Ansprüche an potenzielle Partner

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Re: Ansprüche an potenzielle Partner

Beitrag von Hanuta » Sonntag 11. August 2019, 03:35

LonesomeCoder hat geschrieben:
Samstag 10. August 2019, 23:18
Nachdem was ich mitbekommen habe, bieten sie vor allem zwei Dinge, die ich nicht habe: einen großen und hübschen Körper. Ist der da, kann schon ein "Na Püppi, ficken?" für den ONS reichen. Geben nur viele nicht zu. Weder Männer noch Frauen. Keine Frau wird zugeben, dass ihr das reicht und kaum ein Mann wird drauf verzichten, sich irgendwelche charakterliche Fähigkeiten dazu anzudichten lassen. Fast kein Mann muss für ONS irgendwelche Kompromisse eingehen. Das ist ein Mythos.
Nachdem was ich von Invinoveritas gelesen habe, bietet er wohl nicht nur eine ordentliche Körpergröße bzw. allgemein eine hohe physische Attraktivität, sondern auch weitere Faktoren wie Eloquenz, Witz und breitgefächertes Wissen.
So wie er sich hier gibt, denke ich, dass er flirten kann und auch in der Lage ist die emotionale Ebene der Frau mit seinem Charme anzusprechen. Darüber hinaus wirkt es so als hätte er eine gute Menschenkenntnis, was ihm Vorteile verschafft, um sich bei einzelnen Menschen adäquat "anzupassen".
Meine Frage an dich wäre an dieser Stelle: Wärst du denn in der Lage die emotionale Ebene der Frau mit deinem Charme zu berühren?
Daher besitzt er deutlich mehr, was ihn auszeichnet als nur sein Aussehen.
"Ist der da, kann schon ein "Na Püppi, ficken?" für den ONS reichen. Geben nur viele nicht zu."
Und das weißt du woher? Ich würde mal sagen, wenn das ausreicht, dann zählt das zu den Leuten, die du unter "psychisch krank" verbuchen würdest.
"Keine Frau wird zugeben, dass ihr das reicht..."
Auch hier würde ich gerne wissen woher du die Infos nimmst.
"Fast kein Mann muss für ONS irgendwelche Kompromisse eingehen. Das ist ein Mythos."
Du suchst doch eher eine Freundschaft+ bzw. Affäre. Wie sieht das denn dort aus?
Tania hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 00:04
Interessante Definition von Attraktivität.
Das dachte ich mir allerdings auch.

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Re: Ansprüche an potenzielle Partner

Beitrag von Lilia » Sonntag 11. August 2019, 05:20

Tania hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 00:11
Two-Tone hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 00:08
Tania hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 00:04
Und das so heisst wie das, was man mit dem OdB tun möchte und mit p anfängt ;)
Prokrastinieren? Posieren? Pinkeln? Plakatieren? :gruebel:
Schon interessant, was Du mit Deinem OdB alles tun willst ;)
Jau, das kann man sicher noch toppen. :flirten:

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Re: Ansprüche an potenzielle Partner

Beitrag von Melli » Sonntag 11. August 2019, 09:29

LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 00:32
Manche Männer stehen drauf, von einer Frau erniedrigt zu werden :D
Geh zu, wenn jemand auf auf BD/DS/SM steht, dann sollte er sich einen dazu passenden Lebensstil zulegen. Vielleicht ist die Dorfdisco dafür nicht unbedingt der geeignete Rahmen. Aber es soll ja auch auf dem Lande Swingerclubs geben.

Wenn er aber einfach nur immer wieder in Kalamitäten gerät, könnte man eher an Wiederholungszwang denken :shock:

Aber keine Angst, weder haben mich je Bunga-Bunga-Affen angemacht, noch habe ich je jemandem mit meiner Cola abgeduscht :duschen: Für manches braucht es wohl doch "die passenden Neurosen" (oder schlimmeres).
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Re: Ansprüche an potenzielle Partner

