Der mittelalte Mann und die Mädchen

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LonesomeCoder
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Re: Der mittelalte Mann und die Mädchen

Beitrag von LonesomeCoder » Mittwoch 5. Juni 2019, 14:41

Tania hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 23:36
Wenn Du z.B. eine entspannte Affäre mit einer Frau suchst, die ihr eigenes Leben führt und Dich nur ab und zu mal für paar Stunden genießen möchte - wo siehst Du bessere Chancen für ein Zusammenpassen? Bei einer Gleichaltrigen, die entweder von Familiengründung oder von gemeinsamen Partys und Reisen träumt? Oder bei einer Älteren, die nach erfolgreicher Scheidung erstmal ihr eigenes Leben führen und nur ab und zu mal bisschen unverbindliche männliche Gesellschaft möchte?
Da hast du Recht. Außer, die Frau will wieder ein Leben wie vorher mit fester, männlicher Begleitung haben.
Cornerback hat geschrieben:
Mittwoch 5. Juni 2019, 01:01
Wobei ich mir da das "Zusammenkommen" noch schwerer vorstelle als ohnehin schon bei gleichaltrigen. Die Hemmung den ersten Schritt zu machen ist sicherlich noch größer, weil wahrscheinlich von beiden Seiten angenommen wird, dass wohl aufgrund der Alterskonstellation in der Regel kein Interesse bestehen dürfte - und dieses Interesse muss ja zunächst überhaupt erstmal bestehen und zusätzlich noch die ganzen anderen Bedingungen passen. Oder findet man solche Frauen auf Singlebörsen, und wenn ja wie?
Irgendwie kann ich mir aber allgemein schon nicht so richtig vorstellen, dass sich "eine deutlich ältere Frau" eher auf mich einlassen würde als eine gleichaltrige. Andererseits kann schon was dran sein, dass für diese gerade andere Dinge interessanter sind als für gleichaltrige. :gruebel:
Ich habe bislang aber auch selbst noch nie so richtig überlegt wie ich dazu stehen würde. Aber mit 30 gehöre ich schließlich jetzt auch schon zum alten Eisen... :schwitzen:
Frage ich mich auch. Die meisten Frauen so um die 50 würden es bestimmt befremdlich finden, wenn ein Mann, der wie ein junger Erwachsener oder gar jugendlich aussehender Mann an ihnen Interesse für Sex oder Beziehungen zeigt. Sie würden sich auf fragen, warum er so sucht und nicht wie üblich Frauen im eigenen Alter oder etwas jünger (bei den meisten Paaren ist der Mann 3 bis 8 Jahre älter als die Frau) sucht. Wie sollte das begründet werden? Wer jemand jüngeres sucht, hat es da einfacher: z.B. Kinderwunsch, jugendliche Schönheit, weniger Vorbelastungen aus früheren Beziehungen, noch andere Interessen (falls jemand mit 50 noch Interessen und Lebensstil wie mit 20 hat, z.B. regelmäßig auf Partys geht oder Sport macht und für sein Alter überdurchschnittlich fit ist), usw.
Auch findet man ältere Frauen nicht mehr auf Partys, egal ob ich ans Weggehen auf dem Land oder auf der Stadt denke, so mit 25 oder 26 scheint bei den meisten die Partyzeit geendet zu haben. Ok, dann gibts noch die Pilspubs mit Männern Ü 55. Wenn ich welche in der Öffentlichkeit sehe, dann meist mit Partner und/oder Kindern oder im Supermarkt deutet im Einkaufswagen was darauf hin, dass sie Partner und/oder Kinder hat. Es gab schon mal drei ältere Frauen, die ich gern gehabt hätte, aber als Schüler eine Lehrerin oder als Zivi die Vorgesetze wäre keine gute Idee gewesen.
Zwerg hat geschrieben:
Mittwoch 5. Juni 2019, 10:35
NBUC hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 16:38
Und wer da nie eine Partnerschaft oder mehr noch Familienphase hatte, dem fehlt da einfach ein Riesenhaufen gerade alltagsrelevanter Lebenserfahrung. Da hilft auch beruflicher Erfolg oder weltweites Reisen wenig.
Der Hinweis auf fehlende Erfahrung ist meist eine Ausrede für eine nicht vorhandene Veränderungsbereitschaft. Das gilt für zahlreiche Lebenssituationen.
Würde ich so nicht sagen. Es kann auch ein Mangel an Wissen sein, wie man sich verändern soll und manche Veränderungen sind ohne passendes Umfeld oder Kontext kaum möglich bzw. es ist einfach keine Motivation dazu da. Jemand brachte mal Autofahren als Beispiel. Das lernt man auch durch Erfahrung, die Fahrschule ist nur der Startpunkt.
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Re: Der mittelalte Mann und die Mädchen

