EU will Cent-Münzen abschaffen

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Reinhard
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Re: EU will Cent-Münzen abschaffen

Beitrag von Reinhard » Donnerstag 13. Februar 2020, 19:54

TaxiDriver hat geschrieben:
Donnerstag 13. Februar 2020, 01:05
Also mir geht es so dass Ich die grossen Scheine (50 €) oft nicht los werde weil die meisten Bargeldtransaktionen die Ich mache unter 5 € sind. Zahl mal drei Brötchen beim Bäcker mit 50 €!
Habe ich schon gemacht, da denkt sich niemand was dabei. Bisschen doof ist nur, wenn du in der ersten Stunde nach dem Aufmachen kommst und noch nicht genug Wechselgeld da ist (ist mir aber auch schon passiert, und geht vorbei).

Ich habe übrigens auch schon mal jemand beim Bäcker seinen 5-Euro-Einkauf mit 'nem Hunderter bezahlen sehen ... :shock:
Mag ja sein, dass jeder seines Glückes Schmied ist.
Aber dabei sollte nicht vergessen werden, dass manche von Haus aus eine komplette Werkstatt mitbekommen, und andere nur einen Hammer und nicht mal einen Amboss.

Wer will findet sucht Wege; wer nicht will findet Gründe erfindet Ausflüchte.

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Re: EU will Cent-Münzen abschaffen

Beitrag von TaxiDriver » Donnerstag 13. Februar 2020, 19:58

Ja, wie gesagt, Ich hab auch schon meine drei Brötchen für 1,20 oder was das kostet mit nem Fuffi zahlen MÜSSEN weil mir das Kleingeld ausgegangen ist und Ich nur den hatte da Ich tags zuvor am Automaten war.

Mittlerweile wenn ich merke dass mir das Kleingeld ausgeht, geht Ich mit meinem Fünfziger in den Supermarkt und kaufe mir ne Packung Kaugummi oder so :schuechtern:

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Re: EU will Cent-Münzen abschaffen

Beitrag von Hoppala » Freitag 14. Februar 2020, 02:14

Mario1972 hat geschrieben:
Donnerstag 13. Februar 2020, 15:31
5000 mal? Schön wärs. Cent Münzen werden im besten Fall 100 Mal benutzt bevor sie wieder bei der Bundesbank in einer Sammelstelle landen und vernichtet werden!
Dabei ist nicht mal entscheidend wie alt eine Münze ist. Sondern wie oft sie in der Tat den Besitzer wechselt, bevor sie mit einem Kassen Abschluss Zyklus z.b. beim Discounter, oder gesammelt in einem Glas von einer Privatperson, zur Bank gebracht wird!

Ich habe mal gelesen das 1 Cent Münzen statistisch nur 10x den Besitzer wechseln, und dann der Vernichtung zugeführt werden! Wobei es gerade bei der Münze auch eine extrem hohe verlusst Rate gibt, aufgrund ihrer größe!
1000 Mal wäre also eine traum Quote, welche die wenigsten Zahlungsmittel erreichen! 5000 Mal ist schon Utopisch!
Falls das wirklich so ist, wär ich gespannt zu erfahren, warum die Münzen vernichtet werden müssen. Sind die nach 10x über den Tisch schon defekt???
Und ob das bei wertmäßig größeren Stücken anders ist.
Und wie sich das bei Scheinen verhält. Die müssten doch eigentlich noch anfälliger sein - oder? Und im Herstellaufwand aufwändiger.
Falls die Verlustquote wegen der messbaren Größe so intolerabel hoch ist, wäre das ja erst Recht ein Argument, größere Stücke zu prägen. Die 1Cent müssen ja nicht so flippsig sein, dass älltere Menschen die kaum noch zwischen den Fingern halten können.

Wesentlich für die Debatte ier ist aber für mich: keiner der eventuell bedenkenswerten Sachverhalte wird in der öffentlichen Debatte dazu benannt. Nur Nebensächlichkeiten.

Wobei: Debatte ist gut. Es ist ja schon wieder Ruhe. Die übliche PR-Strategie bei großflächig tendenziell strittigen Themen. Alle halbe Jahre wird von interessierter Seite ein Ballon losgelassen, die gegenseitige Polemik setzt an, dann ist wieder Ruhe; nach dem 10x hat sich die Mehrheit daran gewöhnt - die einen daran, dass nu aber mal was gemacht werden muss; die anderen daran, dass sich nach diesen Debatten eh nix ändert - und plötzlich liegt die Sache vor irgendeinem Gremium und es wird entschieden, ohne dass ne echte Diskussion stattgefunden hätte. Salamitaktik 2.0.
TaxiDriver hat geschrieben:
Donnerstag 13. Februar 2020, 19:13
Gut, wie gesagt, Ich finde es halt unsinnig erst zur Bank zu gehen um da "Papier" zu holen das Ich dann in einem Laden lasse um Sachen zu kaufen. Das ist mir auch zu viel Aufwand.
Und mir is zuvel Aufwand, die ganzen Konten und Belege zu prüfen.
Wenn ich 1,50 zu bezahlen habe, dann leg ich die auf den Tisch und beide Seiten sind zufrieden.
Digital heißt: es stecken diverse Dienstleister dazwischen, über die ich im Grunde keine Kontrolle habe; und das bisschen mögliche Kontrolle kostet mich Zeit und Nerven.

Ich weiß nicht: alle 2 Wochen mal 200 aus dem Automaten ziehen, oder bei größeren Sachen mal was mehr ... - ich hab jedenfalls zugesehen, dass meine Finanzinstitute auch ein paar Filialen haben, an denen ich ab und an mal vorbeikomme. Auch auf Reisen.

