Ich brauche Klarheit

Auch mit einem Partner sind nicht alle Fragen geklärt

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Hanuta
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Re: Ich brauche Klarheit

Beitrag von Hanuta » Montag 21. Oktober 2019, 14:39

Zwerg hat geschrieben:
Montag 21. Oktober 2019, 14:09
Artemis hat geschrieben:
Montag 21. Oktober 2019, 09:41
Ich bin gewöhnlich jemand, der sich sehr gut in andere hinein versetzen kann und Reaktionen oft vorausahnt.
Vorausgeschickt: Ich nehme nicht an, dass es auf dich zutrifft. Aber: Es gibt aber mehr Frauen als Männer mit Helfersyndrom. Kannst Du das definitiv, auch nach gründlichem Nachdenken, für dich ausschließen? Die Situation ist hier ja völlig anders als bei Tania. Die hat sich nach ihrer Schilderung spontan verliebt und ist nach Schottland gezogen. Das ist nicht vergleichbar.
Hört sich meiner Ansicht nach nicht nach einem Helfersyndrom an. Ich denke sie ist momentan das alles nur zu tolerieren, weil sie noch in einem Verliebtheits-Modus ist, der vor allem durch die Fernbeziehung aufrechterhalten wird. Das kann sich schlagartig ändern, wenn man dann wirklich den Alltag miteinander teilt und man merkt, dass an einem alles kleben bleibt und man die einzige Person ist, die scheinbar in die Beziehung investiert.
Tania hat geschrieben:
Montag 21. Oktober 2019, 14:10
nur die Frage, ob zwei Menschen zusammen sein wollen und können, oder nicht.
"Wollen" können die Menschen viel, aber wenn keine Taten folgen, dann hat das "Wollen" auch keine Bedeutung. So sehe ich es bei ihrem derzeitigen Freund.

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Tania
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Re: Ich brauche Klarheit

Beitrag von Tania » Montag 21. Oktober 2019, 14:49

[+] Off topic
Calliandra hat geschrieben: Naja, wenn man es allein macht, ist es klar, dass man es für sich macht und man würde wahrscheinlich allein gar nicht bleiben, wenn man wegen einer konkreten Person ursprünglich hingegangen ist und diese dann aber vielleicht gar nicht so begeistert darüber wäre.
Insofern war es paradoxerweise gut, dass er nichts in Richtung "Ach komm doch mit" gesagt hat. So war es tatsächlich etwas, was ich allein und für mich gemacht habe Weil es mir ausgesprochen wichtig war, dieser Beziehung die größte Chance zu geben, die ich ihr geben konnte. Weil mir selbst das Risiko, dann allein in Schottland zu sitzen, noch lieber war als der Gedanke, ihn zu verlieren, weil ich es gar nicht erst versucht habe.

Okay, ich habe Risikominimierung betrieben. Meine Bude nur untervermietet (scheiss Idee, weil die Untermieterin dann einfach ausgezogen ist und ich die Miete allein tragen musste), mich in derselben Stadt an einer anderen Uni beworben und mir eine Wohnung statt eines Wohnheimzimmers gesucht. Wenn es schief gegangen wäre, wäre ich ihm wenigstens nicht dauernd begegnet. War letztlich ein Glücksgriff ... er hat nämlich keinen Wohnheimplatz bekommen und ist dann zu mir gezogen. Ganz unerwartet erste gemeinsame Wohnung... :)

Was mir zum Thema noch eingefallen ist: gab es schon mal einen "Testlauf"? Also sowas wie 2 Wochen im Urlaub zusammen sein? Das würde ich unbedingt machen, bevor ich irgendwas entscheide.

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Re: Ich brauche Klarheit

Beitrag von Kalypso » Montag 21. Oktober 2019, 14:51

Artemis hat geschrieben:
Sonntag 20. Oktober 2019, 21:55
Fernbeziehung. Wirkliche Fernbeziehung – wir sehen uns nur alle paar Monate
Zu all dem bereits Gesagten, möchte ich noch einen Aspekt mit einbringen:
Ihr seid seit 1,5 Jahren in einer Fernbeziehung, seht euch aber nur alle paar Monate. Meiner Meinung nach ist das schon ziemlich selten.
Vielleicht wäre es eine Idee erstmal die Anzahl eurer Treffen zu erhöhen, ehe du dir Gedanken darüber machst zu ihm zu ziehen?
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Re: Ich brauche Klarheit

