Ich mag das warme Wetter nicht und bin damit Outsider

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Re: Ich mag das warme Wetter nicht und bin damit Outsider

Beitrag von Axolotl » Mittwoch 31. Juli 2019, 15:32

Mit müden Augen hat geschrieben:
Mittwoch 31. Juli 2019, 13:37
Wollt ihr eure Zärtlichkeiten nicht per PN austauschen? :roll:
Willst du dich nicht zur Abwechslung mal raus halten? :roll: Oder noch besser, mal sinnvoll einbringen?
Gilbert hat geschrieben:
Mittwoch 31. Juli 2019, 13:06
Hömma, ich bin nicht Deine Mama, die Dir das Essen kocht.... :roll:
Ne. Du bist schlimmer. Du bist ein Aluhutträger, der es nicht mal schafft seine eigenen Hypothesen zu belegen.
Gilbert hat geschrieben:
Mittwoch 31. Juli 2019, 13:06
Das findest Du (so auch jeder andere) alles selber im Netz, wenn es Dich interessiert. Einige Stichpunkte kann ich Dir für den Anfang nennen:
Klimarat IPCC-Struktur-politische Organisation-Zielsetzung-Vorgehensweise-Interessenskonflikte-Gutachten-Kritik-Glaubwürdigkeit; Kyoto-Protokoll-Klimakonferenz Katar; Klimakurve mangelhaft; Klimagipfel Kopenhagen; Klima-Dekret; Klima-Transferzahlungen......usw.
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Re: Ich mag das warme Wetter nicht und bin damit Outsider

Beitrag von Gilbert » Mittwoch 31. Juli 2019, 16:01

Axolotl hat geschrieben:
Mittwoch 31. Juli 2019, 15:32
Du bist ein Aluhutträger, der es nicht mal schafft seine eigenen Hypothesen zu belegen.
....und Du blickst nicht über Deinen physikalischen Tellerrand. Obwohl jedem objektiv denkenden Menschen klar sein sollte, daß die komplexe Thematik nicht nur die Physik beinhaltet.

Außerdem gibt es in der Klimawissenschaft bis heute keinerlei überprüfbare Aufteilung zwischen einem natürlichen und einer von Menschen gemachten Klimaveränderung. Vielmehr wird von der politisierten Klimawissenschaft permanent versucht, jedwede Klimaveränderung seit Beginn der Industrialisierung ausschließlich dem Menschen zuzuschreiben – und das ist eindeutig falsch.
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Re: Ich mag das warme Wetter nicht und bin damit Outsider

Beitrag von Mit müden Augen » Mittwoch 31. Juli 2019, 16:30

Axolotl hat geschrieben:
Mittwoch 31. Juli 2019, 15:32
Mit müden Augen hat geschrieben:
Mittwoch 31. Juli 2019, 13:37
Wollt ihr eure Zärtlichkeiten nicht per PN austauschen? :roll:
Willst du dich nicht zur Abwechslung mal raus halten? :roll: Oder noch besser, mal sinnvoll einbringen?
Auf euren Umgangston lasse ich mich nicht ein. :roll: Müsst ihr erst was von der Moderation auf den Deckel bekommen um euch zu beruhigen?
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Re: Ich mag das warme Wetter nicht und bin damit Outsider

Beitrag von Axolotl » Mittwoch 31. Juli 2019, 16:57

Gilbert hat geschrieben:
Mittwoch 31. Juli 2019, 16:01
....und Du blickst nicht über Deinen physikalischen Tellerrand. Obwohl jedem objektiv denkenden Menschen klar sein sollte, daß die komplexe Thematik nicht nur die Physik beinhaltet.
Aus dem Grund gebe ich dir ja permanent die Möglichkeit mir den Fehler aufzuzeigen. Es kommt ja nichts ;)
Gilbert hat geschrieben:
Mittwoch 31. Juli 2019, 16:01
Außerdem gibt es in der Klimawissenschaft bis heute keinerlei überprüfbare Aufteilung zwischen einem natürlichen und einer von Menschen gemachten Klimaveränderung. Vielmehr wird von der politisierten Klimawissenschaft permanent versucht, jedwede Klimaveränderung seit Beginn der Industrialisierung ausschließlich dem Menschen zuzuschreiben – und das ist eindeutig falsch.
Wenn man ganz bequem die Kausalitäten ignoriert un die Physik hinter dem komplexen System einfach als Humbug abtut, dann kann ich dir sogar vorrechnen dass du so viel heiße Luft erzeugst, dass das schon ausreicht um den Klimawandel zu erklären. Merkst du selber, oder?
Mit müden Augen hat geschrieben:
Mittwoch 31. Juli 2019, 16:30
Auf euren Umgangston lasse ich mich nicht ein. :roll: Müsst ihr erst was von der Moderation auf den Deckel bekommen um euch zu beruhigen?
Stimmt, stattdessen packst du, wie immer, die rollenden Augen aus und weist uns darauf hin, dass wir dir nicht auf den Senkel zu gehen haben.
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Re: Ich mag das warme Wetter nicht und bin damit Outsider

Beitrag von Malin » Mittwoch 31. Juli 2019, 18:33

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Re: Ich mag das warme Wetter nicht und bin damit Outsider

Beitrag von Gilbert » Mittwoch 31. Juli 2019, 19:56

Axolotl hat geschrieben:
Mittwoch 31. Juli 2019, 16:57
Wenn man ganz bequem die Kausalitäten ignoriert un die Physik hinter dem komplexen System einfach als Humbug abtut, dann kann ich dir sogar vorrechnen dass du so viel heiße Luft erzeugst, dass das schon ausreicht um den Klimawandel zu erklären.
Ja klar, Herr Schlaumeier! Am Ende rechnest Du nur wie die Klimaforscher mit Modellen, die die Klimaentwicklung der Vergangenheit nicht nachbilden und ­jene der Zukunft nicht voraussagen können. Ganz toll......
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Re: Ich mag das warme Wetter nicht und bin damit Outsider

Beitrag von Hathor » Mittwoch 31. Juli 2019, 20:34

Moderation
Axolotl und Gilbert: Glaubt Ihr, dass Eure Privatdiskussion noch zu irgendeinem Ergebnis führen könnte außer zu der Erkenntnis, dass Ihr Euch in diesem Rahmen wohl nicht einigen werdet?
Kloppt Euch meinetwegen per PN weiter, bestimmt gibt's auch einschlägige Klimaforen, wo Ihr wenigstens nicht total OT seid, aber beendet endlich mal den ebenso fruchtlosen wie ermüdenden Schlagabtausch in diesem Thread.
Axolotl hat geschrieben:
Mittwoch 31. Juli 2019, 15:32
Mit müden Augen hat geschrieben:
Mittwoch 31. Juli 2019, 13:37
Wollt ihr eure Zärtlichkeiten nicht per PN austauschen? :roll:
Willst du dich nicht zur Abwechslung mal raus halten? :roll: Oder noch besser, mal sinnvoll einbringen?
Moderation
Und sich von seinem Ärger zu Ausfällen gegen Unbeteiligte hinreißen zu lassen, ist reichlich daneben, Axolotl.
Ich bin jetzt genau im richtigen Alter! :flirten:
Ich muss nur noch 'rauskriegen, für was ...

