sich z.b mal das Forum hier anguckt dann dürfte mehr Selbstsicherheit/Selbstvertrauen und Socialskills im allgemeinen bzw. Flirtskills im besonderen den meisten deutlich mehr bringen als ein paar mehr Punkte im Bereich Aussehen.
Übrigens kann ich besonders die Fokussierung/den Hype vieler auf ein Sixpack aus eigener Erfahrung überhaupt nicht verstehen.
Für viele Männer scheint das so übertrieben begehrenswert zu sein und ich frage mich dann nur: "Wieso?"
Du trainierst ja nicht nur die Bauchmuskeln. Bei jemanden der ein Sixpack hat ist alles zumindest leicht muskulös: Beine, Arme, Rücken, ... das Sixpack ist die Krone, denn damit es überhaupt sichtbar wird musst duch auch abnehmen (sonst überdeckt eine Fettschicht die Bauchmuskeln). Kurz gesagt, jemand der ein Sixplack hat ist gut in Form und ernährt sich gesund. Warum sollte das nicht begehrenswert sein?

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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von alex321 » Samstag 13. Juli 2019, 20:02

TheRealDeal hat geschrieben:
Mittwoch 10. Juli 2019, 10:10
Ob der Nerd langweilig ist, oder nicht, das entscheidet er selbst. Im Wesentlichen dadurch, was er von sich selbst hält...

Ebenfalls aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es aufschlussreich sein kann, Eigen- und Fremdwahrnehmung abzugleichen. Das ist ein guter Start, wenn man sich selbst nicht gut einschätzen kann.
Ich entscheide ob ich langweilig bin? Das machen eher die Andern. Wenn ich anfange von meinen Interessen und Hobbies zu erzählen, wie z.B. Informatik, Computerspiele, Geopolitik, Geschichte oder Science Fiction sind die meisten Leute schnell gelangweilt (wohl weil zu trocken und zu komplex) und können meistens auch gar nicht mitreden weil diese Themen zu speziell sind. Deshalb lasse ich es meistens gleich bleiben und höre lieber zu. Problematisch wird es wenn der Gesprächspartner auch nicht sehr redselig ist.
Zuletzt geändert von alex321 am Samstag 13. Juli 2019, 20:08, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Strange Lady » Samstag 13. Juli 2019, 20:05

Gorbatschow hat geschrieben:
Montag 1. Juli 2019, 08:30
Erstmal vielen Dank für die Rückmeldungen.

Ehrlich gesagt, kann ich es nur schwer beurteilen, inwiefern es bei anderen Männern aussieht - grundsätzlich denke ich schon, dass ich das sehen kann, bin aber eher selten am Beobachten.

In Bezug darauf, wie ich das Interesse festmache, ist da, wie erwähnt, einerseits das "Bauchgefühl". Andererseits sind da bestimmte Indizien, die aber bei jeder Frau natürlich anders sind.

Eine zum Beispiel lacht über jeden Mist, den ich verzapfe, auch wenn ich es gar nicht so lustig meinte. Auch das übermäßig häufige Ansehen ist so eine Sache oder wenn alle anderen pauschal als Gruppe begrüßt werden, ich aber mit Namen explizit. Manchmal ist es auch ein wenig direkter, also im Wintersemester hat eine immer neben mir gesessen und geschaut, aber auch ständig Körperkontakt hergestellt; vor ein paar Wochen saß wieder eine andere neben mir und, da es sehr heiß war, natürlich im luftigen Kleid - nach einer gewissen Zeit hat sie aber den Oberschenkel komplett freigelegt und sich mir zugewandt, dass ich mir schon dachte, "Holla, die Waldfee - davon wird's auch nicht kühler". Das mal eine spontane Auswahl. Aber wie bei allen solchen "magischen Zeichen" ist das immer so eine Sache.

