Worüber redet ihr mit Frauen?

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Re: Worüber redet ihr mit Frauen?

Beitrag von LonesomeCoder » Sonntag 5. Januar 2020, 13:54

NBUC hat geschrieben:
Samstag 4. Januar 2020, 21:14
Und der Interviemodus wäre genau das, was dann idealerweise dieses Informationsdefizit schließen könnte, aber wohl nur unter dedizierten B-Varianten zur Verfügung steht (online oder speeddating)
+1 Ein gewisser Austausch von Grundfakten ist einfach notwendig, schafft Klarheit, Verständnis (etwa wenn jemand wegen Arbeiten müssen fast nie kann, wenn man frei hat, aber weiß, dass die Person einen Beruf hat, wo Nacht- und Wochenendarbeit üblich sind) und ermöglicht es, eine Person einzuordnen. Auch wird Vertrauen geschaffen, wenn man sich etwa gegenseitig den Wohnort oder Arbeitsplatz nennt.
Obelix hat geschrieben:
Samstag 4. Januar 2020, 23:48
Und dann gibt es noch die MINT-Absolventen, die gar keine Nerds sind, und die meiner Einschätzung nach immer noch die Mehrheit ausmachen. Das hat weniger mit "Intro" oder "Extro" zu tun, sondern vielmehr mit einer halbwegs breiten Palette von Interessen, die sich eben nicht nur auf das Studienfach und damit verwandte Themen beschränken.
Die wären dann aber etwa in den "Bindestrich-Fächern" wie Wirtschafts-Informatik zu finden und nicht in der Kerninformatik wie ich. Und mit den Wiinflern etwa hatten wir im Studium fast keine Überschneidung. Sprüche wie "Karohemd und Samenstau - Fachbereich Maschinenbau" gibts nicht grundlos.
Lilia hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 11:15
Wenn dies im Freundeskreis stattgefunden hat, finde ich das ein seltsames Verhalten.
Denn wie Peter ja schon erwähnt hat, findet das Kennenlernen, die Unterhaltung mit jemanden vom anderen Geschlecht in einer Form statt, die allgemein gesellschaftlich akzeptiert ist und bei der man niemanden schützen muss.
Hast du mal hinterfragt, was das sollte? Eventuell hättest du ja ein interessantes Feedback bekommen, wogegen du jetzt auf die Interpretation des Verhaltens anderer angewiesen bist.
Wegen meinem Verhalten werde ich für Freundschaft zwar akzeptiert, aber wegen meiner Außenwirkung ist es für Frauen ein Alptraum, wenn ich mehr will, also wie eine Affäre oder eine Beziehung was mit Sex. Da dazu bekannt war, dass ich auf der Suche bin und ich wusste, dass sie Single ist (es ist auch bekannt, dass verpartnerte Frauen für mich Tabu sind), wurde die Gefahr gesehen, dass ich an der Frau Interesse an mehr haben könnte. Damit ich nicht dazu komme, erfolgte der Schutz von ihr vor mir.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

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Re: Worüber redet ihr mit Frauen?

Beitrag von Lilia » Sonntag 5. Januar 2020, 14:25

Siegfried hat geschrieben:
Samstag 4. Januar 2020, 18:53
Lilia hat geschrieben:
Samstag 4. Januar 2020, 12:11
Siegfried hat geschrieben:
Samstag 4. Januar 2020, 10:56


Und wenn das Prinzip nicht funktioniert ? Mir fällt da der Vergleich des geschlagen Hundewelpen ein der sich zum aggressiven Beißer entwickelt.... so könnte ich mir auch bei Männern die Entwicklung zum aggressiven Incel vorstellen.
Als Kind versucht in Vorleistung zu gehen und dafür aus irgendwelchen Gründen nur Ablehnung oder Mobbing erfahren zu haben. Was ist mit Frauen die als Kind von Männern sexuell missbraucht wurden und nun Männer hasst und Lebenslang keine normale Beziehung führen kann ? Sagst du solchen Frauen auch das sie in Vorleistung gehen sollen und nett zu allen Männern sein soll und dann auch nur auf nette Männer trifft ?
Traumatisierungen erleiden führt eben zu unterschiedlichen psychischen Störungen die halt jeder versucht anders zu verarbeiten. Der eine bringt sich um, der andere wird gewalttätig, andere wieder rum zum Alkoholiker oder halt zum Incel usw. Die eigentlichen Täter die für den Zustand verantwortlich sind bleiben meist ja auch unbehelligt.
Es ist ein Unterschied, ob ich es mein Umfeld spüren lasse, dass mir etwas Schlimmes widerfahren ist, also aktiv/ aggressiv bin oder ob ich bestimmte Dinge nicht tun kann, mich also passiv verhalte.
Zu einer gewissen Nettigkeit/ Höflichkeit/ zu einem respektvollen Miteinander bin ich - um zu einem sozialen Mindestmaß fähig und gesellschaftlich tragbar zu sein - gewissermaßen verpflichtet, wenn ich nicht als Eremit leben möchte. Dass es nicht fair ist, dass ich als Opfer ausbaden muss, was mir widerfahren ist, ist sicher bitter. Aber warum sollten es denn eine Vielzahl von Menschen ausbaden müssen, die nicht Täter und gar nicht davon betroffen sind? Das wäre doch mindestens genauso unfair. Letztendlich ist es eine Sache zwischen dem Täter und mir als Opfer, die ich zu klären habe, auch wenn der Täter nicht (mehr) erreichbar ist, auch wenn es Auswirkungen auf meinen Kontakt mit Dritten hat.
Ich kann/ muss als Opfer versuchen, das Möglichste an sozialem Miteinander zu erreichen, was mir möglich ist. Auch wenn das Verzicht und einen steinigen Weg bedeutet. Aber ich kann dafür nicht andere als den Täter verantwortlich machen.
Denn sonst wäre das ein Widerspruch in sich. Ich als Opfer müsste ja sonst auch Verständnis für meinen Peiniger aufbringen. Vielleicht braucht der Mobber ja das Gefühl der Überlegenheit, weil er kein Selbstbewusstsein hat aufbauen können oder mein Vergewaltiger hat keine andere Möglichkeit, seine Sexualität auszuleben? Aber genau dann wird es absurd.
Das ist genau der Grund, warum nur das Opfer in der Lage ist, diesen Kreislauf der Absurdität zu durchbrechen und es auch die Last der Aufarbeitung zu tragen hat.
Ich sehe keinen großen Unterschied zwischen "Ob ich es mein Umfeld spüren lasse, dass mir etwas Schlimmes widerfahren ist, also aktiv/ aggressiv bin oder ob ich bestimmte Dinge nicht tun kann, mich also passiv verhalte" Beides entspringt doch aus der gleichen Ursache. Nur je nachdem wie ich gestrickt bin reagiert der eine darauf aus Selbstschutz mit aggressivem Verhalten oder der andere zieht sich komplett zurück. Beides ist nicht gut um weiterhin ein soziales Wesen zu werden und zu bleiben... das Kind ist aber schon in Brunnen gefallen und die psychische Störung die das Verhindert ist da. Ja kann es auch gut sein das der Mobber genauso reagiert weil er Opfer war/ist der ständig vom besoffenen Vater geschlagen wurde und den Kreislauf einfach weitergibt. Die Motivation vom Mobber kenne ich aber gewöhnlich nicht.
Hier ist wieder die Sache mit der Hilfe benötigen um den Kreislauf zu durchbrechen wenn man es alleine nicht schafft. Solche Leute wie Incels oder auch AB's fallen aber durch unser Raster wenn sie nicht selbst aktiv werden wenn sich psychische Probleme entwickeln. Man muss schon draußen rumlaufen und ständig jemand zusammenschlagen um auffällig zu werden und Hilfe zu bekommen.
Außerdem sind das ja nicht immer nur Einzelpersonen die Schuld sind und denen man die Schuld geben kann z.B. der eine Onkel der einen sexuell Missbraucht hat oder der eine der einen gemobbt hat. Wem genau soll der Außenseiter die Schuld geben der Kollektiv ausgegrenzt wurde oder z.B. das dicke Kind das ständig von allen gehänselt und auch noch verarscht wurde und mit dieser Erfahrung aufgewachsen ist ? Solche seelischen Verletzungen kann man nicht mit einem Fingerschnippen ausschalten und verarbeiten und zur Normalität übergehen. Zumal dadurch man ja auch viele soziale Aspekte die für ein normales soziales Leben kaum bis gar nicht kennen lernt.
Die Ursache ist doch erst einmal deinem sozialen Umfeld egal. Da steht doch erst einmal im Vordergrund: "Kann ich mit der Person in irgendeiner Weise auskommen, will/ kann ich mit ihr kommunizieren, passt sie in mein Umfeld?"
Wenn man gegenüber einem Dritten aggressiv auftritt, selbst wenn es nicht eine Person aus deinem sozialen Umfeld ist, wird das für dein soziales Umfeld bedeuten, dass der Kontakt erst einmal eingeschränkt möglich, wenn nicht sogar unmöglich ist. Und auch, wenn es für dein Umfeld nachvollziehbar ist, warum du dich aggressiv gegenüber Dritten verhältst, wird sich das Verständnis in Grenzen halten, wenn es Menschen in deinem Umfeld in ihrer sozialen Interaktion einschränkt.
Anders als bei Kindern gilt, dass jeder sein Verhalten selbst steuern kann und in der Lage ist, zu differenzieren. Sich Zurückzuziehen ist für dein Umfeld ggf sozialverträglicher als aggressiv zu sein, der Kontakt ist leichter zu halten und du bist "berechenbarer" für dein Umfeld, als wenn du aggressiv bist.
Nicht zu einem Geburtstag zu gehen, weil dort Menschen sind, die zwar nicht Täter waren, dich aber dennoch triggern, damit kann dein Umfeld sicher besser umgehen, als wenn du auf dem Geburtstag auftauchst und Dritte vor den Kopf stößt. Denn dann muss sich dein Umfeld entscheiden, ob der Kontakt mit dir weiterhin tragbar ist oder ob man sich nicht lieber dagegen entscheidet, um mit den Menschen, die dich zwar triggern, dir aber nie was getan haben, den Kontakt halten zu können.

