Der GNU/Linux-Thread

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Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von Le Chiffre Zéro » Mittwoch 14. August 2019, 13:33

Mit müden Augen hat geschrieben:
Sonntag 4. August 2019, 14:37
Du bist nicht der erste von dem ich lese der Virtualbox statt KVM/libvirt nimmt. Warum?
Ich benutze KVM/libvirt und es funktioniert recht gut, allerdings habe ich auch fast nur Linux bzw Debian als Guestsystem. Wie es z.B. mit W10 aussieht weiß ich nicht.
Es bot sich an, es tut, was es soll, und ich wollte keinen allzu großen Aufwand betreiben. Außerdem ist es jetzt zum Wechseln sowieso zu spät, weil ich keine Lust habe, die VMs neu aufzusetzen.

Ich verwende ja auch FreeFileSync, obwohl es Hardcore-GNU-Usern nicht begreiflich zu machen ist, was dessen Vorteile gegenüber blankem rsync sind.
← Das da sind keine Klaviertasten. Es sind Synthesizertasten. Doch, da gibt es Unterschiede.

Ich kann es euch erklären. Ich kann es aber nicht für euch verstehen. Das müßt ihr schon selbst tun.

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Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von The Poet » Dienstag 24. September 2019, 18:32

Ich weiß zwar nach wie vor nicht, ob ich mit meinem zwar vorhandenen Unix-Interesse, aber doch eher eingeschränkten Unix-Kenntnissen überhaupt "berechtigt" bin, hier zu schreiben ;), aber das hier ist auf jeden Fall themenbezogen, also opte ich mal für "ja" ^^:

https://www.jitbit.com/alexblog/249-now ... -a-hacker/

"Yeah, let's automate everything!"

Frag mich, wann er das Prinzip auch (also komplett... rudimentär angefangen hat er ja schon) auf sein Privatleben und seine sozialen Kontakte ausdehnt ... ("Ich präsentiere: Die erste vollautomatisierte DnD-Gruppe. Du kannst im Bett bleiben, während dein Charsheet von einem unsigned char*-driven Schreib-o-bot-VirtualCharacter echtzeitausgefüllt wird, der wiederum von der ultimativen Endzeit-DnD-DungeonMaster-KI angeleitet wird." :mrgreen: )
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Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von Le Chiffre Zéro » Mittwoch 25. September 2019, 13:38

Ich möchte es einmal so formulieren:

Dinge wie Shellskripte und Cronjobs wurden sicherlich nicht von fleißig-emsigen Leuten erfunden. Faulheit treibt den technologischen Fortschritt an.
← Das da sind keine Klaviertasten. Es sind Synthesizertasten. Doch, da gibt es Unterschiede.

Ich kann es euch erklären. Ich kann es aber nicht für euch verstehen. Das müßt ihr schon selbst tun.

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Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von Mit müden Augen » Mittwoch 25. September 2019, 13:45

Da könnte man jetzt Larry Wall, den Erfinder von Perl, zitieren, der irgendwas schrieb à la "Programmierer sind faul". Das genaue Zitat müsste ich nachschlagen...
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Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von The Poet » Mittwoch 25. September 2019, 14:59

Le Chiffre Zéro hat geschrieben:
Mittwoch 25. September 2019, 13:38
Ich möchte es einmal so formulieren:

Dinge wie Shellskripte und Cronjobs wurden sicherlich nicht von fleißig-emsigen Leuten erfunden. Faulheit treibt den technologischen Fortschritt an.
Passt. Ich hab das ursprünglich aus einem Talk, der hieß: "Nur ein fauler Admin ist ein guter Admin" :mrgreen:

Bzw. nur dank dieses Hacker-Talks hab ich das überhaupt mitbekommen (das Video kam glaub ich vom CCC) .

*nachguck*

Ach ja, genau, war die Gulaschprogrammiernacht 19.
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Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von Mit müden Augen » Freitag 8. November 2019, 14:28

Warnung: Wer noch unter Debian 9 ist bekommt ab heute eine neue ESR-Version vom Firefox. Mal wieder ein absolutes Desaster:
-Statusleiste bleibt leer, stattdessen erscheint die Info eine Zeile höher
-Rechtschreibprüfung ist plötzlich aktiviert
und vor allem:
-sämtliche Greasemonkeyscripte sind plötzlich weg.

