Alleine in Zeiten von Corona

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NBUC
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Re: Alleine in Zeiten von Corona

Beitrag von NBUC » Dienstag 24. März 2020, 10:02

Tania hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 09:25
Keine Sorge, das gilt dann nur für die wirklich vereinsamten Menschen, für die eigentlich JEDER auch nur halbwegs passende Partner eine Verbesserung ihrer Lage darstellen würde. Die Fraktionen "... also ich bin allein auch ganz happy" oder "... bitte nur studentische Models unter 25" dürfen in Ruhe weiter allein bleiben. Die zeichnen sich ja eh nicht durch exzessives Dating aus, sind epidemietechnisch also kein relevanter Faktor ;)
Das wären dann aber ggf. diejenigen, die zwangsverteilt würden ... :fessel:
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Tania
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Re: Alleine in Zeiten von Corona

Beitrag von Tania » Dienstag 24. März 2020, 12:38

NBUC hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 10:02
Tania hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 09:25
Keine Sorge, das gilt dann nur für die wirklich vereinsamten Menschen, für die eigentlich JEDER auch nur halbwegs passende Partner eine Verbesserung ihrer Lage darstellen würde. Die Fraktionen "... also ich bin allein auch ganz happy" oder "... bitte nur studentische Models unter 25" dürfen in Ruhe weiter allein bleiben. Die zeichnen sich ja eh nicht durch exzessives Dating aus, sind epidemietechnisch also kein relevanter Faktor ;)
Das wären dann aber ggf. diejenigen, die zwangsverteilt würden ... :fessel:
Immer diese Horrorszenarien... Verteilt würden natürlich nur die, die sich anmelden. Also ähnlich wie ne Partnerbörse mit Matching-Algorithmen - nur mit Sanktionen bei Ablehnung eines Kandidaten. Man bekommt bei Erstanmeldung (Status A) eine übersichtliche Zahl von Vorschlägen, sucht sich davon 2-3 aus, und die darf man dann einmal treffen und einen davon für ein zweiwöchiges intensiveres Kennenlernen mit nach Hause nehmen. Natürlich gleich verbunden mit einer gemeinsamen Quarantäne - zwei Fliegen mit einer Klappe.

Wenn der andere Teilnehmer der Kennenlernquarantäne abwinkt, ohne dass man sich gravierend fehlverhalten hat, darf man noch einmal in den Erstanmeldungs-Matchingprozess. Wenn man selbst hinterher sagt, dass man von einer Beziehung zu dieser Person Abstand nehmen will, kann man entweder das Programm verlassen oder in Zukunft für jemand anderen als Vorschlagskandidat zur Verfügung stehen (Status B). Wenn man als solcher fünfmal die Kennenlernquarantäne durchlaufen hat, aber ablehnt, fliegt man entweder aus dem Programm oder wird auf die "Resterampe" strafversetzt (Status C). Dort wird einem dann eine andere Person von der Resterampe zugewiesen. Ablehnung führt zu sofortigem Ausschluss aus dem Programm.

Wird man im Vorschlagsprozess partout nicht ausgewählt, darf man natürlich jederzeit freiwillig auf die Resterampe wechseln.

Nach Ausstieg aus dem Programm (egal ob mit oder ohne Partner) ist eine Neubewerbung frühestens nach 3 Jahren zulässig.

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Re: Alleine in Zeiten von Corona

Beitrag von Onkel ABobert » Dienstag 24. März 2020, 12:47

Tania hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 12:38
NBUC hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 10:02
Tania hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 09:25
Keine Sorge, das gilt dann nur für die wirklich vereinsamten Menschen, für die eigentlich JEDER auch nur halbwegs passende Partner eine Verbesserung ihrer Lage darstellen würde. Die Fraktionen "... also ich bin allein auch ganz happy" oder "... bitte nur studentische Models unter 25" dürfen in Ruhe weiter allein bleiben. Die zeichnen sich ja eh nicht durch exzessives Dating aus, sind epidemietechnisch also kein relevanter Faktor ;)
Das wären dann aber ggf. diejenigen, die zwangsverteilt würden ... :fessel:
Immer diese Horrorszenarien... Verteilt würden natürlich nur die, die sich anmelden. Also ähnlich wie ne Partnerbörse mit Matching-Algorithmen - nur mit Sanktionen bei Ablehnung eines Kandidaten. Man bekommt bei Erstanmeldung (Status A) eine übersichtliche Zahl von Vorschlägen, sucht sich davon 2-3 aus, und die darf man dann einmal treffen und einen davon für ein zweiwöchiges intensiveres Kennenlernen mit nach Hause nehmen. Natürlich gleich verbunden mit einer gemeinsamen Quarantäne - zwei Fliegen mit einer Klappe.