Beitrag von Zwerg » Montag 21. Oktober 2019, 16:12

Hanuta hat geschrieben:
Montag 21. Oktober 2019, 14:39
...
Das war auch nur ein vager Verdacht. Der speist sich nicht nur daraus, dass sie sich als emphatische Person mit geringem Selbstbewusstsein beschreibt, sondern vor allem auch weil sie sich schon 10 Jahre kennen. Sie weiß also vermutlich auch über sein Problem schon länger Bescheid. Ich bin weit davon entfernt, das als wahrscheinlich zu betrachten. Je schwerwiegender die Folgen sind, um so mehr sehe ich trotzdem Anlass sich auch darüber Gedanken zu machen. Wenn dieser Gesichtspunkt irgendwo bei ihr eine Rolle spielt, wäre das ziemlich gravierend. Dass sie sich in der Phase der Verliebtheit befindet schließt so eine Möglichkeit nicht aus. Im Gegenteil.
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Re: Ich brauche Klarheit

Beitrag von Artemis » Montag 21. Oktober 2019, 16:52

Zwerg hat geschrieben:
Montag 21. Oktober 2019, 14:09
Vorausgeschickt: Ich nehme nicht an, dass es auf dich zutrifft. Aber: Es gibt aber mehr Frauen als Männer mit Helfersyndrom. Kannst Du das definitiv, auch nach gründlichem Nachdenken, für dich ausschließen? Die Situation ist hier ja völlig anders als bei Tania. Die hat sich nach ihrer Schilderung spontan verliebt und ist nach Schottland gezogen. Das ist nicht vergleichbar.
Ja, das kann ich ausschließen.
Tania hat geschrieben:
Montag 21. Oktober 2019, 14:10
Hanuta hat geschrieben: ↑21.10.2019, 13:48
Hört sich bei dir so vorwurfsvoll an als sei es ihre Schuld


Dann hoffe ich mal, dass sie das nicht so hört. Denn eine "Schuldfrage" gibt es in so einer Konstellation nicht - nur die Frage, ob zwei Menschen zusammen sein wollen und können, oder nicht.
Ich habe aus deinem Beitrag @Tania zumindest herausgelesen, dass ich mehr machen muss. Dass ich ihm 98 Schritte entgegen gehen soll. Und - nenn mich egoistisch oder unromantisch - aber nein, das sehe ich nicht ein. Ich bin eine sehr vorsichtige Person. Ich bin zu Kompromissen bereit. Aber ich gebe garantiert nicht alles auf, ohne auf der Gegenseite zumindest gewisse Signale zu bekommen. Und ja: "Aufgeben". Denn genau das ist es. Ich sehe ja, wie schwierig es ist, diese Fernbeziehung am Laufen zu halten. Job, Familie und Freunde zählen aber doch auch im Leben! Gerade als AB weiß ich doch diese Dinge noch mehr zu schätzen. Ich kann doch nicht blindlings alles aufgeben, nur weil ich verliebt bin. Zum Glück bin ich da eher praktisch als romantisch veranlagt.
Was nicht heißen soll, dass ich nicht auch gewillt bin, Risiken einzugehen. Wenn er mir sagen würde: Wir versuchen es. Ich warte auf dich. Ich bin bereit dazu, dir entgegenzukommen - dann würde ich es machen.

