Bestattung von Amts wegen

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Milkman
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Bestattung von Amts wegen

Beitrag von Milkman » Montag 12. Februar 2018, 12:44

Das hat jetzt nicht zwingend was mit dem AB-Thema zu tun, aber es gibt doch Berührungspunkte: Was ist, wenn ein Mensch ohne Angehörige, Freunde, Kollegen... stirbt?

Ich hab' mich schon gefragt, ob man mich vielleicht auch in x Jahren tot in der Wohnung finden wird, nachdem der Briefkasten überquoll und die Nachbarn sich über den komischen Geruch beschwerten. Wenn dem dereinst so sein sollte, fände ich es schön, wenn es dann so abläuft wie in dem verlinkten Artikel.

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Re: Bestattung von Amts wegen

Beitrag von Hathor » Montag 12. Februar 2018, 14:00

Das ist auf jeden Fall eine löbliche, nachahmenswerte Initiative, weil viele Menschen den Gedanken, sang- und klanglos irgendwo verscharrt zu werden trostlos finden; ähnliches gibt es glücklicherweise in vielen Großstädten, z. B. Gedenkfeiern für Obdachlose oder andere Menschen, die verstorben sind, ohne Angehörige zu hinterlassen.

Mir persönlich ist herzlich wurscht, was dereinst mit meinen sterblichen Überresten passiert, und es ist mir auch nicht wichtig, dass nach meinem Tod jemand an mich denkt. Vielmehr schreckt mich die Vorstellung, alleilne sterben zu müssen. Und noch mehr schreckt mich der Gedanke, die Zeit davor - die Phase einer schweren, letzlich aussichtslosen Krankheit - alleine durchstehen zu müssen.
Ich bin jetzt genau im richtigen Alter! :flirten:
Ich muss nur noch 'rauskriegen, für was ...

Nur weil sich etwas nicht bewegt, heißt es nicht, dass es tot ist.

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Re: Bestattung von Amts wegen

Beitrag von schmog » Montag 12. Februar 2018, 15:45

Es gibt einen eindrücklichen, bewegenden Spielfilm zum Thema!

GB 2013, Still Life.
https://de.wikipedia.org/wiki/Mr._May_u ... r_Ewigkeit
Zustand und Band Status Quo ist super

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Re: Bestattung von Amts wegen

Beitrag von Versingled » Montag 12. Februar 2018, 16:04

Ich sag's mal so ... ich lebe alleine und werde wohl auch alleine sterben. Der Gedanke, dass ich von dieser Welt gehe und niemand um mich trauern wird ... der tut schon weh.
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Re: Bestattung von Amts wegen

Beitrag von Mr. Lonely » Montag 12. Februar 2018, 17:11

Ich habe schon für eine anonyme Feuerbestattung vorgesorgt. Dann braucht sich auch keiner um das Grab zu kümmern.
Finde meinen Nick voll blöd. Ich bin mit 100%iger Sicherheit davon ausgegangen, dass der schon vergeben ist!

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Re: Bestattung von Amts wegen

Beitrag von Einsamer Igel » Montag 12. Februar 2018, 17:34

Ich würde gern für eine Bestattung nach meinen Vorstellungen vorsorgen, aber einen Betrag im unteren 4-stelligen Bereich habe ich einfach nicht herumliegen! Alles Geld, was durch meine Hände geht, brauche ich zu Lebzeiten. Aus diesem Grund erscheint mir Ansparen auch unsinnig.
Stell dir vor es geht und keiner kriegts hin. (Wolfgang Neuss)
Wenn du merkst, dass du ein totes Pferd reitest, bau den Grill auf.
Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muss sich vorwärts bewegen,
um das Gleichgewicht nicht zu verlieren. (Albert Einstein)

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Re: Bestattung von Amts wegen

Beitrag von Ida-Margarethe » Montag 12. Februar 2018, 19:43

Wenn ich sterbe, wird mich keiner Vermissen.
Und ich sorge auch für nichts vor. Warum auch? Mir ist es egal, was mit meiner Hülle geschieht. Ich bekomme ja nichts mehr mit.
... und immer schön lächeln und freundlich sein ... :coolgun:

"Beschreiben Sie die deutsche Sprache!" - "Umfahren ist das Gegenteil von umfahren." :mrgreen:

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Re: Bestattung von Amts wegen

