Gründe und Ursachen des ABtums (Listen)

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soukous
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Gründe und Ursachen des ABtums (Listen)

Beitrag von soukous » Freitag 18. April 2014, 14:00

Im Folgenden habe ich alle Gründe und Ursachen, die mir für das ABtum bekannt sind, aufgelistet. Triebfeder für meine Arbeit war der Eindruck, dass bisherige Aufzählungen nur ein ungenaues und einseitiges Bild von ABs vermitteln und es war mein Wunsch, das zu ändern.

Das Ganze ist genaugenommen eine Compilation: Die Punkte entstammen dem AB-wiki, Forums-Postings, eigenen Beobachtungen und dem Buch „Unberührt“ von Arne Hoffmann, in dem die AB-Forschungsliteratur aufgearbeitet wird. In den Fällen, in denen ich eindeutige Eigenleistungen von Autoren oder Forumsmitgliedern übernehme, habe ich den Verfassernamen oder den Nicknamen als Sigle in Klammern dahinter gesetzt (z.B. MP = Michael Pilinski, Str = Strubbel). Die Siglen werden am Ende des Postings aufgelöst.


Erläuterung:

Die Listen führen etliche Kriterien auf, die bei ABs vorkommen können. Dabei ist ein Kriterium nicht als ausschließliche Bedingung für das ABtum zu verstehen, sondern es benennt einen Grund, der im Zusammenspiel mit anderen Faktoren zutreffen kann. Das gilt auch für die Punkte innerhalb einer Rubrik. D.h. wenn in der Rubrik „Äußerliches“ mehrere Punkte aufgeführt sind (u.a. Mangelnde Gepflegtheit oder Kindliches Verhalten), so kann es sein, dass auf einen bestimmten AB keiner der angegebenen Punkte zutrifft, sondern die Gründe in einem anderen Bereich liegen.

Es sollte nicht verwundern, dass einige der aufgeführten Gründe bzw. die Weltbilder dahinter sich widersprechen. Die Menschen sind verschieden und was für einen Menschen sinnvoll und wünschenswert ist, kann für einen anderen hemmend und störend sein. Es gibt nicht die typische AB-Persönlichkeit, genauso wenig wie es eine typische Alkoholiker- oder Tinnitus-Persönlichkeit gibt.

Das bedeutet auch, dass die genannten Kriterien nicht zwangsläufig schlecht sein müssen, d.h. man sie unbedingt alle ändern muss. Viele der erwähnten Punkte kommen auch bei Nicht-ABs vor. Ziel der Listen ist es, ein Brainstorming beim Leser in Gang zu setzen, das zum besseren Verständnis der eigenen Situation führt und ihn Bereiche erkennen lassen, bei denen eine Veränderung ansetzen könnte.

Einige männliche ABs berichten, dass sie von Frauen, die für sie als Partnerin infrage kamen, abgelehnt wurden, ohne dass sie ihren AB-Status gebeichtet hätten. Die Listen können helfen herauszufinden, welches die Gründe für die Ablehnung gewesen sein könnten.



Gründe für das ABtum / Häufig vorkommende Verhaltensweisen von ABs ( = Was jemanden heute davon abhält, einen Partner zu finden)


Allgemein Hinderliches


Soziale Ängste / Sozialphobie

Soziale Isolation / kein oder nur ein sehr kleiner Freundeskreis / Einzelgängertum / Gesellschaftlicher Rückzug

Schüchternheit / Hemmungen / Zurückhaltende Art

Perfektionismus

Selbstüberschätzung, Selbstgefälligkeit (AH)

Hohe bzw. unrealistische Ansprüche an den Partner

Negative Einstellung zum eigenen Körper

Körperdysmorphophobie = Wahrnehmen des eigenen Leibes als hässlich

Geringes Selbstbewusstsein / mangelndes Selbstwertgefühl / negatives Selbstkonzept

Generelle Kontakthemmung / Ansprechangst

Unfähigkeit, zu seinen eigenen Bedürfnissen, Wünschen und Ansichten stehen zu können

Fehlendes Vertrauen in andere Menschen / Angst vor Zurückweisung und Ablehnung

Depression / Antriebslosigkeit

Zwang, die Handlungen im sozialen Bereich zu kontrollieren / Kontrollfreak

Man verliebt sich immer in den Falschen (Vergebene, Ältere, Desinteressierte)

Unfähigkeit, sich verlieben zu können



Äußerliches


Sehr unauffälliges oder unscheinbares äußeres Erscheinungsbild („Graue Maus“, „Nerd“)

Unüblicher Kleidungs- und Frisurenstil (z.B. Festhalten an vergangenen Moden, Modemuffel)

Schlecht entwickelte Körpersprache (z.B. scheuer Gesamteindruck, anderen Menschen nicht in die Augen schauen können, kein fester Händedruck)

Bei Frauen: Kein Interesse an geschlechtsspezifischen Ritualen: Schminken, sich schön machen.

Bei Männern: Anschein von mangelnder Gepflegtheit. (Kommt eher selten vor)

Sehr kindliches, d.h. wenig erwachsen erscheinendes Verhalten

Man wird als jünger geschätzt als man ist, daher nicht ernst genommen und nicht als Partner in Betracht gezogen. (Viele ABs sehen jünger aus als sie sind.)

Wenig ausgeprägtes geschlechtstypisches Verhalten („Unmännliche Männer“, burschikose Frauen)



Eigene Situation


Berufliche Ausbildung/Studium in Bereichen, in denen relativ wenig Angehörige des anderen Geschlechts vorkommen (z.B. Naturwissenschaften/Informatik bei Männern und Erziehung/Pflegeberufe bei Frauen). Im Berufsleben setzt sich diese einseitige Geschlechtsdominanz fort.

Ungewöhnliche Weltanschauungen / Lebensweisen / Ansichten / Hobbys ( = „strange“, d.h. unattraktiv für Partner). Die Interessengebiete liegen fern von dem, was einen als Partner interessant machen könnte. (AH)

Man hat bis in die 20er hinein kein Bedürfnis nach körperlicher Nähe zu einem Partner verspürt / Absorption von Studium / Beruf

Allgemeiner Rückzug vom öffentlichen Leben: Kaum soziale Kontakte außerhalb von Schule, Studium und Beruf. Unwissen darüber, wie man neue Kontakte herstellen könnte.

Man wohnt noch zuhause / bei seinen Eltern

Alleinige Konzentration auf das Berufliche oder Übertrieben starke zeitliche Fokussierung auf das eigene Vorankommen (Möglicherweise wurde diese Priorität von den Eltern so vermittelt) -> Keine Zeit mehr für die Beziehungsfindung

Übertrieben starke zeitliche Fokussierung auf Hobbys, die man allein ausüben kann: Haustiere, Computerspiele, Programmieren, Lesen, DVDs schauen, Religion.

