Was ist für euch Bindungsangst?

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Hoppala
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Re: Was ist für euch Bindungsangst?

Beitrag von Hoppala » Freitag 6. September 2019, 14:28

Seb-X hat geschrieben:
Freitag 6. September 2019, 13:57
Reine Verzweiflungstaten, zu denen man sich noch darüberhinaus gewaltig zwingen muss, bringen nie was. Und nicht mehr als solch eine Verzweiflungstat wäre das.
Ich stimme dieser Einschätzung nicht zu. Dennoch oder gerade deshalb:
Seb-X hat geschrieben:
Freitag 6. September 2019, 13:57
Hoppala hat geschrieben:
Dienstag 3. September 2019, 19:24
Ohne eine Entscheidung von dir für etwas, was dir möglich ist, realisierst du nur die Fortsetzung des heute.
So eine Entscheidung braucht Hoffnung oder Optimismus. Gib mir das doch.
Ich fordere nichts von dir. Ich stelle die Möglichkeiten dar, die ich sehe. Siehst du andere?

Die Frage ist vielleicht eher, wie du selbst mehr Hoffnung oder Optimismus generieren kannst - wenn es es das ist, was du brauchst.

Ich persönlich habe ganz allgemein Hoffnung auf Veränderung, und Optimismus hinsichtlich ganz allgemein posiitver Veränderung, solange ich lebe. Ganz einfach, weil Leben notwendigerweise immer Veränderung ist, ich aber darüber hinaus nicht die Zukunft vorhersagen kann. Es kann so oder so ausgehen. Das beinhaltet, dass es gut bzw. besser ausgehen kann. Ob ich nun den insgesamt schlechteren oder besseren Ausgang erwarte (erhoffe), ist also beides genauso wahrscheinlichkgut oder genau so schlecht begründet. (Ich rede wie gesagt nicht von einzelnen Aspekten, da mag es immer noch weitere Faktoren für die Abwägung gebe. Ich rede ganz allgemein von der gefühlten Lebensqualität, als Grundlage für ales andere). Folglich ist es eine pure persönliche Entscheidung, was ich mehr in den Fokus nehme, worauf ich setze: wie beim Roulette zwischen Rot oder Schwarz. Aber dann kommt noch mein Gefühl dazu: Wenn es mir mit Optmismus besser geht, nehme ich halt den. Wem es mit Pessimismus besser geht, nimmt den (ich bezweifle, das es das bei reiflicher Überlegung wirklich gibt, aber hey: wenn jemand wirklich so empfindet soll es mir Recht sein - wenn es ihm dabei wirklich gefühlt besser geht - was ja irgendwie ein Widerspruch zum gefühlten Pessimismus wäre, finde ich. Ist aber dann auch wurscht).
Mein Optimismus, meine Hoffnung, ist also in der Grundlage rein logisch-rational begründet: es ist rein sachlich egal, also nehm ich das, was mir mehr zusagt. Ob die Socken braun oder schwarz sind, spielt halt keine Rolle, wenn ich kalte Füße hab. Also nehm ich dann die, die mir besser gefallen.

Würdest du Hoffnung oder Optimismus von mir überhaupt annehmen? Würdest du das annehmen, auch wenn es vielleicht noch nicht die ganze Miete ist, sondern nur eine kleine Portion von dem, was du meinst zu brauchen? Denn auch das: wie groß die Portion sein müsste, oder sie dir erscheint, entscheidest letzlich du allein.

Aber ich bin optimistisch und überzeugt, du kannst das, und hoffe, du schaffst es.
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Re: Was ist für euch Bindungsangst?

Beitrag von Seb-X » Freitag 6. September 2019, 14:33

Hoppala hat geschrieben:
Freitag 6. September 2019, 14:28
Aber ich bin optimistisch und überzeugt, du kannst das, und hoffe, du schaffst es.
Tja, diesen Optimismus habe ich schon lange nicht mehr.
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Re: Was ist für euch Bindungsangst?

