Angst vor Frauen?

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Tania
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Re: Angst vor Frauen?

Beitrag von Tania » Donnerstag 22. August 2019, 14:20

knopper hat geschrieben:
Donnerstag 22. August 2019, 14:14
Tania hat geschrieben:
Donnerstag 22. August 2019, 13:43

Hach, ich liebe Deine Vorurteile ;)

Davon abgesehen sind mir Leute mit losem Mundwerk irgendwie deutlich sympathischer als die, die sich über den Rest der Welt das Maul zerreißen :pfeif:
naja das ist ja nur "internes" Dampf ablassen.
Denke nicht das dadurch Vorurteile verstärkt werden...denn wie gesagt "in echt" bzw. auf der realen Bühne bin ich ja anders. Aber ist jetzt wieder n anderes Thema...
Irgendwie fehlt mir gerade ein bisschen der Zusammenhang .... Kann es sein, dass wir etwas aneinander vorbei reden? :gruebel:

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Re: Angst vor Frauen?

Beitrag von knopper » Donnerstag 22. August 2019, 14:22

Tania hat geschrieben:
Donnerstag 22. August 2019, 14:20
knopper hat geschrieben:
Donnerstag 22. August 2019, 14:14
Tania hat geschrieben:
Donnerstag 22. August 2019, 13:43

Hach, ich liebe Deine Vorurteile ;)

Davon abgesehen sind mir Leute mit losem Mundwerk irgendwie deutlich sympathischer als die, die sich über den Rest der Welt das Maul zerreißen :pfeif:
naja das ist ja nur "internes" Dampf ablassen.
Denke nicht das dadurch Vorurteile verstärkt werden...denn wie gesagt "in echt" bzw. auf der realen Bühne bin ich ja anders. Aber ist jetzt wieder n anderes Thema...
Irgendwie fehlt mir gerade ein bisschen der Zusammenhang .... Kann es sein, dass wir etwas aneinander vorbei reden? :gruebel:
achso ja deine Antwort war auf den ersten Absatz bezogen jetzt seh ichs :D
ja nee offene Menschen sind mir auch sympathisch, aber halt nicht so offen das man am liebsten jedes Mal eine Facepalm macht und sich sagt "halt doch einfach deine Klappe", bzw. "ist doch gut jetzt" :D
das finde ich dann halt irgendwie unangenehm...

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Re: Angst vor Frauen?

Beitrag von Finnlandfreundin » Donnerstag 22. August 2019, 15:51

alex321 hat geschrieben:
Donnerstag 22. August 2019, 00:00
Cornerback hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 22:58
MiseryLovesCompany hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 21:45
Kannst du eventuell einen Unterschied zwischen den vertrauten Gesprächen zu Männern und den oberflächlichen zu Frauen ausmachen?
Bei Männern rede ich auch eher mal über Dinge, die mich nicht unbedingt positiv erscheinen lassen, mir ist da wohl einfach egaler was die über mich denken. Bei Frauen geht das gar nicht. Ich könnte einer Frau nicht ohne Weiteres Dinge sagen wie "xy kann ich nicht" oder "für xy habe ich kein Geld", etc. weil ich wohl irgendwie Angst habe dafür verurteilt zu werden. Im Gespräch fühle ich mich da viel stärker beobachtet und bewertet als wenn ich mit Männern rede. Bei Gesprächen mit Frauen bleibt es dann eben auch immer wieder bei Smalltalk oder "Themen" und es entwickelt sich nicht über die Male zu einer entspannteren Kommunikation. Ich glaube halt, das ist meine Schuld.
Dieser Absatz könnte auch von mir sein! Ich habe z.B. kein Problem damit zu einem Mann zu sagen: "Ich muss wieder mit dem Laufen anfangen, denn ich habe überhaupt keine Kondition mehr." Zu einer Frau könnte ich das niemals sagen, weil ich Angst habe dass sie mich total abwertet. Ich befürchte dann dass sie denkt ich sei ein Couchpotato, ein Mann ohne Antrieb, ein Mann der nach der Arbeit nichts mehr tut, ein Mann der im Haushalt nicht mithilft, usw. Ich nehme also automatisch an dass sie alles negativ auslegt was man negativ auslegen kann. Diese Denkweise kommt sicherlich zu einem großen Teil von meiner unschönen Kindheit (strenge Erziehung durch 2 unglückliche, frustrierte Ehefrauen), einen Weg das zu überwinden habe ich bis jetzt noch nicht gefunden. Es hat sich bei mir als Kind einfach total eingeprägt dass Frauen sehr anspruchsvoll sind.
Aber bei einer Frau, die dich beziehungstechnisch nicht interessiert, sollte das doch egal sein.

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Re: Angst vor Frauen?

