Serien-Süchtiger sucht Seelenverwandte...

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Axolotl
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Re: Serien-Süchtiger sucht Seelenverwandte...

Beitrag von Axolotl » Donnerstag 23. Mai 2019, 10:33

SciFiGirl hat geschrieben:
Donnerstag 23. Mai 2019, 07:55
[+] GoT
Naja, also, auf die Foren gebe ich nichts und auf das Rumgebrülle dort schon auch nicht. Wenn ich da solche Kommentare lese - und ich habe da auch so einiges gelesen, wie die eines "Fans" der meinte, also, wieso die Dotraki am Ende so gewalttätig waren, das fände er völlig jenseits deren Charakters. Dann geht es bei mir nur noch so: :gruebel: Oder solche Kommentare wie: Jon hat eine unbewaffnete Frau getötet. Das geht gar nicht. ??? Ja, Buhu, die Frau hat gerade ein Massaker angerichtet und angekündigt, dass sie das in ganz Westeros so machen wird. Oder so Kommentare wie: Daenerys ist so eine Liebe Frau gewesen, das passt gar nicht zu der. ??? Jepp, sie hat die Sklaven befreit, sogar die in die Freiheit gezwungen, die das erklärtermaßen gar nicht wollten - und wie hat sie das gemacht? Gaaanz friedlich??? Mal abgesehen davon, dass sie Tyrion wieder und wieder und wieder mit dem Tode bedroht hat. Also, ja, eine gaaanz liebe Frau. :mrgreen:
Weißt du, nur weil einige Leute laut Brüllen heißt das nicht, dass niemand zufrieden gewesen wäre. Ich kenne einige Leute, die es auch verfolgt haben und die waren zufrieden. Nur brüllen die eben nicht in Foren herum und unterschreiben Petitionen :lol:
Niemand beschwert sich wegen dieser Lapalien. Und niemand hat die Serie zur Religion erklärt. Viel mehr beschwert man sich, und das zu recht, darüber dass Staffel acht quasi alles was vorher gezeigt wurde irgendwie komplett negiert, dass man kurz vor dem Ende neue Handlungsstränge aufbaut, dass die Staffel in sich geschlossen inkohärent und widersprüchlich ist, sowie dass vorher wichtige Hauptcharaktere nur noch Nebenchraktere sind.
[+] GoT Ende
Ich will mal nur daran erinnern, dass Jon faktisch zur wichtigste Person aufgebaut wurde. Er wurde von Melissandre zum Azor Ahai erklärt, dafür sogar von den Toten wiedererweckt. Seine ganze Rolle in der achten Staffel beschränkt sich darauf zu verheimlichen, dass er Aegon Targaryen ist. Dann erzählt er es in Winterfell seinen "Geschwistern" und die erzählen es promt Varys und Tyrion. Als Jon aber wegen dem Mord an Danaerys verurteilt werden soll, halten alle die Klappe? :gruebel: Selbst sein bester Freund Sam, Sansa die geschworen hatte ihm zu folgen? Tyrion, der mit Danaerys wegen dm Angriff auf Kings Landing gebrochen hatte? Und warum beugen sich alle dem Willen von Grey Worm, der in der nächsten Szene aufbricht um die Welt zu erobern?

Und dann machen sie Bran zum König. Der noch ein paar Episoden vorher sagt, er sei ja gar nicht mehr Bran. Und dass das frie Volk wiedr nach Norden geht macht mal so total gar keinen Sinn. Denn was ist im Norden noch? Richtig, nichts! Denn der Night King hat auf seinem Weg alles getötet. Menschen, Tiere...jo das wird lustig wie da oben alle verhungern. Und dann haben wir noch Cersei. Ihre Rolle als böse Königin beschränkt sich auf vielleicht 20 Sätze und ein paar Szenen wo sie auf irgendwas herabguckt. Wahnsinn :good:

Die Wahrheit ist, dass der eigentliche Oberbösewicht Bran ist. Denn wie sagt er zu Tyrion, als dieser im antrug König zu werden? "Wäre ich sonst hier?"
Das ist alles so derber Quatsch, da wundert es dich dass die Leute sich beschweren? Nun gut, es wundert mich eher weniger. Merkwürdigerweise finden sich neuerdings immer mehr Leute die selbst den Größen Mist super toll finden. Egal wie poft man ihnen vor Augen hält, dass das alles Humbug und Schwachsinn ist.
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Re: Serien-Süchtiger sucht Seelenverwandte...

Beitrag von Vidar » Donnerstag 23. Mai 2019, 12:10

Ob nun die Mehrheit GoT Season 8 gut oder schlecht findet? Schauen wir doch mal bei IMDB vorbei.
https://www.imdb.com/title/tt0944947/ep ... t_eps_sn_8
Die Ratings sprechen Bände.

Bei der ersten Epiusode der aktuellen Staffel waren die Erwartungen ja nicht so, dass die Handlung groß Fahrrt aufnimmt, da war das "Come together" nach 8 Jahren ja ganz nett. Die zweite, ruhige Episode hat in meinen Augen dann sehr gut auf die bevorstehende Schlacht vorbereitet und die Nacht zuvor eindrucksvoll dargestellt. Mir gefiel sie von dieser Staffel am besten. Aber Folgen 3-6 sind doch einfach nur noch crap. Allein schon, dass man die riesigen Sprünge im zeitlichen Verlauf nur noch total abrupt hinklatscht. :lol:

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Re: Serien-Süchtiger sucht Seelenverwandte...