Beitrag von Tania » Mittwoch 5. Juni 2019, 15:30

LonesomeCoder hat geschrieben:
Mittwoch 5. Juni 2019, 14:41
Tania hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 23:36
Wenn Du z.B. eine entspannte Affäre mit einer Frau suchst, die ihr eigenes Leben führt und Dich nur ab und zu mal für paar Stunden genießen möchte - wo siehst Du bessere Chancen für ein Zusammenpassen? Bei einer Gleichaltrigen, die entweder von Familiengründung oder von gemeinsamen Partys und Reisen träumt? Oder bei einer Älteren, die nach erfolgreicher Scheidung erstmal ihr eigenes Leben führen und nur ab und zu mal bisschen unverbindliche männliche Gesellschaft möchte?
Da hast du Recht. Außer, die Frau will wieder ein Leben wie vorher mit fester, männlicher Begleitung haben.
Ja, die gibt es natürlich auch. Genauso wie es auch Gleichaltrige gibt, die nach erfolgreicher Scheidung erstmal ihr eigenes Leben führen und nur ab und zu mal bisschen unverbindliche männliche Gesellschaft möchten.

Der Punkt, auf den ich hinweisen wollte, ist: Zusammenpassen ist nicht unbedingt durch ähnliches Alter gegeben, sondern durch ähnliche Vorstellungen und Ziele.

Einem 35jährigen AB, der sich verlieben, heiraten und einen Haufen Babys zeugen will, würde ich nie empfehlen, sich mal bei den 50jährigen umzuschauen. Aber einem, dem Aussehen egal ist und der nur entspannt ab und zu poppen will, durchaus. Damit ist zwar immer noch kein "Erfolg" garantiert, aber zumindest wird die Zielgruppe größer.

Cornerback hat geschrieben:
Mittwoch 5. Juni 2019, 01:01
Oder findet man solche Frauen auf Singlebörsen, und wenn ja wie?
Eher auf Seiten für casual dating. Klar, der Männerüberschuss dort ist riesig. Aber mit der Fähigkeit, ganze Sätze zu formulieren, fällt man da schon mal positiv auf. Die Chancen sind zwar auch winzig, aber durchaus vorhanden. Auf eine Bezahlmitgliedschaft würde ich allerdings nicht setzen ...

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Re: Der mittelalte Mann und die Mädchen

Beitrag von NBUC » Mittwoch 5. Juni 2019, 15:48

Zwerg hat geschrieben:
Mittwoch 5. Juni 2019, 10:35
NBUC hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 16:38
Und wer da nie eine Partnerschaft oder mehr noch Familienphase hatte, dem fehlt da einfach ein Riesenhaufen gerade alltagsrelevanter Lebenserfahrung. Da hilft auch beruflicher Erfolg oder weltweites Reisen wenig.
Der Hinweis auf fehlende Erfahrung ist meist eine Ausrede für eine nicht vorhandene Veränderungsbereitschaft. Das gilt für zahlreiche Lebenssituationen.
Wo und wer macht das denn hier?

Und wie soll überhaupt mangelnde Erfahrung hier als Ausrede dienen können?
Dazu noch: Welche Veränderunsgbereitschaft oder eher Welche veränderungen denn dann?

Doppelt in dem Fall hier "macht" ja jemand etwas, aber nur nicht das, was eine Journalistin für angemesen hält.
Und auf ABs bezogen ist mangelnde Erfahrung eine Erklärung, warum das ähnlich aussehen kann.
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Re: Der mittelalte Mann und die Mädchen