Beitrag von Schneeleopard » Montag 12. Februar 2018, 20:15

Dead Milkman hat geschrieben:
Montag 12. Februar 2018, 12:44
Wenn dem dereinst so sein sollte, fände ich es schön, wenn es dann so abläuft wie in dem verlinkten Artikel.
Was mich genauso beunruhigt ist die Frage wie meine Urne transportiert wird.
Bei einer 'Bestattung von Amts wegen' wird man am Wohnort eingeäschert
und in die Urne abgefüllt und diese wird per Post an den Geburtsort geschickt.
Ich war jahrelang bei der Post und habe mehr als eine Urne aufgehen sehen,
da diese nur mit zwei Klammern verschlossen ist. Verspreut in einer Paketsor-
tieranlage möchte ich nicht enden.
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Re: Bestattung von Amts wegen

Beitrag von Freier Mensch » Dienstag 13. Februar 2018, 00:43

Habe an das Thema auch schon häufig gedacht und es gibt kaum etwas, was mich trauriger macht.
Denn wie sah das Leben dieser Menschen aus? Sehr einsam vermutlich und auch sehr traurig.

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Re: Bestattung von Amts wegen

Beitrag von asymetric » Dienstag 13. Februar 2018, 01:30

Von mir aus können se aus meinem Körper Katzenfutter machen.

Wie viele junge Männer verwesten auf dem Schlachtfeldern beider Weltkriege, und hinterliessen Frau oder gar Familie. Das Universum schert es einen Dreck. Warum soll es mich scheren?

Ich lebe JETZT, der Rest ist mir völlig wumpe.

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Re: Bestattung von Amts wegen

Beitrag von Eliza Jane » Dienstag 27. Februar 2018, 19:47

"Unbedacht Verstorbene" werden die Toten in Bielefeld genannt, die ohne Angehörigen bestattet wurden. Alle Vierteljahre gibt es für sie eine Gedenkfeier.

Ich habe eine Sterbeversicherung abgeschlossen, damit später meine Schwester und meine Nichte nicht für mein Ableben aufkommen müssen. Auch das Procedere ist schon geregelt und zwar ohne Trauerfeier. Ich wüsste nicht, wer da kommen sollte.

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Re: Bestattung von Amts wegen

Beitrag von nurso » Dienstag 27. Februar 2018, 20:05

Wenn sowohl das Geld für die eigene Trauerfeier, als auch Gäste für die Trauerfeier fehlen, dann ist eventuell ja auch die Körperspende an ein anatomisches Institut einer medizinischen Fakultät eine Alternative (zB hier: Anatomie Tübingen ).
Das wäre auf jeden Fall besser, als "Katzenfutter" aus einem zu machen...
Und es gibt in der Regel auch eine adäquate und würdevolle Aussegnungsfeier (s. zB link oben).

Nur so ein Gedanke
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Re: Bestattung von Amts wegen

Beitrag von zumsel » Dienstag 27. Februar 2018, 20:13

schmog hat geschrieben:
Montag 12. Februar 2018, 15:45
Es gibt einen eindrücklichen, bewegenden Spielfilm zum Thema!

GB 2013, Still Life.
https://de.wikipedia.org/wiki/Mr._May_u ... r_Ewigkeit
Ja, ein sehr bewegender Film.
Ein MAB hat als Beruf die Aufgabe Angehörige von Verstorbenen ausfindig zu machen. Und wenn er niemand findet geht er als einziger zu deren Beerdigung. Voll traurig und berührend. Ich habe auch die Angst im Alter ganz allein zu sein.

Hier ist der Trailer: Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit
Frauen sind die Juwelen der Schöpfung. Man muß sie mit Fassung tragen.

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Re: Bestattung von Amts wegen

Beitrag von nurso » Dienstag 27. Februar 2018, 21:53

Oh Mann, diesen Film habe ich schon ewig hier rumliegen und noch keine Zeit gehabt, ihn zu sehen.
Muss ich wohl mal nachholen.
Danke für den Tipp
Gruß nurso

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Re: Bestattung von Amts wegen

Beitrag von Einsamer Igel » Dienstag 27. Februar 2018, 22:29

Ich wüsste nicht, wer für meine Bestattungskosten aufkommen sollte. Ich hinterlasse niemanden, der verpflichtet werden könnte.
Und wenn man das Geld nicht übrig hat... ich meine, dann sollte man das bisschen vorhandene Geld zu Lebzeiten nutzen um davon zu leben. Und nicht, um als Leiche ordentlich versorgt zu sein. Wissenschaftsspende finde ich nicht so angenehm... Obwohl ich einen Organspenderausweis habe.
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Re: Bestattung von Amts wegen

Beitrag von nurso » Dienstag 27. Februar 2018, 23:13

Einsamer Igel hat geschrieben:
Dienstag 27. Februar 2018, 22:29
Wissenschaftsspende finde ich nicht so angenehm... Obwohl ich einen Organspenderausweis habe.
Das mit dem Organspendeausweis finde ich sehr löblich.
Mit dem thread-Thema (Bestattung) sollte man aber die Organspende nicht vermixen. Das sind zwei völlig verschiedene Themen.
Man kann letztendlich auch nicht beides werden, da gibt es nur ein entweder-oder.

