Dicke Freundin: Schwerwiegende Probleme

Auch mit einem Partner sind nicht alle Fragen geklärt

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Tania
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Re: Dicke Freundin: Schwerwiegende Probleme

Beitrag von Tania » Dienstag 14. März 2017, 17:40

Ich hoffe, Du wirst den Eindruck nach Feierabend korrigieren können ... aber laut Deinem letzten Post sieht es fast so aus, als ob Du einen Großteil des Wochenendes ihren Kram mitmachst, während sie kaum was mitmacht, das vorrangig Dich interessiert. Und über WIR-Zeit (also Zeit, in der ihr gemeinsam Dinge macht, die euch beiden am Herzen liegen) schreibst Du auch nix ... hoffe, es gibt sie trotzdem.

Was hält sie eigentlich davon ab, die Oma unter der Woche zu besuchen und auf dem Rückweg gleich nach Möbeln etc. zu gucken?
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Re: Dicke Freundin: Schwerwiegende Probleme

Beitrag von kreisel » Dienstag 14. März 2017, 17:46

Hmm, ja, klingt so als wäre die Waagschale z Zt stärker auf ihrer Seite der Vorstellungen.

In einer Beziehung schmeißen ja immer zwei Leute ihre Ideen, Vorlieben, Abneigungen, Notwendigkeiten mit in den Topf.

Manchmal schleifen sich auch Dinge ein, und nicht alles muss wie aus dem Lehrbuch laufen, aber ich denke man
sollte mit der Sache schon innerlich einverstanden sein, sonst kann sich das irgendwann rächen,
wenn man irgendwann das Gefühl hat, man kommt zu kurz oder macht zuviel.

Naja, ich hoffe ihr bekommt das ohne großes Federlassen hin.
Es ist ja auch eine ganz natürliche Situation, dass Zeit knapp bemessen ist, Notwendigkeiten da sind und verschiedene Vorstellungen, also ich denke, dieses verhandeln machen fast alle Paare mehr oder weniger bewusst.


Es kann ja andererseits auch ein Zeichen von Verbundenheit sein, wenn sie so ein Familienmensch ist
und auch dich so verbunden sieht, ich hätte es fast übersehen bei den ganzen Gedanken über Verhandeln
und bei den ganzen Konzepten über gleichberechtigte Partner.

Wenn sie so ein Mensch mit Verbundenheit ist, dann bist du da jetzt voll drin für sie, fraglos und damit auch in allen Belangen dazugehörend.

Die Frage ist, wo bleibst du dabei, kannst du widerstandslos da mit reinschmelzen oder mischst du noch
deinen eigenen Farbton mit unter....

Ich weiß nicht wie ich es sagen soll....es wird soviel Reden gepredigt..."Paarkommunikation" und wie alles zu sein hätte,
aber es läuft ja nicht immer nach Plan, und wenn es wirklich so läuft, weiß man nicht ob das nicht der Horror wäre, diese ständigen Paargespräche....so reflektiert wie in einem Teammeeting.

Wenn man aber einfach von jemand ganz akzeptiert und eingebunden ist, ist das doch auch ganz schön, man wird ein Teil
von dem Leben.

Deine Freundin klingt so nach Familienmensch, da gibts Leute die hängen voll drin in ihrer Posse. (vor der Telekomwerbung kannte ich das Wort gar nicht)
Hängen drin mit mehrmals täglich telefonieren, mehrmals in der Woche besuchen, ich denke das gehört zu ihr, und du gehörst auch zu ihr.
Gut halt, wenn man dabei nicht ganz auf der Strecke bleibt oder schon so vor sich hin-grollt,
weil es dann schon einen Riss geben könnte.
Dann lieber auch Fakten schaffen, wo du was für dich tun willst oder wo du was gar nicht tun magst.

VG
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Re: Dicke Freundin: Schwerwiegende Probleme

Beitrag von Montecristo » Dienstag 14. März 2017, 20:30

Es entwickelte sich schleichend. Am Anfang waren bei mir auch ein paar Umbauten fällig. Wobei sich das im Wesentlichen auf den Erwerb eines Doppelbetts und das erforderliche Möbelrücken beschränkte. Es gab auch noch einen neuen Badezimmerunterschrank. Das ist aber jetzt abgeschlossen. Außerdem wurde das Bett mit Montage geliefert. Ihre Wohnung ist hingegen ein Dauersanierungsfall. Motto: "Es gibt immer was zu tun." Und ihre finanziellen Möglichkeiten sind eindeutig begrenzter als meine.

