Onlinedating - Keine Antworten

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Re: Onlinedating - Keine Antworten

Beitrag von inVinoVeritas » Freitag 14. Februar 2020, 17:39

LonesomeCoder hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 17:12
Wenn er es verwenden will, soll er doch, er ist ein erwachsender, mündiger Bürger und es hat keiner von euch einen Nachteil dadurch. Ist doch sein Problem, wenn er möglicherweise durch ein suboptimales Bild Chancen verschenkt.
Es ging garnicht um sein Bild, sondern um das von jemand anderem. Diese andere Person wollte wissen warum das Foto nicht so gut sei und alle Diskussionsteilnehmer haben die Dinge aufgezählt, die jedem Halbblinden ins Auge gesprungen sind. Knopper wollte aus Prinzip dagegen sein und das hat natürlich viel Widerspruch provoziert. Knopper kann natürlich die Fotos verwenden die er will, da hast du recht.
LonesomeCoder hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 17:12
Es ist niemand sein Erziehungsberechtigter oder weisungsbefugter Vorgesetzter, der ihm hier Vorschriften machen kann.
Nein, aber wenn jemand einem anderen User offensichtlichen Unsinn erzählt, mit der Motivation einfach nur mal "gegen den Konsens" zu sein, dann erwarte bitte nicht dass es da keinen vehementen Widerspruch gibt.

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Re: Onlinedating - Keine Antworten

Beitrag von NBUC » Freitag 14. Februar 2020, 17:47

Hoppala hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 17:23
Ja, wer ständig säuft und sich dabei so verh#lt, dass es immer dieselben Leute mitbekommen, der wird wohl auch diesen "Ruf" bekommen. Warum auch nicht, stimmt dann ja. Wobei der Freund der Freundin, dessen Freund er war, auch überrascht war.
Das saufen habe ich deshalb ja ausdrücklich rausgenommen, sondern auf die anderweitige Kritik an dem Kommunikationsversuch.
Hoppala hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 17:23
Ich darf aber mal davon ausgehen, dass du nicht zum exzessvem Saufen neigst.
Zu welchem Fehlverhalten denn dann?
Warhammer-Begeisterung .. allerdings FRPG-Hochelfen, nicht TT-Skaven :gewinner:

Hoppala hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 17:23
Ansonsten: Ok - Angst- und Versagensszenarien. Mein Tipp: in die Tonne treten.
Wer das nicht kann: lernen. Hier wird niemand vom Lkw überfahren, keinem die Wohnung gekündigt, niemand zu Freiheitsstrafen verurteilt, niemand lebensbedrohlich krank ... da passiert gar nix Schlimmes, was ein erwachsener und halbwegs intellgenter Mensch nicht angemessen handhaben könnte.

Wobei ich gar nicht weiß, was du da als "Versagen" wertest? Da war doch von niemandem irgendeine von wem auch immer zu bewertende Leistung gefordert?
Die beiden konnten nix miteinander anfangen. Er hat auffällig gesoffen. Sie dafür vermutlich: auffällige Optik und auffällig still. Naja.
Niemanden außer den beiden interessiert das wirklich. Wenn überhaupt.
Meinst du, Jan pellt sich einen drauf, falls er irgendwie spitz kriegen sollte, dass hier im Forum von irgendwem sein Verhalten als nicht so toll eingeschätzt wird?
Genau das sehe ich anders. So weit ich das mitbekomme, wird darüber - und durchaus auch bösartig - geredet, wenn dass in einer Gruppe mitbekommen wird, z.B. bei einem Sprachstammtisch, den ich besucht habe, áber auch bei anderen mitgehörten Gesprächen.
Damit ist so jemand in dem Umfeld natürlich erledigt.
berühren, aber sein Verhältnis zu Alex oder was Lisa da ggf im Umfeld weiter erzählt wäre da wohl eine ganz andere Sache.
Hoppala hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 17:23
Falsches Szenario. Falsche Problemdarstellung. So unlösbar.
In realiter ist es aber lösbar.
Formulier dein Problem so, dass es mit dir verfügbaren und/oder beschaffbaren Mitteln eine Lösung, mindestens ein gewünschtes Fortkommen geben kann.
Ein Szenario ändert sich nicht dynamisch dabei, welches Werkzeug man zur Verfügung hat. Das ist Politikerwunschdenken, dass man mit Sprache und Ablenken Missstände wegreden kann.
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Re: Onlinedating - Keine Antworten

Beitrag von Sususus » Freitag 14. Februar 2020, 17:55

NBUC hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 17:47
Ein Szenario ändert sich nicht dynamisch dabei, welches Werkzeug man zur Verfügung hat. Das ist Politikerwunschdenken, dass man mit Sprache und Ablenken Missstände wegreden kann.
Naja, doch. Ein Szenario ist ja immer nur ein Abbild der "Realität". Je nach verfügbarem Werkzeug kann also eine andere Baustelle bearbeitet werden, durch einen Perspektivwechsel wird vielleicht eine neue Erkenntnis gewonnen, die wiederum das Bild ändert usw.
Und abhängig von deinem Werkzeugkasten und dem, wo du selber hinwillst, gibt es dann ein spezifisches Szenario, an dem du arbeiten kannst.
Nach ein paar Metern fand ich in einer Apotheke einen Geldautomaten, doch ich gab die falsche Geheimzahl ein. [...] Ich war nicht besonders besorgt, meine Karte war ja nicht beschädigt, sondern eher traurig: Ich hatte einfach meine Geheimzahl vergessen. (Teju Cole: Open City)

