Gespraechsstil im eigenen Thread

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Ist es gerechtfertigt, wenn jemand im eigenen Thread einen Gespraechsstil erwartet?

Umfrage endete am Mittwoch 28. November 2018, 02:23

ja
8
19%
nein
13
31%
weiss nicht
1
2%
was anderes
4
10%
die Umfrage ist fehlerhaft
16
38%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 42

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Re: Gespraechsstil im eigenen Thread

Beitrag von Ninja Turtle » Freitag 16. November 2018, 14:39

Kief hat geschrieben:
Freitag 16. November 2018, 10:13
... Sondern im Kontext von existenzbedrohlichen Fragen, wo noch weteres Zurueckweichen
"dann gebe ich mein letztes Rueckzugsgebiet auf und sehe meinem psychischen Untergang entegegen"
oder "Herr Kollege, ihre Entscheidung toetet Menschen ..."
Na das passt doch sehr gut zu meinem Kampfkunstbeispiel. Da geht man nämlich genau von so einer Situation aus.
Würde jetzt aber denke ich zu weit führen darauf näher einzugehen.
:kopfhoerer: :tanzen2: :umarmung2:

Die SHG-Frankfurt trifft sich jeden 1. und 3. Freitag im Monat. (Dann besaufen wir uns und feiern wilde Sexorgien. Man kann aber auch nur zugucken.) :mrgreen:

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Re: Gespraechsstil im eigenen Thread

Beitrag von Tania » Freitag 16. November 2018, 15:43

Kief hat geschrieben:
Freitag 16. November 2018, 14:08

Dieser Thread hier soll sich ausschliesslich mit dem titelgebenden Kernthema befassen befassen.
Dann bin ich raus. Denn bei einer Diskussion in einem Thread in einem Internetforum ist nun mal das Verlassen oder Schließen des Threads das effektivste Mittel, Verletzungen der eigenen Grenzen zu vermeiden. Insbesondere wenn es um Verletzungen geht, die von der Allgemeinheit bzw. der Moderation nicht nachempfunden werden können und deshalb die Eingreifoptionen "Übertönen durch Masse" oder "Unterbinden durch Macht" entfallen.

Was in einem Thread passiert, ist letztlich nur Kommunikation. Jederzeit "überschreibbar" durch Handlungen in der Realität. Plakativ gesagt: letztlich bewirkst Du mehr, wenn Du für 10 Flüchtlinge Essen, Wohnung und einen Job besorgst, als wenn Du Dich in einem Thread irgendwo im Internet stundenlang mit ein paar "Ausländer raus" Typen auseinandersetzt.

Wie gesagt: das gilt für den Kontext "Thread". Im Kontext "politisches Gremium" oder "Straßenkampf" sähe es anders aus.

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Re: Gespraechsstil im eigenen Thread

Beitrag von Ninja Turtle » Freitag 16. November 2018, 16:04

Tania hat geschrieben:
Freitag 16. November 2018, 15:43
Kief hat geschrieben:
Freitag 16. November 2018, 14:08
Dieser Thread hier soll sich ausschliesslich mit dem titelgebenden Kernthema befassen.
Dann bin ich raus.
Ich auch. :winken:
:kopfhoerer: :tanzen2: :umarmung2:

Die SHG-Frankfurt trifft sich jeden 1. und 3. Freitag im Monat. (Dann besaufen wir uns und feiern wilde Sexorgien. Man kann aber auch nur zugucken.) :mrgreen:

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Re: Gespraechsstil im eigenen Thread

Beitrag von Kief » Freitag 16. November 2018, 16:12

Stabil hat geschrieben:
Freitag 16. November 2018, 14:14
Kief hat geschrieben:
Freitag 16. November 2018, 14:08
Nein, ich moechte die beiden Themen nicht verknuepfen.
Bitte zu welchem Zweck hast du die Verknüpfung im Post hergestellt?
Habe ich nicht, das ging nicht von mir aus.

Wie bereits geschrieben habe ich pruefen wollen, ob der Strang mit drei Worten geklaert werden kann - das konnte er nicht.

