Ich mag das warme Wetter nicht und bin damit Outsider

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schmog
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Re: Ich mag das warme Wetter nicht und bin damit Outsider

Beitrag von schmog » Montag 29. Juli 2019, 11:24

Gilbert hat geschrieben:
Montag 29. Juli 2019, 11:19
schmog hat geschrieben:
Montag 29. Juli 2019, 11:10
Reicht das noch immer nicht? :shock:

https://www.tagesspiegel.de/wissen/stud ... 01356.html

Seit ich lebe (1958) wird es jedes Jahr wärmer! (besonders seit 1983, 2003, 2015, 2018, 2019)

Die Wahrheit ist halt unbequem ...
Was willst Du denn? Ich leugne doch den Klimawandel nicht. Die Wissenschaftler, die sich thematisch mit dem Klima beschäftigen, sind sich keineswegs einig über die Gründe, die zum Klimawandel führen. Das schreiben die Schmierfinken nicht in Deiner Verlinkung zum Tagesspiegel.....
Dieselben komischen Fakten (?) höre ich ... lassen wir es, es wird politisch!

Der Alptraum wird real, Klima = Politik ??
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Re: Ich mag das warme Wetter nicht und bin damit Outsider

Beitrag von Gilbert » Montag 29. Juli 2019, 11:38

schmog hat geschrieben:
Montag 29. Juli 2019, 11:24
Dieselben komischen Fakten (?) höre ich ... lassen wir es, es wird politisch!

Der Alptraum wird real, Klima = Politik ??
Inwiefern sind meine letzten Sätze politisch? Kann es sein, daß Du vorsätzlich nur 'Bahnhof' verstehen willst?
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.
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Re: Ich mag das warme Wetter nicht und bin damit Outsider

Beitrag von schmog » Montag 29. Juli 2019, 11:40

Gilbert hat geschrieben:
Montag 29. Juli 2019, 11:38
schmog hat geschrieben:
Montag 29. Juli 2019, 11:24
Dieselben komischen Fakten (?) höre ich ... lassen wir es, es wird politisch!

Der Alptraum wird real, Klima = Politik ??
Inwiefern sind meine letzten Sätze politisch? Kann es sein, daß Du vorsätzlich nur 'Bahnhof' verstehen willst?
https://www.solarify.eu/2019/07/21/026- ... henrechte/
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Re: Ich mag das warme Wetter nicht und bin damit Outsider

Beitrag von Kalypso » Montag 29. Juli 2019, 11:44

Diese Schwüle mir selbst mir langsam zu viel ... :schwitzen:
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Re: Ich mag das warme Wetter nicht und bin damit Outsider

Beitrag von Gilbert » Montag 29. Juli 2019, 11:46

schmog hat geschrieben:
Montag 29. Juli 2019, 11:40
Gilbert hat geschrieben:
Montag 29. Juli 2019, 11:38
schmog hat geschrieben:
Montag 29. Juli 2019, 11:24
Dieselben komischen Fakten (?) höre ich ... lassen wir es, es wird politisch!

Der Alptraum wird real, Klima = Politik ??
Inwiefern sind meine letzten Sätze politisch? Kann es sein, daß Du vorsätzlich nur 'Bahnhof' verstehen willst?
https://www.solarify.eu/2019/07/21/026- ... henrechte/
Ich sehe immer noch keinen Zusammenhang zu meinem Geschriebenen und Deine Reaktion darauf.
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Re: Ich mag das warme Wetter nicht und bin damit Outsider

Beitrag von schmog » Montag 29. Juli 2019, 12:08

Gilbert hat geschrieben:
Montag 29. Juli 2019, 11:46
schmog hat geschrieben:
Montag 29. Juli 2019, 11:40
Gilbert hat geschrieben:
Montag 29. Juli 2019, 11:38

Inwiefern sind meine letzten Sätze politisch? Kann es sein, daß Du vorsätzlich nur 'Bahnhof' verstehen willst?
https://www.solarify.eu/2019/07/21/026- ... henrechte/
Ich sehe immer noch keinen Zusammenhang zu meinem Geschriebenen und Deine Reaktion darauf.
Für viele (mich eingeschlossen) ist die Klimaerwärmung eine brutale Realität! :shock: :evil:

Das grosse Problem ist dieses:

Das ganz große Problem sind die noch immer getrennten Lager: Die einen schauen ausschließlich auf Klimaschutz, die anderen überwiegend auf Anpassung. Es gibt immer noch große Bedenken, wenn ich Anpassung betreibe. Dann würde ich den Klimaschutz quasi aufgeben, heißt es dann. Das stimmt natürlich nicht. Andersherum hat man in der öffentlichen Debatte oft den Eindruck, dass manche Leute nur auf den Klimaschutz schauen - und an Anpassung an die Folgen des Klimawandels wird kein Gedanke verschwendet. Man muss aber beide Sachen zwingend zusammendenken. Denn für den Klimaschutz wird immer noch relativ wenig getan - aber bei der Anpassung sieht es noch schlechter aus.

https://www.tagesschau.de/investigativ/ ... r-101.html
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Re: Ich mag das warme Wetter nicht und bin damit Outsider