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Re: Onlinedating - Keine Antworten

Beitrag von NBUC » Freitag 14. Februar 2020, 17:57

Sususus hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 17:55
NBUC hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 17:47
Ein Szenario ändert sich nicht dynamisch dabei, welches Werkzeug man zur Verfügung hat. Das ist Politikerwunschdenken, dass man mit Sprache und Ablenken Missstände wegreden kann.
Naja, doch. Ein Szenario ist ja immer nur ein Abbild der "Realität". Je nach verfügbarem Werkzeug kann also eine andere Baustelle bearbeitet werden, durch einen Perspektivwechsel wird vielleicht eine neue Erkenntnis gewonnen, die wiederum das Bild ändert usw.
Und abhängig von deinem Werkzeugkasten und dem, wo du selber hinwillst, gibt es dann ein spezifisches Szenario, an dem du arbeiten kannst.
Ok, Ich korrigiere: Das zu anstehende Problem ändert sich nicht.
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Re: Onlinedating - Keine Antworten

Beitrag von Sususus » Freitag 14. Februar 2020, 18:03

NBUC hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 17:57
Sususus hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 17:55
NBUC hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 17:47
Ein Szenario ändert sich nicht dynamisch dabei, welches Werkzeug man zur Verfügung hat. Das ist Politikerwunschdenken, dass man mit Sprache und Ablenken Missstände wegreden kann.
Naja, doch. Ein Szenario ist ja immer nur ein Abbild der "Realität". Je nach verfügbarem Werkzeug kann also eine andere Baustelle bearbeitet werden, durch einen Perspektivwechsel wird vielleicht eine neue Erkenntnis gewonnen, die wiederum das Bild ändert usw.
Und abhängig von deinem Werkzeugkasten und dem, wo du selber hinwillst, gibt es dann ein spezifisches Szenario, an dem du arbeiten kannst.
Ok, Ich korrigiere: Das zu anstehende Problem ändert sich nicht.
Das ist jetzt Wording :D
Man kann nämlich durchaus auch seine Probleme anpassen/durchdenken - unter Problem verstehe ich "wo du selber hinwillst".
Nach ein paar Metern fand ich in einer Apotheke einen Geldautomaten, doch ich gab die falsche Geheimzahl ein. [...] Ich war nicht besonders besorgt, meine Karte war ja nicht beschädigt, sondern eher traurig: Ich hatte einfach meine Geheimzahl vergessen. (Teju Cole: Open City)

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Re: Onlinedating - Keine Antworten

Beitrag von beinchen » Freitag 14. Februar 2020, 18:10

LonesomeCoder hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 11:19
Ja, online. Aber da gibts ja auch Leute, die man gerne kennenlernen möchte und welche, an denen man kein Interesse hat.
Natürlich möchte man verschiedene Leute unterschiedlich gern kennenlernen. Aber davon spreche ich ja.
LonesomeCoder hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 11:19
Jemand, an dem von Anfang an kein Interesse da ist, ist für mich keine Chance. Wieso "kann nur gewinnen"? Ich sehe hier Zeit in Leute investieren, die besser in für einem interessante Leute investiert werden kann oder jemanden falsche Hoffnungen machen.
Ich investiere auch nur dann Zeit wenn ich glaube es macht Sinn. Wieso man nur gewinnen kann, weil man einfach nicht im Vorfeld wissen kann wie interessant der Mensch ist. Und zwischen interessant und sexuell anziehend ist nochmal ein großer Unterschied. Ich kenne sehr viele interessante Männer, von denen ich in der Hinsicht nichts will.
Ich habe auch bei den Dates Männer aus der ähnlichen Berufs und Interessenskategorie getroffen, die ich optisch auch ansprechend fand und trotzdem hat es nicht gefunkt und es kam zu keinem zweiten Treffen.
Mein Punkt ist, daß kann man im Vorfeld nicht wissen. Ob es funkt oder nicht.
Und wenn ich nur ein paar Eckdaten kenne kann noch nicht sehr viel mehr als das Interesse an einem Kennenlernen da sein.
Und das muss es nunmal wenn es funktionieren soll. Deshalb hat man auch nichts verloren.
Ich beende Kontakte sobald ich das Gefühl habe der andere möchte mehr. Mit einem Treffen macht man noch keine falschen Hoffnungen.