Meine Wünsche sind klar: Ich will ihn. Aber - und ja, ein Aber gibt es - ich will vorher Klarheit haben darüber, was er von unserer Beziehung will. Was er bereit ist, zu ändern. Ich will nicht, dass er sein Wesen ändert - das ist ja Teil von ihm und so wie er ist, habe ich mich in ihn verliebt. Aber seine Gewohnheiten - daran könnte er arbeiten. Wenn man zusammenzieht, muss man vielleicht Platz für den anderen schaffen - im Kleiderschrank, im Badezimmer und sonst wo. Und wenn ich in sein Leben komme, muss er eben auch Platz für mich schaffen. Vielleicht muss er seinen Zeitplan umstellen. Und ich muss das auch.
Antonia hat geschrieben:
Montag 21. Oktober 2019, 13:10
Wenn er sowieso keiner geregelten Arbeit nachgeht, wäre es doch einfacher, wenn er zu dir ziehen würde oder sich eine Wohnung in deiner Nähe suchen würde.
Ich wünschte, es wäre so einfach. Er ist familiär eingebunden und außerdem selbstständig. Leider läuft das eben nicht so gut, dass er ein regelmäßiges Einkommen hat. Aber ich verstehe schon, dass er diese Sache noch weiter verfolgen will.
Tania hat geschrieben:
Montag 21. Oktober 2019, 14:49
Was mir zum Thema noch eingefallen ist: gab es schon mal einen "Testlauf"? Also sowas wie 2 Wochen im Urlaub zusammen sein? Das würde ich unbedingt machen, bevor ich irgendwas entscheide.
Ja. Den gab es schon mehrfach. Es ist ja nicht so, dass wir uns alle paar Monate nur für ein Wochenende sehen. Er hat mal bei mir gelebt für ein, zwei Wochen, ich bei ihm eben so, gemeinsame Urlaube gab es auch schon mehrere. Und ja, es war nicht einfach. Einige Probleme sind mir da aufgefallen. Manche konnte ich ihm verdeutlichen. Manche hat er sich zu Herzen genommen. Einiges hat er beim nächsten Mal anders gemacht. Ich übrigens genauso - ich habe ja auch meine Eigenarten, mit denen er nicht so gut klar kam. Die habe ich dann abgestellt, soweit es möglich war. Also... wir hätten sicher einiges an Arbeit vor uns, wenn wir zusammen leben würden.
Kalypso hat geschrieben:
Montag 21. Oktober 2019, 14:51
Vielleicht wäre es eine Idee erstmal die Anzahl eurer Treffen zu erhöhen, ehe du dir Gedanken darüber machst zu ihm zu ziehen?
Das hätte ich gerne gemacht. Ist aber leider nicht gut möglich. Es sind ja weiter Entfernungen. Das, was wir an Treffen gemacht haben, war schon das Maximum. Ich habe eigentlich jeden Urlaubstag, den ich hatte, irgendwie investiert und zusätzlich Überstunden gemacht, um mehr rauszuschlagen. Mehr war also nicht möglich.

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Re: Ich brauche Klarheit

Beitrag von Calliandra » Montag 21. Oktober 2019, 17:06

Artemis hat geschrieben:
Montag 21. Oktober 2019, 16:52
Ich habe aus deinem Beitrag @Tania zumindest herausgelesen, dass ich mehr machen muss. Dass ich ihm 98 Schritte entgegen gehen soll. …
Na, da war ja schon richtiggestellt, dass es nicht so gemeint war, sondern dass man sich selbst fragen sollte, wie viel man bereit wäre zu investieren – also wie wichtig einem das letztendlich ist.
Oder auch gut mit der späteren Frage ausgedrückt:
Würde ich eigentlich auch noch eine Beziehung mit ihm wollen, wenn er sich in keinem dieser Punkte ändert oder anpasst.

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Re: Ich brauche Klarheit

Beitrag von Tania » Montag 21. Oktober 2019, 17:08

Artemis hat geschrieben:
Montag 21. Oktober 2019, 16:52

Meine Wünsche sind klar: Ich will ihn. Aber ...
Dann ist die Angelegenheit doch ziemlich klar. Du bist bereit umzuziehen - WENN er vorher gewisse Dinge liefert. Wenn nicht, dann nicht. Bleibt eigentlich nur noch, ihm mitzuteilen, was Du erwartest, und Dir selbst eine Deadline zu setzen. Denn sonst könnte es sein, dass Du ewig wartest, während der Ball unbeweglich bei ihm liegt.
Artemis hat geschrieben:
Montag 21. Oktober 2019, 16:52
Ich habe aus deinem Beitrag @Tania zumindest herausgelesen, dass ich mehr machen muss. Dass ich ihm 98 Schritte entgegen gehen soll.
Nein, das kam dann falsch rüber. Ich meinte, dass es in einer Beziehung nicht darauf ankommt, wer wie viele Schritte geht - Hauptsache man kommt am Ende zusammen. Ich kenne echt viele Menschen, die da sehr "marktwirtschaftlich" denken. Alles wird 50:50 geteilt, alles wird gegeneinander aufgerechnet ... klingt erstmal fair, funktioniert aber oft nicht.

