Männer werden in Dating-Portalen diskriminiert

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Re: Männer werden in Dating-Portalen diskriminiert

Beitrag von Hoppala » Mittwoch 21. August 2019, 05:05

NBUC hat geschrieben:
Dienstag 20. August 2019, 20:49
Das Verlieben ist auch nichts anderes als genau das unterbewußte Auswerten und hormonelle reagieren entsprechend dieser Passungsformel , ggf. halt ein wenig anders als das, was der Kopf alleine so feststellen würde. Für das Verlieben gibt es Gründe.
Entsprechend falsch ist auch die Aussage "Das Herz nimmt vielleicht die 63% statt der 65%" o.ä.
Du sitzt der Illusion auf, dass das mathematische Modell gleich der Realität sei. Ist es nicht. Es ist immer nur eine Annäherung mit Fehlerquoten. Die mögen klein sein. Aber auch die kleinste Fehlerquote kann katastrophale Auswirkungen haben. Und bei dem von dir skizzierten Modell potenzieren sich die vielfältigen Fehlerquoten gegenseitig.

Nun ist der natürliche Beziehungsfindeprozess auch alles andere als fehlerfrei. Was du beschreibst, scheint mir so eine Art Google-Suchvorschlagsliste zu sein? "Aufgrund der von uns erhobenen Daten haben wir für Sie Maria in St. Petersburg, Jane in Melbourne und Xu-Lin in Taipeh informiert, dass gerade optimale Partnerpassung und Partnerfindebereitschaft mit Ihnen besteht. Andere Nutzer mit Ihren Interessen haben sich für diese Hochzeitsreisen und Schlafzimmermöel interessiert: ..."

Fraglos kann auf diese Weise für Menschen, die gerad nicht selbst genau wissen, was sie brauchen und wollen, der Auswahlprozess fokussiert werden (andere, wie mich, nervt es dagegen maximal). Das eigentliche Problem ist damit aber nicht ausgeschaltet: man muss mit Maria, Jane oder Xu-Lin (oder meinetwegen allen dreien, wenn's behagt) eine menschliche zufriedenstellend, sich gut anfühlende Beziehung herstellen. Selbst wenn nur ein Vorschlag mit weitem Punktevorsprung angeführt ist: dann geht es darum, das Potential zu realisieren.

Das rechnerische Problem: eine hinreichend vollständige Matrix erstellen: was IST er/sie, was WILL er/sie, was BRAUCHT er/sie, wie passt das aktuell und in Zukunft zusammen. Wobei sämtliche Angaben individuelle Verhältniswerte zu allen anderen Angaben haben, und vele Angaben sowie sämtliche Verhältniswerte noch dazu im Zeitverlauf veränderlich sind. Gut, es mag bei ausreichender Menge Trends und Tendenzen geben. Ob man selbst damit noch hinreichend optimal abgebildet ist? Alle verwendeten Angaben unterliegen Fehlerquoten ...

Was da nachgebildet werden sollte, hat die Natur dem Menschen bereits mitgegeben. Das beste je aktuell situative Passunsgergebnis wird in einem Gefühl und Handlungsimpulsen angezeigt. Das besonders Raffinierte dabei ist, dass die fehlerträchige und aufwändige Datenerhebung und -berechnung gar nicht erforderlich ist: denn die "Gründe" spielen für das Verlieben oder die zufriedenstellende "Paarung" (du soltest über deine Wortwahl wirklich nachdenken; sie entfernt dich von der Realität; deine Gedankenmodelle sind nicht die Realität), absolut keine Rolle!

Der bessere, weil effzientere und effektivere Weg,als solchen Algorhythmus-Fantasien aufzusitzen, wäre, die natürlichen Gefühle und Impulse = sich selbst besser kennen zu lernen und da zu aktivieren, wo ungenutzte Potentiale liegen.

Was Peter auch aussagt: Jede Frau, der ihr euch zuwendet, ist für euch Andrea. Wenn ihr sie nicht so behandelt, wird sie sich nie Andrea nennen. Und sobald sie sich Andrea nennt, und dich Andreas, gibt es (in der Regel) keine anderen Andreas mehr.
Es sind Prozesse mit zwei Säcken voller einander unbekannter "Faktoren", die erst am Ende etabliert sind. Damit sie dahin kommen, muss ich am Anfang davon ausgehen, dass das Ergebnis nicht unwahrscheinlich ist und so tun, als sei es sehr wahrscheinlich. Bis zum realen Beweis des Gegenteils.

Das ist kein Magie. Das ist so natürlich, wie aus einer kleinen Nuss ein Jahrhunderte alter Hain entstehen kann, der die Umwelt auf nahe und mittlere Entfernung mit prägt.

Klar könnte man im Nachhinein Raster drüber legen, ne Menge Daten erheben und Prognosen zu errechnen versuchen. (Ziemlich sicher wird das versucht,wäre ein Wahnsinnsmarkt). Bis jetzt können diese Maschinen Go spielen. Sobald Go und Schach kontinuierlich veränderte Regeln haben und die Maschinen aus der Kombination beider ein neues, für Menschen interessantes Spiel entwickeln können, bei dem sowohl Go als auch Schach noch in all ihren Charakteristika erkennbar sind, und dabei kontinuierlich sowohl ihre eigenen Regeln, als auch die des gemeinsamen Spiels variiieren und verändern, könnt ihr euch Hoffnung auf Untestützung von dieser Seite machen.

Bis dahin wäre es vielleiicht zielführender, die eigenen natürlichen "Rechenkapazitäten" zu entwickeln.
Nutzungsregeln: Mediale Äußerungen von Menschen ersetzen keine Begegungen. Was du hier schreibst, bist nicht du. Was ich hier schreibe, bezieht sich nicht auf dich. Nur auf deinen Beitrag. Ich schreibe meine Meinung, deren Bedeutung in deinem eigenen Ermessen liegt. Vergiss, was dir nichts nützt.

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Re: Männer werden in Dating-Portalen diskriminiert

Beitrag von Peter » Mittwoch 21. August 2019, 11:08

Nonkonformist hat geschrieben:
Dienstag 20. August 2019, 17:56
Peter hat geschrieben:
Dienstag 20. August 2019, 13:41
viewtopic.php?f=11&t=25610&p=1127864#p1127864
Ich bin nicht der meinung.
Ein paar der frauen, die mich auf dates gefragt haben, hatten nur deswegen keine chance, weil ich in den moment in jemanden anderen verliebt war. Ich fand diese frauen eigentlich schon attraktiv und sympatisch. Ich hätte mich potentieel in denen verlieben können. Aber es gab einen anderen - deren konkurrenz. Ohne diese wäre es möglicherweise anders gelaufen.

Die frauen in den ich verliebt war, hatten auch mehreren verehrer, die manchmal schon ziemlich im wege waren, auch wann die meist auch nicht weiter gekommen sind.