Beitrag von Cornerback » Donnerstag 22. August 2019, 18:03

MiseryLovesCompany hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 23:29
Etwas nicht zu können ist nicht zwangsweise ein Mangel. Nicht jeder muss tanzen, zehn Kilometer laufen oder sich stets zur aktuellen Mode äußern können. Gerade das könnte auch derEinstieg in ein Gespräch oder in nächster Insanz zu einem Treffen führen.
Des Weiteren muss man sich nicht alles leisten können. Es gibt eventuell auch einfach Dinge, die man sich nicht leisten möchte. Und wer dich nach deiner finanziellen Lage aussortiert, kann an dir ja schonmal nicht interessiert sein.
Schon klar, im Prinzip ist das alles richtig. Das mit dem Geld war jetzt nur beispielhaft gemeint und es geht eben auch mehr um das Gefühl, was ich dabei habe. Die Beispiele von Alex (mal wieder Laufen gehen) und TheHoff (keinen Reifen wechseln können) entsprechen auch dem was ich meine.
MiseryLovesCompany hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 23:29
Was tust du, sobald du dir des Gedankens klar wirst, dass dir dein Auftreten wichtiger ist als die Person, mit der du sprichst?
Gerade wenn man jemandem zuhört, geht es eigentlich weniger um einen selbst als um die Person gegenüber. Wenn das Interesse als nicht aufrichtig wahrgenommen wird wirst du natürlich nicht in die Runde mit aufgenommen.
Naja, das Interesse ist ja eigentlich schon aufrichtig, das Problem ist eher, dass ich es aufgrund der Verunsicherung wohl manchmal nicht so richtig rüberbringen kann, weil ich wegen der Unsicherheit ob ich auch gemocht/akzeptiert werde mich dann mehr auf mich konzentriere.
Wenn mir das selbst auffällt, dann versuche ich natürlich bewusst und aktiv zuzuhören.
TheHoff hat geschrieben:
Donnerstag 22. August 2019, 09:25
Du machst dich zu sehr davon abhängig, was Frauen von dir halten könnten, willst ihnen gefallen. Das ist der falsche Weg. Schwächen machen dich menschlich und greifbar. Angenommen, du kannst keinen Reifen wechseln. Das wird die eine Frau blöd finden. Die denkt dann: "So einen möchte ich nicht" - wahrscheinlich weil sie es selbst nicht kann und solche Dinge als Männersache ansieht. Der nächsten Frau wird das aber völlig egal sein. Wenn du dich aber immer verstellst und deine Schwächen versteckst, wirst du auch nie herausfinden, welche Frau mit deinen Schwächen klar kommt oder sie sogar süß findet.
Das ist mir an sich auch klar. Diese unterbewusste Ebene ist aber leider nicht wirklich durch Logik und bewusste Gedanken zu beeinflussen. Ich glaube zwar auch nicht, dass man dem komplett ausgeliefert ist, aber es ist schwer die richtigen Stellschrauben bei sich dafür zu finden.
Tania hat geschrieben:
Donnerstag 22. August 2019, 10:58
Versuch, Dich auf das zu konzentrieren, was Du einer Frau geben könntest. Und frag Dich, ob Du mit einer Partnerin, die Dir das geben könnte, zufrieden sein könntest.
Ich finde den Ansatz gut mich auf die Dinge zu konzentrieren die ich geben könnte, statt auf die Schwächen. Allerdings verstehe ich den zweiten Teil nicht so ganz, weil ich glaube, dass Männer und Frauen im allgemeinen unterschiedliche Bedürfnisse bei einem Partner haben. Man kann das ja nicht alles so 1:1 abgleichen. Die Frage ist dann ja, was von dem was ich geben könnte, könnten Frauen auch wollen. Und da fällt mir nichts besonderes ein. Wobei halt die Frage ist wie besonders es denn sein muss und ob alles was nicht besonders/überdurchschnittlich/außergewöhnlich ist "nichts" ist. Für mich habe ich schon etwas das Gefühl, dass man nur mit besonderen Dingen Interesse hervorrufen kann.
Es könnte alles so einfach sein.
Ist es aber nicht.

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Re: Angst vor Frauen?

Beitrag von NBUC » Donnerstag 22. August 2019, 18:15

Tania hat geschrieben:
Donnerstag 22. August 2019, 10:58
Versuch, Dich auf das zu konzentrieren, was Du einer Frau geben könntest. Und frag Dich, ob Du mit einer Partnerin, die Dir das geben könnte, zufrieden sein könntest. Wenn ja, gibt es keinen Grund, Dich vor schlechter "Beurteilung" zu fürchten. Denn die, die Dich schlecht beurteilen, sind höchstwahrscheinlich nicht die, die zu Dir passen. Man kann nicht allen gefallen - es kommt nur drauf an, den Richtigen zu gefallen.
Ich habe nicht den Eindruck, dass das mit der Anziehung über "Suche etwas wie dich selbst in weiblich" funktioniert.
Im theoretischen Extrem: Ich begleite sie zum nächsten Fußballligaspiel und sie mich am nächsten Wochenende zum Polkalspiel ist ein in Relation doch arg beschränkter Zielraum.

Und die "weichen" Elemente kommen ohne Anziehung erst gar nicht ins Blickfeld.

Nicht, dass ich das nicht inzwischen für eine angenehme praktische Lösung halte - der ich im Moment selber anhänge, aber eien sehr erfolgreiche wird es nur mit extrem viel Zufall, gerade in älteren Jahren (hier würde ich dann mal spätestens 30+ ansetzen, bzw. da, wo nicht das Bildungsumfeld für entsprechend viele noch relativ Gleichgesinnte sorgt) oder eben eher frauenarmen Umständen.
Mann muss sich halt im Klaren sein, dass man mit dieser letztlich "dann muss sie schon auf meiner Straße entgegen kommen" damit schon deutlich im Anspruchs-AB-Land ist, oder?