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Re: Ich mag das warme Wetter nicht und bin damit Outsider

Beitrag von fifaboy1981 » Donnerstag 1. August 2019, 07:35

Axolotl hat geschrieben:
Dienstag 30. Juli 2019, 20:21
Das ist gar nicht so leicht zu beantworten. Denn der Weg dahin war lang. Ich bin eigentlich mal Elektroingenieur gewesen, habe Mikrosystemtechnik studiert und später Energietechnik. Offiziell bin ich ich Umwelt- und Energieingenieur. Ich habe aber als Masterarbeit Materialforschung für PV betrieben und da ne Weile dran gearbeitet. Und jetzt versuche ich darin zu promovieren. Was irgendwie nicht so recht klappen will.

Was mein Wissen angeht, so ist das einerseits Wissen aus dem Studium (ich habe bei Prof. Quaschning studiert), andererseits bin ich selbst recht aktiv in der Bewegung und betreibe auch aktives Selbstsstudium.
Das ist natürlich eine ganze andere ausgangsposition. Ist so etwar als wenn wir ein radrennen machen, einer der im jahr um die 6000 km fährt und einer der vom Radfahren immer nur gehört hat ;) :mrgreen:

Dennoch ist es natürlich so das die Autoindustrie in Deutschland sehr viele Arbeitsplätze hat, zudem ist Deutschland nunmal ein Autoland. Da kann ich das Autofahren nicht so teuer machen das ein Otto normalo sich das Auto nicht mehr leisten kann.
Selbst wenn wir hier co2 einsparen, wenn die anderen da nicht mitziehen, bringt das Global gesehen gar nichts.
Man muss eben versuchen andere antriebstechniken zu erforschen. Und da finde ich das hier doe Politik was tun muss, wenn ich etwas mehr geld ausgebe dazu ises ok, es darf aber nicht da enden das es dann unbezalbar ist.
Ich weis nicht ob du schonmal autogefahren bist, abgesehen von dem Abgasen die heutige Autos abgeben, macht es aber auch spass, ebenso wie mir Radfahren spass macht. Ich bin jetzt nicht derjenige der für nen halben Km das Auto nimmt. Aber selbst wenn ich gewisse dinge mit dem Rad erledigen kann, ist das Rad leider auch zu leicht und zu schnell geklaut. Also wenn ich in die Stadt wo ich das Rad nicht direkt im Blick haben kann gehe und es etwas länger dauert, fahre ich mim Auto. Das ist Abgeschlossen und schwerer zu klauen wie das Rad.
Sonst würde ich alleine schon wegen der Parksituation für gewisse erledigungen das Rad nehmen, KL ist ja nun nur die größte Stadt hier in der Region, aber doch keine Großstadt im eigentlichen Sinn.
Ich sehe es auch so das die aktuelle klimaerwärmung durch den Menschen angefeuert wird. Schließlich gab es sonst eigentlich keine anderen gründe für den schnellen anstieg der Durschnittstemperatur.
Was den vergleich Erde/ Mars angeht, da wird ja spekuliert, angeblich soll ja der Mars auch mal ähnlich wie die Erde gewesen sein, aber es kann auch sein das er einfach sein Magnetfeld verloren hat durch innere Abkühlung und die Atmosphäre so durch den Sonnenwind abgetragen wurde. Was davon nun wahr ist und was nicht, wird man wahrscheinlich nie so 100 % wissen.
schmog hat geschrieben:
Mittwoch 31. Juli 2019, 07:06
Einer der heissesten Julimonate seit Messbeginn
https://www.srf.ch/meteo/meteo-news/kli ... messbeginn
Wobei ich dieses mal die Hitze eigentlich besser ertragen habe als ich das aus den letzten Jahren so kenne. Obs daran lag das ich mittags im Keller verkrochen habe oder dann Mittags mim Auto unterwegs war mit Klimaanlage? beides möglich :mrgreen:

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Re: Ich mag das warme Wetter nicht und bin damit Outsider

Beitrag von Axolotl » Donnerstag 1. August 2019, 12:11

fifaboy1981 hat geschrieben:
Donnerstag 1. August 2019, 07:35
Das ist natürlich eine ganze andere ausgangsposition. Ist so etwar als wenn wir ein radrennen machen, einer der im jahr um die 6000 km fährt und einer der vom Radfahren immer nur gehört hat ;) :mrgreen:
Das wäre ja erstmal nicht entscheidend. Auch ein Laie kann sich fortbilden. Studium ist ja auch nichts Anderes. Nur dass du da jemanden hast, der dir bestimmte Dinge erklärt und den du auch mal Fragen kannst. Was im Prinzip dank Internet auch gehen würde, wenn da nicht so viele Experten der "YouTube Universität" oder der "Universität des Lebens" rumlaufen und sich zu Experten verklären würden.
fifaboy1981 hat geschrieben:
Donnerstag 1. August 2019, 07:35
Dennoch ist es natürlich so das die Autoindustrie in Deutschland sehr viele Arbeitsplätze hat, zudem ist Deutschland nunmal ein Autoland. Da kann ich das Autofahren nicht so teuer machen das ein Otto normalo sich das Auto nicht mehr leisten kann.
"Deutschland ist ... [entsprechendes einsetzen]" ist ein Totschlagargument, das gerne von der Politik und manchen Personenkreisen benutzt wird. Mal ein beispiel, weil es gestern von der CDU/CSU lanciert wurde. "Deutschland ist in Sachen Elektroauto besser als Norwegen". Warum ist das falsch? In Norwegen leben rund fünf Millionen menschen, ungefähr so viele wie im Großraum Berlin. Das Argument macht nur ohne Bezug zur Einwohnerzahl Sinn. Denn dadurch dass in Deutschland jährlich Millionen Autos neu zugelassen werden, ist logischerweise auch die Anzahl an Elektroautos größer.

Anderes Beispiel: "Deutschland ist Vorreiter beim Klimaschutz". Totschlagargument. Denn genaugenommen hat Deutschland seit 10 Jahren die gesamte Industrie dahinter zerstört, die Forschung abgewürgt, den Ausbau gedrosselt. Wir haben seit Jahren kein einziges selbst gesetztes (wir reden noch nicht mal von Paris) Klimaziel eingehalten. Das Ziel 40 % der Treibhausgasemissionen von 1990 bis 2020 einzuhalten ist heute, 2019, völlig illusorisch.

Deutschland ist ein Autoland. Das ist so gesehen gar nicht mal falsch. Liegt aber vor allem an verfehlter Politik diesbezüglich.
fifaboy1981 hat geschrieben:
Donnerstag 1. August 2019, 07:35
Selbst wenn wir hier co2 einsparen, wenn die anderen da nicht mitziehen, bringt das Global gesehen gar nichts.
Das Argument wäre richtig, wenn niemand etwas tun würde. Das ist ja aber nicht der Fall. Lustigerweise sind grade die Staaten denen man vorwirft das Klima zu zerstören, nämlich die USA, China und Indien gerade dabei massiv umzubauen. China baut inzwischen im Jahr mehr an Erneuerbaren Energien zu, als Deutschland überhaupt installiert hat und die USA sehen CO2 nicht so als wirkliches Problem, zumindest unter Präsident "Spung in der Schüssel". Und ja, China setzt dabei auf Atomkraft, was mir zwar nicht gefällt, aber es tut sich was.

