Fussball: Welcher Verein ist Euer Lieblingsclub?

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Fussball: Welcher Verein ist Euer Lieblingsclub?

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Re: Fussball: Welcher Verein ist Euer Lieblingsclub?

Beitrag von Versingled » Mittwoch 8. Mai 2019, 17:31

Tyrion hat geschrieben:
Dienstag 7. Mai 2019, 23:12
Apropos Achtelfinalgegner der Bayern: Kloppo ist im Finale!!! Das vierte Tor nach der Ecke war schon heftig. Habe ich so auf dem Niveau auch noch nicht gesehen. :lach: :lach: :lach:
Frechheit siegt eben ... :D
In Gedenken an all das Leben, das heute zu Ende ging. Es ist ein unwiederbringlicher Verlust ... :sadman:

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Re: Fussball: Welcher Verein ist Euer Lieblingsclub?

Beitrag von Versingled » Mittwoch 8. Mai 2019, 17:34

Swenja hat geschrieben:
Mittwoch 8. Mai 2019, 17:05
1974: Der 1. FC Magdeburg gewinnt als erste und einzige Fußball-Mannschaft der DDR einen Titel im Europapokal: Vor 5.000 Zuschauern im Stadion De Kuip in Rotterdam besiegt der FCM den AC Mailand mit 2:0 und gewinnt damit den Europapokal der Pokalsieger.
https://de.wikipedia.org/wiki/8._Mai
In welchem Jahr war die Sensation Uerdingen (?) gegen Batterie Dresden ... :gruebel:
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Re: Fussball: Welcher Verein ist Euer Lieblingsclub?

Beitrag von Tyrion » Mittwoch 8. Mai 2019, 20:17

Versingled hat geschrieben:
Mittwoch 8. Mai 2019, 17:34
Swenja hat geschrieben:
Mittwoch 8. Mai 2019, 17:05
1974: Der 1. FC Magdeburg gewinnt als erste und einzige Fußball-Mannschaft der DDR einen Titel im Europapokal: Vor 5.000 Zuschauern im Stadion De Kuip in Rotterdam besiegt der FCM den AC Mailand mit 2:0 und gewinnt damit den Europapokal der Pokalsieger.
https://de.wikipedia.org/wiki/8._Mai
In welchem Jahr war die Sensation Uerdingen (?) gegen Batterie Dresden ... :gruebel:
Also ich weiß nur was von Bayern München gegen Dynamo Dresden. Das war 1973.
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Re: Fussball: Welcher Verein ist Euer Lieblingsclub?

Beitrag von Tyrion » Mittwoch 8. Mai 2019, 20:27

Bei den ganzen historischen Erwähnungen bin ich ein bisschen enttäuscht von Swenja. Schließlich hat sie den 4. Mai 1991 vergessen:

Hansa Rostock wird der letzte Meister der DDR! Es ist für Hansa der erste Titel der Vereinsgeschichte. Kurz darauf wird Hansa auch der letzte Pokalsieger der DDR.

So viel Zeit muss sein - wenn auch verspätet...
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Re: Fussball: Welcher Verein ist Euer Lieblingsclub?

Beitrag von Lazarus Long » Mittwoch 8. Mai 2019, 20:31

https://youtu.be/edEZLgsjn88

Das Wunder von der Grotenburg ....

Swenja kommt gerade nicht ins Internet.
Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.

Wilhelm von Humboldt
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1767 - 1835

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Re: Fussball: Welcher Verein ist Euer Lieblingsclub?

Beitrag von Versingled » Mittwoch 8. Mai 2019, 21:02

Lazarus Long hat geschrieben:
Mittwoch 8. Mai 2019, 20:31
https://youtu.be/edEZLgsjn88

Das Wunder von der Grotenburg ....
Danke ... das Spiel meinte ich ... :mrgreen:

Edit ... und alles ohne Klopp ... :shock:
In Gedenken an all das Leben, das heute zu Ende ging. Es ist ein unwiederbringlicher Verlust ... :sadman:

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Re: Fussball: Welcher Verein ist Euer Lieblingsclub?

Beitrag von Swenja » Donnerstag 9. Mai 2019, 01:48

1905: In Reutlingen wird der Sportverein FC Arminia Reutlingen 1905 gegründet, aus dem sich später der SSV Reutlingen 05 entwickeln wird.

1964: Der 1. FC Köln wird erster Deutscher Meister der neu gegründeten deutschen Fußball-Bundesliga.

1998: Der 1. FC Kaiserslautern mit Trainer Otto Rehhagel wird als erster Aufsteiger in der Geschichte der Fußball-Bundesliga Deutscher Meister.
https://de.wikipedia.org/wiki/9._Mai
Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare. Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte. Für die Tapferen ist sie die Chance.
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Re: Fussball: Welcher Verein ist Euer Lieblingsclub?