Wobei dieses letztlich "gefunden werden wollen", denn nichts anderes ist dieses 1:1 Denken meiner Ansicht nach, für eher unsichtbare oder unscheinbare Frauen genauso das Nichtbeziehungselend bedeutet.

Cornerback hat geschrieben:
Donnerstag 22. August 2019, 18:03
Tania hat geschrieben:
Donnerstag 22. August 2019, 10:58
Versuch, Dich auf das zu konzentrieren, was Du einer Frau geben könntest. Und frag Dich, ob Du mit einer Partnerin, die Dir das geben könnte, zufrieden sein könntest.
Ich finde den Ansatz gut mich auf die Dinge zu konzentrieren die ich geben könnte, statt auf die Schwächen. Allerdings verstehe ich den zweiten Teil nicht so ganz, weil ich glaube, dass Männer und Frauen im allgemeinen unterschiedliche Bedürfnisse bei einem Partner haben. Man kann das ja nicht alles so 1:1 abgleichen. Die Frage ist dann ja, was von dem was ich geben könnte, könnten Frauen auch wollen. Und da fällt mir nichts besonderes ein. Wobei halt die Frage ist wie besonders es denn sein muss und ob alles was nicht besonders/überdurchschnittlich/außergewöhnlich ist "nichts" ist. Für mich habe ich schon etwas das Gefühl, dass man nur mit besonderen Dingen Interesse hervorrufen kann.
Ja, dies +1.
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Alle gesellschaftlichen Betrachtungen enthalten zwangsläufig Verallgemeinerungen und werden daher Ausnahmen und Einzelfälle enthalten, denen sie nicht gerecht werden können.

wenn ich nicht antworten sollte heißt das nicht, dass du Recht hast, sondern ich kein Internet!

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Re: Angst vor Frauen?

Beitrag von Tania » Donnerstag 22. August 2019, 19:06

Cornerback hat geschrieben:
Donnerstag 22. August 2019, 18:03
Tania hat geschrieben:
Donnerstag 22. August 2019, 10:58
Versuch, Dich auf das zu konzentrieren, was Du einer Frau geben könntest. Und frag Dich, ob Du mit einer Partnerin, die Dir das geben könnte, zufrieden sein könntest.
Ich finde den Ansatz gut mich auf die Dinge zu konzentrieren die ich geben könnte, statt auf die Schwächen. Allerdings verstehe ich den zweiten Teil nicht so ganz, weil ich glaube, dass Männer und Frauen im allgemeinen unterschiedliche Bedürfnisse bei einem Partner haben. Man kann das ja nicht alles so 1:1 abgleichen. Die Frage ist dann ja, was von dem was ich geben könnte, könnten Frauen auch wollen.
Ja, stimmt. Eigentlich wollte ich sowas schreiben wie "Kannst Du Dir vorstellen, dass eine Frau, mit der Du zufrieden wärst, mit dem zufrieden wäre, was Du ihr geben kannst?" Weil, nur der letzte Teil reicht ja nicht. Eine kranke 78jährige einsame Dritte-Welt-Bewohnerin wäre vermutlich super zufrieden mit der Familienversicherung, die Du ihr geben könntest. Aber Du umgekehrt nicht unbedingt mit ihr.

Wie auch immer, der Satz war mir dann völlig verunglückt.
Und da fällt mir nichts besonderes ein. Wobei halt die Frage ist wie besonders es denn sein muss und ob alles was nicht besonders/überdurchschnittlich/außergewöhnlich ist "nichts" ist. Für mich habe ich schon etwas das Gefühl, dass man nur mit besonderen Dingen Interesse hervorrufen kann.
Da wäre zwischen Anfangsinteresse (also bemerken, dass es Dich gibt) und Beziehungsinteresse (bemerken, dass Du eine Bereicherung des Lebens einer Frau darstellem kannst) zu unterscheiden. Heldentaten sind in beiden Bereichen nicht zwingend erforderlich. Fallen Dir da nicht 1-2 Eigenschaften ein?

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Re: Angst vor Frauen?