Tatsächlich gibt es aber sogar Aspekte jenseits dieser Überlegungen, die normale Bürger gar nicht berücksichtigen. Denn wenn man sich mal Deutschlands Position in Europa anschau, dann merkt man ganz schnell dass wir hier in der Vorreiterrolle sind. Deutschland ist ja nicht nur die viert größte Volkswirtschaft der Welt, sondern die größte in Europa. Die Länder um uns herum schauen natürlich was macht Deutschland. Das gibt uns eine gewisse Macht, sowohl politisch (was ja keiner so wirklich toll findet), aber auch in anderne Aspekten. Und natürlich wollen andere Länder einen äquivalenten Wohlstand erreichen. So wie Deutschland derzeit agiert wird sich auch ein Malta, oder Ungarn sagen "Na wenn die das schon nicht schaffen, wie sollen wir das dann schultern?".
fifaboy1981 hat geschrieben:
Donnerstag 1. August 2019, 07:35
Man muss eben versuchen andere antriebstechniken zu erforschen. Und da finde ich das hier doe Politik was tun muss, wenn ich etwas mehr geld ausgebe dazu ises ok, es darf aber nicht da enden das es dann unbezalbar ist.
Die Antriebstechniken gibt es bereits. Frage: Seit wann gibt es das Elektroauto? Wenn du jetzt sagt so seit 20, 30 Jahren, muss ich dir leider sagen: Möp. :mrgreen: Das erste Personenkraftfahrzeug mit Elektroantrieb in Deutschland fuhr anno 1888, also vor 130 Jahren. Und tatsächlich war das Elektroauto bis in die Zeit vor dem ersten Weltkrieg auch dominierend. Nur leider wurde Öl dann so billig, dass es lukrativer war. Also hat man die Forschung daran einfach eingestellt. Das war dann nur noch für Nischen wie die Raumfahrt interessant. Weil Öl war in Hülle und Fülle da (bis man auf den Trichter kam, dass man aus Öl auch noch andere Sachen als Triebstoff machen kann) und von Klimawandel wusste man damals noch nichts (wobei von Humboldt den Klimawandel beschrieben hat). Es ist also kein Wunder, dass das Elektroauto, egal wie es denn nun angetrieben wird, nicht den selben Stand hat wie der Verbrennungsmotor.
fifaboy1981 hat geschrieben:
Donnerstag 1. August 2019, 07:35
Ich weis nicht ob du schonmal autogefahren bist, abgesehen von dem Abgasen die heutige Autos abgeben, macht es aber auch spass
Das nenne ich das "Poschardt-Argument" nach Ulf Poschardt von der "Welt" :mrgreen: Dass Autofahren Spaß machen kann (es macht nicht immer Spaß, vor allem bei überfüllten Straßen, Staus und schlechter Infrastruktur), stellt ja niemand in Abrede. Es will ja auch niemand das Autofahren verbieten. Aber Leute die mutwillig vermehrt Feinstaub, CO2 und Stickoxide abgeben, und nichts anderes ist größer, schneller, besser letztlich, die sollen gefälligst auch für die Folgekosten aufkommen. Denn eine Tonne CO2 verursacht 180 € an Folgeschäden, eine Tonne Stickoxide 15.000 Euro und eine Tonne Feinstaub sogar 59.700 Euro. Man kann sich ja schnell zusammenreimen, dass da mehrere hundert Milliarden Euro zusammenkommen. Tendenz steigend.

Wer also Geld hat sein Auto zu fahren, kann auch dafür bezahlen welche Schäden es anrichtet. Das wird dann auch viele davon abhalten mit dem SUV zu fahren oder gar einen zu kaufen. Man muss sich das mal überlegen, wir hatten bis Mai diesen Jahres fast eine Million Neuzulassungen auf SUVs, das sind 31 % aller Neuzulassungen. Auch hier Tendenz steigend. Man kann sich auch da schnell überlegen, dass wenn der Trend weitergeht, wie sich das auswirken wird.
fifaboy1981 hat geschrieben:
Donnerstag 1. August 2019, 07:35
ebenso wie mir Radfahren spass macht. Ich bin jetzt nicht derjenige der für nen halben Km das Auto nimmt.
Du vielleicht nicht. Aber ich sehe das jeden Tag. Ich habe keine 20 Meter vor der Haustür ein LIDL. Da gibt es Leute die fahren da mit dem Auto hin, weil es ja bequemer ist das nicht 20 Meter schleppen zu müssen. Der Nachbar eines Bekannt fährt jeden Sonntagmorgen 300 Meter zum Bäcker und zurück.
fifaboy1981 hat geschrieben:
Donnerstag 1. August 2019, 07:35
Aber selbst wenn ich gewisse dinge mit dem Rad erledigen kann, ist das Rad leider auch zu leicht und zu schnell geklaut.
Mir wurde noch nie ein Rad geklaut. Wenn man natürlich ein 1000 Euro Fahrrad mit einem 0815 Schloss rumstehen lässt, braucht man sich nicht wundern, wenn es später weg ist :lach:
fifaboy1981 hat geschrieben:
Donnerstag 1. August 2019, 07:35
Also wenn ich in die Stadt wo ich das Rad nicht direkt im Blick haben kann gehe und es etwas länger dauert, fahre ich mim Auto. Das ist Abgeschlossen und schwerer zu klauen wie das Rad.
Eigentlich nicht wirklich :pfeif:
fifaboy1981 hat geschrieben:
Donnerstag 1. August 2019, 07:35
Ich sehe es auch so das die aktuelle klimaerwärmung durch den Menschen angefeuert wird. Schließlich gab es sonst eigentlich keine anderen gründe für den schnellen anstieg der Durschnittstemperatur.
Das ist Konsens, bei 99 % aller Wissenschaftler und Menschen weltweit. Egal ob einige meinen, das wäre Quatsch :mrgreen:
fifaboy1981 hat geschrieben:
Donnerstag 1. August 2019, 07:35
Was den vergleich Erde/ Mars angeht, da wird ja spekuliert, angeblich soll ja der Mars auch mal ähnlich wie die Erde gewesen sein, aber es kann auch sein das er einfach sein Magnetfeld verloren hat durch innere Abkühlung und die Atmosphäre so durch den Sonnenwind abgetragen wurde. Was davon nun wahr ist und was nicht, wird man wahrscheinlich nie so 100 % wissen.
Der Mars hat gar kein wirkliches Magnetfeld. Darum hat er ja nahezu keine Atmosphäre mehr. Ein bisschen was ist ja noch da. Aber die Marsmagnetfeldstärke liegt im Schnitt bei etwa 0,5 Nanotesla. Zum Vergleich, ein MRT hat zwischen 1,5 (das ist das 300 Milliardenfache) und 3 Tesla, das Erdmagentfeld zwischen 30 und 60 Tesla. Zudem hat der Mars auch keine Plattentektonik mehr, was zusätzlich problematisch ist. Der Mars ist faktisch ein toter Planet. Der Vergleich Erde und Mars verbietet sich daher allein deswegen schon. Ein wirklich guter Vergleich ist Erde und Venus. Denn die ist eigentlich der Erde am ähnlichsten, was Größe, Dichte und Zusammensetzung angeht. Nur leider ist da genau das passiert, was wir auf der Erde verhindern sollten. Denn die Venus zeigt uns sehr anschaulich was passiert, wenn wir zulassen dass immer mehr gespeichertes CO2 in die Atmosphäre kommt.