Beitrag von Einsamer Igel » Donnerstag 23. Mai 2019, 12:40

Axolotl hat geschrieben:
Donnerstag 23. Mai 2019, 10:33
[+] GoT Ende
Und dass das frie Volk wiedr nach Norden geht macht mal so total gar keinen Sinn. Denn was ist im Norden noch? Richtig, nichts! Denn der Night King hat auf seinem Weg alles getötet. Menschen, Tiere...jo das wird lustig wie da oben alle verhungern.
[+] GoT Ende
Tiere auch? Ist dir der grüne Grashalm aufgefallen, der aus dem Schnee schaute, als das freie Volk die Mauer hinter sich ließ? Es wird Frühling. Und war es Tormund Riesentod, der beim Abschied in Folge 4 zu Jon sagte, dass er noch das Ende des Winters abwarte und dann sein Volk wieder nach Norden führt? Ich denke, diese Menschen sind es gewohnt, in widrigen Verhältnissen zu überleben. Ich würde daher nicht unbedingt sagen, dass sie ins Nichts gehen und zwangsläufig verhungern müssen.
Stell dir vor es geht und keiner kriegts hin. (Wolfgang Neuss)
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Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muss sich vorwärts bewegen,
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Re: Serien-Süchtiger sucht Seelenverwandte...

Beitrag von Nonkonformist » Donnerstag 23. Mai 2019, 12:46

Axolotl hat geschrieben:
Donnerstag 23. Mai 2019, 10:33
Niemand beschwert sich wegen dieser Lapalien. Und niemand hat die Serie zur Religion erklärt. Viel mehr beschwert man sich, und das zu recht, darüber dass Staffel acht quasi alles was vorher gezeigt wurde irgendwie komplett negiert, dass man kurz vor dem Ende neue Handlungsstränge aufbaut, dass die Staffel in sich geschlossen inkohärent und widersprüchlich ist, sowie dass vorher wichtige Hauptcharaktere nur noch Nebenchraktere sind.
[+] GoT
War das aber nicht sinn der sache.
Der Thron würde vernichtet.
Kaum zufall.
Alle die sich drauf hinsetzten wollten sind gestorben.
Auch wohl kaum zufall.
Ich denke das es sehr gewollt war, das dies kein Hero's Journey geschichte war.
Deswegen hat man Bran auch nicht zum helden mutiert.
Ein redemption arc für Jamie?
Wieso, gibt es im realen leben auch nicht.
Die meisten menschen wiederholen deren fehler auf ewig.
Der ganze punkt war, meiner einschätzung nach, das GoT ein parabel über macht war.
Und über Fake News, und propaganda.
Das es nur wichtig war das nicht noch mal so ein held den Tron besteigt.
Rechtmäßiger sohn Reagars? - Unwichtig
Prophezeiung? - Unwichtig.
What's good for the realm.
Das war hauptsache.
Alles ander ist nebensache.
Das sehe ich als zentrales thema der geschichte.

Ich denke nur, dass das ganze zu holperig erzählt würde.
I Yam What I Yam & Dats What I Yam - (Popeye the Sailorman.)

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Re: Serien-Süchtiger sucht Seelenverwandte...

Beitrag von Vidar » Donnerstag 23. Mai 2019, 16:59

Einsamer Igel hat geschrieben:
Donnerstag 23. Mai 2019, 12:40
[+] GoT Ende
Tiere auch? Ist dir der grüne Grashalm aufgefallen, der aus dem Schnee schaute, als das freie Volk die Mauer hinter sich ließ? Es wird Frühling. Und war es Tormund Riesentod, der beim Abschied in Folge 4 zu Jon sagte, dass er noch das Ende des Winters abwarte und dann sein Volk wieder nach Norden führt? Ich denke, diese Menschen sind es gewohnt, in widrigen Verhältnissen zu überleben. Ich würde daher nicht unbedingt sagen, dass sie ins Nichts gehen und zwangsläufig verhungern müssen.
Das letzte Buch wird, falls es je mal erscheinen wird, den Titel "A Dream of Spring" tragen, daher passt zumindest dies ja. Da selbst das sechste Buch aber noch nicht fertig ist, seit 8-9 Jahren daran geschrieben wird (2012 hatte er laut eigener Aussage die ersten 100 Seiten fertig) und der Mann demnächst 71 wird, würde ich darauf nicht allzu viel Kohle setzen.

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Re: Serien-Süchtiger sucht Seelenverwandte...

Beitrag von Axolotl » Donnerstag 23. Mai 2019, 18:07

Einsamer Igel hat geschrieben:
Donnerstag 23. Mai 2019, 12:40
[+] GoT Ende
Tiere auch? Ist dir der grüne Grashalm aufgefallen, der aus dem Schnee schaute, als das freie Volk die Mauer hinter sich ließ? Es wird Frühling. Und war es Tormund Riesentod, der beim Abschied in Folge 4 zu Jon sagte, dass er noch das Ende des Winters abwarte und dann sein Volk wieder nach Norden führt? Ich denke, diese Menschen sind es gewohnt, in widrigen Verhältnissen zu überleben. Ich würde daher nicht unbedingt sagen, dass sie ins Nichts gehen und zwangsläufig verhungern müssen.
[+] GoT Ende
Ich gehe einfach davon aus. Denn sowohl in der Serie als auch in den Büchern können und werden Tiere wiederbelebt. Ob die nun gezielt getötet werden, oder einfach Opfer sind, kann ich nicht sagen. Fakt ist, dass bei einem taigaartigen Gebiet, mit kurzen Sommern, die Nahrungsversorgung eher schlecht sein dürfte. Zumal es nördlich der Mauer nur selten schnee- und eisfrei sein dürfte. Ich meine klar, viele Wildlinge wurden vom Night King getötet und als Untote wiederbelebt. Aber ganz zweifellos wurden viele Siedlungen auch zerstört. Und dann frage ich mich noch, wie viele von Tormunds Leuten sind denn Experten für Nahrungsanbau. Es wird schon Gründe haben, warum immer wieder welche versuchen hinter die Mauer zu gelangen und wieso Mance Ryder sogar einen Feldzug nach Süden anführt. Und da war er ja nicht mal der Erste.
Nonkonformist hat geschrieben:
Donnerstag 23. Mai 2019, 12:46
[+] GoT
War das aber nicht sinn der sache.
Der Thron würde vernichtet.
Kaum zufall.
Alle die sich drauf hinsetzten wollten sind gestorben.
Auch wohl kaum zufall.
Ich denke das es sehr gewollt war, das dies kein Hero's Journey geschichte war.
Deswegen hat man Bran auch nicht zum helden mutiert.
Ein redemption arc für Jamie?
Wieso, gibt es im realen leben auch nicht.
Die meisten menschen wiederholen deren fehler auf ewig.
Der ganze punkt war, meiner einschätzung nach, das GoT ein parabel über macht war.
Und über Fake News, und propaganda.
Das es nur wichtig war das nicht noch mal so ein held den Tron besteigt.
Rechtmäßiger sohn Reagars? - Unwichtig
Prophezeiung? - Unwichtig.
What's good for the realm.
Das war hauptsache.
Alles ander ist nebensache.
Das sehe ich als zentrales thema der geschichte.