Beitrag von MiseryLovesCompany » Donnerstag 22. August 2019, 20:12

Cornerback hat geschrieben:
Donnerstag 22. August 2019, 18:03
MiseryLovesCompany hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 23:29
Was tust du, sobald du dir des Gedankens klar wirst, dass dir dein Auftreten wichtiger ist als die Person, mit der du sprichst?
Gerade wenn man jemandem zuhört, geht es eigentlich weniger um einen selbst als um die Person gegenüber. Wenn das Interesse als nicht aufrichtig wahrgenommen wird wirst du natürlich nicht in die Runde mit aufgenommen.
Naja, das Interesse ist ja eigentlich schon aufrichtig, das Problem ist eher, dass ich es aufgrund der Verunsicherung wohl manchmal nicht so richtig rüberbringen kann, weil ich wegen der Unsicherheit ob ich auch gemocht/akzeptiert werde mich dann mehr auf mich konzentriere.
Wenn mir das selbst auffällt, dann versuche ich natürlich bewusst und aktiv zuzuhören.
Mal ganz blöd in den Raum gefragt: Magst und akzeptierst du dich selbst?
Mir fällt bis auf 'am Ball bleiben' auch nichts anderes ein. Irgendwann dürfte das mit der Konzentration zum Selbstläufer werden. Wie lange versuchst du dich schon an dieser Veränderung und mit welcher Häufigkeit?
Cornerback hat geschrieben:
Donnerstag 22. August 2019, 18:03
Das ist mir an sich auch klar. Diese unterbewusste Ebene ist aber leider nicht wirklich durch Logik und bewusste Gedanken zu beeinflussen. Ich glaube zwar auch nicht, dass man dem komplett ausgeliefert ist, aber es ist schwer die richtigen Stellschrauben bei sich dafür zu finden.
Das ist in der Tag nicht einfach. Vielleicht hilft ja ein wenig Meditation. :mrgreen:
Mir hilft es - für mich - negativ verlaufene Kontakte im Nachhinein zu reflektieren um ähnliche Situationen zukünftig besser zu handhaben. Manchmal findet man selbst keine Erklärung. Da bleibt nur Vorbereitung auf das nächste Mal.
Und wann kam es der Seele des Menschen je vor,
als wäre sie zum Verrat bereit?
Als sie von einer großen Liebe Abschied nahm,
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Re: Angst vor Frauen?

Beitrag von alex321 » Donnerstag 22. August 2019, 22:09

TheHoff hat geschrieben:
Donnerstag 22. August 2019, 10:31
alex321 hat geschrieben:
Donnerstag 22. August 2019, 00:00
Dieser Absatz könnte auch von mir sein! Ich habe z.B. kein Problem damit zu einem Mann zu sagen: "Ich muss wieder mit dem Laufen anfangen, denn ich habe überhaupt keine Kondition mehr." Zu einer Frau könnte ich das niemals sagen, weil ich Angst habe dass sie mich total abwertet. Ich befürchte dann dass sie denkt ich sei ein Couchpotato, ein Mann ohne Antrieb, ein Mann der nach der Arbeit nichts mehr tut, ein Mann der im Haushalt nicht mithilft, usw. Ich nehme also automatisch an dass sie alles negativ auslegt was man negativ auslegen kann. Diese Denkweise kommt sicherlich zu einem großen Teil von meiner unschönen Kindheit (strenge Erziehung durch 2 unglückliche, frustrierte Ehefrauen), einen Weg das zu überwinden habe ich bis jetzt noch nicht gefunden. Es hat sich bei mir als Kind einfach total eingeprägt dass Frauen sehr anspruchsvoll sind.
Hast du schon eine Therapie versucht? Wenn das in der Kindheit so verankert wurde, ist das meist der beste Weg.

Im Prinzip ist es hier ja auch so, dass du die Frau, die dich versteht und die dich nimmt, wie du bist, ebenfalls nicht finden kannst, weil du deine Schwächen nicht zeigen willst.

Du solltest dir daher nicht den Kopf der Frauen zerbrechen. Was und wie sie denken, kannst du ohnehin nicht beeinflussen.
Nein, ich habe deswegen noch keine Therapie gemacht. Ich bin mir nicht sicher ob die notwendig ist, dazu müsste ich die Meinung eines Fachmanns einholen.
Finnlandfreundin hat geschrieben:
Donnerstag 22. August 2019, 15:51
Aber bei einer Frau, die dich beziehungstechnisch nicht interessiert, sollte das doch egal sein.
Ich bin ja nicht nur an Beziehungen interessiert, sondern auch an Sex, also Affären oder Freundschaft+ kommen für mich genauso in Frage.
Bei Frauen die weder für Sex noch Beziehungen in Frage kommen ist es mir auch tatsächlich relativ egal was sie über mich denken. Mit Mädchen und Senioren kann ich normal reden ... bei einer attraktiven Frau Mitte 20 verschlägt es mir die Sprache. So wie Raj in den frühen Staffeln von BBT^^

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Re: Angst vor Frauen?