Denn was Leugner nicht verstehen ist, dass es nicht darum geht den Klimawandel aufzuhalten, sondern darum ihn nicht auch noch zu beschleunigen. Wir sind an einem kritischen Punkt angelangt, bei dem Permafrostböden auftauen und die Ozeane erwärmt werden. Dadurch wird das dort gelagerte Methan freigesetzt. Methan ist 28 mal schädlicher als CO2. Und wir sind grade dabei die großen Lagerstätten davon freizulegen. Wenn das in die Atmosphäre kommt, werden es eher fünf Grad plus mehr sein. Dann droht uns ein Massensterben wie es seit Millionen von jahren nicht mehr gab.
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Re: Ich mag das warme Wetter nicht und bin damit Outsider

Beitrag von fifaboy1981 » Donnerstag 1. August 2019, 19:05

Axolotl hat geschrieben:
Donnerstag 1. August 2019, 12:11
Das wäre ja erstmal nicht entscheidend. Auch ein Laie kann sich fortbilden. Studium ist ja auch nichts Anderes. Nur dass du da jemanden hast, der dir bestimmte Dinge erklärt und den du auch mal Fragen kannst. Was im Prinzip dank Internet auch gehen würde, wenn da nicht so viele Experten der "YouTube Universität" oder der "Universität des Lebens" rumlaufen und sich zu Experten verklären würden.
Ja aber ich meine von hier und jetzt und nicht was man kann.
Axolotl hat geschrieben:
Donnerstag 1. August 2019, 12:11
"Deutschland ist ... [entsprechendes einsetzen]" ist ein Totschlagargument, das gerne von der Politik und manchen Personenkreisen benutzt wird. Mal ein beispiel, weil es gestern von der CDU/CSU lanciert wurde. "Deutschland ist in Sachen Elektroauto besser als Norwegen". Warum ist das falsch? In Norwegen leben rund fünf Millionen menschen, ungefähr so viele wie im Großraum Berlin. Das Argument macht nur ohne Bezug zur Einwohnerzahl Sinn. Denn dadurch dass in Deutschland jährlich Millionen Autos neu zugelassen werden, ist logischerweise auch die Anzahl an Elektroautos größer.
Wundert dich das? das ist genauso wie die Arbeitslosenquote, Hartz 4 empfänger fallen raus, leute die in maßnahmen sind fallen raus, prompt habe ich die Zahl gedrückt.
Axolotl hat geschrieben:
Donnerstag 1. August 2019, 12:11
Anderes Beispiel: "Deutschland ist Vorreiter beim Klimaschutz". Totschlagargument. Denn genaugenommen hat Deutschland seit 10 Jahren die gesamte Industrie dahinter zerstört, die Forschung abgewürgt, den Ausbau gedrosselt. Wir haben seit Jahren kein einziges selbst gesetztes (wir reden noch nicht mal von Paris) Klimaziel eingehalten. Das Ziel 40 % der Treibhausgasemissionen von 1990 bis 2020 einzuhalten ist heute, 2019, völlig illusorisch.

Deutschland ist ein Autoland. Das ist so gesehen gar nicht mal falsch. Liegt aber vor allem an verfehlter Politik diesbezüglich.
Aber dann riskierst du Arbeitsplätze, deswegen soll man ja Geld in Forschung stecken, du sollst ja nicht weniger Autos verkaufen oder welche bauen die so teuer sind das sich keiner mehr solch ein Auto leisten kann. Aber es geht natürlich darum von den heute schädlichen abgasen weg zu kommen, und sei es nur wenn die Autos deutlich weniger Co2 rauspusten.
Axolotl hat geschrieben:
Donnerstag 1. August 2019, 12:11
Das Argument wäre richtig, wenn niemand etwas tun würde. Das ist ja aber nicht der Fall. Lustigerweise sind grade die Staaten denen man vorwirft das Klima zu zerstören, nämlich die USA, China und Indien gerade dabei massiv umzubauen. China baut inzwischen im Jahr mehr an Erneuerbaren Energien zu, als Deutschland überhaupt installiert hat und die USA sehen CO2 nicht so als wirkliches Problem, zumindest unter Präsident "Spung in der Schüssel". Und ja, China setzt dabei auf Atomkraft, was mir zwar nicht gefällt, aber es tut sich was.
Wenn heute nicht der beweis erbracht worden wäre, würde Trump noch behaupten die Erde wäre ein Scheibe :mrgreen:
Axolotl hat geschrieben:
Donnerstag 1. August 2019, 12:11
Tatsächlich gibt es aber sogar Aspekte jenseits dieser Überlegungen, die normale Bürger gar nicht berücksichtigen. Denn wenn man sich mal Deutschlands Position in Europa anschau, dann merkt man ganz schnell dass wir hier in der Vorreiterrolle sind. Deutschland ist ja nicht nur die viert größte Volkswirtschaft der Welt, sondern die größte in Europa. Die Länder um uns herum schauen natürlich was macht Deutschland. Das gibt uns eine gewisse Macht, sowohl politisch (was ja keiner so wirklich toll findet), aber auch in anderne Aspekten. Und natürlich wollen andere Länder einen äquivalenten Wohlstand erreichen. So wie Deutschland derzeit agiert wird sich auch ein Malta, oder Ungarn sagen "Na wenn die das schon nicht schaffen, wie sollen wir das dann schultern?".
Das stimmt, natürlich wenn wir diesen Weg schaffen würden und aufzeigen können wie es geht, müssen andere nachziehen, oder zumindest alle zusammen dann, aber nur wir alleine würde nichts bringen.
Axolotl hat geschrieben:
Donnerstag 1. August 2019, 12:11
Die Antriebstechniken gibt es bereits. Frage: Seit wann gibt es das Elektroauto? Wenn du jetzt sagt so seit 20, 30 Jahren, muss ich dir leider sagen: Möp. :mrgreen: Das erste Personenkraftfahrzeug mit Elektroantrieb in Deutschland fuhr anno 1888, also vor 130 Jahren. Und tatsächlich war das Elektroauto bis in die Zeit vor dem ersten Weltkrieg auch dominierend. Nur leider wurde Öl dann so billig, dass es lukrativer war. Also hat man die Forschung daran einfach eingestellt. Das war dann nur noch für Nischen wie die Raumfahrt interessant. Weil Öl war in Hülle und Fülle da (bis man auf den Trichter kam, dass man aus Öl auch noch andere Sachen als Triebstoff machen kann) und von Klimawandel wusste man damals noch nichts (wobei von Humboldt den Klimawandel beschrieben hat). Es ist also kein Wunder, dass das Elektroauto, egal wie es denn nun angetrieben wird, nicht den selben Stand hat wie der Verbrennungsmotor.
Da habe ich neulich mal ein Video dazu gesehen, da wurde das auch so gesagt. Und wenn die Politik da mehr Geld geben könnte das man forscht und diese Autos weiter erntwickelt dann werden diese auch eine echte alternative. Bleibt nur die frage ob man bei der Herstellung der Akkus nicht mehr Co2 rauspustet als es die heutigen Autos tun.
Axolotl hat geschrieben:
Donnerstag 1. August 2019, 12:11
Aber Leute die mutwillig vermehrt Feinstaub
Nun deffiniere mal Mutwillig, wo fängt das für dich an und wo hört es auf?
Axolotl hat geschrieben:
Donnerstag 1. August 2019, 12:11
Wer also Geld hat sein Auto zu fahren, kann auch dafür bezahlen welche Schäden es anrichtet. Das wird dann auch viele davon abhalten mit dem SUV zu fahren oder gar einen zu kaufen. Man muss sich das mal überlegen, wir hatten bis Mai diesen Jahres fast eine Million Neuzulassungen auf SUVs, das sind 31 % aller Neuzulassungen. Auch hier Tendenz steigend. Man kann sich auch da schnell überlegen, dass wenn der Trend weitergeht, wie sich das auswirken wird.
dann musst du genauso zahlen, denn alle lebensmittel die mit LKW transportiert werden pusten co2 in die Luft, also kannst du dir ja selbst was anbauen oder fährt mit dem Rad zum Bauer in deiner Region.
;)
Axolotl hat geschrieben:
Donnerstag 1. August 2019, 12:11
Mir wurde noch nie ein Rad geklaut. Wenn man natürlich ein 1000 Euro Fahrrad mit einem 0815 Schloss rumstehen lässt, braucht man sich nicht wundern, wenn es später weg ist :lach:
Ich bin nicht Neymar :mrgreen: aber ich habe ne Lenkertasche, spiegel und Radcomputer dran, wenn das mal etwas länger in der Stadt alleine steht traue ich da heute nicht mehr allen über den Weg, ich parke auch das Auto nicht mehr Abends oder nachts in der innenstadt.
Axolotl hat geschrieben:
Donnerstag 1. August 2019, 12:11
Der Mars hat gar kein wirkliches Magnetfeld. Darum hat er ja nahezu keine Atmosphäre mehr. Ein bisschen was ist ja noch da. Aber die Marsmagnetfeldstärke liegt im Schnitt bei etwa 0,5 Nanotesla. Zum Vergleich, ein MRT hat zwischen 1,5 (das ist das 300 Milliardenfache) und 3 Tesla, das Erdmagentfeld zwischen 30 und 60 Tesla. Zudem hat der Mars auch keine Plattentektonik mehr, was zusätzlich problematisch ist. Der Mars ist faktisch ein toter Planet. Der Vergleich Erde und Mars verbietet sich daher allein deswegen schon. Ein wirklich guter Vergleich ist Erde und Venus. Denn die ist eigentlich der Erde am ähnlichsten, was Größe, Dichte und Zusammensetzung angeht. Nur leider ist da genau das passiert, was wir auf der Erde verhindern sollten. Denn die Venus zeigt uns sehr anschaulich was passiert, wenn wir zulassen dass immer mehr gespeichertes CO2 in die Atmosphäre kommt.