LonesomeCoder hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 11:19
Ok, du scheinst Interesse an anderen recht langsam zu entwickeln und beim Erstkontakt noch nicht viel über deine weiteren Wünsche mit der Person zu wissen.
Ja ich denke auch, dass es normal ist, dass sich das Interesse erst langsam steigert. Ich weiß wohl über meine Wünsche bescheid, fixiere mich aber noch nicht darauf, dass sich diese mit exakt dieser Person erfüllen müssen.
Wenn ich von einem Mann gerade mal ungefähr weiß, was er beruflich macht, wie alt er ist, und was er gerne in seiner Freizeit macht reicht das nicht aus.
Dazu muss ich ihn hören und in sozialer Aktion erleben. Ich habe gelernt, ich kann in der Theorie noch so viel mit einem Mann gemeinsam haben, in der Praxis spielt es nunmal eine Rolle ob man sich anziehend findet oder nicht.
LonesomeCoder hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 11:19

Aber es gibt auch Leute, die schnell bei bestimmten charakterlichen und optischen Eigenschaften, Hobbys, Berufe, Aussagen über die Weltanschauung usw. wissen, dass sie jemanden gern als Partner für Beziehungen und/oder Sex hätten, wenn keine KO-Kriterien im Weg stehen oder jemanden sicher nicht wollen, egal wie sich die Person bei einem Date verhalten würde oder welche noch nicht bekannten Infos man über sie erhalten würde.
Ich sage es nur ungern aber ob man sich vorstellen kann mit jemandem Sex zu haben entscheidet sichmeist innerhalb von ein paar Minuten. Das ist auch nur dann möglich wenn man dieser Person in der Realität begegnet. Ob es dann wirklich eintritt entscheidet sich vielleicht, darüber wieviel Gemeinsamkeiten man hat, oder ob man eine Beziehung aus irgendeinem Grund ausschließt.
Doch hier gibt es immer ein klares ja oder nein.

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Re: Onlinedating - Keine Antworten

Beitrag von NBUC » Freitag 14. Februar 2020, 18:11

Sususus hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 18:03
NBUC hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 17:57
Sususus hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 17:55


Naja, doch. Ein Szenario ist ja immer nur ein Abbild der "Realität". Je nach verfügbarem Werkzeug kann also eine andere Baustelle bearbeitet werden, durch einen Perspektivwechsel wird vielleicht eine neue Erkenntnis gewonnen, die wiederum das Bild ändert usw.
Und abhängig von deinem Werkzeugkasten und dem, wo du selber hinwillst, gibt es dann ein spezifisches Szenario, an dem du arbeiten kannst.
Ok, Ich korrigiere: Das zu anstehende Problem ändert sich nicht.
Das ist jetzt Wording :D
Man kann nämlich durchaus auch seine Probleme anpassen/durchdenken - unter Problem verstehe ich "wo du selber hinwillst".
Eben, "wo du hinwillst". Und das ist dann das fixe Arbeitsziel und wird nicht einfach nebenbei ausgetauscht, weil die Umsetzung des Originals jetzt schwierig erscheint.
Wenn, steht so eine Neuorientierung an, wenn das Ziel abschließend als nicht oder zu nicht vertretbaren Kosten erreichbar eingestuft wurde, nicht als Teil der ursprünglichen Problemlösungssuche.
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Re: Onlinedating - Keine Antworten

Beitrag von LonesomeCoder » Freitag 14. Februar 2020, 18:17

beinchen hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 18:10
Mit einem Treffen macht man noch keine falschen Hoffnungen.

Ich sage es nur ungern aber ob man sich vorstellen kann mit jemandem Sex zu haben entscheidet sichmeist innerhalb von ein paar Minuten. Das ist auch nur dann möglich wenn man dieser Person in der Realität begegnet. Ob es dann wirklich eintritt entscheidet sich vielleicht, darüber wieviel Gemeinsamkeiten man hat, oder ob man eine Beziehung aus irgendeinem Grund ausschließt.
Doch hier gibt es immer ein klares ja oder nein.
Für manch einen AB kann schon die Tatsache, dass sich eine Person, die zumindest zu Beginn ein potentieller Partner sein kann, auf ein Gespräch einlässt, enorme Hoffnungen wecken.

Jep, das entscheidet sich bei den meisten schnell. Aber bei einigen kann auch ein Foto und/oder Profiltext schon den Wunsch dazu auslösen.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
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Re: Onlinedating - Keine Antworten

Beitrag von beinchen » Freitag 14. Februar 2020, 18:24

NBUC hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 16:24
Dann war das schon quasi per Definition kein Date. Und ja, das ist angenehmer - erfordert dann aber immer noch irgendwo Attraktivität zu vermitteln und dann auf Date zu eskalieren.
Ist ein erstes Treffen nie. Darum habe ich es auch unter "" geschrieben.
Auf Date eskaliert es dann oder nicht. Das ist eine Frage der Chemie.
Trotzdem ist es angenehmer dann einfach nur ein Gespräch geführt zu haben.
NBUC hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 16:24
Aber das eigentliche Problem in seiner Lebenswelt und damit mit seinem Smalltalkfundus aus dem "Datingpool" gefallen zu sein, wird damit ja nicht angegangen.
Du siehst mehr Probleme als Lösungen.
Smalltalk kann man üben.
Seinen Fundus kann man erweitern. Das passiert für gewöhnlich durch Gespräche mit zuvor fremden Menschen. Es geht darum das das Unwohlsein in Gesprächen abnimmt und die Natürlichkeit zunimmt.

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Re: Onlinedating - Keine Antworten

Beitrag von beinchen » Freitag 14. Februar 2020, 18:28

LonesomeCoder hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 18:17
beinchen hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 18:10
Mit einem Treffen macht man noch keine falschen Hoffnungen.

