46 Jahre und 18 Jahre (Michael Wendler + Freundin)

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Re: 46 Jahre und 18 Jahre (Michael Wendler + Freundin)

Beitrag von Dieerrax » Mittwoch 24. April 2019, 12:02

Brax hat geschrieben:
Mittwoch 24. April 2019, 10:14
Dieerrax hat geschrieben:
Mittwoch 24. April 2019, 00:31
Brax hat geschrieben:
Dienstag 23. April 2019, 22:43
Wenn, dann so. Älter werden alleine macht keinen attraktiver.
Jein. Der berufliche Erfolg steigt für Männer eben gerade nicht TROTZ Alter. Nur Frauen werden so krass als inkompetent angesehen, wenn sie Ü50 sind. Bei Männern, die beruflich aktiv sind, steigt der finanzielle Erfolg MIT dem Alter.
Warte, ich dachte es ging darum, dass die Attraktivität steigt? Und nicht der berufliche Erfolg? Ilouz' Aussage war, dass die Attraktivität mit dem 1) Alter und mit dem 2) beruflichen Erfolg steigt. Das mit dem Erfolg glaube ich. Dass beruflicher Erfolg mit dem Alter korreliert, ist nunmal so. Aber dass jemand durch fortgeschrittenes Alter an sich attraktiver wird, halte ich für einen Schmarrn. Das ist etwas, was Männer Ü30 gerne behaupten. :lol: Aber wenn, dann wird man attraktiver durch Dinge, die mit dem Alter steigen (wie eben Erfolg), aber nicht durch das Alter selbst.
Eva und du, ihr seid da wieder einer Meinung - sie sagt dass das Äußere für Männer eine untergeordnete Rolle spielt, da körperliche Attraktivität bis wir die Geschlechterungleichheit im Bereich Einkommen, Kinderbetreung abschaffen (sie sieht den Datingmarkt -wie auch die Gründer von OKupid im übrigen- Ü30 als "Männerwahl" statt "Damenwahl" an) weniger wichtig ist als... Kapital. Sie definiert bei Männern "Attraktivität" als gleich Einkommen und bei Frauen gleich "Alter" (Jugend). Ihre These beruht im übrigen auf den Zahlen der Datingseiten. Was ich interessant fand.

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Re: 46 Jahre und 18 Jahre (Michael Wendler + Freundin)

Beitrag von Brax » Mittwoch 24. April 2019, 12:34

Dieerrax hat geschrieben:
Mittwoch 24. April 2019, 12:02
Eva und du, ihr seid da wieder einer Meinung - sie sagt dass das Äußere für Männer eine untergeordnete Rolle spielt, da körperliche Attraktivität bis wir die Geschlechterungleichheit im Bereich Einkommen, Kinderbetreung abschaffen (sie sieht den Datingmarkt -wie auch die Gründer von OKupid im übrigen- Ü30 als "Männerwahl" statt "Damenwahl" an) weniger wichtig ist als... Kapital. Sie definiert bei Männern "Attraktivität" als gleich Einkommen
Na ja, würde ich so nicht sagen. Jedenfalls nicht Attraktivität = Einkommen. Ich glaube, dass es Frauen gibt, denen das Einkommen eines Mannes sehr wichtig ist. Und ich sage ja auch von mir selbst nicht, dass ich es völlig egal finde. Ich finde es auch attraktiver, wenn ein Mann kein armer Schlucker ist und man sich auch mal einen Urlaub gönnen kann (damit meine ich nicht, dass er für mich zahlen soll, sondern dass er seinen Anteil selber zahlen kann) als wenn ich ihn am Ende noch durchfüttern muss. Und Reichtum aka ganz viele tolle Sachen, die man machen oder haben kann, hat schon seinen Reiz. Nur ist das trotzdem nicht das ausschlaggebende Kriterium. Wenn ich mich nicht gut mit ihm verstehe, mich nicht auf ihn verlassen kann oder ihn nicht anziehend finde... dann kann er so reich sein wie er will. Das nützt dann nix. Andere Sachen sind dann doch wichtiger. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass die meisten Frauen das nicht viel anders sehen. Wenn ich mal die Frauen durchgehe, die mir in meinem Leben so begegnet sind, dann kenne ich nur eine Einzige, die wirklich vorrangig auf Kohle abfährt. Auf alle anderen trifft das nicht zu.