Beitrag von Axolotl » Montag 29. Juli 2019, 12:23

Montecristo hat geschrieben:
Sonntag 28. Juli 2019, 22:12
Halte ich für ein nostalgisches Märchen.
Ist aber keins. erstens ist der Ausbau von ÖPNV zu DDR Zeiten in allen Städten gut dokumentiert (Berlin hat ja nicht umsonst das drittgrößte Straßenbahnnetz der Welt, das sich zu über 95% nur im Ostteil der Stadt erstreckt). Diese Aussage ist ja auch nicht auf meinem Mist gewachsen ;)
fifaboy1981 hat geschrieben:
Montag 29. Juli 2019, 08:45
Ich weiß das was ich in den Nachrichten höre, was davon wahr ist und nicht kann ich nicht sagen.
Und genau da liegt das Problem. "So nach dem Motto Wissen ist Macht, aber nichts wissen macht nichts". Solche Diskussionen machen ja erst Sinn, wenn amn sich mal weg von den Mainstream Medien bewegt und sich in die Materie einliest. Denn grade in den Medien wird viel Mist erzählt, der teilweise auf Basis von Vermutungen und Vorlieben der Journalisten (er wird zwar nicht mitlesen, aber Hallo Herr Poschardt :winken: ) basiert.
fifaboy1981 hat geschrieben:
Montag 29. Juli 2019, 08:45
Deswegen soll dies ja auch die Politik tun, und wenn ich schon eine co2 Steuer einführe sollte dieses Geld zusätzlich darein fließen, bisher gehts aber immer nur darum damit die leute vom fahren abzuhalten. Eine echte Lösung oder alternative haben sie aber nicht. Es kann ja nicht sein das man da einen schritt zurück macht.
Wer sagt denn dass des darum geht die Leute vom Fahren abzuhalten? Das wäre natürlich ein netter Nebeneffekt. Aber das ist sicher nicht das Ziel. Das Ziel ist es Gelder zu akquirieren. Ich würde zwar auch eine CO-Abgabe bevorzugen, weil diese dann auch zweckgebunden wäre, aber offenbar sieht die Politik das als steuer besser eingesetzt :roll:
fifaboy1981 hat geschrieben:
Montag 29. Juli 2019, 08:45
Wenn ich ein anderes Auto brauche aber mir keins für 15.000 € leisten kann, dann muss ich mir eben das für 10.000 € holen. So meine ich das.
Auch wenn du es dir leisten könntest, würdest du nicht mehr ausgeben. Du würdest vermutlich sogar Gründe dafür finden das rational zu erklären, wieso es das günstigere Auto sein musste.
fifaboy1981 hat geschrieben:
Montag 29. Juli 2019, 08:45
Z.b. ab 300 km bzw. wenn ich zu meinem Cousin fahre dann sind es um die 500 km. Da kann ich dann nicht ne std. oder mehr stehen und Akku laden. Zug könntest du nehmen, aber dann mit dem ganzen gepäck das geht nicht.
Und wieder "Es geht nicht weil nicht bequem genug" ;)
Gilbert hat geschrieben:
Montag 29. Juli 2019, 10:50
Ja, wir haben einen Klimawandel. Der beruht aber nicht auf der Basis eines Gases, das minimal in unserer Atmosphäre enthalten ist.
Wie kommt denn der Klimawandel bei dir zustande? Und stimmt, es ist nicht ein Gas. Sondern gleich eine ganze Reihe von Gasen ;) Ich zähle mal auf:
  • Kohlenstoffdioxid
  • Methan
  • Distickstoffmonoxid
  • Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe
Wasserstoff habe ich mal bewusst weg gelassen. Denn der Anteil an Wasserstoff in der Atmosphäre wird über Druck und Temperatur geregelt. Da der Mensch aber kontinuierlich die Temperatur erhöht, steigt der Anteil an Wasserstoff in der Atmosphäre natürlich auch. Glaubst du nicht? google mal nach der Clausius-Clapeyron-Gleichung und rechne es nach ;)
Gilbert hat geschrieben:
Montag 29. Juli 2019, 10:50
Wenn man die Molzahlen von Gasen kennt und weiß, wie sich bekannte Gase in unserem Alltag auf der Erde verhalten, kommt man zu dem Schluß, daß CO2 gar nicht in hohen Konzentrationen in die Atmosphäre aufsteigen kann, um ein wie auch immer vermutetes, unsichtbares Dach (schon der Begriff 'Treibhauseffekt' ist dämlich irreführend) zu bilden, welches die Wärme angeblich auf der Erde isoliert und daran hindert, ins Weltall zu entweichen.
Du implizierst also, dass sich CO2 in Bodennähe sammeln müsste. Ja, ok. Das musst du mal ausführen. Warum sollten die Molzahlen einen Einfluss darauf haben, wo sich ein gas befindet? Viel mehr spielen Partialdruck, Temperatur und Dicht eine Rolle. Aber gut, ich bin auf die Erklärung gespannt :mrgreen:

Nächstes Problem. Du glaubst also nicht, dass CO2 Wäremstrahlung absorbiert? Nun schauen wir uns doch mal das Problem genauer an. Denn anders als von dir behauptet (das war ja schon wissenschaftlicher Terrorismus), hält CO2 also sehr wohl einen Teil der Wärme die abgestrahlt wird in der Atmosphäre. Und nun ergibt sich das Problem, dass das die Erde, blöd wie sie nun mal ist, die überschüssige Energie über ein Fenster abgibt, dass sich so ziemlich genau in dem Bereich befindet indem CO2 auch absorbiert. Zwischen 15 und 30 % der Wärme wird als Strahlung wieder ins All abgegeben. Und nun sitzt da CO2, welches genau das zu einem gewissen Teil verhindert. Es bildet sich also eine Wärmeglocke, welche sich wie ein Glasdach im Treibhaus verhält und Wärme sammelt. Daher Treibhauseffekt ;)

Ich bin gespannt, wie du dich da jetzt raus argumentierst ;)
Gilbert hat geschrieben:
Montag 29. Juli 2019, 10:50
Was hier seit Jahren passiert, ist nur eine gigantische ideologische Verarsche. Man will uns suggerieren, es sei noch nie so warm gewesen. Dabei ist den Klimaforschern bekannt, daß im frühen Mittelalter (ca. 250 Jahre lang) die Durchschnittstemperatur auf der Erde ungefähr um 3 Grad höher lag als heute.
Wo fängt man denn da nur an zu widerlegen? Ok, erstmal der Unterschied Klima und Wetter. Nein, das ist nicht das Gleiche. Wenn es hier und da mal drei Grad mehr oder weniger an bestimmten Tagen sind, so ist das kein Klima, sondern Wetter. Das ist ja auch was weder die AfD noch Donald Trump verstehen. Selbst wenn es mal außergewöhnlich kalt in einem Jahr ist, so ist das keine Widerlegung des Klimawandels. Denn den sieht man erst ab einem ausreichend großen Beobachtungszeitraum. Es betreibt ja auch niemand Statistik mit nur einem Messwert ;) Wären im Mittelalter tatsächlich global drei Grad mehr gewesen, würden alle die oberhalb der Mittelgebirge leben heute Meeresbewohner mimen. Aber bitte, belege mir doch mal die drei Grad mehr und dass ich mich irre.

Dass deine Behauptung Humbug ist, zeigt dieses Diagramm verschiedener Messungen der globalen Temperatur aus Kernbohrungen, Baumringen, Sedimenten und Korallen. Ja, man sieht dass es um etwa 1000 ein regelrechtes Hoch gab. Da war es mit Sicherheit wärmer als in den Jahrhunderten zuvor und danach. Man sieht aber noch mehr. Denn dieses Hoch hat sich über rund 800 Jahre erstreckt, wobei man ganz deutlich sieht, dass das eine ziemlich kontinuierliche Sache ist, die gegen ihr Maximum abflacht. So wie man es erwarten würde, wenn keinerlei Einflüsse von Außen zu erwarten sind.

Was man jetzt am rechten Rand sieht, wirkt da schon ein bisschen anders. Da stimmst du mir doch sicher zu oder? Das steigt nämlich nicht kontinuierlich, sondern im Gegenteil sogar exponentiell. Komischerweise sieht man in den verschiedenen Messungen, dass es eine ordentliche Schwankungsbreite gibt. Man sieht auch, dass ab etwa 1850 der Trend ausschließlich nach oben geht. Das ist zufälligerweise auch genau der Zeitraum, ab dem der Mensch angefangen hat sich industrialisieren und vermehrt CO2 der Atmosphäre zuzuführen. Ich bin gespannt, wie du diese Korrelation weg erklären willst :mrgreen:

So, ich dir jetzt belege dafür geliefert, dass deine Aussage falsch ist. Jetzt du! ;)
Zuletzt geändert von Axolotl am Montag 29. Juli 2019, 12:39, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Ich mag das warme Wetter nicht und bin damit Outsider

Beitrag von Gilbert » Montag 29. Juli 2019, 12:26

schmog hat geschrieben:
Montag 29. Juli 2019, 12:08
Für viele (mich eingeschlossen) ist die Klimaerwärmung eine brutale Realität! :shock: :evil:
Ja und? Wir sind doch alle davon betroffen und werden uns anpassen müssen, damit es einigermaßen erträglich bleibt.

Da nützt das hohle Gewäsch aus Deinem Zitat in Kursivschrift auch nichts.
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Re: Ich mag das warme Wetter nicht und bin damit Outsider

Beitrag von schmog » Montag 29. Juli 2019, 12:30

Gilbert hat geschrieben:
Montag 29. Juli 2019, 12:26
schmog hat geschrieben:
Montag 29. Juli 2019, 12:08
Für viele (mich eingeschlossen) ist die Klimaerwärmung eine brutale Realität! :shock: :evil:
Ja und? Wir sind doch alle davon betroffen und werden uns anpassen müssen, damit es einigermaßen erträglich bleibt.