Wenn der andere Teilnehmer der Kennenlernquarantäne abwinkt, ohne dass man sich gravierend fehlverhalten hat, darf man noch einmal in den Erstanmeldungs-Matchingprozess. Wenn man selbst hinterher sagt, dass man von einer Beziehung zu dieser Person Abstand nehmen will, kann man entweder das Programm verlassen oder in Zukunft für jemand anderen als Vorschlagskandidat zur Verfügung stehen (Status B). Wenn man als solcher fünfmal die Kennenlernquarantäne durchlaufen hat, aber ablehnt, fliegt man entweder aus dem Programm oder wird auf die "Resterampe" strafversetzt (Status C). Dort wird einem dann eine andere Person von der Resterampe zugewiesen. Ablehnung führt zu sofortigem Ausschluss aus dem Programm.

Wird man im Vorschlagsprozess partout nicht ausgewählt, darf man natürlich jederzeit freiwillig auf die Resterampe wechseln.

Nach Ausstieg aus dem Programm (egal ob mit oder ohne Partner) ist eine Neubewerbung frühestens nach 3 Jahren zulässig.
Da hast du ja schon ein richtiges Konzept durchdacht ... Status C ist dann halt schon hart .....
Es grüßt euch

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Re: Alleine in Zeiten von Corona

Beitrag von Maverick » Dienstag 24. März 2020, 13:11

Tania hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 12:38
NBUC hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 10:02
Tania hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 09:25
Keine Sorge, das gilt dann nur für die wirklich vereinsamten Menschen, für die eigentlich JEDER auch nur halbwegs passende Partner eine Verbesserung ihrer Lage darstellen würde. Die Fraktionen "... also ich bin allein auch ganz happy" oder "... bitte nur studentische Models unter 25" dürfen in Ruhe weiter allein bleiben. Die zeichnen sich ja eh nicht durch exzessives Dating aus, sind epidemietechnisch also kein relevanter Faktor ;)
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Wenn der andere Teilnehmer der Kennenlernquarantäne abwinkt, ohne dass man sich gravierend fehlverhalten hat, darf man noch einmal in den Erstanmeldungs-Matchingprozess. Wenn man selbst hinterher sagt, dass man von einer Beziehung zu dieser Person Abstand nehmen will, kann man entweder das Programm verlassen oder in Zukunft für jemand anderen als Vorschlagskandidat zur Verfügung stehen (Status B). Wenn man als solcher fünfmal die Kennenlernquarantäne durchlaufen hat, aber ablehnt, fliegt man entweder aus dem Programm oder wird auf die "Resterampe" strafversetzt (Status C). Dort wird einem dann eine andere Person von der Resterampe zugewiesen. Ablehnung führt zu sofortigem Ausschluss aus dem Programm.

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Kannst du mal eine Petition an den Bundestag richten mit der Bitte um Prüfung eines Gesetzesentwurfs? :good:
„Das Ende kommt unausweichlich, Maverick. Ihre Art wird aussterben.“

„Mag sein, Sir. Aber nicht heute!“

8-)

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Re: Alleine in Zeiten von Corona

Beitrag von NBUC » Dienstag 24. März 2020, 13:43

Tania hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 12:38
NBUC hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 10:02
Tania hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 09:25
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Nach Ausstieg aus dem Programm (egal ob mit oder ohne Partner) ist eine Neubewerbung frühestens nach 3 Jahren zulässig.
Das hört sich sehr konstruktiv und ausgewogen an ... und wäre damit wohl das Gegenteil von dem, was sich die Rufer wünschen. 8-)
Auf ähnlicher Basis könnte man sogar ein BGE probieren.
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Re: Alleine in Zeiten von Corona

Beitrag von Vidar » Dienstag 24. März 2020, 22:38

https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2 ... tnerschaft
"Der Corona-Survival-Guide für Ihre Beziehung"

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Re: Alleine in Zeiten von Corona

Beitrag von Calliandra » Mittwoch 25. März 2020, 00:21

Vidar hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 22:38
https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2 ... tnerschaft
"Der Corona-Survival-Guide für Ihre Beziehung"
Mit dieser Ankündigung wirkt das ausgerechnet in diesem Corona-Thread ja wieder schön provokativ, aber es gibt eigentlich relativ am Anfang des Artikels auch generelle Tipps, wie man mit dem Social Distancing umgehen kann.