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Re: 46 Jahre und 18 Jahre (Michael Wendler + Freundin)

Beitrag von Dieerrax » Mittwoch 24. April 2019, 12:56

Brax hat geschrieben:
Mittwoch 24. April 2019, 12:34
Dieerrax hat geschrieben:
Mittwoch 24. April 2019, 12:02
Eva und du, ihr seid da wieder einer Meinung - sie sagt dass das Äußere für Männer eine untergeordnete Rolle spielt, da körperliche Attraktivität bis wir die Geschlechterungleichheit im Bereich Einkommen, Kinderbetreung abschaffen (sie sieht den Datingmarkt -wie auch die Gründer von OKupid im übrigen- Ü30 als "Männerwahl" statt "Damenwahl" an) weniger wichtig ist als... Kapital. Sie definiert bei Männern "Attraktivität" als gleich Einkommen
Na ja, würde ich so nicht sagen. Jedenfalls nicht Attraktivität = Einkommen. Ich glaube, dass es Frauen gibt, denen das Einkommen eines Mannes sehr wichtig ist. Und ich sage ja auch von mir selbst nicht, dass ich es völlig egal finde. Ich finde es auch attraktiver, wenn ein Mann kein armer Schlucker ist und man sich auch mal einen Urlaub gönnen kann (damit meine ich nicht, dass er für mich zahlen soll, sondern dass er seinen Anteil selber zahlen kann) als wenn ich ihn am Ende noch durchfüttern muss. Und Reichtum aka ganz viele tolle Sachen, die man machen oder haben kann, hat schon seinen Reiz. Nur ist das trotzdem nicht das ausschlaggebende Kriterium. Wenn ich mich nicht gut mit ihm verstehe, mich nicht auf ihn verlassen kann oder ihn nicht anziehend finde... dann kann er so reich sein wie er will. Das nützt dann nix. Andere Sachen sind dann doch wichtiger. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass die meisten Frauen das nicht viel anders sehen. Wenn ich mal die Frauen durchgehe, die mir in meinem Leben so begegnet sind, dann kenne ich nur eine Einzige, die wirklich vorrangig auf Kohle abfährt. Auf alle anderen trifft das nicht zu.
Ich meinte, dass du und Eva beide denkt, dass nur älter werden nicht die Krux ist. ;)
Zum anderen: wegen meiner Behinderung hätte ich Angst, dass ich ausfalle, wenn es finanziell auf mich ankommt. Da habe ich einfach ein großes Manko. Sonst ist das komplett egal. Sollte mein Einkommen so hoch sein, wie es schon mal war (aktuell aber definitiv nicht ist!), dann kann er auch gerne nichts verdienen oder brotloses Zeug machen. Und ich habe auch schon Urlaube bezahlt.

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Re: 46 Jahre und 18 Jahre (Michael Wendler + Freundin)

Beitrag von NBUC » Mittwoch 24. April 2019, 17:33

Dieerrax hat geschrieben:
Mittwoch 24. April 2019, 00:31

Weil ich es gerade vorm Bett liegen habe hier eine Schweizer Dating-App-Studie aus der Neon - Worte, die für Frauen Männer am attraktivsten machen im Profil:
1. ERFOLGREICH (macht Frauen für Männer im Gegenzug UNattraktiver),
2. GEBILDET (Männer finden im Gegenzug Frauen, die "gebildet" schreiben UNattraktiver als Partnerin, ist #2 für UNattraktiv für Männer),
3. WELTOFFEN (Männer finden "weltoffene" Frauen ebenso UNattraktiv).
Der Unterschied dürfte die neutrale Beschreibung eines Zustands mit diesen Begriffen sein (zumindest den ersten beiden) gegenüber der Selbstbeschreibung sein.
Im ersten Fall mag es den einen oder anderen geben, der da ein Ego-Problem hat oder der bei den erwarteten Erwartungen einer Frau, die so etwas aufzuweisen hat, schon vorher sich selbst abwinkt, aber wer da nominell mithalten kann, wird ähnliche Qualitäten auch eher schätzen und zumindest schauen, welchen Preis er dafür zu zahlen hätte.