Denn was Leugner nicht verstehen ist, dass es nicht darum geht den Klimawandel aufzuhalten, sondern darum ihn nicht auch noch zu beschleunigen. Wir sind an einem kritischen Punkt angelangt, bei dem Permafrostböden auftauen und die Ozeane erwärmt werden. Dadurch wird das dort gelagerte Methan freigesetzt. Methan ist 28 mal schädlicher als CO2. Und wir sind grade dabei die großen Lagerstätten davon freizulegen. Wenn das in die Atmosphäre kommt, werden es eher fünf Grad plus mehr sein. Dann droht uns ein Massensterben wie es seit Millionen von jahren nicht mehr gab.
Ja wobei die Venus zudem näher an der Sonne ist, da wird es nicht alleine durch die gase so heiß sein, aber natürlich das haben ja Forscher dieses Frühjahr mal gesagt, das aufgrund drastischer Klimatischer Änderungen auf der Erde und alle die Menscheit in 100 Jahren ausgestorben sein kann. Die tendenz und Gefahr ist sicher da.
Aber das müssen die Anfangen zu ändern die die Mittel haben. Ich fahre nicht unötig mit dem Auto, ich spare sonst wasser, werfe wenig Lebensmittel weg und schmeiße auch keinen Müll in den Wald.

Ich selbst kann aber nicht andere antriebstechniken erfinden.

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Re: Ich mag das warme Wetter nicht und bin damit Outsider

Beitrag von Reinhard » Donnerstag 1. August 2019, 20:37

fifaboy1981 hat geschrieben:
Donnerstag 1. August 2019, 19:05
Axolotl hat geschrieben:
Donnerstag 1. August 2019, 12:11
Deutschland ist ein Autoland. Das ist so gesehen gar nicht mal falsch. Liegt aber vor allem an verfehlter Politik diesbezüglich.
Aber dann riskierst du Arbeitsplätze,

Hmm. Auf das Hirneinseifargument "Arbeitsplätze" sollte man nicht allzuviel geben. Das ist ausgelutscht und wenn es von außerhalb des Hamsterrades (da gibt es den schönen Spruch: auch ein Hamsterrad sieht von innen aus wie eine Karriereleiter. :lach: ) betrachtet, falsch. Als Gesellschaft sollten wir danach trachten, möglichst wenig Arbeit und Arbeitsplätze zu haben. Das Leben wird auch wertvoll durch Muße und Freizeit. Und eigentlich funktioniert das "Arbeitsplätze-Argument" nur, weil die Leute mit Arbeitsplatz ihr Einkommen verbinden -- ist das schon falsch -- und mit ihrem Einkommen gleich ihre Existenz. Vielleicht ist das auch nur in der deutschen Sprache so, dass man das Wort Existenz dafür verwendet?

"Wenn ich meinen Job verliere, dann gefährdet das meine Existenz!" :specht:

Wenn der entlaufene Löwe aus dem Zoo sie anfällt, dann zahlt wenigstens die Haftpflicht des Zoos und ihre Existenz ist somit gesichert. Obwohl sie gerade verspeist werden. :hammer:

fifaboy1981 hat geschrieben:
Donnerstag 1. August 2019, 19:05
deswegen soll man ja Geld in Forschung stecken, du sollst ja nicht weniger Autos verkaufen oder welche bauen die so teuer sind das sich keiner mehr solch ein Auto leisten kann. Aber es geht natürlich darum von den heute schädlichen abgasen weg zu kommen, und sei es nur wenn die Autos deutlich weniger Co2 rauspusten.