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Re: Worüber redet ihr mit Frauen?

Beitrag von t385 » Sonntag 5. Januar 2020, 14:41

Reinhard hat geschrieben:
Samstag 4. Januar 2020, 19:09
Hoffentlich sind nur die literarischen Werke gemeint und nicht so Orgon-Kram. :D Andererseits ... :gruebel: :pfeif: :pfeif: :holy: :pfeif:
Angeblich soll Reich in seinen Werken Pädophilie propagieren und verbreiten.

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Re: Worüber redet ihr mit Frauen?

Beitrag von Lilia » Sonntag 5. Januar 2020, 14:41

LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 13:54
Lilia hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 11:15
Wenn dies im Freundeskreis stattgefunden hat, finde ich das ein seltsames Verhalten.
Denn wie Peter ja schon erwähnt hat, findet das Kennenlernen, die Unterhaltung mit jemanden vom anderen Geschlecht in einer Form statt, die allgemein gesellschaftlich akzeptiert ist und bei der man niemanden schützen muss.
Hast du mal hinterfragt, was das sollte? Eventuell hättest du ja ein interessantes Feedback bekommen, wogegen du jetzt auf die Interpretation des Verhaltens anderer angewiesen bist.
Wegen meinem Verhalten werde ich für Freundschaft zwar akzeptiert, aber wegen meiner Außenwirkung ist es für Frauen ein Alptraum, wenn ich mehr will, also wie eine Affäre oder eine Beziehung was mit Sex. Da dazu bekannt war, dass ich auf der Suche bin und ich wusste, dass sie Single ist (es ist auch bekannt, dass verpartnerte Frauen für mich Tabu sind), wurde die Gefahr gesehen, dass ich an der Frau Interesse an mehr haben könnte. Damit ich nicht dazu komme, erfolgte der Schutz von ihr vor mir.
Mal davon abgesehen, dass ich denke, dass Frauen sehr wohl selbst entscheiden können, ob sie mit jemanden reden wollen oder nicht, macht dieses Verhalten nur dann Sinn, wenn dein Umgang mit Frauen als übergriffig erlebt wird.
Zum Beispiel, wenn dein Verhalten von Anfang an auf ein sexuelles Abenteuer ausgerichtet ist, die Frau aber auf ein langsames Kennenlernen aus ist, im Laufe dessen sich entscheidet, ob es bei einer Bekanntschaft bleibt oder sich in Richtung einer Freundschaft oder gar (festen) Beziehung entwickelt.
Wie wirkst du da auf deine Freunde und auf Frauen? Das wäre eine Frage, die ich an meine Bekannten hätte, um ggf an meinem Verhalten etwas zu ändern.

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Re: Worüber redet ihr mit Frauen?

