Nützt euch das Forum?

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Re: Nützt euch das Forum?

Beitrag von inVinoVeritas » Mittwoch 18. September 2019, 19:33

Ich verstehe garnicht warum hier so ein schwarz-weißes Bild aufgebaut werden muss, denn wer denkt dass Trendaussagen ihm nichts bringen und keinerlei Erkenntnisse darüber liefern, was für einen selbst eine erfolgreiche Maßnahme sein könnte, kann ja darauf verzichten. Dabei gäbe es ja noch den Mittelweg, dass man derlei Erkenntnisse nicht ganz außer Acht lässt, wenn einem A und B geraten wird und zufällig aus der Wissenschaft bekannt ist, dass A bei der großen Mehrheit gut ankommt. Man kann dann ja immer noch B machen wenn man sich damit wohler fühlt. Am Ende bleibt schließlich nur das relevant, was einem persönlich zum Erfolg verholfen hat.

Ich persönlich fand es aber immer sehr interessant zu verstehen, warum eben nicht alles zufällig passiert, sondern warum manches einen Attraktivitätsbonus gibt und anderes nicht. Das beginnt bei spannenden Erklärungen durch Studien, die keinen direkten Mehrwert für mich persönlich haben, aber z.B. nachvollziehbar darlegen, warum ich nicht rein zufällig das Gefühl hatte bei Frauen besser anzukommen, wenn ich bei einer Party bereits mit weiblicher (platonischer) Begleitung auftauchte, bis hin zu profaneren Dingen àla "Wenn du mit dieser Körpersprache unterwegs bist, kommst du eher unmännlich oder als graues Neutrum rüber und nicht als sexuelles Wesen".
Oder speziell beim Onlinedating: es gibt valide statistische Ergebnisse, welche Art von Fotos grundsätzlich mehr Likes erhalten.
Vor Ewigkeiten in einer frühen Singlebörsen-Ära lies ich von zwei Bekannten 3 Fotos von mir auswählen, die ihrer Meinung nach fürs Onlinedating geeignet wären und es lief so "lala", als ich mich dann mal intensiver mit der Materie beschäftigte und über Statistiken und Auswertungen stolperte, wusste ich warum diese Fotos nur sehr suboptimal waren und andere von mir spürbar besser ankamen.

Wenn es um eine ganz bestimmte individuelle Frau geht, helfen derlei Erkenntnisse natürlich nur im entfernten Sinne.
Wer sich aber generell die Frage stellt, warum Kumpel A und B immer gut bei Frauen ankommen, man selbst aber nicht und was man denn da tun könne, damit man auch endlich mal keinen Korb nach dem ersten Date erhält (oder überhaupt an ein Date kommt), ist vielleicht interessiert an "XY wird laut Studien von der Mehrheit der Frauen als attraktiv empfunden", als wenn Susi in einem Forum sagt, dass sie aber jemanden kennt der jemanden kennt, dem XY egal ist und stattdessen ZZ besser wäre.
Wem Trends und Statistiken egal sind muss sich ausschließlich darauf verlassen, dass sehr individuelle Einzelmeinungen von Menschen in Internetforen, die einen nie persönlich erlebt haben, besser bzw. zielgerichteter weiterhelfen. Damit nähert man sich natürlich auch dem Punkt, dass alles reine Magie ist, alles ist höchst individuell und unterschiedlich, für alles gibt es Ausnahmen (selbst objektiv ungeeignete Profilfotos wurden hier schon als "ist voll okay fürs Onlinedating" bezeichnet), wo fängt man(n) dann überhaupt an, selbst wenn man Willens wäre etwas an sich zu verändern?
Das ist natürlich eher eine rhetorische Frage, denn jeder muss für sich selbst herausfinden, auf welcher Art Erkenntnisse man seine nächsten Entscheidungen für potentielle Veränderungen fußen lassen will.