Automobilist

Re: Alleine in Zeiten von Corona

Beitrag von Automobilist » Mittwoch 25. März 2020, 00:29

Die Experten hiefür....sind wohl in diesem Forum zu finden. Corona oder nicht.

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Re: Alleine in Zeiten von Corona

Beitrag von SchwarzeZeder » Montag 30. März 2020, 23:17

Vidar hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 22:38
https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2 ... tnerschaft
"Der Corona-Survival-Guide für Ihre Beziehung"
Was höchst bemerkenswert ist, auch am verlinkten Artikel:

Jetzt in Zeiten von Corona wird (auch gerade von Psychologen) betont

- wie fundamental wichtig (körperliche) Nähe ist
- wie schwer es uns fällt, Abstand zu wahren, wo uns allen Nähe doch so gut tut
- welch elementares Grundbedürfnis Liebe, Partnerschaft und Sex doch ist
- wie uns die Partnerschaft Stütze, Halt, Hoffnung und Zuversicht geben kann
- wie sehr wir jetzt aufpassen müssen, aufgrund der Isolation nicht in Hoffnungslosigkeit und Depression zu verfallen
- dass körperliche Nähe und Sex unser Immunsystem stärkt, wir weniger anfällig für Infekte werden (gestützt durch entsprechende Experimente / Studien)
- wie wichtig ganz generell der Partner / die Partnerin für unser Wohlergehen und Glück ist, erst Recht in einer Ausnahmesituation wie dieser.

Und sonst, wenn gerade kein Corona kursiert? Wenn dann ein Single klagt, er / sie fühle sich einsam, unvollständig, allein, manchmal depressiv und wünsche sich so sehr eine(n) Partner/in?

Dann heißt es genau von denen, die jetzt die fundamentale Bedeutung von Beziehungen betonen

- dass man doch auch alleine glücklich sein müsse
- ja, dass man überhaupt erstmal alleine vollkommen glücklich sein muss, um überhaupt für eine Beziehung "bereit" zu sein
- dass ein Partner einem niemals das Glück bringen könne, das man nicht alleine schon hat
- dass eine Beziehung zwar schön sei, aber eben nur das "i-Tüpfelchen" eines ohnehin schon erfüllten Lebens
- dass ein Partner einem niemals das geben könne, was man sich nicht schon selbst geben könnte
- dass Selbstliebe die einzig wahre Liebe sei, dass die Sehnsucht nach einer Beziehung nur ein Zeichen der Unreife sei

etc. pp.

Und immer, wenn sie das sagen, denken sie, es sei etwas furchtbar Schlaues, etwas, was der Adressat (also der Single) so noch nie gehört habe.

Und zur Erinnerung nochmal: Jetzt, wo Distanz für viele auf einmal ein Thema wird, da ist die Beziehung, die körperliche Nähe, der Sex auf einmal etwas ganz, ganz Wichtiges, etwas, was sogar das Immunsystem stärkt.

Rein theoretisch müssten sie doch jetzt sagen: Die Distanz ist doch kein Problem, denn man muss ja ohnehin schon alleine vollkommen glücklich und zufrieden sein! Das aber sagt keiner.

Ich gehe jede Wette ein, wenn Corona mal überwunden ist, dann heißt es von den Psychofuzzys wieder, Partnerschaft könne niemals glücklich machen, wenn man es denn nicht schon alleine sei, etc. Und die Singles (die einsamer sind als Paare selbst in Coronazeiten) hätten doch nichts zu klagen!

Spätestens jetzt entlarven sich Psychologen als das, was sie wirklich sind: Anhänger einer Pseudowissenschaft (vergleichbar mit Impfgegnern, Reichsbürgern, Scheibenweltanhängern und ähnlichen unseriösen, esoterischen Verschwörungstheoretikern).