Bei der Selbstbeschreibung hingegen habe ich ganz spontan Assoziationen zu Andrea Nahles und Claudia Roth etc. .
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Re: 46 Jahre und 18 Jahre (Michael Wendler + Freundin)

Beitrag von Dieerrax » Mittwoch 24. April 2019, 17:50

NBUC hat geschrieben:
Mittwoch 24. April 2019, 17:33
Dieerrax hat geschrieben:
Mittwoch 24. April 2019, 00:31

Weil ich es gerade vorm Bett liegen habe hier eine Schweizer Dating-App-Studie aus der Neon - Worte, die für Frauen Männer am attraktivsten machen im Profil:
1. ERFOLGREICH (macht Frauen für Männer im Gegenzug UNattraktiver),
2. GEBILDET (Männer finden im Gegenzug Frauen, die "gebildet" schreiben UNattraktiver als Partnerin, ist #2 für UNattraktiv für Männer),
3. WELTOFFEN (Männer finden "weltoffene" Frauen ebenso UNattraktiv).
Der Unterschied dürfte die neutrale Beschreibung eines Zustands mit diesen Begriffen sein (zumindest den ersten beiden) gegenüber der Selbstbeschreibung sein.
Im ersten Fall mag es den einen oder anderen geben, der da ein Ego-Problem hat oder der bei den erwarteten Erwartungen einer Frau, die so etwas aufzuweisen hat, schon vorher sich selbst abwinkt, aber wer da nominell mithalten kann, wird ähnliche Qualitäten auch eher schätzen und zumindest schauen, welchen Preis er dafür zu zahlen hätte.

Bei der Selbstbeschreibung hingegen habe ich ganz spontan Assoziationen zu Andrea Nahles und Claudia Roth etc. .
Ich habe dich jetzt nicht verstanden. Wieso sollte es attraktiver sein, wenn ein Mann sich selbst so beschreibt als eine Frau? Und Claudia Roth finde ich attraktiv. Und wieso denkst du nicht an Angela Merkel? :gruebel:

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Re: 46 Jahre und 18 Jahre (Michael Wendler + Freundin)

Beitrag von NBUC » Mittwoch 24. April 2019, 18:05

Dieerrax hat geschrieben:
Mittwoch 24. April 2019, 17:50
Ich habe dich jetzt nicht verstanden. Wieso sollte es attraktiver sein, wenn ein Mann sich selbst so beschreibt als eine Frau? Und Claudia Roth finde ich attraktiv. Und wieso denkst du nicht an Angela Merkel? :gruebel:
Wieso Männer bei so einer Selbstbeschreibung da teilweise attraktiver erscheinen erschließt sich mir nicht. Ich vermute es ist eben diese abstrakt-märchenhafte Sichtweise mancher Frauen.
Im Normalfall wird der Mann dann beispielsweise eher sagen: Ich bin Arzt, Jurist ... mit einer gutgehenden Praxis und dann ein paar Hobbies und Reiseziele, ggf. auch soziale Engagements aufzählen, aus denen frau und andere sich das selbst zusammenreimen können.
Die einschlägigen Frauen bleiben dagegen abstrakt und würden vermutlich noch "Gleichstellung" mit doch spezifischer schreibenden oder gar sich dazu gar nicht äußernden und statt dessen z.B. familien- oder freizeittaugliche Elemente anbringende Geschlechtsgenossinnen fordern, bzw. beschimpfen diese als blonde Dummchen.

Zum Beispiel Merkel würde sich wohl (hier zumindest ...) eben gerade nicht mit "erfolgreich, gebildet, weltoffen" schwabulieren, sondern Diplomphysikerin, Kanzlerin seit 2005 (also eher ohne Quote ...) und etwas zu ihren politischen Themen sagen.
Das kann man dann gut oder schlecht finden, aber es hat eigenständigen, aussagekräftigen Charakter.
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Re: 46 Jahre und 18 Jahre (Michael Wendler + Freundin)

Beitrag von Dieerrax » Mittwoch 24. April 2019, 18:27

NBUC hat geschrieben:
Mittwoch 24. April 2019, 18:05
Dieerrax hat geschrieben:
Mittwoch 24. April 2019, 17:50
Ich habe dich jetzt nicht verstanden. Wieso sollte es attraktiver sein, wenn ein Mann sich selbst so beschreibt als eine Frau? Und Claudia Roth finde ich attraktiv. Und wieso denkst du nicht an Angela Merkel? :gruebel:
Wieso Männer bei so einer Selbstbeschreibung da teilweise attraktiver erscheinen erschließt sich mir nicht. Ich vermute es ist eben diese abstrakt-märchenhafte Sichtweise mancher Frauen.
Im Normalfall wird der Mann dann beispielsweise eher sagen: Ich bin Arzt, Jurist ... mit einer gutgehenden Praxis und dann ein paar Hobbies und Reiseziele, ggf. auch soziale Engagements aufzählen, aus denen frau und andere sich das selbst zusammenreimen können.
Die einschlägigen Frauen bleiben dagegen abstrakt und würden vermutlich noch "Gleichstellung" mit doch spezifischer schreibenden oder gar sich dazu gar nicht äußernden und statt dessen z.B. familien- oder freizeittaugliche Elemente anbringende Geschlechtsgenossinnen fordern, bzw. beschimpfen diese als blonde Dummchen.