Ich denke dass ein Mix aus allen Erkenntnisbereichen immer am sinnvollsten ist, aber das ist nur meine persönliche Einzelmeinung.
Dem einen hilft dieses, dem anderen jenes und manch einem hilft garnichts, weil man entweder den Überbringer (Autor) des Hinweises aus Prinzip doof findet oder weil der Hinweis leider impliziert, dass das Vorhaben nicht zu 100% risikofrei ist und man dafür sogar irgendwas ungewohntes tun müsste. :mrgreen:

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Re: Nützt euch das Forum?

Beitrag von Nonkonformist » Mittwoch 18. September 2019, 20:33

Lilia hat geschrieben:
Mittwoch 18. September 2019, 19:32
Ninja Turtle hat geschrieben:
Mittwoch 18. September 2019, 16:42
Na meld ich mich mal. Mir hat das geholfen.
Inwiefern?

Ich frag aus folgender Überlegung heraus: vielleicht sehen das Non-ABs anders, weil sie eben Wissenschaft, Statistiken oder Studien nie bei der Partnersuche gebraucht haben und unterschätzen deren Nutzen für ABs. Daher würde ich gerne wissen, inwiefern dir das geholfen hat.
Ich bin mir sicher das es hilft wann man zum kategorie mainstream person sucht mainstream partner gehört.

Wer aber selbst eher nicht in diese statistiken rein passt und sich ein partner sucht der auch nicht drinn passt bringen solche statistiken wesentlich weniger...

(Und wie gesagt; dieses forum scheint sich sehr auf mainstream ABs zu fokussieren, sicher was den tips und ratschläge angeht.. Während es hier eine menge nicht-Mainstream ABs gibt..)
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Re: Nützt euch das Forum?

Beitrag von Reinhard » Mittwoch 18. September 2019, 20:35

Nonkonformist hat geschrieben:
Mittwoch 18. September 2019, 18:19
Ich wähle sie nicht bewußt.
Demisexuellen verlieben sich zufällig, nicht beabsichtigt. Es ist eher nebeneffekt als plan.
Einige frauen in den ich mich verliebte waren auch für mich eine große überraschung.
Eigentlich nicht so wirklich mein typ, und auch noch einige No-Go kriterien, trotzdem verliebt.
Aber ich überprüfe nicht per checkliste.
Entweder etwas macht klick oder es macht kein klick.
Bei kein klick kein sex/kuschel usw bedürfnis.

Ich nehme mal an, das ist bei praktisch allen Menschen so.

NIEMAND geht eine Checkliste durch und beschließt, sich zu verlieben, nur weil alles abgehakt werden konnte.

Man kann sich aber mehr Gelegenheiten zum Kennenlernen und vielleicht auch Verlieben geben, solange es noch nicht eingetreten ist, und sowohl rational als auch vom Gefühl her nichts dagegenspricht.
Mag ja sein, dass jeder seines Glückes Schmied ist.

Aber dabei sollte nicht vergessen werden, dass manche von Haus aus eine komplette Werkstatt mitbekommen, und andere nur einen Hammer und nicht mal einen Amboss.

Wer will findet sucht Wege; wer nicht will findet Gründe erfindet Ausflüchte.

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Re: Nützt euch das Forum?

Beitrag von Nonkonformist » Mittwoch 18. September 2019, 20:39

Reinhard hat geschrieben:
Mittwoch 18. September 2019, 20:35

Ich nehme mal an, das ist bei praktisch allen Menschen so.

NIEMAND geht eine Checkliste durch und beschließt, sich zu verlieben, nur weil alles abgehakt werden konnte.

Man kann sich aber mehr Gelegenheiten zum Kennenlernen und vielleicht auch Verlieben geben, solange es noch nicht eingetreten ist, und sowohl rational als auch vom Gefühl her nichts dagegenspricht.
Mir fehlt das ganze bedürfnis mich zu verlieben.
Immer schon.
War deswegen auch noch nie aktiv auf der suche.
Ist aber so ein demisexuellending, das haben die wenigsten.
(Und verliebt habe ich mich trotzdem in 15 OdBs und etwa 10 semi-OdBs....)
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Re: Nützt euch das Forum?