Kein Interesse an Partys und Diskotheken. Oder auch nur am „Rausgehen“, dem Kneipenbesuch nach Feierabend oder der Teilnahme an Veranstaltungen etc.

Eher bei Frauen: Erfolgreiches, selbstbewusstes Standing im Beruf, aber Defizite in der privaten zwischenmenschlichen Kommunikation gekoppelt mit Schüchternheit und mangelndem Selbstbewusstsein in diesem Bereich. Die letzten Punkte werden von der Außenwelt nicht wahrgenommen, so dass der Eindruck entsteht, diese Person wolle gar keinen Partner.

Die gegenwärtige Lebenssituation wird als peinlich empfunden und man glaubt, damit bei einem möglichen Partner wenig Chancen zu haben: Wenig Geld, arbeitslos, man wohnt zuhause etc. Deshalb hält man sich bei der Partnersuche zurück.

Geringe Fähigkeiten darin, im Alltag spontan zu sein, Möglichkeiten zu ergreifen / Zufälle zu nutzen (Evtl. auch Ablehnung von spontanem Verhalten anderer als oberflächlich).

Mangelnde Offenheit gegenüber anderen Menschen / Verschlossenheit

Oft fehlt ein Freund oder Freunde, mit denen man sich spontan verabreden könnte. Dieses fehlende Netz von Freunden macht es schwer möglich, auf unverkrampfte Weise Angehörige des anderen Geschlechtes kennenzulernen. (BG)

Wenig Neigung zu anti-rationalen Unternehmungen: Discobesuche, Partys, Kneipengänge, daher wenig Möglichkeit, Angehörige des anderen Geschlechts ungezwungen kennenzulernen.

Man hat ein konkretes Objekt der Begierde; einen Menschen, für den man über einen längeren Zeitraum schwärmt, sich um ihn kümmert, ihm hinterherrennt etc. ohne dass es zu einer Beziehung oder zu einer Annäherung kommt. Oft über Jahre und manchmal auch ohne dass der/die Auserwählte davon weiß. Angst/Unfähigkeit, diesem Menschen seine Zuneigung zu offenbaren. Durch diesen einen Kontakt ist man "gebunden" und während dieser Zeit nicht offen für die Beziehungsanbahnung mit anderen Menschen.



Einstellungen


Sehr konservative / traditionelle Rollenerwartungen an den Partner (Starke Männer / hingebungsvolle Frauen), die in der heutigen Zeit schwer zu erfüllen sind.

Kategorische Ablehnung des Kennenlernens möglicher Partner in bestimmten Situationen: „Man spricht keine Leute, die einem gefallen, auf der Straße an.“ „In der Diskothek wollen die Leute nur schnellen Sex“. „Am Arbeitsplatz gilt: Never fuck the company.“ „Internet-Partnerbörsen sind Viehmärkte“. „Geh nicht mit einem Fremden mit / Never trust a stranger.“

Minderwertigkeitskomplexe (= Überzeugung, unwürdig für potentielle Partner zu sein). Eindruck, einem potentiellen Partner nichts bieten zu können oder in keinster Weise für jemanden attraktiv zu sein. (z.B. Eindruck, langweilig zu sein)

Ungünstige Ansichten oder Einstellungen (z.B. „Männer sind Schweine“, „Sexualität ist schmutzig“, Konservatives Frauenbild, auch religiös motivierte asketische Einstellungen)

Eher bei Männern: Starke Selbstbezogenheit und mangelnde Einfühlung und Akzeptanz des Anderen, z.B. die Überzeugung, der Frau sollten genau diejenigen Dinge wichtig sein, die einen auch selbst wichtig sind.

Überbetonung des Rationalen im Leben allgemein und im Umgang mit anderen („Ich muss dieses und jenes machen, um akzeptiert und ernst genommen zu werden und darf mir keine Fehler erlauben.“) Sich rationale Gründe dafür suchen, sich für das Objekt der Begierde interessieren und sich ihm nähern zu dürfen.

Überbetonung des Moralischen im Umgang mit anderen („Sie sollte sich in dieser Situation jetzt so verhalten.“), also wenig Akzeptanz dessen, was einfach geschieht.

Bei Frauen: Das Gefühl, als Frau nicht attraktiv, liebenswert und begehrenswert zu sein

Bei Männern: Unsicherheit darüber, wie heutzutage die männliche Rolle auszufüllen ist.

Übertrieben hochgesteckte oder sehr spezielle Kriterien bei der Partnersuche (z.B.: Muss die gleichen Fernsehserien wie ich gut finden. Sollte nicht in Discotheken gehen. etc.)

Geringes Bewusstsein dafür, dass es bei der Partnersuche um einen selbst geht und daher nicht allgemeine Kriterien (Evolutionsbiologie, Psychologie, „was von einem Mann/einer Frau erwartet wird“) die Richtschnur des Handelns abgeben können.

Egozentrik, Selbstgefälligkeit und dadurch bedingte Kompromissunfähigkeit

Hohe Ansprüche an mögliche Partner aufgrund der Orientierung an medialen Darstellungen (Prominenten-Fotos, romantische Filme) oder durch Porno-Konsum (eher Männer) oder Lektüre von Liebesromanen (eher Frauen).

Sehr romantisch gefärbte Liebesvorstellung: Warten auf den Einen/die Eine, der mich wirklich versteht, mit mir eine Einheit bildet oder meinem Leben Sinn verleiht.

Bei Männern: Ein völlig falsches, fast schon ehrfürchtiges Frauenbild. So, als wären Frauen keine normalen Menschen, sondern Wesen höherer Art. (Hcf)

Ablehnung von jeglicher Art von strategischem Vorgehen bei der Beziehungsanbahnung als „kalkuliert“ oder „unehrlich“ (z.B. Sich selbst zur Geltung bringen, Verführungshandlungen beim anderen Geschlecht initiieren oder nahelegen, Nutzung von Singlebörsen zur Partnerfindung). Stattdessen Überzeugung, „authentisch“ und „ehrlich“ bleiben und „seinem Herzen folgen“ zu wollen. (Oft Hass auf Menschen, die mit „eigennützigen“ Strategien Erfolg haben.)

Wenn sich Angehörige des anderen Geschlechts für einen interessieren: Überzeugung, die könnten es nicht ernst meinen oder würden sofort einen Rückzieher machen, wenn sie einen genauer kennen würden. Man denkt, man werde den Erwartungen anderer Menschen nicht gerecht. Deshalb Abwehr.