Beitrag von fifaboy1981 » Donnerstag 9. Mai 2019, 08:42

Swenja hat geschrieben:
Donnerstag 9. Mai 2019, 01:48
1998: Der 1. FC Kaiserslautern mit Trainer Otto Rehhagel wird als erster Aufsteiger in der Geschichte der Fußball-Bundesliga Deutscher Meister.
Jaaaaaaaaaaaa das war ne Zeit :mrgreen:
Und heute? gewinnen sie nicht mal mehr gegen kellerkinder der 3. LIga.
Versingled hat geschrieben:
Mittwoch 8. Mai 2019, 17:31
Tyrion hat geschrieben:
Dienstag 7. Mai 2019, 23:12
Apropos Achtelfinalgegner der Bayern: Kloppo ist im Finale!!! Das vierte Tor nach der Ecke war schon heftig. Habe ich so auf dem Niveau auch noch nicht gesehen. :lach: :lach: :lach:
Frechheit siegt eben ... :D
Vlt. Sollte man aber auch nicht so pennen wie Barca, aber die Ecke war rafiniert :lol: :D
Tyrion hat geschrieben:
Dienstag 7. Mai 2019, 23:12
Also ein Aus im Achtelfinale der Champions League war jetzt nicht so das gelbe vom Ei (zumal ohne Schuss auf das gegnerische Tor). Und in der Liga fährt man das knappste Ergebnis seit Jahren ein. Im Pokal weiter nach Schummel-Elfer und in der Runde davor beinahe Blamage gegen Heidenheim. Naja.. Die Mannschaft ist nicht stärker als die Summe ihrer einzelnen Spieler. Das kann man ihm vorwerfen. Eine Entwicklung ist nicht zu erkennen.
Und? Barca ist auch öfters früh raus die letzten Jahre, oder Real dieses Jahr.

Du kannst nicht immer ins Halbfinale kommen, zudem sind auch die Spieler nicht mehr auf dem Leistungsvermögen wie früher.
Und ein Umbruch braucht eben Zeit und Geduld. Aber das will keiner sehen.
Cascade hat geschrieben:
Dienstag 7. Mai 2019, 23:05
Das stimmt natürlich, denn rein von den Ergebnissen her gibt es keinen Grund. Wobei gute Ergebnisse keine Jobgarantie sind wie man bei Markus Anfang sehen konnte :roll:
Ja heute sagt mand dazu besser nichts mehr..............................................

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Re: Fussball: Welcher Verein ist Euer Lieblingsclub?

Beitrag von Tyrion » Donnerstag 9. Mai 2019, 22:59

fifaboy1981 hat geschrieben:
Donnerstag 9. Mai 2019, 08:42
Tyrion hat geschrieben:
Dienstag 7. Mai 2019, 23:12
Also ein Aus im Achtelfinale der Champions League war jetzt nicht so das gelbe vom Ei (zumal ohne Schuss auf das gegnerische Tor). Und in der Liga fährt man das knappste Ergebnis seit Jahren ein. Im Pokal weiter nach Schummel-Elfer und in der Runde davor beinahe Blamage gegen Heidenheim. Naja.. Die Mannschaft ist nicht stärker als die Summe ihrer einzelnen Spieler. Das kann man ihm vorwerfen. Eine Entwicklung ist nicht zu erkennen.
Und? Barca ist auch öfters früh raus die letzten Jahre, oder Real dieses Jahr.

Du kannst nicht immer ins Halbfinale kommen, zudem sind auch die Spieler nicht mehr auf dem Leistungsvermögen wie früher.
Und ein Umbruch braucht eben Zeit und Geduld. Aber das will keiner sehen.
Den Trainern von Real hat das ja auch den Kopf gekostet und selbst Valverde kann dieses eine (!) Spiel in Liverpool am Ende den Job kosten, obwohl er womöglich das Double in Spanien holt.

Klar kann man nicht immer ganz vorn dabei sein, aber es ist ja die Frage, wie wahrscheinlich der Erfolg in der Zukunft ist. Also traut man es dem Trainer zu, dass er die Mannschaft so entwickelt, dass sie es in den nächsten Jahren wieder schafft mitzuhalten oder nicht. Und wenn Spieler nicht mehr auf dem Leistungsvermögen von früher sind, dann ist ja genau das der Job des Trainers. Klar wird er Meister und wohl auch Pokalsieger, aber ihm stehen ja auch die besten Spieler zur Verfügung. Was ist eigentlich der Fußball, den Kovac spielen will? Wofür steht er? Ich weiß es nicht. Andere Topklubs sind deutlich besser besetzt auf dieser Position. Kovac ist für mich eher ein Verwalter. Einen Umbruch gibt es ja (noch) gar nicht. Es sind ja nur drei Postionen vorsichtig umbesetzt worden: Coman (für Ribery), Gnabry (für Robben) und Süle (für Boateng). Ansonsten spielt fast noch das Personal von Guardiola bei Bayern.
Man muss ja auch immer das Potential sehen und die Entwicklung, die eine Mannschaft nimmt oder nehmen kann. Und ich sehe wenig Kombinationsspiel bei den Bayern. Sie gewinnen die Spiele durch individuelle Klasse - oder gar nicht.
In Deutschland heiligt oft das Ergebnis die Mittel. Wenn man (wenn auch durch Zufall oder viel Glück) die richtigen Spiele gewinnt, ist es sofort "Weltklasse". Und dann wundert man sich, wenn man kurze Zeit später krachend auf die Nase fliegt. 2017 ist Deutschland innerhalb weniger Tage U21-Europameister und Confed-Cup-Sieger geworden. Dass selbst die junge Generation "so gut" sei, hat viele auf die Idee gebracht, dass wir ja nun einer rosigen Zukunft entgegen sehen. Dass das auch eine ganze Menge Glück beinhaltete und andere die deutlich reifere und bessere Spielkultur boten, wurden ignoriert. Das Aus in der WM-Vorrunde 2018 ließ einige deshalb aus allen Wolken fallen - obwohl man es auch 2017 hätte sehen können (und auch davor).