Beitrag von LonesomeCoder » Mittwoch 18. September 2019, 20:42

Lilia hat geschrieben:
Mittwoch 18. September 2019, 16:20
Das Problem ist nur, dass du die Gründe, warum man sich für jemanden als Partner entscheidest, gar nicht alle wissenschaftlich erfassen und auswerten kannst. Nur mal ein Beispiel: wenn du Frauen fragst, sagen die meisten, dass sie einen Partner bevorzugen, der Humor hat. Aber was verstehen die Frauen unter "Humor", welche Art von Humor bevorzugen sie? Genau das kannst du eben nicht oder nur sehr schwer wissenschaftlich erfassen.
Manche Begriffe sind leider unspezifisch und müssten weiter im Detail untersucht werden. Aber Humor lässt sich von anderen Punkten abgrenzen und eine gewisse Aussagekraft ist da.

viewtopic.php?p=1135615#p1135615 IVV, danke, so ähnlich hätte ich auch gegen die vorherigen Ablehnungen von wissenschaftlichen Aussagen argumentiert.
Nonkonformist hat geschrieben:
Mittwoch 18. September 2019, 20:33
(Und wie gesagt; dieses forum scheint sich sehr auf mainstream ABs zu fokussieren, sicher was den tips und ratschläge angeht.. Während es hier eine menge nicht-Mainstream ABs gibt..)
Hintergrund wird der sein: je mainstreamiger jemand ist, desto besser sind die Chancen, weil schlicht die Auswahl an Personen, die einem selber passen und für die man selber passen würde, größer ist. Wenn aber jemand sich nicht anpassen will, ist das zu respektieren, da bin ich voll bei dir. Es kann aber auch sein, dass jemand eine Eigenschaft auf einen nachteiligen Wert hat und mit einer Änderung kein Problem hat, weil er sich nicht darüber definiert oder das einfach aus Zufall oder Gewohnheit wie bisher so ist. Ich etwa hätte kein Problem damit, von T-Shirts auf Poloshirts oder Hemden umzusteigen. Aber Anzüge würde ich aus Prinzip als Antikapitalist nicht tragen, sie sind für mich das Sinnbild dafür (Manager, Banker, usw.). Da könnten noch so viele Frauen auf Anzugträger stehen, ich würde da nichts ändern wollen.
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Re: Nützt euch das Forum?

Beitrag von ComebackCat » Mittwoch 18. September 2019, 20:45

Peter hat geschrieben:
Mittwoch 18. September 2019, 14:08
LonesomeCoder hat geschrieben:
Mittwoch 18. September 2019, 13:47
Die Wissenschaft kann aber nützliche Erkenntnisse bringen, Zusammenhänge aufzeigen, Probleme erkennen lassen und auf Lösungen schließen lassen. Wenn etwa laut einer Studie 80 % aller Frauen auf etwas wert legen, dann sagt das mehr aus, als zwei oder drei Einzelmeinungen, bei denen man nicht weiß, wie verallgemeinerbar das ist. Ob man das, was die Erfolgsfaktoren sind, bieten kann oder will, ist was anderes. Nicht immer hilft einem das Wissen über das Problem zur Lösung. Ich respektiere auch jeden, der eine nachteilige Eigenschaft nicht aufgeben will.
Ich bin nun schon etwas länger im Forum unterwegs. Bisher habe ich nicht mitbekommen, dass irgendwem Wissenschaft, Statistiken oder Studien weiter geholfen haben.
Und Unwissenheit soll weiterhelfen? Kann sicherlich nicht schaden, wenn man z.B. weiß, dass in der Regel Menschen aus der gleichen optischen Liga zusammenkommen und man nicht versucht, irgendwelche Champions League Boys oder Girls zu daten, etc. pp.
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Re: Nützt euch das Forum?

Beitrag von Lazarus Long » Mittwoch 18. September 2019, 21:05

ComebackCat hat geschrieben:
Mittwoch 18. September 2019, 20:45
Und Unwissenheit soll weiterhelfen?
Ich möchte es gern flapsig formulieren:
Weiterhelfen vielleicht nicht, aber schaden tut es wohl auch nicht, ansonsten wäre die Menschheit schon lange ausgestorben...
Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.