Zum Beispiel Merkel würde sich wohl (hier zumindest ...) eben gerade nicht mit "erfolgreich, gebildet, weltoffen" schwabulieren, sondern Diplomphysikerin, Kanzlerin seit 2005 (also eher ohne Quote ...) und etwas zu ihren politischen Themen sagen.
Das kann man dann gut oder schlecht finden, aber es hat eigenständigen, aussagekräftigen Charakter.
Okay, alles was ich dem entnehme, ist dass du anti-feministisch und konservativer politisch unterwegs bist als ich. Das ist okay. Mit dem Rest kann ich nichts anfangen - ich bin blond. Kein Dummchen. Ich bin keine Frauen-hassende Frau. Das sind aber auch die wenigsten Feministinnen. ;) Und der Satz ist mir zu "schwabuliert" - ich habe keinen Peil, was du meinst. Juristinnen und Ärztinnen mit gutgehenden Praxen würden das gleiche schreiben. Lass uns die Debatte ad acta legen. Wir werden hier auf keinen grünen (oder CSU-) Zweig kommen. Wir kommen einfach aus komplett anderen politischen Ecken.

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Re: 46 Jahre und 18 Jahre (Michael Wendler + Freundin)

Beitrag von NBUC » Mittwoch 24. April 2019, 18:38

Dieerrax hat geschrieben:
Mittwoch 24. April 2019, 18:27
Okay, alles was ich dem entnehme, ist dass du anti-feministisch und konservativer politisch unterwegs bist als ich. Das ist okay.
Man muss einen Zustand nicht gut finden, um ihn beschreiben zu können.
Aber wenn man ihn nicht analyiseren kann oder will, dann kann man ihn auch nicht ursächlich ändern, maximal an den äußeren Sympthomen rumdoktorn.
Und jeder anständige Mensch ist antifeministisch - zu echter Gleichberechtigung und anderen nicht-idiologisch vorbesetzten Elementen etc. ist damit aber noch lange nichts mit gesagt.

NBUC, dessen letztes OdB auch einen Doktor in Physik hat und von dem davor ein sehr schlüssig anhörendes Konzept zur Planung von paari-Familienleben als Ideal übernommen hat.
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Re: 46 Jahre und 18 Jahre (Michael Wendler + Freundin)

Beitrag von Dieerrax » Mittwoch 24. April 2019, 19:22

NBUC hat geschrieben:
Mittwoch 24. April 2019, 18:38
Und jeder anständige Mensch ist antifeministisch
:lol: :lol: :lol:
Ich mag's lieber unanständig.

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Re: 46 Jahre und 18 Jahre (Michael Wendler + Freundin)

Beitrag von Reinhard » Mittwoch 24. April 2019, 22:57

Dieerrax hat geschrieben:
Mittwoch 24. April 2019, 00:36
Reinhard hat geschrieben:
Dienstag 23. April 2019, 22:23
Das fängt doch schon damit an, dass besonders erfolgreiche Männer pars pro toto für "die Männer" genommen werden. Argh.
Das kann ich verstehen, aber das steht im eigentlichen Artikel auch (aber von mir nicht mitzitiert, aber milkman hatte den doch schon gepostet): sie schreibt nur über urbane westliche obere Mittelschicht aufwärts. Bildungsbürgertum. Sie schreibt nicht über andere Männer und sagt das auch explizit.
Naja ... im Kapitalismus ist nun mal die obere Bürgerschicht privilegiert. Bild Im Feudalismus haben die besonderen Regeln für die Mitglieder des Adels gegolten. In einem fundamentalistisch-religiösem System muss man dem Klerus angehören. Und Diktatur ist natürlich toll --- wenn man der Diktator ist! Oder von mir aus die Diktatorin.

Über die Lebenswelt der sonstigen Gesellschaft sagen solche Betrachtungen nunmal nichts aus, oder verklärt die Lage vermutlich noch (der König musste ja immer diese so furchtbar schweren Entscheidungen treffen ...).