Ich hab Backups vom System inkl. Firefox-Profil, sollte also kein großes Ding sein, aber warum zum Geier gibt es bei jedem FF-Update irgendeine Scheiße?? :wuetend: :wuetend: :wuetend:

Anyway, ich muss jetzt los, der Kram muss warten. So hatte ich mir das "mach noch schnell apt usw" nicht vorgestellt... :roll:
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Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von Versingled » Freitag 8. November 2019, 17:56

Mit müden Augen hat geschrieben:
Freitag 8. November 2019, 14:28
Warnung: Wer noch unter Debian 9 ist bekommt ab heute eine neue ESR-Version vom Firefox. Mal wieder ein absolutes Desaster:
-Statusleiste bleibt leer, stattdessen erscheint die Info eine Zeile höher
-Rechtschreibprüfung ist plötzlich aktiviert
und vor allem:
-sämtliche Greasemonkeyscripte sind plötzlich weg.

Ich hab Backups vom System inkl. Firefox-Profil, sollte also kein großes Ding sein, aber warum zum Geier gibt es bei jedem FF-Update irgendeine Scheiße?? :wuetend: :wuetend: :wuetend:

Anyway, ich muss jetzt los, der Kram muss warten. So hatte ich mir das "mach noch schnell apt usw" nicht vorgestellt... :roll:
Mich ärgert bei FF und TB eigentlich mehr, dass ich viele Erweiterungen nicht mehr nutzen kann (TB unter Mint wurde noch nicht auf 68 zwangsangehoben, aber das wird nicht ewig so bleiben) und es teilweise keinen Ersatz dafür gibt. Besonders der Menu-Wizzard bei TB (WIN) fehlt mir sehr ... :?
In Gedenken an all das Leben, das heute zu Ende ging. Es ist ein unwiederbringlicher Verlust ... :sadman:

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

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Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von Mit müden Augen » Samstag 9. November 2019, 12:10

Ja, der Umstieg auf das "neue" Addon-System war eine der Katastrophen die mich viele Nerven gekostet haben. Die nächste war dann als sie die Hintertür für unsignierte Addons zugemacht haben. Usw.
Mein Problem ist übrigens noch nicht behoben, ich hab den ganzen Abend damit verbracht. Die GM-Skripte aus dem Backup stecken komprimiert und irgendwie vermurkst in einer Datenbank und ich habe es noch nicht geschafft da wieder normalen Text draus zu machen. Die Datenbank frisst GM natürlich nicht mehr, weiß der Kuckuck... Und natürlich ist das genaue Speicherformat nirgendwo dokumentiert. :roll:
Moral: Solche Sachen unbedingt in einem einfachen, bekannten Format sichern! (.txt) :wuetend:
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Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von The Poet » Samstag 9. November 2019, 18:06

Versingled hat geschrieben:
Freitag 8. November 2019, 17:56
Mich ärgert bei FF und TB eigentlich mehr, dass ich viele Erweiterungen nicht mehr nutzen kann (TB unter Mint wurde noch nicht auf 68 zwangsangehoben, aber das wird nicht ewig so bleiben)
Bei mir wurde er das gerade... Bild

Und es ist so, wie man das erwarten würde: Alles Käsekotze. :roll: Die vor kurzem mühsam irgendwie zurechtgebogenen letzten paar Addons, die noch funktionierten, haben sich endgültig verabschiedet, die Schriftart ist plötzlich zu klein, und was mega-annoying ist: Es gibt eine Config-Seite für Schriftarten. Auf der kann ich auch einstellen was ich will, Häkchen hin- oder wegmachen wie ich will, ich kann sie auch anschreien und mit dem Hammer drauf eindreschen. Nur SIE ÄNDERT NICHTS. Die Schriftart von Nur-Text-Mails bleibt trotzdem zu klein. Ich glaub ich file das mal als Bug.

