Beziehungsebene aus unterschiedlichen Perspektiven

Auch mit einem Partner sind nicht alle Fragen geklärt

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Einsamer Igel
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Beziehungsebene aus unterschiedlichen Perspektiven

Beitrag von Einsamer Igel » Mittwoch 11. Oktober 2017, 12:58

Ich bekomme immer mehr den Eindruck, dass Frauen und Männer einen unterschiedlichen Zugang zur Beziehungsebene haben. Für den Mann ist die Beziehung ein Puzzleteil in seinem Alltag, er betrachtet alle seine Puzzleteile separat. Für die Frau ist fast alles mit der Beziehungsebene verknüpft. Die Beziehungsdetektoren sind beinahe ständig an. Wenn der Partner sich abwesend verhält, interpretiert sie das als abweisend. Es bedarf einer bewussten Anstrengung, nicht diesen Fehler zu machen. Wenn er sich abwesend verhält, muss das nicht unbedingt was mit ihr zu tun haben oder mit der Beziehung. Vielleicht hat er einfach nur andere Dinge im Kopf.

Männer und Frauen sind einander ein Rätsel. Vielleicht sollte ich mal gute Beziehungsratgeber lesen. ;)

Ohne das bis jetzt getan zu haben, denke ich, dass sie sich einfach immer wieder ins Gedächtnis rufen muss, dass sein Verhalten wahrscheinlich nichts mit der Beziehung zu tun hat - und dass er in Gegenwart seiner Freundin seine Eigenbrötlerei ab und zu mal unterbrechen sollte, um auf der Beziehungsebene ein Feedback zu geben (z.B. einen Kuss).

Da wir hier im Bereich "Erste Beziehung" sind, kann ich ja fragen: Wie sehen denn eure Erfahrungen damit aus?
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Re: Beziehungsebene aus unterschiedlichen Perspektiven

Beitrag von Blau » Mittwoch 11. Oktober 2017, 13:26

Einsamer Igel hat geschrieben:
Mittwoch 11. Oktober 2017, 12:58
Da wir hier im Bereich "Erste Beziehung" sind, kann ich ja fragen: Wie sehen denn eure Erfahrungen damit aus?
Die Beobachtung, dass der eine mehr Rückmeldung braucht als der andere, habe ich auch schon gemacht, aber nicht geschlechtsspezifisch. Ich bin eher jemand der nicht gleich alles auf sich bzw. die Beziehung bezieht und ich brauche auch nicht ständig Rückmeldung dass der andere zu mir steht. Davon gehe ich so oder so aus :gewinner: Hin und wieder reicht mir. Habe dagegen öfters bei meinen Partnern festgestellt dass sie irgendein Verhalten meinerseits auf die Beziehung bzw. sich bezogen haben was so überhaupt nicht der Fall war. Da hilft nur: reden und Dinge klarstellen ;)

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Re: Beziehungsebene aus unterschiedlichen Perspektiven

Beitrag von Montecristo » Mittwoch 11. Oktober 2017, 13:38

Männer sind. Und Frauen auch. Überleg Dir das mal. :D
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Re: Beziehungsebene aus unterschiedlichen Perspektiven

Beitrag von desigual » Mittwoch 11. Oktober 2017, 13:49

Ich glaube auch eher nicht, dass das mit Mann / Frau zu tun hat. Allerdings ist es bei mir leider so, dass mein Hirn sehr gut mit mehreren Dingen beschäftigt sein kann, d.h. ein Teil meiner Gedanken dreht sich fast immer um den Partner oder meine Beziehung, auch wenn ich eigentlich gerade mit was anderem beschäftigt bin.
Besonders schlimm ist es bei mir als Lehrerin in den Ferien oder auch an den Nachmittagen/Abenden, wenn ich zwar durchaus arbeite, aber nicht die 100%ige Konzentration nötig ist.
Deshalb passiert es mir sehr schnell, dass ich sein Verhalten auf mich beziehe oder Abweisung sehe, wo keine ist.
Eine Lösung habe ich noch nicht gefunden, außer an meiner Konzentration zu arbeiten. Wobei ich ja nicht grundsätzlich unkonzentriert wäre oder so, mein Hirn hat einfach fast immer noch freie Kapazitäten.

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Re: Beziehungsebene aus unterschiedlichen Perspektiven

Beitrag von Einsamer Igel » Mittwoch 11. Oktober 2017, 16:57

Natürlich kann man nicht pauschalisieren. Ich habe auch schon Männer und Frauen kennen gelernt, die dem gegenteiligen Rollenklischee entsprachen. Aber eine Tendenz sehe ich schon recht deutlich. Siehe auch z.B. diesen Artikel:
Erziehung ist nach Angaben des Münchener Erziehungspsychologen Wassilios Fthenakis das entscheidende Kriterium, warum Männer etwa faktisch und Frauen emotional und sozial orientiert sind. Diese „Polarisierung“ in Familie und Schule mache Jungen zu Verlierern der Zukunft.