Der zweite Punkt ist die Familie. Ihre ist halt vor Ort und sehr zahlreich und verzweigt vertreten. Bei mir ist das deutlich eingeschränkter, zudem wohnen die weiter weg. Das ist teilweise schon durch unsere Altersdifferenz begründet. Ihre Verwandten sind einfach jünger als meine. Aber es gibt dann zusätzliche Aktionen, die durch die Familie begründet sind. Beispielhaft Oma von Heim A nach Heim B umziehen. Tatsächlich hat sie einen Hang ältere Familienmitglieder zu betütteln. Das Positive daran ist, dass sie so mit meinen Eltern kompatibel ist. Daran sind bislang alle Freundinnen (es waren einige) meines Bruders gescheitert. Ich habe aber auch mal bei einer Karnevalsveranstaltung für einen "familiennahen" Verein den Kassierer spielen müssen. Das fand ich schon grenzwertig. Aber offensichtlich glauben die nicht, dass ich mit der Kasse türme.

Am Ende hängt es aber am Temperament. Sie kann halt ohne Zögern ganze Völkerscharen beschäftigen.
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Re: Dicke Freundin: Schwerwiegende Probleme

Beitrag von Tania » Dienstag 14. März 2017, 20:47

Das, was sie macht, ist ja per se nichts Schlechtes. Die Frage ist nur: ist es für Dich okay, da mitzulaufen? Wenn nicht: was genau hättest Du gern anders? Und wie reagiert sie auf entsprechende Vorschläge?

Ich finde die Thematik persönlich recht spannend. Hab selbst so einen Sanierungsfall am Hals, und dazu noch ne Familie. Und halte mich deswegen für kaum beziehungsfähig - es sei denn, der Herr ist mit den kinderfreien Zeitslots zufrieden und macht den Rest der Zeit entweder sein Ding (was dann eher auf ne Affäre hinlaufen würde) oder ist happy damit, mit meinem Alltag mitzulaufen. Was ich für recht unwahrscheinlich halte.
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Re: Dicke Freundin: Schwerwiegende Probleme

Beitrag von kreisel » Mittwoch 15. März 2017, 06:04

@Montechristo
ich denke ich habe diese Art Mensch vor "meinem Auge", aber man ist halt doch nicht dabei.
ein sehr herzlicher Mensch, sehr agil und absolut nicht kontaktscheu und voller Pläne und im Umfeld am
gestalten und teilhabend im Drumrum;

selbst stehe ich dazu oft im Gegensatz, bin erstmal ruhig, hab nicht viel vor, und es kommt dann
leicht zu einer "Trabanten-Position" (bei mir im Falle einer Bekannten, ist ja nochmal was anderes, aber
die hat mich auch eng in ihr Leben adoptiert)

Die Frage, die ich mir stelle ist, siehst du ihre Eigenschaften kritisch?
Bist du mit manchem überfordert und genervt, und siehst das eher sarkastisch?
Das lässt sich halt in einem Forum schlecht einschätzen.

Was ich noch so im Hinterkopf habe ist, dass ihr ja auch heiraten wollt,
es könnte natürlich die ganze "Dynamik" noch stärker machen, also dass du noch mehr mit Familienangeboten usw
überhäuft wirst.

Darum würden mich Tanias Fragen auch interessieren, ist das mitlaufen ok, hättest du gerne was anders,
wie reagiert sie auf dein Nein oder wenn du was eigenes machst?

@Tania
ich finde das Thema auch spannend, vielleicht von der anderen Seite aus. Dass ich Menschen treffe,
die wie Sonnensysteme wirken und alles mögliche machen,
haben, und ich selber fühle mich etwas "leerer" und lebe so mit.

Bei mir hat sich die Frage aufgetan: Ist das denn wirklich sowas schlechtes, oder habe ich mich quasi von der Psychologie
aufhetzen lassen, dass jeder sich entwickeln muss,
und ein eigenes Sonnensystem werden und alles verhandeln, nichts auf den Stolz kommen lassen ect.