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Re: Nützt euch das Forum?

Beitrag von Tania » Mittwoch 18. September 2019, 22:25

Reinhard hat geschrieben:
Mittwoch 18. September 2019, 20:35

NIEMAND geht eine Checkliste durch und beschließt, sich zu verlieben, nur weil alles abgehakt werden konnte.
Bei ein paar früheren Singlebörsendates hatte ich einen gegenteiligen Eindruck. :gruebel:
Man kann sich aber mehr Gelegenheiten zum Kennenlernen und vielleicht auch Verlieben geben, solange es noch nicht eingetreten ist, und sowohl rational als auch vom Gefühl her nichts dagegenspricht.
Würde für mich nicht funktionieren. Rational gibt es IMMER etwas, was dagegen spricht, mich zu verlieben - und ein paar dagegen sprechende Gefühle (z.B. Angst, Unsicherheit) sind auch immer dabei.

Ich habe festgestellt, dass es für mich wesentlich besser funktioniert, wenn ich mich verliebe, bevor ich jemanden in- und auswendig kenne. Also so ungefähr wenn die wichtigsten k.o.-Kriterien (z.B. "ich finde ihn unsexy", "er ist Alkoholiker/Junkie/Kinderhasser/Schwerkrimineller", "er kann nicht mit mir kommunizieren", "er ist vergeben" oder "er steht nicht auf mich") ausgeschlossen sind. Denn dann bin ich viel eher bereit, für zukünftig noch zu entdeckende Probleme eine Lösung zu erarbeiten bzw. sie einfach zu tolerieren. Und die Ängste und Unsicherheiten verschwinden auch erstmal hinter der rosaroten Brille.

Also gebe ich mir (und natürlich dem potentiellen Opfer meiner Verliebtheit) nicht nur Gelegenheiten zum Kennenlernen, und nehme nicht nur (wie NeC mal so schön schrieb) irgendwann den Fuß von der emotionalen Bremse, sondern ich fördere das Verlieben aktiv (gebe sozusagen emotional Gas).

Klar, das Risiko, dass das Gegenüber sich nicht verliebt und ich unsanft auf die Fresse falle, ist bei diesem Ansatz hoch. Aber da ich die Verliebtheitsgefühle ganz gut in Richtung Freundschaft lenken kann, ist das Risiko einer totalen Bruchlandung überschaubar.

Obwohl die Variante "3 Jahre nur Freunde, und dann hat es gefunkt" natürlich auch existiert - drauf anlegen möchte ich es nicht unbedingt. Die Chancen, dann zwar 50 gute Freunde zu haben, aber trotzdem ungeknuddelt durchs Leben zu gehen, sind mir einfach zu hoch.

In the end we only regret the chances we didn’t take, the relationships we were afraid to have, and the decisions we waited too long to make. (Lewis Carroll)

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Re: Nützt euch das Forum?

Beitrag von LonesomeCoder » Mittwoch 18. September 2019, 23:11

inVinoVeritas hat geschrieben:
Mittwoch 18. September 2019, 19:33
Wenn es um eine ganz bestimmte individuelle Frau geht, helfen derlei Erkenntnisse natürlich nur im entfernten Sinne.
Das stimmt, aber wie oft ist das der Fall? Ich lese hier öfters von der Angewiesenheit auf Kaltansprachen oder Online-Dating weil das Umfeld keine potentiellen Partner (mehr) hergibt.
Lazarus Long hat geschrieben:
Mittwoch 18. September 2019, 21:05
ComebackCat hat geschrieben:
Mittwoch 18. September 2019, 20:45
Und Unwissenheit soll weiterhelfen?
Ich möchte es gern flapsig formulieren:
Weiterhelfen vielleicht nicht, aber schaden tut es wohl auch nicht, ansonsten wäre die Menschheit schon lange ausgestorben...
Mir haben in der Realität alle Frauen völlig falsche Gründe für den Erfolg bei der Partnersuche eingeredet und auf die fehlende Übereinstimmung mit ihren Partnerwahlverhalten und dem ihrer Freundinnen angesprochen wichen sie immer aus. Dank der Wissenschaft weiß ich nun, warum mich keine will und die Männer, die erfolgreich sind, das sind.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
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Re: Nützt euch das Forum?