In ganz seltenen fälle haben meine verliebtheiten sich sogar überlappt, und war ich mal eine periode in mehr als eine einzige person verliebt. Ein paar meiner OdBs haben es geschaft ziemlich eifersüchtig auf einander zu reagieren, auch wann ich nicht weiter als der kumpelschiene gekommen bin.

Das es kein konkurrenz gibt, den man ernst nehmen soll, halte ich für ein märchen.
Mir gefällt Dein Text dahingehend, dass er vieles aus meinen beiden Beiträgen aufnimmt. Nur schade, dass es für Dich dabei kein Happy End gab.

Kernaussage von mir ist, dass die Konkurrenzsituation für beide Geschlechter ganz ähnlich ist. Schön also, dass Du die Frauen in den Fokus gestellt hast.

Dann habe ich geschrieben:
Konkurrenz hat man generell sehr selten. Zumindest in den Situationen, in denen man vom anderen Interesse vermittelt bekommt.
Und:
Vielleicht gibt es tatsächlich gerade jemanden, der für sie auch in Betracht kommt.
Wie sah das jetzt bei Deinem OdB aus? Du hattest Interesse an ihr.
Mit wie vielen Frauen hattest Du in dieser Zeit parallel Sex? Mit wie vielen Frauen standest Du innerlich kurz davor, zumindest eine Nacht lang das Wort Begehren zu buchstabieren?
Bei wie vielen Frauen außer ihr warst Du hin und her gerissen, ob Du mit ihnen oder doch mit Deinem OdB eine Beziehung eingehen möchtest? Musste Dein OdB um Dich kämpfen? Konkurrenz ausstechen und dabei ja keinen Fehler machen?
Wenn ich Dich richtig verstanden habe, war all dies nicht der Fall, obwohl sich Frauen gleichzeitig um Dich bemüht hatten.
Dein OdB hatte also keine Konkurrenz in der Situation.

Und wie sah es mit den Damen aus, die sich vergebens um Dich bemüht hatten?
Ich hatte folgendes geschrieben:
Wenn der andere kein Interesse an einem hat, steht man im Grunde auch außerhalb jeglicher Konkurrenz.
Du schreibst selbst, sie hatten keine Chance. Weil Du nicht an Ihnen, sondern an dem OdB interessiert warst. Der Grund, weshalb man nicht interessiert ist, ist im Grunde egal. Ob man gerade in eine andere verliebt ist, Du ihre Nase nicht magst oder sie einen Golf fährt – die Situation ist die selbe.

Dann schreibst Du, dass die Frauen, an denen Du interessiert warst, mehrere Verehrer hatten. Auch wenn die meistens ebenfalls nicht weiter gekommen waren.
Standet ihr dann wirklich in Konkurrenz? Oder hatte sie eventuell an keinem von euch wirkliches Interesse und ihr wart außerhalb der Konkurrenzsituation?

Dann schreibst Du, in ganz seltenen Situationen warst Du in mehr als eine Person verliebt.
Ich hatte diese Möglichkeit ebenfalls als selten bewertet:
Konkurrenz hat man generell sehr selten.
Vielleicht gibt es tatsächlich gerade jemanden, der für sie auch in Betracht kommt.
Und jetzt kommt ein ganz wichtiger Aspekt:
Vielleicht gibt es tatsächlich gerade jemanden, der für sie auch in Betracht kommt. Vielleicht wird demnächst ein solcher Mann auf der Bildfläche auftauchen. Aber wenn er nicht gerade „Needy“ aus allen Poren ausströmt, hält sie dies bei Bernd ebenfalls für möglich. Weshalb handeln, sichern und zugreifen auch für sie keine abwegigen Gedanken sind. Was dafür sorgen kann, dass auch ihre Gedanken beginnen, sich positiv und ständig um Bernd zu drehen.
Hier schreibe ich, dass Konkurrenz (und zwar bereits die theoretische Möglichkeit von Konkurrenz)
Bindungsmotivation sein kann und sogar den Prozess des Verliebens fördern kann.
Also Konkurrenz(gefühl) nehme ich nun wirklich sehr ernst. Ich sehe diesen Aspekt nur nicht einseitig negativ. Er entwickelt gerne auch eine positive Kraft.

Und nun zum Schluss komme ich auf einen letzten von mir geschriebenen Gedanken zurück:
Wenn nun ein Mann Interesse von einer Frau wahrnimmt, kann er daraus machen was er will. Er kann ja sagen, nein sagen, vielleicht sagen, nur ein bisschen sagen, schauen wir mal wie es sich entwickelt sagen.
Du hast zu den interessierten Frauen nein gesagt. Das ist okay. Du hattest die Wahl, Du hattest entschieden. Viele Menschen verbauen sich Chancen, weil sie an einer bestimmten Person zu lange kleben und andere Chancen dadurch liegen lassen.

Aber eine Zeile aus einem Text der Band Element of Crime möchte ich diesbezüglich einfach mal auf Grund Deiner Geschichte in den Raum stellen. Macht daraus, was ihr wollt:

Du wirst geliebt, Du hast die Wahl
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Re: Männer werden in Dating-Portalen diskriminiert

Beitrag von LonesomeCoder » Mittwoch 21. August 2019, 12:06

Tania hat geschrieben:
Dienstag 20. August 2019, 20:17
Woher soll denn in der Praxis so ein Erfahrungswert kommen?
Meist ungefähr nach Gefühl: "igitt, nächster bitte" = 0 %, "hmm naja, der könnte was sein, ah ne, doch nicht" = ca. 40 %, "der ist hübsch und interessant" = ca. 70 %, "wow, ist der cool, so sexy und so viele coole Bilder und gut verdienen tut er auch noch" = 100 %.
Reinhard hat geschrieben:
Dienstag 20. August 2019, 20:22
Peter hat geschrieben:
Dienstag 20. August 2019, 17:02
Gabi 65% Frau im statistisch passenden Alter
Dagmar 65 % Frau im statistisch passenden Alter
Bärbel 64 % Frau im statistisch passenden Alter
Klara 63 % Frau im statistisch passenden Alter
Elisabeth 67 % Frau im statistisch passenden Alter
usw

Im Grunde kannst Du gleich die Gabi nehmen. Müsste passen. Oder etwa nicht?

Äh. :gruebel:
Elisabeth? :hierlang:
67 > 65 :mrgreen:
Nein, weil Gabi zuerst gefunden worden ist.
Calliandra hat geschrieben:
Dienstag 20. August 2019, 21:16
Vielleicht wäre es eine Idee, ein Datingportal einzuführen, bei dem Männer nur eine begrenzte Anzahl Frauen pro Woche anschreiben können (und alle, die z. B. an dem jeweiligen Tag schon Nachrichten mit 3 Leuten oder so geschrieben haben, werden gar nicht erst angezeigt).
Das würde allgemein die Nachrichtenflut bremsen und alle würden vielleicht etwas sorgfältiger bei der Auswahl der Kontakte vorgehen. Gleichzeitig würde auch vermieden werden, dass nur die attraktivsten 10 % mit Kontaktanfragen überschüttet werden ...
Würde aber kaum ein Mann nutzen und wenn doch, würden die meisten nur eine kleine Auswahl an sehr hübschen Frauen anschreiben, die trotzdem in Nachrichten untergehen. Außerdem sind solche Portale meist geldgierig und würden einen Premium-Tarif anbieten, der diese Limitierungen deaktiviert.
Peter hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 11:08
Dein OdB hatte also keine Konkurrenz in der Situation.