Weil das teilhaben, die Wärme, das hat ja auch einen Wert.
Ich kann natürlich auch mit dem Fuß aufstampfen und sagen "ich bin jetzt auch ein Sonnensystem, ich möchte äääh eigentlich nix, äh nagut krampfhaft möchte ich jetzt xy, also komm auch mal zu mir rüber und mache xy",
aber das ist irgendwie sinnlos,
und die Menschen mit ihrem Sonnensystem haben da auch gar nicht wirklich Kapazitäten für.

Außerdem fiel mir dann auf, dass vieles auch so gespalten und rational ist, wenn man sich die Konzepte anschaut für
ausgeglichene Beziehungen,
da kann dann auch sowas rauskommen wie ein Teil_Liebhaber z B,
für den Teil ja, das andere nein, und irgendwas (inneres?) bleibt alleine und lebt alleine.

Ich habe einen Bekannten, der darunter leidet, dass die Frauen, die er kannte, ihn irgendwie so auf Abstand halten.
Oder sich genieren wenn sie auf dem Klo sitzen ect. So langsam ahne ich glaube ich, dass das zusammensein,
wie zusammenschmelzen, eben auch eine ganz andere Qualität haben kann,
als ein Positionshickhack...ein Seilziehen....ein doch irgendwie alleine bleiben.

Dass es vielleicht doch unterschiedliche Beziehungsqualitäten gibt....
So kann man für die eine Art von Beziehungsqualität vielleicht nicht frei sein, weil man eingebunden ist in sein Leben, aber für eine andere ist man vielleicht sehr frei,
und wenn man so als Herzmensch mit einem anderen verschmilzt, ist das vielleicht gar keine Frage mehr,
ob beziehungsgeeignet oder nicht.

Aber das ist sehr idealistisch, vermutlich. Mein Bekannter hat jetzt auch schon Jahre keine Frau mehr gefunden. Er kann auch nicht umziehen, weil er Mutter, Oma und Tante in Schach hält. Früher hat er auch seine Katze nie allein gelassen, aber die lebt nicht mehr. Außerdem würde er nie das Familienhaus mit mehreren Schupppen an Kram, Platz für Autos ect loslassen. Aber ich glaube, er ist auch so ein Verschmelzungstyp.

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Re: Dicke Freundin: Schwerwiegende Probleme

Beitrag von Blau » Mittwoch 15. März 2017, 09:46

Montecristo hat geschrieben:Leider ist das mit dem Knie wohl eine langwierige Sache. Letztes Wochenende ist ihr ein längerer Spaziergang nicht bekommen. Sie hatte dann am Abend Schmerzen. Nächstes Wochenende wollen wir aber wieder Schwimmen gehen.

Es kristallisiert sich für mich heraus, dass das ein Knackpunkt unserer Beziehung wird. Grundsätzlich war es das schon immer. Problematisch ist halt, dass sie nicht akzeptiert, dass ich dann alleine Sport mache. Sie will am Wochenende möglichst viel gemeinsame Zeit verbringen. Unter der Woche schaffe ich keinen Sport. Habe auch keine Lust im Dunkeln durch die Gegend zu rennen. Zusammensein entwickelt sich auch zu einem Todschlag-Argument für alles, was ich mitmachen soll. Vom Flohmarktstand bis zur Kinderbelustigung. Ich habe das ganz klar abgelehnt. Sie macht dann unangenehme Sachen einfach nicht. Das bleibt endlos liegen.
Zeitverwendung/Aufteilung und wieviel gemeinsame Zeit bzw. Zeit für sich ist früher oder später in jeder Beziehung ein Thema. Hier hilft tatsächlich nur klar miteinander reden, Bedürfnisse äußern und dann gemeinsame Kompromisse finden. Beispielsweise: du kannst sonntags vormittags für zwei Stunden Sport machen gehen, nachmittags dürfen dafür gemeinsame Familienbesuche anberaumt werden. Und es ist durchaus dein Recht bei ein paar Aktivitäten nicht mitmachen zu müssen. Auch als Paar muss man nicht jede freie Minute miteinander verbringen.
Allerdings verstehe ich auch nicht wieso du nicht auch unter der Woche abends Sport machen kannst? Es gibt tolle Stirnlampen zum joggen, und notfalls kann man sich ja auch einen Heimtrainer in die Bude stellen oder ins Fitnessstudio gehen ;) Ich selber bin viel zu sehr Sportjunkie als dass ich mich von so einem bisschen Dunkelheit vom joggen abhalten lassen würde :mrgreen:
Außerdem würde ich versuchen auch unter der Woche noch mindestens einen gemeinsamen Abend und Nacht einzubauen, einfach damit ihr dann weniger Druck in der gemeinsamen Zeit am Wochenende habt und ihr euch auch im Alltag besser kennenlernt. Langfristig wollt ihr ja auch im Alltag miteinander zurechtkommen und nicht bloß als Wochenendpaar leben ;)