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Re: Alleine in Zeiten von Corona

Beitrag von calcetto » Dienstag 31. März 2020, 08:04

SchwarzeZeder hat geschrieben:
Montag 30. März 2020, 23:17
Deine Schlussfolgerung halte ich für fehlerhaft, da sie zwei unterschiedliche Bereiche befasst. Wenn ich beispielsweise partnerlos und depressiv bin, sorgt ein Partner oder eine Partnerin nicht automatisch dafür, dass ich plötzlich wieder gesund werde. Ich kann auch durchaus glücklicher Single sein, nur die Gefahr, dass die diktierte Isolation mir nun schadet, weil ich z. B. keine Freunde mehr treffen kann, ist jetzt größer.

Die Psychologie mag keine exakte Wissenschaft sein, sondern mehr eine wahrscheinlichkeitsbasierte, aber sie deswegen komplett zu verdammen, halte ich ebenso für falsch. Auch die sonstige Medizin kann nicht alle Krankheiten behandeln oder kennt bei Behandlungen jede exakte Wirkungsweise und dennoch vertrauen die meisten Menschen darauf.

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Re: Alleine in Zeiten von Corona

Beitrag von Ringelnatz » Dienstag 31. März 2020, 09:43

SchwarzeZeder hat geschrieben:
Montag 30. März 2020, 23:17
Jetzt in Zeiten von Corona wird (auch gerade von Psychologen) betont

- wie fundamental wichtig (körperliche) Nähe ist
(...)

Und sonst, wenn gerade kein Corona kursiert? Wenn dann ein Single klagt, er / sie fühle sich einsam, unvollständig, allein, manchmal depressiv und wünsche sich so sehr eine(n) Partner/in?

Dann heißt es genau von denen, die jetzt die fundamentale Bedeutung von Beziehungen betonen

- dass man doch auch alleine glücklich sein müsse
(...)

Ich gehe jede Wette ein, wenn Corona mal überwunden ist, dann heißt es von den Psychofuzzys wieder, Partnerschaft könne niemals glücklich machen, wenn man es denn nicht schon alleine sei, etc. Und die Singles (die einsamer sind als Paare selbst in Coronazeiten) hätten doch nichts zu klagen!

Spätestens jetzt entlarven sich Psychologen als das, was sie wirklich sind: Anhänger einer Pseudowissenschaft (vergleichbar mit Impfgegnern, Reichsbürgern, Scheibenweltanhängern und ähnlichen unseriösen, esoterischen Verschwörungstheoretikern).
Die beiden Sichtweisen schließen sich nicht aus. Du wirst zu keiner Zeit einen Psychologen finden, der das Bedürfnis nach Anschluss als unwichtig bezeichnet. Das ist ein tief verwurzeltes menschliches Grundbedürfnis. Gleichzeitig macht es Sinn, sich gut um sich selbst zu kümmern und für sich alleine sinnvolle und glücksstiftende Momente zu schaffen - unabhängig davon, ob man einen Partner hat oder nicht.

Die Aussage, man müsse "perfekt" sein, um einen Partner zu finden ist natürlich Quatsch. Einen guten Umgang mit sich selbst (und der eigenen Imperfektion) gefunden zu haben kann es hingegen erleichtern, Menschen anzuziehen, die gerne bleiben. Und ja, da geht es um Wahrscheinlichkeiten. Ein bombensicheres Rezept gibt es bei psychologischen Themen selten.

Vielleicht kann die aktuell erzwungene Isolation ja dazu beitragen, uns alle wieder mehr für das Thema Einsamkeit zu sensibilisieren und auch mal über den Tellerrand der eigenen Beziehung oder Familie die Hand auszustrecken (naja, also symbolisch gesehen... ;)).
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Re: Alleine in Zeiten von Corona

Beitrag von LonesomeCoder » Samstag 4. April 2020, 10:46

ComebackCat hat geschrieben:
Freitag 20. März 2020, 16:38
desigual hat geschrieben:
Freitag 20. März 2020, 14:50

Und dabei bin ich ja schon ein eher introvertierter Mensch und verbringe Wochenenden auch mal komplett alleine. Aber es wird ja wohl darauf hinauslaufen, WOCHENLANG niemanden persönlich zu sehen - da wird mir schon ganz anders.
Ja, das ist der Punkt. Und es fallen ja auch alle möglichen Freizeitaktivitäten weg, die alleine möglich wären. Sei es Museum, Kino, Schwimmbad, Stadion, Ausstellungen, etc. Zumindest bei mir bedeutet Introversion nicht, dass ich besonders gerne und für längere Zeit in der Wohnung sitze.
So gehts mir auch. Würde bei der Kälte gerne in die Therme gehen.
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Re: Alleine in Zeiten von Corona