Du wirst geliebt, Du hast die Wahl
Das ist wieder Schritt 2. Schritt 1 ist: werde erstmal zum OdB einer Person. Werde jemanden so wichtig, dass er oder sie nur dich will und ihm alle anderen Interessenten egal sind. Und auf dem Weg zum OdB sein hat man Konkurrenz.

Für einen HC-AB passender von Rammstein:
Liebe ist für alle da, nicht für mich
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

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Re: Männer werden in Dating-Portalen diskriminiert

Beitrag von Tania » Mittwoch 21. August 2019, 12:36

LonesomeCoder hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 12:06
Tania hat geschrieben:
Dienstag 20. August 2019, 20:17
Woher soll denn in der Praxis so ein Erfahrungswert kommen?
Meist ungefähr nach Gefühl: "igitt, nächster bitte" = 0 %, "hmm naja, der könnte was sein, ah ne, doch nicht" = ca. 40 %, "der ist hübsch und interessant" = ca. 70 %, "wow, ist der cool, so sexy und so viele coole Bilder und gut verdienen tut er auch noch" = 100 %.
Selbst wenn mich Dinge wie hübsch, coole Bilder oder Verdienst interessieren würden: es gibt für mich kein solches Ranking. Gab es nicht mal, als ich noch Onlinedating betrieben habe. Es gibt lediglich einen Schwellenwert - entweder ich finde den Menschen interessant, oder eben nicht. Und wenn mich zufällig einer der ersteren ebenfalls interessant findet, dann lernen wir einander besser kennen. Und mit jeder neuen Information, jeder Erfahrung und jeder Emotion geht man entweder einen Schritt weiter und gewinnt so einen uneinholbaren Vorsprung gegenüber den ganzen Unbekannten in den Clubs und Singlebörsen, oder man läuft weg (so bei Infos wie "ich quäle gern Babykätzchen" oder "ich will nur einmal Sex im Monat" ;) ). Welche Variante auch immer - die Existenz Mr. 100% hat keinen Einfluss.

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Re: Männer werden in Dating-Portalen diskriminiert

Beitrag von Peter » Mittwoch 21. August 2019, 12:50

LonesomeCoder hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 12:06
Das ist wieder Schritt 2. Schritt 1 ist: werde erstmal zum OdB einer Person. Werde jemanden so wichtig, dass er oder sie nur dich will und ihm alle anderen Interessenten egal sind. Und auf dem Weg zum OdB sein hat man Konkurrenz.
Moderation
Würdest Du in einem Forum zum Thema Apfelmus unter fast jeden Beitrag, der sich um Rezepte oder effektives Schälen dreht schreiben, das ist Schritt 2. Zu erst muss man mal an die Äpfel überhaupt ran kommen?

Was Du machst ist spammen. Und spammen ist wenig beliebt, weil es unhöflich ist und vernünftige Diskussionen sabotiert.

Unterlass das bitte!

Eröffne einfach ein eigenes Thema zu Schritt eins oder schreib etwas in eines der zahlreichen vorhandenen Themen zu Schritt eins!
Es geht immer um Andrea!

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Re: Männer werden in Dating-Portalen diskriminiert

Beitrag von Nonkonformist » Mittwoch 21. August 2019, 12:55

Peter hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 11:08

Mir gefällt Dein Text dahingehend, dass er vieles aus meinen beiden Beiträgen aufnimmt. Nur schade, dass es für Dich dabei kein Happy End gab.

Kernaussage von mir ist, dass die Konkurrenzsituation für beide Geschlechter ganz ähnlich ist. Schön also, dass Du die Frauen in den Fokus gestellt hast.

Dann habe ich geschrieben:
Konkurrenz hat man generell sehr selten. Zumindest in den Situationen, in denen man vom anderen Interesse vermittelt bekommt.
Und:
Vielleicht gibt es tatsächlich gerade jemanden, der für sie auch in Betracht kommt.
Wie sah das jetzt bei Deinem OdB aus? Du hattest Interesse an ihr.
Nicht sofort.
Erst nachdem sie eine weile mit mir geflrtet hat.
Der anfangsinteresse kam meist von meinen späteren OdBs.
Ab ein bestimmtes moment flirteten sie dann auch mit anderen.
Bereits bevor ich mich verliebt habe.
Peter hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 11:08
Mit wie vielen Frauen hattest Du in dieser Zeit parallel Sex?
Ich hatte noch nie sex, geschweige parallel.
Das einzige was ich parallel gemacht habe, war frauen daten. Eine einzige OdB, und anderen die mich auf dates gefragt haben.
Peter hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 11:08
Mit wie vielen Frauen standest Du innerlich kurz davor, zumindest eine Nacht lang das Wort Begehren zu buchstabieren?
Mit meine OdB wollte ich schon sex.
Mit meine nicht-OdBs nicht.
Auch nicht mit diejenigen die ich sehr attraktiv fand.
Ich fühlte mich schon sehr geschmeichelt, aber mehr auch nicht.
Ich habe mich meist gehofft, sie haben nur freundschaftliches interesse an mir.
Ich tu nicht gerne menschen weh.
Peter hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 11:08
Bei wie vielen Frauen außer ihr warst Du hin und her gerissen, ob Du mit ihnen oder doch mit Deinem OdB eine Beziehung eingehen möchtest?
Nur in ausnahmesituationen bei zwei simultane OdBs. (Meist der übergangsfase zwischen den alten und den neuen OdB)
In der regel war mir das dermassen unangenehm, das ich in solchen perioden mit keiner der beiden eine beziehung wollte, bis nur eine einzige OdB übrig war, und die andere zum ex-OdB würde.
Peter hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 11:08
Musste Dein OdB um Dich kämpfen? Konkurrenz ausstechen und dabei ja keinen Fehler machen?
Einige nicht-OdBs haben um mich gekämpft.
Sich manchmal sogar körperlich zwisschen mir und meinen OdB gestellt um mich den kontakt zu verhindern.
Oder bemerkungen gemacht die suggerierten das ich bei meinen OdB keine großen chancen hatte.
Bei meinen OdBs ist es ein bisschen unklar was sich da alles abgespielt hat.
Einige waren mit sicherheit nie in mich verliebt, anderen haben sich schon komisch verhalten.
Zwei meiner OdBs waren sich einig, das der jeweilige andere Odb nichts für mich war, und waren offensichtlich eifersüchtig, wann ich zuviel zeit mit den anderen verbracht habe. (Offiziell war ich mit beiden in der periode in eine kumpelschiene.)
Eine meiner OdBs hat frösche gesammelt. In der periode das ich noch in sie verknallt war habe ich auf einen flohmarkt mehreren exemplaren gekauft; in eine spätere periode, wann sie bereits ex-OdB war, hatte ich noch welche, und habe ich sie in stressperioden, um sie moralisch zu unterstutzen, ab und zu noch mal ein restexemplar verschenkt. (wir sind immer gut befreundet geblieben; sie hat mich später mal zwei jobs vermittelt) Von meinen OdB kam dan der verletzte kommentar, das ich sie nie was schenke. (Obwohl sie mich bereits gekorbt hatte. Und die frösche nur rein freundschafltich waren.)