Ich habe heute einen Artikel dazu auf Zeit Online gelesen:

"[...]Alle drei spanischen Spitzenteams sind nicht mehr auf ihrem höchsten, aber immer noch auf sehr gutem Niveau. Zumindest mit Real und Barca ist bald wieder zu rechnen. Der FC Bayern München hingegen, ein Gigant der Jahre 2010 bis 2017, ist ein Stückchen tiefer gesunken. Er hat ein ähnliches Problem wie Juventus und Paris: zu geringe nationale Konkurrenz. Würde man unter allen sechzehn Achtelfinalisten der Champions League eine europäische Superliga mit Hin- und Rückspiel austragen, wer stünde auf den ersten fünf Plätzen? Diese hypothetische Frage war selten so schwer zu beantworten wie in diesem Jahr. Bloß, dass die Mannschaften der Bundesliga eher hinten zu finden wären, dürfte recht sicher sein. Bayern und Dortmund schieden im Achtelfinale immerhin gegen die zwei späteren Finalisten aus, waren aber beide recht chancenlos. Der deutsche Vereinsfußball ist im Mittelmaß gefangen, ihm fehlt es an Spielkultur und Ideen, auch an guten Trainern. Nicht zufällig stehen die Coaches beider Meisterkandidaten infrage.[...]"

Die beiden besten deutschen Trainer sind im Ausland.
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Re: Fussball: Welcher Verein ist Euer Lieblingsclub?