Beitrag von Cornerback » Freitag 23. August 2019, 00:43

Tania hat geschrieben:
Donnerstag 22. August 2019, 19:06
Ja, stimmt. Eigentlich wollte ich sowas schreiben wie "Kannst Du Dir vorstellen, dass eine Frau, mit der Du zufrieden wärst, mit dem zufrieden wäre, was Du ihr geben kannst?" Weil, nur der letzte Teil reicht ja nicht. Eine kranke 78jährige einsame Dritte-Welt-Bewohnerin wäre vermutlich super zufrieden mit der Familienversicherung, die Du ihr geben könntest. Aber Du umgekehrt nicht unbedingt mit ihr.
"Vorstellen" kann ich mir zwar vieles, aber wirklich realistisch sehe ich das - stand jetzt - leider nicht. Ich kann nicht einschätzen, mit was Frauen, mit denen ich zufrieden wäre, zufrieden wären. Eigentlich kann ich auch gar nicht so abstrakt sagen welche Eigenschaften Frauen haben müssen, damit ich zufrieden wäre. Wenn ich an konkrete Frauen denke, mit denen ich zufrieden wäre, dann kann ich mir wiederum nicht wirklich vorstellen, dass die mit mir zufrieden wären. Wichtig ist natürlich an einen Punkt zu kommen an dem ich das anders sehe - dadurch, dass ich ein evtl. zu negatives Selbstbild innerlich korrigiere und/oder indem ich an den konkreten Eigenschaften arbeite.
Tania hat geschrieben:
Donnerstag 22. August 2019, 19:06
Da wäre zwischen Anfangsinteresse (also bemerken, dass es Dich gibt) und Beziehungsinteresse (bemerken, dass Du eine Bereicherung des Lebens einer Frau darstellem kannst) zu unterscheiden. Heldentaten sind in beiden Bereichen nicht zwingend erforderlich. Fallen Dir da nicht 1-2 Eigenschaften ein?
Schwierig. Wobei ich mich sowieso schon schwer täte allgemein bestimmte Eigenschaften aufzuzählen, die das Leben von Frauen bereichern können. Dinge die bei Männern (und Frauen) als "attraktiv" gelten bereichern ja oft nicht unbedingt im eigentlichen Sinn das Leben des Partners - die Bereicherung liegt dann ja auch darin, dass dieser Mensch in den man sich verliebt hat der eigene Partner ist und Zeit mit einem verbringt. Nur weil ich vielleicht eine Beziehung auch nicht groß anders führen würde als viele Normalos, und darin auch das Leben einer Frau bereichere (z.B. indem ich auf ihre Bedürfnisse eingehe, ihr zuhöre, für sie da bin, etc.), heißt das eben leider nicht, dass auch die nötigen Eigenschaften dafür da sind, dass sich die Frau in mich verliebt. Die 78-Jährige aus deinem Beispiel würde ja evtl. auch mein Leben auf irgendeine Art bereichern können, aber das reicht noch nicht für ein mögliches Verlieben und damit dann Beziehungsinteresse.
MiseryLovesCompany hat geschrieben:
Donnerstag 22. August 2019, 20:12
Mal ganz blöd in den Raum gefragt: Magst und akzeptierst du dich selbst?
Ich schätze nein. Du hast das mit dem Selbstwert-Problem ja schon angesprochen und ich hab ja auch im Ausgangspost schon angedeutet, dass ich mit mir nicht "im Reinen" bin.
MiseryLovesCompany hat geschrieben:
Donnerstag 22. August 2019, 20:12
Mir fällt bis auf 'am Ball bleiben' auch nichts anderes ein. Irgendwann dürfte das mit der Konzentration zum Selbstläufer werden. Wie lange versuchst du dich schon an dieser Veränderung und mit welcher Häufigkeit?
An solchen inneren Dingen wie "es muss mir egaler werden was andere über mich denken" und der Selbstwertproblematik kann man so an sich nicht wirklich aktiv arbeiten, finde ich. Weitgehend versuche ich da eben zu reflektieren und neue Ansätze zu finden das innerlich einzuordnen. Das begleitet mich schon sehr lange, allerdings hatte ich auch eine sehr lange Zeit nicht wirklich die Kraft und den Willen mich damit eingehend auseinanderzusetzen.
Was kommunikative und soziale Fähigkeiten angeht versuche ich schon regelmäßig bei jeder Gelegenheit etwas zu lernen, jetzt seit ca. 6 Monaten überhaupt wieder und seit ca. 3 Monaten recht intensiv. Ich werde natürlich versuchen am Ball zu bleiben.
Es könnte alles so einfach sein.
Ist es aber nicht.

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Re: Angst vor Frauen?

Beitrag von MiseryLovesCompany » Freitag 23. August 2019, 01:16

Cornerback hat geschrieben:
Freitag 23. August 2019, 00:43
73]
MiseryLovesCompany hat geschrieben:
Donnerstag 22. August 2019, 20:12
Mal ganz blöd in den Raum gefragt: Magst und akzeptierst du dich selbst?
Ich schätze nein. Du hast das mit dem Selbstwert-Problem ja schon angesprochen und ich hab ja auch im Ausgangspost schon angedeutet, dass ich mit mir nicht "im Reinen" bin.
Mit einzelnen Aspekten seines Seins nicht im Reinen zu sein bedeuten nicht zwangsläufig, dass man sich selbst nicht mögen kann. Das wäre der erste Ansatz, an dem man arbeiten könnte.
Cornerback hat geschrieben:
Freitag 23. August 2019, 00:43
73]
MiseryLovesCompany hat geschrieben:
Donnerstag 22. August 2019, 20:12
Mir fällt bis auf 'am Ball bleiben' auch nichts anderes ein. Irgendwann dürfte das mit der Konzentration zum Selbstläufer werden. Wie lange versuchst du dich schon an dieser Veränderung und mit welcher Häufigkeit?
An solchen inneren Dingen wie "es muss mir egaler werden was andere über mich denken" und der Selbstwertproblematik kann man so an sich nicht wirklich aktiv arbeiten, finde ich.
Versuchst du es dann gar nicht erst, weil du das findest?
Eine "Leck mich am Hintern"-Einstellung entsteht nicht, weil man es will. Wenn einem alles egal wird, ist das ebenfalls kontraproduktiv. Es sollte wohl eher darum gehen von sich und seinen Fähigkeiten soweit überzeugt zu sein, dass äußere Faktoren quasi an einem abprallen.