Da nützt das hohle Gewäsch aus Deinem Zitat in Kursivschrift auch nichts.
Hohles Gewäsch? Eher unbequeme Realität!
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Re: Ich mag das warme Wetter nicht und bin damit Outsider

Beitrag von Gilbert » Montag 29. Juli 2019, 12:55

Axolotl hat geschrieben:
Montag 29. Juli 2019, 12:23
Du glaubst also nicht, dass CO2 Wäremstrahlung absorbiert? Nun schauen wir uns doch mal das Problem genauer an. Denn anders als von dir behauptet (das war ja schon wissenschaftlicher Terrorismus), hält CO2 also sehr wohl einen Teil der Wärme die abgestrahlt wird in der Atmosphäre. Und nun ergibt sich das Problem, dass das die Erde, blöd wie sie un mal ist, die überschüssige Energie über ein Fenster abgibt, dass sich so ziemlich genau in diesem Bereich befindet. Zwischen 15 und 30 % der Wärme wird als Strahlung wieder ins All abgegeben. Und nun sitzt da CO2, welches genau das zu einem gewissen Teil verhindert. Es bildet sich also eine Wärmeglocke, welche sich wie ein Glasdach im Treibhaus verhält und Wärme sammelt. Daher Treibhauseffekt ;)
Eben, genau diesen ideologischen Quatsch glaube ich Dir nicht. Wir brauchen da auch gar nicht weiter diskutieren. Führt eh zu nichts. Außerdem habe ich Urlaub und werde mich wegen so einem Unfug hier nicht aufreiben.


Es ist wie damals mit den Hühnereiern. Jahrzehntelang erzählten uns die Wissenschaftsheinis, der regelmäßige Genuß von Eiern sei schlecht für uns Menschen, weil das darin enthaltene Cholesterin vom Körper aufgenommen wird und die Gesundheit beeinträchtige. Später mußte man klein beigeben, weil man herausfand, daß Hühnereier Botenstoffe beinhalten, welche die Aufnahme des Cholesterins vom Organismus verhindern.
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Re: Ich mag das warme Wetter nicht und bin damit Outsider

Beitrag von Axolotl » Montag 29. Juli 2019, 12:57

Gilbert hat geschrieben:
Montag 29. Juli 2019, 12:55
Eben, genau diesen ideologischen Quatsch glaube ich Dir nicht. Wir brauchen da auch gar nicht weiter diskutieren. Führt eh zu nichts. Außerdem habe ich Urlaub und werde mich wegen so einem Unfug hier nicht aufreiben.
Physik ist für dich also Ideologie? Ja danke, du hast recht. Auf der Grundlage muss man nicht diskutieren. Ein typischer Klimaleugner. Wenn es um Argumente geht, ziehen sie den Schwanz ein. :roll:
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Re: Ich mag das warme Wetter nicht und bin damit Outsider

Beitrag von Gilbert » Montag 29. Juli 2019, 13:05

Axolotl hat geschrieben:
Montag 29. Juli 2019, 12:57
Gilbert hat geschrieben:
Montag 29. Juli 2019, 12:55
Eben, genau diesen ideologischen Quatsch glaube ich Dir nicht. Wir brauchen da auch gar nicht weiter diskutieren. Führt eh zu nichts. Außerdem habe ich Urlaub und werde mich wegen so einem Unfug hier nicht aufreiben.
Physik ist für dich also Ideologie? Ja danke, du hast recht. Auf der Grundlage muss man nicht diskutieren. Ein typischer Klimaleugner. Wenn es um Argumente geht, ziehen sie den Schwanz ein. :roll:
https://www.epochtimes.de/umwelt/klimat ... 46659.html
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Re: Ich mag das warme Wetter nicht und bin damit Outsider

