Autoverrückt

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Gilbert
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Re: Autoverrückt

Beitrag von Gilbert » Mittwoch 26. Juni 2019, 09:15

marwie hat geschrieben:
Mittwoch 26. Juni 2019, 01:16
Ja irgendwie erreicht man sein ziel wohl schon, aber die Frage ist, wie sicher und wie viel Spass das noch macht... So ein Trabant schafft ja nicht mal 120km/h und bergauf kann man damit wohl nicht mal ein Traktor sicher überholen...
.....das stimmt sicher und irgendwie ist das Ganze in puncto Ausstattung und Sicherheit auch schon lange nicht mehr zeitgemäß. Dennoch fühlte ich mich im Trabant recht sicher. Sein Fahrverhalten im Winter bei verschneiten sowie eisigen Straßen war aufgrund des geringen Fahrzeuggewichts und des Vorderantriebs besonders in bergigen Regionen sehr von Vorteil.
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.
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Kalypso
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Re: Autoverrückt

Beitrag von Kalypso » Mittwoch 26. Juni 2019, 09:30

Gilbert hat geschrieben:
Mittwoch 26. Juni 2019, 09:15
Dennoch fühlte ich mich im Trabant recht sicher. Sein Fahrverhalten im Winter bei verschneiten sowie eisigen Straßen war aufgrund des geringen Fahrzeuggewichts und des Vorderantriebs besonders in bergigen Regionen sehr von Vorteil.
Das erinnert mich an meine Zeit in Sachsen. Im Winter, wenn viele Autofahrer echt Probleme mit ihren Fahrzeugen hatten, weil die Straßen frühmorgens weder geräumt, noch gesalzen oder gestreut waren, "pflügten" sich neben den Autos mit Allradantrieb, vor allem Trabis durch den Tiefschnee auf der Straße. Einige davon mit Saisonkennzeichen für die Winterzeit.

Ich habe - trotz Fahrzeug mit Frontantrieb - jeden Tag gebetet, dass ich heil zur Arbeit und wieder zurück komme. :omg:
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Re: Autoverrückt

Beitrag von Automobilist » Mittwoch 26. Juni 2019, 16:42

marwie hat geschrieben:
Mittwoch 26. Juni 2019, 01:16

Ja irgendwie erreicht man sein ziel wohl schon, aber die Frage ist, wie sicher und wie viel Spass das noch macht... So ein Trabant schafft ja nicht mal 120km/h und bergauf kann man damit wohl nicht mal ein Traktor sicher überholen...
Ne, möchte schon ein Auto haben, mit dem man auch Bergauf genügend Leistung hat zum überholen und allrad Antrieb sollte auch sein. Hab mittlerweile auch mal die 230PS Variante getestet, das ist immer noch mehr als genug für mich, als nächstes kommt die 150PS Variante (bei ca 1500kg Leergewicht) dran, mal schauen, ob das auch noch Spass macht oder ob die Motorisierung eher zäh ist wie oftmals berichtet wird...
Du bist noch niemals Trabant gefahren - stimmts ? Du würdest Dich wundern, wie quirlig der Zweitakter ist - und an der Ampel kann man so manchem Wagen die Rücklichter zeigen. Höchstgeschwindigkeiten bringen nicht viel...in der Schweiz ist 120 auf Autobahnen ohnehin das Maximum; Contraventionen nicht von Pappe...und das ist beinahe überall so.
Ich behaupte : fährst Du mit einem Wagen Deiner Wahl von z.B. Ulm ab, Fahrziel Burgas, BG, ich im Trabant, dann würde es mich sehr wundern, wenn Du auf die gesamte Strecke eine Stunde schneller wärst. Dafür gibt es einfach zu viele Ortsdurchfahrten, Bahnübergänge, Ampeln, Traktoren und nicht zu vergessen : Schlaglöcher. Ich habe es schon mit verschiedenen Wagen ausprobiert, auch nach London oder Birmingham - der größte Unterschied war 1 h 20 Min.
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Re: Autoverrückt

Beitrag von marwie » Samstag 6. Juli 2019, 16:47

Nein, bin noch kein Trabant gefahren, aber ein Auto mit 2 Takt Motor und so wenig Leistung würd ich jedenfalls nie besitzen wollen :-)