Es erscheint männlichen Absolute Beginners unvorstellbar, dass ein Mädchen Interesse an ihnen haben könnte. Sie erwarten Ablehnung und dass sie ausgelacht werden, weil sie sich selbst als unattraktiv wahrnehmen. (OW)

Überzeugung, sich ausschließlich und erst bei stark vorhandener Verliebtheit/Liebe auf jemanden (seelisch oder körperlich) einlassen zu wollen. Aussortieren von Menschen, in die man sich nicht spontan verliebt.

Bei den Ansprüchen in Bezug auf den Partner hält man starr an dem fest, von dem man (intellektuell oder gefühlsmäßig) meint, dass es passen könnte. Anstatt sich auf andere Menschen einzulassen, sich zu sagen: "Mal sehen was passiert". Und danach die Ansprüche aufgrund der selbst gemachten Erfahrungen zu entwickeln.



Eigenschaften/Handeln


Hochsensibilität im zwischenmenschlichen Bereich (harmoniesüchtig, sehr empathiefähig, feinfühlig, was die Gefühle und Stimmungen anderer Menschen angeht, große Angst andere zu verletzen, abgelehnt und zurückgewiesen zu werden, anderen zur Last zu fallen, ...) – Kommt eher, aber nicht nur bei Frauen vor. (Snm)

Angst vor Kontrollverlust. Viele Absolute Beginner verwenden enorme Energie auf eine ständige Selbstbeobachtung, statt das Risiko einzugehen, sich mit all seinen Schwächen und Fehlern so zu zeigen wie sie wirklich sind. (AH)

Zwang, jede Aktion erst dreimal durchdenken müssen, um ja keinen Fehler zu begehen. (Was dann automatisch zur Verkrampfung führt.) (Ivv)

Schüchternheit im Umgang mit Männern / Frauen (nicht im kollegialen und freundschaftlichen Bereich, nur im "Gefahrenbereich" Partnersuche) (Snm)

Neigung, so zu handeln wie es angeblich allgemein gewünscht und anerkannt wird und dabei Vernachlässigung, das eigene Handeln nach seinen eigenen Wünschen und Bedürfnisse auszurichten und diese bei Begegnungen mit anderen Menschen zu kommunizieren. Bzw. Wunsch, es allen Menschen rechtmachen zu wollen, um von allen geliebt oder anerkannt zu werden. (Was nicht möglich ist.) -> Gefahr: Eindruck von zu wenig Individualität, zu wenig eigenem Profil, wirkt abturnend

Sparsamkeit/Geiz. Das betrifft einerseits die Unfähigkeit, für eigenes Vergnügen Geld auszugeben, also sich etwas zu gönnen, bei dem man Angehörige des anderen Geschlechtes kennenlernen könnte (Abends ausgehen, Freizeitaktivitäten), andererseits die mangelnde Bereitschaft von Männern, Frauen bei einem Date einzuladen.

Die besonders sensiblen Absolute Beginner erfahren Zurückweisungen als Demütigungen; gehäuft wirken diese Zurückweisungen sich zerstörerisch auf ihre Persönlichkeit aus. Aus diesem Grund vermeiden die Betreffenden eine für sie möglicherweise unangenehme Situation auf zwei verschiedene Weisen: Entweder sie ziehen sich ganz zurück und kapseln sich ein, weil sie das Lähmungsgefühl vor einer Kontaktaufnahme nicht überwinden können. Oder sie weichen wenigstens der sexuellen Spannung aus und landen unversehens auf der gemütlichen, aber wenig befriedigenden ‚Kumpelschiene‘. (MP)

Die Absoluten Beginner wirken nach außen hin als geradezu übertrieben nett, beherrscht und angepasst, während in ihrem Inneren eine anhaltende, kochende Wut brodele, die gelegentlich sehr unerwartet ausbrechen kann. (EM) Der Absolute Beginner ist auf die eine oder andere Weise fast dauerhaft aggressiv. (AH) -> Unvermögen, die vorhandene Aggressivität sinnvoll für die Erreichung der eigenen Ziele zu nutzen, anstatt sie unterdrücken oder verdrängen zu müssen.

Angst vor dem Erfolg bei der Partnersuche. Gedanken sind z.B.: Wird ein Partner nicht mein ganzes Leben durcheinanderbringen? Kann ich die Bedürfnisse eines Partners dauerhaft erfüllen? Muss ich mich einem Partner zu sehr anpassen?



Körperlichkeit und Begehren


Sexualangst / große Angst vor sexueller Intimität: Ich wäre mit Umarmen, Kuscheln und Streicheln glücklich, alles andere macht mir Angst. Ich habe Angst mich lächerlich zu machen, mich blöd anzustellen, etwas falsch zu machen, zurückgewiesen zu werden, als nicht normal angeschaut zu werden, vielleicht sogar tatsächlich nicht normal zu sein (frigide etc.), nicht normal zu funktionieren. (Snm)

Der Absolute Beginner hat innere Blockaden vor zu viel Nähe. Intimität erscheint ihm als fremdartig und damit bedrohlich. (AH)

Negatives Verhältnis zur eigenen Körperlichkeit (zu dick, zu dünn, zu unansehnlich, zu klein), Ekel vor dem eigenen Körper, was sich evtl. in Hemmungen zeigt, den nackten Körper an öffentlichen Orten zu zeigen (Sauna, Schwimmbad).

Männlichen Absoluten Beginnern geht bei der Wahl einer Partnerin ein hochattraktives Äußeres über alles. Die Betreffenden sind hier in der Entwicklungsstufe von Heranwachsenden stehen geblieben, weil sie nie gelernt haben, dass sexuelle Chemie über das rein äußere Erscheinungsbild hinausgeht. (EM)

Unfähigkeit, sich das eigene Begehren für eine konkrete Person einzugestehen und es zulassen zu können. Stattdessen meldet sich die innere Stimme mit Ausflüchten: Es ist oberflächlich, nach dem Äußeren zu gehen. Er/sie würde ja doch nicht zu mir passen. Jemand anderes (der sexuell nicht so anturnend ist) würde besser zu passen. Oder: Rückzug auf Ersatzbefriedigungen, z.B. Romane lesen, Pornos gucken etc.

Angst vor dem körperlichen Aspekt der zwischenmenschlichen Beziehung und Dingen wie Trieb und Lust, die auf den ersten Blick wesentlich roher daherkommen und zu sehr nach Kontrollverlust riechen. Daher Sich-Verstecken hinter dem Schutzschild der „Himmelsmacht“ Liebe. (Ste)

Man nimmt das Gefühl der Geilheit als negativ wahr, statt als Anreiz, die Furcht vor dem möglichen Partner zu überwinden. Man wertet die sexuelle Aggression innerlich ab und zähmt sie. Dazu mag die Angst treten, durch Sexualität oder durch emotionale Gebundenheit von einem anderen kontrolliert zu werden. (MP)

Negative Assoziationen bezüglich des Geschlechtsakt mit einem anderen Menschen: Dreck und Schmutzigkeit, Geschlechtskrankheiten, Angst benutzt werden (zur bloßen Triebabfuhr), Gefahr der ungewollten Schwangerschaft und dadurch lebenslange Bindung an einen anderen Menschen. Daher Unterlassen der sexuellen oder auch nur freundschaftlichen Kontaktaufnahme mit Vertretern des anderen Geschlechtes.