Ist wohl tatsächlich ein Fall für Rundablage P.
Abstimmung zum Schreibwettbewerb:
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Re: 46 Jahre und 18 Jahre (Michael Wendler + Freundin)

Beitrag von Dieerrax » Mittwoch 24. April 2019, 23:04

Reinhard hat geschrieben:
Mittwoch 24. April 2019, 22:57
Dieerrax hat geschrieben:
Mittwoch 24. April 2019, 00:36
Reinhard hat geschrieben:
Dienstag 23. April 2019, 22:23
Das fängt doch schon damit an, dass besonders erfolgreiche Männer pars pro toto für "die Männer" genommen werden. Argh.
Das kann ich verstehen, aber das steht im eigentlichen Artikel auch (aber von mir nicht mitzitiert, aber milkman hatte den doch schon gepostet): sie schreibt nur über urbane westliche obere Mittelschicht aufwärts. Bildungsbürgertum. Sie schreibt nicht über andere Männer und sagt das auch explizit.
Naja ... im Kapitalismus ist nun mal die obere Bürgerschicht privilegiert. Bild Im Feudalismus haben die besonderen Regeln für die Mitglieder des Adels gegolten. In einem fundamentalistisch-religiösem System muss man dem Klerus angehören. Und Diktatur ist natürlich toll --- wenn man der Diktator ist! Oder von mir aus die Diktatorin.

Über die Lebenswelt der sonstigen Gesellschaft sagen solche Betrachtungen nunmal nichts aus, oder verklärt die Lage vermutlich noch (der König musste ja immer diese so furchtbar schweren Entscheidungen treffen ...).

Ist wohl tatsächlich ein Fall für Rundablage P.
Das Buch muss auch nicht über die Lebenswelt von allen was aussagen. Wie sie selbst im Interview sagt: es sagt etwas über die Lebenswelten von Frauen allgemein aus (weil nämlich zB in den 2. Ehen mit besagten jüngeren Frauen meistens eine Bildungskluft ist, die in den ersten Ehen nicht bestehen - zumindest in den USA. Andere Daten habe ich dazu nicht) und Männern aus dem Bildungsbürgertum. Sie nennt es selbst explizit ganz am Anfang des Interviews "ein Frauenbuch". Nicht über die Lebenswelt von Arbeiterschichtsmännern. Wenn du möchtest, dass ich dazu was raussuche (oder zu einem anderen Thema) kann ich das gerne mal machen.

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Re: 46 Jahre und 18 Jahre (Michael Wendler + Freundin)

Beitrag von Reinhard » Mittwoch 24. April 2019, 23:32

Dieerrax hat geschrieben:
Mittwoch 24. April 2019, 23:04
Das Buch muss auch nicht über die Lebenswelt von allen was aussagen. Wie sie selbst im Interview sagt: es sagt etwas über die Lebenswelten von Frauen allgemein aus
Schon bei dieser Annahmne würde ich aussteigen. Wieso sollte es über Frauen allgemein etwas aussagen, wenn man sich auf bestimmte Männer beschränkt, und auf Frauen, die aus irgendeinem Grund sich im Umfeld dieser Männer tummeln? :hammer: Allein schon die soziale Segregation wird dafür sorgen, dass das auch Frauen aus gehobenen Kreisen sein werden ...

Dieerrax hat geschrieben:
Mittwoch 24. April 2019, 23:04
(weil nämlich zB in den 2. Ehen mit besagten jüngeren Frauen meistens eine Bildungskluft ist, die in den ersten Ehen nicht bestehen - zumindest in den USA. Andere Daten habe ich dazu nicht) und Männern aus dem Bildungsbürgertum. Sie nennt es selbst explizit ganz am Anfang des Interviews "ein Frauenbuch". Nicht über die Lebenswelt von Arbeiterschichtsmännern. Wenn du möchtest, dass ich dazu was raussuche (oder zu einem anderen Thema) kann ich das gerne mal machen.
Nee, lass stecken. Solche Diskussionen über unwesentliche abseitige Themen ermüden mich nur.

Gute Nacht. :schlafen:
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Re: 46 Jahre und 18 Jahre (Michael Wendler + Freundin)

Beitrag von Dieerrax » Mittwoch 24. April 2019, 23:45

Reinhard hat geschrieben:
Mittwoch 24. April 2019, 23:32
Nee, lass stecken. Solche Diskussionen über unwesentliche abseitige Themen ermüden mich nur.
Gute Nacht. :schlafen:
Wow. Also wenn etwas dich nicht betrifft (oder du meinst, es würde dich nicht betreffen), dann ist es "unwesentlich" und "abseitig"? Joa. Dem ist dann halt auch einfach nichts mehr hinzu zu fügen. Außer ja, "gute Nacht" passt. :lol:

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Re: 46 Jahre und 18 Jahre (Michael Wendler + Freundin)

Beitrag von Reinhard » Donnerstag 25. April 2019, 19:59

Dieerrax hat geschrieben:
Mittwoch 24. April 2019, 23:45
Reinhard hat geschrieben:
Mittwoch 24. April 2019, 23:32
Nee, lass stecken. Solche Diskussionen über unwesentliche abseitige Themen ermüden mich nur.
Gute Nacht. :schlafen:
Wow. Also wenn etwas dich nicht betrifft (oder du meinst, es würde dich nicht betreffen), dann ist es "unwesentlich" und "abseitig"? Joa. Dem ist dann halt auch einfach nichts mehr hinzu zu fügen. Außer ja, "gute Nacht" passt. :lol:

Natürlich. Ich bin ja auch total oberflächlich.