Beitrag von LonesomeCoder » Sonntag 11. August 2019, 10:20

Hanuta hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 03:35
Nachdem was ich von Invinoveritas gelesen habe, bietet er wohl nicht nur eine ordentliche Körpergröße bzw. allgemein eine hohe physische Attraktivität, sondern auch weitere Faktoren wie Eloquenz, Witz und breitgefächertes Wissen.
So wie er sich hier gibt, denke ich, dass er flirten kann und auch in der Lage ist die emotionale Ebene der Frau mit seinem Charme anzusprechen. Darüber hinaus wirkt es so als hätte er eine gute Menschenkenntnis, was ihm Vorteile verschafft, um sich bei einzelnen Menschen adäquat "anzupassen".
Meine Frage an dich wäre an dieser Stelle: Wärst du denn in der Lage die emotionale Ebene der Frau mit deinem Charme zu berühren?
Daher besitzt er deutlich mehr, was ihn auszeichnet als nur sein Aussehen.
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Und das weißt du woher? Ich würde mal sagen, wenn das ausreicht, dann zählt das zu den Leuten, die du unter "psychisch krank" verbuchen würdest.
"Keine Frau wird zugeben, dass ihr das reicht..."
Auch hier würde ich gerne wissen woher du die Infos nimmst.
Ob bei einer Kaltansprache oder Interesse erwidert wird, hängt nur von der Optik ab, der Rest ist ja noch nicht bekannt. D.h. ich hätte mit seinem Körper die gleichen initialen Erfolge und er mit meinem nicht. Das er ein Extro mit entsprechenden Hobbys ist, spielt erst später rein, ist aber für Sexgeschichten auch nicht so wichtig.
Ich war sehr lange regelmäßig im Nachtleben und aufm Land kennt jeder jeden. Ich brauche einfach nur schauen, wie Partner und Discobekanntschaften gewählt werden und schon wird aus der angeblichen Bedeutung von Charakter und Bildung ein Märchen.
Ich bin gut im Menschen durchschauen und hochbegabt, ich würde mir zutrauen, eine Frau auf emotionaler Ebene zu berühren. Aber das ist egal, wenn man zu unattraktiv ist und für alles mit Sex global abgelehnt ist. So wie du ja auch nicht mit einer 150 kg-Frau ins Bett willst, egal wie ihr Verhalten ist.
Melli hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 09:29
Geh zu, wenn jemand auf auf BD/DS/SM steht, dann sollte er sich einen dazu passenden Lebensstil zulegen.
Der wäre? Statt spazieren gehen sich im Hundekostüm aus Lack an der Leine auf allen Vieren Gassi führen lassen und aus einem Napf trinken? :mrgreen:
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Re: Ansprüche an potenzielle Partner

Beitrag von Hanuta » Sonntag 11. August 2019, 13:34

LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 10:20
Ob bei einer Kaltansprache oder Interesse erwidert wird, hängt nur von der Optik ab, der Rest ist ja noch nicht bekannt. D.h. ich hätte mit seinem Körper die gleichen initialen Erfolge und er mit meinem nicht. Das er ein Extro mit entsprechenden Hobbys ist, spielt erst später rein, ist aber für Sexgeschichten auch nicht so wichtig.
Ich war sehr lange regelmäßig im Nachtleben und aufm Land kennt jeder jeden. Ich brauche einfach nur schauen, wie Partner und Discobekanntschaften gewählt werden und schon wird aus der angeblichen Bedeutung von Charakter und Bildung ein Märchen.
Ich bin gut im Menschen durchschauen und hochbegabt, ich würde mir zutrauen, eine Frau auf emotionaler Ebene zu berühren. Aber das ist egal, wenn man zu unattraktiv ist und für alles mit Sex global abgelehnt ist. So wie du ja auch nicht mit einer 150 kg-Frau ins Bett willst, egal wie ihr Verhalten ist.
Da kommen wir wohl nicht auf einen Nenner. Ich habe nämlich gegenteilige Erfahrungen gemacht und Aussehen spielt da nicht die Rolle, die du ihr beimisst.
Gerade der Initialkontakt ist dadurch geprägt wie man sich gibt und ob die Frau einen sympathisch finden kann. Dazu gehört das Aussehen, aber zu einem großen Teil der Vibe und die Ausstrahlung. Und das merken Menschen in den ersten 3 Sekunden.
LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 10:20
Ich brauche einfach nur schauen, wie Partner und Discobekanntschaften gewählt werden und schon wird aus der angeblichen Bedeutung von Charakter und Bildung ein Märchen.
Also bei den Paaren die ich kenne, sind das meist keine durchtrainierten und großen Typen mit Schönlings-Gesicht. Auch bei den Discobekanntschaften variiert es stark. Da gabs bei uns im Freundeskreis auch öfters mal Gesprächsstoff wie jemand bitte mit so einem nach Hause gehen konnte.
LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 10:20
Ich bin gut im Menschen durchschauen und hochbegabt, ich würde mir zutrauen, eine Frau auf emotionaler Ebene zu berühren.
Hochbegabung ist wohl eher hinderlich dabei, aber wenn du das glaubst, okay.

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Re: Ansprüche an potenzielle Partner

Beitrag von NBUC » Sonntag 11. August 2019, 13:54

Hanuta hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 13:34
Da kommen wir wohl nicht auf einen Nenner. Ich habe nämlich gegenteilige Erfahrungen gemacht und Aussehen spielt da nicht die Rolle, die du ihr beimisst.
Gerade der Initialkontakt ist dadurch geprägt wie man sich gibt und ob die Frau einen sympathisch finden kann. Dazu gehört das Aussehen, aber zu einem großen Teil der Vibe und die Ausstrahlung. Und das merken Menschen in den ersten 3 Sekunden.
Gerade beim Initialkontakt ist Optik und ähnliche Oberflächlichkeiten das A&O. Wenn man sich langsamer kennen lernt können die anderen Sachen greifen - davor sind das bestenfalls Assoziationen und Vorurteile. Wobei manche Leute dann halt tatsächlich bei ihrem 3-sec Eindruck bleiben. :roll:
Andererseits ist dieser Ersteindruck auch sonst die Hypothek, mit welcher man dann in dieses eigentliche Kennenlernen geht.
Und für diejenigen, welche da mit ganz schlechten Attributen versehen sind, ist es dann nahezu unmöglich von dieser Hypothek wieder runter zu kommen. Sexuelle Anziehung ist letztlich keine rationale Abwägungsentscheidung. Irgendwo ist da üblicherweise Schluss und Frauen haben es da meinem Eindruck nach in dieser Zone noch schwerer als Männer.
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Re: Ansprüche an potenzielle Partner