In welcher deiner Fähigkeiten hast du tiefes Vertrauen? Bist du dir deiner Sicherheit darin bewusst? Persönlich halte ich meine Fähigkeiten für meinen Beruf für gut. Das Feedback meiner Kollegen und Mandanten verstärkt dieses Gefühl. Positiv bewerte ich auch, wenn sich niemand beschwert. Das gibt mir z.B. ein gutes Selbstwertgefühl.

Hilfreich fand ich auch immer Dinge zu tun, die mir grundsätzlich unangenehm sind. Ich z.B. laufe viel Barfuß durch die Welt. Meine Haare färbe ich mal Violet, mal Rot, mal Grün, mal Blau. Zu Beginn wir ich mir bei allem unsicher. Es sind oft viele kleine Dinge, die mit der Zeit große Effekte hervorbringen. Quasi ein Zinseszins-Effekt.
Und wann kam es der Seele des Menschen je vor,
als wäre sie zum Verrat bereit?
Als sie von einer großen Liebe Abschied nahm,
wie von einer Jahreszeit?

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Re: Angst vor Frauen?

Beitrag von Cornerback » Samstag 24. August 2019, 01:12

MiseryLovesCompany hat geschrieben:
Freitag 23. August 2019, 01:16
Cornerback hat geschrieben:
Freitag 23. August 2019, 00:43
73]
An solchen inneren Dingen wie "es muss mir egaler werden was andere über mich denken" und der Selbstwertproblematik kann man so an sich nicht wirklich aktiv arbeiten, finde ich.
Versuchst du es dann gar nicht erst, weil du das findest?
Ich finde das, weil ich da keinen guten Ansatz habe was ich genau versuchen könnte. Entsprechend gibt es natürlich auch nichts zu versuchen.
Wenn ich was versuche, dann muss ich schon der Überzeugung sein, dass es zumindest theoretisch bei dem Problem weiterhelfen kann. In anderen Bereichen gibt es da klare Kausalitäten und somit ist ein bestimmtes Vorgehen einfach logisch vorgegeben. Aber beim Selbstwert sehe ich keine Möglichkeiten Ursache und Wirkung jeweils zu isolieren. Wenn ich den Grund dafür kennen würde, warum ich mir nichts zutraue, keine Stärken bei mir sehe, mich anderen meist unterlegen fühle usw., dann würde ich natürlich auch daran arbeiten. Denn wenn der einzige Grund nur der niedrige Selbstwert ist, dann bin ich noch nicht weiter. Man braucht erstmal einen Ansatzpunkt um von Außen auf so einen Teufelskreis einzuwirken.
Es könnte alles so einfach sein.
Ist es aber nicht.

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Re: Angst vor Frauen?

Beitrag von NeC » Samstag 24. August 2019, 11:13

Cornerback hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 22:58
Esperanza hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 20:12
Denke da hilft nur üben, üben, üben. Rausgehen und mit Frauen sprechen.
BTVS hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 20:24
Trau dich und geh raus.
Mache ich. Ich fürchte nur, dass ich da so ein bisschen in eine Sackgasse komme. Ich kann mittlerweile schon einigermaßen mit Frauen reden. Aber darüber hinaus traue ich mich einfach keinen Schritt zu machen bei dem dann rauskommen könnte, dass keine tiefergehende Beziehung mit mir gewünscht ist. Halt z.B. mit Kolleginnen auch mal ein Treffen außerhalb der Arbeit zu initiieren (ohne irgendwelche speziellen Absichten dabei zu haben). Im Moment sage ich mir noch "ich verbessere mich erstmal weiterhin kommunikativ, etc." aber irgendwann wird halt auch mal der Punkt kommen müssen wo ich ein gewisses Risiko eingehen muss auch mal von einer Frau zurückgewiesen zu werden.
Ich habe genau das vor Jahren mit Singlebörsendates geübt.

Zum finden einer Partnerin waren diese Börsen nichts für mich, aber um den locker-flirtigen Kontakt mit Frauen zu üben sind/waren sie geradezu Gold wert! Zurückweisung braucht einen dabei nicht stören, weil das ja in dieser Situation durchaus der Normalfall ist. Ich bin nie davon ausgegangen, mich mit den Frauen mehr als einmal zu treffen. Man kann auch ein paar Augenzwinkernd-freche Bemerkungen ausprobieren, weil anders als z.B. mit Arbeitskollegen kein bereits bestehendes Bekanntschaftverhältnis belastet wird.

Ich habe immer versucht, das Date zu einem netten Nachmittag werden zu lassen, also eine entspannte, angenehme Atmosphäre in der man durchaus gelöst plaudern kann. Dazu gehört (für mich) auch, bei passender Gelegenheit Schwächen oder Abneigungen offen abzusprechen. Manche Frauen sind dabei nicht aufgetaut, und haben ihre Bewerbungsgespräch-Fassade aufrecht erhalten. Aber es waren auch nicht wenige, die da mit drauf eingestiegen sind, und mit denen ein Gespräch zustande gekommen ist, wie ich es auch mit einem Kumpel hätte führen können, plus einer gewissen flirtigen Note. :klassiker: Und dabei erfährt man dann eben auch viel von den nur allzu menschlichen Zweifeln und gefühlten Unzulänglichkeiten der Frauen. Oder anders gesagt: man erkennt, dass (selbst außerordentlich hübsche und attraktive) Frauen letztlich auch nur mit Wasser kochen. Und das hat dazu geführt, dass ich mich ihnen näher fühlen, und auch recht unbefangen mit ihnen kommunizieren konnte.

