Woher soll man noch die Hoffnung nehmen?

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Talbot
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Re: Woher soll man noch die Hoffnung nehmen?

Beitrag von Talbot » Sonntag 11. August 2019, 11:21

desigual hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 10:21
Na ist nur mein Eindruck. ;) Aber selbst von MABs liest man gelegentlich entsprechende Aussagen... Und die sind ja selbst nicht erfahrener. :lol:
Kann ich nur bestätigen den Eindruck.
Meiner Erfahrung ist die Anzahl an Männern, die weibliche Unerfahrenheit besonders toll/positiv finden, außerhalb gewisser Kulturkreise und religiösen Umfeldern eher sehr gering.
Mir persönlich würden da z.b auch eher einige (in meinen Augen) negative Assoziationen kommen und wenn ich mir so die Reaktion von anderen Männern angucke, die ich dazu mitbekommen habe, dann scheine ich da nicht alleine mit zu sein.
Es gibt wahrscheinlich mehr Männer als Frauen, die Unerfahrenheit positiv finden, aber ob das jetzt ein Pluspunkt für Abinen ist bezweifle ich stark.
Denn oft genug ist dies eher Dingen geschuldet, die ich jetzt nicht umbedingt bei einem Partner wollen würde (Z.b irgendwelchen Jungfrauen-Fetischen, die Angst, dass eine erfahrene Frau einen mit vorherigen Partnern vergleicht).

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Re: Woher soll man noch die Hoffnung nehmen?

Beitrag von Brax » Freitag 16. August 2019, 02:19

Talbot hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 11:21
Mir persönlich würden da z.b auch eher einige (in meinen Augen) negative Assoziationen kommen und wenn ich mir so die Reaktion von anderen Männern angucke, die ich dazu mitbekommen habe, dann scheine ich da nicht alleine mit zu sein.
Welche Assoziationen? Und hast du die auch, selbst wenn du dich mit dem Thema ABtum auskennst?

Und was für Reaktionen waren das (und wie hast du die mitbekommen, es erzählt ja sicher keine(r) in großer Runde von seiner Jungfräulichkeit)?

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Re: Woher soll man noch die Hoffnung nehmen?

Beitrag von Talbot » Freitag 16. August 2019, 20:42

Brax hat geschrieben:
Freitag 16. August 2019, 02:19
Welche Assoziationen? Und hast du die auch, selbst wenn du dich mit dem Thema ABtum auskennst?
Z.b wenig Interesse an Sex an sich.
Oder "komische/verschrobene"( in meinen Augen) Ansichten was Sex angeht wie z.b die Idee Sex wäre etwas, was man seinem Partner aufgrund von großen Gefühlen "schenkt".
Oder auch andere übertrieben romantisierte Vorstellungen was Sex angeht.
Oder auch dass gewisse Spielarten von Sex eher weniger offen/locker gegenüber gestanden werden dürfte.
Und ja, dieser Eindruck wurde (teilweise!!!) durchaus auch öfters durch entsprechende Aussagen/Meinungen hier im Forum bestätigt.
Brax hat geschrieben:
Freitag 16. August 2019, 02:19
Und was für Reaktionen waren das (und wie hast du die mitbekommen, es erzählt ja sicher keine(r) in großer Runde von seiner Jungfräulichkeit)?
Naja, die Reaktionen von Männern eben, dass sie Jungfräulichkeit bei Frauen auch nicht interessant fänden, sondern es eher als problematisch betrachten würden. Bei einigen nur rein hypothetisch und bei anderen durchaus auch aufgrund von eigenen Erfahrungen, die sie da schon gemacht haben. Kam durchaus mal irgendwann irgendwie bei dem ein oder anderen Bierchen auf das Thema (z.b weil es mal wieder irgendeinen Bericht über die Versteigerung einer Jungfräulichkeit gab).

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Re: Woher soll man noch die Hoffnung nehmen?