Beitrag von LaraMarie » Sonntag 5. Januar 2020, 15:28

Lilia hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 14:41
LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 13:54
Lilia hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 11:15
Wenn dies im Freundeskreis stattgefunden hat, finde ich das ein seltsames Verhalten.
Denn wie Peter ja schon erwähnt hat, findet das Kennenlernen, die Unterhaltung mit jemanden vom anderen Geschlecht in einer Form statt, die allgemein gesellschaftlich akzeptiert ist und bei der man niemanden schützen muss.
Hast du mal hinterfragt, was das sollte? Eventuell hättest du ja ein interessantes Feedback bekommen, wogegen du jetzt auf die Interpretation des Verhaltens anderer angewiesen bist.
Wegen meinem Verhalten werde ich für Freundschaft zwar akzeptiert, aber wegen meiner Außenwirkung ist es für Frauen ein Alptraum, wenn ich mehr will, also wie eine Affäre oder eine Beziehung was mit Sex. Da dazu bekannt war, dass ich auf der Suche bin und ich wusste, dass sie Single ist (es ist auch bekannt, dass verpartnerte Frauen für mich Tabu sind), wurde die Gefahr gesehen, dass ich an der Frau Interesse an mehr haben könnte. Damit ich nicht dazu komme, erfolgte der Schutz von ihr vor mir.
Mal davon abgesehen, dass ich denke, dass Frauen sehr wohl selbst entscheiden können, ob sie mit jemanden reden wollen oder nicht, macht dieses Verhalten nur dann Sinn, wenn dein Umgang mit Frauen als übergriffig erlebt wird.
Zum Beispiel, wenn dein Verhalten von Anfang an auf ein sexuelles Abenteuer ausgerichtet ist, die Frau aber auf ein langsames Kennenlernen aus ist, im Laufe dessen sich entscheidet, ob es bei einer Bekanntschaft bleibt oder sich in Richtung einer Freundschaft oder gar (festen) Beziehung entwickelt.
Wie wirkst du da auf deine Freunde und auf Frauen? Das wäre eine Frage, die ich an meine Bekannten hätte, um ggf an meinem Verhalten etwas zu ändern.
Ich finde das Verhalten nicht nur komisch, sondern höchst widersprüchlich.
Als Freund wurde er akzeptiert, aber dann doch nicht, weil er bekanntermaßen auf der Suche war und sie Single?
Warum hat sie sich dann überhaupt auf Freundschaft eingelassen, wenn er doch bekanntermaßen auf der Suche war und sie als Single befürchten müsste, dass er sich an sie ranschmeißt. :gruebel:
Mich würde da der innere Monolog interessieren, der bei ihr abgegangen sein muss.
"Hey, der ist nur für Freundschaft geeignet, obwohl ich Single bin und er auf der Suche."
"Ohh warte mal. Jetzt wo wir befreundet sind, fällt mir auf, dass ich ja Single bin und er auf der Suche. Er wird sich doch sicher an mich ranschmeißen."
"Okay, das geht nicht. Ich muss mich vor ihm schützen." :D

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Re: Worüber redet ihr mit Frauen?

Beitrag von Two-Tone » Sonntag 5. Januar 2020, 16:07

Menelaos hat geschrieben:
Samstag 4. Januar 2020, 10:37
Dann lass es mich umformulieren damit deutlicher wird warum der Vergleich hinkt:

Auf 100 Lottospieler kommen 0,000...1 Gewinne.
Auf 100 Nerds kommen vermutlich mindestens 10 Nerdinen.
Auf 100 Männer in MINT-Berufen kommen 8-9 Frauen in diesen Berufen.
So kannst du das nun nicht schönreden. Bei einem Lottogewinn gewinnt man nunmal den Hauptpreis. Die Existenz einer Nerdinnen auf 10 Nerds ist aber kein Hauptpreis. Erst, wenn diese Nerdin mit einem Need zusammen ist, und eine Liebesbeziehung führt, dann ist es der Hauptgewinn. Und dazu müssen viele Faktoren berücksichtigt werden, die die Wahrscheinlichkeit senken:
  • Aussehen? Ist er ihr Typ?
  • Wirkt er sympatisch?
  • Passender Charakter?
  • Kompatible Interessen?
  • Ist sie zu schüchtern, um Kontakt aufzunehmen?
  • Sind andere Menschen in ihrer Umgebung angenehm?
  • Ist das Konzept "Liebe" oder "Zuneigung" für sie angenehm?
  • Ist sie Bereit für Pflichten und Verantwortungen, die eine Beziehung mit sich führen kann?
  • etc.
Diese Punkte kann man alle aufmultuplizieren mit n×a×b×c×d×..., wodurch sich eine neue Zahl m ergibt, und die Chance Hauptgewinn:Nerd auf 1:m verringert wird.

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Re: Worüber redet ihr mit Frauen?

Beitrag von Nonkonformist » Sonntag 5. Januar 2020, 16:17

Menelaos hat geschrieben:
Samstag 4. Januar 2020, 10:37
Dann lass es mich umformulieren damit deutlicher wird warum der Vergleich hinkt:

Auf 100 Nerds kommen vermutlich mindestens 10 Nerdinen.
Auf 100 Männer in MINT-Berufen kommen 8-9 Frauen in diesen Berufen.
Im grunde bedeutet das, das von jede 100, 90 leer ausgehen....
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Re: Worüber redet ihr mit Frauen?

Beitrag von Obelix » Sonntag 5. Januar 2020, 16:30

LonesomeCoder hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 13:54
Obelix hat geschrieben:
Samstag 4. Januar 2020, 23:48
Und dann gibt es noch die MINT-Absolventen, die gar keine Nerds sind, und die meiner Einschätzung nach immer noch die Mehrheit ausmachen. Das hat weniger mit "Intro" oder "Extro" zu tun, sondern vielmehr mit einer halbwegs breiten Palette von Interessen, die sich eben nicht nur auf das Studienfach und damit verwandte Themen beschränken.
Die wären dann aber etwa in den "Bindestrich-Fächern" wie Wirtschafts-Informatik zu finden und nicht in der Kerninformatik wie ich. Und mit den Wiinflern etwa hatten wir im Studium fast keine Überschneidung. Sprüche wie "Karohemd und Samenstau - Fachbereich Maschinenbau" gibts nicht grundlos.
Da muss ich entschieden widersprechen. Ich habe selbst Informatik (ohne Bindestrich) studiert, und ich würde weder mich noch die meisten meiner damaligen Studienfreunde als "Nerd" bezeichnen. Natürlich gab es auch echte Nerds mit fast ausschließlich "abgedrehten" Interessen bei uns im Jahrgang, aber das war eine Minderheit. Genauso ist es auch mit den diversen Ingenieuren und Mathematikern, die ich kenne.
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Re: Worüber redet ihr mit Frauen?