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Re: Angst vor Frauen?

Beitrag von Cornerback » Samstag 24. August 2019, 20:27

NeC hat geschrieben:
Samstag 24. August 2019, 11:13
Ich habe genau das vor Jahren mit Singlebörsendates geübt.

Zum finden einer Partnerin waren diese Börsen nichts für mich, aber um den locker-flirtigen Kontakt mit Frauen zu üben sind/waren sie geradezu Gold wert! Zurückweisung braucht einen dabei nicht stören, weil das ja in dieser Situation durchaus der Normalfall ist. Ich bin nie davon ausgegangen, mich mit den Frauen mehr als einmal zu treffen. Man kann auch ein paar Augenzwinkernd-freche Bemerkungen ausprobieren, weil anders als z.B. mit Arbeitskollegen kein bereits bestehendes Bekanntschaftverhältnis belastet wird.

Ich habe immer versucht, das Date zu einem netten Nachmittag werden zu lassen, also eine entspannte, angenehme Atmosphäre in der man durchaus gelöst plaudern kann. Dazu gehört (für mich) auch, bei passender Gelegenheit Schwächen oder Abneigungen offen abzusprechen. Manche Frauen sind dabei nicht aufgetaut, und haben ihre Bewerbungsgespräch-Fassade aufrecht erhalten. Aber es waren auch nicht wenige, die da mit drauf eingestiegen sind, und mit denen ein Gespräch zustande gekommen ist, wie ich es auch mit einem Kumpel hätte führen können, plus einer gewissen flirtigen Note. :klassiker: Und dabei erfährt man dann eben auch viel von den nur allzu menschlichen Zweifeln und gefühlten Unzulänglichkeiten der Frauen. Oder anders gesagt: man erkennt, dass (selbst außerordentlich hübsche und attraktive) Frauen letztlich auch nur mit Wasser kochen. Und das hat dazu geführt, dass ich mich ihnen näher fühlen, und auch recht unbefangen mit ihnen kommunizieren konnte.
So gut der Beitrag gemeint ist und sicherlich auch prinzipiell hilfreich sein kann:
Erstmal müsste ich mich trauen (bzw. dazu bereit fühlen) mich bei einer Singleböse anzumelden bzw. mich dort mit Bild zu präsentieren. :? Ich befürchte nämlich, dass das eine ziemlich ernüchternde Erfahrung wird. Und das würde mich im Moment wahrscheinlich am Boden zerstören und komplett demotivieren weiter an mir zu arbeiten. Die Ängste kommen ja unter anderem auch daher, dass ich keinen Grund zu der Annahme habe für Frauen irgendwie attraktiv zu sein, insb. auch optisch. Wenn ich online regelmäßig Dates bekommen würde (oder zumindest davon ausgehen würde sie zu bekommen), dann hätte ich wahrscheinlich einige Selbstzweifel weniger; wenn das Dates mit außerordentlich hübschen und attraktiven Frauen wären, dann erst recht.
Natürlich ist das auch eine gute Chance für meine Weiterentwicklung, wenn es doch besser läuft als befürchtet. Und "an sich" verliere ich ja auch nichts im Fall eines Enttäuschenden Ausgangs. Aber mit so einer Enttäuschung muss man auch umgehen können.
Sollte ich mich dazu irgendwann, hoffentlich bald, in der Lage fühlen - und dann enstprechende Dates bekommen - dann werde ich das so ausprobieren.
Es könnte alles so einfach sein.
Ist es aber nicht.

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Re: Angst vor Frauen?

Beitrag von Radioactivman » Samstag 24. August 2019, 20:47

Cornerback hat geschrieben:
Samstag 24. August 2019, 20:27
So gut der Beitrag gemeint ist und sicherlich auch prinzipiell hilfreich sein kann:
Erstmal müsste ich mich trauen bei einer Singleböse anzumelden bzw. mich dort mit Bild zu präsentieren. :? Ich befürchte nämlich, dass das eine ziemlich ernüchternde Erfahrung wird. Und das würde mich im Moment wahrscheinlich am Boden zerstören und komplett demotivieren weiter an mir zu arbeiten. Die Ängste kommen ja unter anderem auch daher, dass ich keinen Grund zu der Annahme habe für Frauen irgendwie attraktiv zu sein, insb. auch optisch. Wenn ich online regelmäßig Dates bekommen würde (oder zumindest davon ausgehen würde sie zu bekommen), dann hätte ich wahrscheinlich einige Selbstzweifel weniger; wenn das Dates mit außerordentlich hübschen und attraktiven Frauen wären, dann erst recht.
Natürlich ist das auch eine gute Chance für meine Weiterentwicklung, wenn es doch besser läuft als befürchtet. Und "an sich" verliere ich ja auch nichts im Fall eines Enttäuschenden Ausgangs. Aber mit so einer Enttäuschung muss man auch umgehen können.
Sollte ich irgendwann an den Punkt kommen - und enstprechende Dates bekommen - dann werde ich das so ausprobieren.
Du hast die wichtigen/richtigen Punkte selbst genannt und doch erkannt, dass du nichts zu verlieren hast dabei.
Deswegen mache es doch einfach und sehe es als Spiel. Man sollte sowieso nicht zu verbissen und mit zu vielen Erwartungen an ein Kennenlernen herangehen.