Ich sage es nur ungern aber ob man sich vorstellen kann mit jemandem Sex zu haben entscheidet sichmeist innerhalb von ein paar Minuten. Das ist auch nur dann möglich wenn man dieser Person in der Realität begegnet. Ob es dann wirklich eintritt entscheidet sich vielleicht, darüber wieviel Gemeinsamkeiten man hat, oder ob man eine Beziehung aus irgendeinem Grund ausschließt.
Doch hier gibt es immer ein klares ja oder nein.
Für manch einen AB kann schon die Tatsache, dass sich eine Person, die zumindest zu Beginn ein potentieller Partner sein kann, auf ein Gespräch einlässt, enorme Hoffnungen wecken.

Jep, das entscheidet sich bei den meisten schnell. Aber bei einigen kann auch ein Foto und/oder Profiltext schon den Wunsch dazu auslösen.
Natürlich kann es das. Mein Lerneffekt war eben einfach meine Erwartungen dahin gehend zu reduzieren, weil es mir selbst damit besser geht.
Den Wunsch schon, das tatsächliche Gefühl kann sich dann unterscheiden. Glaube auch Männer und Frauen ticken da recht unterschiedlich.

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Re: Onlinedating - Keine Antworten

Beitrag von LonesomeCoder » Freitag 14. Februar 2020, 18:32

beinchen hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 18:24
NBUC hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 16:24
Dann war das schon quasi per Definition kein Date. Und ja, das ist angenehmer - erfordert dann aber immer noch irgendwo Attraktivität zu vermitteln und dann auf Date zu eskalieren.
Ist ein erstes Treffen nie. Darum habe ich es auch unter "" geschrieben.
Auf Date eskaliert es dann oder nicht. Das ist eine Frage der Chemie.
Trotzdem ist es angenehmer dann einfach nur ein Gespräch geführt zu haben.
Wieso sollte ein erstes Treffen nach einem Chat beim Online-Dating kein Date sein können? Meiner Ansicht nach ist es das meistens. Ich verstehe unter "Date" ein Treffen, wo es drum geht, auszuloten, ob man zusammenpasst und sich ggf. für eine Beziehung und/oder Sex annähert. Meist gibts mehrere Dates, bis das klar ist.
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Re: Onlinedating - Keine Antworten

Beitrag von beinchen » Freitag 14. Februar 2020, 19:12

LonesomeCoder hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 18:32
unter "Date" ein Treffen, wo es drum geht, auszuloten, ob man zusammenpasst und sich ggf. für eine Beziehung und/oder Sex annähert. Meist gibts mehrere Dates, bis das klar ist.
Da es ums ausloten geht ist es für mich zu Beginn nur ein Kennenlernen. Wenn ich das so sehe kann ich auch meine Erwartungshaltung am Boden halten. Ob ich mir Sex vorstellen kann weiß ich für gewöhnlich sehr schnell. Trotzdem muss ich mir eine Beziehung vorstellen können damit es passiert. Natürlich kann ein solches Treffen im Verlauf zu einem Date werden. Ist es aber für mich nicht von Anfang an.

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Re: Onlinedating - Keine Antworten

Beitrag von Hoppala » Freitag 14. Februar 2020, 19:40

NBUC hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 17:47
Hoppala hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 17:23
Ich darf aber mal davon ausgehen, dass du nicht zum exzessvem Saufen neigst.
Zu welchem Fehlverhalten denn dann?
Warhammer-Begeisterung .. allerdings FRPG-Hochelfen, nicht TT-Skaven :gewinner:
Okay. Dann hast du jetzt gelernt, eine Frau nicht angetrunken bis vollbesoffen endlos von deinen Wargame-Abenteuern zu erzählen; schon gar nicht, wenn sie mit der Sache warum auch immer anschienend wenig anfangen kann; und schon gar nichter als ausdauernd einziges Thema.
Ach nee, machst du eh nicht so. Ergo: Die ganze Sache hat für dich sowieso keine Relevanz!

Was wäre so schwer an: "Is wohl nicht so deins, oder? Ja, ist ein bisschen schräg. Ich bin aber auch noch Schwimmer, also so sportlich, mit Training und Wettkämpfen und so. Was löst denn deine Leidenschaften so aus?" Oder: "Gefällt dir der Song? Ja/Nein Wollen wir auch tanzen / ja ich find das auch nicht so toll, vielleicht kommt ja noch was. Tanzt du gern? Was hörst du so?" Usw. usf.
NBUC hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 17:47
Hoppala hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 17:23
Ansonsten: Ok - Angst- und Versagensszenarien. Mein Tipp: in die Tonne treten.
Wer das nicht kann: lernen. Hier wird niemand vom Lkw überfahren, keinem die Wohnung gekündigt, niemand zu Freiheitsstrafen verurteilt, niemand lebensbedrohlich krank ... da passiert gar nix Schlimmes, was ein erwachsener und halbwegs intellgenter Mensch nicht angemessen handhaben könnte.

Wobei ich gar nicht weiß, was du da als "Versagen" wertest? Da war doch von niemandem irgendeine von wem auch immer zu bewertende Leistung gefordert?
Die beiden konnten nix miteinander anfangen. Er hat auffällig gesoffen. Sie dafür vermutlich: auffällige Optik und auffällig still. Naja.
Niemanden außer den beiden interessiert das wirklich. Wenn überhaupt.
Meinst du, Jan pellt sich einen drauf, falls er irgendwie spitz kriegen sollte, dass hier im Forum von irgendwem sein Verhalten als nicht so toll eingeschätzt wird?
Genau das sehe ich anders. So weit ich das mitbekomme, wird darüber - und durchaus auch bösartig - geredet, wenn dass in einer Gruppe mitbekommen wird, z.B. bei einem Sprachstammtisch, den ich besucht habe, áber auch bei anderen mitgehörten Gesprächen.
Ja, ds ist ist wohl eines deiner Probleme, dass du sowas denkst, und falls es wirklich zutrifft: ernst nimmst bzw. solche Leute, die dir aus Ausrutschern nen Strick drehen wollen, für dich für wichtig hältst.