Wie schon im Eingangspost geschrieben, bin ich einerseits dazu geneigt, das dann wieder zu ignorieren und anderweitig wegzuinterpretieren. Andererseits ist es auch so, dass mir auffällt, dass ich, egal mit welcher Frau ich z.B. ins Café gehe, alle uns etwas seltsam anschauen (die glauben wohl meistens, wir hätten ein Date und denken sich ihren Teil, wobei ich diesen Date-Charakter gar nicht beabsichtige, wir treffen uns einfach als Freunde). Mir ist es auch schon passiert, dass meine weiblichen "friends" von anderen als "girlfriend" interpretiert wurden, so nach dem Motto "Hey, habe dich mit deiner Freundin gesehen" - "Wat??? Wann, wo und vor allem WER??" Keine Ahnung, woher das kommt.

Klar könnte man jetzt sagen, no risk, no fun - probier's halt und du siehst es schon. Hier blockiere ich mich aber extrem selber. Viele denken, es ist wie im Himmel, mit so vielen Frauen zu arbeiten (ist auch toll, keine Frage). Trotzdem ist da der professionelle Part... und da ich tendenziell auf eine akademische Karriere zusteuere, sehe ich es als weniger vorteilhaft, wenn man der Inhalt des Kaffeetratsches am Institut ist - und auch wenn es ein Klischée ist, ja, Frauen tratschen gerne, besonders beim Thema Partnerschaft und Co. In der Geisteswisschenschaft ist halt alles nicht sooo easy und wenn man sich durch gute Leistungen und positiven persönlichen Eindruck so weit nach vorne gearbeitet hat, will man das nicht so schnell riskieren. Ich glaube, das ist wohl das Hauptproblem und da hilft wohl nur Warten (ist zum Glück nicht mehr so lange ;) )

Welche von den vielen Frauen gefällt dir denn besonders? Und warum?
Du brauchst mMn einen Perspektivwechsel: weg von deinen Spekulationen über das vermeintliche Interesse von Frauen an dir hin zum eigenen Begehren.
Nichts ist für mich als Frau abtörnender als ein Mann, der mich für austauschbare Massenware hält.
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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Finnlandfreundin » Samstag 13. Juli 2019, 20:34

Tania hat geschrieben:
Freitag 28. Juni 2019, 23:36
"Ich könnte Dich fesseln und in meinen Kofferraum stecken ;) "
Da würde ich die Flucht ergreifen 😂

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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Finnlandfreundin » Samstag 13. Juli 2019, 20:47

Tania hat geschrieben:
Samstag 29. Juni 2019, 11:17
AB Positiv hat geschrieben:
Samstag 29. Juni 2019, 10:58
So ein Mist, sie stalkt meine Beiträge. .. :shock: ...
Ich bin hier echt nicht die Einzige, die alles liest, Du Forumsgigolo ... :pfeif: :frech2:
Wohl wahr 😁

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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Kief » Samstag 13. Juli 2019, 22:32

alex321 hat geschrieben:
Samstag 13. Juli 2019, 20:02
TheRealDeal hat geschrieben:
Mittwoch 10. Juli 2019, 10:10
Ob der Nerd langweilig ist, oder nicht, das entscheidet er selbst. Im Wesentlichen dadurch, was er von sich selbst hält...

Ebenfalls aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es aufschlussreich sein kann, Eigen- und Fremdwahrnehmung abzugleichen. Das ist ein guter Start, wenn man sich selbst nicht gut einschätzen kann.
Ich entscheide ob ich langweilig bin? Das machen eher die Andern. Wenn ich anfange von meinen Interessen und Hobbies zu erzählen, wie z.B. Informatik, Computerspiele, Geopolitik, Geschichte oder Science Fiction sind die meisten Leute schnell gelangweilt (wohl weil zu trocken und zu komplex) und [ ... ]
Hast Du mal den Absatz mit Fremd- und Eigenwahrnehmung geprueft?

Komplexitaet mag eine Schwierigkeit sein, aber trocken zu sein ist eine Entscheidung bzw. Nachlaessigkeit, die man aendern kann.
Themenauswahl kannst Du aendern, oder zumindest ans Publikum anpassen,
Praesentation in Spannungsbogen, Stimme, Koerpereinsatz undundund kannst Du beeinflussen.
Okay, vielleicht kannst Du das nicht hinbekommen, aber Du kannst wenigstens probieren, wie Du Deine Begeisterung strahlen lassen kannst.