Beitrag von Cornerback » Mittwoch 5. Juni 2019, 16:06

Melli hat geschrieben:
Mittwoch 5. Juni 2019, 01:33
Cornerback hat geschrieben:
Mittwoch 5. Juni 2019, 01:01
Oder findet man solche Frauen auf Singlebörsen, und wenn ja wie?
Ich dachte, da kann man den gewünschten Altersrahmen angeben.
Und schreib eine charmante Antwort, wenn Dich eine fragt, warum Du eine ältere Partnerin suchst :) Viel Erfolg! :vielglueck:
Ja Altersrahmen angeben...die Frage wäre halt wie groß die Anzahl an bspw. Frauen mitte 40 ist, die den Altersrahmen bis auf 30 runtersetzen. Ich kenne mich mit Singlebörsen nicht so aus. Und wie gesagt, ich habe mir bislang noch keine ernsthaften Gedanken darüber gemacht.
Wuchtbrumme hat geschrieben:
Mittwoch 5. Juni 2019, 05:16
Nein, Cornerback, solche Dinge passieren im realen Leben einfach, egal für wie wahrscheinlich Du sie hälst, weil Leute indviduelle Entscheidungen treffen, ohne sich an Wahrscheinlichkeiten zu halten.
Schon klar. Auch geringe Wahrscheinlichkeiten treten ab und an ein, und es sind komplett individuelle Entscheidungen. Aber es ging ja, so wie ich es verstanden hatte, darum relativ konkret danach zu suchen, weil es besser/erfolgsversprechender/passender sein könnte als nach (ungefähr) gleichaltrigen oder jüngeren zu suchen. Dafür ist ja die Wahrscheinlichkeit schon wichtig.
Und da ist halt meine Vermutung, dass eine ältere Frau auch nicht so anderes ist als eine jüngere Frau - und die Unterschiede liegen dann primär bei unterschiedlichen Zielen/Bedürfnissen, die sich aber eher aus der Lebenssituation ergeben. Dafür sind aber auch einige Hürden noch größer.
Tania hat geschrieben:
Mittwoch 5. Juni 2019, 15:30
Cornerback hat geschrieben:
Mittwoch 5. Juni 2019, 01:01
Oder findet man solche Frauen auf Singlebörsen, und wenn ja wie?
Eher auf Seiten für casual dating. Klar, der Männerüberschuss dort ist riesig. Aber mit der Fähigkeit, ganze Sätze zu formulieren, fällt man da schon mal positiv auf. Die Chancen sind zwar auch winzig, aber durchaus vorhanden. Auf eine Bezahlmitgliedschaft würde ich allerdings nicht setzen ...
Das hatte ich vermutet.

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Re: Der mittelalte Mann und die Mädchen

Beitrag von Zwerg » Mittwoch 5. Juni 2019, 16:14

NBUC hat geschrieben:
Mittwoch 5. Juni 2019, 15:48
Zwerg hat geschrieben:
Mittwoch 5. Juni 2019, 10:35
NBUC hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 16:38
Und wer da nie eine Partnerschaft oder mehr noch Familienphase hatte, dem fehlt da einfach ein Riesenhaufen gerade alltagsrelevanter Lebenserfahrung. Da hilft auch beruflicher Erfolg oder weltweites Reisen wenig.
Der Hinweis auf fehlende Erfahrung ist meist eine Ausrede für eine nicht vorhandene Veränderungsbereitschaft. Das gilt für zahlreiche Lebenssituationen.
Wo und wer macht das denn hier?
Ich zum Beispiel. Dich kenne ich nicht persönlich und es würde mir schon deshalb nie einfallen, Dir so etwas zu unterstellen. :pfeif:

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Re: Der mittelalte Mann und die Mädchen

Beitrag von NBUC » Mittwoch 5. Juni 2019, 16:25

Zwerg hat geschrieben:
Mittwoch 5. Juni 2019, 16:14
NBUC hat geschrieben:
Mittwoch 5. Juni 2019, 15:48
Zwerg hat geschrieben:
Mittwoch 5. Juni 2019, 10:35


Der Hinweis auf fehlende Erfahrung ist meist eine Ausrede für eine nicht vorhandene Veränderungsbereitschaft. Das gilt für zahlreiche Lebenssituationen.
Wo und wer macht das denn hier?
Ich zum Beispiel. Dich kenne ich nicht persönlich und es würde mir schon deshalb nie einfallen, Dir so etwas zu unterstellen. :pfeif:
Da sehe ich immer noch nicht wie mangelnde Erfahrung als Ausrede für nicht vorhandene Veränderungsbereitschaft dienen kann.
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Re: Der mittelalte Mann und die Mädchen

Beitrag von Tania » Mittwoch 5. Juni 2019, 16:28

Cornerback hat geschrieben:
Mittwoch 5. Juni 2019, 16:06
Tania hat geschrieben:
Mittwoch 5. Juni 2019, 15:30
Cornerback hat geschrieben:
Mittwoch 5. Juni 2019, 01:01
Oder findet man solche Frauen auf Singlebörsen, und wenn ja wie?
Eher auf Seiten für casual dating. Klar, der Männerüberschuss dort ist riesig. Aber mit der Fähigkeit, ganze Sätze zu formulieren, fällt man da schon mal positiv auf. Die Chancen sind zwar auch winzig, aber durchaus vorhanden. Auf eine Bezahlmitgliedschaft würde ich allerdings nicht setzen ...
Das hatte ich vermutet.
Ist halt so. Aber dafür ist der Aufwand auch überschaubar. Und die Chancen immer noch größer als beim Auf-der-Straße-fremde-Frauen-nach-Sex-fragen.