Es ist dein Leben.
NBUC hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 17:47
Ein Szenario ändert sich nicht dynamisch dabei, welches Werkzeug man zur Verfügung hat. Das ist Politikerwunschdenken, dass man mit Sprache und Ablenken Missstände wegreden kann.
sususus hat dazu schon Richtiges gesagt.
Szenarien entstehen im Kopf. Sind Modelle von Situationen (hier: Problemsituationen). Selbstredend kann man die auch anders sehen, andere Perspektiven, andere Bausteine wählen. Ganze Professionen befassen sich damit, für an sich identische Problemlagen durrch unterschiedliche Betrachtungs- und Herangehensweisen - dafür gbt es Methoden - Lösungswege zu kreieren.
Ja: sogar unterschiedliche Begriffe und Begriffswelten - Sprache - kann neue Sichtweisen aufs Problem eröffnen und handhabbar machen,w as vorher nicht handhabbar war.

Ich sag ja: was für dich wesentlich wäre, erklärst du für Unfug.
Na dann nicht. Das Ergebnis kennst du ja selbst am besten.

Und du definierst in deiner Antwort zu sususus das Ganze dann gleich wieder um: Das Szenario beschreibe das Ziel. Ach: doch nicht die Problemsituation?
Auch typisch du: Anfang und Ende unlösbar ineinander verschraubt.


edit: falschen Nick erwähnt bzw. verwechselt, korrigiert
Zuletzt geändert von Hoppala am Freitag 14. Februar 2020, 20:28, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Onlinedating - Keine Antworten

Beitrag von knopper » Freitag 14. Februar 2020, 20:07

beinchen hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 18:10

Ich sage es nur ungern aber ob man sich vorstellen kann mit jemandem Sex zu haben entscheidet sichmeist innerhalb von ein paar Minuten. Das ist auch nur dann möglich wenn man dieser Person in der Realität begegnet. Ob es dann wirklich eintritt entscheidet sich vielleicht, darüber wieviel Gemeinsamkeiten man hat, oder ob man eine Beziehung aus irgendeinem Grund ausschließt.
Doch hier gibt es immer ein klares ja oder nein.
ja das ist leider so.... und da kann ich sicherlich mit einiger Gewissheit sagen das mir dies in der Realität bisher noch nie so vorgekommen ist, so jedenfalls meine starke Vermutung.
Also Gespräche mit Frauen hatten bisher eigentlich noch nie die Atmosphäre das da etwas "in der Luft liegt" bzw. es knistert...und das sie mich als potentiellen Sexualpartner in Betracht zieht.
Anders online... :D aber das heißt ja nun bekanntlich nichts, kann es ja auch gar nicht denn hier zählt nur das visuelle. Denke auch das ist ein Problem von vielen AB's, sie kommen halt erst gar nicht in die Nähe eines Onie Night Stands bzw. ein lockerer Flirt....

LonesomeCoder hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 18:17

Für manch einen AB kann schon die Tatsache, dass sich eine Person, die zumindest zu Beginn ein potentieller Partner sein kann, auf ein Gespräch einlässt, enorme Hoffnungen wecken.

Jep, das entscheidet sich bei den meisten schnell. Aber bei einigen kann auch ein Foto und/oder Profiltext schon den Wunsch dazu auslösen.
ja logo. Also die Situationen bei mir, wo ich mir zumindest eingebildet habe dass da was ist (war es vermutlich nie), erweckte stets so was wie "endlich" "jaa diesmal wird es was, die will mich" usw... und das ist der Fehler. :hammer:

Aber hängt eben direkt mit dem AB-tum zusammen, die Erwartungen sind einfach viel zu groß. Für einen Normalo der dies alles schon kennt, ist ein Interesse zeigen von einer Frau bspw. im Nachtleben, jetzt sicherlich nicht so nervenaufreibend. Da ist eben der Unterschied

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Re: Onlinedating - Keine Antworten

Beitrag von beinchen » Freitag 14. Februar 2020, 21:07

knopper hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 20:07
Aber hängt eben direkt mit dem AB-tum zusammen, die Erwartungen sind einfach viel zu groß. Für einen Normalo der dies alles schon kennt, ist ein Interesse zeigen von einer Frau bspw. im Nachtleben, jetzt sicherlich nicht so nervenaufreibend. Da ist eben der Unterschied
Hängt glaube ich auch da von der Anzahl der bisherigen Bekanntschaften ab. Ich denke auch für die meisten Normalos ist es dann noch immer etwas besonderes wenn es funkt. Zumindest dann wenn sie sich etwas langfristiges wünschen.