Doch, auch weniger Autos verkaufen kann eine Lösung sein. Viele Leute wollen ja nur selten Auto fahren (und für die seltenen Gelüste tut es ein Mietwagen dann auch), sondern sie wollen irgendwohin kommen, dafür reicht dann ein anderes Verkehrsmittel auch; oder sie wollen irgendwas erledigen, aber vielleicht müsste man sich dazu nichtmal fortbewegen, wenn es zum Beispiel auch online zu erledigen wäre.
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Re: Ich mag das warme Wetter nicht und bin damit Outsider

Beitrag von Montecristo » Donnerstag 1. August 2019, 22:49

Reinhard hat geschrieben:
Donnerstag 1. August 2019, 20:37
Viele Leute wollen ja nur selten Auto fahren (und für die seltenen Gelüste tut es ein Mietwagen dann auch), sondern sie wollen irgendwohin kommen, dafür reicht dann ein anderes Verkehrsmittel auch; oder sie wollen irgendwas erledigen, aber vielleicht müsste man sich dazu nichtmal fortbewegen, wenn es zum Beispiel auch online zu erledigen wäre.
Das finde ich grundsätzlich auch sehr sinnvoll, aber so weit ist die Gesellschaft noch nicht. Beispielhaft gilt Online-Shopping ja als "pöhse", weil dadurch die Innenstädte veröden. Und das Sterben von Bank- und Postfilialen soll auch schlecht sein, weil die Omis dann nicht mehr weiter wissen.
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Re: Ich mag das warme Wetter nicht und bin damit Outsider

Beitrag von Reinhard » Donnerstag 1. August 2019, 23:08

Montecristo hat geschrieben:
Donnerstag 1. August 2019, 22:49
Reinhard hat geschrieben:
Donnerstag 1. August 2019, 20:37
Viele Leute wollen ja nur selten Auto fahren (und für die seltenen Gelüste tut es ein Mietwagen dann auch), sondern sie wollen irgendwohin kommen, dafür reicht dann ein anderes Verkehrsmittel auch; oder sie wollen irgendwas erledigen, aber vielleicht müsste man sich dazu nichtmal fortbewegen, wenn es zum Beispiel auch online zu erledigen wäre.
Das finde ich grundsätzlich auch sehr sinnvoll, aber so weit ist die Gesellschaft noch nicht. Beispielhaft gilt Online-Shopping ja als "pöhse", weil dadurch die Innenstädte veröden. Und das Sterben von Bank- und Postfilialen soll auch schlecht sein, weil die Omis dann nicht mehr weiter wissen.
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Den Innenstädten würde ich nicht mal eine Träne nachweinen. (Kennste eine, kennste alle.)

Problematischer sehe ich, dass wir aufgrund Netzwerkeffekten am Ende alle nur eine Plattform nutzen und uns damit einen Monopolisten einhandeln ... und auf der anderen Seite haben wir nur Wettbewerb und keinerlei Synergieeffekte bei den Transportfirmen, aber dafür ist es so billig, weil sie sich bis zum Hungerlohn gegenseitig unterbieten. So ist es halt genau falschrum, schade irgendwie ... :evil:
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Re: Ich mag das warme Wetter nicht und bin damit Outsider

Beitrag von Axolotl » Freitag 2. August 2019, 00:40

fifaboy1981 hat geschrieben:
Donnerstag 1. August 2019, 19:05
Ja aber ich meine von hier und jetzt und nicht was man kann.
Wieso? kannst du dich hier und jetzt nicht nebenbei irgendwo einlesen? :mrgreen:
fifaboy1981 hat geschrieben:
Donnerstag 1. August 2019, 19:05
Wundert dich das? das ist genauso wie die Arbeitslosenquote, Hartz 4 empfänger fallen raus, leute die in maßnahmen sind fallen raus, prompt habe ich die Zahl gedrückt.
Wundern? Nein, es wundert mich gar nichts.
fifaboy1981 hat geschrieben:
Donnerstag 1. August 2019, 19:05
Aber dann riskierst du Arbeitsplätze
Tut man das? Das Argument ist recht oberflächlich. Denn jede neue Industrie die eine alte ersetzt, schafft auch neue Arbeitsplätze. Oft sogar mehr als vorher. Siehe Kohle/EE Problematik. Es gäbe heute locker 150.000 Arbeitslose weniger, wenn man die 20.0000 in der Kohle geopfert hätte. Und man baut ja noch weiter ab. Dieses Jahr werden vermutlich 50-80.000 Beschäftigte der Windindustrie arbeitslos, damit 20.000 in der Kohle weiterarbeiten können.
fifaboy1981 hat geschrieben:
Donnerstag 1. August 2019, 19:05
deswegen soll man ja Geld in Forschung stecken, du sollst ja nicht weniger Autos verkaufen oder welche bauen die so teuer sind das sich keiner mehr solch ein Auto leisten kann.
Und wie soll man Forschung finanzieren, wenn man sich das nicht wieder reinholen kann? Es soll immer alles billig sein, aber dahinter stehen Leute die Jahre lang daran arbeiten und bezahlt werden müssen. Forschung kann man nicht mal eben im Keller betreiben, dazu braucht es Anlagen, Versuchsstände, Material, etc. pp. Das kostet. Und das dauert Jahre, manchmal Jahrzehnte. Das muss sich auch refinanzieren. Der Verbrenner kann das, weil da kaum noch dran geforscht werden muss.
fifaboy1981 hat geschrieben:
Donnerstag 1. August 2019, 19:05
Aber es geht natürlich darum von den heute schädlichen abgasen weg zu kommen, und sei es nur wenn die Autos deutlich weniger Co2 rauspusten.
Was ja schon ginge, wen nicht wieder Argumente wie Bequemlichkeit und Kosten im Weg stehen würden ;)
fifaboy1981 hat geschrieben:
Donnerstag 1. August 2019, 19:05
Wenn heute nicht der beweis erbracht worden wäre, würde Trump noch behaupten die Erde wäre ein Scheibe :mrgreen:
Dass die Erde rund ist, wussten schon die Griechen. Und die brauchten dafür keine Satelliten, nur gesunden Menschenverstand :mrgreen:
fifaboy1981 hat geschrieben:
Donnerstag 1. August 2019, 19:05
Das stimmt, natürlich wenn wir diesen Weg schaffen würden und aufzeigen können wie es geht, müssen andere nachziehen, oder zumindest alle zusammen dann, aber nur wir alleine würde nichts bringen.
Dass Klimaschutz eine globale Angelegenheit ist, bestreitet keiner. Die treffen sich nicht umsonst regelmäßig zu Klimagipfeln. Trotzdem muss einer vorangehen und die anderen mitziehen. Und Deutschland ist grade gefährlich nahe dran auch auf dem Gebiet Entwicklungsland zu bleiben. Und da gehen dann auch Einnahmen und Arbeitsplätze verloren.
fifaboy1981 hat geschrieben:
Donnerstag 1. August 2019, 19:05
Da habe ich neulich mal ein Video dazu gesehen, da wurde das auch so gesagt. Und wenn die Politik da mehr Geld geben könnte das man forscht und diese Autos weiter erntwickelt dann werden diese auch eine echte alternative. Bleibt nur die frage ob man bei der Herstellung der Akkus nicht mehr Co2 rauspustet als es die heutigen Autos tun.
Der Staat, ich höre immer de Staat. Was ist denn mit der Industrie? Der wäre es natürlich am Liebsten der Staat finanziert die Forschung und die sahnen nur die fetten Gewinne ab. So läuft das aber nun mal nicht. Und die Industrie ist unwillig daran zu arbeiten. Erst jetzt wo sie merken dass China und die USA sich hier auf dem Markt breit machen wollen, da werden sie aktiv. Und wenn das nicht klappt, dann macht mans wie Trump und setzt Handelssanktionen oder Zölle ein.
fifaboy1981 hat geschrieben:
Donnerstag 1. August 2019, 19:05
Nun deffiniere mal Mutwillig, wo fängt das für dich an und wo hört es auf?
Jeder der weiß, dass sein Auto CO2 und andere Sachen emittiert und es dennoch nicht für nötig hält Anpassungen vorzunehmen, handelt mutwillig.
fifaboy1981 hat geschrieben:
Donnerstag 1. August 2019, 19:05
dann musst du genauso zahlen, denn alle lebensmittel die mit LKW transportiert werden pusten co2 in die Luft, also kannst du dir ja selbst was anbauen oder fährt mit dem Rad zum Bauer in deiner Region.
;)
Und das mache ich gerne. Weil sich das merklich auswirken wird. Damit werden die Leute gezwungen sein ihr eigenes Konsumverhalten zu überdenken. Und das wird auch zwangsweise Auswirkungen auf Erzeugung und Transport haben. Das wird anfangs ne verdammt bittere Pille, aber am Ende reguliert sich der Markt selbst. Und weil das so ist, wird das zwangsweise dazu führen, dass auch beim Transport umgedacht werde muss.
fifaboy1981 hat geschrieben:
Donnerstag 1. August 2019, 19:05
Ich bin nicht Neymar :mrgreen: aber ich habe ne Lenkertasche, spiegel und Radcomputer dran, wenn das mal etwas länger in der Stadt alleine steht traue ich da heute nicht mehr allen über den Weg, ich parke auch das Auto nicht mehr Abends oder nachts in der innenstadt.
Das kann man alles auch einfach mitnehmen :lach: Und dafür klaut dir auch keiner nen Fahrrad.
Axolotl hat geschrieben:
Donnerstag 1. August 2019, 12:11
Ja wobei die Venus zudem näher an der Sonne ist, da wird es nicht alleine durch die gase so heiß sein
Na ja doch schon. Ich meine klar, es wäre deutlich wärmer auf der Venus. Schon ohne Treibhauseffekt wären da im Schnitt 34 Grad. Das sind schon mal 40 Grad mehr als auf der Erde. Aber da sich der Effekt selbst verstärkt, ist es da natürlich heißer und darum zeigt uns die Venus auch, wo wir besser nicht hin sollten.
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Re: Ich mag das warme Wetter nicht und bin damit Outsider