Beitrag von Antonia » Samstag 4. April 2020, 18:28

LonesomeCoder hat geschrieben:
Samstag 4. April 2020, 10:46
ComebackCat hat geschrieben:
Freitag 20. März 2020, 16:38
desigual hat geschrieben:
Freitag 20. März 2020, 14:50

Und dabei bin ich ja schon ein eher introvertierter Mensch und verbringe Wochenenden auch mal komplett alleine. Aber es wird ja wohl darauf hinauslaufen, WOCHENLANG niemanden persönlich zu sehen - da wird mir schon ganz anders.
Ja, das ist der Punkt. Und es fallen ja auch alle möglichen Freizeitaktivitäten weg, die alleine möglich wären. Sei es Museum, Kino, Schwimmbad, Stadion, Ausstellungen, etc. Zumindest bei mir bedeutet Introversion nicht, dass ich besonders gerne und für längere Zeit in der Wohnung sitze.
So gehts mir auch. Würde bei der Kälte gerne in die Therme gehen.
Kalt ist es hier zwar nicht, aber normalerweise gehe ich samstags oft ins Fitnessstudio und danach in die Sauna. Das vermisse ich auch total.
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Re: Alleine in Zeiten von Corona

Beitrag von Vidar » Samstag 4. April 2020, 21:13

Nächste Woche wäre ich eigentlich auf Reisen gewesen, Zentraleuropa Teil 2 (Teil 1 fand letzten September statt), drei Wochen, Wettervorhersage für dort ~20°C. Das Timing wäre perfekt gewesen, in wenigen Tagen fängt hier das Regenwetter an und der Schnee wird schmelzen (~2 Meter liegt aktuell), d.h. für 3-4 Wochen werden wir hier absolutes Matschwetter haben mit ~5°C, Regen und Lawinengefahr.
Und dazu dann alles geschlossen, kein Kino, keine Bars, kein Schwimmbad, kein Fitness, na wunderbar. Vielleicht doch mal einen World of Warcraft Account zulegen.

Übrigens: In Deutschland haben manche Autokinos legal offen (je nach Bundesland), Tickets sind nur sehr schnell vergriffen.

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Re: Alleine in Zeiten von Corona

Beitrag von desigual » Samstag 4. April 2020, 23:04

Ich wäre auch nächsten Freitag in Urlaub geflogen. :(

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Re: Alleine in Zeiten von Corona

Beitrag von Obelix » Samstag 4. April 2020, 23:49

Bei mir war für das Osterwochenende ein kleines Familientreffen geplant, das jetzt natürlich abgesagt ist.
Und der eine oder andere Chorauftritt, für den wir in den letzten Wochen normalerweise auch schon längst geprobt hätten - einschließlich des dazu gehörenden geselligen Teils.
''Life's a happy song, when there's someone by your side to sing along.'' - The Muppets

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Re: Alleine in Zeiten von Corona

Beitrag von Karlsson » Sonntag 5. April 2020, 03:42

SchwarzeZeder hat geschrieben:
Montag 30. März 2020, 23:17
Vidar hat geschrieben:
Dienstag 24. März 2020, 22:38
https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2 ... tnerschaft
"Der Corona-Survival-Guide für Ihre Beziehung"
Was höchst bemerkenswert ist, auch am verlinkten Artikel:

Jetzt in Zeiten von Corona wird (auch gerade von Psychologen) betont

- wie fundamental wichtig (körperliche) Nähe ist
- wie schwer es uns fällt, Abstand zu wahren, wo uns allen Nähe doch so gut tut
- welch elementares Grundbedürfnis Liebe, Partnerschaft und Sex doch ist
- wie uns die Partnerschaft Stütze, Halt, Hoffnung und Zuversicht geben kann
- wie sehr wir jetzt aufpassen müssen, aufgrund der Isolation nicht in Hoffnungslosigkeit und Depression zu verfallen
- dass körperliche Nähe und Sex unser Immunsystem stärkt, wir weniger anfällig für Infekte werden (gestützt durch entsprechende Experimente / Studien)
- wie wichtig ganz generell der Partner / die Partnerin für unser Wohlergehen und Glück ist, erst Recht in einer Ausnahmesituation wie dieser.