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Re: Dicke Freundin: Schwerwiegende Probleme

Beitrag von Montecristo » Mittwoch 15. März 2017, 14:48

Zusätzlichen Abend unter der Woche haben wir ausprobiert. Ist aber derzeit wegen der Arbeitsbelastung bei mir nicht möglich. Zumindest gemeinsames Abendessen muss ja drin sein. Das wäre dann ein Tag mehr an dem ich früh weg muss. Entsprechend ist Sport unter der Woche eine etwas zähe Angelegenheit. Das ist aber eine Überlegung wert. Das könnte ich ja relativ flexibel handhaben. Ein Jour Fixe ist da was anderes.

Wir fahren vor Ostern eine Woche an die See. Da freue ich mich schon drauf. Urlaub ist immer völlig unproblematisch. Wir haben bislang aber nie mehr als 3-4 Tage zusammen gehabt. Dafür waren wir schon ganz oft zusammen unterwegs.
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Re: Dicke Freundin: Schwerwiegende Probleme

Beitrag von Montecristo » Donnerstag 13. April 2017, 14:33

Montecristo hat geschrieben:Wir fahren vor Ostern eine Woche an die See.
Herzliche Grüße von der Nordsee bei feinstem Smog-Wetter. Ferienwohnung ist wirklich sehr schön. Und hat Wlan.

Urlaub bislang gut verlaufen. Erhole mich aber nur langsam von der Arbeit.

Heute Abend Shanty-Chor in der Kugelbakehalle.

Euch allen erholsame Feiertage und frohe Ostern.
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Re: Dicke Freundin: Schwerwiegende Probleme

Beitrag von Logan 5 » Donnerstag 13. April 2017, 15:17

Montecristo hat geschrieben:Herzliche Grüße von der Nordsee bei feinstem Smog-Wetter.
So ist es hier im Norden. Das Wetter ist immer für einen Wintereinbruch gut, zu jeder Jahreszeit! :mrgreen:
Montecristo hat geschrieben:Heute Abend Shanty-Chor in der Kugelbakehalle.
Na dann grüß mir Jan Cux! ;)

Hoffentlich noch ein wenig Erholung und Frohe Ostern! :winken:
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Re: Dicke Freundin: Schwerwiegende Probleme

Beitrag von kreisel » Donnerstag 13. April 2017, 17:05

Montechristo hat geschrieben:Urlaub bislang gut verlaufen. Erhole mich aber nur langsam von der Arbeit.
na dann wünsch ich ein gelungenes Umswitchen vom Arbeits-Modus in den Urlaub
und ein paar schöne neue Eindrücke!

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Re: Dicke Freundin: Schwerwiegende Probleme

Beitrag von Montecristo » Sonntag 16. April 2017, 22:09

Der Wind ist schon etwas gewöhnungsbedürftig. Den gibts hier nicht. Oder zumindest nicht dauerhaft in dieser Stärke.
Aber wir kommen wieder. Die Landschaft ist toll.

Am Karfreitag waren wir beim Fischbuffet im Strandhaus Döse. Das war natürlich sehr nahrhaft. Ansonsten haben wir selbst gekocht. Gerichte mit Fleisch oder Fisch und viel Gemüse (Fenchel, Staudensellerie, Spargel) und ein paar Kartoffeln. Keine Pasta, keine Saucen. Als Nachtisch einmal selbstgekochtes Rabarber-Kompott, meistens aber ohne Nachtisch. Nur eine warme Mahlzeit am Tag. Dafür ein sehr reichhaltiger Frühstück.