Beitrag von Hoppala » Freitag 6. September 2019, 15:16

Seb-X hat geschrieben:
Freitag 6. September 2019, 14:33
Hoppala hat geschrieben:
Freitag 6. September 2019, 14:28
Aber ich bin optimistisch und überzeugt, du kannst das, und hoffe, du schaffst es.
Tja, diesen Optimismus habe ich schon lange nicht mehr.
Das ist klar.
Du fragtest, ob ich ihn dir geben könne. Ich habe geantwortet: das liegt nur zum Teil an mir. Ich kann es nur versuchen. Es ist deine Entscheidung, es anzunehmen.
Indem du wieder auf die Vergangenheit verweist, anstatt auf das, was gerad für dich an Möglichkeiten verfügbar ist, lässt du das Angebot an dir vorübergehen. Als wenn ich dir nach Ankündigung einen Ball zuwerfe, nach dem du vorher gefragt hast: und wenn der Ball fliegt, guckst du schnell woanders hin: "Hier ist kein Ball zu sehen, ich hab keinen in Händen."

Das Schöne ist aber, dass dieser Ball hier mit sehr wenig Aufwand noch mal in deine Richtung geworfen werden kann:

Ich bin optimistisch und überzeugt, du kannst das, und hoffe, du schaffst es.
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Re: Was ist für euch Bindungsangst?

Beitrag von LonesomeCoder » Freitag 6. September 2019, 15:16

Seb-X hat geschrieben:
Freitag 6. September 2019, 14:33
Tja, diesen Optimismus habe ich schon lange nicht mehr.
Woher soll der auch kommen? Ich bräuchte einen rationalen, logischen und glaubwürdigen Grund dafür. So wie "Rekordsommer erwartet => Eisdiele kann sich über viele Einnahmen freuen und damit die finanziellen Probleme durch den schlechten Sommer im Jahr davor lösen.".
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
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Re: Was ist für euch Bindungsangst?

Beitrag von Ringelnatz » Freitag 6. September 2019, 19:58

Seb-X hat geschrieben:
Freitag 6. September 2019, 14:03
Ringelnatz hat geschrieben:
Dienstag 3. September 2019, 21:22
Mir hat mal jemand gesagt, ich soll in 1000-Tage-Zielen denken, nicht in 100 Tagen.
Ganz ehrlich, besser kann man die Menschen nicht demotivieren.
Wen meinst du mit "die Menschen"?
Seb-X hat geschrieben:
Freitag 6. September 2019, 14:03
Erst in 1000 Tagen ein nennenswertes Ziel erreicht? Dazu motiviert mich GAR nichts. Dann bin ich ja schon 40. Nee, dafür habe ich nicht die Ausdauer, denn es muss auch klar sein, dass in dieser Zeit meine Stimmung weiterhin nicht die beste ist.
OK, der Gedanke hilft dir offenbar nicht. Unter welchen Umständen wärst du denn motivierter?
Seb-X hat geschrieben:
Freitag 6. September 2019, 14:03
Bei mir wäre es sowieso so, dass ich innerhalb dieser Zeit mit kaum etwas anderem als diesem Ziel beschäftigt wäre im Kopf. Mit mir könnte man in der Zeit nicht viel anfangen. Und wenn ich mich dann in den daran anschließenden 1000 Tagen dem nächsten Ziel widmen soll, geht das genauso weiter: Ich bin mit dem Ziel beschäftigt, ansonsten muss ich meinen Lebensunterhalt verdienen. Mich kann man als Freund z.B. dann weitgehend vergessen. Ganz oder gar nicht.
Mit diesen Annahmen im Kopf kann ich gut verstehen, dass du Schwierigkeiten hast, dich zu motivieren. Ginge mir auch so. Ich glaube, dieses "ganz oder gar nicht" ist ein Knackpunkt bei dir, aber mir fällt grad nicht ein, wie du den auflösen könntest... Wie wichtig ist dir denn eigentlich das "Ziel" (und von welchem Ziel sprechen wir denn eigentlich nochmal?)
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Re: Was ist für euch Bindungsangst?