Beitrag von fifaboy1981 » Freitag 10. Mai 2019, 08:00

Tyrion hat geschrieben:
Donnerstag 9. Mai 2019, 22:59
Den Trainern von Real hat das ja auch den Kopf gekostet und selbst Valverde kann dieses eine (!) Spiel in Liverpool am Ende den Job kosten, obwohl er womöglich das Double in Spanien holt.
Finde ich ebenso verkehrt, wenn ich 2 Titel hole und im Halbfinale ausscheide, zudem das Hinspiel hätte schon nicht 3:0 enden müssen ebenso wie das Rückspiel nicht 4:0 für Liverpool hätte Enden müssen, aber beide FCB´s haben das gleiche Problem, sie haben viele alte Spieler die schon viel gewonnen haben. Nicht nur der Körper kann die Leistung von einst nicht mehr bringen, auch der Hunger ist nicht mehr sooooooooooooooo groß wie er mal war, sicher wollen sie noch, aber die letzten par Prozente fehlen dann doch.
Tyrion hat geschrieben:
Donnerstag 9. Mai 2019, 22:59
Klar kann man nicht immer ganz vorn dabei sein, aber es ist ja die Frage, wie wahrscheinlich der Erfolg in der Zukunft ist. Also traut man es dem Trainer zu, dass er die Mannschaft so entwickelt, dass sie es in den nächsten Jahren wieder schafft mitzuhalten oder nicht. Und wenn Spieler nicht mehr auf dem Leistungsvermögen von früher sind, dann ist ja genau das der Job des Trainers.
Wie ich oben schon geschrieben habe, können die spieler auch nicht mehr das leisten, das merke ich ja selbst, der Körper leistet heute mit ende 30 weniger als mit ende 20. Ebenso weniger mit anfang 30 als mit anfang 20.
Da kann der Beste Trainer kommen.
Tyrion hat geschrieben:
Donnerstag 9. Mai 2019, 22:59
Klar wird er Meister und wohl auch Pokalsieger, aber ihm stehen ja auch die besten Spieler zur Verfügung. Was ist eigentlich der Fußball, den Kovac spielen will? Wofür steht er? Ich weiß es nicht. Andere Topklubs sind deutlich besser besetzt auf dieser Position. Kovac ist für mich eher ein Verwalter. Einen Umbruch gibt es ja (noch) gar nicht. Es sind ja nur drei Postionen vorsichtig umbesetzt worden: Coman (für Ribery), Gnabry (für Robben) und Süle (für Boateng). Ansonsten spielt fast noch das Personal von Guardiola bei Bayern.
Man muss ja auch immer das Potential sehen und die Entwicklung, die eine Mannschaft nimmt oder nehmen kann. Und ich sehe wenig Kombinationsspiel bei den Bayern. Sie gewinnen die Spiele durch individuelle Klasse - oder gar nicht.
In Deutschland heiligt oft das Ergebnis die Mittel. Wenn man (wenn auch durch Zufall oder viel Glück) die richtigen Spiele gewinnt, ist es sofort "Weltklasse". Und dann wundert man sich, wenn man kurze Zeit später krachend auf die Nase fliegt. 2017 ist Deutschland innerhalb weniger Tage U21-Europameister und Confed-Cup-Sieger geworden. Dass selbst die junge Generation "so gut" sei, hat viele auf die Idee gebracht, dass wir ja nun einer rosigen Zukunft entgegen sehen. Dass das auch eine ganze Menge Glück beinhaltete und andere die deutlich reifere und bessere Spielkultur boten, wurden ignoriert. Das Aus in der WM-Vorrunde 2018 ließ einige deshalb aus allen Wolken fallen - obwohl man es auch 2017 hätte sehen können (und auch davor).
Klar weil wenn er nicht Meister wird ises auch nicht gut, junge Spieler brauchen Zeit, siehst du doch beim BVB.
Naja 2017 war eine Mannschaft am Start die lust und Hunger hatte, 2018 hat er überwiegend die alten Weltmeister spielen lassen, dann hat er gegen Schweden Özil und Khedira meine ich draußen gelassen, schon sah es etwas besser aus. Nur warum sie dann gegen Südkorea wieder spielen durften ist mir ein Rätsel.
Zum Thema spielsystem, naja Frankreich hat hinten dicht gemacht und dann gekonntert, du kannst so weltmeister werden, aber als Weltmeister werden sich die Gegner vermehrt hinten rein stellen und dich das Spiel machen lassen, dann funktioniert das wieder nicht mehr so gut.
Tyrion hat geschrieben:
Donnerstag 9. Mai 2019, 22:59
"[...]Alle drei spanischen Spitzenteams sind nicht mehr auf ihrem höchsten, aber immer noch auf sehr gutem Niveau. Zumindest mit Real und Barca ist bald wieder zu rechnen. Der FC Bayern München hingegen, ein Gigant der Jahre 2010 bis 2017, ist ein Stückchen tiefer gesunken. Er hat ein ähnliches Problem wie Juventus und Paris: zu geringe nationale Konkurrenz. Würde man unter allen sechzehn Achtelfinalisten der Champions League eine europäische Superliga mit Hin- und Rückspiel austragen, wer stünde auf den ersten fünf Plätzen? Diese hypothetische Frage war selten so schwer zu beantworten wie in diesem Jahr. Bloß, dass die Mannschaften der Bundesliga eher hinten zu finden wären, dürfte recht sicher sein. Bayern und Dortmund schieden im Achtelfinale immerhin gegen die zwei späteren Finalisten aus, waren aber beide recht chancenlos. Der deutsche Vereinsfußball ist im Mittelmaß gefangen, ihm fehlt es an Spielkultur und Ideen, auch an guten Trainern. Nicht zufällig stehen die Coaches beider Meisterkandidaten infrage.[...]"

Die beiden besten deutschen Trainer sind im Ausland.
Auch das kann ich nicht verstehen, gib den Trainern doch die Zeit, warum haben KLubs wie Freiburg, Mainz, Augsburg usw. die wenig Geld haben dennoch im verhältnis viel Erfolg? und oft finanzstärkere schlechter da stehen. Weil Sie den Trainern Zeit geben, da wird nicht dauern gewechselt. Schau mal Stuttgart, da wechseln die Trainer öfter als mancher die Unterhosen, HSV, u.a. genauso, was hat es IHnen gebracht? am ende sind beide in der 2. Liga gelandet und mit etwas Glück bleibt der HSV noch ein Jahr in der 2. Liga. Vlt. können Sie dann manche Spieler abgeben und eine Mannschaft entwickeln die nicht alle paar MOnate einen anderen Trainer braucht um mal wieder für wenige Wochen besser zu spielen. Das ist doch immer das gleiche, es geht kurze Zeit gut dann fallen alle wieder in den gleichen alten Trott.
Ist doch bei uns genauso, noch schlimmer nur hier geht seit Jahren ein Neuanfang nach dem anderen einher. Inzwischen ist man froh ein weiteres jahr 3. Liga spielen zu dürfen, wenn da nicht der Aufstieg gelingt oder ein Zahlungskräftiger Investor genug Geld reinsteckt, dann wirds sonst in die 4. Liga gehen.

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Re: Fussball: Welcher Verein ist Euer Lieblingsclub?