Beitrag von Hanuta » Sonntag 11. August 2019, 14:28

NBUC hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 13:54
Hanuta hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 13:34
Da kommen wir wohl nicht auf einen Nenner. Ich habe nämlich gegenteilige Erfahrungen gemacht und Aussehen spielt da nicht die Rolle, die du ihr beimisst.
Gerade der Initialkontakt ist dadurch geprägt wie man sich gibt und ob die Frau einen sympathisch finden kann. Dazu gehört das Aussehen, aber zu einem großen Teil der Vibe und die Ausstrahlung. Und das merken Menschen in den ersten 3 Sekunden.
Gerade beim Initialkontakt ist Optik und ähnliche Oberflächlichkeiten das A&O. Wenn man sich langsamer kennen lernt können die anderen Sachen greifen - davor sind das bestenfalls Assoziationen und Vorurteile. Wobei manche Leute dann halt tatsächlich bei ihrem 3-sec Eindruck bleiben. :roll:
Andererseits ist dieser Ersteindruck auch sonst die Hypothek, mit welcher man dann in dieses eigentliche Kennenlernen geht.
Und für diejenigen, welche da mit ganz schlechten Attributen versehen sind, ist es dann nahezu unmöglich von dieser Hypothek wieder runter zu kommen. Sexuelle Anziehung ist letztlich keine rationale Abwägungsentscheidung. Irgendwo ist da üblicherweise Schluss und Frauen haben es da meinem Eindruck nach in dieser Zone noch schwerer als Männer.
Wie gesagt. Ich habe da andere Erfahrungen gemacht und es kommt da eher darauf an was für ein Vibe die Person ausstrahlt. Menschen mit einem guten Aussehen haben da bestenfalls ein größeres Ersteindrucks-Fenster, um die Leute von sich zu überzeugen. Dann sind es keine 3sek. sondern vielleicht 5 oder 6sek.
Frauen können da schon weniger ändern, aber bei Männern fließt ja auch vor allem der wahrgenommene soziale Status in die Gleichung mitein.
Das spielt vor allem auch bei der sexuellen Anziehung eine Rolle. Der Kapitän der College-Footballmannschaft, den jede Frau haben möchte, wird ja in einschlägigen Filmen jedes Mal als Stereotyp dargestellt.
Ich war bereits auf vielen Partys und konnte das jedes Mal wieder beobachten, dass es Menschen gibt, die auffallen und eine attraktive Ausstrahlung an sich haben, die sie klar von der Masse abhebt und das Aussehen ist bei denen eher zweitrangig.
Ich denke die Menschen, die früher öfters auf Hauspartys etc. waren wissen von welchen Personen ich rede.

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Re: Ansprüche an potenzielle Partner

Beitrag von NBUC » Sonntag 11. August 2019, 15:06

Hanuta hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 14:28
Wie gesagt. Ich habe da andere Erfahrungen gemacht und es kommt da eher darauf an was für ein Vibe die Person ausstrahlt. Menschen mit einem guten Aussehen haben da bestenfalls ein größeres Ersteindrucks-Fenster, um die Leute von sich zu überzeugen. Dann sind es keine 3sek. sondern vielleicht 5 oder 6sek.
Frauen können da schon weniger ändern, aber bei Männern fließt ja auch vor allem der wahrgenommene soziale Status in die Gleichung mitein.
Das spielt vor allem auch bei der sexuellen Anziehung eine Rolle. Der Kapitän der College-Footballmannschaft, den jede Frau haben möchte, wird ja in einschlägigen Filmen jedes Mal als Stereotyp dargestellt.
Ich war bereits auf vielen Partys und konnte das jedes Mal wieder beobachten, dass es Menschen gibt, die auffallen und eine attraktive Ausstrahlung an sich haben, die sie klar von der Masse abhebt und das Aussehen ist bei denen eher zweitrangig.
Ich denke die Menschen, die früher öfters auf Hauspartys etc. waren wissen von welchen Personen ich rede.
Ok, da habe ich mit "vibe" aber etwas anders erwartet als die nur Erweiterung von reiner Schönheit auf direkt sichtbare LMS-Kriterien. Es bliebt dann aber die oberflächliche Erfassung und Verschubladung, bei der hier so viele schlecht abschneiden.

Der Effekt mit den Hausparties ist aber noch einmal ein ganz anderer (wenn das nicht zu groß/offen) ist:
Es ist kein komplett "kaltes" Umfeld. Man kennt zumindest den Einladenden und hat dadurch ein erstes kleines "Standing".