Beitrag von NBUC » Sonntag 5. Januar 2020, 17:25

Hanuta hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 12:24
Es ging doch jetzt nicht darum, ob die meisten ABs so ein Umfeld haben oder nicht, sondern darum was ich oder du sich unter einer Situation vorstellen mit der man arbeiten kann.
Es ging darum, dass wenn deine Aussagen dann - oft genug kritisch - kommentiert werden, dies nicht immer daran liegt, dass sie grundlegend falsch wären, sondern dass wir jeweils aus der eigenen Erlebnisperspektive die Aussagen auf ein anderes Umfeld - nämlich das selbst gewohnte - anwenden udn ddann zu inkompatiblen Ergebnissen kommen.
Hanuta hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 12:24
Immerhin war das Problem ja, dass einem angeblich nicht genügend Interesse entgegengebracht wird, wenn man mit jemandem interagiert.
Diese Interaktion ist dann aber aus der Perspektive derjenigen ohne warme Suchumfelder dann die Kaltansprache oder online. Und da ist dann nicht viel mit "interesse bekommen".
Ob das in einem nominell warmen Umfeld besser wird, müßten Leute beurteilen, die so etwas haben, ist für die ohne ein solches dann aber erst einmal belanglos. (Außer dem darin enthaltenen Anreiz sich zu überlegen, ob man sich so etwas zuzulegen versucht)
Hanuta hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 12:24
Und ob das für die "meisten" ABs gilt, so habe ich da doch meine Zweifel. Es sind ja doch sehr viele sozial irgendwo eingebettet. Die wenigsten scheinen da komplett isoliert zu leben und nur ihren eigenen Hobbies nachzugehen.
Wer sein Leben in einer Isolation verbringt, sollte daher erstmal dafür sorgen, dass er wieder einen Fuß in das gesellschaftliche Leben setzt.
Und ich Zweifel an deiner Sichtweise, da haben wir ja zumindest etwas dann gemeinsam.
Die Leute, welche sich hier aber einschlägig beschweren, fragen, wo sie Leute kennen lernen könnten oder deie Aussagen anzweifeln, würde ich dann aber schon erst einmal bei mir verbuchen. Den jungen Nonkonformisten dann bei dir.

Wobei sozial eingebettet sein eben auch gerade nicht bedeutet, auch Zugang zu einem "warmen Revier" zu haben. Da kannst eine Menge "draußen" machen ohne eine Datekandidatin kennen zulernen.

Hanuta hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 12:24
Ich würde nicht sagen, dass es "sehr beschränkt" auf Sex wäre, sondern viel mehr ein:"Für Sex wärst du für mich gut genug. Ob es weitergehen könnte, kann sich ja dann zeigen nach dem wir mal intim geworden sind."
Die Möglichkeit eines weiteren und vor allem intensiveren Kennenlernens ist damit daher nicht per se ausgeschlossen, aber es setzt doch voraus, dass man vorher Intimitäten ausgetauscht hat.
Daher kommt es doch recht häufig vor, dass der Mann das Interesse an einer Frau verliert, sobald sie mal mit ihm geschlafen hat.
Interesse alleine auf Basis von optischer Sextauglichkeit zu treffen, sehe ich durchaus als "sehr beschränkt auf Sex" an - mit den entsprechend von dir dann ja auch genannten Folgen.
Hanuta hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 12:24
NBUC hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 07:15
Das abfragen, was an Informationen dann zu einem aussagekräftigen Profil noch fehlen.
Und die wären z.B.? Ich kann mir darunter leider nicht vorstellen, was du meinen könntest.
Echt nicht? So stark alleine auf Sex gepolt, dass da nichts einfällt und noch nie so ein - ja oft spärlich ausgefülltes, aber die Fragen wären ja doch schon da - Profil neben den Ausschnittbildern wahrgenommen wurde?
Welche Hobbies, welchen Beruf, welche typischen Geschmäcker (Essen, Urlaub, Musik, ...), oft auch noch Einstellungen, Zukunftspläne ...
Hanuta hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 12:24
NBUC hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 07:15
Wie in so einem kurzen und formellen Abschnitt nach "Chemie" geschaut werden kann ist mir schleierhaft.
Was dann ggf Erklärung für das Scheitern ist. Womit dann trotzdem eine praktische Vorstellung für eine bessere Alternative fehlen würde.
Du merkst also nicht anhand einer ersten Interaktion, ob du dich mit einer Person gut verstehen würdest?
Ich habe Menschen kennengelernt, wo ich von Anfang an das Gefühl hatte, da gibt es keine Blockade und man versteht sich einfach. Das Gespräch scheint sehr ungezwungen zu sein und man redet so wie mit einem Freund. Kommt leider nur sehr selten vor.
Ich habe aber auch Menschen kennengelernt, wo ich dieses Gefühl nicht hatte und es schwierig war das Gespräch am laufen zu halten. Letzteres ist in der Tat eher die Regel als eine Ausnahme.
Ich denke daher, dass beim Speeddating genau nach ersterem gesucht wird, um sich dann in einem gesonderten Treffen nochmal besser kennenzulernen.
Ja, in der Tat wäre die Suche danach besser als nach oberflächlichen Informationen abzufragen.
Nein, kein OdB hat mit weniger als mehreren Wochen "Beschäftigung" vorher bisher gezündet. Entsprechend hätte ich bei einem Speeddating auch nicht die Erwartung dass da so etwas passiert.
LaraMarie hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 15:28
Ich finde das Verhalten nicht nur komisch, sondern höchst widersprüchlich.
Als Freund wurde er akzeptiert, aber dann doch nicht, weil er bekanntermaßen auf der Suche war und sie Single?
bzw. allgemein zu LSCders beschriebener Situation.
Ich würde da jetzt nicht eine persönliche Freundschaft hinter erwarten - dann wäre das tatsächlich seltsam - als einen "Freundes"kreis der von dem einen oder anderen Netzwerk getragen wird und dann über einzelne Nebengeflechte - ggf. aus vorherigen Kreisen übernommen, z.B. die Kumpels des Freundes einer Schlüsseldame - erweitert wird.
Dann bist du nicht "Freund", sondern so etwas wie geduldet, weil halt ein Freund oder Freund von einem Freund da ggf. bei einer offenen Konfrontation doch auf die Barrikaden gehen würde. Aber wer solche Netzwerke managed kann eben meist auch anders/subtiler.

bezgl: Informatik/Ingenieurswesen.
Wie gesagt, das sind nicht alle oder auch nur mehrheitlich Nerds, aber es hat dort halt einen auffälligen und gegenüber anderen Bereichen überproportional großen Kern. Und selbst ein Bein im Nerdpool hindert ja auch nicht wirklich an der sozialen Teilhabe, solange man mit dem anderen im Mainstreamleben steht.
Natural Born UnCool

Alle gesellschaftlichen Betrachtungen enthalten zwangsläufig Verallgemeinerungen und werden daher Ausnahmen und Einzelfälle enthalten, denen sie nicht gerecht werden können.

wenn ich nicht antworten sollte heißt das nicht, dass du Recht hast, sondern ich kein Internet!

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Re: Worüber redet ihr mit Frauen?