Wie habe ich mich in sie verliebt?
Sie war im gleichen arbeitszimmer als meine vorherige OdB.
Ich war da mehrmals zum besuch, während arbeitspausen.
Sie hat mit flirts und freche neckereien versucht, meine aufmerksamkeit von ihren freundin weg zu lenken.
Nach mehreren monate war ich mehr ihrentwegen als wegen der frühere OdB im zimmer.
Sie neckte mich dermassen frech, das anderen sich wunderten.
Einmal war ihre erklärung dann: 'Was sich liebt, das neckt sich.'
Bevor ich so weit war sind dann aber noch mal mehreren monaten vergangen.

Alle meiner OdBs haben im schatten deren vorgängerinnen angefangen, wann auch nur in der erinnerung.
Und in mehreren fälle war die vorgängerin auch noch leiblich da. (Einige meiner Odbs waren sogar mit einander befreundet. Meine letzte Mega-OdB hat meine früheren verliebtheiten in vier anderen Odbs von ganz nah miterleben dürfen.)
Peter hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 11:08
Wenn ich Dich richtig verstanden habe, war all dies nicht der Fall, obwohl sich Frauen gleichzeitig um Dich bemüht hatten.
Dein OdB hatte also keine Konkurrenz in der Situation.
Wie oben zusammen gefasst, nicht ganz.
Peter hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 11:08
Und wie sah es mit den Damen aus, die sich vergebens um Dich bemüht hatten?
Ich hatte folgendes geschrieben:
Wenn der andere kein Interesse an einem hat, steht man im Grunde auch außerhalb jeglicher Konkurrenz.
Du schreibst selbst, sie hatten keine Chance. Weil Du nicht an Ihnen, sondern an dem OdB interessiert warst. Der Grund, weshalb man nicht interessiert ist, ist im Grunde egal. Ob man gerade in eine andere verliebt ist, Du ihre Nase nicht magst oder sie einen Golf fährt – die Situation ist die selbe.

Dann schreibst Du, dass die Frauen, an denen Du interessiert warst, mehrere Verehrer hatten. Auch wenn die meistens ebenfalls nicht weiter gekommen waren.
Standet ihr dann wirklich in Konkurrenz? Oder hatte sie eventuell an keinem von euch wirkliches Interesse und ihr wart außerhalb der Konkurrenzsituation?
Ich kann keine gedanken lesen.
Eine ex-OdB mit den ich in den moment in einen beidseitigen kumpelschiene war, hat in der peridode mein OdB und den anderen verehrer für mich studiert. Sie hatte den starken verdacht das sie ihren verehrer gegenseitig eifersüchtig machen wollte. Ihre einschätzung nach war meine OdB alles andere als neutral gegenüber mich. Was sie genau gespielt hat, wußte sie aber auch nicht.
Im studio hat diese OdB regelmäßg mit mir weiter geflrtet, ausreichend auffällig das auch anderen das registriert haben..
Auf partys ist sie mich aber lieber aus dem weg gegangen.
Einmal hat sie, auf so einen party, sich demonstrativ, wo ich es gut sehen konnte, auf den schoß ihrer ex gesetzt.
Und studiert wie ich reagiere.
Er hatte gedacht, sie hatte tatsächlich wieder interesse, hat am nächsten tag versucht wieder mit sie zusammen gekommen, daraus würde einen riesenstreit. Mir war klar gewesen, das das ganze theater am party nur für mich gedacht gewesen ist.
Er war nah drann sich um zu bringen, (Wir waren zwei tagen nachher mit zwei gut befreundeten kollegen unserer OdB in einen restaurant und da hat er ausgeweint.) ich hatte eher mitleid mit ihm und war stinksauer auf sie.
(Sie war komisch. An einen weiteren party, wo sie mir krass aus dem weg gegangen ist (und ich lieber auch sie, wann sie so drauf war), ist sie plötzlich auf mich zu gekommen, hat mir gesagt 'Das problem mit dir ist das du zu normal bist.', und ist dann wieder gegangen. Ich glaube, das war auch das einzige was sie an diese party zu mir gesagt hat.)

Aber ich denke mal, das waren so beispiele von konkurenzsituationen.
Peter hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 11:08
Dann schreibst Du, in ganz seltenen Situationen warst Du in mehr als eine Person verliebt.
Ich hatte diese Möglichkeit ebenfalls als selten bewertet:
Konkurrenz hat man generell sehr selten.
Vielleicht gibt es tatsächlich gerade jemanden, der für sie auch in Betracht kommt.
Und jetzt kommt ein ganz wichtiger Aspekt:
Vielleicht gibt es tatsächlich gerade jemanden, der für sie auch in Betracht kommt. Vielleicht wird demnächst ein solcher Mann auf der Bildfläche auftauchen. Aber wenn er nicht gerade „Needy“ aus allen Poren ausströmt, hält sie dies bei Bernd ebenfalls für möglich. Weshalb handeln, sichern und zugreifen auch für sie keine abwegigen Gedanken sind. Was dafür sorgen kann, dass auch ihre Gedanken beginnen, sich positiv und ständig um Bernd zu drehen.
Hier schreibe ich, dass Konkurrenz (und zwar bereits die theoretische Möglichkeit von Konkurrenz)
Bindungsmotivation sein kann und sogar den Prozess des Verliebens fördern kann.
Also Konkurrenz(gefühl) nehme ich nun wirklich sehr ernst. Ich sehe diesen Aspekt nur nicht einseitig negativ. Er entwickelt gerne auch eine positive Kraft.
Ich müß zu meinen schande gestehen das mir manchmal erst klar geworden ist das ich verliebt war, wann konkurrenz aufgetaucht ist.
Meist war es dann aber auch bereits zu spät.
Bei eine meiner OdBs hatte ich den starken verdacht, das der zweck ihren flirts während arbeitspausen mit dritten war, mich eufersüchtig zu machen (sie flirtete dabei immer wo ich es gut sehen konnte, aber mit ungefährlichen, bereits verpartnerten.) Einmal, an einen Valentinstag, hat sie, mit einige ihren freunden, so gemacht, ob wie sie mit eine ihrer kollegen einen geheimen beziehung hatte. (Der einzige in der klique, der nicht gewußt hat, das er bereits fest liiert war, war ich.) (Sie war eine wahrscheinliche ABine mit offensichtlichen bindungsangst, und ich habe immer noch kein schimmer was da jahrenlang zwisschen uns war. Bei zwei meiner Odbs hat eigentlich nichts einen sinn ergeben.)
Peter hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 11:08
Und nun zum Schluss komme ich auf einen letzten von mir geschriebenen Gedanken zurück:
Wenn nun ein Mann Interesse von einer Frau wahrnimmt, kann er daraus machen was er will. Er kann ja sagen, nein sagen, vielleicht sagen, nur ein bisschen sagen, schauen wir mal wie es sich entwickelt sagen.
Du hast zu den interessierten Frauen nein gesagt. Das ist okay. Du hattest die Wahl, Du hattest entschieden. Viele Menschen verbauen sich Chancen, weil sie an einer bestimmten Person zu lange kleben und andere Chancen dadurch liegen lassen.
Ich habe nicht nein gesagt.
Alle meine späteren OdBs haben mal als einseitig interessierten frauen angefangen.
Ich habe sie unentschieden auf distanz gehalten.
Eher warm gehalten bis mir klar war was ich fühle.
Das aber nicht so mitgeteilt.
Bei einige meiner verehrerinnen war klar das ich mich nie im leben verlieben würde.
Aber wirklich gekorbt habe ich diese auch erst bei direkten liebesgerständnisse. (Hints das zwisschen uns nie was wir habe ich schon gegeben.)
Aber viele meine OdBs haben angefangen als frauen, in den ich mich anfangs nicht hätte denken können mich später noch mal zu verlieben.
Einmal verliebt bin ich das dann auch über sehr langen zeit geblieben.
Aber meist war dann bereits alles zu spät und war ich einseitig in kumpelschienen verliebt.