Von was die Betreffenden oben bei den Hausparties und ähnlichem profitieren ist, dass viele der anderen Leute sie kennen und dann daran ablesbaren Status generieren. Sie können unter diesen Umständen also diesen Status in die Ersteindrucksgleichung oben mit einbringen. Umgekehrt wird dann außenstehenden Leuten am Rand dieser abvermutet. Ein weiterer Grund, warum alleine "rausgehen" so eine suboptimale Lösung ist.
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Re: Ansprüche an potenzielle Partner

Beitrag von LonesomeCoder » Sonntag 11. August 2019, 15:14

NBUC hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 13:54
Gerade beim Initialkontakt ist Optik und ähnliche Oberflächlichkeiten das A&O. Wenn man sich langsamer kennen lernt können die anderen Sachen greifen - davor sind das bestenfalls Assoziationen und Vorurteile. Wobei manche Leute dann halt tatsächlich bei ihrem 3-sec Eindruck bleiben. :roll:
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Re: Ansprüche an potenzielle Partner

Beitrag von Melli » Sonntag 11. August 2019, 15:40

LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 10:20
Statt spazieren gehen sich im Hundekostüm aus Lack an der Leine auf allen Vieren Gassi führen lassen und aus einem Napf trinken? :mrgreen:
In Bayern ist es doch gute Tradition, sich in Lederklamotten zu präsentieren. Derart ausstaffiert dürfen sie sogar eine – oder bei Gefallen auch mehrere – zünftige Maß Bier trinken 🍺 Man mag nur hoffen, daß die guten Leute nicht allzu schnell im Bierzelt auf allen Vieren unter den Tischen herumkriechen.

Na, ist das nicht besser als alle Swingerclubs der Welt zusammen? :geschirr:
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Re: Ansprüche an potenzielle Partner

Beitrag von Hanuta » Sonntag 11. August 2019, 15:42

NBUC hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 15:06
Ok, da habe ich mit "vibe" aber etwas anders erwartet als die nur Erweiterung von reiner Schönheit auf direkt sichtbare LMS-Kriterien. Es bliebt dann aber die oberflächliche Erfassung und Verschubladung, bei der hier so viele schlecht abschneiden.
Das war ja lediglich ein Beispiel dafür, dass reine Optik wohl nicht entscheidend ist.
Und mit "Vibe" meine ich natürlich auch etwas anderes. Ich bin ein wenig verwirrt, dass dem zwischenmenschlichen hier so wenig Gewicht beigemessen wird. Wie sucht ihr eure Freunde und Leute aus mit denen ihr Zeit verbringt? Also ich gehe vor allem danach, ob ich mich bei den jeweiligen Menschen wohlfühle bzw. Leute, die etwas an sich haben das ich selbst gerne hätte.
Mir fehlt in euren Darstellungen stets zwischenmenschliche Dynamiken. Die Welt besteht nicht nur aus 0 und 1, wobei LMS Kriterien deine Zugehörigkeit im sozialen Umfeld determinieren.
NBUC hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 15:06
Der Effekt mit den Hausparties ist aber noch einmal ein ganz anderer (wenn das nicht zu groß/offen) ist:
Es ist kein komplett "kaltes" Umfeld. Man kennt zumindest den Einladenden und hat dadurch ein erstes kleines "Standing".
Naja, wenn ich eine Person kenne aber die restlichen 80 nicht, dann würde ich schon sagen, dass das ein "kaltes" Umfeld ist und selbst wenn ich einen Vorteil hätte den Gastgeber zu kennen. Welches "Standing" gibt es mir bei den 80 anderen? Der Gastgeber wird ja nicht lauthals um Ruhe bitten, damit er mich allen 80 vorstellen kann.
NBUC hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 15:06
Von was die Betreffenden oben bei den Hausparties und ähnlichem profitieren ist, dass viele der anderen Leute sie kennen und dann daran ablesbaren Status generieren. Sie können unter diesen Umständen also diesen Status in die Ersteindrucksgleichung oben mit einbringen. Umgekehrt wird dann außenstehenden Leuten am Rand dieser abvermutet. Ein weiterer Grund, warum alleine "rausgehen" so eine suboptimale Lösung ist.
Es geht also lediglich um den wahrgenommenen "Status" einer Person, wie du ja schon sagst.
Eine Person die am Rand steht wird eher ein niedrigerer Status zugeteilt als jemand, der direkt in der Mitte mit vielen Menschen involviert ist. Das muss aber nicht heißen, dass diese Person viele Menschen kannte, sondern einfach durch seinen Umgang mit ihm fremden Menschen einen besseren Eindruck auf ihn erschaffen hat.
Das sind dann diese Personen, wo man sich als Außenstehender fragt "Woher kennt der bitte all diese Menschen?" bis man feststellt, dass er sie bis vor einer Stunde gar nicht kannte, sondern einfach offen auf sie zugegangen ist.