Es ist so wie befürchtet, die 150PS Version ist tatsächlich zu träge, da bleibt nix anderes übrig als die 230PS Version, auch wenn es eher ein Spritschlucker ist :-) (Durchschnittsverbrauch von 10 - 12 L) Aber ich bin ja auch bekennender Autoverrückter, da ist das nicht das wichtigste Kriterium :-)

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Re: Autoverrückt

Beitrag von calcetto » Samstag 6. Juli 2019, 16:52

Bis der noch nicht vorhandene militante Arm von Fridays for Future dir deine Reifen gegen Ziegelsteine tauscht? ;-)

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Re: Autoverrückt

Beitrag von Vidar » Mittwoch 10. Juli 2019, 22:43

Ich mag Autos, als autoverrückt würde ich mich aber nicht bezeichnen.
Das nächste Auto wird wohl elektrisch, mir gefällt aktuell der Jaguar I-Pace, der ist auch noch halbwegs selten. Nur dieses langsame Laden geht mir bei dem auf den Keks. Teslas - die schneller laden - wiederum gibt es hier 'ne Menge, aber designmäßig kann ich mich mit diesen nicht anfreunden. Mal schauen, was da so die nächsten Jahre an Modellen kommt.

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Re: Autoverrückt

Beitrag von Automobilist » Mittwoch 10. Juli 2019, 23:00

Was auch immer kommt - es wird eine Sackgasse bleiben; verordnet von technischen Analphabeten. Elektromobile gab es schon um die Jahrhundertwende; selbst die DRP ist aber davon wieder abgekommen. Es führt zu weit, hier alle Gründe zu erläutern. Batterien sind immer leer, wenn man sie braucht - und die Energie zur Aufladung kommt eben nicht nur aus der Steckdose.

Sozusagen eine Totgeburt im vierten Anlaufe...
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Re: Autoverrückt

Beitrag von Don Rosa » Donnerstag 11. Juli 2019, 09:17

Was schlägst du vor? Holzvergaser oder doch Wasserdampf durch Kohlebefeuerung?
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Re: Autoverrückt

Beitrag von Reinhard » Donnerstag 11. Juli 2019, 09:26

Don Rosa hat geschrieben:
Donnerstag 11. Juli 2019, 09:17
Was schlägst du vor? Holzvergaser oder doch Wasserdampf durch Kohlebefeuerung?
Elektrische Oberleitung? :gruebel:
Mag ja sein, dass jeder seines Glückes Schmied ist.

Aber dabei sollte nicht vergessen werden, dass manche von Haus aus eine komplette Werkstatt mitbekommen, und andere nur einen Hammer und nicht mal einen Amboss.

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Re: Autoverrückt

Beitrag von Vidar » Donnerstag 11. Juli 2019, 11:36

Das der Umstieg auf Elektromobilität nicht die Lösung schlechthin, dem würde ich zustimmen... Von der Reichweiten- und auch Herstellungsproblematik abgesehen:
Habe neulich einen Artikl der ZEIT gelesen, dass der Preis pro kWh an deutschen Tankstellen 30 bis 59 Cent beträgt. Das ist verrückt, wenn jetzt wirklich ein Großteil der Menschen mit E-Autos unterwegs wäre und Deutschland sich zugleich mehr oder weniger deelektrifiziert (Abschaltung der witterungsunabhängigen Grundlast), immerhin müssen jetzt ja schon ständig französische AKWs und polnische Kohlekraftwerke einspringen... kostet das dann irgendwann zwei Euro pro kWh? Na da wird das ein teurer Spaß bei Autos mit 20 kWh/100 km :D
Die Strompreisproblematik habe ich hier allerdings nicht. Man fährt mit dem Tesla hier für umgerechnet 1.60€ die 100 km (laut der ZEIT in Deutschland also wohl bereits jetzt für 4.80€ bis 9.50€).

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Re: Autoverrückt

Beitrag von Automobilist » Donnerstag 11. Juli 2019, 11:47

Man darf nicht nur Preise für KW/h ansetzen...Batterien haben nicht das ewige Leben; müssen sie ausgewechselt werden, so wird es richtig teuer. Das " Umweltargument " zieht nicht; die Schadstoffe bei Herstellung von Batterien sind nicht von Pappe.

D wendet, wie immer, das " St. Florian - Prinzip " an : Oh heiliger Florian, beschütze mein Haus, zünd andere an...