Mozilla war mal irgendwann so ein tolles Projekt, aber in den letzten Jahren ist alles immer nur schlimmer geworden - zuerst wurde der Firefox zu Tode geupdated, jetzt ist auch noch Thunderbird dran offenbar.
Ich würde mir ja evtl. selbst einen Browser + Mail-Programm schreiben... wenn ich es könnte bzw. wenn mir der Aufwand (v.a. der ganze Pflegeaufwand durch die ganze Updatescheiße, ohne die heute ja kein Programm mehr auskommt... wobei, doch: Mein Texteditor. Der funktioniert einfach so weiter. Und nötigt mich nicht dauernd zu irgendwelchen Updates. Ein Hoch auf Textpad!) es wert erschiene. Okay... und mit dem ganzen JavaScript-Mist ist das mittlerweile sowieso eine absolut unrealistische Größenordnung geworden... dass man *selbst* einen Browser schreibt. Die Dinger haben ja mittlerweile fast mehr LOCs als ein Betriebssystem.

Gut, die Software ist umsonst - aber es ist ja jetzt nicht so, dass es bei käuflicher Software "besser" wäre. Manchmal sogar noch schlechter.
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Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von uhu72 » Samstag 16. November 2019, 15:48

Ich ärgere mich gerade ein wenig mit LXDE herum.
Konkret bin ich einen alten Rechner am "fit" machen. Um den Zugriff auf ein paar Programme zu vereinfachen, habe ich Starter auf den Desktop gelegt. Bei einigen kommt das überflüssige Popup, "Im Terminal ausführen ...", bei anderen nicht. Ich hatte diese Problem vor Jahren schon mal, finde aber nichts zu der Ursache im Web. Rechte sind alle identisch gesetzt, die Einträge in der .desktop Datei sind, soweit vergleichbar, identisch, zumal automatisch generiert. Ich meine, es wäre eine unbedeutende Kleinigkeit gewesen, finde aber so nichts, was die unterschiedliche Behandlung erklärt.

Hat jemand eine Idee?
Es gibt für jeden Topf einen passenden Deckel. Aber es gibt nicht genug passende Deckel für alle Töpfe!

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Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von Mit müden Augen » Samstag 16. November 2019, 16:25

Au pif: Vergleiche mal die Ausgaben von ls -l (-L) bezüglich der Starter und der Programme dahinter, speziell das X-Flag.
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Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von uhu72 » Sonntag 17. November 2019, 15:44

An den Rechten hat es nicht gelegen. Es kommt auf das Verzeichnis an. Habe die *.desktop von den "älteren" Programmen, die es offensichtlich nur betrifft, von /usr/local/share/application nach /usr/share/application kopiert und die Links von den jeweiligen Startern entsprechend angepasst. Dann funktioniert's.
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Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von Mit müden Augen » Samstag 23. November 2019, 03:42

Sagt mal ihr Nerds, was ist die beste Methode kurz und schmerzlos und möglichst anonym in einen Chatroom(??) bei "freenode" zu kommen? Wikipedia sagt man braucht dazu einen IRC-Clienten? Ich bin zu jung um diese glorreiche(?) Zeit erlebt zu haben...
Eine Empfehlung? FOSS, klein, schlank und für Debian.
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Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von uhu72 » Samstag 23. November 2019, 07:44

Der IRC Client schlechthin ist HexChat ehemals XChat.
Klein und schlank ist der nicht, aber das spielt bei IRC keine Rolle. Da ist der fetteste Client immer noch schlanker als der Rest der Welt.
Du kannst natürlich auch mal das Stichwort IRC in dein bevorzugtes Software Installationstool zur Suche verwenden. Da werden sicher einige Clients hoch kommen, aber ich hatte nie das Bedürfnis nach etwas "schlankeren" als HexChat. Von daher kann ich zu den einzelnen anderen nichts sagen.

