Wer kreativ wirkt, hat mehr Erfolg bei Frauen

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Re: Wer kreativ wirkt, hat mehr Erfolg bei Frauen

Beitragvon Hoppala » Donnerstag 20. April 2017, 14:49

Hab die Studie oder auch nur die Meldung nun nicht gelesen (da mir der geschilderte Inhalt die Relevanz einer Studie zu haben scheint, die feststellt, dass Menschen, die bei Rot vor der Ampel stehen bleiben, seltener überfahren werden): aber da ist doch von "Humor und kreaitvem Flair" die Rede?

Und dann wird hier umgehend nur noch über der Humoraspekt debattiert?

NBUC: erscheint es dir snnvoll, jede eventuell positive Information sofort in für dich negative Zusammenhänge ienzuordnen? Ist es sinnvoll, dass was "die Masse" will, per se emotional negativ zu konnotieren?
"Status" ist etwas sehr Relatives. Wenn ich bei Menschen, die ich gern mag, im Ansehen steige (= sie mich mehr mögen), ist das für beide Seiten etwas sehr Positives. Von außen betrachtet könnten man nun mathematisch festhalten, dass ich relativ "dominanter" werde.
Für die Innenbeziehung ist dieser analytische Aspekt aber egal. Da sind Dominanz und "Mögen" zwei verschiedene Paar Schuhe. Manche Menchen mögen es in klar geordneten Verhältnissen, mit klaren Rollen- und Statusverteilungen, andere eher auf Augenhöhe inklusive unausweichlicher situativer Statusverschiebungen (mal ist der eine, mal der andere "Boss", mal keiner, mal beide; wie's so kommt.) Solange sich alle damit wohl fühlen ist alles gut. Man muss halt die kompatible Person finden.

"Status" ist für die emotionale Beziehung nicht relevant. Aber natürlich ist es so, dass Menschenm, die mehr auffallen als andere (man könnte das auch als "höheren Status" bezeichnen, obwohl ich das irritierend fände, da es situativ auch mit vielen verschiedenen konkreten Bedeutungen belegt ist), auch mehr Chancen haben "gesehen" zu werden und somit von anderen als potentiell kompatibel erkannt zu werden. Ebenso natürlich gibt es Menschen, die bewusst nach den "weniger Auffallenden" schauen.
Solche Überlegungen bringen praktisch nichts.

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Re: Wer kreativ wirkt, hat mehr Erfolg bei Frauen

Beitragvon inVinoVeritas » Donnerstag 20. April 2017, 15:48

Hoppala hat geschrieben:"Status" ist für die emotionale Beziehung nicht relevant. Aber natürlich ist es so, dass Menschenm, die mehr auffallen als andere (man könnte das auch als "höheren Status" bezeichnen, obwohl ich das irritierend fände, da es situativ auch mit vielen verschiedenen konkreten Bedeutungen belegt ist), auch mehr Chancen haben "gesehen" zu werden und somit von anderen als potentiell kompatibel erkannt zu werden. Ebenso natürlich gibt es Menschen, die bewusst nach den "weniger Auffallenden" schauen.


Du beschränkst hier den Vorteil von "Status" darauf, dass dadurch die Chance steigt überhaupt "gesehen" zu werden, dabei lässt du einen meiner Meinung nach wichtigen Punkt unbeachtet.
Meiner Erfahrung nach (und es gibt auch interessante Studien dazu) wirken Männer mit höherem Status grundsätzlich attraktiver auf Frauen, weil ein unterbewusster Mechanismus greift àla „wenn ihn die anderen so toll finden (sonst hätte er den Status ja nicht) muss ja was an ihm dran sein“.
Funktioniert im Marketing auch hervorragend und es ist auch ein alter Schuh, dass Menschen ein Produkt als hochwertiger / wertvoller bewerten, wenn man ihnen suggeriert dass viele andere es auch gerne haben wollen, sprich toll finden.
Innerhalb einer bestehenden Liebesbeziehung ist es natürlich relativ irrelevant, welchen Status ich habe.
Für meine Chancen darauf, von Frauen attraktiv gefunden zu werden ist es allerdings durchaus relevant – denn sonst komme ich garnicht erst in die Phase „Beziehungsanbahnung“ und damit zu einer Beziehung. Und hier wirkt ein hoher Status innerhalb einer Gruppe schon attraktivitätssteigernd.

Wohlgemerkt: attraktivitätssteigernd, d.h. es ist einfach nur ein Bonus und nichts notwendiges (da es ja auch andere Merkmale gibt, die Attraktivität ausmachen).
Ich habe es jedenfalls schon häufig genug erlebt, dass proportional zum Status auch die Anzahl der Verehrerinnen ansteigt bzw. derjenige, der in einer Gruppe beliebt ist und z.B. was Unternehmungen angeht „den Ton angibt“, häufig zeitgleich auch die meisten Herzen zugeflogen sind.