Eine der verehrerinnen, die ich lange auf distanz gehalten habe, würde jahren später zu meinen großten Mega-OdB.
In anderen hätte ich mich vielleicht verliebt, wann ich nicht bereits verliebt gewesen wäre.
Ob ich mich in jemanden verliebe oder nicht, liegt nicht immer an der person, aber manchmal auch an den umständen.
Und manchmal habe ich mich tatsächlich von den ehemaligen Odb 'entlieben' müßen, bevor ich mich in den neuen OdB verlieben konnte.
Da ist tatsächlich eine periode der konkurrenz im wege gewesen.

Eine meiner verehrerinnen hat mich über anderthalb jahren lang im ruhe gelassen, bis meine damalige Mega-OdB mich den freundschaft gekündigt hat. Erst dann ist sie wieder regelmäßig auf mich zugekommen, und hat sie auch wieder geflirtet. (Genau in der periode gab es auch eine anonyme ansichtkarte mit herzchen drauf in meinen briefkasten)
Dummerweise habe ich acht weiteren jahren gebraucht um mich in sie zu verlieben.
Peter hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 11:08
Aber eine Zeile aus einem Text der Band Element of Crime möchte ich diesbezüglich einfach mal auf Grund Deiner Geschichte in den Raum stellen. Macht daraus, was ihr wollt:

Du wirst geliebt, Du hast die Wahl
Aus einseitige Liebe wird bei mir nichts.
Eine frau die mich nicht liebt, soll mich korben.
So wie ich frauen korbe, die ich nicht liebe.
Ich kann mich bei allerbesten wille nicht vorstellen intim mit einer frau zu werden, der ich nicht liebe.
I Yam What I Yam & Dats What I Yam - (Popeye the Sailorman.)

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Re: Männer werden in Dating-Portalen diskriminiert

Beitrag von Hoppala » Mittwoch 21. August 2019, 14:09

Schritt 1: Geh davon aus, dass bereits jemand an dir iinteressiert ist. Wer? Das weißt du nicht. Es kann folglich jede/r sein. Sei besonders fokussiert auf die, an denen du selbst inteessiert bist. Aber nicht nur.
Bis sich konkret, situativ und individuell was anderes herausstellt, kann jede/r Andrea/s sein. Such nicht danach, ob er/sie das auch ist. Schau, ob er/sie es wirklich nicht sein kann.

Jeder Apfel ist potentielles Apfelmus. Und find ich wirklich nirgendwo Äpfel, funktionieren die Rezepte in leichter Variation auch mit Birnen, Pflaumen oder Kürbis.
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Re: Männer werden in Dating-Portalen diskriminiert

Beitrag von Tania » Mittwoch 21. August 2019, 14:22

Hoppala hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 14:09
Bis sich konkret, situativ und individuell was anderes herausstellt, kann jede/r Andrea/s sein. Such nicht danach, ob er/sie das auch ist. Schau, ob er/sie es wirklich nicht sein kann.
:good:

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Ich suche hier ...: nur Austausch.

Re: Männer werden in Dating-Portalen diskriminiert

Beitrag von Nonkonformist » Mittwoch 21. August 2019, 14:35

Hoppala hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 14:09
Bis sich konkret, situativ und individuell was anderes herausstellt, kann jede/r Andrea/s sein. Such nicht danach, ob er/sie das auch ist. Schau, ob er/sie es wirklich nicht sein kann.

Jeder Apfel ist potentielles Apfelmus. Und find ich wirklich nirgendwo Äpfel, funktionieren die Rezepte in leichter Variation auch mit Birnen, Pflaumen oder Kürbis.
Bis auf meine 15 OdBs habe ich kein obst zum obstkompote gefunden.
Und einige von denen würden erst nach monate zum Andrea.

Auf den ersten blick gibt es keine Andrea's.
Oder Äpfel, die ich zum apfelmus verarbeiten möchte.
Es gibt auch so einiges an obst, wie aprikosen, das ich gar nicht mag.

Mein normalzustand ist eher Kein Interesse.
99,9999% der frauen die ich begegnete würden nie zum Andrea.
Und Interesse ist der absloute ausnahmezustand.

Wird sich auch wohl nicht ändern, ohne algemeinen, nicht persongebundenen beziehungswünsch....
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Re: Männer werden in Dating-Portalen diskriminiert

Beitrag von Peter » Mittwoch 21. August 2019, 14:43

Auf Grund des Haftungsausschlusses möchte ich klar stellen, dass ich zu keiner Zeit empfohlen oder dazu aufgefordert habe, Frauen zu Mus oder Kompost zu verarbeiten.

Hiermit distanziere ich mich ausdrücklich von dieser Praxis.
Es geht immer um Andrea!

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Re: Männer werden in Dating-Portalen diskriminiert

Beitrag von Tania » Mittwoch 21. August 2019, 15:18

Nonkonformist hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 14:35
Bis auf meine 15 OdBs habe ich kein obst zum obstkompote gefunden.
Und einige von denen würden erst nach monate zum Andrea.
Nein, sie waren von Anfang an Andrea. Du hast nur ein paar Monate gebraucht, um das zu bemerken.

Für mich hingegen hat jeder Mensch das Potential, Andreas zu sein. Manche überzeugen mich mit wenigen Worten vom Gegenteil, andere brauchen ein paar Jahre. Und es gibt natürlich auch ein paar Andreasse, für die ich keine Andrea bin. Und gaaaanz viele Nichtandreasmenschen, für die ich nicht Andrea bin.