Beitrag von Brax » Freitag 16. August 2019, 21:26

Talbot hat geschrieben:
Freitag 16. August 2019, 20:42
Z.b wenig Interesse an Sex an sich.
Oder "komische/verschrobene"( in meinen Augen) Ansichten was Sex angeht wie z.b die Idee Sex wäre etwas, was man seinem Partner aufgrund von großen Gefühlen "schenkt".
Oder auch andere übertrieben romantisierte Vorstellungen was Sex angeht.
Oder auch dass gewisse Spielarten von Sex eher weniger offen/locker gegenüber gestanden werden dürfte.
Und ja, dieser Eindruck wurde (teilweise!!!) durchaus auch öfters durch entsprechende Aussagen/Meinungen hier im Forum bestätigt.
Und was könnte eine Noch-Jungfrau sinnvollerweise sagen, damit das nicht so abschreckend wirkt?
"Ich wollte eigentlich immer mal ausprobieren, aber hab mich nie getraut / es hat sich nie ergeben"? Damit wäre zwar "kein Interesse" ausgeräumt, aber das klingt ja auch so, als wäre da was im Busch.
"Ich wollte früher mit Sex bis zur Ehe warten, hab jetzt aber meine Meinung geändert" ?
... mehr fällt mir dazu nicht mal ein.

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Re: Woher soll man noch die Hoffnung nehmen?

Beitrag von yes_or_no » Freitag 16. August 2019, 21:35

ich glaube, man schuldet dem anderen keine detaillierte begründung dafür.

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Re: Woher soll man noch die Hoffnung nehmen?

Beitrag von Brax » Freitag 16. August 2019, 23:02

yes_or_no hat geschrieben:
Freitag 16. August 2019, 21:35
ich glaube, man schuldet dem anderen keine detaillierte begründung dafür.
Natürlich nicht. Aber wenn er fragt und du sagst "Das sag ich dir nicht" ist das bestimmt auch voll überzeugend. ;)

Mich interessiert einfach, wie was ankommt.

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Re: Woher soll man noch die Hoffnung nehmen?

Beitrag von Nonkonformist » Samstag 17. August 2019, 06:42

Talbot hat geschrieben:
Freitag 16. August 2019, 20:42
Z.b wenig Interesse an Sex an sich.
Oder "komische/verschrobene"( in meinen Augen) Ansichten was Sex angeht wie z.b die Idee Sex wäre etwas, was man seinem Partner aufgrund von großen Gefühlen "schenkt".
Oder auch andere übertrieben romantisierte Vorstellungen was Sex angeht.
Oder auch dass gewisse Spielarten von Sex eher weniger offen/locker gegenüber gestanden werden dürfte.
Ich als Mann habe diese (romantischen) ansichten bezüglich sex und Liebe.
Meiner ansicht nach sind menschen wie InVinoVeritas oder du zu extrem sexfixiert und wahrscheinlich nicht mal fähig zu was ich als Liebe definieren würde; nicht so wie du das hier abwertest.
Ein weibliches pendant mit euren ansichten bezüglich sex und Liebe wäre jemanden, mit dem ich icht zusammen sein könnte.

Ich würde da sagen das es männer für diesen art frauen gibt.
Nur gehört ihr nicht dazu.
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Re: Woher soll man noch die Hoffnung nehmen?

Beitrag von yes_or_no » Samstag 17. August 2019, 07:30

Brax hat geschrieben:
Freitag 16. August 2019, 23:02
yes_or_no hat geschrieben:
Freitag 16. August 2019, 21:35
ich glaube, man schuldet dem anderen keine detaillierte begründung dafür.
Natürlich nicht. Aber wenn er fragt und du sagst "Das sag ich dir nicht" ist das bestimmt auch voll überzeugend. ;)

Mich interessiert einfach, wie was ankommt.
mhh wie wärs mit "ich hatte einfach jede menge chaos in meinem leben, da hätt nen mann grad noch gefehlt... ich mein klar war ich in meinem leben bereits mehrfach verliebt, aber es ist halt nichts ernsteres draus geworden"
wenn du ihn besser kennst (nicht beim ersten date), kannst du es auch ausführen und erklären, also quasi viele umzüge, schlechtes verhältnis innerhalb der familie, sozialphobie, ... oder ein mix aus alldem, was auch immer dazu geführt hat.
aber wenn der mann nur nachbohrt wie bald er sex haben kann, ich würd ihm den stinkefinger zeigen

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Re: Woher soll man noch die Hoffnung nehmen?