Wer garantiert innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens unverbindlichen Sex will, muss halt dafür zahlen. Das gilt für Männer genau wie für Frauen und alle anderen.

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Re: Der mittelalte Mann und die Mädchen

Beitrag von LonesomeCoder » Mittwoch 5. Juni 2019, 19:09

Tania hat geschrieben:
Mittwoch 5. Juni 2019, 15:30
Eher auf Seiten für casual dating. Klar, der Männerüberschuss dort ist riesig. Aber mit der Fähigkeit, ganze Sätze zu formulieren, fällt man da schon mal positiv auf. Die Chancen sind zwar auch winzig, aber durchaus vorhanden. Auf eine Bezahlmitgliedschaft würde ich allerdings nicht setzen ...
Interessant.
Aber wie viele Frauen in deinem Alter kennst du, die einen Mann um die 30 wollen würden? Vor allem, wenn er keine jugendliche Schönheit wie der hier https://i.pinimg.com/originals/f5/c8/41 ... ea8718.jpg bieten kann oder die zeitliche Flexibilität eines Studenten, wenn grade mal nicht Prüfungszeit ist? Wenn eine ältere Frau den Wunsch nach einem jüngeren Liebhaber hat, dann sie den wegen bestimmten Erwartungen an die jungen Männer, die Männer in ihrem Alter meist nicht erfüllen. Und die Frage wäre: welche sind die? Würde ich die erfüllen? Weil es wird um mehr als nur das Alter als Zahl gehen.
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Re: Der mittelalte Mann und die Mädchen

Beitrag von Cornerback » Mittwoch 5. Juni 2019, 19:38

Tania hat geschrieben:
Mittwoch 5. Juni 2019, 16:28
Cornerback hat geschrieben:
Mittwoch 5. Juni 2019, 16:06
Tania hat geschrieben:
Mittwoch 5. Juni 2019, 15:30

Eher auf Seiten für casual dating. Klar, der Männerüberschuss dort ist riesig. Aber mit der Fähigkeit, ganze Sätze zu formulieren, fällt man da schon mal positiv auf. Die Chancen sind zwar auch winzig, aber durchaus vorhanden. Auf eine Bezahlmitgliedschaft würde ich allerdings nicht setzen ...
Das hatte ich vermutet.
Ist halt so. Aber dafür ist der Aufwand auch überschaubar. Und die Chancen immer noch größer als beim Auf-der-Straße-fremde-Frauen-nach-Sex-fragen.

Wer garantiert innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens unverbindlichen Sex will, muss halt dafür zahlen. Das gilt für Männer genau wie für Frauen und alle anderen.
Och, wie schade. Und ich dachte fast an diesem "reife Frauen warten auf dich!" ist wirklich was dran. :crybaby: :lach:
Solche "casual dating" Seiten sind glaub ich eh nix für mich. Das ganze ist mir irgendwie zu unseriös, unabhängig davon, dass ich auch nicht den Mut hätte mich einfach so mit einer wildfremden zum Sex zu treffen. :oops:

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Re: Der mittelalte Mann und die Mädchen

Beitrag von Melli » Mittwoch 5. Juni 2019, 19:43

LonesomeCoder hat geschrieben:
Mittwoch 5. Juni 2019, 14:41
Sie würden sich auf fragen, warum er so sucht und nicht wie üblich Frauen im eigenen Alter oder etwas jünger (bei den meisten Paaren ist der Mann 3 bis 8 Jahre älter als die Frau) sucht.
Das laß doch mal deren Sorge sein.