Beitrag von Axolotl » Montag 29. Juli 2019, 13:52

Gilbert hat geschrieben:
Montag 29. Juli 2019, 13:05
https://www.epochtimes.de/umwelt/klimat ... 46659.html
Ich ordne das mal kurz ein. Dieser Artikel ist Schwachsinn. Er widerlegt nichts, sondern gibt eine Meinung wieder, die auf einer ziemlich unqualifizierten Aussage beruht. Nämlich dieser hier:
Generell sei der Großteil der beklagten Erwärmung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts aufgetreten, während eine enorme Zunahme der Kohlenstoffemission aus der Industrie erst später eingetreten sei. Demzufolge spricht alles dafür, dass die Ursachen für Klimaveränderungen größtenteils natürlich seien, zumindest könnten die Computermodelle institutionalisierter Klimaforscher oder der UNO dieses Phänomen nicht erklären.
Was vollkommener Humbug ist. Die Erwärmung tritt eben nicht in der ersten Hälfte des Jahrhunderts auf sondern tendenziell sogar schon in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und dann nochmal deutlicher in zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Im Klimadiagramm aus Messdaten (s.o.) deutlich zu entnehmen.
So habe es beispielsweise zwischen 1910 und 1940 eine Phase der Erwärmung gegeben, die sich fast auf das Grad genau mit der heutigen decke.
Das stimmt an und für sich betrachtet. Nur ist der Ansatz falsch. Denn die Abkühlung danach gleicht das ja keineswegs wieder aus. Im Gegenteil, auf die +0,5 Grad Anstieg folgten knapp -0,1 Grad Abkühlung, was in der Bilanz immer noch eine Erwärmung von +0,4 Grad sind. Das Argument ist hirnrissig.
Allerdings waren die Kohlenstoffemissionen durch Verbrennung fossiler Energieträger damals deutlich geringer und deshalb könne diese Erwärmung nicht der Industrie zugeschrieben werden
Das ist auch richtig. Damals gab es viel weniger Flugverkehr, weniger Reisen und vor allem, weniger Autos und Menschen. Es hat schon einen Grund warum vor allem die Energiewirtschaft, Industrie und Verkehr als Hauptverursacher des Klimawandels ausgemacht hat, die zusammen ca. drei Viertel aller CO2 Emissionen ausmachen. Mit diesem Argument entlarvt sie ihre Unkenntnis über den Sachverhalt.
Ebenso wenig gäben sie eine Erklärung dafür, dass es zwischen 1950 und 1970 zu einer vorübergehenden Abkühlungsphase gekommen sei
Genau. Es kann ja nicht damit erklärt werden, dass man kurz vorher einen Weltkrieg geführt hat, bei dem man ganze Landstriche zerbombt und verbrannt hat und somit Milliarden Tonnen von Asche in die Atmosphäre gepumpt hat. Genau sowenig wie man erklären wann, warum es Ende des 19. Jahrhunderts eine Abkühlungsphase gab. Oh warte doch kann man. Denn als der Krakatoa ausbrach (nur so zur Info, der ist in Indonesien) hatte das schon globale Auswirkungen. Aber ein Weltkrieg, der sich über vier Kontinente erstreckte, der natürlich nicht :roll:
Es stimmt, er steigt an“, sagt sie, „aber das ist ein kontinuierlicher Prozess, der seit 1860 zu beobachten ist, eine signifikante Beschleunigung in unserer Zeit ist nicht feststellbar
Komisch, dass das vorher kein so großes Problem war und das auch noch zufällig damit zusammenfällt, dass dort die erste Phase der Industrialisierung begann. Das hängt natürlich nicht miteinander zusammen. :hammer:
Die Politik mache sich diese Mentalität zunutze – und das habe auch dazu beigetragen, so Curry, dass sie die Welt der akademischen und staatlich finanzierten Forschung verlassen habe.
Das wohl dämlichste Argument überhaupt. Weder Deutschland, noch die USA, China oder sonst ein Land macht einen Auf Klimahysterie. Ganz im Gegenteil sogar. Die USA sehen CO2 erst gar nicht als Problem. Deutschland bremst die Bemühungen systematisch aus, Indien sieht es als vollkommen normal an den selben Weg zu gehen wie die restlichen Industrienationen und China baut nur deshalb so massiv aus, weil man sonst in Shanghai bald nen Ganzkörperkondom braucht um auf die Straße zu gehen. Keiner redet da von Maßnahmen zum Klimaschutz.

So ich fasse zusammen. Eine sogenannte Wissenschaftlerin, die "freiwillig" aus der Forschung raus ist, behauptet also unter falschen Schlüssen und unter Ignoranz von Kausalitäten, dass alles Humbug sei. Die Modelle,die sie ja so verteufelt, sind sogar so gut, dass sie solche Phasen wie jetzt, extreme Trockenheit, starke Unwetter, wiederholte strenge Winter uvm. voraussagen.

Wenn du was widerlegen willst, dann komme mit Fakten, nicht mit noch einer unqualifizierten Meinung. ;)
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Re: Ich mag das warme Wetter nicht und bin damit Outsider

Beitrag von Reinhard » Montag 29. Juli 2019, 14:11

Gilbert hat geschrieben:
Montag 29. Juli 2019, 10:50
Was hier seit Jahren passiert, ist nur eine gigantische ideologische Verarsche.
Ehrlich gesagt, sehe ich ideologische Argumentationen meist nur auf der Seite der Bestreiter der Menschengemachtheit des Klimawandels. In dem Sinn, dass sie unterscheiden in "wir Aufgeklärte" (you wish) und den angeblich ideologischen Mitläufern. Auf die Idee, dass sie selbst die Mitläufer (der fossilen Energieindustrie) sind, kommen sie gar nicht. :roll:
Mag ja sein, dass jeder seines Glückes Schmied ist.

Aber dabei sollte nicht vergessen werden, dass manche von Haus aus eine komplette Werkstatt mitbekommen, und andere nur einen Hammer und nicht mal einen Amboss.