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Re: Ansprüche an potenzielle Partner

Beitrag von NBUC » Sonntag 11. August 2019, 16:13

Hanuta hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 15:42

Das war ja lediglich ein Beispiel dafür, dass reine Optik wohl nicht entscheidend ist.
Und mit "Vibe" meine ich natürlich auch etwas anderes. Ich bin ein wenig verwirrt, dass dem zwischenmenschlichen hier so wenig Gewicht beigemessen wird. Wie sucht ihr eure Freunde und Leute aus mit denen ihr Zeit verbringt? Also ich gehe vor allem danach, ob ich mich bei den jeweiligen Menschen wohlfühle bzw. Leute, die etwas an sich haben das ich selbst gerne hätte.
Mir fehlt in euren Darstellungen stets zwischenmenschliche Dynamiken. Die Welt besteht nicht nur aus 0 und 1, wobei LMS Kriterien deine Zugehörigkeit im sozialen Umfeld determinieren.


Naja, wenn ich eine Person kenne aber die restlichen 80 nicht, dann würde ich schon sagen, dass das ein "kaltes" Umfeld ist und selbst wenn ich einen Vorteil hätte den Gastgeber zu kennen. Welches "Standing" gibt es mir bei den 80 anderen? Der Gastgeber wird ja nicht lauthals um Ruhe bitten, damit er mich allen 80 vorstellen kann.

Es geht also lediglich um den wahrgenommenen "Status" einer Person, wie du ja schon sagst.
Eine Person die am Rand steht wird eher ein niedrigerer Status zugeteilt als jemand, der direkt in der Mitte mit vielen Menschen involviert ist. Das muss aber nicht heißen, dass diese Person viele Menschen kannte, sondern einfach durch seinen Umgang mit ihm fremden Menschen einen besseren Eindruck auf ihn erschaffen hat.
Das sind dann diese Personen, wo man sich als Außenstehender fragt "Woher kennt der bitte all diese Menschen?" bis man feststellt, dass er sie bis vor einer Stunde gar nicht kannte, sondern einfach offen auf sie zugegangen ist.
1) Die Kontakte bild(et)en sich über gemeinsame Interessen. Und ob ich mich dann persönlich wohlfühle, stellt sich dann während der Ausübung selbiger heraus. Das war zu Schul- und Studienzeiten auch als teils Außenseiter kein Problem. Diese Interessen waren dann halt andere als im Mainstream oder formalisierte, nicht so private Interessen z.B. über den Sportverein. Der Knackpunkt ist aber, dass sich Mainstreamkontakt und erst recht Beziehungsanbahnung eben nicht so verhält bzw. andere Interessen/Merkmale verlangt - wie du schon selbst festhältst: "ob ich mich bei den jeweiligen Menschen wohlfühle bzw. Leute, die etwas an sich haben das ich selbst gerne hätte" - das sind für die allermeisten Leute solche, die ihnen entsprechend ähnlich und vertraut erscheinen oder so, wie sie gerne selbst sein würden.

2) Eine Hausparty ist sicher noch nicht das Optimum, aber es ist halt doch schon eine Stufe besser als auf der Straße oder in der Kneipe wen anzusprechen. Im Haus gehört man zumindest erst einmal grob dazu, hat einen minimalen gemeinsamen Hintergrund und "Standing" dadurch, dass der Hausherr offenbar etwas darin sah dich einzuladen und grob unhöfliches Benehmen auch eher als fehl am Platze sozial sanktioniert werden könnte.

3) Wieder wie du schon selbst festhältst: "ob ich mich bei den jeweiligen Menschen wohlfühle bzw. Leute, die etwas an sich haben das ich selbst gerne hätte" - das sind für die allermeisten Leute solche, die ihnen entsprechend ähnlich und vertraut erscheinen oder so, wie sie gerne selbst sein würden. Und die Leute, die man doch schon kennt sind dann der Eingangsmultiplikator.
Auch eine sozial versierte Person hat es schwerer, wenn sie irgendwo hinkommt, wo sie unbekannt ist, als wenn sie auf einen Startpool von wohlgesonnenen Bekannten bauen kann.
In einem geschlosseneren Umfeld sind da zusätzlich zu den ersten beiden Kategorien oft auch noch Leute, die zwar irgendwo nerven, aber nicht so sehr sie sozial adäquat blocken zu können. Und wenn sie dazu noch irgendwo in der Orga sind ... .
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Re: Ansprüche an potenzielle Partner

Beitrag von Reinhard » Sonntag 11. August 2019, 23:02

Hanuta hat geschrieben:
Samstag 10. August 2019, 13:27
Reinhard hat geschrieben:
Samstag 10. August 2019, 11:57
Es gibt eine Nichtnullchance darauf, dass man ähnliche Themen spannend findet. Dann findet man sich aber meistens über gemeinsame Interessen und Veranstaltungen in dem Bereich.
Man kann sich auch interessant finden abseits von eigenen Interessen und Hobbys. Habe schon Frauen getroffen, die mit meinen Interessen/Hobbys gar nichts anfangen konnten und andersrum auch nicht, aber mit denen ich doch auf einer Wellenlänge war.
Dazu gehörte z.B. eine, die strikte Veganerin ist, wobei ich selbst das für den größten Quatsch halte.