Und wenn sie's wissen wollen, dann werden sie Dich schon fragen. Hoffe ich zumindest.
LonesomeCoder hat geschrieben:
Mittwoch 5. Juni 2019, 14:41
Es gab schon mal drei ältere Frauen, die ich gern gehabt hätte, aber als Schüler eine Lehrerin oder als Zivi die Vorgesetze wäre keine gute Idee gewesen.
Der wirklich heikle Kontext ist Schule, denn da drohen allen Beteiligten disziplinarische Maßnahmen, wenn es denn auffliegen sollte. Aber selbst davon lassen sich manche Leute nicht abschrecken.
LonesomeCoder hat geschrieben:
Mittwoch 5. Juni 2019, 19:09
jugendliche Schönheit wie der hier https://i.pinimg.com/originals/f5/c8/41 ... ea8718.jpg
🤦🏾‍♀️ Nee, echt nicht, aber danke für die Mühe :oops: :(
Jeder Kreatur bleibt das eigene Schicksal verschlossen. Niemand weiß, was ihm bevorsteht. Erst der Gang des Lebens zeigt an, was uns von Geburt an vorbestimmt ist, sonst gäbe es das Schicksal nicht. Dennoch lebt in uns die Sehnsucht, die Rätsel zu entschlüsseln, die uns umhüllen.
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Re: Der mittelalte Mann und die Mädchen

Beitrag von Tania » Mittwoch 5. Juni 2019, 20:29

LonesomeCoder hat geschrieben:
Mittwoch 5. Juni 2019, 19:09
Aber wie viele Frauen in deinem Alter kennst du, die einen Mann um die 30 wollen würden?
Anders herum: keine meiner Singlefreundinnen würde einen Mann von der Bettkante schubsen, nur weil er jünger ist. Aber keine würde einen mit ins Bett nehmen, nur weil er jünger ist.

Wenn es passt, passt es. Wenn nicht, dann nicht. Und das hängt nicht unbedingt vom Äußeren ab. Kaum eine würde so einen Schönling nehmen ... man will sich ja nicht so hässlich neben ihm fühlen :oops:
Wenn eine ältere Frau den Wunsch nach einem jüngeren Liebhaber hat, dann sie den wegen bestimmten Erwartungen an die jungen Männer, die Männer in ihrem Alter meist nicht erfüllen. Und die Frage wäre: welche sind die? Würde ich die erfüllen? Weil es wird um mehr als nur das Alter als Zahl gehen.
Wie gesagt, ich kenn keine, die explizit nach einem Jüngeren sucht. Das Alter kann zwar ein Vorteil sein, aber im Wesentlichen zählt nur: ist es schön mit ihm? Fühlt man sich mit ihm wohl? Ist das Zusammensein insgesamt befriedigend?

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Re: Der mittelalte Mann und die Mädchen

Beitrag von Kalypso » Mittwoch 5. Juni 2019, 21:09

Tania hat geschrieben:
Mittwoch 5. Juni 2019, 20:29
Wie gesagt, ich kenn keine, die explizit nach einem Jüngeren sucht. Das Alter kann zwar ein Vorteil sein, aber im Wesentlichen zählt nur: ist es schön mit ihm? Fühlt man sich mit ihm wohl? Ist das Zusammensein insgesamt befriedigend?
Erstmal muss ich erwähnen, dass sich dieser Thread phasenweise so liest als würden 80jährige am liebsten 30jährige daten. :verwirrt:

Tanias Aussage stimme ich zu, abgesehen davon dass mir ein "befriedigend" nicht reichen würde und da ein "gut" bis "sehr gut" bevorzuge.
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Re: Der mittelalte Mann und die Mädchen

Beitrag von bettaweib » Mittwoch 5. Juni 2019, 21:16

Kalypso hat geschrieben:
Mittwoch 5. Juni 2019, 21:09
Tania hat geschrieben:
Mittwoch 5. Juni 2019, 20:29
Wie gesagt, ich kenn keine, die explizit nach einem Jüngeren sucht. Das Alter kann zwar ein Vorteil sein, aber im Wesentlichen zählt nur: ist es schön mit ihm? Fühlt man sich mit ihm wohl? Ist das Zusammensein insgesamt befriedigend?
Erstmal muss ich erwähnen, dass sich dieser Thread phasenweise so liest als würden 80jährige am liebsten 30jährige daten. :verwirrt:

Tanias Aussage stimme ich zu, abgesehen davon dass mir ein "befriedigend" nicht reichen würde und da ein "gut" bis "sehr gut" bevorzuge.
Unter "befriedigend" verstehe ich etwas anderes. Ich denke sie meinte sowas wie "fühle ich mich insgesamt mit ihm wohl, paßt es gut genug, ist es auch sexuell befriedigend, ist die körperliche und geistige Nähe angenehm."