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Re: Ich mag das warme Wetter nicht und bin damit Outsider

Beitrag von Gilbert » Montag 29. Juli 2019, 14:42

Reinhard hat geschrieben:
Montag 29. Juli 2019, 14:11
Gilbert hat geschrieben:
Montag 29. Juli 2019, 10:50
Was hier seit Jahren passiert, ist nur eine gigantische ideologische Verarsche.
Ehrlich gesagt, sehe ich ideologische Argumentationen meist nur auf der Seite der Bestreiter der Menschengemachtheit des Klimawandels. In dem Sinn, dass sie unterscheiden in "wir Aufgeklärte" (you wish) und den angeblich ideologischen Mitläufern. Auf die Idee, dass sie selbst die Mitläufer (der fossilen Energieindustrie) sind, kommen sie gar nicht. :roll:
Dann glaubt doch dem ideologischen Humbug, der allgemeinhin über das CO2 verbreitet wird.
Das seit knapp 15 Jahren die Polkappen auf dem Mars abschmelzen, ist natürlich auch uns Menschen zuzuordnen. :verwirrt:
Es gibt nach wie vor verschiedene Klimamodelle, die diskutiert werden und ich bemerke, daß die Wissenschaft sich nicht einig ist.
Wir werden ja sehen.....
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Re: Ich mag das warme Wetter nicht und bin damit Outsider

Beitrag von Mit müden Augen » Montag 29. Juli 2019, 17:40

Hitzewelle ist gerade nicht wirklich, aber die Julisonne ist kräftig warm. In der Sonne hält man es nicht aus. :?
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Re: Ich mag das warme Wetter nicht und bin damit Outsider

Beitrag von Axolotl » Dienstag 30. Juli 2019, 00:42

Reinhard hat geschrieben:
Montag 29. Juli 2019, 14:11
Ehrlich gesagt, sehe ich ideologische Argumentationen meist nur auf der Seite der Bestreiter der Menschengemachtheit des Klimawandels. In dem Sinn, dass sie unterscheiden in "wir Aufgeklärte" (you wish) und den angeblich ideologischen Mitläufern. Auf die Idee, dass sie selbst die Mitläufer (der fossilen Energieindustrie) sind, kommen sie gar nicht. :roll:
Das ist schon eigenartig mit den Leugnern, oder sollten wir sie lieber Skeptiker nennen? :gruebel: Das Lustigste ist ja, dass sie meinen sie wüssten es besser als 99 % der Wissenschaftswelt, die nicht von der Energie- oder Brennstoffindustrie bezahlt wird :lach: Manchmal denke ich dei stellen sich Klimaforscher als langhaarige Kellerkindern mit Kinnbart vor, die Abends ihre zwei, drei Differentialgleichungen in ihren Home PC einhacken und mit Zahlen jonglieren. Komischerweise zweifelt irgendwie niemand am Wetter.
Gilbert hat geschrieben:
Montag 29. Juli 2019, 14:42
Dann glaubt doch dem ideologischen Humbug, der allgemeinhin über das CO2 verbreitet wird.
Ja dann zeig uns doch mal unserne Irrglauben. Das war bisher ein bisschen dünn was da so kam. Das konnte selbst ich als, nur periphär vom Fach, alles problemlos wiederlegen. Ein echter Klimaforscher zerlegt dir das in weniger als 10 Sekunden.
Gilbert hat geschrieben:
Montag 29. Juli 2019, 14:42
Das seit knapp 15 Jahren die Polkappen auf dem Mars abschmelzen, ist natürlich auch uns Menschen zuzuordnen. :verwirrt:
Es gibt nach wie vor verschiedene Klimamodelle, die diskutiert werden und ich bemerke, daß die Wissenschaft sich nicht einig ist.
Wir werden ja sehen.....
Genau. Die Birne ist grün, weil der Apfel rot ist :roll: Was hat der Mars mit der Erde zu tun? :gruebel: Ich meine ich würde gerne als "Skeptiker" (wobei das schon fast ein Euphemismus ist, denn Skeptiker haben wenigstens Argumente) auf den Mars schicken. oder besser auf Die Venus, da können sie gleich mal live erleben wie CO2 einen Planeten unbewohnbar macht.
If there’s more than one possible outcome of a job or task, and one of those outcomes will result in disaster or an undesirable consequence, then somebody will do it that way.

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schmog
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Re: Ich mag das warme Wetter nicht und bin damit Outsider

Beitrag von schmog » Dienstag 30. Juli 2019, 08:40

Gedanken zum Erdüberlastungstag, der immer früher ist:
https://www.rtl.de/cms/erdueberlastungs ... 78899.html
https://www.srf.ch/news/panorama/leben- ... astungstag

:shock: :evil:

1971 war er noch Ende Dezember!
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fifaboy1981
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Re: Ich mag das warme Wetter nicht und bin damit Outsider