Oder es ist nur eine weitere Variante von : " Wie verdienen wir noch mehr ? "

Früher hat man billigen Nachstrom genutzt, um die Batterien zu laden - aber selbst so lohnt es nicht.

Umwelt schützen heißt : Vorhandenes nutzen - anstatt um das goldene Kalb herumzutanzen und nach noch mehr bedrucktem Papier zu jagen. ( Gelegentlich muß man argumentieren wie Agrippa von Nettesheim...)
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Re: Autoverrückt

Beitrag von LazyEyeOzzy » Freitag 12. Juli 2019, 13:14

Ich bin auch ziemlich Auto verrückt und des öfteren am Nürburgring(früher auch ab und zu als Streckenposten).
Nur die Entwicklung der letzten Jahre vermiest mir gehörig den Spaß an Autos.
Ich fahre jeden Tag mit dem Auto zur Arbeit (öpnv braucht 2 1/2h Auto 45min) und bin deswegen drauf angewiesen.
Jetzt ist mein Mondeo leider kaputt gegangen und ich brauchte was neues.
Es ist wirklich sehr viel schwieriger geworden ein gutes gebrauchtes Auto zu finden wenn man eine Händler-Garantie haben will.
Bei den Händlern gibt es fast nur noch Autos ab 14k aufwärts.
Man wird fast gezwungen Neufahrzeuge zu kaufen.
Elektroautos können zwar Spaß machen aber die finde ich einfach noch unpraktisch.
Die Ladezeiten sind sehr lang, im Winter geht die Reichweite in die Knie wenn es kalt ist, bei unfällen sind die Akkus extrem Brandgefährlich und die Preise.... naja, aber das ist wohl ein anderes Thema :D

Mein erstes Auto hatte ich mit 21 glaube ich und momentan fahre ich eine Mercedes E-Klasse W211.

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Re: Autoverrückt

Beitrag von Automobilist » Freitag 12. Juli 2019, 13:42

LazyEyeOzzy hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 13:14

Jetzt ist mein Mondeo leider kaputt gegangen und ich brauchte was neues.Wie wäre es mit Reparieren ?
Es ist wirklich sehr viel schwieriger geworden ein gutes gebrauchtes Auto zu finden wenn man eine Händler-Garantie haben will.
Bei den Händlern gibt es fast nur noch Autos ab 14k aufwärts.Die " Garantie " ist meist nichts wert; dafür gäbe ich keinen Sechser.
Man wird fast gezwungen Neufahrzeuge zu kaufen.Garantiert nicht...schenken lassen ( oder kleinen Obolus entrichten als " Dankeschön ", reparieren und lange Zeit fahren. Für fast umsonst.
Elektroautos können zwar Spaß machen aber die finde ich einfach noch unpraktisch.
Die Ladezeiten sind sehr lang, im Winter geht die Reichweite in die Knie wenn es kalt ist, bei unfällen sind die Akkus extrem Brandgefährlich und die Preise.... naja, aber das ist wohl ein anderes Thema :D Und da Elektromotoren - anders als Kühlwasser - keinen Wärmetauscher speisen können, kann es in der Tat...kalt werden.

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Re: Autoverrückt

Beitrag von LazyEyeOzzy » Freitag 12. Juli 2019, 14:48

Automobilist hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 13:42
LazyEyeOzzy hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 13:14

Jetzt ist mein Mondeo leider kaputt gegangen und ich brauchte was neues.Wie wäre es mit Reparieren ?
Es ist wirklich sehr viel schwieriger geworden ein gutes gebrauchtes Auto zu finden wenn man eine Händler-Garantie haben will.
Bei den Händlern gibt es fast nur noch Autos ab 14k aufwärts.Die " Garantie " ist meist nichts wert; dafür gäbe ich keinen Sechser.
Man wird fast gezwungen Neufahrzeuge zu kaufen.Garantiert nicht...schenken lassen ( oder kleinen Obolus entrichten als " Dankeschön ", reparieren und lange Zeit fahren. Für fast umsonst.
Elektroautos können zwar Spaß machen aber die finde ich einfach noch unpraktisch.
Die Ladezeiten sind sehr lang, im Winter geht die Reichweite in die Knie wenn es kalt ist, bei unfällen sind die Akkus extrem Brandgefährlich und die Preise.... naja, aber das ist wohl ein anderes Thema :D Und da Elektromotoren - anders als Kühlwasser - keinen Wärmetauscher speisen können, kann es in der Tat...kalt werden.