Beitrag von Seb-X » Samstag 7. September 2019, 16:45

Ringelnatz hat geschrieben:
Freitag 6. September 2019, 19:58
Ich glaube, dieses "ganz oder gar nicht" ist ein Knackpunkt bei dir, aber mir fällt grad nicht ein, wie du den auflösen könntest... Wie wichtig ist dir denn eigentlich das "Ziel" (und von welchem Ziel sprechen wir denn eigentlich nochmal?)
Etwas anderes ist nichts halbes und nichts ganzes. Dieses "Der Weg ist das Ziel" fand ich schon immer komplett bescheuert. Das hieße z.B. immer nur zu Schule zu gehen ohne jemals einen Abschluss zu machen. Oder ewig an der Uni zu sein ohne Abschluss. Oder ewig dieselbe Frau daten ohne ihr jemals näherzukommen - mal davon abgesehen, dass eine geistig gesunde Frau das nicht mitmacht. "Der Weg ist das Ziel" heißt für mich: immer Suchen ohne zu finden, immer unterwegs sein ohne irgendwo anzukommen, immer Pläne machen ohne sie jemals umzusetzen. Ich dachte eigentlich immer, Männer ohne feste Ziele seien generell weniger attraktiv.
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Re: Was ist für euch Bindungsangst?

Beitrag von TheHoff » Samstag 7. September 2019, 17:27

Seb-X hat geschrieben:
Freitag 6. September 2019, 14:03
Ganz ehrlich, besser kann man die Menschen nicht demotivieren. Erst in 1000 Tagen ein nennenswertes Ziel erreicht? Dazu motiviert mich GAR nichts. Dann bin ich ja schon 40.
Seb-X hat geschrieben:
Freitag 6. September 2019, 14:03
Ganz ehrlich, besser kann man die Menschen nicht demotivieren. Erst in 1000 Tagen ein nennenswertes Ziel erreicht? Dazu motiviert mich GAR nichts. Dann bin ich ja schon 50.
Seb-X hat geschrieben:
Freitag 6. September 2019, 14:03
Ganz ehrlich, besser kann man die Menschen nicht demotivieren. Erst in 1000 Tagen ein nennenswertes Ziel erreicht? Dazu motiviert mich GAR nichts. Dann bin ich ja schon 60.
Seb-X hat geschrieben:
Freitag 6. September 2019, 14:03
Ganz ehrlich, besser kann man die Menschen nicht demotivieren. Erst in 1000 Tagen ein nennenswertes Ziel erreicht? Dazu motiviert mich GAR nichts. Dann bin ich ja schon 70.
Seb-X hat geschrieben:
Freitag 6. September 2019, 14:03
Ganz ehrlich, besser kann man die Menschen nicht demotivieren. Erst in 1000 Tagen ein nennenswertes Ziel erreicht? Dazu motiviert mich GAR nichts. Dann bin ich ja schon 80.
Seb-X hat geschrieben:
Freitag 6. September 2019, 14:03
Ganz ehrlich, besser kann man die Menschen nicht demotivieren. Erst in 1000 Tagen ein nennenswertes Ziel erreicht? Dazu motiviert mich GAR nichts. Dann bin ich ja schon 90.
Und dann fällt dir auf dem Sterbebett auf, dass du Jahrzehnte vergeudet hast, nur weil du ungeduldig warst und dir 1000 Tage einfach zu lang waren.

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Re: Was ist für euch Bindungsangst?

Beitrag von Tania » Samstag 7. September 2019, 17:50

Seb-X hat geschrieben:
Samstag 7. September 2019, 16:45
Ich dachte eigentlich immer, Männer ohne feste Ziele seien generell weniger attraktiv.
Ich glaube, das gilt nur, wenn besagte feste Ziele zufällig den Zielen der Dame entsprechen. Das feste Ziel "Ich ziehe als Eremit in den Brandenburger Wald und lebe von den Zuwendungen meiner zahlreichen Jüngerinnen" dürfe nicht allzu hoch auf der Attraktivitätsskala liegen.