Ninja Turtle hat geschrieben:
Freitag 16. November 2018, 14:39
Würde jetzt aber denke ich zu weit führen darauf näher einzugehen.
Zustimmung.
Ninja Turtle hat geschrieben:
Freitag 16. November 2018, 14:25
Stabil hat geschrieben:
Freitag 16. November 2018, 13:54
Kief hat geschrieben:
Freitag 16. November 2018, 10:13
Ich befasse mich mit dieser Frage nicht im Kontext von Schnullifax.
Ist das jetzt der propagierte Gesprächsstil?
Schönes Beispiel. Ich würde das gerne kritisieren (beides), weiß aber gerade nicht, wie ich das auf eine konstruktive Art und Weise tun kann.
Ich gehe davon aus, als PN bekommst Du es konstruktiv hin,
hier im Thread ist es eine knifflige Gradwanderung,
daher ist mir aufschieben am liebsten.

Beispielsweise nachdem ich Gewichtungen in meiner Perspektive eroertert habe.

Tania hat geschrieben:
Freitag 16. November 2018, 15:43
Kief hat geschrieben:
Freitag 16. November 2018, 14:08
Dieser Thread hier soll sich ausschliesslich mit dem titelgebenden Kernthema befassen befassen.
Dann bin ich raus. Denn bei einer Diskussion in einem Thread in einem Internetforum ist nun mal das Verlassen oder Schließen des Threads das effektivste Mittel, Verletzungen der eigenen Grenzen zu vermeiden. Insbesondere wenn es um Verletzungen geht, die von der Allgemeinheit bzw. der Moderation nicht nachempfunden werden können und deshalb die Eingreifoptionen "Übertönen durch Masse" oder "Unterbinden durch Macht" entfallen.
[ ... ] Wie gesagt: das gilt für den Kontext "Thread". Im Kontext "politisches Gremium" oder "Straßenkampf" sähe es anders aus.
Ich habe den Eindruck, bei dieser Argumentation sind mir zwei oder drei Zwischenschritte nicht bekannt.


K
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Re: Gespraechsstil im eigenen Thread

Beitrag von Tania » Freitag 16. November 2018, 16:39

Kief hat geschrieben:
Freitag 16. November 2018, 16:12

Wie bereits geschrieben habe ich pruefen wollen, ob der Strang mit drei Worten geklaert werden kann - das konnte er nicht.
Für Dich nicht. Andere haben ihre Meinung sehr kurz und klar dargestellt.

Ich habe den Eindruck, bei dieser Argumentation sind mir zwei oder drei Zwischenschritte nicht bekannt.
Welche fehlen Dir denn?

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Re: Gespraechsstil im eigenen Thread

Beitrag von Kief » Freitag 16. November 2018, 19:47

Tania hat geschrieben:
Freitag 16. November 2018, 15:43
Kief hat geschrieben:
Freitag 16. November 2018, 14:08
Dieser Thread hier soll sich ausschliesslich mit dem titelgebenden Kernthema befassen befassen.
Dann bin ich raus. Denn bei einer Diskussion in einem Thread in einem Internetforum ist nun mal das Verlassen oder Schließen des Threads das effektivste Mittel, Verletzungen der eigenen Grenzen zu vermeiden.
Beim dritten Lesen:
Meinst Du, wenn ich keine Seitenstraenge besprechen will,
dann musst Du den Thread verlassen oder zu schliessen beantragen,
damit Du nicht verletzt wirst?

Kann ich argumentativ nicht nachvollziehen, waere aber die einzige inhaltliche Interpretation, wie ich die Grammatik verstehe.
Was in dem Fall dann an Zwischenschritten fehlt, ist der argumentative rote Faden.
Hast Du das gemeint, oder etwas anderes?
Insbesondere wenn es um Verletzungen geht, die von der Allgemeinheit bzw. der Moderation nicht nachempfunden werden können und deshalb die Eingreifoptionen "Übertönen durch Masse" oder "Unterbinden durch Macht" entfallen.
Ich habe keine Ahnung, was fuer eine Konstellation Du da im Kopf hast.
Ob es jetzt um selbstregulierende Kraefte oder Missbrauch von Moeglichkeiten geht.
Was in einem Thread passiert, ist letztlich nur Kommunikation. Jederzeit "überschreibbar" durch Handlungen in der Realität. Plakativ gesagt: letztlich bewirkst Du mehr, wenn Du für 10 Flüchtlinge Essen, Wohnung und einen Job besorgst, als wenn Du Dich in einem Thread irgendwo im Internet stundenlang mit ein paar "Ausländer raus" Typen auseinandersetzt.
Ich will eine grundlegend methodische Fragestellung ansprechen.