Beitrag von Tyrion » Freitag 10. Mai 2019, 23:44

fifaboy1981 hat geschrieben:
Freitag 10. Mai 2019, 08:00
Finde ich ebenso verkehrt, wenn ich 2 Titel hole und im Halbfinale ausscheide, zudem das Hinspiel hätte schon nicht 3:0 enden müssen ebenso wie das Rückspiel nicht 4:0 für Liverpool hätte Enden müssen, aber beide FCB´s haben das gleiche Problem, sie haben viele alte Spieler die schon viel gewonnen haben. Nicht nur der Körper kann die Leistung von einst nicht mehr bringen, auch der Hunger ist nicht mehr sooooooooooooooo groß wie er mal war, sicher wollen sie noch, aber die letzten par Prozente fehlen dann doch.
Valverde denkt wohl selbst schon über Rücktritt nach. Das Spiel in Liverpool hat ihn ziemlich mitgenommen. Vor dem Spiel hat er ja selbst noch gemeint, dass "nur das Triple zählt". Und nun ist ihm im zweiten Champions League Jahr das gleiche passiert wie im ersten. Das Hinspiel klar gewonnen und dennoch ausgeschieden. Macht er weiter, wird man es ihm im nächsten Jahr in jeder Runde der Champions League wieder im die Ohren hauen. Es stimmt, dass der Unterschied zwischen Liverpool und Barcelona insgesamt nicht groß war. Aber am Ende haben sie eine klare Führung (erneut) aus der Hand gegeben. Das wirft schon Fragen nach der Führung auf. Und dafür, dass der Hunger bei Barcelona nicht mehr so groß ist, beherrschen sie La Liga noch ganz gut.
fifaboy1981 hat geschrieben:
Freitag 10. Mai 2019, 08:00
Wie ich oben schon geschrieben habe, können die spieler auch nicht mehr das leisten, das merke ich ja selbst, der Körper leistet heute mit ende 30 weniger als mit ende 20. Ebenso weniger mit anfang 30 als mit anfang 20.
Da kann der Beste Trainer kommen.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass der beste Trainer aus einer Horde 30-jähriger noch eine Menge herausholen könnte. Sie sind sehr erfahren, aber noch nicht so alt, dass da körperlich gar nichts mehr geht. Und die meisten Bayern-Spieler sind wirklich "erst" 30: Boateng, Hummels, Lewandowski, Martinez. Müller ist 29, Thiago 28, Alaba 26 und selbst Neuer ist für einen Torwart mit seinen 33 Jahren noch nicht überaltert. Juventus würde da nur lachen.
fifaboy1981 hat geschrieben:
Freitag 10. Mai 2019, 08:00
Klar weil wenn er nicht Meister wird ises auch nicht gut, junge Spieler brauchen Zeit, siehst du doch beim BVB.
Naja 2017 war eine Mannschaft am Start die lust und Hunger hatte, 2018 hat er überwiegend die alten Weltmeister spielen lassen, dann hat er gegen Schweden Özil und Khedira meine ich draußen gelassen, schon sah es etwas besser aus. Nur warum sie dann gegen Südkorea wieder spielen durften ist mir ein Rätsel.
Zum Thema spielsystem, naja Frankreich hat hinten dicht gemacht und dann gekonntert, du kannst so weltmeister werden, aber als Weltmeister werden sich die Gegner vermehrt hinten rein stellen und dich das Spiel machen lassen, dann funktioniert das wieder nicht mehr so gut.
Junge Spieler brauchen Zeit, ja. Aber wer bei Bayern ist denn ein junger Spieler, der noch Zeit benötigt? Coman ist 22 und hat über 80 Bundesligaspiele, dazu vorher bei Juve und PSG gespielt. Gnabry ist 23. Alaba ist, wie gesagt, 26 und über den hatte man mit 23 nicht gesagt, dass der noch Zeit braucht. Da war der schon Champions League Sieger und etabliert. Van Gaal hatte es einst radikaler und besser gemacht. Vor allem hat er auch gesehen, dass Lahm und Schweinsteiger auf falschen Postionen spielen. Dürfte Kovac bei Kimmich auch langsam mal erkennen...
Ich halte nicht viel von den Confed-Cup Siegern. Und wenn ich Löw gewesen wäre, dann hätte ich bei der WM auch nicht auf die zweite Garde gesetzt. Özil war bei der WM von den Schwachen noch der Beste. Gegen Südkorea lief jede Offensivaktion über ihn. Es hat schon seine Berechtigung, dass Özil bei Real Madrid und Arsenal gespielt hat und Lars Stindl bei Hannover 96 und Bor. M'gladbach.
Klar haben die Franzosen defensiv gespielt, aber sie haben auch außergewöhnliche Individualisten. Griezmann und Mbappe sind schon nicht so schlecht. Auch sonst sind sie sehr talentiert aufgestellt. Nur auf den defensiven Außenbahnen hatten sie ihre Schwachpunkte. Lustigerweise spielen diese beiden nächste Saison bei Bayern München...
fifaboy1981 hat geschrieben:
Freitag 10. Mai 2019, 08:00
Auch das kann ich nicht verstehen, gib den Trainern doch die Zeit, warum haben KLubs wie Freiburg, Mainz, Augsburg usw. die wenig Geld haben dennoch im verhältnis viel Erfolg?
Auch deshalb, weil sie sich sehr rechtzeitig von Trainern getrennt haben, von denen man dort nicht die Überzeugung hatte, dass sie die Mannschaften entsprechend weiterentwickeln können. Vor Streich war in Freiburg Marcus Sorg Cheftrainer. Das dauerte aber nur ein halbes Jahr, dann hat man sich schnell wieder von ihm getrennt, weil er den SC in die zweite Liga geführt hat. Streich hat den Verein fast sensationell gerettet. Sicher hat man auch nach einem Abstieg an Streich festgehalten, aber man war aufgrund der Vergangenheit der Überzeugung, dass er der beste Entwickler ist, den man finden kann. In Mainz hat man den Aufstiegstrainer Jörn Andersen entlassen - wenige Tage VOR dem 1. Spieltag! Heidel war nicht mehr überzeugt, dass Andersen die Mannschaft führt, wie Heidel es für wünschenswert hielt. Tuchel übernahm, weil er die Spieler weiterentwickeln konnte. Nach Tuchel war Kasper Hjulmand Mainz-Trainer. An den erinnert sich keiner mehr, es waren ja auch nur siebeneinhalb Monate. Vor Jürgen Klopp war übrigens Eckhard Krautzun 05-Coach - zumindest drei Monate lang. Auch da hatte Heidel das Gefühl, dass eine frühzeitige Trennung das Beste wäre. Krautzun wollte im Februar 2001 eine PK einberufen, wo er erklären wollte, dass er alle alten Spieler rauswerfen möchte. Heidel sagte daraufhin: "Ja, wir machen eine PK, aber wir werfen den Trainer raus". Klopp (der auch zu den alten Spielern gehörte, die Krautzun weghaben wollte) rettete die Mannschaft vor dem sicheren Abstieg in die Regionalliga. Und Augsburg hat erst vor wenigen Wochen den Trainer gefeuert - und sie standen nicht mal auf einem Abstiegsplatz.
fifaboy1981 hat geschrieben:
Freitag 10. Mai 2019, 08:00
Schau mal Stuttgart, da wechseln die Trainer öfter als mancher die Unterhosen
Dieses Jahr haben sie zu lange an zwei Trainern festgehalten und bezahlen vielleicht mit dem Abstieg dafür.