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Re: Onlinedating - Keine Antworten

Beitrag von Xiangni » Freitag 14. Februar 2020, 22:26

LonesomeCoder hat geschrieben:
Donnerstag 13. Februar 2020, 10:40
Ja, ich bin nicht zufrieden. Aber ich bin auch Realist und weiß: ein Leben, das mich glücklich machen würde, kann ich nicht haben. Manches geht generell nicht wie nicht oder kaum arbeiten und einen Butler haben, der mich von den nervigen Alltagspflichten befreit. Dafür müsste ich schon ein Millionärssohn sein, dessen Eltern ihn am Reichtum teilhaben lassen, ohne dass er was für sie oder ihre Firma macht. Und für lockere Bettgeschichten bin ich einfach beim Aussehen zu sehr bestraft, größer werden oder eine andere Schädelform bekommen ist nicht drin.
Was mir wichtiger ist, ist eine direkte Folge von Eigenschaften, die ich nicht ändern kann. Freiwilligkeit liegt hier nur auf den ersten Blick vor. Auf den zweiten nicht mehr.
Hm... Ja, so einen Butler und nur wenig arbeiten wird wohl eher nicht klappen. Aber was ich eben nicht verstehe: Möchtest du denn konstant weiterhin so unglücklich sein? Kämen kleine ÄNderungen für kleine Verbesserungen nicht in Frage, resp. sind diese irrelevant? Du sprichst davon, dass sich mit all deinen Erfahrungen/Bedingungen etc nichts verbessern lässt, aber gleichzeitig scheinst du die aktuelle Situation nicht akzeptieren zu können. Sonst würde sie dich nicht belasten, oder?

Ich habe einen 50-jährigen Bekannten, der leider im Rollstuhl sitzt. Mit ca. 20 beging er eine Dummheit und ist seither im Rollstuhl. Sein ganzer Oberkörper ist deformiert, er hat häufig Ausschläge/Pickel etc am Gesicht und auch sonst viele Probleme. Trotz all dem hat er eine Arbeit gefunden, ist seit ein paar Jahren mit einer Fussgängerin zusammen und lebt sein Leben so gut es ihm möglich ist in vollen Zügen. Ich habe ihn noch nie traurig erlebt, er hat einfach ein Gesicht, das nur am lächeln/lachen ist. Er lädt Leute zum Essen ein, geht an Fussballmatchs, geht mehrere Monate reisen etc. Trotz all seiner Hindernisse hat er sich davon nicht runterziehen lassen sondern blickt mit viel Zuversicht in die Zukunft. Einige seiner Rollstuhlfreunde haben dies leider nicht geschafft und sind generell recht pessimistisch eingestellt, einige wenige haben sich leider auch das Leben genommen.
Seit ich ihn kenne hat der Begriffe "ich kann nicht" für mich einfach eine neue Bedeutung bekommen. Und wenn ICH "ich kann nicht" sage, meine ich meist eher "ich will nicht". Wie gesagt, ich will dir deine schlechten Erfahrungen nicht absprechen, aber ich finde einfach, dass sich einige deiner Begründungen nicht mit "ich kann nicht" sondern mit "ich will nicht" beantworten lassen müssten.
Ich habe ein Umfeld, wo ich mich wohlfühle. Sehe eine Person draus wegen der Distanz so 1 bis 2x im Jahr. Ist für mich kein Problem, für mich ist ein Austausch über WhatsApp oder E-Mail übers Jahr ausreichend. Früher wie sie noch vor Ort waren, sahen wir uns öfters. Was mir fehlt und die Leute, bei denen ich Anschluss finde, nicht bieten: über Sachthemen ohne IT- und Gaming-Bezug reden, Party- und Badbesuche (so ein paar Mal im Jahr würde mir reichen) und Frauen, mit denen ich Sex haben kann. Das fehlt mir, deshalb bin ich unglücklich. Mehr Leute vom gleichen Typ wie ich und wie ich schon kenne, hilft mir hier nicht weiter.
Autismus ist nicht heilbar. Und trifft meist nur Männer. Ist bei Frauen viel seltener und wenn dann bei ihnen meist nur in leichten Formen. Wird aber wegen der im Schnitt höheren Sozialkompetenz und besseren Anpassbarkeit von ihnen oft nicht bemerkt. Eine Autistin suchen wird nicht zielführend sein.
Aber danke für deine Vorschläge.
Wie wäre es denn, wenn du deine Game Freunde nächstens Mal zu dir nach Hause einlädst? Wo trefft ihr euch sonst? Oder zum Geburtstag? Organisiere ein paar Pizzas, ihr könnt ja auch gamen und macht euch einen schönen Abend. Vielleicht kommt der nächste dann auf die Idee, euch alle zu seinem Geburtstag einzuladen etc.
Oder sind diese Leute nur online???

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Re: Onlinedating - Keine Antworten

Beitrag von NBUC » Freitag 14. Februar 2020, 22:29

beinchen hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 18:24
NBUC hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 16:24
Dann war das schon quasi per Definition kein Date. Und ja, das ist angenehmer - erfordert dann aber immer noch irgendwo Attraktivität zu vermitteln und dann auf Date zu eskalieren.
Ist ein erstes Treffen nie. Darum habe ich es auch unter "" geschrieben.
Auf Date eskaliert es dann oder nicht. Das ist eine Frage der Chemie.
Trotzdem ist es angenehmer dann einfach nur ein Gespräch geführt zu haben.
Wenn es kein Date wäre, wäre diese spezielle "Chemie" schon weitestgehend irrelevant.
Wäre es generelle Chemie, würde auch sonst kein gutes Gespräch draus werden.