Beitrag von fifaboy1981 » Dienstag 30. Juli 2019, 08:54

Axolotl hat geschrieben:
Montag 29. Juli 2019, 12:23
Montecristo hat geschrieben:
Sonntag 28. Juli 2019, 22:12
Halte ich für ein nostalgisches Märchen.
Ist aber keins. erstens ist der Ausbau von ÖPNV zu DDR Zeiten in allen Städten gut dokumentiert (Berlin hat ja nicht umsonst das drittgrößte Straßenbahnnetz der Welt, das sich zu über 95% nur im Ostteil der Stadt erstreckt). Diese Aussage ist ja auch nicht auf meinem Mist gewachsen ;)
fifaboy1981 hat geschrieben:
Montag 29. Juli 2019, 08:45
Ich weiß das was ich in den Nachrichten höre, was davon wahr ist und nicht kann ich nicht sagen.
Und genau da liegt das Problem. "So nach dem Motto Wissen ist Macht, aber nichts wissen macht nichts". Solche Diskussionen machen ja erst Sinn, wenn amn sich mal weg von den Mainstream Medien bewegt und sich in die Materie einliest. Denn grade in den Medien wird viel Mist erzählt, der teilweise auf Basis von Vermutungen und Vorlieben der Journalisten (er wird zwar nicht mitlesen, aber Hallo Herr Poschardt :winken: ) basiert.
fifaboy1981 hat geschrieben:
Montag 29. Juli 2019, 08:45
Deswegen soll dies ja auch die Politik tun, und wenn ich schon eine co2 Steuer einführe sollte dieses Geld zusätzlich darein fließen, bisher gehts aber immer nur darum damit die leute vom fahren abzuhalten. Eine echte Lösung oder alternative haben sie aber nicht. Es kann ja nicht sein das man da einen schritt zurück macht.
Wer sagt denn dass des darum geht die Leute vom Fahren abzuhalten? Das wäre natürlich ein netter Nebeneffekt. Aber das ist sicher nicht das Ziel. Das Ziel ist es Gelder zu akquirieren. Ich würde zwar auch eine CO-Abgabe bevorzugen, weil diese dann auch zweckgebunden wäre, aber offenbar sieht die Politik das als steuer besser eingesetzt :roll:
fifaboy1981 hat geschrieben:
Montag 29. Juli 2019, 08:45
Wenn ich ein anderes Auto brauche aber mir keins für 15.000 € leisten kann, dann muss ich mir eben das für 10.000 € holen. So meine ich das.
Auch wenn du es dir leisten könntest, würdest du nicht mehr ausgeben. Du würdest vermutlich sogar Gründe dafür finden das rational zu erklären, wieso es das günstigere Auto sein musste.
fifaboy1981 hat geschrieben:
Montag 29. Juli 2019, 08:45
Z.b. ab 300 km bzw. wenn ich zu meinem Cousin fahre dann sind es um die 500 km. Da kann ich dann nicht ne std. oder mehr stehen und Akku laden. Zug könntest du nehmen, aber dann mit dem ganzen gepäck das geht nicht.
Und wieder "Es geht nicht weil nicht bequem genug" ;)
Gilbert hat geschrieben:
Montag 29. Juli 2019, 10:50
Ja, wir haben einen Klimawandel. Der beruht aber nicht auf der Basis eines Gases, das minimal in unserer Atmosphäre enthalten ist.
Wie kommt denn der Klimawandel bei dir zustande? Und stimmt, es ist nicht ein Gas. Sondern gleich eine ganze Reihe von Gasen ;) Ich zähle mal auf:
  • Kohlenstoffdioxid
  • Methan
  • Distickstoffmonoxid
  • Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe
Wasserstoff habe ich mal bewusst weg gelassen. Denn der Anteil an Wasserstoff in der Atmosphäre wird über Druck und Temperatur geregelt. Da der Mensch aber kontinuierlich die Temperatur erhöht, steigt der Anteil an Wasserstoff in der Atmosphäre natürlich auch. Glaubst du nicht? google mal nach der Clausius-Clapeyron-Gleichung und rechne es nach ;)
Gilbert hat geschrieben:
Montag 29. Juli 2019, 10:50
Wenn man die Molzahlen von Gasen kennt und weiß, wie sich bekannte Gase in unserem Alltag auf der Erde verhalten, kommt man zu dem Schluß, daß CO2 gar nicht in hohen Konzentrationen in die Atmosphäre aufsteigen kann, um ein wie auch immer vermutetes, unsichtbares Dach (schon der Begriff 'Treibhauseffekt' ist dämlich irreführend) zu bilden, welches die Wärme angeblich auf der Erde isoliert und daran hindert, ins Weltall zu entweichen.
Du implizierst also, dass sich CO2 in Bodennähe sammeln müsste. Ja, ok. Das musst du mal ausführen. Warum sollten die Molzahlen einen Einfluss darauf haben, wo sich ein gas befindet? Viel mehr spielen Partialdruck, Temperatur und Dicht eine Rolle. Aber gut, ich bin auf die Erklärung gespannt :mrgreen:

Nächstes Problem. Du glaubst also nicht, dass CO2 Wäremstrahlung absorbiert? Nun schauen wir uns doch mal das Problem genauer an. Denn anders als von dir behauptet (das war ja schon wissenschaftlicher Terrorismus), hält CO2 also sehr wohl einen Teil der Wärme die abgestrahlt wird in der Atmosphäre. Und nun ergibt sich das Problem, dass das die Erde, blöd wie sie nun mal ist, die überschüssige Energie über ein Fenster abgibt, dass sich so ziemlich genau in dem Bereich befindet indem CO2 auch absorbiert. Zwischen 15 und 30 % der Wärme wird als Strahlung wieder ins All abgegeben. Und nun sitzt da CO2, welches genau das zu einem gewissen Teil verhindert. Es bildet sich also eine Wärmeglocke, welche sich wie ein Glasdach im Treibhaus verhält und Wärme sammelt. Daher Treibhauseffekt ;)