Kommunikation allgemein


Fehlendes Wissen über Regeln des gesellschaftlichen Umgangs (z.B. Small talk, Wie man auf andere Menschen zugeht)

Tendenz, Äußerungen von anderen Menschen generell wortwörtlich zu verstehen und mangelnde Fähigkeit, die pragmatische Dimension eines Ausdrucks (d.h. seine Bedeutung in einem bestimmten Kontext) zu verstehen. Beispiel: „Es ist kalt hier drinnen.“ für: „Kannst du bitte das Fenster schließen?“ Daher Ablehnung von „Nicht-eigentlichen Ausdrucksweisen“: Small talk, Flirtsignalen, Winken mit dem Zaunpfahl etc.

Rechthaberische oder arrogante Haltung in der Kommunikation mit anderen Menschen. Z.B. auch die Überzeugung, sich koste was wolle durchsetzen zu müssen. Wirkt abschreckend.

Ein ziemlich ausgeprägtes "Ich hab mit allem, was ich sage, Recht, und wer mir nicht zustimmen kann, ist ne blöde Tussi und sollte besser mal die Klappe halten"-Syndrom. (Str)

Bei Männern: Traditionelles Männerbild. Kein Einstellen auf Wünsche und Bedürfnisse der Frauen in der Kommunikation, weil die Sorge besteht, dann als „Frauenversteher“ und als nicht männlich genug bzw. als „zu weiblich“ zu gelten. Gekoppelt mit der Vorstellung „Frauen wollen harte/richtige Männer“. Daher Ablehnung von Empathie in der Kommunikation.

Eher bei Männern: Unkritische Übertragung der Kommunikationsrituale aus dem (natur-)wissenschaftlichen Studium in den Bereich der Alltagskommunikation. Z.B.:

Sehr rationale Art zu denken und in Gesellschaft zu kommunizieren, z.B. darüber, was „objektiv“ oder „wissenschaftlich richtig ist“ und was nicht (Typische Beispiele: Homöopathie und Religion). Also andere zu belehren und zurechtzuweisen, anstatt Toleranz und Empathie walten zu lassen. Das kann mögliche Partner verschrecken. Bei zu vielen wissenschaftlichen und beruflichen Themen kann der Eindruck entstehen, dass man sich dahinter versteckt, so dass die eigene (privat-menschliche) Individualität nicht erkennbar ist, wodurch kein Interesse beim anderen geweckt werden kann.

Abstrakte Redeweisen, wenn es um die eigene Person geht („man macht“, Passivkonstruktionen). Klare Bewertungen von Sachverhalten werden vermieden. Problematisch, denn: Wer verliebt sich schon in einen Nebel? (AH)

Selbstzweifel: Sich ständig fragen, welche Ansichten und Meinungen okay sind, statt zum eigenen Standpunkt zu stehen.

Fehlendes Wissen darüber, WIE, d.h. auf welche Art und Weise bestimmte Themen auf verbindliche/verbindende Weise kommuniziert werden. Fehlendes Bewusstsein dafür, dass es für die Reaktion der anderen Menschen durchaus einen Unterschied macht, WIE etwas kommuniziert wird. D.h. je nach den Wörtern, die man wählt, ist das Resultat beim Gesprächspartner ein anderes.

Fehlendes Wissen darüber, dass in vielen gesellschaftlichen Situationen – auch bei einem Flirt - nicht „unmittelbar“ d.h. „aus dem Bauch heraus“ kommuniziert wird, sondern dass es dafür mehr oder weniger starke gesellschaftliche Regeln gibt. Des Weiteren hat das Gegenüber bestimmte soziale Rollenerwartungen. Manchmal Widerwillen, gesellschaftlichen Regeln und Rollenerwartungen zu folgen. Stattdessen Glaube, die eigene Authentizität werde es schon richten.

Falsche Schwerpunkte in der Kommunikation mit potentiellen Partnern: Erzählen über Mutter, Vater, Geschwister und Haustiere statt mehr über sich selbst zu reden. (Evtl. ist die Meinung, man sei selbst nicht interessant der Grund dafür.)

Da man die Freizeit hauptsächlich allein verbringt, fehlen die Themen für die Kommunikation mit anderen Menschen. Man hat schlicht und ergreifend nichts zu erzählen, was für andere von Interesse wäre.

Es fehlt die Fähigkeit, das, was man weiß oder erlebt hat, spannend und interessant zu erzählen.
Mangelnde Erfahrung in der Konversation mit dem anderen Geschlecht, z.B. Herstellung einer gemeinsamen Ebene, vor allem bei geschlechtstypisch unterschiedlichen Interessen.

Eher bei Männern: Sehr allgemein gehaltene und einseitige Vorstellungen davon, wie Vertreter des anderen Geschlechts sind (Quellen: u.a. Zeitschriften, Populärpsychologie). Tendenz, das Verhalten „der Frauen“ durch evolutionsbiologische oder mechanistische psychologische Theorien zu erklären. Solche Bemerkungen weisen jemanden evtl. schnell als jemanden aus, der wenig praktische Erfahrung mit Frauen hat und oder über wenig Einfühlungsvermögen verfügt. Sinnvoll wäre: Akzeptieren, dass die Menschen verschieden sind und sich kommunikativ auf die individuelle Frau einzustellen.

Mangelnde Sozialkompetenz: Ein großer Teil der ABs hat eine Art "Bildungslücke" darin, welches Sozialverhalten in welcher Situation angebracht ist. Viele haben einen normalen Freundeskreis, gehen einem normalen Job nach, aber kennen nicht die feinen Unterschiede, die sich ergeben im Umgang zwischen Kumpel und Objekt der Begierde. (Ivv)



Nicht-Wissen im Bereich Liebe/Beziehung


Unkenntnis über die Regeln der Beziehungsanbahnung (z.B. Flirten)

Unkenntnis darüber, was Interessesignale des anderen sein könnten

Nicht-Erkennen von Interessebekundungen / Zeichen anderer

Man weiß nicht, wie man jemanden ansprechen kann, für den man sich interessiert.