Ich habe mal zwei Reden gehalten, die waren inhaltlich fuer niemanden interessant. Deshalb nehme ich die hier als Beispiel. Deren Inhalt war allein fuer mich interessant.

Die eine behandelte sogenannte Retarder, ein Bremsensystem, welches sich fuer PKWs nicht lohnt, aber in vielen LKWs verbaut ist.
Hat sich bestimmt niemand gemerkt, und nur oberflaechlich verstanden, waren halt nur ein paar Minuten Zeit.
Aber sie fanden es interessant, da ich das Geraet quasi mit Haenden in der Luft gezeichnet habe.

Die andere erlaeuterte die Fadenfuehrung bei Naehmaschinen.
Hat garantiert auch niemand verstanden, geschweige denn sich merken koennen/wollen.
Aber sie fanden es interessant, wie ich den Verlauf akrobatisch gezeigt habe.

Und letztens hatten wir auch eine Situation, da haben meine Kollegen an mir den Vergleich gesehen, zwischen sachlich praesentieren und begeistert praesentieren.
Natuerlich kann man Sachen so berichten, dass Zuhoerer wegrennen.
Man kann aber auch anders berichten.
Analyse Fremdwahrnehmung vs. Eigenwahrnehmung.


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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Nonkonformist » Sonntag 14. Juli 2019, 09:15

alex321 hat geschrieben:
Samstag 13. Juli 2019, 20:02
Ich entscheide ob ich langweilig bin? Das machen eher die Andern. Wenn ich anfange von meinen Interessen und Hobbies zu erzählen, wie z.B. Informatik, Computerspiele, Geopolitik, Geschichte oder Science Fiction sind die meisten Leute schnell gelangweilt (wohl weil zu trocken und zu komplex) und können meistens auch gar nicht mitreden weil diese Themen zu speziell sind. Deshalb lasse ich es meistens gleich bleiben und höre lieber zu. Problematisch wird es wenn der Gesprächspartner auch nicht sehr redselig ist.
Man kann trocken und sachlich ueber seinen nerd-hobbys reden.
Oder emotional, begeistert und leidenschaftlich.

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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von LonesomeCoder » Sonntag 14. Juli 2019, 11:22

Nonkonformist hat geschrieben:
Sonntag 14. Juli 2019, 09:15
alex321 hat geschrieben:
Samstag 13. Juli 2019, 20:02
Ich entscheide ob ich langweilig bin? Das machen eher die Andern. Wenn ich anfange von meinen Interessen und Hobbies zu erzählen, wie z.B. Informatik, Computerspiele, Geopolitik, Geschichte oder Science Fiction sind die meisten Leute schnell gelangweilt (wohl weil zu trocken und zu komplex) und können meistens auch gar nicht mitreden weil diese Themen zu speziell sind. Deshalb lasse ich es meistens gleich bleiben und höre lieber zu. Problematisch wird es wenn der Gesprächspartner auch nicht sehr redselig ist.
Man kann trocken und sachlich ueber seinen nerd-hobbys reden.
Oder emotional, begeistert und leidenschaftlich.

Emotionen, nicht fakten, machen eine konversation interessant.
Ja, was als "langweilig" oder "nerdig" gilt, entscheidet das Gegenüber und nicht man selber.
Entgegen NKs Tipp muss ich aber sagen, dass eine begeisterte Darstellung seiner Nerd-Hobbys bei Aussenstehenden schlechter ankommt als eine wenig begeisterte. Bei letzterem ist die Hoffnung, jemanden für "normale" und "coole" Hobbys zu begeistern viel größer.
Wäre bei mir auch so: eine Frau, die Kraftsport mit der Anweisung eines Arztes begründet, käme besser davon als eine, die begeistert von stumpf 1000000x die selben Bewegungen machen spricht.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Nonkonformist » Sonntag 14. Juli 2019, 11:45

LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 14. Juli 2019, 11:22
Ja, was als "langweilig" oder "nerdig" gilt, entscheidet das Gegenüber und nicht man selber.
Entgegen NKs Tipp muss ich aber sagen, dass eine begeisterte Darstellung seiner Nerd-Hobbys bei Aussenstehenden schlechter ankommt als eine wenig begeisterte. Bei letzterem ist die Hoffnung, jemanden für "normale" und "coole" Hobbys zu begeistern viel größer.
Wäre bei mir auch so: eine Frau, die Kraftsport mit der Anweisung eines Arztes begründet, käme besser davon als eine, die begeistert von stumpf 1000000x die selben Bewegungen machen spricht.
Kann ich so nicht bestaetigen.
In letzten gymnasiumjahr gab es eine wahrscheinliche verehrerin.
Sie war gut drinn mich am ende der letzte unterrichtstunde zu verzoegern, und einmal nur noch zur zweit in klassenzimmer nach meine vortschritte in meinen bewerbungsversuch als comicszeichner zu informieren. Mal ne viertel stunde zusammen ratschen war da keine ausnahme.
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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von LonesomeCoder » Sonntag 14. Juli 2019, 13:26

Vllt. kommt was kreatives bei Frauen generell besser an als etwa ein Computernerd zu sein.
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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Kief » Sonntag 14. Juli 2019, 13:29

LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 14. Juli 2019, 11:22
Nonkonformist hat geschrieben:
Sonntag 14. Juli 2019, 09:15
Emotionen, nicht fakten, machen eine konversation interessant.
Ja, was als "langweilig" oder "nerdig" gilt, entscheidet das Gegenüber und nicht man selber.
Wenn Du bei allem was Du machst von den anderen genervt bist - dann werden die das sicherlich langweilig finden.

Es geht eben nicht darum, dass Du die anderen ignorieren lernst, sondern dass Du andere in Deine Gespraeche einbindest.
Wenn Du daran gar kein Interesse hast, dann werden auch saemtliche Anregungen verpuffen.



Du entscheidest, wie Du mit anderen Menschen umgehst.
In Folge daraus entscheiden die anderen Menschen, wie sie sich damit fuehlen, ob es sie langweilt.


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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Kief » Sonntag 14. Juli 2019, 13:31

LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 14. Juli 2019, 11:22
Nonkonformist hat geschrieben:
Sonntag 14. Juli 2019, 09:15
Emotionen, nicht fakten, machen eine konversation interessant.
Ja, was als "langweilig" oder "nerdig" gilt, entscheidet das Gegenüber und nicht man selber.
Wenn Du bei allem was Du machst von den anderen genervt bist - dann werden die das sicherlich langweilig finden.

Es geht eben nicht darum, dass Du die anderen ignorieren lernst, sondern dass Du andere in Deine Gespraeche einbindest.
Wenn Du daran gar kein Interesse hast, dann werden auch saemtliche Anregungen verpuffen.



Du entscheidest, wie Du mit anderen Menschen umgehst.
In Folge daraus entscheiden die anderen Menschen, wie sie sich damit fuehlen, ob es sie langweilt.


K


edit, um ne konstruktive Zielsetzung zu formulieren: mach etwas, wobei Du es angenehm findest, andere einzubinden. Nicht weil Du Kontakte suchst.
Deeskalation, ohne danach die Probleme anpacken zu wollen,
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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von LonesomeCoder » Sonntag 14. Juli 2019, 13:36

Kief hat geschrieben:
Sonntag 14. Juli 2019, 13:29
Es geht eben nicht darum, dass Du die anderen ignorieren lernst, sondern dass Du andere in Deine Gespraeche einbindest.
Wenn Du daran gar kein Interesse hast, dann werden auch saemtliche Anregungen verpuffen.
Das Problem ist aber: außer männlichen IT- und Gaming-Nerds will niemand in meine Themen eingebunden werden. Das ist ein fehlendes Interesse von Außen und kein aktives Abgrenzen wollen von mir. Weil sie das Thema langweilt. Genau so wie ich nicht in Gespräche in für mich langweilige Themen wie das Bundesliga-WE, die neuesten Folgen von einer Serie wie GoT oder was irgendein Z-Promi machte, eingebunden werden will.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Kief » Sonntag 14. Juli 2019, 13:50

LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 14. Juli 2019, 13:36
Kief hat geschrieben:
Sonntag 14. Juli 2019, 13:29
Es geht eben nicht darum, dass Du die anderen ignorieren lernst, sondern dass Du andere in Deine Gespraeche einbindest.
Wenn Du daran gar kein Interesse hast, dann werden auch saemtliche Anregungen verpuffen.
Das Problem ist aber: außer männlichen IT- und Gaming-Nerds will niemand in meine Themen eingebunden werden. Weil sie das Thema langweilt.
Ist das Thema jetzt gerade:
wie finde ich kompatiblere Themen?