Zu Brennpunkten, die vielleicht Mediatoren, Traumatologen und den beiden Dozenten der Krisen-Fortbildung gestern voellig klar waren.
Aber was das fuer eine Bedeutung fuer Internet, unser (Politik-)System oder den Umgang mit LSC ausmacht, das ist ganz offenbar fuer die meisten nicht so offenbar.

Von daher - ja, in Theorie ist das letztlich banale Grundlage der Kommunikation.
Common knowlegde, but not common practice.
Aber ich glaube nicht, dass methodische Fehler zu klaeren unwichtiger ist als direkte Hilfe - welche ich prinzipiell nur als Symptombekaempfung sehe.
Wir haben so schwerwiegende Methodenfehler, dass wir uns an diese Symptome offenbar gewoehnt haben, und die Fehlresultate sogar als Standard akzeptieren.
Und ich sehe nicht, dass unsere Symptombekaempfung noetig waere, wenn wir denselben Aufwand betreiben wuerden, um methodische Fehler zu klaeren.

Wenn die gesamten regulierenden Mechanismen ueberfordert sind, dann muss ich irgendwann ne andere Analyse-Ebene suchen, wo denn anzupacken und drauf zu achten ueberhaupt sinnvoll ist.



Und schliesslich ist mir einfach nicht klar, wie Du einen Bezug gesehen hast zu "Auslaender raus"-Leuten.
Ich nehme nicht an, dass Du LSC damit vergleichst ...

Wie gesagt: das gilt für den Kontext "Thread". Im Kontext "politisches Gremium" oder "Straßenkampf" sähe es anders aus.
:gruebel:

Bei den Einzelabsaetzen koennte ich raten.
Aber als roten Faden, was jeder Absatz insgesamt meint, was der gesamte Beitrag aussagen will, da springe ich von einer fragwuerdigen Interpretation zu einem anderen Thema, und verstehe das Oberthema nicht, was Du aussagen willst.


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Re: Gespraechsstil im eigenen Thread

Beitrag von Stabil » Freitag 16. November 2018, 20:03

Kief hat geschrieben:
Freitag 16. November 2018, 16:12
Stabil hat geschrieben:
Freitag 16. November 2018, 14:14
Kief hat geschrieben:
Freitag 16. November 2018, 14:08
Nein, ich moechte die beiden Themen nicht verknuepfen.
Bitte zu welchem Zweck hast du die Verknüpfung im Post hergestellt?
Habe ich nicht, das ging nicht von mir aus.
Mit Verknüpfen meine ich, dass du das Thema in den Thread hineingenommen hast.

Kurze Zeit später willst du es wieder aus dem Thread draussen haben und erwartest, dass sich andere Personen daran halten.
Das hat was von Willkür und dem Stellen von einseitigen Anforderungen. Wenn das der "Gesprächsstil" sein soll, ist er schon ein sehr ungewöhnlicher.
* Am meisten schmerzt das Gute, das wir zwar erlebt haben, aber in uns nicht angekommen ist *

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Re: Gespraechsstil im eigenen Thread

Beitrag von Kief » Freitag 16. November 2018, 20:18

Stabil hat geschrieben:
Freitag 16. November 2018, 20:03
Kief hat geschrieben:
Freitag 16. November 2018, 16:12
Stabil hat geschrieben:
Freitag 16. November 2018, 14:14
Bitte zu welchem Zweck hast du die Verknüpfung im Post hergestellt?
Habe ich nicht, das ging nicht von mir aus.
Mit Verknüpfen meine ich, dass du das Thema in den Thread hineingenommen hast.
[ ... ] Das hat was von Willkür und dem Stellen von einseitigen Anforderungen. [ ... ]
Und ich habe nicht den Eindruck, dass Du mit dieser Analyse Hilfe anbieten willst.


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Re: Gespraechsstil im eigenen Thread