Bei Männern: Überzeugung, dass man nur mit einem hohen LMS (Looks, Money, Status) Erfolg bei den Frauen haben kann und dass jegliche Anstrengung als „durchschnittlicher Mensch“ zu einer Beziehung zu kommen, vergebens ist.

Fehlorientierung in der Zielgruppe bei der Partnersuche (z.B.: Ein überzeugter Opernfan verliebt sich erst in eine Gothic-Lady mit ausgeprägter "Ich-bin-gegen alles"-Manie, dann in eine sehr selbstbewusste, karriereorientierte, materiell eingestellte Dame. Das kann nicht gutgehen.) (Str)

Wenig Erfahrung darin, welche Menschen realistischerweise zu einem selbst passen könnten, ja überhaupt wenig Wissen darum, dass es verschiedenen „Typen“ von Menschen gibt und nicht jeder mit jedem dauerhaft kann. (Gilt nicht nur für die Liebe, sondern auch für Bekanntschaften und Freundschaften)

Fehlendes Wissen darüber, dass eine Beziehung heutzutage durchaus mit einem One Night Stand beginnen kann, daher Nicht-Wahrnehmen von diesbezüglichen Zeichen oder Ablehnung entsprechender Avancen.

Fehlendes Wissen über Liebes- und Beziehungsrituale, z.B. der richtige Zeitpunkt für ein Liebesgeständnis, die Bedeutung von „Auf einen Kaffee nach oben kommen.“, Einladung zu einem DVD-Abend etc. – also Regeln, die eher mündlich in bestimmten Kreisen weitergegeben werden.

Unkenntnis darüber, dass viele der eigenen für wahr und unumstößlich gehaltenen Ansichten sich bei neu gemachten Erfahrungen verändern: Eigene Ansprüche in Bezug den Partners, die eigene Intuition und Gefühle in Bezug auf Menschen allgemein und das Objekt der Begierde im Besonderen… Fehlende Fähigkeit oder mangelnde Bereitschaft, diese Veränderungen gegenüber den eigenen gewachsenen Einstellungen bei sich akzeptieren und zulassen zu können.



Flirtverhalten/Beziehungsanbahnung


Angst vor dem Ansprechen der Person, für die man sich interessiert.

Eher bei Männern: Unterwürfiges/bedürftiges Verhalten, gerade im Kontakt mit möglichen Partnern. Anstatt Souveränität auszustrahlen.

Ablehnung des Spielerischen in der Beziehungsanbahnung (z.B. beim Flirten)

Nicht Beherrschung des notwendigen Verhaltensrepertoires, um zu flirten (beispielsweise die verspielte, scheinbar absichtslose Kommunikation) oder um stabile Beziehungen herzustellen (beispielsweise Kompromissbereitschaft gegenüber Wünschen und Ansichten des anderen.) (AH)

Wenn sie es mal zu einer Verabredung schaffen, sind Liebesscheue vor allem mit der Frage beschäftigt, wie sie auf ihre Gesprächspartnerin wirken. Sie strengen sich viel zu sehr an, werden verkrampft und bekommen einen Tunnelblick. Dadurch wirken sie eher seltsam als anziehend. (BG)

Eher bei Männern: Unfähigkeit, bei der Beziehungsanbahnung die Initiative zu ergreifen und Dinge in die Hand zu nehmen. Möglicher Grund: In einer überbehüteten Familie aufgewachsen, in der „sich alles von selbst regelte“.

Eher bei Männern: Unwissen über den Unterschied zwischen „jemandem näherkommen“ und „jemanden belästigen“, z.B. wann ist der eigene Blick zu einer Frau neutral, wann signalisiert er Interesse und wann ist er ein bloßes „Anstarren“? Wann ist Berühren in Ordnung und wann geht es zu weit? Leider oft „Lösung“ dieses Problems, indem die Bedürfnisse der Frau kleingeredet werden und auf den Feminismus geschimpft wird, anstatt sich über diese unklaren Sachverhalte zu informieren (Freunde, Bücher, Internet-Videos).

Bei Männern: Ausschließlich nettes und zuvorkommendes Verhalten gegenüber dem Objekt der Begierde. Unfähigkeit zu frechem und neckendem Umgang mit ihm.

Der Absolute Beginner hat insbesondere zu große Angst oder zu viel falschen Respekt, um eine sexuell gefärbte Kontaktaufnahme einzuleiten. (AH)

Eher bei Männern: Risikovermeidung, z.B. dem Objekt der Begierde nicht zeigen, dass man etwas von ihm will und keine sexuelle Note in den Kennenlernprozess hineinbringen aus Angst vor Belästigungsvorwürfen. (Ivv)

Eher bei Männern: Unfähigkeit, beim Date körperlich werden zu können, bzw. fehlendes Wissen darüber, wann und wie das ablaufen könnte.

Unwissenheit darüber, dass meine Attraktivität beim Anderen nicht durch Abhaken einer Checkliste entsteht, sondern eher unbewusst erzeugt wird. (Ivv)

Eher bei Männern: Starkes Interesse am Sex, aber kein Interesse daran, sich die Fähigkeiten auf dem Weg dorthin anzueignen (Auf Frauen zugehen, sich auf sie als individuelle Wesen beziehen)


Eher bei Männern: Tendenz, sich gegenüber dem Objekt der Begierde so zu verhalten, wie es von einem „wohlerzogenen Schüler“ erwartet wird, bzw. wie man sich den eigenen Eltern gegenüber verhalten würde:

1. Der Frau die eigene Liebe gestehen und ihre Reaktion zum Ausgangspunkt für alles andere zu nehmen. Statt: Selbst aktiv zu werden und gemeinsame Unternehmungen mit der Frau initiieren. D.h. die Fähigkeit besitzen, den indirekten Weg zu wählen.

2. Die Frau zurückhaltend fragen, was sie gern unternehmen möchte. Statt: Selbst Vorschläge zu machen.

3. Der Frau einzelne eigene negative Charakterzüge schildern (z.B. Unerfahrenheit) und von der Reaktion der Frau abhängig machen, ob man sich weiter mit ihr beschäftigt. („Wenn sie das nicht akzeptieren kann, ist sie eh nicht die Richtige.“) Statt: Auch hier den indirekten Weg wählen und durch gemeinsame Unternehmungen und Handlungen zu überzeugen.

4. In einer passenden Situation die Frau fragen, ob sie küssen möchte. Statt: Ihre Zeichen deuten, selbst handeln und der Frau gegenüber körperlich werden.

5. Sich selbstanklagend / mit Selbstmitleid entschuldigen, wenn eine Aktion nicht den Zuspruch der Frau gefunden hat und ihr ausführlich das eigene Verhalten erklären oder sich für Fehler rechtfertigen (evtl. incl. (psychologischer) Gründe und Unerfahrenheit) und hoffen, dass sie das „versteht“, „akzeptiert“ oder „toleriert“. Statt: Knapp zu konstatieren, was los ist und mögliche gemeinsame Tätigkeiten für die Zukunft anzudeuten / ins Spiel bringen.