Im Ergebnis ist es für mich dasselbe wie für Dich: es müssen sich eine Andrea und ein Andreas finden. Der Unterschied liegt nur darin, wie wir die Zeit bis zum Feststellen, ob das eine Andrea-Andreas-Geschichte ist, verbringen: Du mit Beobachten und Hoffen und Sehnsucht usw., ich mit knutschen und kuscheln und glücklich sein und streiten und versöhnen und all den anderen Kleinigkeiten, die zu einer Beziehung gehören. Und vielleicht hab ich ja Glück und sterbe, bevor ich herausfinde, dass er gar nicht mein Andreas war - oder ich nicht seine Andrea.

Ich bin übrigens nicht ganz sicher, ob es auch einen zeitlich befristeten Andreas geben kann ... also ist jemand, der nur für eine bestimmte Lebensphase passt, auch ein Andreas? :gruebel:

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Re: Männer werden in Dating-Portalen diskriminiert

Beitrag von Nonkonformist » Mittwoch 21. August 2019, 15:22

Peter hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 14:43
Auf Grund des Haftungsausschlusses möchte ich klar stellen, dass ich zu keiner Zeit empfohlen oder dazu aufgefordert habe, Frauen zu Mus oder Kompost zu verarbeiten.

Hiermit distanziere ich mich ausdrücklich von dieser Praxis.
:lach:

Und es war Kompott, kein Kompost....

Und jetzt bin ich inspiriert zu einem lied:

Andrea-mus, Andrea-mus, der sättigt mir den bauch.
Und gibt es keine Andreas mehr, dann tauchen Brigittes auch.
Sind ja die Birgittes alle, sind die Katrins sehr gefragt.
Obwohl, ja so ein Katrin-Mus, ist wirklich sehr gewagt.
Mus muss nicht sein,
kompost ist auch nicht fein,
Lass frauen frauen sein....
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Re: Männer werden in Dating-Portalen diskriminiert

Beitrag von Nonkonformist » Mittwoch 21. August 2019, 15:37

Tania hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 15:18
Nonkonformist hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 14:35
Bis auf meine 15 OdBs habe ich kein obst zum obstkompote gefunden.
Und einige von denen würden erst nach monate zum Andrea.
Nein, sie waren von Anfang an Andrea. Du hast nur ein paar Monate gebraucht, um das zu
bemerken.

Für mich hingegen hat jeder Mensch das Potential, Andreas zu sein. Manche überzeugen mich mit wenigen Worten vom Gegenteil, andere brauchen ein paar Jahre. Und es gibt natürlich auch ein paar Andreasse, für die ich keine Andrea bin. Und gaaaanz viele Nichtandreasmenschen, für die ich nicht Andrea bin.

Im Ergebnis ist es für mich dasselbe wie für Dich: es müssen sich eine Andrea und ein Andreas finden. Der Unterschied liegt nur darin, wie wir die Zeit bis zum Feststellen, ob das eine Andrea-Andreas-Geschichte ist, verbringen: Du mit Beobachten und Hoffen und Sehnsucht usw., ich mit knutschen und kuscheln und glücklich sein und streiten und versöhnen und all den anderen Kleinigkeiten, die zu einer Beziehung gehören. Und vielleicht hab ich ja Glück und sterbe, bevor ich herausfinde, dass er gar nicht mein Andreas war - oder ich nicht seine Andrea.

Ich bin übrigens nicht ganz sicher, ob es auch einen zeitlich befristeten Andreas geben kann ... also ist jemand, der nur für eine bestimmte Lebensphase passt, auch ein Andreas? :gruebel:
Irgendwie scheinen wir keine von beiden eine definitve Andrea(s) gefunden zu haben.

Ich beobachte nicht nur, interagiere schon, aber bevor aus eine potentielle Andrea eine wirkliche Andrea wird, wird in meine version nicht geknutscht. Welche meiner Andrea's in mir wirklich ein Andreas gesehen haben, weiß ich nicht. Ich gehe davon aus das ich mich bei manchen zuviel zeit gegeben habe, und fünf meiner OdBs habe ich nie wissen lassen interesse zu haben - bin deswegen auch nie direkt von denen gekorbt worden. Bei fünf meiner OdBs glaube ich nie wirklich eine chance gehabt zu haben, und waren die Korben auch einfach Korben.

Überigens glaube ich auch, das viele beziehungen keine Andrea-Andreasbeziehungen sind.
Eher panik-torschluß-notnagelbeziehungen...
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Re: Männer werden in Dating-Portalen diskriminiert

Beitrag von Kief » Mittwoch 21. August 2019, 16:52

Peter hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 12:50
LonesomeCoder hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 12:06
[ ... ]
Was Du machst ist spammen. Und spammen ist wenig beliebt, weil es unhöflich ist und vernünftige Diskussionen sabotiert.

Unterlass das bitte!
Wuerdest Du das auch als normalen Beitrag schreiben?
Damit Selbsthilfe-Argumente dagegengehalten werden duerfen?


K
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das ist wie Ablenkung, oder Hinhalte-Taktik/Aussitzen wollen:
als Gespraechsverweigerung die getarnteste Form von Eskalation.

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Re: Männer werden in Dating-Portalen diskriminiert

Beitrag von Hoppala » Mittwoch 21. August 2019, 16:57

Nonkonformist hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 14:35
Mein normalzustand ist eher Kein Interesse.
Muss das so sein?

Nicht verwechseln: auch bei mir ist "kein Interesse" der Normalzustand. Praktisch alle Menschen sind nicht Andrea für mich. Nachdem ich ihnen individuell, situativ und konkret begegnet bin.
Vorher: geh ich davon aus, dass sie es sein könnten, und verhalte mich, als wären sie es (genauer: sollte mich verhalten; denn auch ich bin ein dämlicher Stoffel).

Das ist der Unterschied zwischen Möglichkeiten (Chancen) öffnen und Hindernisse suchen.

Und im Moment bin ich mit meiner Andrea so zufrieden, dass mir alle anderen potentiellen Andreas gestohlen bleiben können. Aber es gibt sie.Und ich bin für irgendjemand Andreas. Die wissen nur noch nicht, dass ich das gerad nicht für sie erfülle.
Nonkonformist hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 15:37
Überigens glaube ich auch, das viele beziehungen keine Andrea-Andreasbeziehungen sind.
Eher panik-torschluß-notnagelbeziehungen...
Solange sie damit zufrieden oder gar glücklich sind, ist das Wie (sie dahin gekommen sind) nebensächlich. Es gibt dann keine (relevanten) vorhergehenden Ursachen oder Gründe.

Deshalb ist die nachträgliche oder zukunftsforschende Analyse ja auch so sinnlos. Besonders, wenn es in statistisch repräsentative Größenordnungen geht.