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Re: Wer kreativ wirkt, hat mehr Erfolg bei Frauen

Beitragvon Hoppala » Donnerstag 20. April 2017, 16:12

inVinoVeritas hat geschrieben:Du beschränkst hier den Vorteil von "Status" darauf, dass dadurch die Chance steigt überhaupt "gesehen" zu werden, dabei lässt du einen meiner Meinung nach wichtigen Punkt unbeachtet.
Meiner Erfahrung nach (und es gibt auch interessante Studien dazu) wirken Männer mit höherem Status grundsätzlich attraktiver auf Frauen, weil ein unterbewusster Mechanismus greift àla „wenn ihn die anderen so toll finden (sonst hätte er den Status ja nicht) muss ja was an ihm dran sein“.
Funktioniert im Marketing auch hervorragend und es ist auch ein alter Schuh, dass Menschen ein Produkt als hochwertiger / wertvoller bewerten, wenn man ihnen suggeriert dass viele andere es auch gerne haben wollen, sprich toll finden.
Innerhalb einer bestehenden Liebesbeziehung ist es natürlich relativ irrelevant, welchen Status ich habe.
Für meine Chancen darauf, von Frauen attraktiv gefunden zu werden ist es allerdings durchaus relevant – denn sonst komme ich garnicht erst in die Phase „Beziehungsanbahnung“ und damit zu einer Beziehung. Und hier wirkt ein hoher Status innerhalb einer Gruppe schon attraktivitätssteigernd.

Wohlgemerkt: attraktivitätssteigernd, d.h. es ist einfach nur ein Bonus und nichts notwendiges (da es ja auch andere Merkmale gibt, die Attraktivität ausmachen).
Ich habe es jedenfalls schon häufig genug erlebt, dass proportional zum Status auch die Anzahl der Verehrerinnen ansteigt bzw. derjenige, der in einer Gruppe beliebt ist und z.B. was Unternehmungen angeht „den Ton angibt“, häufig zeitgleich auch die meisten Herzen zugeflogen sind.

Meiner Meoinung nach sagst du hier genau dasselbe wie ich. "Höherer Status" - was auch immer das konkret in der Situation bedeutet (das ist da die Crux - es ist nichts fest definiertes, und insofern für alles und nichts tauglich) - erhält die Attraktivität, was nichts anderes bedeuet, das man eher "gesehen" wird. Ob nun das eine für das andere ursächlich ist oder uimgekehrt, ist praktisch irrelevant. Attraktiv: du wirst eher gesehen. Du wirst gesehen: du wirkst eher attraktiv. Beides geht nach gängigen Kriterien mit "höheren sozalen Status" einher., Es gibt aber keine direkt kausalen Wirkungsketten, außer der Binsenweisheit; haste mehr Chancen, haste ofter Glück.

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Re: Wer kreativ wirkt, hat mehr Erfolg bei Frauen

Beitragvon TheRealDeal » Donnerstag 20. April 2017, 19:09

Strange Lady hat geschrieben:
Peter hat geschrieben:
NBUC hat geschrieben:"Bei Männern, die Frauen zu bewerten hatten, war dieser Effekt weniger ausgeprägt"

- was mich auch zu den Vermutung veranlast hat, dass hier mit "Humor" womöglich doch eher verdecktes Dominanzverhalten umschrieben wird.
Denn rein unterhaltenden Humor an sich sollte allgemein ein positives Kriterium sein, aber wenn, habe ich es bisher immer nur als "Sekundärkriterium" eingestuft gesehen, welches entweder erwartet oder mit "ist auch schön" gewertet wird, wenn die Bauchgefühle schon da sind.
Anders eben mit "Humor", welcher Souveränität und Status ausdrückt, und sei es in manchen Fällen bis zum "lustig(verpackt)en" Mobbing runter.


Ich finde das zu kompliziert gedacht. Humor ist wichtig. Schon allein weil Lachen verbindet. Über den Humor werden ganz viele Informationen ausgetauscht die anziehend wirken können.
Aber Humor kann auch abschreckend und nervend sein.

Es kommt halt darauf an, ob man auf einer Welle funkt und ob man einen ähnlichen Humor hat. Über seinen Humor kann man schlau, schlagfertig, intelligent, gut beobachtend etc. wirken.
Man kann über seinen Humor aber auch negative wirken: Dumm, arrogant, Sprücheklopfer, ausgelutschte Zoten Bringer etc.

Status ist da eher untergeordnet. Humor ist ein guter Indikator dafür, ob man zusammen passt und Gemeinsamkeiten hat.



Yessss! Volle Zustimmung!
Bei richtig geilem intellektuellen Humor lubrifiziere ich spontan. :shylove:
Obwohl ich einen hervorragenden Intellenzgrad habe, kann ich das leider nicht bieten. Das ich nicht nachschlagen muss, was "Lubrifizierung" ist, sollte Beweis genug sein... ;)

Der "Klassenclown" mag Humor haben. Was im Vordergrund steht sind da aber eher Albernheiten. Aus einer Not heraus und emotionalen/psychischen Mangelzuständen.