Vernichtender Umgang mit sich selbst bei Misserfolgen: Leute, die erfolgreich sind, jammern nicht rum, denn sie denken: wenn die eine ned will, dann eben ne andere. Und ich kenne auch Kerle, dies einfach bei möglichst vielen Frauen probieren und bei der 5. klappts dann tatsächlich. Natürlich wird durch den Erfolg das eigene Selbstvertrauen gestärkt, aber schaut mal wie vernichtend man mit sich selbst umgeht („O Gott, die hat mich abgewiesen... bin ich ein loser“) und wie man andere betrachtet („Boah der labert die halt echt an und es is ihm ganz egal ob sie will oder ned, weil dann geht der zur Nächten“). (Tls)

Zu schnelles Aussortieren von möglichen Partnern zu einem sehr frühen Zeitpunkt, also bevor man diese richtig kennengelernt hat. (Oft wird geglaubt, man könne von einem einzelnem Verhalten oder Charakterzug auf den ganzen Menschen schließen.)

Fixierung auf ein spezielles Objekt der Begierde über einen längeren Zeitraum (evtl. auch nach dessen Korb/Vergebenheit etc.). Im Unterschied zu Normalos, die sich relativ schnell neuen Interessenten zuwenden.




Ursachen für das ABtum ( = Was tiefer als die oben genannten Gründe anzusehen ist, bzw. weiter in der Vergangenheit liegt)


Mangel an geschlechtsspezifischen Hormonen

Unveränderbare Formen der physischen Attraktivität (z.B. kleine Männer, Übergewicht bei Frauen)

Körperliche Einschränkungen (z.B. Behinderungen und Defizite)

Bindungsangst / Bindungsstörung aufgrund von frühkindlichen Erfahrungen

Autismus / Asperger-Syndrom

Zu strenge oder zu überbehütende Erziehung im Elternhaus, speziell Überbehütung durch die Mutter -> Eigenes Ich / Selbstbewusstsein wurde nicht weit genug entwickelt.

Ängstliche, pessimistische Eltern, die dem Leben gegenüber eine eher besorgte Grundeinstellung zeigen. (OW)

Kaltes und gefühlloses Elternhaus, d.h. keine realen positiven Vorbilder für Küsse und den Austausch von Zärtlichkeiten. Meist auch keine Erfahrung mit den basalen Körperlichkeiten beim Begrüßen von Freunden: Umarmen, Berührungen. Die Eltern wurden nie als körperlich sich anziehendes Paar erlebt, sondern eher als Zweckgemeinschaft. Begierde und Leidenschaft sind nur aus den Medien bekannt. Riesige Diskrepanz also. (Snm)

Körperfeindlichkeit, in manchen Fällen kirchlich geprägt, Kinder lernen keine körperlichen Umgangsformen und halten sexuelle Wünsche für unanständig. (OW)

„Das Drama des begabten Kindes“, also die Tendenz, sein eigenes Handeln zu sehr an dem auszurichten, was von den Eltern erwartet wird und zu wenig an sich selbst zu denken. (Siehe das gleichnamige Buch von Alice Miller)

„Erlernte Hilflosigkeit“, d.h. vorübergehendes eigenes Scheitern wird schließlich als Bestandteil der eigenen Persönlichkeit angesehen, anstatt dass man es den Zuständen zuschreibt. Folge: In Zukunft wird weniger ausprobiert und man zieht sich evtl. vom sozialen Leben zurück. (Siehe das gleichnamige Buch von Martin Seligman)

Traumatische Erlebnisse und Schicksalsschläge in Kindheit und Jugend: (Selbst-)Tod eines Elternteils, Heimunterbringung etc.

Körperlicher Missbrauch / Vergewaltigung in der Kindheit oder Jugend

Starkes Wirken von psychischen Abwehrmechanismen (siehe dazu die wikipedia-Seite zu „Abwehrmechanismus“)

Persönlichkeitsstörung oder bestimmter Persönlichkeitsstil (schizoid, zwanghaft, selbstunsicher-vermeidend, passiv-aggressiv, paranoid, dependent, histrionisch, narzisstisch, schizotypisch, antisozial)

Fehlen von gleichgeschlechtlichen Vorbildern und Identifikationsfiguren für geschlechtsspezifisches Verhalten oder gegengeschlechtliche Vorbilder zur Etablierung von Vertrauen in das andere Geschlecht. Z.B. Aufwachsen ohne Vater oder Mutter, abwesender Vater, alkoholabhängige Mutter etc.

Aufwachsen in ungünstigen sozialen Umgebungen (Akademikerfamilie in Arbeiterstadt, politisch kritische Familie in opportunistischer Umgebung, Wissenschaftler-Familie in religiös geprägter Gegend und umgekehrt usw.) Migrationshintergrund oder Mischling, daher Außenseiter und Identitätsprobleme.

Familiär bedingte soziale Isolation, „mangelnder Kontakt zu anderen Kindern, die Kombination von Problemen, schlechten Eltern und das Fehlen weiterer Bezugspersonen. (AH)

Außenseitertum, oft entstanden durch Umzug in eine neue Nachbarschaft oder dem Wechsel in eine neue Schulform und damit in eine neue Klasse. (OW)

Dauerhafte Hänseleien / Mobbing-Erfahrungen während der Schulzeit –> Schwaches Selbstbewusstsein

Oder einmalige, aber sehr krasse Äußerungen, die sich im Gedächtnis festsetzen, z.B.: „Du bist das hässlichste Mädchen der Klasse.“

Unsportlichkeit und negative/zurücksetzende Erfahrungen beim Schulsport (z.B. bei Ballspielen als einer der letzten in eine Mannschaft gewählt werden), die zu dem Gefühl führen, im Vergleich zu anderen nichts wert zu sein.

Abweichende Intelligenz (ungewöhnlich hoch oder niedrig)

Besuch einer reinen Jungen- oder Mädchen-Schule

Als Mädchen unter lauter Brüdern aufgewachsen und daher ein jungenhaftes Verhalten entwickelt
Ideologische, sinnesfeindliche oder weltfremde Erziehung (religiös oder politisch, evtl. auch humanistisches/altsprachliches Gymnasium)

Man wird früh in die Erwachsenenrolle gedrängt, man muss z.B. (bei längerer Abwesenheit der Eltern) auf die Geschwister aufpassen und den Haushalt führen.

Zufallsbedingter ungünstiger Lebenslauf (Krankheit während der Pubertät, häufige Umzüge, Armut etc.)