Ja, das geht auch. Ich möchte auch nicht ausschließen, dass mir das mal passiert ... man soll ja die Hoffnung nicht aufgeben. :cry:

Sonderlich viel Erwartung habe ich halt nicht auf Eintreten so eines Falls. Ich mein, wenn man sich irgendwo flüchtig begegnet und ein weiteres Treffen ausmacht, also: ein Date, dann prüft man erstmal, ob man freundschaftlich miteinander könnte. Freundschaft im Sinn von "kann miteinander gemeinsam seine Freizeit verbringen". Darin bin ich halt irgendwie nicht so gut, danach beurteilt, dass ich keine Freunde habe. :crybaby: :crybaby:

Als Indikator für die Beziehungstauglichkeit taugt das aber nur mittelmäßig, wenn man mich fragt. Dazu zählt viel mehr, wie vertraut und intim man miteinander werden kann und wie verlässlich man einander findet und wie man im Alltag miteinander auskommt. Alltag, der sich eben doch von der Freizeit unterscheidet.

Typen, die für eine Freundschaftsbildung ungeeignet sind oder zu lange brauchen oder so, die sind in der heutigen Datingwelt benachteiligt, würde ich sagen, insbesondere angesichts der Sexualfeindlichkeit der Frauen bei dieser Vorgehensweise. Kennenlernen in anderen Kontexten funktioniert vielleicht besser ... :?

Hanuta hat geschrieben:
Samstag 10. August 2019, 13:27
Reinhard hat geschrieben:
Samstag 10. August 2019, 11:57
Wie schon geschrieben, ich wüsste halt nicht, was ich einer Frau sonst noch anbieten könnte oder wollte. Wenn es schon nicht das Sinnvollste ist, dann wenigstens das Einfachste.
Wie würde das logisch dann weitergehen in deinem hypothetischen Szenario?
Du schreibst von dir, dass du ihr nichts bieten kannst. Wie soll es dann nach dem Sex aussehen? Da kannst du ihr ja immer noch nichts bieten. Warum sollte sich das dann plötzlich ändern?

Wenn man sich mal kennengelernt hat, dann würde ich vermutlich schon Nähe, Vertrauen und emotionale Unterstützung geben können. Und (hoffentlich ist das offensichtlich?) meine ich mit sexueller Annäherung auch nicht, dass man nur Sex hat und sich sonst anschweigt, sondern auch schon miteinander bekannt wird. So ... zwischen dem Sex. :mrgreen:

Also, ja: genau das ändert sich dann plötzlich.

Hanuta hat geschrieben:
Samstag 10. August 2019, 13:27
Reinhard hat geschrieben:
Samstag 10. August 2019, 11:57
Warum????
Aber gerade das ist doch Ehrlichkeit, wenn jemand zugibt, dass er noch nicht weiß (nicht wissen kann), ob er den Charakter spannend findet, aber dass er sie sexuell anreizend findet?

Ich finde gerade das andere Verhalten unehrlich.
Anscheinend haben wir unterschiedliche Auffassungen von "ehrlich".
Ich finde es nicht schlecht einer Frau zu sagen wie attraktiv sie ist. Natürlich mit dem Zusatz, dass man auch schauen möchte wie sie sonst drauf ist und ob das zwischen euch möglicherweise passen könnte.
Damit wäre man meiner Ansicht nach ehrlich, wenn man denn auch wirklich ehrliches Interesse hat und Konversation mit ihr nicht lediglich als Sprungbrett zum Sex sieht.
Wenn es dir aber lediglich um Sex geht und das dein Hauptmotivator ist, dann kannst du natürlich ehrlich dein Interesse an Sex bekunden, aber dann wäre es nicht verwunderlich, wenn sie dafür vielleicht doch wen anderes sucht.

Ich weiß nicht, ob der Sex mit mir sooo schlecht wäre, dass sie sich dafür jemand anders suchen müsste. :gruebel:

Ich gehe halt irgendwie zu sehr davon aus, dass es eh nicht passen wird ... was vielleicht die falsche Einstellung ist, ich sollte da vielleicht optimistischer sein ... und wenn ich davon selber nicht ausgehe, dann wird das auch schwierig, eine Frau dazu zu bringen, sich mit mir einzulassen (für was auch immer). Und DANN ohne diese Überzeugung an die Frau gebracht zu haben, auf dem Weg als relativ-frühen Schritt Sex anzustreben, naja ... mir ist schon klar, dass da Frauen eher zurückhaltend reagieren werden. Aber der andere (datingtauglichere) Weg über die social skills und Mit-Frauen-Freundschaftsaktivitäten anstreben usw., halte ich für mich auch nicht zielführend.
Abstimmung zum Schreibwettbewerb:
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Tania
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Re: Ansprüche an potenzielle Partner