Ich denke nur, dass das ganze zu holperig erzählt würde.
[+] GoT
Das macht gar keinen Sinn. Weil eben alles komplett negiert wird. Der Night King als größte Bedrohung, für dessen Zerstörung Jon wiederbelebt wurde? Nur doof, dass Jon gar nichts mit dem Night King am Hut hatte. Cersei wird zur menschlichen Antagonistin aufgebaut, hat aber in der achten Staffel nur eine kleine Nebenrolle. Wozu baut man den Plot auf, wenn man ihn dann nicht verfolgt? Tyrion, vom spitzfindigen und smarten Zwerg, zum Schoßhündchen von Danaerys. Danaerys wird innerhalb von vier Folgen vom Befreier zum Unterdrücker umgebaut. Das passt eben nicht zusammen. Jon? Ja jeder auf Winterfell weiß, dass er Aegon ist, aber niemand hält es für nötig das auch mal zu erwähnen. Immerhin ist er der einzige rechtmäßige Erbe des Eisernen Throns. Danaerys hat eigentlich keinen Anspruch darauf, so lange Jon lebt. Sansa schwört Jon die Treue und will ihn zum König der Seven Kingdoms machen, vor ihrem echten Bruder Bran beugt sie aber nicht das Knie? Und Bran selbst sagt, er ist gar nicht mehr Bran und will nicht herrschen, nur um dann später zu sagen dass er ja sowieso nur aus dem Grund überhaupt in Kings Landin sei? :gruebel: [/quote]
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Re: Serien-Süchtiger sucht Seelenverwandte...

Beitrag von Nonkonformist » Freitag 24. Mai 2019, 09:09

Axolotl hat geschrieben:
Donnerstag 23. Mai 2019, 18:07
[+] GoT
Das macht gar keinen Sinn. Weil eben alles komplett negiert wird. Der Night King als größte Bedrohung, für dessen Zerstörung Jon wiederbelebt wurde? Nur doof, dass Jon gar nichts mit dem Night King am Hut hatte. Cersei wird zur menschlichen Antagonistin aufgebaut, hat aber in der achten Staffel nur eine kleine Nebenrolle. Wozu baut man den Plot auf, wenn man ihn dann nicht verfolgt? Tyrion, vom spitzfindigen und smarten Zwerg, zum Schoßhündchen von Danaerys. Danaerys wird innerhalb von vier Folgen vom Befreier zum Unterdrücker umgebaut. Das passt eben nicht zusammen. Jon? Ja jeder auf Winterfell weiß, dass er Aegon ist, aber niemand hält es für nötig das auch mal zu erwähnen. Immerhin ist er der einzige rechtmäßige Erbe des Eisernen Throns. Danaerys hat eigentlich keinen Anspruch darauf, so lange Jon lebt. Sansa schwört Jon die Treue und will ihn zum König der Seven Kingdoms machen, vor ihrem echten Bruder Bran beugt sie aber nicht das Knie? Und Bran selbst sagt, er ist gar nicht mehr Bran und will nicht herrschen, nur um dann später zu sagen dass er ja sowieso nur aus dem Grund überhaupt in Kings Landin sei? :gruebel:
[/quote]
[+] GoT
Vieles hatte einen grund in der plot - nur nicht der grund, den wir verführt würden zu glauben.
Jon war Rheagars sohn.
Vor allem wichtig um zu zeigen das Robert sein feldzüg wegen eine lüge angefangen hat.
Um zu zeigen wie zerstörerisch fake news ist.
Nicht um Jon zum Aragon 2.0 zu machen.
Die prophezeiungen?
Eher da um, zu zeigen das diejenigen die diese prophezeiungen gemacht haben entweder ahnungslos oder fanatiker waren.
Daenerys war nicht auserwaehlt, nur weil sie nicht verbrennt werden kann.
Jon war nicht auserwählt, weil er aus den tod auferweckt würde.
Das waren red herrings.
Er hat seine rolle gespielt.
Ohne ihm wäre Winterfell ahnungslos runtergegangen.
Ohne ihm hätten die White Walkers gewonnen.
Ohne ihm hätte es keine armee gegeben um ihm auf zu halten.
War es wirklich notwendig das er der Night King auch persönlich tötet?

Daenerys war immer eine creepy fanatikerin.
Mit ein gewisses charisma.
Die serie hat uns diese fanatikerin folgen lassen, wie menschen auch im wirklichkeit charismatische diktatoren folgt.
Was mir angeht waren alle diese frühere Dany-fans die deren töchter Khaleesi genennt haben so blind wie Jon es war.
Dany wollte vom anfang an Westeros zerstörten, und der einzige grund warum sie es nicht sofort tat war, wegen das anderen ihr davon abgehalten haben. Wann es nur an Dany geliegt hätte, hätte sie King's Landing bereits am anfang 7er staffel zerstört.
Das publikum das staunt das Jon immer nur 'You are my queen' sagen kann, und die wahrheit nicht sieht, hat staffeln lang genau so blind das selbse gemacht. Hat sie wirklich die sklaven befreit, oder sích eher eine armee mit fanatikern zusammen gestellt? Eher war sie sehr fähig ihr opportunismis als philantropie aussehen zu lassen. Sie hat sich in Essos eine armee und eine flotte gesammelt, und einmal wenn sie diese hatte, ist sie aus Essos verschwunden ohne sich noch länger zu kümmern. Ist Dario geblieben und Meereen immer noch frei? Wers glaubt wird seelig. Und Daenerys war das alles völlig egal. Astopor, Yunkai, Meereen? Alles nur mitteln zum zweck. Alles was für sie gezählt hat, war, das sie eine flotte, ihre unsullied und die gesammte Dothraki in Westeros führen konnte, egal ob irgendjemanden in Westeros auf sie gewartet hat.
Wollte sie Cersei töten?
So weit ich mich erinnern kann wollte sie King's Landing zerstören egal wer dort König war. Ob jetzt Robert, Joffrey, Tommen oder Cersei. Stannis hätte sie auch nicht am leben gelassen. Und wann sie sich nicht in Jon verliebt hätte, wäre auch er ein könig zuviel gewesen.
Es gab in Daenerys pläne immer nur platz für eine einzige königen in Westros - Daenerys.
Und alle die eine andere meinung waren, waren den tod geweiht.