Meine Ex-Freundin meinte, ihr Ex hätte nicht meinen Humor gehabt. Ich finde Männer ohne Humor witzlos. ;) In ihren Wagen ist mal eingebrochen worden. Während Sie mir erzählte, was geklaut wurde meinte Sie, wir müssten mal an der Tanke anhalten, um Wischwasser nachzüfullen. Da habe ich gesagt: "Ach, ist das auch geklaut worden?". Das ist das Maximum an Kreativität bei mir... ;) Was Sie darauf gesagt hat, weiß ich nicht mehr genau. Es hatte aber irgendwas mit "einem blöden Hund" zu tun... :)
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Re: Wer kreativ wirkt, hat mehr Erfolg bei Frauen

Beitragvon Strange Lady » Freitag 21. April 2017, 13:22

TheRealDeal hat geschrieben:
Strange Lady hat geschrieben:
Peter hat geschrieben:
Ich finde das zu kompliziert gedacht. Humor ist wichtig. Schon allein weil Lachen verbindet. Über den Humor werden ganz viele Informationen ausgetauscht die anziehend wirken können.
Aber Humor kann auch abschreckend und nervend sein.

Es kommt halt darauf an, ob man auf einer Welle funkt und ob man einen ähnlichen Humor hat. Über seinen Humor kann man schlau, schlagfertig, intelligent, gut beobachtend etc. wirken.
Man kann über seinen Humor aber auch negative wirken: Dumm, arrogant, Sprücheklopfer, ausgelutschte Zoten Bringer etc.

Status ist da eher untergeordnet. Humor ist ein guter Indikator dafür, ob man zusammen passt und Gemeinsamkeiten hat.



Yessss! Volle Zustimmung!
Bei richtig geilem intellektuellen Humor lubrifiziere ich spontan. :shylove:
Obwohl ich einen hervorragenden Intellenzgrad habe, kann ich das leider nicht bieten. Das ich nicht nachschlagen muss, was "Lubrifizierung" ist, sollte Beweis genug sein... ;)

Der "Klassenclown" mag Humor haben. Was im Vordergrund steht sind da aber eher Albernheiten. Aus einer Not heraus und emotionalen/psychischen Mangelzuständen.

Meine Ex-Freundin meinte, ihr Ex hätte nicht meinen Humor gehabt. Ich finde Männer ohne Humor witzlos. ;) In ihren Wagen ist mal eingebrochen worden. Während Sie mir erzählte, was geklaut wurde meinte Sie, wir müssten mal an der Tanke anhalten, um Wischwasser nachzüfullen. Da habe ich gesagt: "Ach, ist das auch geklaut worden?". Das ist das Maximum an Kreativität bei mir... ;) Was Sie darauf gesagt hat, weiß ich nicht mehr genau. Es hatte aber irgendwas mit "einem blöden Hund" zu tun... :)


Ich ahne, was du mit clownesken Albernheiten meinst - das hatte ich tatsächlich nicht vor Augen. Eher so Richtung Roger Willemsen - Friede seiner Seele.
Eigentlich fand ich ihn rein äußerlich immer recht unscheinbar und uninteressant, bis ich ihn einmal live auf einer Lesung erleben durfte. Sagenhafter Humor, Menschlichkeit, Schlagfertigkeit ... er hat sich sogar noch kurz mit mir unterhalten. Und da war es geschehen. :shylove:
Das Problem mit solchen Menschen - und das bin ich mir sehr schmerzlich bewusst: sie verlieren auch schnell das Interesse am Anderen. Leider bin ich ja auch so, verliere leider schnell das Interesse, sobald ich das "Repertoire" des Gegenübers kenne.
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Re: Wer kreativ wirkt, hat mehr Erfolg bei Frauen

Beitragvon TheRealDeal » Freitag 21. April 2017, 14:42

@ Strange Lady: Ok, du bist klug und gebildet. Außerdem wirst du dich mittlerweile sehr gut kennen. Also wünsche dir ruhig, was du dir wünschen möchtest. ;) Ich gönne es dir.