Mein erstes Auto hatte ich mit 21 glaube ich und momentan fahre ich eine Mercedes E-Klasse W211.
Reparieren wäre ein Fass ohne Boden gewesen, ich hab vorher schon viel machen lassen aber das wurde mir zu teuer weil immer was neues kaputt war. Nach 290tkm ist das halt nun mal so.

Mir wäre ein Händler einfach lieber gewesen weil mir das einfach etwas "sicherer" erscheint. Ich weiß dass man da mehr bezahlt aber naja, ich hab jetzt auch über Privat gekauft.

"Garantiert nicht...schenken lassen ( oder kleinen Obolus entrichten als " Dankeschön ", reparieren und lange Zeit fahren. Für fast umsonst." was meintest du damit?

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Re: Autoverrückt

Beitrag von schmog » Freitag 12. Juli 2019, 14:52

LazyEyeOzzy hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 13:14
Ich bin auch ziemlich Auto verrückt und des öfteren am Nürburgring(früher auch ab und zu als Streckenposten).
Nur die Entwicklung der letzten Jahre vermiest mir gehörig den Spaß an Autos.
Erstaunt nicht, es hat von Jahr zu Jahr immer mehr ....

Das sehe ich als jahrelanger, lärmgeplagter Nichtautofahrer Strassenanwohner anders!?
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Re: Autoverrückt

Beitrag von Kalypso » Freitag 12. Juli 2019, 16:45

Ich habe heute einen VW T1 in einer halboffenen Scheune gesehen. Er war in einem bemitleidenswerten Zustand und am liebsten hätte ich ihn mitgenommen.
Wie kann man einen T1 haben und ihn so der Witterung aussetzen und verfallen lassen? :omg: :sadwoman:
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Re: Autoverrückt

Beitrag von NeC » Freitag 12. Juli 2019, 17:45

Ich bin alles andere als autoverrückt und sehe die Dinger als mitunter praktische Gebrauchsgegenstände.
Bin wahrscheinlich deshalb sowas von falsch hier im Thread... :lach:


Ich mische mich auch nur deswegen ein:
Vidar hat geschrieben:
Donnerstag 11. Juli 2019, 11:36
Das der Umstieg auf Elektromobilität nicht die Lösung schlechthin, dem würde ich zustimmen...
Automobilist hat geschrieben:
Mittwoch 10. Juli 2019, 23:00
Was auch immer kommt - es wird eine Sackgasse bleiben; verordnet von technischen Analphabeten. Elektromobile gab es schon um die Jahrhundertwende; selbst die DRP ist aber davon wieder abgekommen.
Meiner Meinung nach seht ihr das zu kurzfristig.

Auf lange Sicht muss ein massentaugliches individuelles Verkehrsmittel her, das nicht auf den Verbrauch von fossilen Rohstoffen setzt.
Seitdem Tesla den Markt ein wenig aufgemischt hat, gibt es zumindest ernstzunehmende und teilweise sogar schon sinnvolle Entwicklungen in dem Bereich (z.B. Lieferfahrzeuge für Paketdienste). Für die Masse taugt das alles bisher nicht, und für Liebhaber des Verbrennungsmotors bzw. historischer Automobile wird es wohl nie etwas sein. Aber es ist wichtig, dass man weiter am Thema forscht und entwickelt.

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Re: Autoverrückt

Beitrag von Mit müden Augen » Freitag 12. Juli 2019, 17:56

NeC hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 17:45
Aber es ist wichtig, dass man weiter am Thema forscht und entwickelt.
ohne dabei zu vergessen dass der Strom nicht einfach aus der Steckdose kommt sondern auch irgendwie produziert (und nebenbei transportiert und ggf gespeichert) werden muss.
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Re: Autoverrückt

Beitrag von Automobilist » Freitag 12. Juli 2019, 18:57

Mit müden Augen hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 17:56
ohne dabei zu vergessen dass der Strom nicht einfach aus der Steckdose kommt sondern auch irgendwie produziert (und nebenbei transportiert und ggf gespeichert) werden muss.
Keine Sorge; der Strom kommt aus französischen Atomkraftwerken.
NeC hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 17:45