Man muss immer sehen, ob besser möglich ist und ob man jemanden findet, der es besser machen könnte. Und bei Bayern habe ich das Gefühl, dass sie auf der Trainerposition Luft nach oben haben. Wenn sie jemanden finden, von dem man glaubt, dass er die Mannschaft weiterbringen kann, dann müssen sie es machen. Selbst Mainz und Freiburg haben das getan und sie sind außergewöhnlich erfolgreich für ihre Verhältnisse, absolut richtig. ;) Eigentlich brauchen die Bayern wieder einen wie van Gaal, der einfach 17- und 18-jährige aufstellt und damit den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft legt. Tuchel haben sie sich ja durch die Lappen gehen lassen...
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Re: Fussball: Welcher Verein ist Euer Lieblingsclub?

Beitrag von Tyrion » Samstag 11. Mai 2019, 20:39

Durch diesen Bundesligasamstag bin ich nach den beiden Champions League Spielen diese Woche wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgekehrt.
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Re: Fussball: Welcher Verein ist Euer Lieblingsclub?

Beitrag von fifaboy1981 » Samstag 11. Mai 2019, 23:32

Tyrion hat geschrieben:
Samstag 11. Mai 2019, 20:39
Durch diesen Bundesligasamstag bin ich nach den beiden Champions League Spielen diese Woche wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgekehrt.
Wunder passieren nunmal nicht alle Tage, und hier sagte schon Doll, das wäre ein noch größeres Wunder wenn Hannover oder Nürnberg das noch geschafft hätten, wenn du aus 33 Spielen nichmal 20 holst oder nur 21 darfst du dich nicht beschweren, dann steigt man auch zurecht ab.

Auf deinen gestrigen Beitrag versuche ich morgen einzugehen, jetzt mache ich mich erstmal für die Nacht zum Sonntag fertig 8-)

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Re: Fussball: Welcher Verein ist Euer Lieblingsclub?

Beitrag von Swenja » Sonntag 12. Mai 2019, 07:21

1976: Der FC Bayern München gewinnt nach einem 1:0-Sieg über AS Saint-Etienne zum dritten Mal in Folge den Fußball-Europapokal der Landesmeister.

2012: Erstmals gewinnt Borussia Dortmund das Double aus Meisterschaft und dem DFB-Pokal. Bei dem 5:2 gegen den FC Bayern München hat Robert Lewandowski drei Tore geschossen.

2018: Trotz eines Sieges am letzten Spieltag steigt der Hamburger SV erstmals und als letztes Bundesliga-Gründungsmitglied nach 55 Spielzeiten Ligazugehörigkeit aus der Fußball-Bundesliga ab.

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Re: Fussball: Welcher Verein ist Euer Lieblingsclub?