Die Spende an ein anatomisches Institut ist letztendlich eine notwendige Sache für die es Freiwillige geben muß. Vieles lässt sich da heute schon sehr gut mit virtueller Realität simulieren, aber der konkrete Schnitt durch den Körper und die dabei erkennbaren Abweichungen von der anatomischen Norm sind nach wie vor für die Ausbildung der Medizinstudierenden wichtig.

Aber all diese Gedanken helfen nur bedingt, wenn das eigentliche Problem im Diesseits liegt.
Wenn es tatsächlich keine Angehörigen oder nahestehende Freunde gibt, die für eine geregelte Bestattung sorgen könnten, dann macht Bestattungsvorsorge tatsächlich wenig Sinn, da muß ich "Einsamer Igel" recht geben. Flüchtigere Bekanntschaften wären vielleicht bereit am Grab Abschied zu nehmen, aber sicher nicht dazu, auch noch die Kosten dafür zu übernehmen (schon oft genug im Job erlebt). Wer allerdings das Geld hat und auch ein ordentliches Begräbnis sicherstellen will, kann mit eben dieser Bestattungsvorsorge schon zu Lebzeiten alle Vorgänge regeln und bezahlen.

Körperspende an die Wissenschaft funktioniert übrigens auch nicht mehr, wenn erst die Nachbarn durch üblen Geruch oder die vielen Fliegen im Haus auf den Tod aufmerksam wurden.

Irgendwie ein ziemlich frustrierendes Thema.

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Re: Bestattung von Amts wegen

Beitrag von Elli » Mittwoch 28. Februar 2018, 01:32

Ich glaube gar nicht, dass alle, die vergessen und alleine sterben, auch ein einsames Leben hatten. Je älter man wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, allein zurückzubleiben, weil man Freunde und Familie schlicht überlebt. Das gilt zumindest für alle Kinderlosen.
Ehrlich gesagt, die Vorstellung, irgendwann in hohem Alter allein in meiner Wohnung zu sterben, finde ich gar nicht tragisch. Solange ich nicht lange leiden würde. Im Idealfall würde ich noch einen auf die Leute trinken, mit denen ich früher Zeit verbringen durfte, dann irgendwann einschlafen. Vielleicht romantisiere ich das grade auch ein bisschen zu sehr, aber eigentlich ist das doch eine friedliche Vorstellung. Und mein Begräbnis ist mir schon ziemlich egal. So Janis-Joplin-Style geht ja eh nur, wenn man jung stirbt, und das hab ich nicht vor. Ansonsten finde ich die Vorstellung, dass andere um mich trauern, auch nicht gerade erhebend, das täte mir nur leid für die.

Viel schlimmer finde ich den Gedanken, im Alter schwer krank zu werden, Schmerzen zu haben, in einem Altersheim untergebracht zu werden, mich nicht mehr selbst versorgen zu können, auf anderer Leute Gunst angewiesen zu sein, mich nicht wehren zu können. Schlimm ist es auch, wenn Menschen körperlich verfallen, die einem nahestehen, und man das mitansehen muss. Solche Dinge machen mir mehr Angst.

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Re: Bestattung von Amts wegen

Beitrag von asymetric » Donnerstag 1. März 2018, 22:53

Elli hat geschrieben:
Mittwoch 28. Februar 2018, 01:32
Ansonsten finde ich die Vorstellung, dass andere um mich trauern, auch nicht gerade erhebend, das täte mir nur leid für die.

Viel schlimmer finde ich den Gedanken, im Alter schwer krank zu werden, Schmerzen zu haben, in einem Altersheim untergebracht zu werden, mich nicht mehr selbst versorgen zu können, auf anderer Leute Gunst angewiesen zu sein, mich nicht wehren zu können. Schlimm ist es auch, wenn Menschen körperlich verfallen, die einem nahestehen, und man das mitansehen muss. Solche Dinge machen mir mehr Angst.
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