Ich habe gehört, dass kluge Menschen mehr "Input" brauchen, als dumme. Für mich stellt sich eine Frage: Brauche ich das, was ich selbst bin und habe, als Partnerin? Ich meine, ich brauche eher jemanden, der mich ergänzt (neben gewissen Gemeinsamkeiten natürlich). So dass sich am Ende beide Partner vollständiger fühlen. Spürbar, als echten Mehrwert. Und wenn man dann auf emotionaler Ebene für "Input" sorgt, man also für gemeinsame Erlebnisse sorgt, dann halte ich es für unwahrscheinlich, dass die Beziehung einschläft. Den Rest macht die Liebe. ;)

Eine weibliche Version von Willemsen als Freund ja, als Partnerin nein. Ich müsste das Niveau problemlos mitgehen können und selbst dann wäre es mir wohl zu anstrengend für "jeden Tag".
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Re: Wer kreativ wirkt, hat mehr Erfolg bei Frauen

Beitragvon BartS » Freitag 21. April 2017, 14:52

Strange Lady hat geschrieben:Eigentlich fand ich ihn rein äußerlich immer recht unscheinbar und uninteressant, bis ich ihn einmal live auf einer Lesung erleben durfte. Sagenhafter Humor, Menschlichkeit, Schlagfertigkeit ... er hat sich sogar noch kurz mit mir unterhalten. Und da war es geschehen. :shylove:


Du kannst Dich von anderen Menschen in Flammen setzen lassen. Das ist doch mal eine positive Nachricht. :D

Strange Lady hat geschrieben:Das Problem mit solchen Menschen - und das bin ich mir sehr schmerzlich bewusst: sie verlieren auch schnell das Interesse am Anderen. Leider bin ich ja auch so, verliere leider schnell das Interesse, sobald ich das "Repertoire" des Gegenübers kenne.


Ist es nicht einfach so, dass das (ohne Dich kränken zu wollen) ein sehr asymmetrisches Interesse war, was da aufkam? Man kann nicht einfach erwarten, dass ein Mensch mit dieser begnadenswerten Fähigkeit nur auf uns gewartet hat. Die zweite positive Nachricht wäre, wenn dieses in Flammen setzen (oder wenigstens wohlige Wärme erzeugen) beiderseitig stattfindet.
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Re: Wer kreativ wirkt, hat mehr Erfolg bei Frauen

Beitragvon BartS » Freitag 21. April 2017, 14:59

TheRealDeal hat geschrieben:Ich meine, ich brauche eher jemanden, der mich ergänzt (neben gewissen Gemeinsamkeiten natürlich). So dass sich am Ende beide Partner vollständiger fühlen. Spürbar, als echten Mehrwert.


Das ist eine schöne und romantische Vorstellung. Ich furchte nur, dass sie in der Praxis meistens nicht funktioniert. Unterschiedlich sein kann ganz schön anstrengend sein. Es erzeugt Reibung und keine wohlig Wärme spendende Reibung. Ein Mensch, der ständig seine Sachen auf den Fußboden wirft und ein anderer, der es gerne ordentlich mag, müssten sich auch prima ergänzen. Der eine macht die Unordnung, der andere räumt auf. Herrliche Aufgabenteilung. :D Aber auf Dauer bringt einen das näher zu Mord und Totschlag als zu einer glücklichen Beziehung. :mrgreen:
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Re: Wer kreativ wirkt, hat mehr Erfolg bei Frauen

Beitragvon Peter » Freitag 21. April 2017, 15:18

BartS hat geschrieben:Das ist eine schöne und romantische Vorstellung. Ich furchte nur, dass sie in der Praxis meistens nicht funktioniert. Unterschiedlich sein kann ganz schön anstrengend sein. Es erzeugt Reibung und keine wohlig Wärme spendende Reibung. Ein Mensch, der ständig seine Sachen auf den Fußboden wirft und ein anderer, der es gerne ordentlich mag, müssten sich auch prima ergänzen. Der eine macht die Unordnung, der andere räumt auf. Herrliche Aufgabenteilung. :D Aber auf Dauer bringt einen das näher zu Mord und Totschlag als zu einer glücklichen Beziehung. :mrgreen:


Ich denke, das ist individuell. Manche Paare profitieren sicher auch durch die ergänzende Wirkung von Unterschieden. Kommt halt auf die Mischung an.
Das schließt ja auch nicht aus, dass es in vielen Feldern Gemeinsamkeiten gibt, die als Fundament der Beziehung dienen.

Wahrscheinlich ist das sogar ganz häufig so. Es gibt Unterschiede und Gemeinsamkeiten. Wobei im Laufe der Beziehungen auch neue Gemeinsamkeiten wachsen (können).

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Re: Wer kreativ wirkt, hat mehr Erfolg bei Frauen

Beitragvon TheRealDeal » Freitag 21. April 2017, 15:41

BartS hat geschrieben:Ein Mensch, der ständig seine Sachen auf den Fußboden wirft und ein anderer, der es gerne ordentlich mag, müssten sich auch prima ergänzen. Der eine macht die Unordnung, der andere räumt auf. Herrliche Aufgabenteilung. :D Aber auf Dauer bringt einen das näher zu Mord und Totschlag als zu einer glücklichen Beziehung. :mrgreen:
Komm mir nicht schon wieder mit Logik, ich mag das nicht! :mrgreen:

Bei zwei Volkswirten funktioniert das bestimmt prima. Arbeit zieht Arbeit nach sich und der Rubel rollt. ;)

Trotzdem bleibt die Frage: Warum suchen wir nach Partnern? Wenn Partner perfekt zusammen passen müssen, warum suchen wir dann keine Ebenbilder von uns? Warum haben und lieben wir unsere Haustiere? Weil sie eben etwas haben, oder sind, was wir selbst nicht haben oder sind. Und wenn ich mich von Menschen spiegeln lassen möchte, dann von Menschen, die mir nicht zu ähnlich sind, weil ich dabei auf neue Wege gelangen könnte. Ansonsten würde ein Glasspiegel reichen.