Beitrag von grenouille » Samstag 17. August 2019, 09:42

Talbot hat geschrieben:
Freitag 16. August 2019, 20:42
Z.b wenig Interesse an Sex an sich.
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Und ja, dieser Eindruck wurde (teilweise!!!) durchaus auch öfters durch entsprechende Aussagen/Meinungen hier im Forum bestätigt.
Hier im Forum werden oft zwei gegensätzliche Pole von Frauen vorgestellt. Die, die recht offenherzig sind und auch mal den einen oder anderen ONS mitnehmen und auf der anderen Seite die verklemmte Jungfrau, die sich keinen Sex vor der Ehe vorstellen kann. Meine Vermutung ist aber, dass sich wahnsinnig viele irgendwo dazwischen befinden, mit zig Abstufungen.
Ich bin zwar keine Jungfrau, möchte aber trotzdem keine ONS. Schon gar nicht um drei Uhr Nachts. Da es aber im Nachtleben zu den meisten Begegnungen mit Männern kommt und viele einen direkten ONS möchten, prallen hier unterschiedliche Interessen aufeinander.
Ich glaube aber, egal ob Jungfrau oder nicht, einige Frauen könnten sich Sex ohne Beziehung oder eben in der Anbahnungsphase vorstellen, wenn man sich ein bisschen kennengelernt hat.
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Re: Woher soll man noch die Hoffnung nehmen?

Beitrag von Polarfuchs » Samstag 17. August 2019, 09:45

yes_or_no hat geschrieben:
Samstag 17. August 2019, 07:30
Brax hat geschrieben:
Freitag 16. August 2019, 23:02
yes_or_no hat geschrieben:
Freitag 16. August 2019, 21:35
ich glaube, man schuldet dem anderen keine detaillierte begründung dafür.
Natürlich nicht. Aber wenn er fragt und du sagst "Das sag ich dir nicht" ist das bestimmt auch voll überzeugend. ;)

Mich interessiert einfach, wie was ankommt.
mhh wie wärs mit "ich hatte einfach jede menge chaos in meinem leben, da hätt nen mann grad noch gefehlt... ich mein klar war ich in meinem leben bereits mehrfach verliebt, aber es ist halt nichts ernsteres draus geworden"
wenn du ihn besser kennst (nicht beim ersten date), kannst du es auch ausführen und erklären, also quasi viele umzüge, schlechtes verhältnis innerhalb der familie, sozialphobie, ... oder ein mix aus alldem, was auch immer dazu geführt hat.
aber wenn der mann nur nachbohrt wie bald er sex haben kann, ich würd ihm den stinkefinger zeigen
Leider glaube ich trotzdem, dass man mit diesen Erklärungen nicht unbedingt sexy und anziehend wirkt...

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Re: Woher soll man noch die Hoffnung nehmen?

Beitrag von Nonkonformist » Samstag 17. August 2019, 09:52

Polarfuchs hat geschrieben:
Samstag 17. August 2019, 09:45
Leider glaube ich trotzdem, dass man mit diesen Erklärungen nicht unbedingt sexy und anziehend wirkt...
Man wirkt damit wie ein realer, fühlender mensch.
Und sowas wirkt auf mich liebenswerter, als reiner sexuelle anziehung, die für mich, ohne weiteres, nur leer ist.
An reine lustobjekte bin ich nicht interessiert.
Zuletzt geändert von Nonkonformist am Samstag 17. August 2019, 09:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Woher soll man noch die Hoffnung nehmen?

Beitrag von yes_or_no » Samstag 17. August 2019, 09:58

Ich glaub auch, man sollte sich nicht so sehr für sich schämen. Und sich auch nicht übermäßig verstellen.
Was soll denn das Gegenüber selbst erzählen?
"Ich hab meine Beziehung nach 3 Jahren in den Sand gesetzt, weil ich so eifersüchtig auf den Nachbarn war, dass ich ihr jedes Mal, wenn sie Smalltalk mit ihm gemacht hat, ne Riesenszene gemacht hab und dann letzten Endes von ihr vor die Tür gesetzt wurde?"
Ich glaub, wenn man 30 ist, gibt es generell nicht mehr sooo aalglatte Vergangenheiten. Sonst wär man nicht (wieder oder noch) Single.

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Re: Woher soll man noch die Hoffnung nehmen?

Beitrag von Polarfuchs » Samstag 17. August 2019, 10:12

Nonkonformist hat geschrieben:
Samstag 17. August 2019, 09:52
Polarfuchs hat geschrieben:
Samstag 17. August 2019, 09:45
Leider glaube ich trotzdem, dass man mit diesen Erklärungen nicht unbedingt sexy und anziehend wirkt...
Man wirkt damit wie ein realer, fühlender mensch.
Und sowas wirkt auf mich liebenswerter, als reiner sexuelle anziehung, die für mich, ohne weiteres, nur leer ist.
An reine lustobjekte bin ich nicht interessiert.
Auf den normalen Mann könnte das abschreckend wirken, das die meisten zeitnah miteinander ins Bett gehen. Wenn man immer abblockt ist der Mann wahrscheinlich auch schnell wieder weg.