Ich habe nicht zugenommen. Dabei haben wir gar nichts Dolles unternommen. Allerdings waren wir regelmäßig spazieren.Das entspricht dem, was ich an unseren Wochenenden beobachtet habe. Es ist halt der Süßkram....

Ansonsten habe ich viel über gemeinsame Haushaltsführung gelernt. Das Geheimnis ist sich aus dem Wege zu gehen und den anderen machen zu lassen. Und dann nicht über das Ergebnis diskutieren.
Ich lade das Auto voll. Sie fegt die Wohnung. Beim gemeinsamen Einkaufen keine große Planung vorher. Das führt nur zu Hektik, weil man Zutat xyz nicht oder nicht preiswert erwerben kann. Das Gemüse nehmen, was im Angebot ist. Dann den Fleisch oder Fisch dazu. Fertig. Zusammen kaufen wir nur beim Discounter. Das macht sie zu Hause so.
Das klingt vielleicht nicht emanzipiert (von beiden Seiten aus), aber es klappt. Und ich sehe keinen Grund, warum das nicht 10, 20, 30 Jahre klappen kann.
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Re: Dicke Freundin: Schwerwiegende Probleme

Beitrag von Murphy's Law » Freitag 21. April 2017, 01:15

Montecristo hat geschrieben: Das klingt vielleicht nicht emanzipiert (von beiden Seiten aus), aber es klappt. Und ich sehe keinen Grund, warum das nicht 10, 20, 30 Jahre klappen kann.
10, 20, 30 Jahre sind eine verflixt lange Zeit. Vergleiche die Euphorie eurer Kennenlernephase mit der aktuellen Frustration und multipliziere mit 4, 5, 6... Das klingt für mich wenig verlockend.
Deine Beiträge haben mir immer den Eindruck vermittelt, dass du sehr genau weißt, was du an ihr und eurer Beziehung hast. Es tut mir leid für euch, dass du momentan so unglücklich bist. Ich wünsche euch, dass ihr wieder zurück findet und dass ihr einander wieder seht.

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Re: Dicke Freundin: Schwerwiegende Probleme

Beitrag von Montecristo » Freitag 21. April 2017, 11:04

Wir sind mittlerweile 1 1/2 Jahre zusammen. :shylove: Unglücklich bin ich sicher nicht. Wenn man sich entschließt das Leben mit einem anderen Menschen zu teilen, dann ist das nicht jeden Tag Ponyhof. Viele Dinge sind überraschend problemlos. Andere machen mich nachdenklich. Und ihre gesundheitlichen Probleme sind eben ein Teil davon. Als Ex-AB fehlt mir sowieso völlig die Orientierung. Ich bin zur Zeit völlig überarbeitet. Sie merkt das auch und meint ich wäre noch ruhiger als sonst. Der Rest des Lebens geht auch mit Partner weiter und ändert sich kein Stück.

Das Maiwochenende sind wir in Stuttgart und schauen uns ein Musical an. :singen:

Diese Woche ist mir wieder mal mein Ex-ODB über den Weg gelaufen. Mit dem für sie typischen verkniffenen Gesichtsausdruck, wenn man mal wieder was nicht läuft. Habe mich schon gefragt, wie ich mal so oberflächlich sein konnte diese Frau interessant zu finden.
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Re: Dicke Freundin: Schwerwiegende Probleme

Beitrag von Montecristo » Mittwoch 26. April 2017, 23:11

Sommerurlaub gebucht. Zwei Wochen Nordsee. Gleiche Stelle, gleiche Welle.(Es gab bereits einen Stammgastrabatt... Vielleicht haben wir als einzige die Spülmaschine ausgeräumt?)

Ich poste morgen mal ein paar Fotos, wenn ich dran denke.