Beitrag von LonesomeCoder » Sonntag 5. Januar 2020, 19:38

Lilia hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 14:41
Mal davon abgesehen, dass ich denke, dass Frauen sehr wohl selbst entscheiden können, ob sie mit jemanden reden wollen oder nicht, macht dieses Verhalten nur dann Sinn, wenn dein Umgang mit Frauen als übergriffig erlebt wird.
Zum Beispiel, wenn dein Verhalten von Anfang an auf ein sexuelles Abenteuer ausgerichtet ist, die Frau aber auf ein langsames Kennenlernen aus ist, im Laufe dessen sich entscheidet, ob es bei einer Bekanntschaft bleibt oder sich in Richtung einer Freundschaft oder gar (festen) Beziehung entwickelt.
Wie wirkst du da auf deine Freunde und auf Frauen? Das wäre eine Frage, die ich an meine Bekannten hätte, um ggf an meinem Verhalten etwas zu ändern.
Zu dem Zeitpunkt, wo ich noch Frauen im Umfeld hatte, hatte ich noch gar nicht die Erkenntnis, dass ich eigentlich keine Beziehung will, sondern nur Freundschaft und Sex. Es ist wirklich die Angst, dass ich mehr als Freundschaft will kombiniert mit meinem Aussehen, die Frauen Angst macht. Sie warten sich auch vor mir, z.B. mit "Achtung, der X ist Single und auf der Suche, nicht mit ihm reden, am besten gar nicht erst anschauen". Freundschaft ja, aber davor, dass ich mehr will, ist panische Angst da.
LaraMarie hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 15:28
Ich finde das Verhalten nicht nur komisch, sondern höchst widersprüchlich.
Als Freund wurde er akzeptiert, aber dann doch nicht, weil er bekanntermaßen auf der Suche war und sie Single?
Warum hat sie sich dann überhaupt auf Freundschaft eingelassen, wenn er doch bekanntermaßen auf der Suche war und sie als Single befürchten müsste, dass er sich an sie ranschmeißt. :gruebel:
Mich würde da der innere Monolog interessieren, der bei ihr abgegangen sein muss.
"Hey, der ist nur für Freundschaft geeignet, obwohl ich Single bin und er auf der Suche."
"Ohh warte mal. Jetzt wo wir befreundet sind, fällt mir auf, dass ich ja Single bin und er auf der Suche. Er wird sich doch sicher an mich ranschmeißen."
"Okay, das geht nicht. Ich muss mich vor ihm schützen." :D
Es ist wie gesagt eine riesen Angst da, dass ich mehr wollen könnte. Nein, die Frau, die bekannte Leute vor mir geschützt haben, war Single. Die anderen, mit denen ich befreundet war, nicht. Aber: die beste Freundin vor einer Verführung durch mich schützen ist ihnen wichtiger, als dass ich Kontakte finden würde. Wenn eine Frau weiß, dass ich nichts von ihr wollen könnte, etwa weil sie verpartnert ist (und es ist bekannt, dass verpartnerte Frauen für mich Tabu sind) oder nicht meinen "Beuteschema" entspricht, dann hat sie keine Probleme mit mir.
Die Kombination "sehr nett, aber abgrundtief häßlich" macht das aus.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
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Re: Worüber redet ihr mit Frauen?

Beitrag von Hanuta » Sonntag 5. Januar 2020, 19:42

NBUC hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 17:25
Es ging darum, dass wenn deine Aussagen dann - oft genug kritisch - kommentiert werden, dies nicht immer daran liegt, dass sie grundlegend falsch wären, sondern dass wir jeweils aus der eigenen Erlebnisperspektive die Aussagen auf ein anderes Umfeld - nämlich das selbst gewohnte - anwenden udn ddann zu inkompatiblen Ergebnissen kommen.
Dabei sollte man natürlich den Kontext betrachten und ich habe das auf persönliche Interaktionen eingegrenzt.
Ich schrieb ausdrücklich NICHT vom Online-Dating.
NBUC hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 17:25
Diese Interaktion ist dann aber aus der Perspektive derjenigen ohne warme Suchumfelder dann die Kaltansprache oder online. Und da ist dann nicht viel mit "interesse bekommen".
Ob das in einem nominell warmen Umfeld besser wird, müßten Leute beurteilen, die so etwas haben, ist für die ohne ein solches dann aber erst einmal belanglos. (Außer dem darin enthaltenen Anreiz sich zu überlegen, ob man sich so etwas zuzulegen versucht)
Wie gesagt. Online-Dating zählte ich nicht und ich denke das hatte ich auch eindeutig gesagt.
Kaltansprachen sind denke ich wohl auch vernachlässigbar, denn wie viele haben sich denn ernsthaft mal getraut eine Frau ohne Kontext einfach mal anzusprechen und ihr Interesse zu signalisieren?
Wenn wir davon ausgehen, dass viele hier nicht mal in der Lage zu sein scheinen ein normales Gespräch zu führen, fällt es schwer zu glauben, dass da jemand schonmal aktiv auf Kaltansprachen zurückgegriffen hat. Daher sind Kaltansprachen sowieso vernachlässigbar.
Ich meine stellenweise werden hier selbst Online-Anschriften als "Kaltansprachen" gewertet. Offensichtlich sind die Vorstellungen da wirklich sehr sehr unterschiedlich.
Aber ja, ich sehe meine Aussagen vor dem Hintergrund des persönlichen Kontakts und schließe Online-Dating aus.
NBUC hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 17:25
Und ich Zweifel an deiner Sichtweise, da haben wir ja zumindest etwas dann gemeinsam.
Die Leute, welche sich hier aber einschlägig beschweren, fragen, wo sie Leute kennen lernen könnten oder deie Aussagen anzweifeln, würde ich dann aber schon erst einmal bei mir verbuchen. Den jungen Nonkonformisten dann bei dir.
Das scheint dann aber eine ganz kleine Minderheit zu sein, wie oft an der Resonanz erkennbar ist.
NBUC hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 17:25
Wobei sozial eingebettet sein eben auch gerade nicht bedeutet, auch Zugang zu einem "warmen Revier" zu haben. Da kannst eine Menge "draußen" machen ohne eine Datekandidatin kennen zulernen.
Da hast du recht. Nur ist die Wahrscheinlichkeit dann wohl größer.
Muss ich hier erwähnen, dass ich mit "sozial eingebettet" kein Umfeld von 3-4 guten männlichen Freunden meine, die sich wöchentlich zum Brettspielen oder Gaming zusammenfinden?
NBUC hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 17:25
Interesse alleine auf Basis von optischer Sextauglichkeit zu treffen, sehe ich durchaus als "sehr beschränkt auf Sex" an - mit den entsprechend von dir dann ja auch genannten Folgen.
Wie wird da unterschieden?
NBUC hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 17:25
Echt nicht? So stark alleine auf Sex gepolt, dass da nichts einfällt und noch nie so ein - ja oft spärlich ausgefülltes, aber die Fragen wären ja doch schon da - Profil neben den Ausschnittbildern wahrgenommen wurde?
Welche Hobbies, welchen Beruf, welche typischen Geschmäcker (Essen, Urlaub, Musik, ...), oft auch noch Einstellungen, Zukunftspläne ...
Ich ging davon aus, dass solche Profilbeschreibungen doch eher nebensächlich sind und auch als solche wahrgenommen werden.
Wäre das nicht so, wie würdest du dir dann erklären, dass gerade attraktive Frauen eine Schwemme an Nachrichten bekommen, die allesamt natürlich auch ihr Profil "sehr interessant" finden und die weniger attraktive Frau solche Nachrichten nur selten bis gar nicht zuteil werden und häufig Sexanfragen bekommen?
Aber gesetzt den Fall, es gäbe tatsächlich eine große Anzahl an Männern, denen Profilbeschreibungen sehr wichtig sind. Wie gedenkst du solche von denen zu unterscheiden, die lediglich als Vorwand genommen zu werden?
Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass jemand total beflügelt ist, wenn er im Profil liest "Ich bin sehr treu."
Da zählen dann doch - wie so oft im Leben - Taten, anstatt Worte.
Oder wie würdest du denn Aussagen a la "Ich bin humorvoll und mit mir kann man Pferde stehlen." einordnen?
NBUC hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 17:25
Nein, kein OdB hat mit weniger als mehreren Wochen "Beschäftigung" vorher bisher gezündet. Entsprechend hätte ich bei einem Speeddating auch nicht die Erwartung dass da so etwas passiert.
Was heißt "gezündet"?
Ich weiß jedenfalls schnell, ob ich jemanden näher kennenlernen möchte oder nicht.
Kennenlernen heißt ja nicht, dass ich direkt eine Beziehung mit ihr wünsche, sondern ich mir vorstellen kann mal zu schauen, ob es zwischen uns passt.
Und "OdB" hätte für mich schon den Touch, dass ich einer Beziehung oder Intimität mir ihr nicht abgeneigt wäre. Da ist also schon deutlich mehr als nur ein kleines Interesse im Sinne von "Ja, mal schauen ob wir zueinander passen".