Wenn zwei Leute sich mit der Absicht treffen Bezeihungsoptionen auszuloten ist das ein Date, und dann wird dieses Thema auch den Kontakt prägen.
beinchen hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 18:24
NBUC hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 16:24
Aber das eigentliche Problem in seiner Lebenswelt und damit mit seinem Smalltalkfundus aus dem "Datingpool" gefallen zu sein, wird damit ja nicht angegangen.
Du siehst mehr Probleme als Lösungen.
Smalltalk kann man üben.
Seinen Fundus kann man erweitern. Das passiert für gewöhnlich durch Gespräche mit zuvor fremden Menschen. Es geht darum das das Unwohlsein in Gesprächen abnimmt und die Natürlichkeit zunimmt.
Wenn es keine generelle Ansprechangst ist, dann lässt sich das auch nur mit Gesprächen mit der Zielgruppe üben. Und da haben wir das Problem, dass diese "Übungsgruppe" sich mangels Attraktivität des "Üben wollenden" dem sperrt.
Was hilft es, wenn ich mit der Mutter ein nettes Gespräch führe, aber die Tochter, um die es ginge, da ganz und gar andere Vorstellung zu hat.
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Re: Onlinedating - Keine Antworten

Beitrag von LonesomeCoder » Freitag 14. Februar 2020, 23:20

Xiangni hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 22:26
LonesomeCoder hat geschrieben:
Donnerstag 13. Februar 2020, 10:40
Ja, ich bin nicht zufrieden. Aber ich bin auch Realist und weiß: ein Leben, das mich glücklich machen würde, kann ich nicht haben. Manches geht generell nicht wie nicht oder kaum arbeiten und einen Butler haben, der mich von den nervigen Alltagspflichten befreit. Dafür müsste ich schon ein Millionärssohn sein, dessen Eltern ihn am Reichtum teilhaben lassen, ohne dass er was für sie oder ihre Firma macht. Und für lockere Bettgeschichten bin ich einfach beim Aussehen zu sehr bestraft, größer werden oder eine andere Schädelform bekommen ist nicht drin.
Was mir wichtiger ist, ist eine direkte Folge von Eigenschaften, die ich nicht ändern kann. Freiwilligkeit liegt hier nur auf den ersten Blick vor. Auf den zweiten nicht mehr.
Hm... Ja, so einen Butler und nur wenig arbeiten wird wohl eher nicht klappen. Aber was ich eben nicht verstehe: Möchtest du denn konstant weiterhin so unglücklich sein? Kämen kleine ÄNderungen für kleine Verbesserungen nicht in Frage, resp. sind diese irrelevant? Du sprichst davon, dass sich mit all deinen Erfahrungen/Bedingungen etc nichts verbessern lässt, aber gleichzeitig scheinst du die aktuelle Situation nicht akzeptieren zu können. Sonst würde sie dich nicht belasten, oder?

Ich habe einen 50-jährigen Bekannten, der leider im Rollstuhl sitzt. Mit ca. 20 beging er eine Dummheit und ist seither im Rollstuhl. Sein ganzer Oberkörper ist deformiert, er hat häufig Ausschläge/Pickel etc am Gesicht und auch sonst viele Probleme. Trotz all dem hat er eine Arbeit gefunden, ist seit ein paar Jahren mit einer Fussgängerin zusammen und lebt sein Leben so gut es ihm möglich ist in vollen Zügen. Ich habe ihn noch nie traurig erlebt, er hat einfach ein Gesicht, das nur am lächeln/lachen ist. Er lädt Leute zum Essen ein, geht an Fussballmatchs, geht mehrere Monate reisen etc. Trotz all seiner Hindernisse hat er sich davon nicht runterziehen lassen sondern blickt mit viel Zuversicht in die Zukunft. Einige seiner Rollstuhlfreunde haben dies leider nicht geschafft und sind generell recht pessimistisch eingestellt, einige wenige haben sich leider auch das Leben genommen.
Seit ich ihn kenne hat der Begriffe "ich kann nicht" für mich einfach eine neue Bedeutung bekommen. Und wenn ICH "ich kann nicht" sage, meine ich meist eher "ich will nicht". Wie gesagt, ich will dir deine schlechten Erfahrungen nicht absprechen, aber ich finde einfach, dass sich einige deiner Begründungen nicht mit "ich kann nicht" sondern mit "ich will nicht" beantworten lassen müssten.

Wie wäre es denn, wenn du deine Game Freunde nächstens Mal zu dir nach Hause einlädst? Wo trefft ihr euch sonst? Oder zum Geburtstag? Organisiere ein paar Pizzas, ihr könnt ja auch gamen und macht euch einen schönen Abend. Vielleicht kommt der nächste dann auf die Idee, euch alle zu seinem Geburtstag einzuladen etc.
Oder sind diese Leute nur online???
Das wenige, was mir möglich wäre, wäre in der Gesamtbilanz ein Draufzahlgeschäft.

Ist den dieser Rollstuhlfahrer wirklich so glücklich? Oder tut er vllt. nur so, weil er niemanden mit seinen Problemen zur Last fallen will und wenn es keiner merkt, weint er? Oder einen Imageverlust befürchtet, wenn er sagen würde, wie es ihm wirklich geht? Leid ist ja nicht sexy.