Ich persönlich sehe durchaus Vorteile, wenn ein Mann nicht allzu viele feste Ziele hat. Das lässt mehr Raum für die Entwicklung gemeinsamer Ziele.
Seb-X hat geschrieben:
Samstag 7. September 2019, 16:45
Dieses "Der Weg ist das Ziel" fand ich schon immer komplett bescheuert. Das hieße z.B. immer nur zu Schule zu gehen ohne jemals einen Abschluss zu machen. Oder ewig an der Uni zu sein ohne Abschluss. Oder ewig dieselbe Frau daten ohne ihr jemals näherzukommen.
Für mich heißt dieser Spruch "Das Ziel ist, in Bewegung zu bleiben." Ich habe keine Ahnung, wo der Weg genau hinführen wird - aber ich tue mein Bestes, seine positiven Aspekte zu entdecken. Natürlich versuche ich, einen Weg zu finden, der in die Richtung geht, in die ich möchte. Aber wenn er das nicht tut, bin ich offen für alles, was er mir sonst zu bieten hat.

Zum Beispiel haben meine Freunde vor paar Jahren mal versucht, mich mit einem mir bis dato unbekannten Mann zu verkuppeln. Trotz absolut vorhandener gegenseitiger Sympathie wurde nix draus .... und er wurde stattdessen über die Jahre zu meinem besten Freund. Was nicht passiert wäre, wenn ich nach dem Prinzip "ganz oder gar nicht" gehandelt hätte. Insofern bin ich ganz froh, diesen Weg trotz des nicht darauf befindlichen Traummannes gegangen zu sein.

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Re: Was ist für euch Bindungsangst?

Beitrag von Melli » Samstag 7. September 2019, 17:51

Seb-X hat geschrieben:
Samstag 7. September 2019, 16:45
"Der Weg ist das Ziel" heißt für mich: immer Suchen ohne zu finden, immer unterwegs sein ohne irgendwo anzukommen, immer Pläne machen ohne sie jemals umzusetzen.
Umgekehrt wird ein Schuh draus.

(Nebenbei lernt man das ganz beiläufig, wenn man sich öfters mal für längere Zeit alleine im Wald aufhält 🏞️)
Jeder Kreatur bleibt das eigene Schicksal verschlossen. Niemand weiß, was ihm bevorsteht. Erst der Gang des Lebens zeigt an, was uns von Geburt an vorbestimmt ist, sonst gäbe es das Schicksal nicht. Dennoch lebt in uns die Sehnsucht, die Rätsel zu entschlüsseln, die uns umhüllen.
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Re: Was ist für euch Bindungsangst?

Beitrag von Seb-X » Samstag 7. September 2019, 17:59

Tania hat geschrieben:
Samstag 7. September 2019, 17:50
Ich habe keine Ahnung, wo der Weg genau hinführen wird - aber ich tue mein Bestes, seine positiven Aspekte zu entdecken. Natürlich versuche ich, einen Weg zu finden, der in die Richtung geht, in die ich möchte. Aber wenn er das nicht tut, bin ich offen für alles, was er mir sonst zu bieten hat.
Siehste, das ist nämlich nichts für mich. Überhaupt nichts. Da wüsste ich nicht, wofür ich mich anstrengen sollte.
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Re: Was ist für euch Bindungsangst?

Beitrag von Seb-X » Samstag 7. September 2019, 18:01

Melli hat geschrieben:
Samstag 7. September 2019, 17:51
Seb-X hat geschrieben:
Samstag 7. September 2019, 16:45
"Der Weg ist das Ziel" heißt für mich: immer Suchen ohne zu finden, immer unterwegs sein ohne irgendwo anzukommen, immer Pläne machen ohne sie jemals umzusetzen.
Umgekehrt wird ein Schuh draus.

(Nebenbei lernt man das ganz beiläufig, wenn man sich öfters mal für längere Zeit alleine im Wald aufhält 🏞️)
Das ist nichts für mich. Damit kann ich absolut nichts anfangen. Wozu soll ich mich dann noch anstrengen? Da bliebe nur Lebensunterhalt.
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Re: Was ist für euch Bindungsangst?