Azor Ahai.
Stannis hat an den blödsinn geglaubt.
Ist mit vielen an diesen idioterie gestorben.
Melisandre hat drann geglaubt und vielen in der irre geführt.
Sie hatte tatsächlich ein paar tricks auf lager, aber ihre ganze prophezeiungen haben selten gestimmt.
Nur schwammige schatten im flammen.
Und am ende war sie vor allem eine fanatikerin die anderen in der irre geführt hat.
So wie leser die desperat an prophezeiungen glauben wollen.
Schade nur, dass es sich hier um Westeros, und nicht um Middle Earth handelt.

The Night King.
War er überhaupt ein jemanden?
Er würde von den Children of the Forest als Doomsday Weapon konzipiert.
Als irgendwas worüber sie selbst den kontrolle verloren haben.
War er jemals als persönlichkeit konzipiert?
In den bücher gibt es ihm nicht mal.
Vielleicht wird es ihm auch nie geben und kriegen die White Walker vielleicht eine ganz andere schwachstelle, den es ermöglicht, sie zu besiegen.

Am ende waren die Others wie der untote Mountain.
Ein grosser bedrohung, aber mehr naturgewalt als etwas anderes.
Waffen mit keinen anderen zweck als töten.

The night king war, wie die drachen, das equivalent einer atomwaffe.
Kreiiert von ein volk das selbst von deren eigenen waffe ausgelöscht würde.
Er war kaum ein feind mit höheren zweck.
Eher waren sie die Borg.
Eine naturgewalt der zwecklos assimiliert und zerstört hat.
Sie zerstörten weil das deren einzige zweck war.
Weil die Children of the Forest mal die First Men auslöschen wollten.
Und wie Frankensteins von deren eigenen kreaturen getötet würden.

Der plot point war, das wer deren könig tötet, alle wights ausschaltet.
Wie eine art Borg Queen.
Und damit war es egal vom wem er getötet wird.
Westeros braucht kein Azor Ahais.
In diese bücher gibt es kein platz für märchenprinzen.
Am ende würde eine mordmaschine von einen anderen mordmaschine ausgeschaltet.
Hat auch eine gewisse poesie.

Du sagst, das alles keinen sinn hat.
Ich sage, das die zuschauer absichtlich an deren nase rumgeführt worden sind.
Dazu gebracht sind charismatische fanatikern zu folgen und an prophezeiungen anderer fanatiker zu glauben.
Genau so wie wir das in der reale welt tun.

Und vieleicht wollte GRR Matin und co uns nur wach schütteln.
Und uns mehr aufmerksam machen auf die charismatischen betrüger und die aberglauben in unseren eigenen Westeros.
Zeigen das wir die fanatiker und charismatischen immer mistrauen sollten.
Und nie auserwählten folgen sollen.

Was eine geschichte uns zu sagen hat, findet man meist erst am ende dieser geschichte.
Und wann ein ding klar sein sollte, am ende des GoT, ist es, meiner meinung nach, das es kein heldenepos war.
Die helden sind leer ausgegangen.
Es gibt nicht mal ein thron mehr.
Prophezeiungen sind leer ausgegangen.
Zwei möglichkeiten - unabsichtlich, weil die geschichte schlampig und schlecht war.
Oder: absichtlich, weil die schriftsteller uns damit etwas klar machen wollen.
Und sicher der komplett zerstörte thron führt mich dazu zu glauben, das es absicht war.
Sinn der sache war nicht, wer auf den thron landet, sinn der sache war, das diese thron das hauptproblem war und das keiner darauf gehört.
Der neue thron ist ein nicht vererbarerer rollstuhl. Und ich denke, das das ein wichtiger plotpoint ist. Über macht, und wo sie hingehört.
Bran ist der wenigst charismatische person in der ganze serie.
Er wird könig.
Zufall?
I think not.
Eher plotpoint.
Charisma sucks.
Charisma führt in die irre.

Es ist kein märchen wo auserwählten gewinnen.
Es ist ein märchen wo Cripples, Bastards und Broken Things am ende die macht übernehmen - weil sie, wehrscheinlich laut GRR Martin, die besseren sind. Seit staffel eins bereits.
Das wir in diesen bezug nur an unseren nase herum geführt worden sind.
Um uns etwas anderes klar zu machen.

A dream of spring.
Ich denke, das die bücher uns klar machen wollen, das diese traum freie wille und demokratie ist.
Sam hat nicht für um sonnst ein freier wahl vorgeschlagen.
Westeros war dafür noch nicht bereit.
Aber eine kleine schritt würde gemacht.
Wie ein traum vom Frühling.

Und ich glaube, das das das wirkliche thema dieser geschichte war.
Das die welt keine helden und demagogen braucht, aber pragmatiker ohne großenwahn.

Anders kann ich mir das ende nicht erklären.

Und der ganze wut?
Weil die zuschauer lieber charismatische betrüger als helden sehen.
Immer noch an auserwählten glauben.
Immer noch gewaltsbereite irren folgen.
An gewalt als lösung glauben.
Und immer noch Trumps und Putins und Erdogans an der macht bringen.
Für diese traum von frühling nicht bereit sind.
Und auch ein Bran erst akzeptieren kann wann die geschichte ihm vorher charismatischer macht und ein hero-arc gibt.
Weil wir nur solchen menschen folgen wollen.