Ich meinte, dass Du, wenn Du das kannst, ruhig die 98 Schritte gehen kannst - dadurch wird das nicht automatisch eine unfaire/unausgewogene/einseitige/schlechte Beziehung. Aber wenn Du Deine Grenze erreicht hast (und das scheint nach dem, was Du jetzt geschrieben hast, der Fall zu sein), dann bleibt Dir nur, stehenzubleiben und zu warten, ob er es schafft, die erforderlichen Schritte auf Dich zu zu machen.

Ich drück Dir die Daumen, dass er es schafft ...

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Re: Ich brauche Klarheit

Beitrag von Artemis » Montag 21. Oktober 2019, 17:13

Calliandra hat geschrieben:
Montag 21. Oktober 2019, 17:06
Na, da war ja schon richtiggestellt, dass es nicht so gemeint war, sondern dass man sich selbst fragen sollte, wie viel man bereit wäre zu investieren – also wie wichtig einem das letztendlich ist.
Ich finde, da steckt aber schon wieder so eine versteckte Schuldfrage drin. Nach dem Motto: Wenn es dir nicht wirklich wichtig genug ist... Wenn du dazu nicht wirklich bereit bist...
Ich denke, diese Art der Argumentation ist schwierig und außerdem etwas, was öfter auf Frauen angewendet wird: Du hast dich einfach nicht genug angestrengt...
Um das klar zu stellen: Es ist mir sehr wichtig. Und da kann keiner kommen und sagen: Also, wenn es dir wirklich so wichtig wäre, dann würdest du aber...

Nicht als Vorwurf auffassen bitte. Ich vermute, es geht hier einfach darum, was andere vielleicht getan haben für ihre Beziehung - was ich vielleicht aber nicht bereit bin zu tun oder einfach nicht tun kann. Das schmälert und mindert aber nicht meine Liebe oder Hingabe.

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Re: Ich brauche Klarheit

Beitrag von Artemis » Montag 21. Oktober 2019, 17:17

Tania hat geschrieben:
Montag 21. Oktober 2019, 17:08
Bleibt eigentlich nur noch, ihm mitzuteilen, was Du erwartest, und Dir selbst eine Deadline zu setzen. Denn sonst könnte es sein, dass Du ewig wartest, während der Ball unbeweglich bei ihm liegt.
Genau das ist es ja. Wenn ich ihm das mitteile, fällt er quasi in eine Schockstarre. Manchmal kommt er mir vor wie ein kleines Kinde, das sich die Finger in die Ohren steckt.
Tania hat geschrieben:
Montag 21. Oktober 2019, 17:08
Ich meinte, dass Du, wenn Du das kannst, ruhig die 98 Schritte gehen kannst - dadurch wird das nicht automatisch eine unfaire/unausgewogene/einseitige/schlechte Beziehung. Aber wenn Du Deine Grenze erreicht hast (und das scheint nach dem, was Du jetzt geschrieben hast, der Fall zu sein), dann bleibt Dir nur, stehenzubleiben und zu warten, ob er es schafft, die erforderlichen Schritte auf Dich zu zu machen.
Okay, ich verstehe, was du mir sagen willst/wolltest.

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Re: Ich brauche Klarheit

Beitrag von Calliandra » Montag 21. Oktober 2019, 17:24

Artemis hat geschrieben:
Montag 21. Oktober 2019, 17:13
Calliandra hat geschrieben:
Montag 21. Oktober 2019, 17:06
Na, da war ja schon richtiggestellt, dass es nicht so gemeint war, sondern dass man sich selbst fragen sollte, wie viel man bereit wäre zu investieren – also wie wichtig einem das letztendlich ist.
Ich finde, da steckt aber schon wieder so eine versteckte Schuldfrage drin. Nach dem Motto: Wenn es dir nicht wirklich wichtig genug ist... Wenn du dazu nicht wirklich bereit bist...
Ich denke, diese Art der Argumentation ist schwierig und außerdem etwas, was öfter auf Frauen angewendet wird: Du hast dich einfach nicht genug angestrengt...
Um das klar zu stellen: Es ist mir sehr wichtig. Und da kann keiner kommen und sagen: Also, wenn es dir wirklich so wichtig wäre, dann würdest du aber...