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Re: Woher soll man noch die Hoffnung nehmen?

Beitrag von Nonkonformist » Samstag 17. August 2019, 10:47

Polarfuchs hat geschrieben:
Samstag 17. August 2019, 10:12
Auf den normalen Mann könnte das abschreckend wirken, das die meisten zeitnah miteinander ins Bett gehen. Wenn man immer abblockt ist der Mann wahrscheinlich auch schnell wieder weg.
Da gibt es eine grauzone dazwisschen.
Frauen die sofort mit jeder halbwegs gut aussehender typ die sie kaum kennen in die kiste gehen wirken auf mich oberflächlich und abschreckend. (Genau so wie männliche player, ich sehe da kein unterschied.)
Aber keiner soll warten bis der hochzeit.
Für mich ist aufrichtige interesse an der person, nicht nur an den körper, unentbehrlich.
Und damit meine ich nicht vorgetauschte interesse, nur um jemanden an der wäsche gehen zu können.

Liebe ist für mich interesse an der person, nicht (nur) an den körper (oder geld und status, wie in diesen LMS-ansprüche.)
(Ich glaube auch nicht drann, das wann man nur guten sex hat, alles andere damit plötzlich auf magische art und weise passt, weil bindungshormone.)

Wie gesagt, sehr ausgeprägte promiskuität wirkt auf mich abschreckend und ist ein abtörner.
Ich wird damit vielleicht nicht der mehrheit der männer representieren, aber es gibt mehr männer wie ich.
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Re: Woher soll man noch die Hoffnung nehmen?

Beitrag von yes_or_no » Samstag 17. August 2019, 10:50

Polarfuchs hat geschrieben:
Samstag 17. August 2019, 10:12
Nonkonformist hat geschrieben:
Samstag 17. August 2019, 09:52
Polarfuchs hat geschrieben:
Samstag 17. August 2019, 09:45
Leider glaube ich trotzdem, dass man mit diesen Erklärungen nicht unbedingt sexy und anziehend wirkt...
Man wirkt damit wie ein realer, fühlender mensch.
Und sowas wirkt auf mich liebenswerter, als reiner sexuelle anziehung, die für mich, ohne weiteres, nur leer ist.
An reine lustobjekte bin ich nicht interessiert.
Auf den normalen Mann könnte das abschreckend wirken, das die meisten zeitnah miteinander ins Bett gehen. Wenn man immer abblockt ist der Mann wahrscheinlich auch schnell wieder weg.
Was würdest du denn sagen? Vielleicht hast du tatsächlich ne bessere Idee wie ich ;)

Ansonsten: Zum Date ein bisschen schminken, einigermaßen schick oder figurbetont anziehen, dann sieht man auch nicht direkt prüde aus.

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Re: Woher soll man noch die Hoffnung nehmen?

Beitrag von Melli » Samstag 17. August 2019, 13:23

Wenn man das so arg zuspitzt, kann man wahrscheinlich nur verlieren :schwarzekatze:

Andererseits ist das nicht ganz so einseitig, denn ein Hobby-Großinquisitor empfiehlt sich nicht gerade als Partner. Ok, außer in bestimmten Soziotopen, die ihrerseits sich nicht unbedingt empfehlen :specht:

(Bei mir war das so, daß manchen OdBs etwas gesagt habe, anderen nicht. Ausgequetscht hat mich aber niemand.)
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Re: Woher soll man noch die Hoffnung nehmen?

Beitrag von LonesomeCoder » Samstag 17. August 2019, 14:58

yes_or_no hat geschrieben:
Samstag 17. August 2019, 10:50
Ansonsten: Zum Date ein bisschen schminken, einigermaßen schick oder figurbetont anziehen, dann sieht man auch nicht direkt prüde aus.
Das mag auf den ersten Blick eine selbstbewusste und aufgeschlossene Wirkung haben. Aber die dürfte schnell verpuffen, wenn das Verhalten nicht dazu passt.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

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Re: Woher soll man noch die Hoffnung nehmen?