Und sonst, wenn gerade kein Corona kursiert? Wenn dann ein Single klagt, er / sie fühle sich einsam, unvollständig, allein, manchmal depressiv und wünsche sich so sehr eine(n) Partner/in?

Dann heißt es genau von denen, die jetzt die fundamentale Bedeutung von Beziehungen betonen

- dass man doch auch alleine glücklich sein müsse
- ja, dass man überhaupt erstmal alleine vollkommen glücklich sein muss, um überhaupt für eine Beziehung "bereit" zu sein
- dass ein Partner einem niemals das Glück bringen könne, das man nicht alleine schon hat
- dass eine Beziehung zwar schön sei, aber eben nur das "i-Tüpfelchen" eines ohnehin schon erfüllten Lebens
- dass ein Partner einem niemals das geben könne, was man sich nicht schon selbst geben könnte
- dass Selbstliebe die einzig wahre Liebe sei, dass die Sehnsucht nach einer Beziehung nur ein Zeichen der Unreife sei

etc. pp.

Und immer, wenn sie das sagen, denken sie, es sei etwas furchtbar Schlaues, etwas, was der Adressat (also der Single) so noch nie gehört habe.

Und zur Erinnerung nochmal: Jetzt, wo Distanz für viele auf einmal ein Thema wird, da ist die Beziehung, die körperliche Nähe, der Sex auf einmal etwas ganz, ganz Wichtiges, etwas, was sogar das Immunsystem stärkt.

Rein theoretisch müssten sie doch jetzt sagen: Die Distanz ist doch kein Problem, denn man muss ja ohnehin schon alleine vollkommen glücklich und zufrieden sein! Das aber sagt keiner.

Ich gehe jede Wette ein, wenn Corona mal überwunden ist, dann heißt es von den Psychofuzzys wieder, Partnerschaft könne niemals glücklich machen, wenn man es denn nicht schon alleine sei, etc. Und die Singles (die einsamer sind als Paare selbst in Coronazeiten) hätten doch nichts zu klagen!

Spätestens jetzt entlarven sich Psychologen als das, was sie wirklich sind: Anhänger einer Pseudowissenschaft (vergleichbar mit Impfgegnern, Reichsbürgern, Scheibenweltanhängern und ähnlichen unseriösen, esoterischen Verschwörungstheoretikern).
Das sehe ich ähnlich... Ich frage mich ernsthaft, wieso in diesen (A)Sozialen Medien noch auf diesen Singles draufgetrampelt wird?!... Es scheint eben Mode zu sein, denn "sie sind es halt selber schuld."...
Solche Psychologen sollten mit sofortiger Wirkung ihre Lizenz verlieren und ihre Praxen schliessen… und in der Gosse landen!!!...
Charakterliche Eigenschaften: zwischen Dur und Moll 🍀

Ich bin ein hoffnungsloser Romantiker...

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Re: Alleine in Zeiten von Corona

Beitrag von NBUC » Sonntag 5. April 2020, 08:19

Karlsson hat geschrieben:
Sonntag 5. April 2020, 03:42
Das sehe ich ähnlich... Ich frage mich ernsthaft, wieso in diesen (A)Sozialen Medien noch auf diesen Singles draufgetrampelt wird?!... Es scheint eben Mode zu sein, denn "sie sind es halt selber schuld."...
Solche Psychologen sollten mit sofortiger Wirkung ihre Lizenz verlieren und ihre Praxen schliessen… und in der Gosse landen!!!...
Weil die aus Normalosicht davon ausgehen, dass man seinen Zustand wollte, sei es weil man als Hallodri "keine Verantwortung übernehmen wollte" und lieber jede Woche eine andere aht oder man ein selbstgeschaffenes lächerliches Monstrum ist (RTL-Version) , das zu Recht niemand will.
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Re: Alleine in Zeiten von Corona

Beitrag von Reinhard » Sonntag 5. April 2020, 17:37

Karlsson hat geschrieben:
Sonntag 5. April 2020, 03:42
… und in der Gosse landen!!!...
Das wünsche ich niemandem. :dont: Auch nicht bei erwiesener Inkompetenz.
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Re: Alleine in Zeiten von Corona

Beitrag von klecks » Montag 6. April 2020, 13:29

Ich habe dieses Angebot im Netz gefunden - kenne die Autorin von ihren Büchern her. Falls jemand davon Gebrauch machen möchte:

https://www.chrispaul.de/kontact2020/

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