Die Welt sei kulturell divers geworden und komplexer. „Darauf zu reagieren, braucht man andere Kompetenzen, als früher in einer Welt, die geordnet und strukturstabil war“, sagte Fthenakis. Auf diese neuen Anforderungen könnten Jungen aufgrund ihrer Erziehung nicht angemessen reagieren. „Metaemotionale Kompetenzen“ würden in der Zukunft immer wichtiger: Situationen mit Denken und Fühlen zu erfassen, soziale Beziehungen zu regeln, Konflikte zu lösen. Das bekämen Jungen in einer typischen Erziehung nicht mit.

Die Auswirkungen der Erziehung habe er bei Untersuchungen im Kindergarten festgestellt: Jungen spielten gerne Machtspiele, sprächen wenig, äußerten wenig Emotionen, blieben in der Sprachentwicklung zurück. Mädchen spielten dagegen sehr differenziert, nähmen Emotionen von anderen wahr. Wegen dieser Unterschiede seien Jungen für Mädchen als Spielpartner nicht attraktiv. Mit 18 Jahren hinkten Männer in der metaemotionalen Kompetenz hinter den Frauen her. „Und deshalb haben wir heute das große Problem, dass die Verständigung in der Partnerschaft oft an der fehlenden Kompetenz der Männer scheitert.“
Quelle: https://www.welt.de/wissenschaft/articl ... -sind.html
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Re: Beziehungsebene aus unterschiedlichen Perspektiven

Beitrag von Montecristo » Mittwoch 11. Oktober 2017, 17:19

Einsamer Igel hat geschrieben:
Mittwoch 11. Oktober 2017, 16:57
...Artikel...
Dann wäre ja das Patriarchat intrinsisch dem Untergang geweiht. Das Gegenteil scheint irgendwie der Fall zu sein. Alles Old Boys. Ich kann aus meiner Berufserfahrung sagen, dass Frauen kaum zu "vernetzen" sind.

Ich befürchte der Herr muss irgendwie Werbung für seinen Lehrstuhl machen. :mrgreen:
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Re: Beziehungsebene aus unterschiedlichen Perspektiven

Beitrag von Montecristo » Mittwoch 11. Oktober 2017, 17:19

. Sorry doppelt.
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Re: Beziehungsebene aus unterschiedlichen Perspektiven

Beitrag von Vogelnest » Mittwoch 11. Oktober 2017, 22:27

Bei mir gibt es seit einigen Wochen nur mehr ein "wir" - damit gehe ich mir und meinem Umfeld (glaub ich zumindest) schön langsam auf den Keks. :gruebel:

Ich habe das Gefühl immer für ihn "mitdenken" zu müssen ("Wie könnte er das interpretieren", "hat er da auch Zeit", "ist es ok für ihn"). Für ihn ist es viel lockerer und zieht mich dann oft auf.

Muss mich wieder mehr an der Nase nehmen, dass ich alleine auch noch existiere. - hab ich schließlich fast 30 Jahre lang geschafft.
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Re: Beziehungsebene aus unterschiedlichen Perspektiven

Beitrag von Montecristo » Donnerstag 12. Oktober 2017, 08:19

Das Ganze muss irgendwie "ausgewogen" sein. Natürlich muss ich den Partner in meine Überlegungen einbeziehen. Es wäre ja höchst unpraktisch, wenn dieser zu Hause mit dem Essen wartet und ich gehe ins Restaurant. Andererseits bleiben ja beide als Individuen bestehen. Da ändert sich in vielen Bereichen erstmal nix. Beispielhaft auf der Arbeit.

Schlussendlich geht es darum den Partner so zu nehmen wie er ist und keine Erziehungs- oder Verbesserungsversuche zu starten. Konkrete Sachverhalte kann man an- und absprechen. Wenn man nun aber mit dem Temperament des Partners grundsätzlich nicht klar kommt, dann hat man ein Problem. Am Ende des Tages ist der andere eben doch ein Gesamtkunstwerk, aus dem man sich nicht einfach die besten Teile raussuchen kann.
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Re: Beziehungsebene aus unterschiedlichen Perspektiven

Beitrag von Gilbert » Donnerstag 12. Oktober 2017, 08:58

Montecristo hat geschrieben:
Mittwoch 11. Oktober 2017, 17:19
Ich kann aus meiner Berufserfahrung sagen, dass Frauen kaum zu "vernetzen" sind.
Wohl wahr, denn es entspricht auch meiner Beobachtung in über 30 Berufsjahren. Viele Frauen sagen dies insofern auch selbst. Das sie nämlich lieber mit Männern zusammenarbeiten, als sich dem Dauer-Gekeife unter Kolleginnen auszusetzen.
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Re: Beziehungsebene aus unterschiedlichen Perspektiven

Beitrag von Tania » Donnerstag 12. Oktober 2017, 10:35

Vogelnest hat geschrieben:
Mittwoch 11. Oktober 2017, 22:27
Ich habe das Gefühl immer für ihn "mitdenken" zu müssen ("Wie könnte er das interpretieren", "hat er da auch Zeit", "ist es ok für ihn").
Deswegen heisst es "Beziehung". Weil man sich in dem, was man tut, auf den Partner bzw. die Partnerin bezieht.