Oder ist das Thema, wie kann ich ein Thema so praesentieren, dass ich damit andere Menschen erreiche?



Wenn wir in die Tiefe gehen sind das verschiedene Gespraeche.
Wenn Du von beiden Gespraechen jeweils ansprichst, was da fuer Sackgassen existieren, aber die Loesungswege auslaesst, dann reden wir immer nur ueber Sackgassen.
Ich will aber nicht ueber die jeweiligen Sackgassen sprechen.
Und vor allem will ich nicht zwischen den beiden Gespraechsfaeden hin- und herspringen, je nachdem, wo Du gerade einem Loesungsansatz entkommen willst.

Wenn Du Loesungen nicht anschaust, dann wirst Du sie auch nicht aufnehmen koennen.
Das muss schon von Dir selbst kommen.


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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von NeC » Sonntag 14. Juli 2019, 13:50

LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 14. Juli 2019, 11:22
Entgegen NKs Tipp muss ich aber sagen, dass eine begeisterte Darstellung seiner Nerd-Hobbys bei Aussenstehenden schlechter ankommt als eine wenig begeisterte. Bei letzterem ist die Hoffnung, jemanden für "normale" und "coole" Hobbys zu begeistern viel größer.
Wäre bei mir auch so: eine Frau, die Kraftsport mit der Anweisung eines Arztes begründet, käme besser davon als eine, die begeistert von stumpf 1000000x die selben Bewegungen machen spricht.
Das kann auch ich absolut nicht bestätigen!

LonesomeCoder, ich nehme an, dass Du diese Einschätzung aus der eigenen Erfahrung hast? Könnte es sein, dass Deine "begeisterte Darstellung" etwas anderes ist, als eine Frau darunter verstehen würde? Es ist dabei m.E. schon wichtig, dass es nicht nur begeistert ist, sondern auch eine Emotion transportiert wird, für die Dein Gegenüber empfänglich ist. Möglicherweise ist Dir das nicht so einfach möglich?

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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von JohnnyCrash » Sonntag 14. Juli 2019, 21:45

Talbot hat geschrieben:
Dienstag 9. Juli 2019, 22:46
alex321 hat geschrieben:
Montag 8. Juli 2019, 15:50
Solche Erfahrungen habe ich auch schon gemacht. Ich habe es vor einigen Jahren mal geschafft mir ein leichtes Sixpack anzutrainieren ... weitergebracht hat mich das bei den Frauen auch nicht. Ohne Selbstsicherheit und Flirtskills verpufft der gute erste Eindruck den man durch sein Äußeres macht in Sekunden. Ein langweiliger Nerd bleibt eben ein langweiliger Nerd, da hilft auch eine schöne Verpackung nichts.
Ja, wenn man sich z.b mal das Forum hier anguckt dann dürfte mehr Selbstsicherheit/Selbstvertrauen und Socialskills im allgemeinen bzw. Flirtskills im besonderen den meisten deutlich mehr bringen als ein paar mehr Punkte im Bereich Aussehen.
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Unabhängig davon, dass man ja erstmal dazu kommen muss, dass die Frau es sieht (es sei denn natürlich man versucht sich möglichst schnell durch irgendwelche Bilder davon vor der Frau zu profilieren) und das besonders in den Breitengraden hier eher selten vorkommt, habe ich bisher eher die Erfahrung gemacht, dass die wenigstens Frauen da jetzt so groß drauf abfahren, wenn es nur um das Sixpack an sich geht.
Im Vergleich zu anderen Körperpartien habe ich dafür jedenfalls noch nie groß Komplimente gekriegt.
Die einzigen Male, dass ich da im richtigen Leben überhaupt mitgekriegt habe, wie es positiv von Frauen kommentiert wurde waren Teeniemädels.
Nicht, dass es verkehrt wäre, sich das als Ziel zu setzen (ist schließlich allemal besser als kein Ziel zu haben), aber den Hype darum werde ich wohl nie verstehen.
Irgendwie verstehen das viele immer komplett falsch.
Ich mache auch aktiv Kraftsport und es geht nicht um Muskelpakete oder Posing sondern um den Kopf.
Man bekommt eine viel bessere Körper- und Selbstwahrnehmung. Körperbewusstsein führt oft direkt zu Selbstbewusstsein. Ist eigentlich der simpelste und effektivste Weg.
Konzentration wird gefördert, Disziplin etc.
Und natürlich der Belohnungseffekt. Im Gegensatz zu fast allen Sportarten sieht man mit der Zeit was man macht.