Das wäre jedenfalls für mich wichtig. Eine "drei" ist aber nicht per se schlecht.
"Ich bin nur ein Mädchen, das vor einem Jungen steht und ihn bittet, es zu lieben."

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Schaue auf dich und sieh, was du selbst getan und versäumt hast."
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Re: Der mittelalte Mann und die Mädchen

Beitrag von John McClane » Mittwoch 5. Juni 2019, 21:33

Mr. Lonely hat geschrieben:
Sonntag 2. Juni 2019, 07:26
https://sz-magazin.sueddeutsche.de/frau ... ket-newtab

Kann man es den mittelalten Männern vorwerfen, wenn sich die jungen Frauen von Geld und Ruhm nun mal angezogen finden? Für mich klingt das so, als ob die Autorin etwas verbittert darüber ist, weil sie keinen Leonardo DiCaprio abgekriegt hat.
Ja, und typisch ist auch Folgendes:
Leonardo DiCaprio wird immer älter, seine Freundinnen bleiben immer Anfang 20. Das wirft kein gutes Licht auf ihn und all die Männer, die es ihm gleichtun.
Wenn das so schlimm ist, warum werden dabei immer die Männer kritisiert und nie die jungen Frauen? Mit Anfang 20 sind sie nicht miderjährig und man kann ihnen nicht vorwerfen, sie alle könnten nicht gründlich nachdenken, bevor sie mit einem "alten Mann" in die Kiste springen. Ist eine Frau unter 18, wird fast immer gesagt ER hat SIE verführt - oder einen Zauberspruch aufgesagt. Ist das etwa auch so, wenn sie über 18 ist? Das hieße, dass man als Frau keinen Willen hat und nur manipulierbar und dämlich ist, was vollkommener Quatsch ist.

Außerdem: heißt es nicht, "wo die Liebe hinfällt"? Soll man jetzt vorschreiben, wer mit wem schnackselt und warum? Das macht nicht mal die harte Diktatur China. Ich bin nicht grade ein Fan von Playern, vor allem von keinen prominenten "Beaus", die sich alles "nehmen", was zwei Beine hat und attraktiv ist, -auch weil als AB ein Teil von mir irgendwo neidisch ist andere zu sehen, wie sie Partner wechseln wie es ihnen beliebt und Beziehungen und Sex erleben etc., wobei ich das nicht in dieser Frequenz täte, wenn ich in deren Schuhen stünde- aber diese ständige Empörung über Männer von meist Journalistinnen und Bloggerinnen ist nervig, unnötig und peinlich. Es gab schon immer "Frauenhelden", vom überheblichen Draufgänger Errol Flynn bis zum Narzissten und grottenschlechten Familienvater Tony Curtis ; von Mel Gibson, Richard Gere und George Clooney, bis zu den 90er-Boygroup-Schmalzlocken und heutigen Möchtegerns und Höschenbefeuchtern aus so fast jeder Serie und jedem Marvelsuperduperfilm. Die Kritik kommt nicht selten von Frauen, die selbst nicht grade unattraktiv oder alt sind und wahrscheinlich nicht zölibatär leben oder nur alle 20 Jahre den Partner wechseln.
https://www.youtube.com/watch?v=ttwJbTLLyXI
https://www.youtube.com/watch?v=v-xLmI352vE&t=5s
https://www.youtube.com/watch?v=grjSMgpkKRg

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Re: Der mittelalte Mann und die Mädchen

Beitrag von Lilia » Donnerstag 6. Juni 2019, 06:55

Sorry, ich hab deinen Beitrag erst eben gelesen. :oops:
Zwerg hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 08:02
@Lilia
Adoptionen sind in Deutschland an ziemlich enge Voraussetzungen gebunden, Auslandsadoptionen halte ich sowieso für ein wenig bedenklich. Nun sind Pflegekinder sind Kinder, die man vom Jugendamt zur Obhut gegen Geld betreut. Wir sprechen hier auch in aller Regel von Kindern aus schwierigen Verhältnissen.
Ich kenne die Problematik ganz gut. Mein Brötchengeber ist im sozialen und Bildungsbereich tätig, Jugendarbeit macht einen großen Teil unserer Arbeit aus. Aus der Familienhilfe habe ich auch mit Kindern und Jugendlichen in problematischen Situationen zu tun. Vielleicht sind daher die Berührungsängste nicht so hoch und die Probleme scheinen mir auch eher lösbar.