Übrigens: bevor wir uns als Paar sahen, hätten wir beide niemals gedacht, dass "so eine/r" die/der Richtige sein könnte. Wenn wir nach unseren gewohnten Abfragerastern und Wünschen gegangen wären. Wir waren dennoch offen füreinander, hielten die Möglichkeit - auch mit Schwierigkeiten (Gewohnheiten als solche erkennen und abstellen kann weh tun; aber Gewohnheiten sind eben kein "Muss so und nicht anders") - am Leben.

Offen bleiben für die unendlichen Möglichkeiten, die das Leben so bietet.
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Re: Männer werden in Dating-Portalen diskriminiert

Beitrag von Nonkonformist » Mittwoch 21. August 2019, 17:21

Hoppala hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 16:57
Nonkonformist hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 14:35
Mein normalzustand ist eher Kein Interesse.
Muss das so sein?

Nicht verwechseln: auch bei mir ist "kein Interesse" der Normalzustand. Praktisch alle Menschen sind nicht Andrea für mich. Nachdem ich ihnen individuell, situativ und konkret begegnet bin.
Vorher: geh ich davon aus, dass sie es sein könnten, und verhalte mich, als wären sie es (genauer: sollte mich verhalten; denn auch ich bin ein dämlicher Stoffel).

Das ist der Unterschied zwischen Möglichkeiten (Chancen) öffnen und Hindernisse suchen.
Unbekannten sind für mich neutrums.
Da ich sehr wenig triebgesteuert bin, und in normalzustand auch nicht wirklich ein problem damit habe, single zu sein, suche ich nicht wirklich aktiv nach möglichkeiten.

Aus unbekannte neutrums können auch bei bei mir Andreas werden.
Aber eher unbeabsichtigt und zufällig.
Und erst ab den moment das sie zum Andrea geworden sind, sind sie für mich potentielles beziehungsmaterial, nicht vorher.
Nicht verliebt ist für mich maximum freundschaft. (Auch wann ich mich später noch umentscheiden kann. Mich verlieben geht bei mir auch nach vielen monaten noch, wie bekannt.)
Hoppala hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 16:57
Und im Moment bin ich mit meiner Andrea so zufrieden, dass mir alle anderen potentiellen Andreas gestohlen bleiben können. Aber es gibt sie.Und ich bin für irgendjemand Andreas. Die wissen nur noch nicht, dass ich das gerad nicht für sie erfülle.
Es gibt bestimmt für mich auch noch wo potentielle Andreas. Weiß nur nicht wo, und die letzte neue Andrea ist mittlereweile mehr als acht jahre her. (Nachher kam noch mal eine ehemalige Andrea zurück in meinen leben, aber auch das ist mehr als fünf jahren her.)

Hoppala hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 16:57
Nonkonformist hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 15:37
Überigens glaube ich auch, das viele beziehungen keine Andrea-Andreasbeziehungen sind.
Eher panik-torschluß-notnagelbeziehungen...
Solange sie damit zufrieden oder gar glücklich sind, ist das Wie (sie dahin gekommen sind) nebensächlich. Es gibt dann keine (relevanten) vorhergehenden Ursachen oder Gründe.
Ich habe mehreren solchen beziehungen auf ziemlich grausame weise scheitern sehen, auch in der eigene familie.
Bin da nicht so der große fan.
Man kann natürlich mal glück haben, aber ich sehe das eher als lottogewinn.
(Aber gut, auch liebesbeziehungen halten nicht immer, eine garantie gibt es natürlich nie.)
Hoppala hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 16:57
Übrigens: bevor wir uns als Paar sahen, hätten wir beide niemals gedacht, dass "so eine/r" die/der Richtige sein könnte. Wenn wir nach unseren gewohnten Abfragerastern und Wünschen gegangen wären. Wir waren dennoch offen füreinander, hielten die Möglichkeit - auch mit Schwierigkeiten (Gewohnheiten als solche erkennen und abstellen kann weh tun; aber Gewohnheiten sind eben kein "Muss so und nicht anders") - am Leben.

Offen bleiben für die unendlichen Möglichkeiten, die das Leben so bietet.
Ich habe mich auch in frauen verliebt in den ich nie gedacht habe, mich verlieben zu können.
Weit weg von meinen optischen idealtyp, nicht wirklich viel gemeinsame interessen, zudem no-go-kriterien, niemanden die ich in SBs angeschrieben hätte.
Funken kann es tatsächlich unerwartet.
Hat mich trotzdem nicht weiter gebracht.

Aber ich lege mich nicht auf ersten eindrücken fest, und kann mich auch zehn jahren nach den ersten begegnung noch verlieben. Been there and done that. Nur leider nie erfolgreich.

Auf kopfbeziehungen (Keine gefühle aber muß aus irgendwelchen grund mit irgendwelchen notfalls auch ziemlich austauschbaren frau zusammen kommen, nur um der zustand 'beziehung' zu erreichen), würde ich mich nie einlassen.
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Re: Männer werden in Dating-Portalen diskriminiert

Beitrag von Tania » Mittwoch 21. August 2019, 17:22

Nonkonformist hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 15:37
[bevor aus eine potentielle Andrea eine wirkliche Andrea wird, wird in meine version nicht geknutscht.
Aber wann bist Du wirklich 100% absolut unwiderruflich sicher, dass es eine Andrea ist?

Ich war z.B. überzeugt, dass der Vater meiner Kids ein Andreas ist. Heute sehe ich das etwas anders ;) Letztlich weiß man doch erst, ob es bis ans Lebensende hält, wenn man an besagtem Lebensende noch glücklich miteinander ist. Und so lange möchte ich mit dem Knutschen eher nicht warten. Also knutsche ich halt schon, wenn ich lediglich vage hoffe, dass das ein Andreas ist - und das bis zum Beweis des Gegenteils.

Letztlich bewegen wir uns beide auf einer Skala der Andrea/swahrscheinlichkeit. 0% wäre, quasi mit dem Erstbesten loszuknutschen und zu hoffen, dass er sich als Andrea/s herausstellt. Und 100%, erst zu knutschen, wenn man absolut und für alle Zeit überzeugt ist, dass das Andrea/s ist. Der einzige Unterschied ist, dass ich schon bei 30% das Risiko eingehe, mich zu verlieben, und Du vielleicht erst bei 90%. Aber Du als HSP bist vielleicht auch härter zu verletzen und vermeidest deswegen rein aus Selbstschutz allzu heftige Risiken, während für mich der mit der Nichtandreaserkenntnis verbundene Schmerz durchaus zu verkraften ist (und durch das Glücklichsein vorher locker aufgewogen wird).
Übrigens glaube ich auch, das viele beziehungen keine Andrea-Andreasbeziehungen sind.
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Auch das ist wohl etwas, was man erst am Ende rückblickend feststellen kann. Zumindest bin ich naiv genug zu glauben, dass sich niemand bewusst für eine panik-torschluß-notnagelbeziehung entscheidet ...