Beitrag von Tania » Freitag 16. November 2018, 20:28

Kief hat geschrieben:
Freitag 16. November 2018, 19:47
Tania hat geschrieben:
Freitag 16. November 2018, 15:43
Kief hat geschrieben:
Freitag 16. November 2018, 14:08
Dieser Thread hier soll sich ausschliesslich mit dem titelgebenden Kernthema befassen befassen.
Dann bin ich raus. Denn bei einer Diskussion in einem Thread in einem Internetforum ist nun mal das Verlassen oder Schließen des Threads das effektivste Mittel, Verletzungen der eigenen Grenzen zu vermeiden.
Beim dritten Lesen:
Meinst Du, wenn ich keine Seitenstraenge besprechen will,
dann musst Du den Thread verlassen oder zu schliessen beantragen,
damit Du nicht verletzt wirst?
Nein. Ich meinte, dass ich es für das beste Verhalten halte, einen Thread zu schließen oder zu verlassen, wenn mir der dort gepflegte Gesprächsstil nicht zusagt oder mich gar verletzt. Da das allerdings für Dich aus irgendwelchen Gründen keine Option ist, kann ich nichts weiter beitragen.
Insbesondere wenn es um Verletzungen geht, die von der Allgemeinheit bzw. der Moderation nicht nachempfunden werden können und deshalb die Eingreifoptionen "Übertönen durch Masse" oder "Unterbinden durch Macht" entfallen.
Ich habe keine Ahnung, was fuer eine Konstellation Du da im Kopf hast.
Andere Möglichkeiten, einen Thread an einen von mir gewünschten Gesprächsstil anzupassen, wären
- Übertönen durch Masse: so viel schreiben bzw. Andere zu so viel Schreiben motivieren, dass gelegentliche "Störer" nicht weiter auffallen (vergleichbar im Stadion: wenn 10000 Leute "HSV" brüllen, fallen 2-3 "Pauli"-Rufer nicht auf)
- Unterbinden durch Macht: Moderation eines Threads, so dass unliebsame Beiträge gelöscht werden

Und paar andere, noch unpraktikablere Möglichkeiten, gibt es auch. Z.B. Erziehung der anderen Schreiber, selektive Zuweisung von Schreibrechten ...

Und schliesslich ist mir einfach nicht klar, wie Du einen Bezug gesehen hast zu "Auslaender raus"-Leuten.

Ich nehme nicht an, dass Du LSC damit vergleichst ...
Ich ging bislang davon aus, dass Du die Thematik abstrakt betrachtest. Und habe daher ein zufällig gewähltes Beispiel (eine fiktive Diskussion zum Thema "Ausländer") gewählt, um zu verdeutlichen, dass es nicht lohnt, seine Energie an anonyme Internetdebatten zu vergeuden, wenn man zeitgleich auch in der Praxis etwas Hilfreiches tun könnte.

Wenn das hier aber eine LSC-spezifische Debatte ist, bin ich erst recht raus. Weil ich mich verarscht und missbraucht fühle und nicht Teil einer hintergründig gegen einen anderen Nutzer gerichteten Kampagne sein will.

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Re: Gespraechsstil im eigenen Thread

Beitrag von Kief » Freitag 16. November 2018, 21:00

Tania hat geschrieben:
Freitag 16. November 2018, 20:28
Und schliesslich ist mir einfach nicht klar, wie Du einen Bezug gesehen hast zu "Auslaender raus"-Leuten.

Ich nehme nicht an, dass Du LSC damit vergleichst ...
Ich ging bislang davon aus, dass Du die Thematik abstrakt betrachtest. [ ... ]
Wenn das hier aber eine LSC-spezifische Debatte ist, bin ich erst recht raus. Weil ich mich verarscht und missbraucht fühle und nicht Teil einer hintergründig gegen einen anderen Nutzer gerichteten Kampagne sein will.
Ich hioffe doch, dass LSC ganz genau spuert, dass er vor mir nichts zu befuerchten hat.
Wenn ich ihn als Beispiel fuer eine abstrakte Debatte heranziehe. Ganz im Gegenteil!

Wie Du da zu Deiner Befuerchtung kommst, ist mir nicht nachvollziehbar ...


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Re: Gespraechsstil im eigenen Thread

Beitrag von Tania » Freitag 16. November 2018, 21:27

Kief hat geschrieben:
Freitag 16. November 2018, 21:00

Wie Du da zu Deiner Befuerchtung kommst, ist mir nicht nachvollziehbar ...
Weil Du ihn in Deinem Post gleich zweimal erwähnt hast und sogar versucht hast, einen Bezug von meinem Beispiel zu ihm herzustellen.

Unsere Kommunikation scheint ein prima Beispiel für aneinander-vorbei-reden zu sein. Ich bitte um Dein Verständnis, aber ich möchte keine Fragen mehr dazu beantworten. Du scheinst nicht in der Lage zu sein, meine Perspektive zu verstehen, und mir geht es umgekehrt genauso. :winken:

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Re: Gespraechsstil im eigenen Thread

Beitrag von Kief » Freitag 16. November 2018, 21:55

Tania hat geschrieben:
Freitag 16. November 2018, 21:27
Du scheinst nicht in der Lage zu sein, meine Perspektive zu verstehen, und mir geht es umgekehrt genauso. :winken:
Das mag sein ...
solange ich da genug guten Willen zum Verstaendnis spuere, auch wenn es nicht klappt ...
solange ist fuer mich alles in Ordnung ... ;-)


ich habe den Eindruck, weitere Impulse kommen nicht mehr.