Beitrag von inVinoVeritas » Mittwoch 18. September 2019, 23:14

Lazarus Long hat geschrieben:
Mittwoch 18. September 2019, 21:05
ComebackCat hat geschrieben:
Mittwoch 18. September 2019, 20:45
Und Unwissenheit soll weiterhelfen?
Ich möchte es gern flapsig formulieren:
Weiterhelfen vielleicht nicht, aber schaden tut es wohl auch nicht, ansonsten wäre die Menschheit schon lange ausgestorben...
Beim Großteil der Menschheit scheint es auch "einfach so" immer wieder zu passieren, dass man (mehrmals) einen Partner findet. Ergo muss sich der Großteil auch keine bewussten Gedanken zu dem Thema machen oder sich gar in Foren darüber austauschen.
Jenen, bei denen es in den letzten 20 Jahren leider nie "einfach so" gefluppt hat, tut es vielleicht ganz gut in die Analyse einzusteigen, anstatt weiter einfach darauf zu warten, dass sie auch mal das Glück haben.
Ist man erstmal im Analysemodus könnte es neben dem individuellen Austausch vielleicht dann auch garnicht so verkehrt sein, sich jene Informationen anzuschauen, die z.B. Sozialwissenschaftler in ihren Studien oder Dating-Börsen in ihren statistischen Auswertungen zu Tage fördern.
Ob das einem persönlich dann weiterhilft ist natürlich immer noch die Frage und eine ganz individuelle Sache, aber ich selbst finde es als Grundlage schon mal ganz gut den Kopf nicht mit lauter Fragezeichen gefüllt zu haben, sondern mir anhand von Studien und Statistiken gewisse Dynamiken besser erklären (und sie auch dann in der Praxis bewusster beobachten) zu können. Daraus kann ich dann vielleicht Bereiche ableiten, in denen ich bei mir auch noch Potential zur positiven Veränderung vermute.
Man muss sich ja auch mal bewusst machen, was denn all die netten Menschen (bei denen es immer einfach so klappt) um einem herum in der Realität maximal zu dem Thema beitragen können: "Och mach dir nicht so einen Kopf, die Richtige kommt schon noch", "Nicht so verkrampft suchen, dann passiert es von alleine", "Du musst mehr unter Leute gehen".
Klappt bei denen auch, weil die unterbewusst einfach so schon vieles richtig machen. Wer dann wissen will was denn größeren Einfluss auf das "Richtig" haben könnte, findet es vielleicht ganz spannend zu erfahren, was bei Experimenten oder Statistiken an Trends herausgefunden wurde.

Ist aber auch eine persönliche Sache wie man an all das herangeht. Ich bin ein Mensch der seine Umwelt aus Prinzip gerne verstehen will. Wenn ich dann staunend irgendwas beobachte, bin ich echt zufrieden wenn ich die Erkenntnis erlange, dass dieses oder jenes ist wie es ist, weil in 80% der Fälle A gegeben ist, wenn gleichzeitig B auf diese oder jene Art ausgeprägt ist. Dann gibt es immer noch Graubereiche und Dinge die ich komisch finde, aber zumindest kann ich das beobachtete System dann irgendwie nachvollziehen und verstehen, was mir dann gleichzeitig auch aufzeigt wie es um meine Einflussmöglichkeiten steht. Ist mir lieber als jeden Tag ein neues Chaos zu beobachten, wo dann jeder Meinungsträger A einen anderen Wert von 1-100 zuweist, der wiederum keinerlei nachvollziehbare Auswirkung auf B hat und somit alles vom Zufall abhängt und ich keine Ahnung habe, wie ich das Geschehen jemals selbst beeinflussen soll. :lol:

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Re: Nützt euch das Forum?