Ich kann mich schon für so Fragestellungen begeistern, welche Auswirkungen moderne Technologien auf das Dating und Mating haben, oder wie das ist in Zeiten zunehmender Ungleichverteilung von Vermögen. Oder sonstwas om der Richtung. Aber so Details rausgreifen wie "Lebenswelt von Arbeiterschichtsmännern" Zitatende, das ist nun nicht weit oben auf meiner Interessensliste.

Wobei dann noch die Vermutung im Raum steht, dass von dir sowas kommt wie "Privilegien armer weißer Männer aus feministischer Sicht". Dann doch lieber mit dem Hammer auf dem Kopf hauen. :hammer:
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Re: 46 Jahre und 18 Jahre (Michael Wendler + Freundin)

Beitrag von Dieerrax » Donnerstag 25. April 2019, 20:53

Reinhard hat geschrieben:
Donnerstag 25. April 2019, 19:59
Wobei dann noch die Vermutung im Raum steht, dass von dir sowas kommt wie "Privilegien armer weißer Männer aus feministischer Sicht". Dann doch lieber mit dem Hammer auf dem Kopf hauen. :hammer:
Da kann ich jetzt nicht genau einsortieren, wie du das meinst.
Ich denke schon, dass weiße arme Männer zB weniger von der Polizei kontrolliert werden als schwarze Männer (Bekannter von mir, Theaterschauspieler, jedesmal in der Hasenheide...). Und dass die meisten wenn auf nem Lebenslauf "Till" steht eher Interesse zeigen werden als wenn der gleiche Lebenslauf "Mohammed" oben hat. Wenn du das von mir verwerflich findest, dann wüsste ich nicht, wieso wir weiter reden sollten. Da sind wir dann in einer Sackgasse. Das war jetzt aber eher aus anti-rassistischer Sicht.

Aus feministischer Sicht im Dating-Bereich? Booooaaaa, das finde ich sehr schwierig. Das kommt für mich sehr stark auf das gegenüber an. Klar ist die Position geschwächt im Vergleich zu reicheren Männern und ich glaube nicht, dass sie bei gebildeteren Frauen punkten können. (Aber wie immer gibt es Ausnahmen. Ich kenne zB einen Tischler und Schreiner im Festival-Bereich ohne Abitur, der mit einer promovierten Frau zusammen ist). Interessanterweise kenne ich mehrere schwule Paare mit Riesenbildungs- und Einkommensgefälle. Ich habe mich immer gefragt, ob das Zufall ist oder höher als bei Heteropaaren. Ich könnte dir aber gar nicht zu den Zahlen Arbeiterschicht weiß & weiblich in D, Arbeiterschicht weiß & männlich in D antworten. Wie ist das zusammen gestellt, gibt es Überschuss in irgendeiner Altersstufe? Keine Ahnung. Ich kenne da nur die Zahlen schwarze Frauen Arbeiterschicht in den USA, schwarze Männer Arbeiterschicht in den USA zB. Und die sind ziemlich krass (die wirst du aber vielleicht auch wage kennen).

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Re: 46 Jahre und 18 Jahre (Michael Wendler + Freundin)

Beitrag von Dieerrax » Freitag 26. April 2019, 16:28

Ich hab jetzt natürlich doch mal geschaut:

A) wer ist eigentlich "die Arbeiterschicht" in Deutschland?
Ganz klar, für alle außer der älteren Semester (also unter50) - Menschen mit Migrationshintergrund statistisch gesehen. Sehr überrepräsentiert. Beispiel: 51% aller Hauptschüler haben einen Migrationshintergrund. Dabei schneiden Deutsch-Türken und Deutsch-Italiener besonders schlecht ab (aus dem haargenau selben Grund: der Bildungsstand von den jeweiligen Familien ist sowohl bei türkischen Einwanderern als auch italienischen Einwandern sehr niedrig gewesen und beide kamen aus ärmeren Gegenden. Für italienisch-stämmige Einwanderer mehrheitlich aus Sizilien... und da sogar aus den gleichen Orten).