Sie hat mehr Lust auf sportliche Aktivität. Hoffentlich ein gutes Zeichen in Sachen "Knie".
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Re: Dicke Freundin: Schwerwiegende Probleme

Beitrag von Montecristo » Dienstag 30. Mai 2017, 09:04

Meine Freundin orakelt gerade, ob wir uns immer Sommer nicht Ebikes ausleihen sollen. Ich weiß jetzt nicht in welche Richtung das wieder geht.
Meine Frage an der Stelle ist, ob es da nicht schon beim Verleiher Probleme geben könnte (Stabilität des Ebikes).
Vielleicht einfach mal vorher anfragen? Wenn jemand damit Erfahrungen hat, würde ich mich über einen kurzen Hinweis freuen.
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Re: Dicke Freundin: Schwerwiegende Probleme

Beitrag von Ringelnatz » Dienstag 30. Mai 2017, 09:58

Montecristo hat geschrieben:Meine Frage an der Stelle ist, ob es da nicht schon beim Verleiher Probleme geben könnte (Stabilität des Ebikes).
Ich kenne mich mit E-Bikes leider nicht aus, aber irgendwie habe ich durch deine Beschreibungen das Gefühl, dass deine Freundin ein echter Koloss ist ;-) Ich denke mal, wenn sie einfach nur dick ist, dann sollten die Bikes das gut aushalten. Es brechen doch auch keine normalen Fahrräder unter ihrem Gewicht zusammen, oder?
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Re: Dicke Freundin: Schwerwiegende Probleme

Beitrag von Nyxx » Dienstag 30. Mai 2017, 10:50

Montecristo hat geschrieben:Meine Freundin orakelt gerade, ob wir uns immer Sommer nicht Ebikes ausleihen sollen. Ich weiß jetzt nicht in welche Richtung das wieder geht.
Meine Frage an der Stelle ist, ob es da nicht schon beim Verleiher Probleme geben könnte (Stabilität des Ebikes).
Vielleicht einfach mal vorher anfragen? Wenn jemand damit Erfahrungen hat, würde ich mich über einen kurzen Hinweis freuen.


Ich habe das mal auf Langeoog beobachtet, dass der Verleiher vor dem Vertragsabschluss Probefahrten unter seinem kritischen Auge absolvieren ließ, ob die fülligen Herrschaften das Ding auch steuern konnten. Ansonsten gibt es, wie bei Fahrrädern auch, ein Maximalgewicht. Sonst tritt der Versicherungsfall nicht ein, wenn du dann einen Rahmenbruch haben solltest.

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Re: Dicke Freundin: Schwerwiegende Probleme

Beitrag von Nell The Sentinel » Dienstag 30. Mai 2017, 13:07

Wäre vielleicht wirklich gut, wenn ihr das mal recherchiert, ich hab aus eigener Neugier kurz mal gegoogelt und bin darauf gestoßen: beim Ebike geht es wohl um das Systemgewicht (Fahrer + Rad), das maximal erlaubt ist. Ihr müsstet vom Maximalgewicht also immer das Gewicht abziehen, dass das Gefährt allein mitbringt.
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Re: Dicke Freundin: Schwerwiegende Probleme

Beitrag von Kief » Dienstag 30. Mai 2017, 13:29

Nell The Sentinel hat geschrieben:beim Ebike geht es wohl um das Systemgewicht (Fahrer + Rad), das maximal erlaubt ist.
bezieht sich das Systemgewicht dann nicht eher auf das Gesamtgewicht, welches der Akku antreiben kann?
Fuer die reine Statik sollte man doch die Zulast bekanntgeben, oder wird das nicht so gehandhabt?

Ich rate doch mal, dass fuer Akku und Statik unterschiedliche Zahlen relevant sind.
Und vor allem die Akkuangabe bei Ueberschreitung nicht zu verkehrsgefaehrdenden Unfaellen fuehrt ...


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Re: Dicke Freundin: Schwerwiegende Probleme

Beitrag von Montecristo » Dienstag 30. Mai 2017, 15:08

Zur heißesten Frau der Welt: 120-130 kg werden es schon sein. Möglicherweise auch etwas mehr.

Ich vermute mal, dass die Verleiher Kummer gewohnt sind. Wenn man noch Gepäck für den Ausflug rechnet, dann läppert sich das.
Aber ich befürchte man müsste mal vorher diskret anfragen, wo Ende Gelände ist. Sonst könnte das für Überraschungen sorgen.

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