"Wie gesagt, ich will dir deine schlechten Erfahrungen nicht absprechen, aber ich finde einfach, dass sich einige deiner Begründungen nicht mit "ich kann nicht" sondern mit "ich will nicht" beantworten lassen müssten." Ich finde, man sollte auch auf die Wirtschaftlichkeit und Sinnhaftigkeit achten. Rein technisch gesehen wäre es etwa möglich, von DE in die USA ohne Flieger zu kommen. Aber wegen der extrem langen Reisezeit per Zug und Schiff wäre für mich der Flieger für eine Reise in die USA alternativlos. Es gibt auch einen Weg, sicher im Lotto zu gewinnen: einfach Scheine mit allen möglichen Kombinationen abgeben. Wäre automatisiert online kein Problem. Ist aber nicht wirtschaftlich, kostet deutlich mehr als im Jackpot ist. Ich finde auch, ein AB darf seine Weltanschauung und Ideale behalten und soll diese nicht aufgeben müssen, selbst wenn er als ein seelenloser, beliebiger Mainstream-Mensch vllt. um 5 % mehr Chancen hat.

Wir treffen uns an öffentlichen Orten. Ist allen am liebsten. Geburtstage feiert keiner. Will auch keiner. Größere Gruppen mag keiner und wegen der Entfernungen wäre ein größeres Treffen auch schwer. Aber das, was ich noch suche, bietet mir dieses Umfeld ja nicht: in Discos gehen, Freibad gehen und über Nicht-IT-Sachthemen reden. Moderne Spiele haben oft keinen LAN-Modus mehr (wurden oft von Raubkopierern benutzt, um mittels LAN-Emulatoren gratis online zu spielen). Wir sind auch viele Nur-SP-Zocker.
NBUC hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 22:29
Wenn es keine generelle Ansprechangst ist, dann lässt sich das auch nur mit Gesprächen mit der Zielgruppe üben. Und da haben wir das Problem, dass diese "Übungsgruppe" sich mangels Attraktivität des "Üben wollenden" dem sperrt.
Was hilft es, wenn ich mit der Mutter ein nettes Gespräch führe, aber die Tochter, um die es ginge, da ganz und gar andere Vorstellung zu hat.
Genau das meine ich, wenn ich sage, dass ein Üben mit beliebigen Fremden für den "Ernstfall" nicht hilft.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

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Re: Onlinedating - Keine Antworten

Beitrag von Hoppala » Freitag 14. Februar 2020, 23:44

LonesomeCoder hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 23:20
NBUC hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 22:29
Wenn es keine generelle Ansprechangst ist, dann lässt sich das auch nur mit Gesprächen mit der Zielgruppe üben. Und da haben wir das Problem, dass diese "Übungsgruppe" sich mangels Attraktivität des "Üben wollenden" dem sperrt.
Was hilft es, wenn ich mit der Mutter ein nettes Gespräch führe, aber die Tochter, um die es ginge, da ganz und gar andere Vorstellung zu hat.
Genau das meine ich, wenn ich sage, dass ein Üben mit beliebigen Fremden für den "Ernstfall" nicht hilft.
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Re: Onlinedating - Keine Antworten

Beitrag von Hanuta » Samstag 15. Februar 2020, 00:21

inVinoVeritas hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 17:39
Nein, aber wenn jemand einem anderen User offensichtlichen Unsinn erzählt, mit der Motivation einfach nur mal "gegen den Konsens" zu sein, dann erwarte bitte nicht dass es da keinen vehementen Widerspruch gibt.
Ich finde das schon skandalös, dass einem scheinbar selbst nicht auffällt wie dumm das eigentlich ist.
"Gegen den Strom sein, weil es ja langweilig ist, wenn jeder die selbe Meinung hat". Da leihe ich mir doch lieber mal den Hammer :hammer: .
Hört ihr euch eigentlich mal selbst reden?
Hier im Forum wird dafür sicherlich noch Platz geboten, aber ich glaube kaum, dass man mit solch einer Aussage im realen Leben Applaus erntet oder sich wenigstens keine Feinde macht.
NBUC hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 22:29
Wenn es keine generelle Ansprechangst ist, dann lässt sich das auch nur mit Gesprächen mit der Zielgruppe üben. Und da haben wir das Problem, dass diese "Übungsgruppe" sich mangels Attraktivität des "Üben wollenden" dem sperrt.
Was hilft es, wenn ich mit der Mutter ein nettes Gespräch führe, aber die Tochter, um die es ginge, da ganz und gar andere Vorstellung zu hat.
Dafür gibt es eine simple Lösung. Man redet einfach öfters mit Leuten, die einem gefallen ;)
Ich gebe dir recht, dass dies wahrscheinlich nicht so oft vorkommt, wenn man seine Freizeit nur Zuhause verbringt, aber wenn man die diversen Möglichkeiten nutzt, um andere Menschen kennenzulernen, dann wird man auch die Gelegenheit haben mit vielen Frauen zu sprechen, die man selbst attraktiv genug findet. Da wäre dann natürlich die Hürde, dass man sich auch traut, aber irgendwo wird man immer anfangen müssen.
Man sollte Ablehnungen daher schon in die Kalkulation miteinbeziehen.

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