B) Wo wir das schon mal geklärt haben: Ich habe bisher nur eine Studie zu Bildung und Onlinedating in Deutschland gefunden. Mir ist nicht klar, welche Webseite da die Grundlage war (steht da extra nicht - normalerweise unterschreiben Forscher ein NDA dazu). Diese Webseite (und das deckt sich komplett mit meinen eigenen Erfahrungen) hat überproportional viele AkademikerInnen und Menschen mit Hauptschulabschluss gibt es viel weniger als in der Gesamtbevölkerung. Auf der Webseite haben 35% der Männer studiert und 30% der Frauen und jeweils nur 6% der Männer und Frauen einen Hauptschulabschluß. 23% der Männer und 26% der Frauen haben Abitur, aber nicht studiert. (Jetzt ist für mich die Frage, und das wird nicht beantwortet: wo finden dann die HauptschülerInnen ihre PartnerInnen? Einfach im Freundeskreis? Auf anderen Webseiten? Das wird da aber nicht beantwortet.)

C) Weiter geht's: Sowohl heterosexuelle Männer als auch Frauen kontaktieren am allerehesten Menschen mit gleicher Bildung (nein, nicht höherer, nicht niedrigerer, sondern gleicher). Die wenigen Frauen, die Männer als erstes kontaktieren, die nicht den gleichen Bildungsstand haben (wie schon gesagt, nur eine Minderheit der Frauen) kontaktieren eher Männer mit höherem Abschluss. Männer, die Frauen kontaktieren, die einen anderen Bildungsstand haben als sie, kontaktieren eher Frauen mit einem niedrigeren Abschluss. Männer mit einem höheren Abschluss kontaktieren auch genauso viele Hauptschülerinnen wie von der Anzahl her zu erwarten (also haben da keine starke Scheu).

D) Es gibt zwei Gruppen, die weitaus weniger kontaktiert werden und quasi "übrig bleiben". Weder du noch sonst ein Mitleser kriegen jetzt Gummibärchen wenn richtig geraten wird, wer die sind - Männer aus der Arbeiterschicht und Akademikerinnen. Bei Akademikerinnen ist die Zahl sogar noch krasser - von der Anzahl her müssten sie knapp 30% aller Erstnachrichten erhalten, sie erhalten aber nur 20%. Da wie auf allen Datingplattformen außer bumble Männer viel mehr Erstnachrichten schreiben als Frauen, ist der Abstand der Akademikerinnen zu den Hauptschulabschluss-Männern noch grösser.

Da gibt es ein "Aber": auf der Onlinedatingplattform waren wie gesagt Männer aus der Arbeiterschicht eh schon unterrepräsentiert (zumindest ein Teil wird also hoffentlich offline einfach schon vergeben sein).

--> Jetzt könnte man natürlich vorschlagen, dass sich diese Akademikerinnen und die Männer mit Hauptschulabschluss bitte mal zusammen raufen sollen und auf Dates treffen.

E) Da gibt es jedoch gleich das nächste Problem- während Frauen und Männer generell auf Datingseiten eher bildungsgleich kontaktieren (Männer aber wenn nicht bildungsgleich dann eher Frauen mit weniger Bildung kontaktieren und Frauen eher Männer mit mehr Bildung kontaktieren), gibt es eine weitere Vorliebe, die genau so stark als Komponente "wen kontaktieren wir" (und wem antworten wir) ist... Da habe ich jetzt keine deutschen Zahlen, sondern erst mal für die Vorliebe eine amerikanische Studie - nämlich... die politischen Ansichten. Sowohl Männer als auch Frauen kontaktieren (und Frauen antworten viel eher) potentiellen Partnern und Partnerinnen mit gleichen politischen Ansichten. Für Frauen ist diese Präferenz sogar noch viel stärker als für Männer.

F) Tja, und wie ist die Wählerschaft in Deutschland verteilt, sowohl geschlechter als auch bildungsmässig? (Alle Zahlen von 2016) Grüne: viel mehr Frauen als Männer. Die Partei mit den meisten Frauen in der Wählerschaft. Außerdem die Partei mit dem höchsten Prozentsatz AkademikerInnen. Eher Westpartei und in urbanen Gegenden. SPD: Frauen/Männer gleich viel. Eher Beamte. AfD: mehr Männer als Frauen. Die Partei mit den meisten Männern in der Wählerschaft. Arbeiter sind deutlich überrepräsentiert, ebenso wie Arbeitslose. Linkspartei: auch mehr Männer als Frauen. Aber weitaus weniger Unwucht als bei der AfD. Mehr Akademiker. Auch eher in Städten. Ostpartei. FDP: mehr Akademiker und Akademikerinnen, aber keine Beamte. Westpartei, aber kleinere Orte. Unglaublich platt gesagt: die Hauptschulabsolventen und Akademikerinnen, die im Online-Dating übrig bleiben, werden schon alleine weil sie politisch diametral entgegen gesetzte Ansichten haben, nicht miteinander klar kommen.