Seitdem Tesla den Markt ein wenig aufgemischt hat, gibt es zumindest ernstzunehmende und teilweise sogar schon sinnvolle Entwicklungen in dem Bereich (z.B. Lieferfahrzeuge für Paketdienste).
Gibt es seit der Jahrhundertwende - die Reichweiten für reine Elektrowagen haben sich seit den Zeiten von Bergmann, Hansa - Lloyd, Detroit - Electric auch kaum verändert. Im Westen nichts Neues.
Kalypso hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 16:45
Ich habe heute einen VW T1 in einer halboffenen Scheune gesehen. Er war in einem bemitleidenswerten Zustand und am liebsten hätte ich ihn mitgenommen.
Wie kann man einen T1 haben und ihn so der Witterung aussetzen und verfallen lassen? :omg: :sadwoman:

Ich würde mir keine Mühe geben, ein solches Fahrzeug wieder auf die Räder zu stellen. Die ganze Auslegung ist falsch; der Motor hinten im Laderaum ist geradezu idiotisch, weil ein Transporter - transportieren soll. Zugänglichkeit der Maschine ? Schwamm drüber...ich habe die Nachfolger noch jahrelang im praktischen Einsatz gefahren; ich weine diesen Dingern keine Träne nach. Da wird das Kupplungsseil zum Verschleißteil...mehr als 20.000 Km hat es nie gehalten.
Richtig entworfen war als damaliger Mitbewerber z.B. der Goliath Express 1100 oder DKW 3 = 6 Bus. Die Ideallösung für einen Transporter dieser Größe stammt - aus der DDR und heißt Barkas B 1000. Auch die Renault Estafette war sehr variabel - und man kommt an den Motor sehr gut heran. ( Geht aber ausgesprochen selten kaputt; stammt ja vom R 4, R 6 oder R 12, dann Motortyp 810. Langlebig und außergewöhnlich robust - da kann der Luftkocher und " Ventileverbrenner " von " VW " nicht mit ! )
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Re: Autoverrückt

Beitrag von LazyEyeOzzy » Freitag 12. Juli 2019, 19:07

NeC hat geschrieben:
Freitag 12. Juli 2019, 17:45
Ich bin alles andere als autoverrückt und sehe die Dinger als mitunter praktische Gebrauchsgegenstände.
Bin wahrscheinlich deshalb sowas von falsch hier im Thread... :lach:


Ich mische mich auch nur deswegen ein:
Vidar hat geschrieben:
Donnerstag 11. Juli 2019, 11:36
Das der Umstieg auf Elektromobilität nicht die Lösung schlechthin, dem würde ich zustimmen...
Automobilist hat geschrieben:
Mittwoch 10. Juli 2019, 23:00
Was auch immer kommt - es wird eine Sackgasse bleiben; verordnet von technischen Analphabeten. Elektromobile gab es schon um die Jahrhundertwende; selbst die DRP ist aber davon wieder abgekommen.
Meiner Meinung nach seht ihr das zu kurzfristig.

Auf lange Sicht muss ein massentaugliches individuelles Verkehrsmittel her, das nicht auf den Verbrauch von fossilen Rohstoffen setzt.
Seitdem Tesla den Markt ein wenig aufgemischt hat, gibt es zumindest ernstzunehmende und teilweise sogar schon sinnvolle Entwicklungen in dem Bereich (z.B. Lieferfahrzeuge für Paketdienste). Für die Masse taugt das alles bisher nicht, und für Liebhaber des Verbrennungsmotors bzw. historischer Automobile wird es wohl nie etwas sein. Aber es ist wichtig, dass man weiter am Thema forscht und entwickelt.
Das Problem ist meiner Meinung nach dass es einfach noch nicht praktikabel genug für den Alltag ist. Ich sehe ein dass es eine Alternative zum klassischen Verbrennungsmotor geben muss aber die E-Autos sind der falsche Weg. Die Paketdienste gibt es zwar aber die Fahrer sind alles andere als zufrieden weil die Akkus wohl teilweise nicht lang genug halten. Ich könnte zb. auch kein E-Auto laden, weil ich in der Stadt wohne und keine eigene Garage mit Strom habe und in der Umgebung kenne ich nur einen Parkplatz für solche Fälle bei einem Supermarkt. Ich befürchte auch dass die Akkus so vermarktet werden wie die klingen beim Rasierer dass man nur die teuren Original Akkus vom Hersteller passen werden.

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