Ich bin gespannt, wie du dich da jetzt raus argumentierst ;)
Gilbert hat geschrieben:
Montag 29. Juli 2019, 10:50
Was hier seit Jahren passiert, ist nur eine gigantische ideologische Verarsche. Man will uns suggerieren, es sei noch nie so warm gewesen. Dabei ist den Klimaforschern bekannt, daß im frühen Mittelalter (ca. 250 Jahre lang) die Durchschnittstemperatur auf der Erde ungefähr um 3 Grad höher lag als heute.
Wo fängt man denn da nur an zu widerlegen? Ok, erstmal der Unterschied Klima und Wetter. Nein, das ist nicht das Gleiche. Wenn es hier und da mal drei Grad mehr oder weniger an bestimmten Tagen sind, so ist das kein Klima, sondern Wetter. Das ist ja auch was weder die AfD noch Donald Trump verstehen. Selbst wenn es mal außergewöhnlich kalt in einem Jahr ist, so ist das keine Widerlegung des Klimawandels. Denn den sieht man erst ab einem ausreichend großen Beobachtungszeitraum. Es betreibt ja auch niemand Statistik mit nur einem Messwert ;) Wären im Mittelalter tatsächlich global drei Grad mehr gewesen, würden alle die oberhalb der Mittelgebirge leben heute Meeresbewohner mimen. Aber bitte, belege mir doch mal die drei Grad mehr und dass ich mich irre.

Dass deine Behauptung Humbug ist, zeigt dieses Diagramm verschiedener Messungen der globalen Temperatur aus Kernbohrungen, Baumringen, Sedimenten und Korallen. Ja, man sieht dass es um etwa 1000 ein regelrechtes Hoch gab. Da war es mit Sicherheit wärmer als in den Jahrhunderten zuvor und danach. Man sieht aber noch mehr. Denn dieses Hoch hat sich über rund 800 Jahre erstreckt, wobei man ganz deutlich sieht, dass das eine ziemlich kontinuierliche Sache ist, die gegen ihr Maximum abflacht. So wie man es erwarten würde, wenn keinerlei Einflüsse von Außen zu erwarten sind.

Was man jetzt am rechten Rand sieht, wirkt da schon ein bisschen anders. Da stimmst du mir doch sicher zu oder? Das steigt nämlich nicht kontinuierlich, sondern im Gegenteil sogar exponentiell. Komischerweise sieht man in den verschiedenen Messungen, dass es eine ordentliche Schwankungsbreite gibt. Man sieht auch, dass ab etwa 1850 der Trend ausschließlich nach oben geht. Das ist zufälligerweise auch genau der Zeitraum, ab dem der Mensch angefangen hat sich industrialisieren und vermehrt CO2 der Atmosphäre zuzuführen. Ich bin gespannt, wie du diese Korrelation weg erklären willst :mrgreen:

So, ich dir jetzt belege dafür geliefert, dass deine Aussage falsch ist. Jetzt du! ;)

Was machst du eigentlich Beruflich? :mrgreen: Du scheinst dich mit dem ganzen gut auszukennen.
:daumen:

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Gilbert
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Re: Ich mag das warme Wetter nicht und bin damit Outsider

Beitrag von Gilbert » Dienstag 30. Juli 2019, 08:58

Axolotl hat geschrieben:
Dienstag 30. Juli 2019, 00:42
Die Birne ist grün, weil der Apfel rot ist :roll: Was hat der Mars mit der Erde zu tun? :gruebel:
Wie naiv bist Du eigentlich, Herr Schlaumeier? :gruebel: :roll:
Ich zitiere mal eine Glosse des Meteorologen Prof. Dr. Walter Fett. Sie könnte Spuren von Sarkasmus enthalten.

Prof. Dr. Walter Fett hat geschrieben:
Gemäß den inzwischen möglichen Messungen von erdumlaufenden Satelliten haben sich die Planeten – unser Mond eingeschlossen – während des letzten Dutzend an Jahren in ähnlichem Maße erwärmt wie die Erde. Auch die Polkappen des Mars schmolzen vergleichbar mit denen unseres Planeten. Auf Grund der Parallelität mit der Sonnenaktivität sind wir nun sogar auch an der Sonnenflecken-Änderung exorbitant schuld.

Wer hätte je gedacht, daß sich die Menschheit durch ihre aktive Klimaerwärmung derart sonnensystemweit schuldig machen würde? Um so dringender seien unsere Maßnahmen zum Klimaschutz zu steigern !

Regierungsseitig wurden nun zwar die Eigenschuld mindernde Betrachtungen darüber angestellt, inwiefern es die Mars-Männchen sein könnten, die sich ihrer eigenen Klima-Erwärmung schuldig machen – womit dann gleichzeitig der Beleg für ihre Existenz geliefert wäre.

Vorhaltungen der Art, daß in diesem Komplex der Erscheinungen lediglich Ursache und Wirkung irrtümlich vertauscht würden, seien aus klima-rettungs-schädlichen Gründen in der öffentlichen Diskussion fern zu halten. Unsere Presse verhält sich in diesem Sinne längst vorbildlich.

Seien wir daher stolz darauf, daß sich Deutschland – wie schon vorher in seiner Geschichte – an die Spitze der opfer-bereiten Weltenretter setzt.
Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.
Hermann Hesse

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