Für mich sind Menschen umso mehr als Freunde geeignet, je ähnlicher sie mir sind, aber umso weniger als Partnerin. Daher kommt eben die Weisheit, dass sich Gegensätze anziehen. Und das gleich und gleich sollte die Basis sein für Verständnis und friedvolles Miteinander. Wobei durchaus bereits regionale Unterschiede der Heimat für genügend Abwechslung und Ergänzung sorgen kann, eventuell auch für Reibungspunkte.

Ich würde es begrüßen, wenn jeder zwei Hobbys hätte. Eines, was jeder für sich hat und eines, dem man zusammen nachgeht. Paarbindung auch durch individuelle Freiräume. Weil, sind wir mal ehrlich: Den Anderen so lassen zu können, wie er ist, kann herausfordernd sein.
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Re: Wer kreativ wirkt, hat mehr Erfolg bei Frauen

Beitragvon Strange Lady » Freitag 21. April 2017, 15:53

Das ist eben die Crux mit Menschen: sie unterscheiden sich. Nicht nur voneinander, sondern zeitlich betrachtet auch oftmals von sich selbst. Ich denke tatsächlich,.dass es kein Richtig oder Falsch gibt diesbezüglich. Deswegen macht es für mich auch keinen Sinn meine Präferenzen zu diskutieren. Klaro, gibt es sicherlich Partnerschaftsmodelle, die effektiver zu einer Beziehung führen.
Aber ich bin da einfach zu unpragmatisch und zu narzistisch gestört, um mich über mich selbst und meine Befindlichkeiten und Bedürfnisse einfach so hinwegzusetzen. Schließlich bin ich selbst immer noch die einzige verlässliche Konstante in meinem Leben.
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Re: Wer kreativ wirkt, hat mehr Erfolg bei Frauen

Beitragvon Nonkonformist » Freitag 21. April 2017, 16:19

Meine OdBs waren mir in bestimmte hinsichte, vor allem in sachen wertvorstellungen, sehr ähnlich, in anderen hinsichte gar nicht ähnlich.
Ich denke das man am besten einen kombination aus beiden haben kann.
Zu unterschiedlich und es wird sich nie gut anfühlen, und wahrscheinlich auch zu viel streit geben; zu ähnlich und man langweilt sich gegenseitig zum tode.

Menschen die sich 100% ähnlich sind gibt es wahrscheinlich eh nicht.

Was kreativität angeht; zwei meiner OdBs haben einen ordner voller karikaturen und gags die ich von denen gezeichnet habe.
Kann auch nicht sagen dass das mich viel weiter gebracht hat.....

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Re: Wer kreativ wirkt, hat mehr Erfolg bei Frauen

Beitragvon BartS » Freitag 21. April 2017, 18:03

TheRealDeal hat geschrieben:Komm mir nicht schon wieder mit Logik, ich mag das nicht! :mrgreen:


Komm her Löwe, hier ist noch mehr Logik. :peitsche: :brille3:

TheRealDeal hat geschrieben:Trotzdem bleibt die Frage: Warum suchen wir nach Partnern? Wenn Partner perfekt zusammen passen müssen, warum suchen wir dann keine Ebenbilder von uns?


Tun wir das nicht? Zumindest im Wesen verwandte Menschen. Es wird vom Seelenverwandte gesprochen, den man sucht.

TheRealDeal hat geschrieben:Warum haben und lieben wir unsere Haustiere? Weil sie eben etwas haben, oder sind, was wir selbst nicht haben oder sind.


Und was tun wir dann als Herrchen oder Frauchen? Wir vermenschlichen sie. :D Lassen sie in unser Bettchen schlafen, versuchen sich als Familienmitglied zu integrieren, teilweise füttern wir sie mit Dingen, die nur für den menschlichen Verzehr geeignet sind.

Mir ist schon klar, was Du meinst. Es ist faszinierend Tiere zu beobachten. Schön sich um sie zu kümmern. Und obwohl ich selbst Haustiere hatte, ich hätte viel lieber stattdessen eine Lebenspartnerin. Das war mir schon von Anfang an klar, so sehr ich als Kind auch unseren Hund und Katze mochte.

TheRealDeal hat geschrieben:Und wenn ich mich von Menschen spiegeln lassen möchte, dann von Menschen, die mir nicht zu ähnlich sind, weil ich dabei auf neue Wege gelangen könnte. Ansonsten würde ein Glasspiegel reichen.