Beitrag von Seb-X » Samstag 7. September 2019, 18:04

TheHoff hat geschrieben:
Samstag 7. September 2019, 17:27

Und dann fällt dir auf dem Sterbebett auf, dass du Jahrzehnte vergeudet hast, nur weil du ungeduldig warst und dir 1000 Tage einfach zu lang waren.
Ich bereue bereits jetzt sooooo viel, das Argument - übrigens zugleich die perfide, zynische Methode, ein schlechtes Gewissen oder gar Schuldgefühle auszulösen, wie ich es als Kind erlebte - wirkt nicht mehr.

Oder anders gefragt: Damit man am Lebensende ja nichts bereut, soll man sich in der Gegenwart zwingen, quälen, auf Annehmlichkeiten verzichten?
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Re: Was ist für euch Bindungsangst?

Beitrag von Seb-X » Samstag 7. September 2019, 18:05

Tania hat geschrieben:
Samstag 7. September 2019, 17:50
Zum Beispiel haben meine Freunde vor paar Jahren mal versucht, mich mit einem mir bis dato unbekannten Mann zu verkuppeln.
Dann wären sie nicht mehr meine Freunde. Das ist übergriffiges Verhalten.
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Re: Was ist für euch Bindungsangst?

Beitrag von Tania » Samstag 7. September 2019, 18:19

Seb-X hat geschrieben:
Samstag 7. September 2019, 18:05
Tania hat geschrieben:
Samstag 7. September 2019, 17:50
Zum Beispiel haben meine Freunde vor paar Jahren mal versucht, mich mit einem mir bis dato unbekannten Mann zu verkuppeln.
Dann wären sie nicht mehr meine Freunde. Das ist übergriffiges Verhalten.
Wo hab ich geschrieben, dass ich etwas dagegen hatte? :gruebel:

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Re: Was ist für euch Bindungsangst?

Beitrag von Seb-X » Samstag 7. September 2019, 18:20

Tania hat geschrieben:
Samstag 7. September 2019, 18:19
Seb-X hat geschrieben:
Samstag 7. September 2019, 18:05
Tania hat geschrieben:
Samstag 7. September 2019, 17:50
Zum Beispiel haben meine Freunde vor paar Jahren mal versucht, mich mit einem mir bis dato unbekannten Mann zu verkuppeln.
Dann wären sie nicht mehr meine Freunde. Das ist übergriffiges Verhalten.
Wo hab ich geschrieben, dass ich etwas dagegen hatte? :gruebel:
Ich meinte, wenn mich das treffen würde. Ich kann aber nicht nachvollziehen, dass Menschen solche Grenzüberschreitungen anderer tolerieren.
Zuletzt geändert von Seb-X am Samstag 7. September 2019, 18:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was ist für euch Bindungsangst?