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Re: Worüber redet ihr mit Frauen?

Beitrag von NBUC » Sonntag 5. Januar 2020, 20:28

Hanuta hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 19:42
Dabei sollte man natürlich den Kontext betrachten und ich habe das auf persönliche Interaktionen eingegrenzt.
Ich schrieb ausdrücklich NICHT vom Online-Dating.
Kaltansprache, Bar ... sind auch alle persönliche Interaktionen.
Hanuta hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 19:42
Kaltansprachen sind denke ich wohl auch vernachlässigbar, denn wie viele haben sich denn ernsthaft mal getraut eine Frau ohne Kontext einfach mal anzusprechen und ihr Interesse zu signalisieren?
Wenn wir davon ausgehen, dass viele hier nicht mal in der Lage zu sein scheinen ein normales Gespräch zu führen, fällt es schwer zu glauben, dass da jemand schonmal aktiv auf Kaltansprachen zurückgegriffen hat. Daher sind Kaltansprachen sowieso vernachlässigbar.
Ich meine stellenweise werden hier selbst Online-Anschriften als "Kaltansprachen" gewertet. Offensichtlich sind die Vorstellungen da wirklich sehr sehr unterschiedlich.
Aber ja, ich sehe meine Aussagen vor dem Hintergrund des persönlichen Kontakts und schließe Online-Dating aus.
Kaltansprachen sind das, was für einen Haufen Leute hier übrig bleibt!
Weil es die warme Option / "normales Gespräch" für sie (zumindest akut) nicht gibt - wenn es das ist, was DU mit persönlichem Kontakt meinst.
Hanuta hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 19:42
NBUC hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 17:25
Und ich Zweifel an deiner Sichtweise, da haben wir ja zumindest etwas dann gemeinsam.
Die Leute, welche sich hier aber einschlägig beschweren, fragen, wo sie Leute kennen lernen könnten oder deie Aussagen anzweifeln, würde ich dann aber schon erst einmal bei mir verbuchen. Den jungen Nonkonformisten dann bei dir.
Das scheint dann aber eine ganz kleine Minderheit zu sein, wie oft an der Resonanz erkennbar ist.
Was für Resonanz? Und "ganz kleine Minderheit" angesicht der Leute, welche fragen "Wo finde ich ..." aber auch den Mengen an Leuten, welche Singlebörsenbemühen und ähnliches in der Richtung ist das doch wohl auch eher Hohn oder Irrsinn.
Meine Umfrag in der Richtung ist auch bisher eindeutig.
Hanuta hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 19:42
NBUC hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 17:25
Wobei sozial eingebettet sein eben auch gerade nicht bedeutet, auch Zugang zu einem "warmen Revier" zu haben. Da kannst eine Menge "draußen" machen ohne eine Datekandidatin kennen zulernen.
Da hast du recht. Nur ist die Wahrscheinlichkeit dann wohl größer.
Muss ich hier erwähnen, dass ich mit "sozial eingebettet" kein Umfeld von 3-4 guten männlichen Freunden meine, die sich wöchentlich zum Brettspielen oder Gaming zusammenfinden?
Ich weiß nicht was du meinst. Realitätsbezug in Sachen typische AB-Situationen aber auch die vieler anderer älterer Suchenden ist da ja offenbar weniger Quelle dabei.

Hanuta hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 19:42
NBUC hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 17:25
Interesse alleine auf Basis von optischer Sextauglichkeit zu treffen, sehe ich durchaus als "sehr beschränkt auf Sex" an - mit den entsprechend von dir dann ja auch genannten Folgen.
Wie wird da unterschieden?
Gar nicht, triebgesteuert ist triebgesteuert. Du wolltest da noch irgendetwas hineininterpretieren.