(Und ja, D&D haben es nicht auf eine klare art und weise erzählt, die scripts waren schlampig.)
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Re: Serien-Süchtiger sucht Seelenverwandte...

Beitrag von Solstice » Freitag 24. Mai 2019, 09:23

Nonkonformist hat geschrieben:
Freitag 24. Mai 2019, 09:09
Axolotl hat geschrieben:
Donnerstag 23. Mai 2019, 18:07
[+] GoT
Das macht gar keinen Sinn. Weil eben alles komplett negiert wird. Der Night King als größte Bedrohung, für dessen Zerstörung Jon wiederbelebt wurde? Nur doof, dass Jon gar nichts mit dem Night King am Hut hatte. Cersei wird zur menschlichen Antagonistin aufgebaut, hat aber in der achten Staffel nur eine kleine Nebenrolle. Wozu baut man den Plot auf, wenn man ihn dann nicht verfolgt? Tyrion, vom spitzfindigen und smarten Zwerg, zum Schoßhündchen von Danaerys. Danaerys wird innerhalb von vier Folgen vom Befreier zum Unterdrücker umgebaut. Das passt eben nicht zusammen. Jon? Ja jeder auf Winterfell weiß, dass er Aegon ist, aber niemand hält es für nötig das auch mal zu erwähnen. Immerhin ist er der einzige rechtmäßige Erbe des Eisernen Throns. Danaerys hat eigentlich keinen Anspruch darauf, so lange Jon lebt. Sansa schwört Jon die Treue und will ihn zum König der Seven Kingdoms machen, vor ihrem echten Bruder Bran beugt sie aber nicht das Knie? Und Bran selbst sagt, er ist gar nicht mehr Bran und will nicht herrschen, nur um dann später zu sagen dass er ja sowieso nur aus dem Grund überhaupt in Kings Landin sei? :gruebel:
[+] GoT
Vieles hatte einen grund in der plot - nur nicht der grund, den wir verführt würden zu glauben.
Jon war Rheagars sohn.
Vor allem wichtig um zu zeigen das Robert sein feldzüg wegen eine lüge angefangen hat.
Um zu zeigen wie zerstörerisch fake news ist.
Nicht um Jon zum Aragon 2.0 zu machen.
Die prophezeiungen?
Eher da um, zu zeigen das diejenigen die diese prophezeiungen gemacht haben entweder ahnungslos oder fanatiker waren.
Daenerys war nicht auserwaehlt, nur weil sie nicht verbrennt werden kann.
Jon war nicht auserwählt, weil er aus den tod auferweckt würde.
Das waren red herrings.
Er hat seine rolle gespielt.
Ohne ihm wäre Winterfell ahnungslos runtergegangen.
Ohne ihm hätten die White Walkers gewonnen.
Ohne ihm hätte es keine armee gegeben um ihm auf zu halten.
War es wirklich notwendig das er der Night King auch persönlich tötet?

Daenerys war immer eine creepy fanatikerin.
Mit ein gewisses charisma.
Die serie hat uns diese fanatikerin folgen lassen, wie menschen auch im wirklichkeit charismatische diktatoren folgt.
Was mir angeht waren alle diese frühere Dany-fans die deren töchter Khaleesi genennt haben so blind wie Jon es war.
Dany wollte vom anfang an Westeros zerstörten, und der einzige grund warum sie es nicht sofort tat war, wegen das anderen ihr davon abgehalten haben. Wann es nur an Dany geliegt hätte, hätte sie King's Landing bereits am anfang 7er staffel zerstört.
Das publikum das staunt das Jon immer nur 'You are my queen' sagen kann, und die wahrheit nicht sieht, hat staffeln lang genau so blind das selbse gemacht. Hat sie wirklich die sklaven befreit, oder sích eher eine armee mit fanatikern zusammen gestellt? Eher war sie sehr fähig ihr opportunismis als philantropie aussehen zu lassen. Sie hat sich in Essos eine armee und eine flotte gesammelt, und einmal wenn sie diese hatte, ist sie aus Essos verschwunden ohne sich noch länger zu kümmern. Ist Dario geblieben und Meereen immer noch frei? Wers glaubt wird seelig. Und Daenerys war das alles völlig egal. Astopor, Yunkai, Meereen? Alles nur mitteln zum zweck. Alles was für sie gezählt hat, war, das sie eine flotte, ihre unsullied und die gesammte Dothraki in Westeros führen konnte, egal ob irgendjemanden in Westeros auf sie gewartet hat.
Wollte sie Cersei töten?
So weit ich mich erinnern kann wollte sie King's Landing zerstören egal wer dort König war. Ob jetzt Robert, Joffrey, Tommen oder Cersei. Stannis hätte sie auch nicht am leben gelassen. Und wann sie sich nicht in Jon verliebt hätte, wäre auch er ein könig zuviel gewesen.
Es gab in Daenerys pläne immer nur platz für eine einzige königen in Westros - Daenerys.
Und alle die eine andere meinung waren, waren den tod geweiht.

Azor Ahai.
Stannis hat an den blödsinn geglaubt.
Ist mit vielen an diesen idioterie gestorben.
Melisandre hat drann geglaubt und vielen in der irre geführt.
Sie hatte tatsächlich ein paar tricks auf lager, aber ihre ganze prophezeiungen haben selten gestimmt.
Nur schwammige schatten im flammen.
Und am ende war sie vor allem eine fanatikerin die anderen in der irre geführt hat.
So wie leser die desperat an prophezeiungen glauben wollen.
Schade nur, dass es sich hier um Westeros, und nicht um Middle Earth handelt.

The Night King.
War er überhaupt ein jemanden?
Er würde von den Children of the Forest als Doomsday Weapon konzipiert.
Als irgendwas worüber sie selbst den kontrolle verloren haben.
War er jemals als persönlichkeit konzipiert?
In den bücher gibt es ihm nicht mal.
Vielleicht wird es ihm auch nie geben und kriegen die White Walker vielleicht eine ganz andere schwachstelle, den es ermöglicht, sie zu besiegen.

Am ende waren die Others wie der untote Mountain.
Ein grosser bedrohung, aber mehr naturgewalt als etwas anderes.
Waffen mit keinen anderen zweck als töten.