Bis Dienstag bin ich jetzt recht ausgelastet - dann werde ich hoffentlich am Mittwoch weitermachen koennen.
Und meine Position ausfuehren. Weshalb ich das so wichtig finde.


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Re: Gespraechsstil im eigenen Thread

Beitrag von Tania » Freitag 16. November 2018, 21:58

Kief hat geschrieben:
Freitag 16. November 2018, 21:55
Tania hat geschrieben:
Freitag 16. November 2018, 21:27
Du scheinst nicht in der Lage zu sein, meine Perspektive zu verstehen, und mir geht es umgekehrt genauso. :winken:
Das mag sein ...
solange ich da genug guten Willen zum Verstaendnis spuere, auch wenn es nicht klappt ...
solange ist fuer mich alles in Ordnung ... ;-)
Für mich auch :umarmung2:

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Re: Gespraechsstil im eigenen Thread

Beitrag von Kief » Freitag 16. November 2018, 22:06

Tania hat geschrieben:
Freitag 16. November 2018, 21:58
Kief hat geschrieben:
Freitag 16. November 2018, 21:55
solange ich da genug guten Willen zum Verstaendnis spuere, auch wenn es nicht klappt ...
solange ist fuer mich alles in Ordnung ... ;-)
Für mich auch :umarmung2:
Sehr schoen!!
:umarmung2:
[+] Moment mal ...


:schrei:
Ahh, wir driften ab zum Kuschelthread!!
:fessel:
ruhig Blut, am Mittwoch geht es hier inhaltlich weiter ...


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Re: Gespraechsstil im eigenen Thread

Beitrag von Stabil » Samstag 17. November 2018, 20:00

Kief hat geschrieben:
Freitag 16. November 2018, 16:12
Habe ich nicht, das ging nicht von mir aus.
Stabil hat geschrieben:
Freitag 16. November 2018, 20:03
Mit Verknüpfen meine ich, dass du das Thema in den Thread hineingenommen hast.

Kurze Zeit später willst du es wieder aus dem Thread draussen haben und erwartest, dass sich andere Personen daran halten.
Das hat was von Willkür und dem Stellen von einseitigen Anforderungen. Wenn das der "Gesprächsstil" sein soll, ist er schon ein sehr ungewöhnlicher.
Kief hat geschrieben:
Freitag 16. November 2018, 20:18
Und ich habe nicht den Eindruck, dass Du mit dieser Analyse Hilfe anbieten willst.
Kief, ich stelle meine Meinung, Wahrnehmungen und den Eindruck den ich aus den Wahrnehmungen gewonnen habe dar. Das kann als Information und Feedback genutzt werden - muss aber bekanntlich nicht.

Ob du daraus etwas für dich Hilfreiches machst, überlasse ich dir.
* Am meisten schmerzt das Gute, das wir zwar erlebt haben, aber in uns nicht angekommen ist *

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Re: Gespraechsstil im eigenen Thread

Beitrag von Kief » Sonntag 18. November 2018, 18:31

Hiho,

bis Mittwoch werde ich noch ziemlich ausgelastet sein.
Dennoch moechte ich jetzt schon zwei Links hier reinstellen - der erste Links ist vielleicht hilfreich genug fuers Verstaendnis, als dass unsere Moderatoren den als separaten Beitrag hier anpinnen wollen?

Den Inhalt des ersten Links habe ich kennengelernt in einer Forbildung fuer Selbsthilfegruppen, und wie man mit Krisen umgeht.
Der verlinkte Artikel behandelt unter anderem, inwieweit entsprechende Belastungen noch (oder eben nicht mehr) von den Beteiligten selbst geloest werden koennen, und was dafuer an Ressourcen wie know-how noetig ist.
http://step-beratung.de/wp-content/uplo ... r-2011.pdf
Und insbesondere die Einteilung nach den Handlungsniveaus:
** Sensation - Selbstverständlichkeit - Aufgabe - Problem - Konflikt - Katastrophe - Nichtexistenz **
Ausschlaggebend ist hierbei nicht das Gefuehl in der Gruppe, sondern ob es fuer irgendeine Person subjektiv so dramatisch erlebt wird.
Das Handlungsniveau "Nichtexistenz" steht beispielsweise fuer eine Person, die des Konfliktes wegen abhaut.