Nicht als Vorwurf auffassen bitte. Ich vermute, es geht hier einfach darum, was andere vielleicht getan haben für ihre Beziehung - was ich vielleicht aber nicht bereit bin zu tun oder einfach nicht tun kann. Das schmälert und mindert aber nicht meine Liebe oder Hingabe.
Interessant, dass du es als Schuldfrage auffasst, wenn es eigentlich nur eine Ermunterung an dich ist, dir diese Frage zu stellen, um dann für dich auch entsprechend entscheiden zu können.
Aber vielleicht kommt diese Interpretation von Schuld daher, dass du dir selbst später "Schuld" geben würdest, wenn du eine Entscheidung triffst, mir der du dann vielleicht nicht glücklich bist.

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Re: Ich brauche Klarheit

Beitrag von Tania » Montag 21. Oktober 2019, 17:29

Artemis hat geschrieben:
Montag 21. Oktober 2019, 17:13
... was ich vielleicht aber nicht bereit bin zu tun oder einfach nicht tun kann. Das schmälert und mindert aber nicht meine Liebe oder Hingabe.
Ich glaube, das denkt hier auch keiner. Du hast klargestellt, dass Du ihn willst. Und dass Du alles für das Funktionieren eurer Beziehung getan hast, was Du kannst. Mehr geht einfach nicht. (Und: "nicht wollen" ist ein Teil von "nicht können". Du willst ja nicht nicht, weil Du gerade mal Deine zickigen 5 Minuten hast, sondern Du willst nicht, weil Du gute Gründe hast, gegen Die Du letztlich auch nichts tun kannst.)

Ich hoffe wirklich, dass er es schafft, Dir das zu geben, was Du brauchst. Denn das sind irgendwie die traurigsten Enden ... wenn beide wollen und beide an ihre Grenzen gehen und es trotzdem nicht reicht :sadwoman:
Artemis hat geschrieben:
Montag 21. Oktober 2019, 17:17

Genau das ist es ja. Wenn ich ihm das mitteile, fällt er quasi in eine Schockstarre. Manchmal kommt er mir vor wie ein kleines Kinde, das sich die Finger in die Ohren steckt.
Dann setz die Deadline großzügig. Er wird ja hoffentlich nicht dauerhaft starr bleiben.

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Re: Ich brauche Klarheit

Beitrag von Kief » Montag 21. Oktober 2019, 23:13

All die Themen und Reibungspunkte, welche Du hier ausgebreitet hast, die werden zu einem erheblichen Teil durch Autismus beeinflusst.

Ich nehme an, dass Du Dich noch nicht sooo intensiv damit befasst hast, wie die Beziehungsdynamik mit Autisten anders ausfaellt, und weshalb manche Fragestellungen aus normalen Beziehungen nicht transferiert werden koennen, weil man damit bei Autisten in Sackgassen oder Missverstaendnisse rennt.

Was Du da beschrieben hast, das sind so die klassischen Stichworte - von daher stehen die Chancen gut, dass Eure Beziehungsfragen tatsaechlich schwer anzupacken sind, wenn mann da ohne Autismus-Erfahrung herangeht.

Wie gesagt habe ich da eine spezialisierte Adresse, die schicke ich Dir mal.


K
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das ist wie Ablenkung, oder Hinhalte-Taktik/Aussitzen wollen:
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Re: Ich brauche Klarheit

Beitrag von Ringelnatz » Dienstag 22. Oktober 2019, 10:03

Hi Artemis,

das klingt wirklich anstrengend. Was du beschreibst könnte ich persönlich gar nicht gut aushalten - wichtig ist aber natürlich, wie es dir damit geht. Habt ihr denn schon mal ganz klar darüber gesprochen, wie du die Situation siehst? Falls ja, wie steht er denn dazu?

Ich fände als ersten Schritt wichtig, dass du deine Gedanken, Wünsche und Unsicherheiten mit ihm teilst. Am besten nicht vorwurfsvoll. Er kann ja auch nicht aus seiner Haut. Wo/wie kann er dir entgegenkommen? Was ist ihm wichtig? Wie stellt er sich die Zukunft mit dir vor?