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Re: Angst vor Frauen?

Beitrag von Patti » Sonntag 25. August 2019, 00:19

ne Frage.... wenn man mit einer ohne Bild geschrieben hat und seines dann freigegeben hat und diese Dame meldet sich ncihtmehr.... liegt das dann an meinem Aussehen???

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Re: Angst vor Frauen?

Beitrag von ComebackCat » Sonntag 25. August 2019, 00:31

Patti hat geschrieben:
Sonntag 25. August 2019, 00:19
ne Frage.... wenn man mit einer ohne Bild geschrieben hat und seines dann freigegeben hat und diese Dame meldet sich ncihtmehr.... liegt das dann an meinem Aussehen???
Davon kann man in der Regel wohl leider ausgehen.
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Re: Angst vor Frauen?

Beitrag von LonesomeCoder » Sonntag 25. August 2019, 00:33

Denke ich auch, außer neben dem Bild hat man sonst noch was preisgegeben, was sie abgeschreckt haben könnte.
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Re: Angst vor Frauen?

Beitrag von Patti » Sonntag 25. August 2019, 00:40

und wenn einem das öfters passiert ist man ja wohl hässlich bzw. nicht attraktiv genug??

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Re: Angst vor Frauen?

Beitrag von LonesomeCoder » Sonntag 25. August 2019, 00:44

Vermutlich ja. Außer du schreibst in der Zwischenzeit auch Sachen, die sie abschrecken. Oder das Bild und deine Beschreibung passen nicht zusammen und Frau hat wem anderes erwartet. Stelle von Anfang an ein Bild rein, das erspart dir solche Erlebnisse.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
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Re: Angst vor Frauen?

Beitrag von Siegfried » Sonntag 25. August 2019, 05:42

Cornerback hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 22:58
Esperanza hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 20:12
Denke da hilft nur üben, üben, üben. Rausgehen und mit Frauen sprechen.

Ich habe genau das vor Jahren mit Singlebörsendates geübt.

Zum finden einer Partnerin waren diese Börsen nichts für mich, aber um den locker-flirtigen Kontakt mit Frauen zu üben sind/waren sie geradezu Gold wert! Zurückweisung braucht einen dabei nicht stören, weil das ja in dieser Situation durchaus der Normalfall ist. Ich bin nie davon ausgegangen, mich mit den Frauen mehr als einmal zu treffen. Man kann auch ein paar Augenzwinkernd-freche Bemerkungen ausprobieren, weil anders als z.B. mit Arbeitskollegen kein bereits bestehendes Bekanntschaftverhältnis belastet wird.

Ich habe immer versucht, das Date zu einem netten Nachmittag werden zu lassen, also eine entspannte, angenehme Atmosphäre in der man durchaus gelöst plaudern kann. Dazu gehört (für mich) auch, bei passender Gelegenheit Schwächen oder Abneigungen offen abzusprechen. Manche Frauen sind dabei nicht aufgetaut, und haben ihre Bewerbungsgespräch-Fassade aufrecht erhalten. Aber es waren auch nicht wenige, die da mit drauf eingestiegen sind, und mit denen ein Gespräch zustande gekommen ist, wie ich es auch mit einem Kumpel hätte führen können, plus einer gewissen flirtigen Note. :klassiker: Und dabei erfährt man dann eben auch viel von den nur allzu menschlichen Zweifeln und gefühlten Unzulänglichkeiten der Frauen. Oder anders gesagt: man erkennt, dass (selbst außerordentlich hübsche und attraktive) Frauen letztlich auch nur mit Wasser kochen. Und das hat dazu geführt, dass ich mich ihnen näher fühlen, und auch recht unbefangen mit ihnen kommunizieren konnte.
Mir haben diese Dates über Singlebörsen gar nichts gebracht. Die liefen alle nach dem selben Prinzip ab. Bei mir waren das auch nie mehr wie bessere Bewerbungsgespräche die natürlich auch nie zu was geführt haben. Mir ist auch etwas schleierhaft wie ich jetzt an diese Informationen komme die aus dieser nüchternen Gesprächsatmosphäre eine locker-flirte Atmosphäre machen kommen soll. :gruebel: Wenn ich z.B. keine frechen Bemerkungen kenne, nicht weiß zu weichen Zeitpunkt die einzusetzen sind kann ich auch keine benutzen. Das die Sprüche jetzt über Übungsdates irgendwann wie Mana vom Himmel fallen ist irgendwie schwer zu glauben. Ich merke eher das man in seiner gewohnten Art bleibt und es kaum eine Entwicklung gibt die das ganze einfacher macht.

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