Rückzug während der Pubertät, wenig Freunde, kaum Ausgehen, keine Teilnahme an Partys, Discothekenbesuchen, daher wurden wesentliche Regeln der Partnerschaftsanbahnung nicht gelernt.

Negative Beispiele von Liebesbeziehungen im näheren sozialen Umfeld (Eltern, Großeltern, Onkel, Tanten, Cousins, Cousinen, Freunde und Bekannte)

Längere Zugehörigkeit zu einer „anti-sexuellen“ (Jugend-)Kultur: Nerds, Punks, Straight Edge, religiöse Sekten, alternative linke und rechte Gruppierungen, Opfer-Feminismus, Esoterik-Bewegung.

Sehr negative Erfahrungen bei ersten Versuchen der Beziehungsanbahnung (Belächeln von Frauen, Harsche Abweisung durch Männer etc.) oder Beobachten von scheiternden Beziehungsanbahnungen.

Man hat die zentrale Aufgabe der Pubertät nicht bewältigt, nämlich herauszufinden, wer man selbst ist und wo man in der Welt steht. Wer sich seiner eigenen Identität nicht sicher ist, scheut vor der Intimität vor anderen Menschen zurück und nimmt nur sehr formale und sehr stereotype Beziehungen zu anderen Menschen auf. (Erik Erikson)

Fehlende Eigenständigkeit im Leben und nicht erfolgte Ablösung von den Eltern, vor allem von der Mutter.

Fehlende Initiationserfahrung (d.h. vom Jungen zum Mann, vom Mädchen zur Frau), da keine der typischen Loslösungshandlungen und Herausforderungen vollzogen wurden, z.B.: Umzug in neue Stadt, Auslandaufenthalte etc., also Projekte die dem Ich etwas abfordern und es seine Stärke spüren lassen.

Asexualität, d.h. das Desinteresse an sexuellen Handlungen, die über Küssen und Umarmen hinausgehen.


Wichtig: Mit Ausnahme der wenigen Punkte, die mit dem Körper selbst zu tun haben (Größe, Gewicht, Behinderungen) lassen sich alle aufgeführten Eigenschaften verändern oder modifizieren. Nichts ist endgültig!



Siglen:

AH = Arne Hoffmann
BG = Brian Gilmartin
EM = Eva Margolis
MP = Michael Pilinski
OW = Olaf Wickenhöfer

Hcf = Heathcliff
Ivv = inVinoVeritas
Str = Strubbel
Snm = 16nomore
Ste = Sternschnuppe
Tls = taktlos



Zum folgenden Gespräch möchte ich sagen: Würdigung und Kritik dieser Liste sowie Ergänzungen und Verbesserungsvorschläge bitte in diesen Thread. Zur inhaltlichen Diskussion einzelner Punkte am besten einen neuen Thread eröffnen.

NBUC
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Re: Gründe und Ursachen des ABtums (Listen)

Beitrag von NBUC » Freitag 18. April 2014, 14:24

Schöne Arbeit ! :daumen:
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Re: Gründe und Ursachen des ABtums (Listen)

Beitrag von Fragende » Freitag 18. April 2014, 14:32

NBUC hat geschrieben:Schöne Arbeit ! :daumen:
Ja, da merkt man richtig, dass sich da einer richtig viel Mühe macht und sich intensiv mit dem Thema auseinandersetzt.

Auch von mir ein ganz großes Kompliment! :good: Ich finde den Beitrag wirklich große Klasse.
Die Veränderung des Blickwinkels kann die Wahrnehmung von kleinen Dingen bewirken, die wir manchmal gar nicht mehr sehen. - Namasté

DannyDark

Re: Gründe und Ursachen des ABtums (Listen)

Beitrag von DannyDark » Freitag 18. April 2014, 14:35

Das wäre doch eigentlich ein Thema für eine Doktorarbeit... :brille1:

ulle

Re: Gründe und Ursachen des ABtums (Listen)

Beitrag von ulle » Freitag 18. April 2014, 17:05

Da ist bestimmt für jeden von uns was dabei ;)

Tilion

Re: Gründe und Ursachen des ABtums (Listen)

Beitrag von Tilion » Freitag 18. April 2014, 17:15

Respekt für die viele Arbeit. Das hat bestimmt paar Tage gedauert, um das alles zusammenzutragen.

Die Idee von DannyDark finde ich gar nicht mal schlecht. Ich frage mich gerade ob es überhaupt schon wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema gibt.

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Re: Gründe und Ursachen des ABtums (Listen)

Beitrag von Asyndeton » Samstag 19. April 2014, 00:01

Oh.
Ich möchte gerne meine spontanen Gedanken äußern. Soukous, als ich die Liste gesehen habe, musste ich sofort daran denken, dass Du in einem anderen Thread über Asperger bei Dir selbst reflektiert hast. Das Erstellen exzessiver Listen, die Vorliebe fürs Kategorisieren, die sehr rational-wissenschaftliche Herangehensweise löst bei mir definitiv Asperger-Assoziationen aus. Generell habe ich bei Dir oft den Eindruck, dass Du Dir über den Verstand Sachverhalte/ Ereignisse/ zwischenmenschliche Dynamiken etc. zu erklären versuchst, die Du gefühlsmäßig nicht fassen kannst. Ich weiß nicht, ob das jetzt hierher gehört, es war jedenfalls, was mir spontan in den Sinn kam.

Shifty

Re: Gründe und Ursachen des ABtums (Listen)

Beitrag von Shifty » Samstag 19. April 2014, 00:14

:daumen:

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Re: Gründe und Ursachen des ABtums (Listen)

Beitrag von ABKO » Samstag 19. April 2014, 01:02

Nette Liste, ich finde nur den Rot geschriebenen Teil falsch, die grundlegende Psychologie eines Menschen ist ebenfalls kaum veränderlich, ich picke mir nur mal das Beispiel Asperger/Autismus raus ;)
In so einem Fall macht es ebenfalls nur Sinn zu lernen wie man mit den Gegebenheiten zurecht kommt und nicht daran herumzudoktorn.

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Re: Gründe und Ursachen des ABtums (Listen)

Beitrag von gybe » Samstag 19. April 2014, 02:45

Leider könnte ich bei sehr vielen der aufgezählten Punkte einen Haken dran machen, so dass es wahrscheinlich fast unvermeidbar war, AB geworden zu sein.

Shifty

Re: Gründe und Ursachen des ABtums (Listen)

Beitrag von Shifty » Samstag 19. April 2014, 02:54

Irgendwie auch erschreckend, wenn man die Präzision seiner Aufzählung und Kategorisierung anschaut. Das ist wohl der "rote Faden", der ausschlaggebend für Vieles ist. Finde, dass dieser Beitrag angepinnt werden müsste...