Beitrag von Montecristo » Freitag 2. August 2019, 10:05

Reinhard hat geschrieben:
Donnerstag 1. August 2019, 20:37
Doch, auch weniger Autos verkaufen kann eine Lösung sein. Viele Leute wollen ja nur selten Auto fahren (und für die seltenen Gelüste tut es ein Mietwagen dann auch), sondern sie wollen irgendwohin kommen, dafür reicht dann ein anderes Verkehrsmittel auch.
Erlebe hier gerade ein Straßenverkehrsdrama. EIne Stadt und der umgebende Landkreis sind zwei verkehrspolitisch getrennte Einheiten. Und jeder hat nur seinen Kirchturm im Blick. Die Pendlerströme toben und Stauchaos ist der Dauerzustand. Die Stadt erging sich darin ein größeres Umgehungsprojekt zu torpedieren. Sonst passierte nix. Eine eigenständige Busspur wurde nicht geplant. Der ÖPNV ist eine Katastrophe. Park und Ride-Parkplätze leider auch Fehlanzeige.
Jede Sanierung der Mietskasernen der städtischen Wohnungsbaugesellschaft sorgt für neue Mietsteigerungen. Und neue Umlandbewohner. Da wohnen keine schwerreichen Häuslebauer, sondern die Malocher. Wenn Bahnstreik ist, gibts keinen Döner mehr. Ganz einfach.
Dafür wird im Feuilleton eine Seilbahn diskutiert. :hammer: Die Verlängerung einer existierenden Straßenbahnstrecke ist da nur wenig besser. Ein Teil wurde in den 80ern stillgelegt. Die letzten Schienen wurden vorletztes Jahr entfernt. Was natürlich wieder für Stau sorgte.
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Re: Ich mag das warme Wetter nicht und bin damit Outsider

Beitrag von schmog » Freitag 2. August 2019, 11:52

Im Autowahnsinn der 70, 80er wurden manche Strassenbahn/Eisenbahnstrecken stillgelegt.
Das rächt sich heute.
So schreib dein Leben auf ein Stück Papier und warte bis die Zeit vergeht.

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Re: Ich mag das warme Wetter nicht und bin damit Outsider

Beitrag von Axolotl » Freitag 2. August 2019, 13:00

schmog hat geschrieben:
Freitag 2. August 2019, 11:52
Im Autowahnsinn der 70, 80er wurden manche Strassenbahn/Eisenbahnstrecken stillgelegt.
Das rächt sich heute.
Hat der jemals aufgehört? Auch heute noch werden doch die Verkehrsnetze gesund geschrumpft. Die Deutsche Bahn hat sei ihrer Teilprivatisierung 30 % des gesamten Schienennetzes stillgelegt.
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Re: Ich mag das warme Wetter nicht und bin damit Outsider

Beitrag von Montecristo » Freitag 2. August 2019, 14:19

Axolotl hat geschrieben:
Freitag 2. August 2019, 13:00
Die Deutsche Bahn hat seit ihrer Teilprivatisierung 30 % des gesamten Schienennetzes stillgelegt.
Nur mal so: Das war 1994...
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Re: Ich mag das warme Wetter nicht und bin damit Outsider

Beitrag von Axolotl » Freitag 2. August 2019, 16:58

Montecristo hat geschrieben:
Freitag 2. August 2019, 14:19
Nur mal so: Das war 1994...
Ja und was genau möchtest du uns damit jetzt sagen? :gruebel:
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Re: Ich mag das warme Wetter nicht und bin damit Outsider

Beitrag von fifaboy1981 » Samstag 3. August 2019, 09:28

Axolotl hat geschrieben:
Freitag 2. August 2019, 00:40
Wieso? kannst du dich hier und jetzt nicht nebenbei irgendwo einlesen? :mrgreen:
Ich lese hier im Forum, ich lese auf der Arbeit, selbst beim Fifa zocken muss ich lesen, ich finde das reicht fürs erste :lol:
Axolotl hat geschrieben:
Freitag 2. August 2019, 00:40
Tut man das? Das Argument ist recht oberflächlich. Denn jede neue Industrie die eine alte ersetzt, schafft auch neue Arbeitsplätze. Oft sogar mehr als vorher. Siehe Kohle/EE Problematik. Es gäbe heute locker 150.000 Arbeitslose weniger, wenn man die 20.0000 in der Kohle geopfert hätte. Und man baut ja noch weiter ab. Dieses Jahr werden vermutlich 50-80.000 Beschäftigte der Windindustrie arbeitslos, damit 20.000 in der Kohle weiterarbeiten können.
Wenn du Autos mit den heutigen Motoren meinst und welche die eben neue Antriebstechniken haben meinst ja, aber komplett drauf verzichten?