Zwerg hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 08:02
Aus meiner Erfahrung: Je größer der Altersunterschied (17 Jahre sind es bei mir nun nicht gerade) um so wahrscheinlicher, dass daraus Spannungen entstehen.
Sehe ich genauso.

Zwerg hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 08:02
Vergleiche ich das aber mit den Differenzen, da durch die unterschiedliche kulturelle Herkunft und die unterschiedlichen Persönlichkeiten, Einstellungen etc. bei uns nun mal vorhanden sind, verblasst die Geschichte mit dem Altersunterschied dagegen fast schon in Richtung Bedeutungslosigkeit und gibt vielleicht mal Anlass für einen kleinen Spaß. Es ist also eine sehr individuelle Frage, bei der die vorhandenen Möglichkeiten eine wichtige Rolle spielen.
Ich verstehe, was du meinst - in deiner aktuellen Lebenssituation ist das sicher so. Trotzdem wird jeder, der wesentlich älter ist als sein Partner oder seine Partnerin, irgendwann mal an den Punkt kommen, sich zu fragen, warum sich derjenige nicht einen jüngeren Partner im etwa gleichen Alter sucht. Ich war zum Beispiel körperlich wesentlich fitter als mein Ex. Mit einem gleichaltrigen Partner hätte ich was unternehmen können, meinen Ex musste ich, da er mit 40 schon Gichtattacken hatte, öfter von der Toilette runterhelfen. Das war für mich kein Problem, für ihn schon. Klar gibt es auch körperlich fitte 40-jährige - bei denen kommt es vielleicht später zu dem Ungleichgewicht. Und meist ist es eben der Ältere in der Beziehung, der sich irgendwann sagt, der andere wäre besser dran, wenn ... Und genau dieser Gedanke ist Gift für eine Beziehung.
Zwerg hat geschrieben:
Dienstag 4. Juni 2019, 08:02
Es klingt in deinen Ohren vielleicht unromantisch, aber nicht jeder hat das Glück, dass ihm die Liebe seinen Lebens über den Weg läuft.
Wenn mir die Liebe meines Lebens früher über den Weg gelaufen wäre, wäre ich vermutlich noch mit ihr zusammen. :? Ich hab mir meine ehemaligen Partner leider auch eher mit dem Kopf als mit dem Herzen ausgesucht - was ja okay ist, wenn das Herz irgendwann mal anfängt, sich zu engagieren. Das ist bei mir nicht im ausreichenden Maß geschehen und ich war dann irgendwann an dem Punkt, mich zu fragen, was mich noch bei diesem Menschen hält. Umgekehrt war es sicher auch nicht anders.
Und unromantisch hin oder her: jeder, der einen Partner hat, könnte einen finden, der mindestens genausogut, wenn nicht sogar besser wäre. Was einen Menschen für uns einzigartig macht, ist die Zuneigung, die wir zu ihm fassen. Für einen Menschen, den wir mögen, sind wir viel mehr bereit zu tun als für jemanden, der einfach nur mal so im Lebensumfeld da ist. In einer Beziehung heißt dass, dass wir auch eher zu Zugeständnissen bereit sind, kompromissfähiger und leidensfähiger sind. So was macht Beziehungen halt stabiler in Zeiten, in denen es keine wirtschaftlichen oder sozialen Zwänge gibt, die eine Beziehung notwendig machen, bzw einen am Status Quo festhalten lassen. Aber das ist meine Erfahrung und Schlussfolgerung daraus. Jeder andere kann und muss auch seine eigenen Lebenswege gehen.
Zuletzt geändert von Lilia am Donnerstag 6. Juni 2019, 07:20, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Der mittelalte Mann und die Mädchen

Beitrag von Lilia » Donnerstag 6. Juni 2019, 07:17

John McClane hat geschrieben:
Mittwoch 5. Juni 2019, 21:33
Wenn das so schlimm ist, warum werden dabei immer die Männer kritisiert und nie die jungen Frauen? Mit Anfang 20 sind sie nicht miderjährig und man kann ihnen nicht vorwerfen, sie alle könnten nicht gründlich nachdenken, bevor sie mit einem "alten Mann" in die Kiste springen.
Weil du - egal ob Mann oder Frau - mit zunehmenden Alter, Lebens- und Beziehungserfahrung eher weißt, wer zu dir passt als jemand, der sich mit Anfang 20 noch ausprobiert? Weil du mit Anfang 20 noch nicht überall weißt, wohin es mit deinen Leben geht, während du mit 40 gewisse Dinge bereits umgesetzt hast? Weil - gerade für junge Frauen, da gesellschaftlich immer noch akzeptierter, wenn frau jünger ist - es ungemein attraktiv ist, einen Partner zu wählen, der sich schon "die Hörner abgestoßen" hat und hoffentlich (Achtung, Hassformulierung!) "weiß, was er/sie will"? Weil wir "Homo Faber" gelesen haben? Weil ....