Beitrag von Ninja Turtle » Donnerstag 19. September 2019, 03:05

Lilia hat geschrieben:
Mittwoch 18. September 2019, 19:32
Ninja Turtle hat geschrieben:
Mittwoch 18. September 2019, 16:42
Peter hat geschrieben:
Mittwoch 18. September 2019, 14:08
Ich bin nun schon etwas länger im Forum unterwegs. Bisher habe ich nicht mitbekommen, dass irgendwem Wissenschaft, Statistiken oder Studien weiter geholfen haben.
Na dann meld ich mich mal. Mir hat das geholfen.
Inwiefern?

Ich frag aus folgender Überlegung heraus: vielleicht sehen das Non-ABs anders, weil sie eben Wissenschaft, Statistiken oder Studien nie bei der Partnersuche gebraucht haben und unterschätzen deren Nutzen für ABs. Daher würde ich gerne wissen, inwiefern dir das geholfen hat.
Es gibt mir eine gewisse Sicherheit nicht vollkommen ohne Plan dazustehen.

Und mir wurde auch schon positiv zurückgemeldet, dass ich zwar wenig praktische Erfahrung habe, aber in der Theorie ziemlich gut bin. Besser als manch erfahrener Swinger. :lach:

Und das gilt nicht nur für Sex und Beziehung an sich, sondern auch für das ganze drum herum. :mrgreen:
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Re: Nützt euch das Forum?

Beitrag von Brax » Donnerstag 19. September 2019, 03:08

Ninja Turtle hat geschrieben:
Donnerstag 19. September 2019, 03:05
Und das gilt nicht nur für Sex und Beziehung an sich, sondern auch für das ganze drum herum. :mrgreen:
Was ist denn das Drumherum von Sex und Beziehung?

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Re: Nützt euch das Forum?

Beitrag von Ninja Turtle » Donnerstag 19. September 2019, 03:10

Brax hat geschrieben:
Donnerstag 19. September 2019, 03:08
Ninja Turtle hat geschrieben:
Donnerstag 19. September 2019, 03:05
Und das gilt nicht nur für Sex und Beziehung an sich, sondern auch für das ganze drum herum. :mrgreen:
Was ist denn das Drumherum von Sex und Beziehung?
Ähh, Moment. Ich mach noch mal kurz die Augen zu und denk noch mal in Ruhe drüber nach. :schwitzen: :lach:
:kopfhoerer: :tanzen2: :umarmung2:

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Re: Nützt euch das Forum?

Beitrag von Brax » Donnerstag 19. September 2019, 03:17

Na dann, gute Nacht!

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Re: Nützt euch das Forum?

Beitrag von Ninja Turtle » Donnerstag 19. September 2019, 03:37

Brax hat geschrieben:
Donnerstag 19. September 2019, 03:08
Ninja Turtle hat geschrieben:
Donnerstag 19. September 2019, 03:05
Und das gilt nicht nur für Sex und Beziehung an sich, sondern auch für das ganze drum herum. :mrgreen:
Was ist denn das Drumherum von Sex und Beziehung?
Z.B. der Umgang mit Stress.
:kopfhoerer: :tanzen2: :umarmung2:

Die SHG-Frankfurt trifft sich jeden 1. und 3. Freitag im Monat. (Dann besaufen wir uns und feiern wilde Sexorgien. Man kann aber auch nur zugucken.) :mrgreen:

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Re: Nützt euch das Forum?

Beitrag von Ninja Turtle » Donnerstag 19. September 2019, 03:37

Brax hat geschrieben:
Donnerstag 19. September 2019, 03:17
Na dann, gute Nacht!
Gute Nacht. :schlafen:
:kopfhoerer: :tanzen2: :umarmung2:

Die SHG-Frankfurt trifft sich jeden 1. und 3. Freitag im Monat. (Dann besaufen wir uns und feiern wilde Sexorgien. Man kann aber auch nur zugucken.) :mrgreen:

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Re: Nützt euch das Forum?