Mal wirklich im ernst, ich finde man sollte sich selbst gegenüber ein guter Freund und Lebenspartner sein. Man kann sich schließlich nicht voneinander trennen. Bei Zwillingsgeschwistern weiß man, dass die oft ein ganzes Leben lang verbunden bleiben, ja sogar als Erwachsene zusammenleben. Wobei da die äußerliche Ähnlichkeit nicht der alleinige Punkt ist.

TheRealDeal hat geschrieben:Für mich sind Menschen umso mehr als Freunde geeignet, je ähnlicher sie mir sind, aber umso weniger als Partnerin.


Finde ich eigentlich schade, dass Du das so siehst, aber vielleicht bist Du mit dieser Einstellung besonders glücklich. Für mich muss eine Partnerin gleichzeitig auch ein guter Freund sein. Viele Eigenschaften, die ich an Freunden schätze, wünsche ich mir auch bei einer Partnerin.

TheRealDeal hat geschrieben:Daher kommt eben die Weisheit, dass sich Gegensätze anziehen.


Ich kenne Frauen, die stehen Dir charakterlich diametral gegenüber und sind auch sonst völlig anders drauf, ich glaube aber kaum, dass Du mit denen glücklich würdest. :D Aber gut, ich will jetzt nicht an den Grundfesten Deines Weltbildes rütteln, es muss jeder auf seine Art glücklich werden.
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Re: Wer kreativ wirkt, hat mehr Erfolg bei Frauen

Beitragvon Le Chiffre Zéro » Dienstag 25. April 2017, 12:41

Grundsatzfrage: Wie kann man "kreativ wirken"?

Ist das irgendeine Form unterschwelliger Ausstrahlung, die nur die ständig zwischen halbimaginären Zeilen lesenden Frauen verstehen, und die unsereins daher nicht kontrollieren kann, weil wir sie selbst nicht bemerken?

Oder hängt das ab von Konkreterem, beispielsweise dem tatsächlichen oder implizierten Vorhandensein von Kreativmitteln wie in der immer gern zitierten französischen Studie darüber, wie attraktiv derselbe junge Mann ohne und mit Gitarrenkoffer wirkt?

Wie auch immer, ich vertrete die Ansicht, daß man nicht alles an Kreativität bezüglich dessen Attraktivität über einen Kamm scheren kann. Bestimmte Formen der Kreativität wirken mit hoher Wahrscheinlichkeit attraktivitätssteigernd. Es gibt aber auch solche, die die Attraktivität des Ausübenden tendentiell eher mindern. Das passiert, wenn die Art der Kreativität bzw. deren Ergebnis eher umstritten ist; ebenso, wenn die Form der Kreativität eher nerdy ist.
HC–AB, 41, Geek/Nerd jenseits aller allgemeinen Vorstellungskraft.
Ich leide NICHT unter meinem AB-Tum!
Ich habe höhere Prioritäten im Leben als eine Partnerschaft, etwa diverse Hobbys.
Schließt NIEMALS von euch oder sonst jemandem auf mich! Ihr könntet falscher nicht liegen.

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Re: Wer kreativ wirkt, hat mehr Erfolg bei Frauen

Beitragvon Hoppala » Dienstag 25. April 2017, 14:34

Le Chiffre Zéro hat geschrieben:Grundsatzfrage: Wie kann man "kreativ wirken"?
Grundsatzantwort:
Sei kreativ!
Finde deine eigene, kreative Antwort.
Ob es eine richtige ist, erfährst du an der Resonanz.

Le Chiffre Zéro hat geschrieben:Wie auch immer, ich vertrete die Ansicht, daß man nicht alles an Kreativität bezüglich dessen Attraktivität über einen Kamm scheren kann. Bestimmte Formen der Kreativität wirken mit hoher Wahrscheinlichkeit attraktivitätssteigernd. Es gibt aber auch solche, die die Attraktivität des Ausübenden tendentiell eher mindern. Das passiert, wenn die Art der Kreativität bzw. deren Ergebnis eher umstritten ist; ebenso, wenn die Form der Kreativität eher nerdy ist.

Es gibt einen Unterschied zwischen Kreativität und Freakig- oder Seltsamkeit.

Ich vermute mal implizierend, die positive Wirkung des "kreativ wirkens" stellt sich ein, wenn sie nicht von mindestens ebenso so starken negativ wirkenden kreativen Aspekten begleitet wird. Macht das für dich irgendwie Sinn?

Die meisten Menschen versuchen instinktiv, in Gesellschaft ihre negativen Wirkungen auf ein für asndere ertragbares Maß zu reduizieren. Kreative Bondage- und Latexlioebhaber werden zum Beipsiel eher selten versuchen, sich als solche der Welt vorzustellen, sondern sich sorgsam aussuchen, in welchen Kreisen sie diese besondere Kreativität ausleben. Was sie nicht davon abhält, bei Karstadt mit der Verkäuferin zu schäkern.