Hanuta hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 19:42
NBUC hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 17:25
Echt nicht? So stark alleine auf Sex gepolt, dass da nichts einfällt und noch nie so ein - ja oft spärlich ausgefülltes, aber die Fragen wären ja doch schon da - Profil neben den Ausschnittbildern wahrgenommen wurde?
Welche Hobbies, welchen Beruf, welche typischen Geschmäcker (Essen, Urlaub, Musik, ...), oft auch noch Einstellungen, Zukunftspläne ...
Ich ging davon aus, dass solche Profilbeschreibungen doch eher nebensächlich sind und auch als solche wahrgenommen werden.
Wäre das nicht so, wie würdest du dir dann erklären, dass gerade attraktive Frauen eine Schwemme an Nachrichten bekommen, die allesamt natürlich auch ihr Profil "sehr interessant" finden und die weniger attraktive Frau solche Nachrichten nur selten bis gar nicht zuteil werden und häufig Sexanfragen bekommen?
Aber gesetzt den Fall, es gäbe tatsächlich eine große Anzahl an Männern, denen Profilbeschreibungen sehr wichtig sind. Wie gedenkst du solche von denen zu unterscheiden, die lediglich als Vorwand genommen zu werden?
Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass jemand total beflügelt ist, wenn er im Profil liest "Ich bin sehr treu."
Da zählen dann doch - wie so oft im Leben - Taten, anstatt Worte.
Oder wie würdest du denn Aussagen a la "Ich bin humorvoll und mit mir kann man Pferde stehlen." einordnen?
Der entsprechende triebgesteuerte Teil schlägt eben zu.
Der Rest ist die mühevolle Aufgabe Sachinformationen von Fluff zu trennen und warum die Masse der Annoncen dann halt für die Beziehungsebene tatsächlich nichts übrig lässt.
Erst kommt die strukturelle Kompatibilität und die Selbsterklärungen. Geprüft werden müssen sie dann eh beide noch.
Ohne die Infos hast du nur noch Optik.
Hanuta hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 19:42
NBUC hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 17:25
Nein, kein OdB hat mit weniger als mehreren Wochen "Beschäftigung" vorher bisher gezündet. Entsprechend hätte ich bei einem Speeddating auch nicht die Erwartung dass da so etwas passiert.
Was heißt "gezündet"?
Ja, war auf OdB bezogen, aber die Stufe "Interesse als Beziehungskandidatin" liegt dann auch nur eine Stufe vor dem Odb und eine größere Zahl an persönlichen Kontakten mit entsprechendenpositiven Eindrücken nach dem Erstkontakt.
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Re: Worüber redet ihr mit Frauen?

Beitrag von Reinhard » Sonntag 5. Januar 2020, 20:36

Hanuta hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 00:48
Reinhard hat geschrieben:
Samstag 4. Januar 2020, 22:43
Die sollten diejenigen liefern, die irgendwas behaupten.
Ja, und wie soll man das "belegen"?
Was wäre denn deiner Meinung nach ein Beleg dafür, dass es doch so ist?
Wenn jemand wen anders eine Weile lang nur beobachtet, und dann schon was aussagen kann über dessen Persönlichkeit. Und auch noch mit einer besseren Aussagequalität als Wahrsager, die nur allgemeine Behauptungen aufstellen, in denen sich jeder wiedererkennen kann.

Manchmal gibt es Vorführungen von Polizeiprofilern (oder so), die Leute beim Lügen ertappen, aber das ist nicht genau dasselbe, dafür gibt es gute Verhaltensmerkmale. Zu Charaktereigenschaften eher nicht so, beziehungsweise, das wäre ja das, was zu zeigen wäre.

Hanuta hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 00:48
Reinhard hat geschrieben:
Samstag 4. Januar 2020, 22:43
Mit anderen Worten: Es gibt kein Rezept. Kauf weiter deine Lotterielose.
Wenn du dir die Anzahl der verpartnerten Menschen in DE anschaust, dann ist die Lotterie-Analogie wohl ziemlich weit von der Realität entfernt ;)
Es sei denn du kannst tatsächlich aufzeigen, dass 1:1.000.000 Menschen einen Partner haben.

Äh, nein. In Informatikersprache: Partnerfindung ist massiv parallelisierbar. :cooler:
Mag ja sein, dass jeder seines Glückes Schmied ist.
Aber dabei sollte nicht vergessen werden, dass manche von Haus aus eine komplette Werkstatt mitbekommen, und andere nur einen Hammer und nicht mal einen Amboss.

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Re: Worüber redet ihr mit Frauen?

Beitrag von NBUC » Sonntag 5. Januar 2020, 20:43

Reinhard hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 20:36
Hanuta hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 00:48
Reinhard hat geschrieben:
Samstag 4. Januar 2020, 22:43
Mit anderen Worten: Es gibt kein Rezept. Kauf weiter deine Lotterielose.
Wenn du dir die Anzahl der verpartnerten Menschen in DE anschaust, dann ist die Lotterie-Analogie wohl ziemlich weit von der Realität entfernt ;)
Es sei denn du kannst tatsächlich aufzeigen, dass 1:1.000.000 Menschen einen Partner haben.

Äh, nein. In Informatikersprache: Partnerfindung ist massiv parallelisierbar. :cooler:
Die schlechten Chancen wie üblicherweise das ABtum generell, stammen ja in der Regel nicht aus der "Basischance", sondern aus der Kombiínation gleich mehrerer ungünstiger Faktoren.
Wer die nicht hat oder nur einen und den ggf. auch noch ausgleichen kann ist da ganz anders dabei.
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Re: Worüber redet ihr mit Frauen?

Beitrag von Menelaos » Sonntag 5. Januar 2020, 22:39

Two-Tone hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 16:07
So kannst du das nun nicht schönreden. Bei einem Lottogewinn gewinnt man nunmal den Hauptpreis. Die Existenz einer Nerdinnen auf 10 Nerds ist aber kein Hauptpreis. Erst, wenn diese Nerdin mit einem Need zusammen ist, und eine Liebesbeziehung führt, dann ist es der Hauptgewinn.
Richtig, und die Chance auf diesen Hauptpreis einer Liebesbeziehung ist dank des deutlich besseren Verhältnisses sehr viel höher.
Und dazu müssen viele Faktoren berücksichtigt werden, die die Wahrscheinlichkeit senken:
  • Aussehen? Ist er ihr Typ?
  • Wirkt er sympatisch?
  • Passender Charakter?
  • Kompatible Interessen?
  • Ist sie zu schüchtern, um Kontakt aufzunehmen?
  • Sind andere Menschen in ihrer Umgebung angenehm?
  • Ist das Konzept "Liebe" oder "Zuneigung" für sie angenehm?
  • Ist sie Bereit für Pflichten und Verantwortungen, die eine Beziehung mit sich führen kann?
  • etc.
Weißt du, wann immer ich solche Aufzählungen sehe frage ich mich wie die menschliche Spezies überhaupt überleben konnte. Man könnte meinen dass die Chance dass überhaupt jemand einen Partner findet allzu gering ist, als dass es zur Arterhaltung ausreichen könnte.
Diese Punkte kann man alle aufmultuplizieren mit n×a×b×c×d×..., wodurch sich eine neue Zahl m ergibt, und die Chance Hauptgewinn:Nerd auf 1:m verringert wird.
Gut, wir kennen die Faktoren nicht, aber wir wissen dass das Endergebnis irgendwo nahe 1:0,9XXX liegt, da die Mehrheit aller Menschen (auch Nerds) letztlich nunmal jemanden finden.
Allein bleiben nur jene die einfach nicht aus dem Keller herauskommen, weil sie nicht damit aufhören können ihre Chancen zu berechnen...
Was auch immer es ist; Du kannst das! Ja ich meine dich! Nein, wirklich DICH! Glaubst du ich lese meine eigene Signatur?

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Re: Worüber redet ihr mit Frauen?