Beitrag von Lazarus Long » Donnerstag 19. September 2019, 10:04

inVinoVeritas hat geschrieben:
Mittwoch 18. September 2019, 23:14
...
Ich verstehe, daß man sich mit Statistiken beschäftigt, wäre merkwürdig, wenn nicht, schließlich habe ich Mathematik studiert.

Das Problem sind aus meiner Sicht die Schlußfolgerungen, die hier gern in Bezug auf konkrete Personen (hier im Forum in der Mehrzahl der Fälle Frauen) gezogen werden.
Da sich hier viele MINTler herumtreiben möchte ich es mal so formulieren:
Wer Statistiken über die reine Auswertung der selbigen hinaus benutzt, der begibt sich in die Welt de Wahrscheinlichkeit, also metaphorisch in die Welt der Quantenmechanik, was aber gern passiert ist, daß sie newtonsch interpretiert werden.
Und das Zweite, weshalb ich dem nichts abgewinnen kann. Studien/Statistiken beschäftigen sich in der Regel mit einem Thema. Es gibt aber nicht den einen Grund ( Ausnahmen wie falsche Geschlecht mal außen vor gelassen ), weshalb jemand abgelehnt wird. Ich halte unteressen die Begründung "Der Funke ist nicht übergesprungen für die ehrlichste und inhaltlich umfänglichste." Alles was ggf. auf Nachfrage nachgeschoben wird, sind unzureichende und unvollständige Rationalisierungen. Kommt noch dazu, daß bestimmte Teilgründe aus unterschiedlichen Gründen nicht oder nur verklausuliert benannt werden.
Und zum Dritten bestätigen Statistiken in diesem Zusammenhang oft genug einfach nur das, was der Volksmund schon seit langem weiß. Wo ist da der Mehrwert?
Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.

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Re: Nützt euch das Forum?

Beitrag von Peter » Donnerstag 19. September 2019, 10:12

Lazarus Long hat geschrieben:
Donnerstag 19. September 2019, 10:04
Und zum Dritten bestätigen Statistiken in diesem Zusammenhang oft genug einfach nur das, was der Volksmund schon seit langem weiß. Wo ist da der Mehrwert?
+1
Der Windfisch beobachtet Dich.

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Re: Nützt euch das Forum?