The night king war, wie die drachen, das equivalent einer atomwaffe.
Kreiiert von ein volk das selbst von deren eigenen waffe ausgelöscht würde.
Er war kaum ein feind mit höheren zweck.
Eher waren sie die Borg.
Eine naturgewalt der zwecklos assimiliert und zerstört hat.
Sie zerstörten weil das deren einzige zweck war.
Weil die Children of the Forest mal die First Men auslöschen wollten.
Und wie Frankensteins von deren eigenen kreaturen getötet würden.

Der plot point war, das wer deren könig tötet, alle wights ausschaltet.
Wie eine art Borg Queen.
Und damit war es egal vom wem er getötet wird.
Westeros braucht kein Azor Ahais.
In diese bücher gibt es kein platz für märchenprinzen.
Am ende würde eine mordmaschine von einen anderen mordmaschine ausgeschaltet.
Hat auch eine gewisse poesie.

Du sagst, das alles keinen sinn hat.
Ich sage, das die zuschauer absichtlich an deren nase rumgeführt worden sind.
Dazu gebracht sind charismatische fanatikern zu folgen und an prophezeiungen anderer fanatiker zu glauben.
Genau so wie wir das in der reale welt tun.

Und vieleicht wollte GRR Matin und co uns nur wach schütteln.
Und uns mehr aufmerksam machen auf die charismatischen betrüger und die aberglauben in unseren eigenen Westeros.
Zeigen das wir die fanatiker und charismatischen immer mistrauen sollten.
Und nie auserwählten folgen sollen.

Was eine geschichte uns zu sagen hat, findet man meist erst am ende dieser geschichte.
Und wann ein ding klar sein sollte, am ende des GoT, ist es, meiner meinung nach, das es kein heldenepos war.
Die helden sind leer ausgegangen.
Es gibt nicht mal ein thron mehr.
Prophezeiungen sind leer ausgegangen.
Zwei möglichkeiten - unabsichtlich, weil die geschichte schlampig und schlecht war.
Oder: absichtlich, weil die schriftsteller uns damit etwas klar machen wollen.
Und sicher der komplett zerstörte thron führt mich dazu zu glauben, das es absicht war.
Sinn der sache war nicht, wer auf den thron landet, sinn der sache war, das diese thron das hauptproblem war und das keiner darauf gehört.
Der neue thron ist ein nicht vererbarerer rollstuhl. Und ich denke, das das ein wichtiger plotpoint ist. Über macht, und wo sie hingehört.
Bran ist der wenigst charismatische person in der ganze serie.
Er wird könig.
Zufall?
I think not.
Eher plotpoint.
Charisma sucks.
Charisma führt in die irre.

Es ist kein märchen wo auserwählten gewinnen.
Es ist ein märchen wo Cripples, Bastards und Broken Things am ende die macht übernehmen - weil sie, wehrscheinlich laut GRR Martin, die besseren sind. Seit staffel eins bereits.
Das wir in diesen bezug nur an unseren nase herum geführt worden sind.
Um uns etwas anderes klar zu machen.

A dream of spring.
Ich denke, das die bücher uns klar machen wollen, das diese traum freie wille und demokratie ist.
Sam hat nicht für um sonnst ein freier wahl vorgeschlagen.
Westeros war dafür noch nicht bereit.
Aber eine kleine schritt würde gemacht.
Wie ein traum vom Frühling.

Und ich glaube, das das das wirkliche thema dieser geschichte war.
Das die welt keine helden und demagogen braucht, aber pragmatiker ohne großenwahn.

Anders kann ich mir das ende nicht erklären.

Und der ganze wut?
Weil die zuschauer lieber charismatische betrüger als helden sehen.
Immer noch an auserwählten glauben.
Immer noch gewaltsbereite irren folgen.
An gewalt als lösung glauben.
Und immer noch Trumps und Putins und Erdogans an der macht bringen.
Für diese traum von frühling nicht bereit sind.
Und auch ein Bran erst akzeptieren kann wann die geschichte ihm vorher charismatischer macht und ein hero-arc gibt.
Weil wir nur solchen menschen folgen wollen.

(Und ja, D&D haben es nicht auf eine klare art und weise erzählt, die scripts waren schlampig.)
Das ist deine eigene Interpretation, die sei dir unbenommen. Ob "der Künstler" bzw. D&D tatsächlich eine politische Botschaft senden wollte?

Ich glaube nicht daran. Meiner Meinung nach waren sie einfach überfordert, so ein komplexes Netz aus Charakteren und Handlungssträngen zum Abschluss zu bringen und haben sich für ein Spektakel ohne tieferen Sinn entschieden.
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Re: Serien-Süchtiger sucht Seelenverwandte...

Beitrag von Nonkonformist » Freitag 24. Mai 2019, 09:36

Solstice hat geschrieben:
Freitag 24. Mai 2019, 09:23
Das ist deine eigene Interpretation, die sei dir unbenommen. Ob "der Künstler" bzw. D&D tatsächlich eine politische Botschaft senden wollte?

Ich glaube nicht daran. Meiner Meinung nach waren sie einfach überfordert, so ein komplexes Netz aus Charakteren und Handlungssträngen zum Abschluss zu bringen und haben sich für ein Spektakel ohne tieferen Sinn entschieden.
Ich glaube schon, das GRR Martin etwas mit diese bücher mitteillen will.
Und das es kein klassisches heldenepos ist.

Das D&D überfordert waren, keine frage.

Aber ich glaube schon das in diese geschichte abstrakte themen wichtiger sind als character arcs.
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Re: Serien-Süchtiger sucht Seelenverwandte...