Bei HexChat sind die gängigsten IRC-Netzwerke vorkonfiguriert, so auch freenode. Du solltest aber, bevor du dich mit einem Netzwerk verbindest bzw. einem konkreten #channel betrittst, um die nick-Konfig kümmern. Praktischerweise ist das im "Network List" Fenster, welches beim Start aufpopt gleich mit drin. (Das kann man auch umkonfigurieren, dass das z.B. nicht gleich aufpopt, aber das alles zu erklären sprengt den Rahmen hier.)
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Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von Mit müden Augen » Samstag 23. November 2019, 08:45

Danke. Ich teste das mal in einer VM, da kann nicht versehentlich der Klarname durchsickern (der steckt da nämlich nicht drin). Wenn ich raus habe wie es geht kann der Kram aufs Hauptsystem. 5MB installiert ist ok.
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Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von Mit müden Augen » Samstag 23. November 2019, 12:47

HexChat läuft in der VM. Sieht recht kompliziert aus...
Was ich nicht verstehe:
-Wo ist der Unterschied zwischen Nickname und Benutzername? Ich muss beides festlegen, aber irgendwie wird nur der Nickname benutzt? :gruebel:
-Kann es passieren dass dort im Chat meine IP landet? Wie kann ich das verhindern? (Dass die IP in irgendeinem Server-Log steht meine ich nicht, das stört nicht. Ich will nur die IP nicht öffentlich im Chat haben.)
Danke Dir. :winken:
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Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von uhu72 » Samstag 23. November 2019, 13:19

Mit dem Nicknamen bist du im #channel bzw auf dem Server zu sehen. Für den Fall, dass der Nickname belegt ist, kann man zwei weitere Alternativen angeben. Das kann z.B. notwendig sein, wenn die Verbindung unplanmäßig getrennt wurde. Der Server bekommt dies systembedingt nicht gleich mit und so ist der verwendete Nick noch eine Zeit lang belegt.
Wenn du nicht möchtest, dass dein Nick von anderen verwendet wird, musst du diesen registrieren. Das geschieht auf dem IRC-Server bzw. Netzwerk mit den entsprechenden Kommandos. Grundsätzlich kann man auf verschiedenen IRC-Servern/Netzwerken unterschiedliche Nicks haben.

Der Benutzername hieß unter XChat Realname. Hat nichts mit dem Nick zu tun. Dieser kann von anderen über ein entsprechendes Kommando abgefragt werden. Was du da einträgst, ist deine Sache.

Auf die IP hast du keinen Einfluß. Üblicherweise sind die IRC-Server so eingestellt, dass die IP den anderen Nutzern als cloak dargestellt wird. (Ich gehe davon aus, dass das bei freenode der Fall sein wird)
Aufpassen musst du, wenn du eine DCC-Verbindung eingehst. Wie der Name DCC (Direct Client Client) schon sagt, ist dann kein Server mehr dazwischen und der andere Nutzer kann dann zwangsläufig deine IP sehen sowie du seine.

Für Details sind die Webseiten der jeweiligen IRC-Server/Netzwerk-Betreiber hilfreich:
https://freenode.net/
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Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von randomguy » Samstag 23. November 2019, 13:26

Dein Benutzername wird in den ident mit eingebunden, damit konnte man früher die einzelnen Benutzer eines Servers unterscheiden.
Deine echte IP wird auch in dem ident verwurstet allerdings wird die pseudonomisiert und bleibt trotzdem eindeutig.

z.B. bin ich im ab-chat mit dem ident (~"Benutzername"@"833.02.704.81.in-addr.arpa ....) : N/A unterwegs.
N/A hab ich als Realname angegeben.

Die normalen User haben keine chance deine echte ip zu bekommen außer du stimmst einem Datenaustausch über DCC zu.
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Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von Mit müden Augen » Samstag 23. November 2019, 13:31

Ok, das mit dem Namen habe ich verstanden.
Wegen der IP, bei meinem Test sah ich ziemlich real aussehende IP-Adressen, das gefällt mir nicht unbedingt... Ich habe extra ein Foto gemacht: https://abload.de/img/screenltk2t.png

edit: Freenode hat sogar einen Webclienten, leider mit Google-Captcha...
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Re: Der GNU/Linux-Thread

Beitrag von Mit müden Augen » Donnerstag 28. November 2019, 16:02

Im IRC bin ich mittlerweile angemeldet. Leider wird meine IP angezeigt, naja...

Andere Frage: Kann ich Firefox (68.2.0esr) irgendwie beibringen nicht ständig einen neuen Ordner ~/Downloads anzulegen? Ich habe den Desktop als Speicherort eingestellt und will/brauche diesen Ordner nicht...
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