Es geht hier weniger um Kreativität, als um soziale Kompetenz.
Wenn irgendjemand einen Aspeklt auf seine Wirkung untersucht, dann wird er - sofern nicht anderweitig in den Grundlagen definiert - von einem relativen Normalmaß bei anderen Aspekten ausgehen. Im individuellen Fall; wo das nich tgegeben ist, muss dann halt "hochrechnen":

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Re: Wer kreativ wirkt, hat mehr Erfolg bei Frauen

Beitragvon Le Chiffre Zéro » Dienstag 2. Mai 2017, 00:35

Hoppala hat geschrieben:
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:Grundsatzfrage: Wie kann man "kreativ wirken"?
Grundsatzantwort:
Sei kreativ!
Finde deine eigene, kreative Antwort.
Ob es eine richtige ist, erfährst du an der Resonanz.

Nun ja, in meinem konkreten Fall kann ich meine primäre Form der Kreativität nicht immer und überall ausüben. (Ich bräuchte Elektrizität, Verstärkung, Lautsprecher und sehr viel Vorbereitung.) Wenn ich also kreativ sein muß, um kreativ zu wirken, kann ich, wenn ich nicht immer und überall kreativ sein kann, nicht immer und überall kreativ wirken.

Selbst das Mitführen eines Kreativwerkzeugs hat mich noch nie in hinreichendem Maße kreativ wirken lassen. Und das habe ich seit 1999 immer wieder getan, seit 2007 praktisch wöchentlich.

Le Chiffre Zéro hat geschrieben:Wie auch immer, ich vertrete die Ansicht, daß man nicht alles an Kreativität bezüglich dessen Attraktivität über einen Kamm scheren kann. Bestimmte Formen der Kreativität wirken mit hoher Wahrscheinlichkeit attraktivitätssteigernd. Es gibt aber auch solche, die die Attraktivität des Ausübenden tendentiell eher mindern. Das passiert, wenn die Art der Kreativität bzw. deren Ergebnis eher umstritten ist; ebenso, wenn die Form der Kreativität eher nerdy ist.

Es gibt einen Unterschied zwischen Kreativität und Freakig- oder Seltsamkeit.

Ich vermute mal implizierend, die positive Wirkung des "kreativ wirkens" stellt sich ein, wenn sie nicht von mindestens ebenso so starken negativ wirkenden kreativen Aspekten begleitet wird. Macht das für dich irgendwie Sinn?[/quote]
Das ergibt durchaus einen Sinn, aber "kreativ wirken" – indem man kreativ ist – kann man auch, derweil man gleichzeitig freakig und/oder seltsam ist.

Konkretes Beispiel (das nicht mein konkretes Beispiel ist): Auf dem Chaos Communication Congress passiert so einiges, was man durchaus als kreativ ansehen kann. Freakig ist es trotzdem, was die Geeks und Hacker da treiben – seltsam allemal.

Noch besseres, noch konkreteres Beispiel: Blinkenlights. Eine Fassade eines Hauses durch zentral kontrollierte Ansteuerung der Innenbeleuchtung der einzelnen Räume in eine Art Display zu verwandeln, ist durchaus kreativ, ebenso wie das, was letztlich mit diesem Display gemacht wird. Nichtsdestotrotz ist es in höchstem Maße freakig und seltsam.

Oder etwas, das zur Abwechslung herzlich wenig mit dem CCC zu tun hat, dafür mehr mit Musik, also – bei bloßer Nennung – zunächst einmal wohl doch unter "kreativ" zu verbuchen sein dürfte, aber so aberwitzig geeky und techniklastig ist, daß "freakig" definitiv zutrifft und zumindest in den Augen klassischerer Musiker "seltsam" ebenfalls: How to make electronic music without a laptop.

In dem Augenblick, wo Kreativität in einer Subkultur abseits des "Normalen" stattfindet, ist sie automatisch freakig. Zumindest für diejenigen Menschen, die nur das "Normale" kennen und gewohnt sind. Und die sind bei weitem die Mehrheit.
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Hoppala
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Re: Wer kreativ wirkt, hat mehr Erfolg bei Frauen

Beitragvon Hoppala » Dienstag 2. Mai 2017, 12:02

Le Chiffre Zéro hat geschrieben:Nun ja, in meinem konkreten Fall kann ich meine primäre Form der Kreativität nicht immer und überall ausüben.
Dann nutze deine "sekundäre Form der Kreatrivität."
Ich hoffe, dir nicht zu nahe zu treten, wenn ich sage: Kreativität die zwingend an spezuifische Voraussetzungen gebunden ist (außer der, zu leben) ist keine.
Bist du kreativ, sollte dir viele kreative Möglichkeiten einfallen, ohne
Elektrizität, Verstärkung, Lautsprecher und sehr viel Vorbereitung.)
kreativ zu sein
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:Wenn ich also kreativ sein muß, um kreativ zu wirken, kann ich, wenn ich nicht immer und überall kreativ sein kann, nicht immer und überall kreativ wirken.