G) Es gibt trotzdem Männer die Frauen mit höherer Bidung kontaktieren und Frauen, die Männer mit niedrigerer Bildung kontaktieren ...und da habe ich jetzt keine deutschen Zahlen, sondern nur australische: bei jungen Männern und Frauen ab 50. Die Frauen ab 50 geben quasi auf und kontaktieren dann auch Männer mit weniger Bildung (die aber eher Frauen mit ebenfalls weniger/gleicher Bildung und weitaus jüngere wollen). Junge Männer kontaktieren auch junge Frauen mit höherer Bildung (die aber eher Männer mit höherer/gleicher Bildung wollen).

(Mensch, war DAS jetzt platt!)
Zuletzt geändert von Dieerrax am Freitag 26. April 2019, 17:06, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: 46 Jahre und 18 Jahre (Michael Wendler + Freundin)

Beitrag von NBUC » Freitag 26. April 2019, 16:55

Das hört sich jetzt erst einmal bekannt und richtig an bis auf den Hinweis, dass mit den steigenden allgemeinen Anforderungen auch "Arbeiterstellen" gerne mit mehr als Hauptschulabschluss besetzt werden.

Neu war mir der Gedanke mit den unterschiedlichen politischen Ausrichtungen. Wobei ich ja davon ausgegangen wäre, dass abseits der extremen Enden dieser Effekt nicht so sehr auf Beziehungsanbahnung einwirkt.
Bliebe die Frage im studierten Bereich wie viele der Studierenden nach Geschlechtern denn da "politisch" studieren, also eher im sehr überzeugten Bereich zu finden sind. Irgendwie bin ich da wieder bei Roth und Nahles als plakative Motive.
Ich könnte mir da also vorstellen, dass da gewisse Studienfächer vom anderen Geschlecht zumindest in ihren extremeren Fällen nicht als Bildung sondern als Missbildung empfunden werden.
Umgekehrt scheinen IT und teilweise auch E-Technik und Maschinenbau umgekehrt manchmal von als Gestörte bzw. Arbeiter mit Größenwahn eingetsuft zu werden, nicht als standesgemäße Akademiker. Ok, wer das dann erfolgreich tut hat als Mann zumindest häufig die Möglichkeit einen Job mit guten finanziellen Aussichten zu bekommen und damit zu kompensieren.
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Re: 46 Jahre und 18 Jahre (Michael Wendler + Freundin)

Beitrag von Reinhard » Freitag 26. April 2019, 17:32

Danke für die Mühe, das mal zusammenzuschreiben.
:good:
Abstimmung zum Schreibwettbewerb:
https://www.abtreff.de/viewtopic.php?f=65&t=25913 :hierlang:

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Re: 46 Jahre und 18 Jahre (Michael Wendler + Freundin)

Beitrag von vinzenz67 » Montag 29. April 2019, 15:36

Tja lang hat es nicht gedauert die Harmonie der beiden habe gerade gelesen
das, sehr interessant sie auf ihn eifersüchtig ist wenn Frauen bei seinen Konzerten
zu viel Körperkontakt haben und es deshalb zu einem heftigem streit kam.
Er hat schon angekündigt das ihm seine sogenannte kariere im Ernstfall wichtiger
wäre als seine Laura, oder man kann sagen die Realität hat zugeschlagen Fortsetzung folgt. :roll:
Liebe ist nicht das was man erwartet zu bekommen, sondern das was man bereit ist zu geben. Katharine Hepburn

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Re: 46 Jahre und 18 Jahre (Michael Wendler + Freundin)

Beitrag von Dieerrax » Montag 29. April 2019, 17:07

Da er sie auf einem Konzert kennen gelernt hat und mit ihr seine Ex-Frau (bzw. Noch-Ehefrau) betrogen hat, wenn Google nciht lügt, würde mich das nicht wundern, dass sie dann eifersüchtig wird. Und es wäre für ihre Karriere auch doof, wenn er sie jetzt verlässt.

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