Beitrag von Versingled » Sonntag 12. Mai 2019, 09:43

Swenja hat geschrieben:
Sonntag 12. Mai 2019, 07:21
2018: Trotz eines Sieges am letzten Spieltag steigt der Hamburger SV erstmals und als letztes Bundesliga-Gründungsmitglied nach 55 Spielzeiten Ligazugehörigkeit aus der Fußball-Bundesliga ab.
Und wenn sie so weiter machen werden sie nachsitzen müssen ...
In Gedenken an all das Leben, das heute zu Ende ging. Es ist ein unwiederbringlicher Verlust ... :sadman:

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

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Re: Fussball: Welcher Verein ist Euer Lieblingsclub?

Beitrag von fifaboy1981 » Sonntag 12. Mai 2019, 11:55

Tyrion hat geschrieben:
Freitag 10. Mai 2019, 23:44
Valverde denkt wohl selbst schon über Rücktritt nach. Das Spiel in Liverpool hat ihn ziemlich mitgenommen. Vor dem Spiel hat er ja selbst noch gemeint, dass "nur das Triple zählt". Und nun ist ihm im zweiten Champions League Jahr das gleiche passiert wie im ersten. Das Hinspiel klar gewonnen und dennoch ausgeschieden. Macht er weiter, wird man es ihm im nächsten Jahr in jeder Runde der Champions League wieder im die Ohren hauen. Es stimmt, dass der Unterschied zwischen Liverpool und Barcelona insgesamt nicht groß war. Aber am Ende haben sie eine klare Führung (erneut) aus der Hand gegeben. Das wirft schon Fragen nach der Führung auf. Und dafür, dass der Hunger bei Barcelona nicht mehr so groß ist, beherrschen sie La Liga noch ganz gut.
Vlt. sollte man ihm auch einfach die Chance für einen Umbruch und verjüngung des Kaders geben. Du hast als Trainer nunnmal nur eine gewisse chance die Spieler wirklich heiß zu machen.
Wenn sie aber schon so viel gewonnen haben und etwas gesätigt sind, reicht es nicht mehr um gegen echte Gegner sich durchzusetzen. Zumal ja beide Spiele recht ausgeglichen waren vom Spielverlauf her.
Und das sie die LIga dominieren naja, die nationale konkurrenz ist auch nicht so stark wie Liverpool, abgesehen vlt. von den Topteams.
Tyrion hat geschrieben:
Freitag 10. Mai 2019, 23:44
Ich bin mir ziemlich sicher, dass der beste Trainer aus einer Horde 30-jähriger noch eine Menge herausholen könnte. Sie sind sehr erfahren, aber noch nicht so alt, dass da körperlich gar nichts mehr geht. Und die meisten Bayern-Spieler sind wirklich "erst" 30: Boateng, Hummels, Lewandowski, Martinez. Müller ist 29, Thiago 28, Alaba 26 und selbst Neuer ist für einen Torwart mit seinen 33 Jahren noch nicht überaltert. Juventus würde da nur lachen.

30 ist heute das alte 35 oder 36.
Du hast das bei Ronaldo, dem Brasilianer gesehen, der war sehr jung und schon sehr gut. Als er ende 20 war oder 30 haste nicht mehr viel von Ihmm gehört. Die sind heute früher reif, dafür ist der Körper dann auch früher am Limit angekommen.
Ein Müller trifft nicht mehr so wie früher, Boateng und Hummels machen fehler die sie früher auf Ihrem höchstens Level nie gemacht haben.
Lahm hat auch 2014 gesagt er merkt das der Körper das nicht mehr alles so wegsteckt wie die Jahre zuvor.