Am Ende kannst nur du selbst für dich zu Klarheit gelangen, unter welchen Umständen du was zu geben bereit bist. Es liegt bei dir, ob und wie lange du diese Beziehung unter den gegebenen Umständen weiterführen möchtest. Wenn er dir so wichtig ist, dass du ihn keinesfalls verlieren möchtest, dann wäre es ja vielleicht in Ordnung für dich, dass z.B. du die stabile Verdienerin bist (?)
Artemis hat geschrieben:
Sonntag 20. Oktober 2019, 21:55
Letztlich weiß ich gar nicht, ob er zu einer Beziehung – einer Nahbeziehung – wirklich fähig wäre. Er hat so lange alleine gelebt. Ich ja auch. Wir haben beide unsere Spleens entwickelt. Er kann seine Gefühle nicht zeigen. Ich zeige ihm zu viel. Er hat wohl auch eine leichte Form von Autismus.
Da bleibt nur das Ausprobieren. Kein Paar kann im Vorhinein sagen, ob beide Partner auf Dauer gut zusammen leben können. Das kann man theoretisch nicht ergründen. Die Frage bei dir ist jetzt, unter welchem Umständen du dich darauf einlassen kannst, es mit ihm zu probieren.

Wie sieht es denn rein praktisch aus - könntest du für ein paar Monate zu ihm ziehen und danach ggf. dein altes Leben wieder aufnehmen? Als ich mit meinem Partner zusammengezogen bin, haben wir beide unsere alten Wohnungen zunächst untervermietet, weil wir die Sicherheit haben wollten, die alten Fäden wieder aufnehmen zu können, falls es mit uns doch nicht klappt. Mir hat das geholfen. Wäre so etwas bei dir auch möglich? Wie leicht könntest du wieder zurück in deinen alten Job?
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Re: Ich brauche Klarheit