edit: sorry war ein Schnellschuss, wenn es nur um Sixpack geht stimme ich natürlich voll zu...Verstehe ich auch nicht.

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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von LonesomeCoder » Sonntag 14. Juli 2019, 22:47

Kief hat geschrieben:
Sonntag 14. Juli 2019, 13:50
Ist das Thema jetzt gerade:
wie finde ich kompatiblere Themen?

Oder ist das Thema, wie kann ich ein Thema so praesentieren, dass ich damit andere Menschen erreiche?
Wenn ich keine Antwort auf die zweite Frage finde, dann würde ich es als Rückfalloption mit der ersten Frage probieren.
NeC hat geschrieben:
Sonntag 14. Juli 2019, 13:50
LonesomeCoder, ich nehme an, dass Du diese Einschätzung aus der eigenen Erfahrung hast? Könnte es sein, dass Deine "begeisterte Darstellung" etwas anderes ist, als eine Frau darunter verstehen würde? Es ist dabei m.E. schon wichtig, dass es nicht nur begeistert ist, sondern auch eine Emotion transportiert wird, für die Dein Gegenüber empfänglich ist. Möglicherweise ist Dir das nicht so einfach möglich?
Wie man nischige PC-Spiele für eine Frau begeisternd darstellt, weiß ich nicht. Vor allem, wenn Vorurteile gegen Spieler da sind.
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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Captain Unsichtbar » Sonntag 14. Juli 2019, 22:52

Nonkonformist hat geschrieben:
Sonntag 14. Juli 2019, 11:45
LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 14. Juli 2019, 11:22
Entgegen NKs Tipp muss ich aber sagen, dass eine begeisterte Darstellung seiner Nerd-Hobbys bei Aussenstehenden schlechter ankommt als eine wenig begeisterte. Bei letzterem ist die Hoffnung, jemanden für "normale" und "coole" Hobbys zu begeistern viel größer.
Kann ich so nicht bestaetigen.
Ich definitiv auch nicht.
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Kief
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Re: Probleme bei der Selbsteinschätzung

Beitrag von Kief » Sonntag 14. Juli 2019, 23:13

LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 14. Juli 2019, 22:47
Kief hat geschrieben:
Sonntag 14. Juli 2019, 13:50
Ist das Thema jetzt gerade:
wie finde ich kompatiblere Themen?

Oder ist das Thema, wie kann ich ein Thema so praesentieren, dass ich damit andere Menschen erreiche?
Wenn ich keine Antwort auf die zweite Frage finde, dann würde ich es als Rückfalloption mit der ersten Frage probieren.
Also sind wir doch ontopic, denn dann sind wir beim Thema Fremdwahrnehmung/Eigenwahrnehmung, und wie man (die eigenen Interessen) so vermitteln kann, dass die Themen auch fuer andere interessanter werden.

Hast Du Dich mal damit befasst, wie Du Inhalte so verpacken bzw. aufbereiten kannst, dass andere Leute damit nicht eingeschlaefert werden?
Wie man sie spannend gestalten kann?


K
Deeskalation, ohne danach die Probleme anpacken zu wollen,
das ist wie Ablenkung, oder Hinhalte-Taktik/Aussitzen wollen:
als Gespraechsverweigerung die getarnteste Form von Eskalation.

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