Und egal welche Spieler in jungen Jahren hochkommen und schon sehr gut sind, sind dann aber auch früher am ende Ihrer Karriere.
Es gibt ausnahmen ja, aber die Regel sieht anders aus.
Tyrion hat geschrieben:
Freitag 10. Mai 2019, 23:44
Auch deshalb, weil sie sich sehr rechtzeitig von Trainern getrennt haben, von denen man dort nicht die Überzeugung hatte, dass sie die Mannschaften entsprechend weiterentwickeln können. Vor Streich war in Freiburg Marcus Sorg Cheftrainer. Das dauerte aber nur ein halbes Jahr, dann hat man sich schnell wieder von ihm getrennt, weil er den SC in die zweite Liga geführt hat. Streich hat den Verein fast sensationell gerettet. Sicher hat man auch nach einem Abstieg an Streich festgehalten, aber man war aufgrund der Vergangenheit der Überzeugung, dass er der beste Entwickler ist, den man finden kann. In Mainz hat man den Aufstiegstrainer Jörn Andersen entlassen - wenige Tage VOR dem 1. Spieltag! Heidel war nicht mehr überzeugt, dass Andersen die Mannschaft führt, wie Heidel es für wünschenswert hielt. Tuchel übernahm, weil er die Spieler weiterentwickeln konnte. Nach Tuchel war Kasper Hjulmand Mainz-Trainer. An den erinnert sich keiner mehr, es waren ja auch nur siebeneinhalb Monate. Vor Jürgen Klopp war übrigens Eckhard Krautzun 05-Coach - zumindest drei Monate lang. Auch da hatte Heidel das Gefühl, dass eine frühzeitige Trennung das Beste wäre. Krautzun wollte im Februar 2001 eine PK einberufen, wo er erklären wollte, dass er alle alten Spieler rauswerfen möchte. Heidel sagte daraufhin: "Ja, wir machen eine PK, aber wir werfen den Trainer raus". Klopp (der auch zu den alten Spielern gehörte, die Krautzun weghaben wollte) rettete die Mannschaft vor dem sicheren Abstieg in die Regionalliga. Und Augsburg hat erst vor wenigen Wochen den Trainer gefeuert - und sie standen nicht mal auf einem Abstiegsplatz.
Aber dafür haben sie dann trainer die über viele Jahre dort waren oder sind.
Sicher macht Kovac nicht alles richtig und macht auch Fehler, aber machst du auf der Arbeit nie einen Fehler? machst du immer alles richtig?
Kovac arbeitet mit Menschen, er muss anhand der Trainingsleistungen und evtl. stärken und Schwächen des Gegners entscheiden wenn er in die Startelf nimmt und wenn er draußen lässt. Nach dem Spiel ist man dann immer schlauer.
Tyrion hat geschrieben:
Freitag 10. Mai 2019, 23:44
Man muss immer sehen, ob besser möglich ist und ob man jemanden findet, der es besser machen könnte. Und bei Bayern habe ich das Gefühl, dass sie auf der Trainerposition Luft nach oben haben. Wenn sie jemanden finden, von dem man glaubt, dass er die Mannschaft weiterbringen kann, dann müssen sie es machen. Selbst Mainz und Freiburg haben das getan und sie sind außergewöhnlich erfolgreich für ihre Verhältnisse, absolut richtig. ;) Eigentlich brauchen die Bayern wieder einen wie van Gaal, der einfach 17- und 18-jährige aufstellt und damit den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft legt. Tuchel haben sie sich ja durch die Lappen gehen lassen...
und wenn Bayern jetzt mit über 90 pkt. Meister wäre und einsam und alleine vorne wegmschieren würde, wäre das dann besser?

Und ob ein anderer Trainer dann immer der richtige ist weißt du auch nie, warum haben sie Kovac sonst geholt? er passt nicht zu uns aber wir brauchen einen Trainer? so werden sie dabei wohl nicht gedacht haben.

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Re: Fussball: Welcher Verein ist Euer Lieblingsclub?

Beitrag von Swenja » Montag 13. Mai 2019, 07:40

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Re: Fussball: Welcher Verein ist Euer Lieblingsclub?

Beitrag von fifaboy1981 » Montag 13. Mai 2019, 08:30

Der HSV bleibt in der 2. Liga, können sich alle Hamburger auf 2 weitere Derbys gegen St. Pauli freuen ;) :lol:

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Re: Fussball: Welcher Verein ist Euer Lieblingsclub?

Beitrag von Versingled » Montag 13. Mai 2019, 17:52

fifaboy1981 hat geschrieben:
Montag 13. Mai 2019, 08:30
Der HSV bleibt in der 2. Liga, können sich alle Hamburger auf 2 weitere Derbys gegen St. Pauli freuen ;) :lol:
Ich hab's geahnt ... nun ja ... Platz 4 und eine Tordifferenz von 0 ... mehr wie Kanonenfutter wäre der HSV in der 1 Liga wohl nicht ... :roll:
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Re: Fussball: Welcher Verein ist Euer Lieblingsclub?

Beitrag von fifaboy1981 » Montag 13. Mai 2019, 19:36

Versingled hat geschrieben:
Montag 13. Mai 2019, 17:52
fifaboy1981 hat geschrieben:
Montag 13. Mai 2019, 08:30
Der HSV bleibt in der 2. Liga, können sich alle Hamburger auf 2 weitere Derbys gegen St. Pauli freuen ;) :lol:
Ich hab's geahnt ... nun ja ... Platz 4 und eine Tordifferenz von 0 ... mehr wie Kanonenfutter wäre der HSV in der 1 Liga wohl nicht ... :roll:
Teure Leistungsträger abgeben und die jungen fördern und Zeit geben. Nur wenn du natürlich in die Lage kommst gute Spieler verkaufen zu müssen, dann haste ein Problem.

In den nachrichten kam ja schon vom total absturz wie bei 1860 und FCK in die 3. Liga. Aber beide haben vorher noch jahre in der 2.Liga gespielt. 1860 ist 13 jahre später in die 3. liga runter, wir waren nach dem Abstieg 2006 nochmal für 2 Jahre in der BL. Aber klar es wird nicht einfacher.
Und alleine weil der HSV seit Jahren immer nur kurz besser war wenn ein neuer Trainer kam, muss sich in der Mannschaft einiges ändern, das kann nicht immer am Trainer liegen, so viele schlechte trainer kannste gar nicht holen.

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