Beitrag von Artemis » Dienstag 22. Oktober 2019, 11:37

Tania hat geschrieben:
Montag 21. Oktober 2019, 17:29
Ich hoffe wirklich, dass er es schafft, Dir das zu geben, was Du brauchst. Denn das sind irgendwie die traurigsten Enden ... wenn beide wollen und beide an ihre Grenzen gehen und es trotzdem nicht reicht
Das macht mich auch traurig, ja. Aber vielleicht gibt es wirklich keine gemeinsame Zukunft mehr. Vielleicht reicht es einfach nicht.
Tania hat geschrieben:
Montag 21. Oktober 2019, 17:29
Dann setz die Deadline großzügig. Er wird ja hoffentlich nicht dauerhaft starr bleiben.
Ich habe mitunter Wochen auf die Beantwortung einer einfachen Frage gewartet. Natürlich haben wir zwischendurch über andere Dinge geredet. Aber doch - er bleibt starr. Er hofft wohl einfach, dass ich die wichtigen Fragen vergesse oder sich Probleme in Luft auflösen. Nur meiner Erfahrung nach tun sie das nicht. Und er wundert sich dann, dass ich immer ungeduldiger werde und mein Tonfall genervt wird.
Kief hat geschrieben:
Montag 21. Oktober 2019, 23:13
Ich nehme an, dass Du Dich noch nicht sooo intensiv damit befasst hast, wie die Beziehungsdynamik mit Autisten anders ausfaellt, und weshalb manche Fragestellungen aus normalen Beziehungen nicht transferiert werden koennen, weil man damit bei Autisten in Sackgassen oder Missverstaendnisse rennt.
Ich habe es schon versucht. Aber wie soll ich das richtig angehen, wenn er selbst nicht darüber redet? Ich kann mich allgemein informieren, klar. Aber wenn er mir noch nicht einmal mitteilen kann, wie es in ihm aussieht, ist es schwer für mich, mich darauf einzustellen. Und ich wäre bereit dazu - soweit ich es denn kann.
Ringelnatz hat geschrieben:
Dienstag 22. Oktober 2019, 10:03
Wie sieht es denn rein praktisch aus - könntest du für ein paar Monate zu ihm ziehen und danach ggf. dein altes Leben wieder aufnehmen? Als ich mit meinem Partner zusammengezogen bin, haben wir beide unsere alten Wohnungen zunächst untervermietet, weil wir die Sicherheit haben wollten, die alten Fäden wieder aufnehmen zu können, falls es mit uns doch nicht klappt. Mir hat das geholfen. Wäre so etwas bei dir auch möglich? Wie leicht könntest du wieder zurück in deinen alten Job?
Das ist eben leider nicht so einfach. Deswegen sprach ich ja auch von "aufgeben". Ich kann nicht einfach ein paar Wochen oder Monate etwas ausprobieren. Ich kann danach zumindest nicht in meinen alten Job zurück. Das heißt, wenn wir scheitern, stehe ich danach wieder vor einem kompletten Neuanfang. Auch das mit der Wohnung ist leider nicht möglich.
Ringelnatz hat geschrieben:
Dienstag 22. Oktober 2019, 10:03
Habt ihr denn schon mal ganz klar darüber gesprochen, wie du die Situation siehst? Falls ja, wie steht er denn dazu?
Er reagiert darauf kaum. Manches versteht er zwar, aber zieht keine Konsequenzen. Ich kenne kein Mitgefühl, kein Weiterdenken, kein Nachfragen von ihm - zumindest, wenn es um solche emotionalen Themen geht.
Ringelnatz hat geschrieben:
Dienstag 22. Oktober 2019, 10:03
Ich fände als ersten Schritt wichtig, dass du deine Gedanken, Wünsche und Unsicherheiten mit ihm teilst. Am besten nicht vorwurfsvoll. Er kann ja auch nicht aus seiner Haut. Wo/wie kann er dir entgegenkommen? Was ist ihm wichtig? Wie stellt er sich die Zukunft mit dir vor?
Das haben wir alles durch. Wobei ich zugeben muss, dass es vermutlich ab und an vorwurfsvoll klingt. Ich bin eben auch mit meinen Nerven am Ende. Das Ganze belastet mich ja emotional stark. Gleichzeitig fällt es mir schwer, über manche Dinge zu reden oder mich emotional zu offenbaren - gerade wenn ich weiß, dass ja nichts gespiegelt wird. Ich bringe mich also ständig in verletzliche Situationen und werden dann auch verletzt. Das nagt ganz schön an mir.
Außerdem - je mehr ich von meine Gefühlen erzähle oder von Zukunftsplänen, desto mehr fühlt er sich offenbar angegriffen. Das geht dann soweit, dass ich mich bestraft fühle. Es ist etwa so: Wenn ich nach mehr Nähe verlange und danach frage, zeigt er mir, dass ich gerade durch dieses Fragen das Gegenteil von dem erreiche, was ich möchte. Er fühlt sich dann bedrängt und macht noch weiter zu, geht also auf Abstand - das Gegenteil von Nähe.
Letztlich macht er mir dann Vorwürfe nach dem Motto: Wenn du nicht so viel über unsere Zukunft nachdenken würdest, hätten wir ja noch eine. Aber so gehst du mir auf die Nerven. Also - am liebsten wäre es ihm eben, wenn ich Probleme oder Fragen unsere Zukunft betreffend gar nicht ansprechen würde. Aber wie soll das sonst mit uns funktionieren? Gewisse Dinge müssen doch geklärt werden.

Ach, ich weiß auch nicht. Ich bin so ziemlich mit meinem Latein am Ende... :sadwoman:

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Re: Ich brauche Klarheit

Beitrag von Ringelnatz » Dienstag 22. Oktober 2019, 12:28

Artemis hat geschrieben:
Dienstag 22. Oktober 2019, 11:37
Ringelnatz hat geschrieben:
Dienstag 22. Oktober 2019, 10:03
Ich fände als ersten Schritt wichtig, dass du deine Gedanken, Wünsche und Unsicherheiten mit ihm teilst. Am besten nicht vorwurfsvoll. Er kann ja auch nicht aus seiner Haut. Wo/wie kann er dir entgegenkommen? Was ist ihm wichtig? Wie stellt er sich die Zukunft mit dir vor?
Das haben wir alles durch. Wobei ich zugeben muss, dass es vermutlich ab und an vorwurfsvoll klingt. Ich bin eben auch mit meinen Nerven am Ende. Das Ganze belastet mich ja emotional stark. Gleichzeitig fällt es mir schwer, über manche Dinge zu reden oder mich emotional zu offenbaren - gerade wenn ich weiß, dass ja nichts gespiegelt wird. Ich bringe mich also ständig in verletzliche Situationen und werden dann auch verletzt. Das nagt ganz schön an mir.
Außerdem - je mehr ich von meine Gefühlen erzähle oder von Zukunftsplänen, desto mehr fühlt er sich offenbar angegriffen. Das geht dann soweit, dass ich mich bestraft fühle. Es ist etwa so: Wenn ich nach mehr Nähe verlange und danach frage, zeigt er mir, dass ich gerade durch dieses Fragen das Gegenteil von dem erreiche, was ich möchte. Er fühlt sich dann bedrängt und macht noch weiter zu, geht also auf Abstand - das Gegenteil von Nähe.
Letztlich macht er mir dann Vorwürfe nach dem Motto: Wenn du nicht so viel über unsere Zukunft nachdenken würdest, hätten wir ja noch eine. Aber so gehst du mir auf die Nerven. Also - am liebsten wäre es ihm eben, wenn ich Probleme oder Fragen unsere Zukunft betreffend gar nicht ansprechen würde. Aber wie soll das sonst mit uns funktionieren? Gewisse Dinge müssen doch geklärt werden.