Auseinandersetzungen im vorherigen Handlungsniveau "Katastrophe" lohnt sich anschauen, koennte man gemaess der 9 Stufen machen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Konflikte ... rich_Glasl
Eine passendere Einteilung habe ich jetzt nicht (verlinkbar) gefunden.
Allerdings hatten wir in der Weiterbildung ne einfachere Einteilung, um nicht so in die Grundlagendebatte einzusteigen:
** Verstimmung - offener Schlagabtausch - Vernichtungsschläge **
Fand ich uebersichtlich und doch praxistauglich.



Um nun das Beispiel mit LSCs Thread heranzuziehen:
ich nehme an, es ist klar, dass die Motivation fuer den Thread nicht daher kam, dass er sich auf dem Handlungsniveau "Sensationell" empfindet.
(LSC: bitte nicht aufloesen und verraten, wie genau Du die Situation siehst/sahst!)
Daher moechte ich mit einer Perspektive dann erstens beleuchten, wie unterschiedlich die Wahrnehmungen der anderen Teilnehmer hier sind,
und zweitens, weshalb hier welche Konsequenzen daraus gezogen wurden.
Mit Blick auf Handlungsniveaus und den drei Eskalationsstufen.


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Ich bin ...: verdammt bissig.
Ich suche hier ...: nur Austausch.

Re: Gespraechsstil im eigenen Thread

Beitrag von LonesomeCoder » Montag 19. November 2018, 18:30

Kief hat geschrieben:
Sonntag 18. November 2018, 18:31
(LSC: bitte nicht aufloesen und verraten, wie genau Du die Situation siehst/sahst!)
Ich will sachliche, faire, auf Fakten basierende Diskussionen. Ein Verhalten wie Trump es abliefert (Falschaussagen in einem arroganten und belehrenden Ton rübergebracht und Ungläubige für blöd halten) will ich nicht und sollte generell im ganzen Forum nicht toleriert werden. Die Leugnung der eigenen Lebenserfahrung und Leid ist extrem verletzend.
Was mal nicht wissen kann jeder. Aber dann sollte der Fehler eingesehen werden und nicht weiter drauf bestanden und die anderen als Trottel dargestellt werden.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199
Wissenschaftliches Standardwerk über (männliches) AB-tum: https://www.springer.com/de/book/9783658059231
Geschlechtsspezifische Partnerwahl und Sexualitätsmerkmale: https://d-nb.info/1037687477/34

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Re: Gespraechsstil im eigenen Thread

Beitrag von Le Chiffre Zéro » Montag 18. Februar 2019, 12:43

Da bin ich ganz bei dir.

Das wird nur denjenigen nicht passen, die ein großes Problem damit haben, ausgerechnet einem der „bunten Vögel“ gegenüber zuzugeben, daß man im Irrtum war und der „bunte Vogel“ recht hatte. Damit würde man sich selbst erniedrigen gegenüber denjenigen, die in der sozialen Hackordnung des Forums ganz unten sind und die man eigentlich noch weiter erniedrigen wollte. Einige greifen dann zu perfiden Tricks der Schwarzen Rhetorik – vermutlich auch in der Hoffnung, daß sie damit die Moderation hinters Licht führen können –, andere zu gänzlich unsubtilen Beleidigungen – in der Annahme, die Mods tun sowieso nichts.
← Das da sind keine Klaviertasten. Es sind Synthesizertasten. Doch, da gibt es Unterschiede.
Bisherige Signatur ersetzt, weil die sowieso kaum jemand liest.

INTJ nach Myers-Briggs

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Re: Gespraechsstil im eigenen Thread

Beitrag von Kief » Sonntag 17. März 2019, 19:17

Hier drin fand ich noch zwei Bonbons, wenn jemand sich mit psychologischem Hintergrund befassen will:
https://www.freitag.de/autoren/der-frei ... t-bruechig

Die Metapher find ich bissel sperrig, aber man findet schon Parallelen.


K
Deeskalation, ohne danach die Probleme anpacken zu wollen,
das ist wie Ablenkung, oder Hinhalte-Taktik/Aussitzen wollen:
als Gespraechsverweigerung die getarnteste Form von Eskalation.

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