Beitrag von Einsamer Igel » Freitag 24. Mai 2019, 09:45

Solstice hat geschrieben:
Freitag 24. Mai 2019, 09:23
Meiner Meinung nach waren sie einfach überfordert, so ein komplexes Netz aus Charakteren und Handlungssträngen zum Abschluss zu bringen und haben sich für ein Spektakel ohne tieferen Sinn entschieden.
Dafür spricht auch das zusammenstreichen auf immer weniger Episoden pro Staffel. Die geraffte Handlung. Ich denke, Solstice hat wahrscheinlich Recht. ;)

So gut und schlüssig sich das auch liest, was Nonkonformist geschrieben hat (und danke dafür, es macht echt Spaß deine Gedanken dazu zu lesen :good: ), es erinnert mich an die Interpretation von Kunstgegenständen. Was hat uns der Künstler damit sagen wollen? Und dann wird aufs Blaue hinaus phantasiert, mit allerlei kunstgeschichtlichen Bezügen. Und könnte der inzwischen verstorbene Künstler das hören, er würde im Grab rotieren.
Hier freut es die Macher sicherlich, dass die Fans so viel Sinn in ihrer Schöpfung sehen. :schwitzen:
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Re: Serien-Süchtiger sucht Seelenverwandte...

Beitrag von Solstice » Freitag 24. Mai 2019, 09:50

Einsamer Igel hat geschrieben:
Freitag 24. Mai 2019, 09:45
So gut und schlüssig sich das auch liest, was Nonkonformist geschrieben hat (und danke dafür, es macht echt Spaß deine Gedanken dazu zu lesen :good: ),
+1 :daumen:
Einsamer Igel hat geschrieben:
Freitag 24. Mai 2019, 09:45
es erinnert mich an die Interpretation von Kunstgegenständen. Was hat uns der Künstler damit sagen wollen? Und dann wird aufs Blaue hinaus phantasiert, (...)
"Huuurz!" :mrgreen:
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Re: Serien-Süchtiger sucht Seelenverwandte...

Beitrag von SciFiGirl » Freitag 24. Mai 2019, 09:56

:lol: Bei euren Kommentaren fragt man sich, wie die Wildlinge im Norden überhaupt haben überleben können. Ich gehe da ganz konform mit Igel, die das ganz richtig beschrieben hat. Nun ja. Meiner Meinung nach haben die meisten die letzten Folge eh nicht mehr richtig zugehört, weil sie schon zu sehr in die Tischkante verbissen waren.
[+] GoT
Tyrion hält genau diesen Leuten den Spiegel vor.
Vidar hat geschrieben:
Donnerstag 23. Mai 2019, 12:10
Ob nun die Mehrheit GoT Season 8 gut oder schlecht findet? Schauen wir doch mal bei IMDB vorbei.
Das schreibe ich doch: die Negativbrüller brüllen halt immer am lautesten. Das ist bei jeder Kritik bei allem immer so. Oder bist du schon mal z.B. nach einem Flug hergegangen und hast dich bei der Fluggesellschaft über die tolle Betreuung bedankt? Du würdest doch eher eine Negativkritik schreiben, als eine Positivkritik. So ist das nun mal.

Wie gesagt, bei dem Erzähltempo bin ich ganz bei euch.
[+] GoT
Aber bei Kritiken wie "Die Dotraki sind plötzlich so böse, die waren doch immer gut", da fällt mir echt nix mehr ein. Auch nicht bei der angeblichen 180C Wende von Daenerys, die keine war. Und ich lache mich schlapp, wenn bei GRRM - und davon ist auszugehen - dann auch Bran auf dem Thron sitzen wird. Er hat ja immer gesagt, das Ende sei mit den Serienmachern abgesprochen. Aber ich denke auch, dass der Autor in diesem Leben seine Bücher nicht mehr zu Ende schreiben wird. Meiner Meinung nach hat er sich in seiner Komplexität da völlig übernommen.

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Re: Serien-Süchtiger sucht Seelenverwandte...

Beitrag von SciFiGirl » Freitag 24. Mai 2019, 10:03

@nonkonformist: :gewinner: Auch von mir ganz klare Zustimmung, ich sehe da genau wie du
[+] GoT
Eben genau weil all dies wenn auch kürzer, von Tyrion in der finalen Folge gesagt wird. Es geht ums Geschichtenerzählen, ums in die Irre führen und alle Welt blendet das mal wieder aus, weil sie es anders haben WOLLTE s. u.a. Daenerys und das Ausblenden ihres wahren Charakters.

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Re: Serien-Süchtiger sucht Seelenverwandte...

Beitrag von Einsamer Igel » Freitag 24. Mai 2019, 10:07

SciFiGirl hat geschrieben:
Freitag 24. Mai 2019, 09:56
[+] GoT
Aber ich denke auch, dass der Autor in diesem Leben seine Bücher nicht mehr zu Ende schreiben wird. Meiner Meinung nach hat er sich in seiner Komplexität da völlig übernommen.
Ich kann das nachvollziehen. Würde ich was richtig GUTES schreiben und das wird verfilmt, dann würde ich schon sehr unter Stress stehen. Wenn ich dran weiterschreiben müsste, WÄHREND es gedreht wird, würde eine Stressreaktion draus. Und würde von den Fans ein solcher HYPE daus gemacht, dann wäre ich bei Burnout angelangt. Da mir Schreiben aber im Blut liegt, würde ich mich an Nebengeschichten austoben. Aber die Haupthandlung... bäh, nee.. schlaflose Nächte, beim nur dran denken! Also ich kann den Autor verstehen. :mrgreen:
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Re: Serien-Süchtiger sucht Seelenverwandte...

Beitrag von Solstice » Freitag 24. Mai 2019, 10:18

SciFiGirl hat geschrieben:
Freitag 24. Mai 2019, 10:03
@nonkonformist: :gewinner: Auch von mir ganz klare Zustimmung, ich sehe da genau wie du
[+] GoT
Eben genau weil all dies wenn auch kürzer, von Tyrion in der finalen Folge gesagt wird. Es geht ums Geschichtenerzählen, ums in die Irre führen und alle Welt blendet das mal wieder aus, weil sie es anders haben WOLLTE s. u.a. Daenerys und das Ausblenden ihres wahren Charakters.
:D
Vereinfacht gesagt sind wir wohl angelangt bei:

"Staffel 8 macht Sinn, ihr seid nur zu frustriert, um sie zu verstehen" / "Staffel 8 ist Mist, ihr seid nur zu blind, den herben Qualitätsverlust zu bemerken"

Belassen wir's dabei ;)
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Re: Serien-Süchtiger sucht Seelenverwandte...