Was die Stromerzeugung betrifft gebe ich dir recht, wobei du auch sehen musst, dann wären eben hier 20.000 arbeitslos die vlt. Familie und Kinder haben und sozial total abstürzen würden. Andererseits nimmt es natürlich dadurch anderen den Arbeitsplatz.
Axolotl hat geschrieben:
Freitag 2. August 2019, 00:40
Und wie soll man Forschung finanzieren, wenn man sich das nicht wieder reinholen kann? Es soll immer alles billig sein, aber dahinter stehen Leute die Jahre lang daran arbeiten und bezahlt werden müssen. Forschung kann man nicht mal eben im Keller betreiben, dazu braucht es Anlagen, Versuchsstände, Material, etc. pp. Das kostet. Und das dauert Jahre, manchmal Jahrzehnte. Das muss sich auch refinanzieren. Der Verbrenner kann das, weil da kaum noch dran geforscht werden muss.
Es werden millionen an steuergeldern für irgendeinen schwachsinn ausgegeben, wenn ich das Geld besser einsätze ist auch Geld für Forschung da.
Alles andere ist klar, deswegen erwarte ich ja auch von der Regierung das sie hier aktiv wird. Den Atomaustieg haben sie auch angeleiert.
Was ich auch ok finde, es ist zwar leicht viel strom zu erzeugen, aber wenn was schief geht ist die ganze region verseucht. Und ich kann mich noch an 86 erinnern in Russßland, ich wusste zwar damals nicht was jetzt genau passiert war, aber das wir eben nicht raus durften, war nicht schön......................
Axolotl hat geschrieben:
Freitag 2. August 2019, 00:40
Was ja schon ginge, wen nicht wieder Argumente wie Bequemlichkeit und Kosten im Weg stehen würden ;)
Manchmal auch eigene sicherheit, heutzutage ist gerade am wochenende wenn du weggehst sicherer zuhause ins Auto zu steigen und erst am ziel ort wieder auszusteigen.
Das ganze ist schon 15 Jahre her, da bin ich mal Freitags mit freunden in die disco gefahren weil ich an dem Abend mal was trinken wollte, mehr als sonst wenn ich selbst fuhr, da die disco ca. 15 min. Fußweg von mir war, bin ich dann morgens alleine heimgelaufen weil die anderen schon früher heim sind. Eine Woche später wurde ein Bekannter auf gleichem Wege von einigen zusammen geschlagen, musste ins KH notoperiert werden.
Was sagt uns das? mim eigenen Auto hinfahren ist besser als wenn ich noch groß nachts irgendwo rumlaufen muss, z.b. zum Taxi,Bus oder Bahn. Abgesehen davon stehen auch nicht immer Taxis vor der Disco, wenn du dann warten sollst weiste nie was passiert.
Axolotl hat geschrieben:
Freitag 2. August 2019, 00:40
Dass die Erde rund ist, wussten schon die Griechen. Und die brauchten dafür keine Satelliten, nur gesunden Menschenverstand :mrgreen:
Aber sie konnten es niemandem bildich zeigen, was heute wiederum geht und erfolgt ist.
Axolotl hat geschrieben:
Freitag 2. August 2019, 00:40
Dass Klimaschutz eine globale Angelegenheit ist, bestreitet keiner. Die treffen sich nicht umsonst regelmäßig zu Klimagipfeln. Trotzdem muss einer vorangehen und die anderen mitziehen. Und Deutschland ist grade gefährlich nahe dran auch auf dem Gebiet Entwicklungsland zu bleiben. Und da gehen dann auch Einnahmen und Arbeitsplätze verloren.
Tja unsere Politiker zoffen sich halt lieber als Ihrer Arbeit nach zu gehen..................
Axolotl hat geschrieben:
Freitag 2. August 2019, 00:40
Der Staat, ich höre immer de Staat. Was ist denn mit der Industrie? Der wäre es natürlich am Liebsten der Staat finanziert die Forschung und die sahnen nur die fetten Gewinne ab. So läuft das aber nun mal nicht. Und die Industrie ist unwillig daran zu arbeiten. Erst jetzt wo sie merken dass China und die USA sich hier auf dem Markt breit machen wollen, da werden sie aktiv. Und wenn das nicht klappt, dann macht mans wie Trump und setzt Handelssanktionen oder Zölle ein.
Genau deswegen muss ja der Staat eingreifen, wenn die Industrie nicht gewillt ist, muss ich eben Maßnahmen schaffen damit sie gewillt werden ;)
Axolotl hat geschrieben:
Freitag 2. August 2019, 00:40
Jeder der weiß, dass sein Auto CO2 und andere Sachen emittiert und es dennoch nicht für nötig hält Anpassungen vorzunehmen, handelt mutwillig.
Was für anpassungen soll ich den machen? Mein Auto hat ja schon den neusten stand, und verbraucht zudem weniger sprit als der alte.
Es ist zwar auch irgendwo ein SUV aber eher die kleinere Ausgabe von SuV´s :lol:
Ich kann weder eine andere Technik erfinden noch das Auto durch treten fortbewegen, und ein Fahrrad mit Dach mit dem du auch bei regen nicht nass wirst habe ich noch nirgends gefunden ;) Abgesehen davon das ich dann eh wieder nass geschwitzt auf der arbeit ankommen würde, ist im Büro schlecht.
Axolotl hat geschrieben:
Freitag 2. August 2019, 00:40
Das kann man alles auch einfach mitnehmen :lach: Und dafür klaut dir auch keiner nen Fahrrad.
Das ist ja noch aufwendiger, abgesehen davon sind die spiegel dran geschraubt, Computer kann man einfach abmachen ja, aber der rest nicht, kannst du höchstens abmachen und damit weglaufen jo.
Axolotl hat geschrieben:
Freitag 2. August 2019, 00:40
Na ja doch schon. Ich meine klar, es wäre deutlich wärmer auf der Venus. Schon ohne Treibhauseffekt wären da im Schnitt 34 Grad. Das sind schon mal 40 Grad mehr als auf der Erde. Aber da sich der Effekt selbst verstärkt, ist es da natürlich heißer und darum zeigt uns die Venus auch, wo wir besser nicht hin sollten.
Also soweit mir bekannt ist zeigt die Venus der Sonne immer dieselbe seite, das Heißt auf dieser Seite ist es so heiß, das selbst das gestein kocht, das wird auch auf der erde passieren, aber nicht morgen oder übermorgen, in einigen Millarden Jahren wenn die Sonne ihrem Ende zugeht und sich ausweitet, sicher kann es durch die erwärmung auch hier deutlich heißer werden, vlt. zu heiß für leben, aber noch nicht so heiß das die die erste komplett wieder glüht wie im inneren.

Denn dagegen ist sogar die hitzewellen die wir heute haben ein Tiefkühlfach dagegen ;)

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