Film: Mängelexemplar

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Film: Mängelexemplar

Beitrag von NeC » Sonntag 18. Juni 2017, 11:37

Gestern habe ich Laura Lackmanns Film "Mängelexemplar" gesehen. Er basiert auf dem gleichnamigen Erstlingswerk der Berliner Fernsehmoderatorin Sarah Kuttner (2009), und soll dieser literarischen Vorlage wohl auch recht nah folgen. (Ich selbst habe das Buch allerdings nicht gelesen).

Der Film thematisiert und illustriert, wie der Alltag einer jungen Frau mit depressiven Phasen ausschaut. Insbesondere wird viel auf das Konzept des "inneren Kinds" eingegangen. Laut Sarah Kuttner ist das Buch zwar nicht autobiografisch, aber da sie die Inspiration dafür ja irgendwoher genommen haben muss, erhoffte ich mir einen authentischen Einblick in das Gefühlsleben junger Großstadtmenschen mit diesem Problem in der heutigen Zeit.

Jetzt wollte ich euch mal fragen:
Wie fandet ihr die Darstellung im Film? Habt ihr selbst Erfahrung mit depressiven Phasen? Vielleicht auch mit betroffenen Familienmitgliedern, Freunden, Bekannten? Konntet ihr euch in einem der Protagonisten des Films wiederfinden?

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Harald
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Re: Film: Mängelexemplar

Beitrag von Harald » Sonntag 18. Juni 2017, 13:46

Der Film wurde im Flugzeug mal angeboten. Rückflug vom Urlaub. Nach 10 min habe ich weggeschaltet. Die Frau ist mir zu aggressiv. Die ganze stimmung im film ist unangenehm aggressiv. Ob das das gefühlsleben junger Grossstadtmenschen widerspiegelt. Ich hoff, dass nicht ...

NeC
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Re: Film: Mängelexemplar

Beitrag von NeC » Samstag 24. Juni 2017, 11:13

Harald hat geschrieben:Die Frau ist mir zu aggressiv. Die ganze stimmung im film ist unangenehm aggressiv. Ob das das gefühlsleben junger Grossstadtmenschen widerspiegelt. Ich hoff, dass nicht ...
Stimmt. Allerdings kommt mir einerseits diese unterschwellige Aggressivität bei den Berlinern durchaus bekannt vor (seltsamerweise erlebe ich andere Städte entspannter - könnte aber natürlich auch an mir liegen), und andererseits erscheint mir die Aggressivität und das ständig alles ins lächerliche ziehen der Hauptfigur als ein Mittel, um auf ihre Situation zu reagieren. Insofern passte das für mich schon ins Bild.

Es entstehen sogar gute Szenen daraus: Mit der Therapeutin versucht sie zunächst auf vordergründig-witzige Weise zu reden, merkt dann aber selbst, wie unpassend das ist, hält kurz inne, und dann kommt: "Kann ich nochmal anfangen?"

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