Beitrag von Wolleesel » Freitag 24. Mai 2019, 11:52

SciFiGirl hat geschrieben:
Freitag 24. Mai 2019, 09:56

Das schreibe ich doch: die Negativbrüller brüllen halt immer am lautesten. Das ist bei jeder Kritik bei allem immer so. Oder bist du schon mal z.B. nach einem Flug hergegangen und hast dich bei der Fluggesellschaft über die tolle Betreuung bedankt? Du würdest doch eher eine Negativkritik schreiben, als eine Positivkritik. So ist das nun mal.

Ganz genau so funktioniert die Welt. Darum überwiegen bei Fluggesellschaften, Essensbestellungen, Online Produktbewertungen, Film- und Serienbewertungen stets die Negativbewertungen. Oh warte. Das ist gar nicht so und war noch nie so :roll:
Solstice hat geschrieben:
Freitag 24. Mai 2019, 10:18


"Staffel 8 macht Sinn, ihr seid nur zu frustriert, um sie zu verstehen" / "Staffel 8 ist Mist, ihr seid nur zu blind, den herben Qualitätsverlust zu bemerken"

Belassen wir's dabei ;)
Sagen wir lieber "Staffel 8 war voll episch!" / "Staffel 8 war ein einziges Plot Hole"
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;_;

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Re: Serien-Süchtiger sucht Seelenverwandte...

Beitrag von Nonkonformist » Freitag 24. Mai 2019, 13:24

Wolleesel hat geschrieben:
Freitag 24. Mai 2019, 11:52
Sagen wir lieber "Staffel 8 war voll episch!" / "Staffel 8 war ein einziges Plot Hole"
Für mich ist es eher

Staffel 8 war wie die Star Wars Prequels; eine schlecht erzählte geschichte mit einige plotholes der aber in sich stimmig war,

Oder

Staffel 8 war wie die Star Wars Sequels, wo ich gar keine logische zusammenhänge erkenne.
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Re: Serien-Süchtiger sucht Seelenverwandte...

Beitrag von Solstice » Freitag 24. Mai 2019, 14:08

Staffel 8 war wie Star Wars 8 :D :cry:
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Re: Serien-Süchtiger sucht Seelenverwandte...

Beitrag von Axolotl » Freitag 24. Mai 2019, 22:07

Solstice hat geschrieben:
Freitag 24. Mai 2019, 09:23
Ich glaube nicht daran. Meiner Meinung nach waren sie einfach überfordert, so ein komplexes Netz aus Charakteren und Handlungssträngen zum Abschluss zu bringen und haben sich für ein Spektakel ohne tieferen Sinn entschieden.
Waren sie auch. Das hat man schon gegen Ende der fünften Staffel gemerkt, spätestens aber ab der Sechsten. Ohne die Buchvorlage hat sich GoT von einer wohldurchdachten Story zu einem Tohuwabohu entwickelt.
Nonkonformist hat geschrieben:
Freitag 24. Mai 2019, 09:36
Ich glaube schon, das GRR Martin etwas mit diese bücher mitteillen will.
Und das es kein klassisches heldenepos ist.
Die Serie orientiert sich aber auch nur lose an den Büchern. Charaktere die in den Büchern faktisch unwichtig sind, werden in der Serie aufgebauscht. Brienne von Tarth oder Berric Dondaryon. Dafür fehlt der ganze Lady Stoneheart Part.
Nonkonformist hat geschrieben:
Freitag 24. Mai 2019, 09:36
Aber ich glaube schon das in diese geschichte abstrakte themen wichtiger sind als character arcs.
Eigentlich ja nicht. Weil die Serie ist deutlich weniger abstrakt als die Bücher. Dafür baut sie die Nebencharaktere sehr viel deutlicher aus.
SciFiGirl hat geschrieben:
Freitag 24. Mai 2019, 09:56
Vidar hat geschrieben:
Donnerstag 23. Mai 2019, 12:10
Ob nun die Mehrheit GoT Season 8 gut oder schlecht findet? Schauen wir doch mal bei IMDB vorbei.
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Das schreibe ich doch: die Negativbrüller brüllen halt immer am lautesten. Das ist bei jeder Kritik bei allem immer so. Oder bist du schon mal z.B. nach einem Flug hergegangen und hast dich bei der Fluggesellschaft über die tolle Betreuung bedankt? Du würdest doch eher eine Negativkritik schreiben, als eine Positivkritik. So ist das nun mal.
Das ist ein absolutes Totschlagargument. Es ist echt komisch wie es Fans von Serien oder Filmen schaffen die negative Kritik an ihren "Lieblingen" immer als Quatsch abzutun. Würde 99 % Approval bei IMDB oder Rotten Tomatos stehen, dann wäre das natürlich richtig so :roll: Und dann auch immer so so abwegigen Vergleichen. Weil ja niemand positive Rezensionen schreibt. Das ganze Argument ist komplett hirnrissig. So nach dem Motto "Gefällt mir, muss ich ja keinem sagen. Gefällt niemanden? Dann muss ich ja erst recht nichts sagen" :specht:

Leider haben alle Franchises solche Leute. Und meistens sind es dann sogar die, die neu dazu gekommen sind und eigentlich gar keine Ahnung haben von dem was sie da eigentlich zusammen reden. Gut, sie kennen es ja nicht besser und sind auch nicht offen dafür, sich mit der Materie besser vertraut zu machen.
If there’s more than one possible outcome of a job or task, and one of those outcomes will result in disaster or an undesirable consequence, then somebody will do it that way.

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Re: Serien-Süchtiger sucht Seelenverwandte...

Beitrag von Mr. Lonely » Samstag 25. Mai 2019, 00:27

Santa Clarita Diet - die erste Staffel durchhalten, die ist echt rotz, aber es wird besser!
(Drew Barrymore :shylove: )
Finde meinen Nick voll blöd. Ich bin mit 100%iger Sicherheit davon ausgegangen, dass der schon vergeben ist!

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