Django

Re: Gründe und Ursachen des ABtums (Listen)

Beitrag von Django » Samstag 19. April 2014, 10:55

Shifty hat geschrieben:Irgendwie auch erschreckend, wenn man die Präzision seiner Aufzählung und Kategorisierung anschaut. Das ist wohl der "rote Faden", der ausschlaggebend für Vieles ist. Finde, dass dieser Beitrag angepinnt werden müsste...
Den könnte man sogar Eltern als Checkliste an die Hand geben, um eine Katastrophe beim Nachwuchs zu verhindern und das Thema proaktiv anzugehen.

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Re: Gründe und Ursachen des ABtums (Listen)

Beitrag von Gilbert » Samstag 19. April 2014, 11:02

@soukous
Respekt für die offenbar zeitintensive Zusammenfassung. :daumen:
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.
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Re: Gründe und Ursachen des ABtums (Listen)

Beitrag von Asyndeton » Samstag 19. April 2014, 11:18

Django hat geschrieben: Den könnte man sogar Eltern als Checkliste an die Hand geben, um eine Katastrophe beim Nachwuchs zu verhindern und das Thema proaktiv anzugehen.
Um Gottes Willen, please don't. Wer in der Interaktion mit seinem Kind erst seitenlange Checklisten benötigt und nicht intuitiv weiß, was gut fürs Kind ist, hat eh verloren.

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Re: Gründe und Ursachen des ABtums (Listen)

Beitrag von ABChancenlos » Samstag 19. April 2014, 12:12

Schön Soukous.

Und nun?
All through the back yard we'd go walking.
Then he looked into my eyes,
Lord knows to my surprise:
The only one who could ever reach me,
Was the son of a preacher man.
The only boy who could ever teach me,
Was the son of a preacher man.
Yes he was, he was, oh yes he was.

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Re: Gründe und Ursachen des ABtums (Listen)

Beitrag von ABChancenlos » Samstag 19. April 2014, 12:18

Django hat geschrieben:
Shifty hat geschrieben:Irgendwie auch erschreckend, wenn man die Präzision seiner Aufzählung und Kategorisierung anschaut. Das ist wohl der "rote Faden", der ausschlaggebend für Vieles ist. Finde, dass dieser Beitrag angepinnt werden müsste...
Den könnte man sogar Eltern als Checkliste an die Hand geben, um eine Katastrophe beim Nachwuchs zu verhindern und das Thema proaktiv anzugehen.

Tja, das ist eben der Irrglaube bei all solchen Analysen: Dass man damit etwas verhindern könnte und proaktiv handlungsfähig würde.

Aber alles, wozu solche Darstellungen taugen, ist, bereits vorhandene Erscheinungen (also "bereits in den Brunnen gefallene Kinder") mit lustigen Begriffen zu belegen, einzuordnen und dann klug (ggf. wissenschaftlich) darüber zu reden (Veröffentlichungen zu schreiben, Vorträge auf Konferenzen zu halten etc)

Nein nein: Literaturkrtik führt nicht dazu, dass qualitativ bessere Romane geschrieben werden. Dazu braucht es keine Kritiker mit ihrem Analysewissen, sondern Künstler mit ihrem "schöpferischem Wissen". Denn nur DAS ermöglicht proaktives Handeln.
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Re: Gründe und Ursachen des ABtums (Listen)

Beitrag von grey swan » Sonntag 20. April 2014, 13:05

diese Liste ist toll ;-) gute, auch tiefgründige, Zusammenfassung von wahrscheinlich fast allen möglichen Gründen. Oft wird hier die Situation auf eine oder wenige Ursachen bezogen. Denke es ist eine doch sehr vielschichtige Kette von Ereignissen, die zum AB-Tum führen kann. (auch Menschen, die Punkte der Liste in sich vereinen, haben Beziehungen, kann also nicht alles sein)

Denke sie ist ein guter Anhaltspunkt um sie für sich selbst zu nutzen. Um ggf. einen Ausweg aus der Kathastrophe zu finden. (nicht nur für Eltern um eine zu verhindern)

Sicher ist das nicht die Universallösung, nicht jeder Punkt dieser Liste liegt im persönlichen Einflussbereich, aber man kann viel tun.

Bei mir kam es zu vielen positiven Erfahrungen, als ich in der Vergangenheit Punkte, die auch in der Liste vermerkt sind, veränderte, weil ich dachte, das sei der Grund für meine Situation. Ein Punkt gefällt mir in der Formulierung besonders: wenig Neigung zu antirationalen Unternehmungen (hab ich auch). Trotzdem habe ich es gemacht. Partys, Diskos, Rausgehen. Zwar brachte es mir keine Beziehung aber mehr Freunde, woraufhin sich der Punkt der Liste kleiner Freundeskreis relativierte. Das war jetzt nur ein Beispiel von vielen.

Versucht einfach die Punkte zu verändern und gebt nicht gleich beim ersten Mal auf, wenn ihr 100x in verschieden Diskos gewesen seit, und es kein Erfolg brachte, dann kann man seine Ansicht in Diskos gehen bringt nichts, als wahrscheinlich richtig ansehen.

Wahrschienlich bekommt man tatsächlich eine Beziehung, wenn man den Großteil der Punkte, die auf dieser Liste stehen und für einen selbst zutreffen, erfolgteich ändert. Auch wenn es viel Anstrengung kosten kann. Das ist jedenfalls meine Hoffnung. Garantiert findet jeder sich in mehren Punkten auf der Liste wieder.

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Re: Gründe und Ursachen des ABtums (Listen)

Beitrag von NBUC » Sonntag 20. April 2014, 13:19

Beziehungen sind wie Krebs. Es ist keine zwingende Folge eines Exposition, sondern eben eine Chancenerhöhung. Und am Ende hat fast jeder einen, der nicht vorher schon stirbt. Wieder ein paar wenige andere sind jahrelange Kettenraucher und Gemüsehasser und werden ohne je davon berührt zu werden 110.
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Re: Gründe und Ursachen des ABtums (Listen)

Beitrag von Der Coon » Sonntag 20. April 2014, 21:03

Ne menge Arbeit in die Liste reingesteckt. Super Detalliert und ausführlich.
Zeit die wir uns nehmen, ist Zeit die uns was gibt.

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Re: Gründe und Ursachen des ABtums (Listen)

Beitrag von WishIWasAsexual » Montag 21. April 2014, 12:59

Asyndeton hat geschrieben: Um Gottes Willen, please don't. Wer in der Interaktion mit seinem Kind erst seitenlange Checklisten benötigt und nicht intuitiv weiß, was gut fürs Kind ist, hat eh verloren.
Vergiss die Eltern. Das Kind hat verloren. :?

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