Beitrag von Kalypso » Samstag 17. August 2019, 15:27

yes_or_no hat geschrieben:
Samstag 17. August 2019, 10:50
Ansonsten: Zum Date ein bisschen schminken, einigermaßen schick oder figurbetont anziehen, dann sieht man auch nicht direkt prüde aus.
Make-up sagt nichts über die sexuelle Aufgeschlossenheit aus und ungeschminkte Frauen sehen auch nicht per se prüde aus.
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Re: Woher soll man noch die Hoffnung nehmen?

Beitrag von Kalypso » Samstag 17. August 2019, 15:40

Nonkonformist hat geschrieben:
Samstag 17. August 2019, 06:42
Meiner ansicht nach sind menschen wie InVinoVeritas oder du zu extrem sexfixiert und wahrscheinlich nicht mal fähig zu was ich als Liebe definieren würde; nicht so wie du das hier abwertest.
Ich glaube hier prallen zwei Ansichten aufeinander, und jede Fraktion findet die jeweils andere seltsam.
Dennoch sei gesagt, dass Sex für viele Menschen zum Kennenlernprozess dazu gehört und eben nichts besonderes im Sinne von "Körperliches Geschenk" ist.
Wenn du dich auf Singlebörsen oder im Real Life damit auseinander setzen würdest, dann wüsstest du dass Männer wie Talbot oder IVV noch eher harmlos normal sind bzw. hier auf mich so wirken.
Nur weil man sexuell aufgeschlossen ist und auch Wert auf Sex legt, bedeutet das nicht automatisch, dass man nicht zu tiefen Gefühlen in der Lage ist.
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Re: Woher soll man noch die Hoffnung nehmen?

Beitrag von Nonkonformist » Samstag 17. August 2019, 16:07

Kalypso hat geschrieben:
Samstag 17. August 2019, 15:40
Ich glaube hier prallen zwei Ansichten aufeinander, und jede Fraktion findet die jeweils andere seltsam.
Dennoch sei gesagt, dass Sex für viele Menschen zum Kennenlernprozess dazu gehört und eben nichts besonderes im Sinne von "Körperliches Geschenk" ist.
Wenn du dich auf Singlebörsen oder im Real Life damit auseinander setzen würdest, dann wüsstest du dass Männer wie Talbot oder IVV noch eher harmlos normal sind bzw. hier auf mich so wirken.
Nur weil man sexuell aufgeschlossen ist und auch Wert auf Sex legt, bedeutet das nicht automatisch, dass man nicht zu tiefen Gefühlen in der Lage ist.
Ich habe im realen leben player gekannt, und deren beute trösten müßen.
Ein typ hat sein kranker frau mit eine kollegin betrogen, die in ihm verknallt war, und sie mit noch weiteren anderen. Eigentlich hat er alles gefickt das nicht mit drei in den bäumen war. Und ob er diese frauen verletzt hat, war ihm völlig egal.
Mein onkel hat in beisein von seinen damaligen ehefrau, seinen vier kinder, der ehemann seiner neue beute, und mir, diese frau angebaggert. (Und am ende auch ausgespannt.)
Einer meiner kollegen hatte in der gleiche periode sex mit vier kolleginnen die das von einander nicht gewusst haben. Wann es raus gelommen ist, waren sie alles andere als begeistert.
Ich weiß das es player gibt.
Ich hab eine grobe ahnung wie sie ticken.
Für so einige waren die frauen nur gebrauchsware.
Alles sport und alles trophäen.
Für mich wirken sie wie aliens.

Für mich sind körperlichkeiten und sex etwas extrem intimes das ich nur mit ganz besonderen menschen teilen möchte.
Kein wertfreies konsumgut.
Sex ist für mich nicht so was wie eine tasse kaffee trinken.
Ich mag es, wann es noch ein paar ganz wenige sachen auf erde gibt, die nicht komplett banal sind.
Und ich bin mich dessen bewusst, das das für viele menschen prüde und archaisch ist.

Aber es gibt diese beiden extremen, plus noch so einiges dazwisschen.

Und manchmal wird hier zuviel so getan, ob wie es nur einen einzigen art zu lieben gibt, ob wie wir alle die gleiche wünschen und bedürfnissen haben, ob wie wir allen gleich triebhaft sind, und das mit wer nicht so tickt, etwas nicht stimmen müß.
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