Beitrag von inVinoVeritas » Donnerstag 19. September 2019, 10:41

Lazarus Long hat geschrieben:
Donnerstag 19. September 2019, 10:04
Es gibt aber nicht den einen Grund ( Ausnahmen wie falsche Geschlecht mal außen vor gelassen ), weshalb jemand abgelehnt wird. Ich halte unteressen die Begründung "Der Funke ist nicht übergesprungen für die ehrlichste und inhaltlich umfänglichste."
Alles was ggf. auf Nachfrage nachgeschoben wird, sind unzureichende und unvollständige Rationalisierungen. Kommt noch dazu, daß bestimmte Teilgründe aus unterschiedlichen Gründen nicht oder nur verklausuliert benannt werden.
Natürlich gibt es selten "den einen" Grund, aber wenn der Funke bei jemandem leider nie überspringt, bei anderen jedoch regelmäßig: was schlägst du vor, um sich möglichst effizient den Ursachen anzunähern? Unvollständig sind per se alle möglichen Erklärungen, warum dann wissenschaftliche Erkenntnisse außen vor lassen?
Lazarus Long hat geschrieben:
Donnerstag 19. September 2019, 10:04
Und zum Dritten bestätigen Statistiken in diesem Zusammenhang oft genug einfach nur das, was der Volksmund schon seit langem weiß. Wo ist da der Mehrwert?
Dafür dass häufig angeblich nur bestätigt wird was der Volksmund seit langem weiß, erfährt das Zitieren von eben diesen Erkenntnissen hier aber sehr häufigen Gegenwind. Wenn Studie/Experiment/Statistik einen klar reproduzierbaren und beobachtbaren Effekt von etwas darlegt und gleichzeitig ein Individuum in einem Forum sagt "das kann nicht sein, denn ich kenne jemandem bei dem ist das nicht so" (wirklich häufig zu beobachten), dann schlägst du vor diese Erkenntnis zu ignorieren?
Weil jemand im letzten Winter irgendwo in einem fernen Ort viel gefroren hat, ist seine Aussage "Der Klimawandel findet nicht statt, sonst wäre es wärmer gewesen" als validere Diskussionsgrundlage geeignet, als die Ergebnisse von 97% aller Studien in der Wissenschaft?
Das Beispiel mag man für ungeeignet halten weil dort nahezu weltweiter Konsens in der Wissenschaft herrscht, aber ab wieviel Prozent Wahrscheinlichkeit innerhalb einer Studie macht es denn Sinn, diese Erkenntnisse ins eigene Erklärmodell einzubauen? Wenn Statistiken zeigen, dass Profilfotos von Männern, die mit ernsthaftem Gesichtsausdruck in die Kamera starren 80% weniger Likes bekommen, nimmt man dann trotzdem so ein Foto von sich, falls sich in einem Forum zwei Frauen finden, die einem sagen "sieht doch passabel aus"?
Das führt zur generellen Frage, wie man am besten zu einem möglichst umfassenden Erklärmodell dafür kommt, dass der berühmte Funke bei einem selbst leider nie überspringt (sofern einem ein "ich hab halt seit 20 Jahren einfach nur Pech" nicht genügt). Ein solches bildet schließlich eine gute Grundlage, um überhaupt erstmal Handlungsoptionen zu identifizieren.
Aber wie schon mal gesagt: wer ohne die Erkentnisse aus der Attraktivitätsforschung oder den Dating-Statistiken ein besseres Verständnis entwickeln kann, braucht diese natürlich logischerweise nicht. Angesichts dessen dass so viele seit Jahren im Trüben fischen, habe ich da allerdings meine Zweifel, dass das Verteufeln solcher Erkenntnisse einen Gewinn darstellt.

Aber da müssen wir ja auch nicht weiter drüber streiten, ein Agree to Disagree tut mir schließlich nicht weh. :)

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Lazarus Long
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Re: Nützt euch das Forum?

Beitrag von Lazarus Long » Donnerstag 19. September 2019, 11:26

inVinoVeritas hat geschrieben:
Donnerstag 19. September 2019, 10:41
.
Was hilft es z.B. nachzulesen, daß Frauen im Durchschnitt, wenn sie danach gefragt werden, als Wunschkörpergröße, wie ich mal vermuten würde, einen Wert angeben, der größer ist, als der Durchschnitt der jeweils relevanten realen Kohorte bei den Männern ist. Einen Aussagewert hätte, wenn überhaupt, wie groß die Männer sind, mit denen sie tatsächlich zusammenkommen.

Was hilft es jemand sich mit den Kriterien zu beschäftigen, die unveränderbar sind oder nur mit großen Risiken und Nebenwirkungen. Sinnvoller ist es sich mit Kriterien zu beschäftigen auf die man mit mehr oder weniger großem Aufwand (Kraft und Zeit) Einfluß nehmen kann, wenn man es denn will. Was der Einzelne da bereit ist zu tun, ist seine Entscheidung. Ich sehe es nicht als meine Aufgabe irgendjemand da Vorschriften zu machen. Ich sehe es auch nicht als meine Aufgabe jemand detaillierte Pläne für seine Vorgehensweise im Kontakt mit potentiellen Partnern zu machen - wenn man mich fragt, dann geht daß am Grünen Tisch auch gar nicht.
Ich kann nur sagen, daß für meine Entwicklung die Beschäftigung mit Statistiken Zeitverschwendung war. Geholfen haben mir eher Dinge, die hier ganz schnell in der Ruch der Esoterik kommen.

Deinen Vergleich Volksmund mit der Einstellung einiger zum menschgemachten Klimawandel, halte ich für so weit hergeholt, daß ich darauf nicht eingehen möchte.
Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.

Wilhelm von Humboldt
Deutscher Staatsmann und Mitbegründer der Humboldt-Universität zu Berlin
1767 - 1835

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