Ach, ich weiß auch nicht. Ich bin so ziemlich mit meinem Latein am Ende... :sadwoman:
OK, das klingt nach einem echten Teufelskreis und sehr danach, dass du bereits einiges versucht hast und keine Veränderung in Sicht ist. Habt ihr auch schon über deine letzte Konsequenz (Trennung) gesprochen, wenn es so weiter geht und sich nichts ändert? Wenn er dann immer noch nicht "aufwacht" kann er vermutlich nicht anders und du bist wieder ein Stück weiter auf dem Weg zu deiner persönlichen Klarheit. Entweder du lebst dann mit seiner Art (Umgang mit Gefühlen, Problemen, Zukunftsplanung) oder du setzt dir eine klare Deadline, was und wie lange du es noch versuchen möchtest.

Wenn er sich von deinen Bedürfnissen angegriffen fühlt, ist das echt eine schwierige Situation für beide. Das ist meines Erachtens ein Kernpunkt jeder Beziehung. Wenn dein Bedürfnis ist, Probleme zu klären und seines ist, sie totzuschweigen, dann stellt sich schon die Frage, wie ihr auf Dauer miteinander glücklich sein wollt. Würde er an sich arbeiten und echtes Interesse zeigen, sich mehr auf dich einzustellen und an eurer gemeinsamen Zukunft zu arbeiten, dann wäre da noch ein bißchen Licht am Horizont. Ihr könntet dann ja einen Modus finden, wie z.B. einmal pro Woche bewusst Zeit zu nehmen für Gespräche, die dir wichtig sind. In dieser Zeit versucht er sein Bestes, auf dich einzugehen. Dafür sprichst du nicht bei jeder Gelegenheit die Zukunftsplanung an, sodass er auch wieder Verschnaufpausen hat.

Ich hatte mal eine Romanze/"schön Wetter Affäre" mit einem Mann, der nur die schönen Stunden mit mir teilen wollte, aber keine Verpflichtungen, keine Elternbesuche, kein gemeinsames Leben im Sinne von gemeinsamer Bewältigung von Lebensthemen. Es war eine schöne Zeit mit ihm, aber mir war das nicht genug. Nachdem er mir klar gesagt hat, dass er mir mehr aber nicht bieten kann, habe ich die Geschichte beendet. Jetzt ist er eine schöne Erinnerung und wir haben ab und an noch Kontakt. Damals war ich unendlich traurig... Inzwischen bin ich aber froh, den Schnitt damals gemacht zu haben. Das nur mal als ein persönliches Beispiel. Für dich kann natürlich ein anderer Weg richtig sein.
In a world where you can be anything, be kind.

Bonbon

Re: Ich brauche Klarheit

Beitrag von Bonbon » Dienstag 22. Oktober 2019, 12:58

Artemis hat geschrieben:
Dienstag 22. Oktober 2019, 11:37
Ach, ich weiß auch nicht. Ich bin so ziemlich mit meinem Latein am Ende... :sadwoman:
Du Arme :umarmung2:

Ich finde du gehst ziemlich viele Kompromisse ein, tut er das eigentlich auch? Oder wenigstens einen? Er könnte sich zum Beispiel Arbeit suchen, oder wenigstens mal mit dir reden, wie euere gemeinsame Zukunft ausehen soll. :gruebel: Hier schreibt dir jemand ohne Erfahrung, der noch nie in einer solchen Situation war. Aber, ich an deiner Stelle würde nicht alles so leichtfertig aufgeben, da müßte auch was von ihm zurückkommen.

Viel Glück :vielglueck:

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