Du wirst da schon ein Gleichgewicht finden ... Und immer dran denken: geh nie davon aus, dass Du weißt, was er denkt/wünscht/interpretiert. Insbesondere nach Jahren nicht. Bleibt im Gespräch.
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Re: Beziehungsebene aus unterschiedlichen Perspektiven

Beitrag von TheRealDeal » Samstag 14. Oktober 2017, 10:12

Vogelnest hat geschrieben:
Mittwoch 11. Oktober 2017, 22:27
Muss mich wieder mehr an der Nase nehmen, dass ich alleine auch noch existiere. - hab ich schließlich fast 30 Jahre lang geschafft.
Guter Plan. :daumen: Viel Erfolg dabei.
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Re: Beziehungsebene aus unterschiedlichen Perspektiven

Beitrag von Heathcliff » Samstag 14. Oktober 2017, 13:13

Montecristo hat geschrieben:
Donnerstag 12. Oktober 2017, 08:19
Schlussendlich geht es darum den Partner so zu nehmen wie er ist und keine Erziehungs- oder Verbesserungsversuche zu starten. Konkrete Sachverhalte kann man an- und absprechen. Wenn man nun aber mit dem Temperament des Partners grundsätzlich nicht klar kommt, dann hat man ein Problem.
Genau so isses! :good:
Es gibt durchaus Dinge, die mich an/bei meiner Freundin stören/irritieren/nerven, und mir ist inzwischen klar, das ich diese Frau niemals verstehen werde (sie sagt dazu: "du musst mich nicht verstehen, es reicht, wenn du mich lieb hast"), aber, ich denke, so lange ich unterm Strich "im Plus bin" ist alles okay....
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Re: Beziehungsebene aus unterschiedlichen Perspektiven

Beitrag von Ninja Turtle » Sonntag 15. Oktober 2017, 20:53

Einsamer Igel hat geschrieben:
Mittwoch 11. Oktober 2017, 16:57
Artikel:
Jungen spielten gerne Machtspiele, sprächen wenig, äußerten wenig Emotionen, blieben in der Sprachentwicklung zurück.

Mädchen spielten dagegen sehr differenziert, nähmen Emotionen von anderen wahr.

Wegen dieser Unterschiede seien Jungen für Mädchen als Spielpartner nicht attraktiv. Mit 18 Jahren hinkten Männer in der metaemotionalen Kompetenz hinter den Frauen her.

„Und deshalb haben wir heute das große Problem, dass die Verständigung in der Partnerschaft oft an der fehlenden Kompetenz der Männer scheitert.“
Ich vermute mal, dass diese Defiziete wieder ausgeglichen werden können, wenn mit der Pupertät Jungen für Mädchen als "Spielkameraden" wieder interessant werden.
Innerhalb einer Beziehung kann man seine metaemotionalen Kompetenzen viel effektiver verbessern, als im Alleingang. Schon wegen der größerem Motivation, die Beziehung zu gestalten.
Ohne Beziehungen verstärken sich die Defizite vermutlich noch mehr. Das stand so ähnlich in einem anderen Artikel, der hier im Forum kürzlich verlinkt wurde.
:kopfhoerer: :tanzen2: :umarmung2:

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Re: Beziehungsebene aus unterschiedlichen Perspektiven

Beitrag von Nonkonformist » Montag 16. Oktober 2017, 06:40

Ich glaube, das menschen auch innerhalb von einen beziehung separaten individuen bleiben, und das es auch sachen/lebensbereiche gibt die von der beziehung ziemlich getrennt sind (beruf, bestimmte hobbies, das alte freundeskreis, überzeugungen und glaubenssätze, etc)

Eine beziehung die damit endet das man zum eineiige zwillinge wird, ohne individuelle freiiheit, wäre für mich einen albtraum (und dieser angst für freiheitsverlust ist auch teil meiner bindungsänste, um ehrlich zu sein. Es ist auch meinen hauptgrund, keine kinder zu wollen; der enorme freiheitsverlust der das mit sich bringt.) So ein beziehungsmodell, wo man wirklich jede entscheidung der man trifft den beziehung unterordnet, wäre für mich erstickend - eine beziehung sollte mein bisheriges leben auch ergänzen, und nicht volkommen ersätzen. (Das menschen zum beispiel nur vonwegen der beziehung deren religion wechseln ist für mich zum beispiel volkommen unverständlich.)
I Yam What I Yam & Dats What I Yam - (Popeye the Sailorman.)

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