Beitrag von Tania » Sonntag 11. August 2019, 23:32

Reinhard hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 23:02
... dass ich keine Freunde habe. :crybaby: :crybaby:
Ach so ... :(

Typen, die für eine Freundschaftsbildung ungeeignet sind oder zu lange brauchen oder so, die sind in der heutigen Datingwelt benachteiligt, würde ich sagen, insbesondere angesichts der Sexualfeindlichkeit der Frauen bei dieser Vorgehensweise.
Irgendwie habe ich mit zu vielen Frauen zu viele Gespräche in Richtung "... ich hatte mir vorm Date nicht mal die Beine rasiert, aber dann ist es irgendwie doch passiert" geführt, um an die These der weiblichen Sexualfeindlichkeit zu glauben.

Die meisten Frauen haben durchaus gern Sex. Die meisten haben nur auch die berechtigte Sorge, dann Objekt von Tratscherei zu werden und nicht mehr für etwas Innigeres in Betracht gezogen zu werden. Da hallt auch Omas "Warum soll jemand eine Kuh kaufen, wenn er die Milch gratis bekommt" nach.
Und DANN ohne diese Überzeugung an die Frau gebracht zu haben, auf dem Weg als relativ-frühen Schritt Sex anzustreben, naja ... mir ist schon klar, dass da Frauen eher zurückhaltend reagieren werden. Aber der andere (datingtauglichere) Weg über die social skills und Mit-Frauen-Freundschaftsaktivitäten anstreben usw., halte ich für mich auch nicht zielführend.
Ein befreundetes Paar hat sich einst im Swingerclub kennengelernt. Dann gab es unregelmäßige private Sextreffen, dann regelmäßige, und nach paar Jahren sind sie immer noch zusammen. Mit dem ganzen Kram wie Familienfeiern, Krankenhausbesuche, Bewerbungshilfe, gemütliche Grillabende ... Es gibt ganz eindeutig viele verschiedene Wege, einander näher zu kommen.

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Re: Ansprüche an potenzielle Partner

Beitrag von Reinhard » Sonntag 11. August 2019, 23:41

Tania hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 23:32
Reinhard hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 23:02
... dass ich keine Freunde habe. :crybaby: :crybaby:
Ach so ... :(
Anwesende ausgenommen. :D

Tania hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 23:32
Typen, die für eine Freundschaftsbildung ungeeignet sind oder zu lange brauchen oder so, die sind in der heutigen Datingwelt benachteiligt, würde ich sagen, insbesondere angesichts der Sexualfeindlichkeit der Frauen bei dieser Vorgehensweise.
Irgendwie habe ich mit zu vielen Frauen zu viele Gespräche in Richtung "... ich hatte mir vorm Date nicht mal die Beine rasiert, aber dann ist es irgendwie doch passiert" geführt, um an die These der weiblichen Sexualfeindlichkeit zu glauben.
Die Formulierung "doch passiert" werte ich als sexualfeindlich.

OK, vielleicht ist "feindlich" übertrieben. :gruebel:

Tania hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 23:32
Die meisten Frauen haben durchaus gern Sex. Die meisten haben nur auch die berechtigte Sorge, dann Objekt von Tratscherei zu werden und nicht mehr für etwas Innigeres in Betracht gezogen zu werden. Da hallt auch Omas "Warum soll jemand eine Kuh kaufen, wenn er die Milch gratis bekommt" nach.
Weil die Milch schmeckt, natürlich. :tanzen2:
Und man die Milch dann noch länger gratis bekommt.

Tania hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 23:32
Und DANN ohne diese Überzeugung an die Frau gebracht zu haben, auf dem Weg als relativ-frühen Schritt Sex anzustreben, naja ... mir ist schon klar, dass da Frauen eher zurückhaltend reagieren werden. Aber der andere (datingtauglichere) Weg über die social skills und Mit-Frauen-Freundschaftsaktivitäten anstreben usw., halte ich für mich auch nicht zielführend.
Ein befreundetes Paar hat sich einst im Swingerclub kennengelernt. Dann gab es unregelmäßige private Sextreffen, dann regelmäßige, und nach paar Jahren sind sie immer noch zusammen. Mit dem ganzen Kram wie Familienfeiern, Krankenhausbesuche, Bewerbungshilfe, gemütliche Grillabende ... Es gibt ganz eindeutig viele verschiedene Wege, einander näher zu kommen.