Beitrag von Seb-X » Samstag 7. September 2019, 18:22

TheHoff hat geschrieben:
Samstag 7. September 2019, 17:27
Seb-X hat geschrieben:
Freitag 6. September 2019, 14:03
Ganz ehrlich, besser kann man die Menschen nicht demotivieren. Erst in 1000 Tagen ein nennenswertes Ziel erreicht? Dazu motiviert mich GAR nichts. Dann bin ich ja schon 40.
Seb-X hat geschrieben:
Freitag 6. September 2019, 14:03
Ganz ehrlich, besser kann man die Menschen nicht demotivieren. Erst in 1000 Tagen ein nennenswertes Ziel erreicht? Dazu motiviert mich GAR nichts. Dann bin ich ja schon 50.
Seb-X hat geschrieben:
Freitag 6. September 2019, 14:03
Ganz ehrlich, besser kann man die Menschen nicht demotivieren. Erst in 1000 Tagen ein nennenswertes Ziel erreicht? Dazu motiviert mich GAR nichts. Dann bin ich ja schon 60.
Seb-X hat geschrieben:
Freitag 6. September 2019, 14:03
Ganz ehrlich, besser kann man die Menschen nicht demotivieren. Erst in 1000 Tagen ein nennenswertes Ziel erreicht? Dazu motiviert mich GAR nichts. Dann bin ich ja schon 70.
Seb-X hat geschrieben:
Freitag 6. September 2019, 14:03
Ganz ehrlich, besser kann man die Menschen nicht demotivieren. Erst in 1000 Tagen ein nennenswertes Ziel erreicht? Dazu motiviert mich GAR nichts. Dann bin ich ja schon 80.
Seb-X hat geschrieben:
Freitag 6. September 2019, 14:03
Ganz ehrlich, besser kann man die Menschen nicht demotivieren. Erst in 1000 Tagen ein nennenswertes Ziel erreicht? Dazu motiviert mich GAR nichts. Dann bin ich ja schon 90.
Und dann fällt dir auf dem Sterbebett auf, dass du Jahrzehnte vergeudet hast, nur weil du ungeduldig warst und dir 1000 Tage einfach zu lang waren.
Du machst es also derart, dass du dich in 1000-Tagen-Schritten Zielen widmest, dabei also auf Freuden, Freunde, Spaß etc. verzichtest? Und wenn das Ziel keine Freundin beinhaltet, auch darauf 1000 Tage lang verzichtest bzw. die Erfüllung dieses Wunsches noch weiter in die Zukunft verschiebst?
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Re: Was ist für euch Bindungsangst?

Beitrag von Tania » Samstag 7. September 2019, 18:22

Seb-X hat geschrieben:
Samstag 7. September 2019, 18:20
Tania hat geschrieben:
Samstag 7. September 2019, 18:19
Seb-X hat geschrieben:
Samstag 7. September 2019, 18:05
Dann wären sie nicht mehr meine Freunde. Das ist übergriffiges Verhalten.
Wo hab ich geschrieben, dass ich etwas dagegen hatte? :gruebel:
Ich meinte, wenn mich das treffen würde.
Wenn meine Freunde je versuchen sollten, Dich zu verkuppeln, werde ich ihnen das ausreden. Versprochen.

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Re: Was ist für euch Bindungsangst?

Beitrag von Seb-X » Samstag 7. September 2019, 18:26

Tania hat geschrieben:
Samstag 7. September 2019, 18:22
Seb-X hat geschrieben:
Samstag 7. September 2019, 18:20
Tania hat geschrieben:
Samstag 7. September 2019, 18:19


Wo hab ich geschrieben, dass ich etwas dagegen hatte? :gruebel:
Ich meinte, wenn mich das treffen würde.
Wenn meine Freunde je versuchen sollten, Dich zu verkuppeln, werde ich ihnen das ausreden. Versprochen.
Soll das jetzt witzig sein? Was soll das?
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Re: Was ist für euch Bindungsangst?

Beitrag von Tania » Samstag 7. September 2019, 18:39

Seb-X hat geschrieben:
Samstag 7. September 2019, 18:26
Tania hat geschrieben:
Samstag 7. September 2019, 18:22
Seb-X hat geschrieben:
Samstag 7. September 2019, 18:20
Ich meinte, wenn mich das treffen würde.
Wenn meine Freunde je versuchen sollten, Dich zu verkuppeln, werde ich ihnen das ausreden. Versprochen.
Soll das jetzt witzig sein? Was soll das?
Ist ungefähr genauso sinnvoll wie Deine Verurteilung des Verhaltens meiner Freunde als "übergriffig".

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Re: Was ist für euch Bindungsangst?

Beitrag von TheHoff » Samstag 7. September 2019, 19:09

Seb-X hat geschrieben:
Samstag 7. September 2019, 18:04

Oder anders gefragt: Damit man am Lebensende ja nichts bereut, soll man sich in der Gegenwart zwingen, quälen, auf Annehmlichkeiten verzichten?
Wenn du nicht auf Annehmlichkeiten verzichtest, und dich nicht zwingen und nicht quälen musst, ist doch alles gut.

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