Wer hat verlangt, dass du immer und überall kreativ wirken musst/solltest?

Das Lustige an deinen Gedankengängen ist, dass du deine Kreativität vor allem einsetzt, um dir selbst zubeweisen, was alles nicht geht. Ich bin mir nicht sicher ob man diese Anti-Kreativität +überhaupt noch kKreativität nennen kann, oder ob nicht vielleicht pingelige Bockigkeit ein geeigneter Ausdruck wäre? ... in meinem Verständnis ist Kreativität an neuen Möglichkeiten orientiert; nicht an neuen Blockaden.

Le Chiffre Zéro hat geschrieben:Selbst das Mitführen eines Kreativwerkzeugs hat mich noch nie in hinreichendem Maße kreativ wirken lassen.
Vielleicht bist du ja nicht kreativ. (Dafür spräche auch, dass du nur mit sehr viel Vorbereitung "kreativ" sein kannst. Kreativität ist von sowas nich tabhängig.) Oder alle anderen sind zu blöd, deine Genialität zu erkennen. Dann wirst du auf dein Ableben warten müssen, bevor deine Werke bei Sothebys versteigert werden.
Falls du dich aber irgendwo in der Mitte siehst, hast auch du Möglichkeiten, die kreativ zu finden und nutzbar sind - wenn du willst.
Solange du dich an dieser Möglichkeit aber nicht positiv kreativ, sondern nur negativ kreativ beteiligst, kann ich davon auch nicht ausgehen.

[quote="Le Chiffre Zéro"Das ergibt durchaus einen Sinn, aber (...)[/quote]Rest von mir gekürzt, da es ledigleich dazu dient, die Aussage des einleitenden Hauptsatzes zu vernebeln. Ich kann keinerlei erweiternde oder konkretisierende Aussage darin erkennen.
Es freut mich indes, dass es für dich immerhin Sinn ergibt, wenn etwas nur dann positive Wirlung entfaltet, wenn es nicht von mindestens ebenso starken negativen Aspekten begleitet wird.
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Re: Wer kreativ wirkt, hat mehr Erfolg bei Frauen

Beitragvon Nonkonformist » Dienstag 2. Mai 2017, 18:00

Na ja, ich würde über jahrzehnte gut dafür bezahlt, kreativ zu sein - nur das eine trickfilmszene über tagenlange arbeit entsteht, und nicht ad rem impulsiv zu stande kommen müß. Es gibt kreativität und kreativität.

Was hier eher gemeint wird ist ad rem und spontan reagieren zu können auf meist unerwartete situationen.
Also improvisationstalent, was eine spezielle art der kreativität ist.
Kann ich auch nicht immer.
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Re: Wer kreativ wirkt, hat mehr Erfolg bei Frauen

Beitragvon Le Chiffre Zéro » Dienstag 9. Mai 2017, 01:53

Hoppala hat geschrieben:
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:Nun ja, in meinem konkreten Fall kann ich meine primäre Form der Kreativität nicht immer und überall ausüben.
Dann nutze deine "sekundäre Form der Kreatrivität."

Ich habe keine sekundäre Form der Kreativität.

Ich habe aktuell nur eine Form der Kreativität.

Und das ist Musik. Und die mache ich elektronisch. Das ist meine einzige Form der Kreativität. Ich kann nicht anders Musik machen als elektronisch. Und elektronisch Musik zu machen, ist, wie ich weiß Gott schon oft genug hier im Treff detailliert dargelegt habe, nicht sexy, sondern freaky. Außerdem braucht es zwingend
Le Chiffre Zéro hat geschrieben:Elektrizität, Verstärkung, Lautsprecher und sehr viel Vorbereitung
Sonst ist es nicht adäquat durchführbar. Das kannst du mir – jemandem mit vielen Jahren Praxiserfahrung in der elektronischen Musik – glauben.
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Re: Wer kreativ wirkt, hat mehr Erfolg bei Frauen

Beitragvon Hoppala » Dienstag 9. Mai 2017, 03:06

"Kreativität ist allgemein die Fähigkeit, etwas vorher nicht da gewesenes, originelles und beständiges Neues zu kreieren." Heißt der erste Satz der offiziell nicht unumstrittenen deutschen Wikipedia-Seite "Kreativität".
Meine Vorstellung von Kreativität geht allerdings in die gleiche Richtung.
Kreativität, die sich vor allem durch ihre Begrenzungen definiert, ist keine. Was du da beschreibst, ist Spezialistentum.
Kreativität ist eine allgemeine Fertigkeit des Herangehens, um etwas anders zu machen als vorher. Das heißt, Grenzen zu verletzen,verformen, verschieben.
Du beharrst aber auf deinem Univeralkatalog an Grenzen. Nicht kreativ.


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