Naja, vielleicht sollte ich das mit einem Swingerclub oder Sexportal mal probieren. :schwarzekatze:
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Re: Ansprüche an potenzielle Partner

Beitrag von Milkman » Montag 12. August 2019, 10:55

Tania hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 23:32
Die meisten Frauen haben durchaus gern Sex. Die meisten haben nur auch die berechtigte Sorge, dann Objekt von Tratscherei zu werden und nicht mehr für etwas Innigeres in Betracht gezogen zu werden. Da hallt auch Omas "Warum soll jemand eine Kuh kaufen, wenn er die Milch gratis bekommt" nach.
Da stellt sich mir dann die Frage, wieso sich Frauen generell auf ONS und Affären einlassen, wenn die Angst, für den Mann nur Mittel zum Zweck zu sein, immer mitschwingt. Bzw. umgekehrt auch die Frage, wie ich mich als Mann verhalten soll, wenn eine Frau mir ein Sexangebot macht. Die einzig sichere Methode wäre dann doch nur: rigoroses Ablehnen.
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Re: Ansprüche an potenzielle Partner

Beitrag von Nonkonformist » Montag 12. August 2019, 11:06

Milkman hat geschrieben:
Montag 12. August 2019, 10:55
Tania hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 23:32
Die meisten Frauen haben durchaus gern Sex. Die meisten haben nur auch die berechtigte Sorge, dann Objekt von Tratscherei zu werden und nicht mehr für etwas Innigeres in Betracht gezogen zu werden. Da hallt auch Omas "Warum soll jemand eine Kuh kaufen, wenn er die Milch gratis bekommt" nach.
Da stellt sich mir dann die Frage, wieso sich Frauen generell auf ONS und Affären einlassen, wenn die Angst, für den Mann nur Mittel zum Zweck zu sein, immer mitschwingt. Bzw. umgekehrt auch die Frage, wie ich mich als Mann verhalten soll, wenn eine Frau mir ein Sexangebot macht. Die einzig sichere Methode wäre dann doch nur: rigoroses Ablehnen.
Wenn eine frau nur ein ONS will - und es gibt solche frauen - dan ist der Mann dabei auch nicht viel mehr als mittel zum zweck.
Ist die frau attraktiv, und willst du auch? Sage Ja und mach es. Sonnst lass es sein.
Überdenke es nicht zu viel.

(Überigens tratschen auch manche frauen über den Männer mit wem sie ONS hatten - weiß ich weil auch mir mal mangelende qualitäten der liebhaber mitgeteilt worden sind...)
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Re: Ansprüche an potenzielle Partner

Beitrag von bettaweib » Montag 12. August 2019, 11:07

Milkman hat geschrieben:
Montag 12. August 2019, 10:55
Tania hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 23:32
Die meisten Frauen haben durchaus gern Sex. Die meisten haben nur auch die berechtigte Sorge, dann Objekt von Tratscherei zu werden und nicht mehr für etwas Innigeres in Betracht gezogen zu werden. Da hallt auch Omas "Warum soll jemand eine Kuh kaufen, wenn er die Milch gratis bekommt" nach.
Da stellt sich mir dann die Frage, wieso sich Frauen generell auf ONS und Affären einlassen, wenn die Angst, für den Mann nur Mittel zum Zweck zu sein, immer mitschwingt. Bzw. umgekehrt auch die Frage, wie ich mich als Mann verhalten soll, wenn eine Frau mir ein Sexangebot macht. Die einzig sichere Methode wäre dann doch nur: rigoroses Ablehnen.
Frauen haben auch sowas wie Gefühle. Anfangs ist es vielleicht noch die pure Lust. Aber irgendwann kann Frau den Mann so toll finden, dass sie mehr von ihm will. Und dann läßt sie sich weiterhin darauf ein, einfach um bei ihm sein zu können. Weil es mit dem Mann so schön ist.

Aber stimmt schon, früher oder später gehen die Zukunftsansichten auseinander, und dann ist in der Regel die Frau immer wieder die Dumme. Wenn Frau eine Beziehung sucht sollte sie wirklich einen großen Bogen um Affairen machen. Gilt gleichermaßen auch für einen Mann.
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Re: Ansprüche an potenzielle Partner

Beitrag von Gatem » Montag 12. August 2019, 11:09

Tania hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 23:32
Die meisten Frauen haben durchaus gern Sex. Die meisten haben nur auch die berechtigte Sorge, dann Objekt von Tratscherei zu werden und nicht mehr für etwas Innigeres in Betracht gezogen zu werden. Da hallt auch Omas "Warum soll jemand eine Kuh kaufen, wenn er die Milch gratis bekommt" nach.
Das betrifft doch aber nicht nur die Frauen… auch Männer können befürchten Zielt von Klatsch und Tratsch zu werden.

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Re: Ansprüche an potenzielle Partner

Beitrag von LonesomeCoder » Montag 12. August 2019, 11:10

bettaweib hat geschrieben:
Montag 12. August 2019, 11:07
Aber stimmt schon, früher oder später gehen die Zukunftsansichten auseinander, und dann ist in der Regel die Frau immer wieder die Dumme. Wenn Frau eine Beziehung sucht sollte sie wirklich einen großen Bogen um Affairen machen. Gilt gleichermaßen auch für einen Mann.
Aber sind es nicht meist Männer, die für Sex Beziehungsinteresse vorspielen, weil deutlich mehr Frauen Beziehungen als nur Sex wollen? Eine Frau hat hier Beziehungsinteresse vorspielen nicht nötig, da es genug Männer mit Wunsch nach Sex ohne Beziehung gibt.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

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