Beitrag von Menelaos » Sonntag 5. Januar 2020, 22:43

Nonkonformist hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 16:17
Menelaos hat geschrieben:
Samstag 4. Januar 2020, 10:37
Dann lass es mich umformulieren damit deutlicher wird warum der Vergleich hinkt:

Auf 100 Nerds kommen vermutlich mindestens 10 Nerdinen.
Auf 100 Männer in MINT-Berufen kommen 8-9 Frauen in diesen Berufen.
Im grunde bedeutet das, das von jede 100, 90 leer ausgehen....
Nö, nur dass diese 90 keine Nerdine finden. Letztlich stehen diesen 90 Nerds ja auch 90 nicht-Nerdinen gegenüber die auf der nicht-Nerd-Seite keinen Partner finden konnten.
Wenn die beiden Gruppen natürlich zu egozentrisch sind mal über den Zaun zu gucken und die einsamen Menschen auf der anderen Seite zu sehen, dann bleiben sie tatsächlich allein.
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Re: Worüber redet ihr mit Frauen?

Beitrag von Nonkonformist » Sonntag 5. Januar 2020, 22:46

Menelaos hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 22:43
Nö, nur dass diese 90 keine Nerdine finden. Letztlich stehen diesen 90 Nerds ja auch 90 nicht-Nerdinen gegenüber die auf der nicht-Nerd-Seite keinen Partner finden konnten.
Wenn die beiden Gruppen natürlich zu egozentrisch sind mal über den Zaun zu gucken und die einsamen Menschen auf der anderen Seite zu sehen, dann bleiben sie tatsächlich allein.
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Re: Worüber redet ihr mit Frauen?

Beitrag von Menelaos » Sonntag 5. Januar 2020, 22:49

Nonkonformist hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 22:46
Menelaos hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 22:43
Nö, nur dass diese 90 keine Nerdine finden. Letztlich stehen diesen 90 Nerds ja auch 90 nicht-Nerdinen gegenüber die auf der nicht-Nerd-Seite keinen Partner finden konnten.
Wenn die beiden Gruppen natürlich zu egozentrisch sind mal über den Zaun zu gucken und die einsamen Menschen auf der anderen Seite zu sehen, dann bleiben sie tatsächlich allein.
Mich kannst du in einen raum mit 1000 bürgerlichen normala singles einsperren.

Ich wird leer ausgehen....
Das liegt meiner Meinung nach aber an deiner scheinbar wenig wirksamen Strategie zu warten bis du dich verliebt hast.
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Re: Worüber redet ihr mit Frauen?

Beitrag von Nonkonformist » Sonntag 5. Januar 2020, 22:53

Menelaos hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 22:49
Nonkonformist hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 22:46
Menelaos hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 22:43
Nö, nur dass diese 90 keine Nerdine finden. Letztlich stehen diesen 90 Nerds ja auch 90 nicht-Nerdinen gegenüber die auf der nicht-Nerd-Seite keinen Partner finden konnten.
Wenn die beiden Gruppen natürlich zu egozentrisch sind mal über den Zaun zu gucken und die einsamen Menschen auf der anderen Seite zu sehen, dann bleiben sie tatsächlich allein.
Mich kannst du in einen raum mit 1000 bürgerlichen normala singles einsperren.

Ich wird leer ausgehen....
Das liegt meiner Meinung nach aber an deiner scheinbar wenig wirksamen Strategie zu warten bis du dich verliebt hast.
Nö, auch an der tatsache das ich die wertvorstellungen von bürgerlichen spießigen normalas nicht teile, und einen anderen lebensstil und wünschvorstellungen habe. In den fast 3 jahre das ich einen 1,5 Euro AGH job in einen Katholischen hochschule hatte, bin ich null kompatibelen kolleginnen begegnet und habe ich mich kein einziges mal verliebt.

Und wie gesagt, beziehungen wegen der beziehung, und sex wegen der sex, interessieren mich null.

In den momenten das ich nicht verliebt bin, will ich keine einzige frau.

In den momenten das ich mich verliebt habe, will ich diese eine frau, und keine andere

Meine reihenorde.

Am liebsten: Eine beziehung mit jemanden der ich liebe

Auch OK: Keine beziehung

Geht gar nicht: Eine beziehung mit einen austauschbaren jemanden der mich egal ist, oder nur oberflächlich sympatisch. Dies gibt es aktiv zu vermeiden. Und das macht meine`'strategie' wirksam.

Rein meinen AB status ändern, nur um kein AB mehr zu sein, ist kein ziel von mir.
Ich müß irrsinng verliebt sein um überhaupt einen beziehung zu wollen.
Unter normalen umständen wünsche ich mir keinen beziehung.
Genau so sehr wie ich WGs hasse wie die pest.
Eine person, mit wem ich mich freiwillig einsperre, müß schon ganz besonder sein, bevor ich mich einen solchen privacy-verlust antue. Beziehungen konnte ich mich immer nur mit absoluten ausnahmefrauen vorstellen. Ich bin extrem freiwillig single, außer in den momenten das ich verliebt bin. (Na gut, das ist mir dann doch 15 mal passiert.)

Wird sich nicht ändern
Und das auch völlig so gewollt.

Zur zweit einsam sein und den anderen was vor zu machen ist schlimmer als alleine einsam sein....
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Re: Worüber redet ihr mit Frauen?

Beitrag von Reinhard » Sonntag 5. Januar 2020, 23:27

Menelaos hat geschrieben:
Sonntag 5. Januar 2020, 22:39
Und dazu müssen viele Faktoren berücksichtigt werden, die die Wahrscheinlichkeit senken:
  • Aussehen? Ist er ihr Typ?
  • Wirkt er sympatisch?
  • Passender Charakter?
  • Kompatible Interessen?
  • Ist sie zu schüchtern, um Kontakt aufzunehmen?
  • Sind andere Menschen in ihrer Umgebung angenehm?
  • Ist das Konzept "Liebe" oder "Zuneigung" für sie angenehm?
  • Ist sie Bereit für Pflichten und Verantwortungen, die eine Beziehung mit sich führen kann?
  • etc.
Weißt du, wann immer ich solche Aufzählungen sehe frage ich mich wie die menschliche Spezies überhaupt überleben konnte. Man könnte meinen dass die Chance dass überhaupt jemand einen Partner findet allzu gering ist, als dass es zur Arterhaltung ausreichen könnte.
Das wird wohl in Zukunft so kommen(*), dass die jeweiligen Erwartungen der Männer und der Frauen an eine Partnerschaft so unterschiedlich werden, dass sie selten eine Beziehung eingehen; und auch noch seltener darin Kinder zeugen wollen. Dann werden die heutigen Geburtenraten noch hoch aussehen. :wahrsagerin:


(*) andererseits kommen uns aber vorher Klimawandel oder Atomkrieg dazwischen, dann ist eh egal
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Aber dabei sollte nicht vergessen werden, dass manche von Haus aus eine komplette Werkstatt mitbekommen, und andere nur einen Hammer und nicht mal einen Amboss.

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