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Re: Männer werden in Dating-Portalen diskriminiert

Beitrag von Nonkonformist » Mittwoch 21. August 2019, 18:00

Tania hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 17:22
Nonkonformist hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 15:37
[bevor aus eine potentielle Andrea eine wirkliche Andrea wird, wird in meine version nicht geknutscht.
Aber wann bist Du wirklich 100% absolut unwiderruflich sicher, dass es eine Andrea ist?
War ich noch nie.
Es ist immer ein gefühl.
Mit den meisten frauen will ich höhestens freundschaftlichen kontakt.
Mit etwa 30 habe ich mich kuscheln, sex etc vorstellen können.
Mit 15 von denen auch was langfristigeres.
Alle frauen außerhalb dieser etwa 30 frauen wollte ich einfach nicht am leib.
Da sind wir grundverschieden.

Ob ich mit diese 30 frauen, wovon 15 richtige OdBs, eine erfolgreiche langzeitbeziehung hätte habe können, keine ahnung.
Es waren aber die einzigen (sicher die 15 richtigen OdBs) die mir den versuch wert gewesen wären.
Bei alle anderen war ich mir sicher, das ich nicht mal ein ONS wollte.
(Mit meine Odbs hätte ich im notfall auch ein ONS gehabt, wann sie mir das angeboten hätten und weiter nichts drinn gewesen wäre. Es ist mehr das konzept gefühlsfreier sex das mich abstoßt, als das konzept des einmaligen sex. Keine tiefe gefühle, kein sex.)
Tania hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 17:22
Ich war z.B. überzeugt, dass der Vater meiner Kids ein Andreas ist. Heute sehe ich das etwas anders ;) Letztlich weiß man doch erst, ob es bis ans Lebensende hält, wenn man an besagtem Lebensende noch glücklich miteinander ist. Und so lange möchte ich mit dem Knutschen eher nicht warten. Also knutsche ich halt schon, wenn ich lediglich vage hoffe, dass das ein Andreas ist - und das bis zum Beweis des Gegenteils.

Letztlich bewegen wir uns beide auf einer Skala der Andrea/swahrscheinlichkeit. 0% wäre, quasi mit dem Erstbesten loszuknutschen und zu hoffen, dass er sich als Andrea/s herausstellt. Und 100%, erst zu knutschen, wenn man absolut und für alle Zeit überzeugt ist, dass das Andrea/s ist. Der einzige Unterschied ist, dass ich schon bei 30% das Risiko eingehe, mich zu verlieben, und Du vielleicht erst bei 90%. Aber Du als HSP bist vielleicht auch härter zu verletzen und vermeidest deswegen rein aus Selbstschutz allzu heftige Risiken, während für mich der mit der Nichtandreaserkenntnis verbundene Schmerz durchaus zu verkraften ist (und durch das Glücklichsein vorher locker aufgewogen wird).
Alle frauen außerhalb diese etwa 30 Odbs und halb-OdBs, die ich erwähnt habe, waren auf 0%.
Jede mir unbekannte frau in einer kneipe ist auf 0%.
Meine halb-OdBs waren auf um die 60%, meine richtige Odbs zwisschen 70% und etwa 85-90% (meine Mega-OdBs)
Auf 100% war noch keiner.
Und um auf 60% zu kommen, braucht man schon ein weilchen.
Tania hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 17:22
Übrigens glaube ich auch, das viele beziehungen keine Andrea-Andreasbeziehungen sind.
Eher panik-torschluß-notnagelbeziehungen...
Auch das ist wohl etwas, was man erst am Ende rückblickend feststellen kann. Zumindest bin ich naiv genug zu glauben, dass sich niemand bewusst für eine panik-torschluß-notnagelbeziehung entscheidet ...
Meine tante hat das.
Meine großeltern waren alles andere als begeistert von meinen vater, meine mutter hat noch bei ihren eltern gelebt.
Sie ist heimlich von daheim weggeschlichen, um in einen anderen land meinen vater zu heiraten.
Ihre schwester hat in der periode auch noch daheim gelebt, und die ganze wut der eltern auffangen müssen.
(Alles anfang der 1960ern)
Sie hat in pank kontaktannozen geschrieben und so ziemlich den erstbesten geheiratet um von daheim wegfliehen zu können.
Der Göttergatte erwies sich später als gewalttätig, ein schwinger der sie zum partnertausch zwingen wollte, als kinderschender (die eigene tochter - was erst viel später bekannt geworden ist, während ihren späteren magersücht-therapien - und einige der kinder die er als religionslehrer unterrichtet hat; er ist deswegen entlassen worden) und als gut bewaffneter neo-nazi. (Jagdgewehren, Winchester, Luger, Colt, ich habe die als kind alle in meinen hände gehabt, wann meine eltern mal nicht in der nähe waren. Er hat die gerne rumgezeigt. Wie seinen porno-sammlung. Nach der trennung hatte er einen riesigen Schwastika-Adler an der wand in seinen neuen wohnung.)
Den heftigen streitereien habe ich da als kind mitbekommen, die einzelheiten erst später.
(Ich hatte wirklich eine traumhafte familie....)
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Re: Männer werden in Dating-Portalen diskriminiert

Beitrag von Tania » Mittwoch 21. August 2019, 18:19

Nonkonformist hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 18:00
Mit den meisten frauen will ich höhestens freundschaftlichen kontakt.
Mit etwa 30 habe ich mich kuscheln, sex etc vorstellen können.
Mit 15 von denen auch was langfristigeres.
Alle frauen außerhalb dieser etwa 30 frauen wollte ich einfach nicht am leib.
Da sind wir grundverschieden.
Stimmt, sind wir. Ich wollte noch keiner einzigen Frau so wirklich körperlich nahe kommen ;)

Aber wenn ich jetzt statt "Frau" "Mann" denke, liegen wir zahlenmäßig gar nicht so weit auseinander. Wobei ich mir allerdings mit allen, mit denen ich mir Sex vorstellen konnte, auch was langfristiges vorstellen konnte .... :pfeif:

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Re: Männer werden in Dating-Portalen diskriminiert

Beitrag von Nonkonformist » Mittwoch 21. August 2019, 18:28

Tania hat geschrieben:
Mittwoch 21. August 2019, 18:19
Stimmt, sind wir. Ich wollte noch keiner einzigen Frau so wirklich körperlich nahe kommen ;)

Aber wenn ich jetzt statt "Frau" "Mann" denke, liegen wir zahlenmäßig gar nicht so weit auseinander. Wobei ich mir allerdings mit allen, mit denen ich mir Sex vorstellen konnte, auch was langfristiges vorstellen konnte .... :pfeif:
Dann hattest du mehr glück als ich was gegenseitige gefühle angeht, oder bist du geschickter als ich rann gegangen.
(Ich glaube das ich bei einige meiner Odbs und halb-Odbs chancen gehabt habe, und das selbstsabotage da mein großtes problem war; wirkliche beweise dafür gibt es aber nicht, und deswegen bleibt das alles theorie. Nur bei den 6 nicht-Odbs die mich ihre gefühle gestanden habe, kann ich mich von deren interesse an mir sicher sein. Bei alle anderen gibt es nur indizien.)
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