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Re: Der mittelalte Mann und die Mädchen

Beitrag von Tania » Donnerstag 6. Juni 2019, 08:49

Lilia hat geschrieben:
Donnerstag 6. Juni 2019, 06:55
Trotzdem wird jeder, der wesentlich älter ist als sein Partner oder seine Partnerin, irgendwann mal an den Punkt kommen, sich zu fragen, warum sich derjenige nicht einen jüngeren Partner im etwa gleichen Alter sucht.
Ja. Und dann fällt ihm vielleicht auf:
Lilia hat geschrieben:
Donnerstag 6. Juni 2019, 06:55
Und unromantisch hin oder her: jeder, der einen Partner hat, könnte einen finden, der mindestens genausogut, wenn nicht sogar besser wäre. Was einen Menschen für uns einzigartig macht, ist die Zuneigung, die wir zu ihm fassen.
Und so eine Zuneigung kann durchaus auch über einen größeren Altersunterschied hinweg gefasst werden.

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Re: Der mittelalte Mann und die Mädchen

Beitrag von Zwerg » Donnerstag 6. Juni 2019, 10:49

Zu den Beiträgen von Lilia und Tania gibt es keinen Widerspruch und Kritik nur an der Vorstellung des "Hörner abstoßen". Frauen und Männer neigen dazu, ihre Freiheit als junge Erwachsene einige Zeit genießen zu wollen. Frauen stehen da lediglich unter einem stärkeren biologischen Druck, jedenfalls auch bzw. vor allem dann, wenn sie denn "auch irgendwann Kinder" haben wollen. Der eigene Ehrgeiz nimmt eben mit dem Alter ab, wenn die Entscheidung zwischen Tennisstunde und Elternabend ansteht.

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Re: Der mittelalte Mann und die Mädchen

Beitrag von Tania » Donnerstag 6. Juni 2019, 13:37

Zwerg hat geschrieben:
Donnerstag 6. Juni 2019, 10:49
Frauen und Männer neigen dazu, ihre Freiheit als junge Erwachsene einige Zeit genießen zu wollen. Frauen stehen da lediglich unter einem stärkeren biologischen Druck, jedenfalls auch bzw. vor allem dann, wenn sie denn "auch irgendwann Kinder" haben wollen.
Diesen Druck spürt frau allerdings erst ab ca. 30. Vorher hängt es m.E. davon ab, ob man jemanden trifft, mit dem man supermegahappy ist. Wenn ja, bleibt man dabei - wenn nicht, hat man halt bisschen Spaß mit Anderen.

Und dieser Vorgang kann sich im höheren Alter durchaus noch mal wiederholen. Nennt sich dann nur "Midlife-Crisis" statt "Hörner abstoßen" :pfeif:

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Re: Der mittelalte Mann und die Mädchen

Beitrag von Ariane » Donnerstag 6. Juni 2019, 14:18

Wenn das so schlimm ist, warum werden dabei immer die Männer kritisiert und nie die jungen Frauen?
@JohnMcClane,

ich verstehe immer noch nicht, wo da Frust über einen "nicht abgekriegten" Leonardo sein soll. :verwirrt: Man will nicht unbedingt insgeheim das, was man schauderhaft findet, nur, weil man sagt, dass man es schauderhaft findet.

Zur Frage "warum werden immer die Männer kritisiert": Es ist nicht immer. Es geht im Artikel um das Muster, älter und älter und immer junge Partnerin. Und das Muster geht anders herum nicht. Frau kann nicht immer 20 bleiben und einen alten Kerl nach dem anderen nehmen. Ansonsten käme das ebenso schräg.

Ansonsten finde ich die Fragestellung echt interessant, da muss ich mal nachgrübeln, was ich selbst daran ungut finde. Bei den Frauen fühlt es sich für mich nach "sich ausprobieren/verknallt sein" an, bei den immer-aufs-Neue-Jungefrau-woll-Männern eben nicht. Das wirkt irgendwie ... unfrei, verzweifelt und (sorry) irgendwie peinlich.
Aber das trifft es noch nicht. Finde ich immer nett, solche Fragestellungen, wo man (ich) länger knabbern muss. :good:

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