Und wie gesagt: online ist für mich mittlerweile Zeitverschwendung. Ich finde es extrem nervig. Mal ein Jahr lang getestet und für schlecht befunden. Wobei die unzuverlässige Lieferung und die Rennerei nach den Sendungen noch dazukam. Vom Umweltaspekt ganz zuschweigen.
Da geh ich lieber durch die Läden, guck mir real an, was mich interessiert. Die haptische Erfahrung ist nunmal was, was der Mensch für die Informationsaufnahme und Verarbeitung braucht.

Ja, solange es jeder machen kann wie er will, und die Optionen kundenseitig gleichwertig sind: von mir aus.
Aber genau darüber beschweren sich Handel und Finanzindustrie: dass die Leut in D immer noch soviel bar bezahlen.

Übrigens: gerad das Bäckerhandwerk ist einer der lautesten Wirtschaftsverbände, wenn es gegen jegliche Einschränkung des Bargeldumlaufs geht - auch bei den kleinen Münzen! :-)
Der Bäcker freut sich über Bares. Und Kleingeld. Und der is mr immer noch näher, als die Finanz-ITler mit ihren Verrechnungskomplikationen.
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Re: EU will Cent-Münzen abschaffen

Beitrag von Solstice » Freitag 14. Februar 2020, 09:13

Reinhard hat geschrieben:
Donnerstag 13. Februar 2020, 19:54
TaxiDriver hat geschrieben:
Donnerstag 13. Februar 2020, 01:05
Also mir geht es so dass Ich die grossen Scheine (50 €) oft nicht los werde weil die meisten Bargeldtransaktionen die Ich mache unter 5 € sind. Zahl mal drei Brötchen beim Bäcker mit 50 €!
Habe ich schon gemacht, da denkt sich niemand was dabei. Bisschen doof ist nur, wenn du in der ersten Stunde nach dem Aufmachen kommst und noch nicht genug Wechselgeld da ist (ist mir aber auch schon passiert, und geht vorbei).
Bei den Bäckereien hier ist ein Fuffi (manchmal auch ein 10er) zu jeder Zeit ein Problem, dafür ernte ich regelmäßig böse Blicke/Kommentare :mrgreen:

Früh am Tag: "Och nee... so früh haben wir doch noch nicht genug Wechselgeld!"
Später: "Och nee... so spät haben wir doch kein Wechselgeld mehr!"
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Re: EU will Cent-Münzen abschaffen

Beitrag von Mario1972 » Freitag 14. Februar 2020, 12:17

Solstice hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 09:13

Bei den Bäckereien hier ist ein Fuffi (manchmal auch ein 10er) zu jeder Zeit ein Problem, dafür ernte ich regelmäßig böse Blicke/Kommentare :mrgreen:
...
Ich stand mal morgens in der Bäckerei, da war eine Frau die 4 Brötchen und einen Kaffee mit einem 100€ Schein bezahlt hat!
Da durfte sie erst mal warten, da die natürlich erst mal prüfen mussten ob der überhaupt echt ist?
Die Frau fing dann schon an sich aufzuregen warum das nicht schneller geht?
Ohne passendes Gerät, was Bäckereien üblicherweise nicht haben, dauert das halt was länger.

Nach 2 Minuten weiterer meckerei konnte ich dann nicht mehr an mich halten, weil ich das einfach unverschämt fand und meinte dann zu ihr warum sie einen so kleinen Betrag auch mit einem Hunderter bezahlen muss?
Im Grunde habe ich ausgesprochen was sich jeder in der Schlange dachte aber keiner zu sagen traute.

Da zickt die mich an, das mache sie immer so und was mich das überhaupt angehen würde? :fluchen2:

Ich habe mich darauf gar nicht eingelassen, weil der Mitarbeiter inzwischen auch fertig war mit der Prüfung und das Wechselgeld zusammengesucht hat.
Als er mich darauf bedient hatte, war sowieso gerade an der Reihe, hat er nur gegrinst weil er happy war das ich was gesagt habe! :good:

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Re: EU will Cent-Münzen abschaffen

Beitrag von Cascade » Freitag 14. Februar 2020, 17:53

Also so Kleinbeträge muss man nun wirklich nicht auch noch mit großen Scheinen bezahlen, das ist ja schon fast vorsätzliches ärgern. Habe ich aber auch schon oft erlebt, das da mit großen Scheinen bezahlt wird, von daher ist das nicht wirklich überraschend. @Mario: Auf ihr Gezicke hätte ich einfach gesagt, das "sie den Betrieb aufhalten mit den großen Scheinen."

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Re: EU will Cent-Münzen abschaffen

Beitrag von Mario1972 » Samstag 15. Februar 2020, 07:58

Cascade hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 17:53
@Mario: Auf ihr Gezicke hätte ich einfach gesagt, das "sie den Betrieb aufhalten mit den großen Scheinen."
Nee, die hat sich da 2 Minuten lang so dermaßen profiliert, auch in Richtung der anderen Kunden, das hätte dann richtigen Zoff gegeben!
Wenn ich was sage, dann bin ich eher auf deeskalation aus!

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Re: EU will Cent-Münzen abschaffen

Beitrag von Melli » Samstag 15. Februar 2020, 08:57

Mario1972 hat geschrieben:
Samstag 15. Februar 2020, 07:58
Nee, die hat sich da 2 Minuten lang so dermaßen profiliert, auch in Richtung der anderen Kunden, das hätte dann richtigen Zoff gegeben!
Wenn die sich in meiner Richtung "profiliert" hätte, dann hätte sie von mir aus gerne eine Antwort haben können :holy: Da hätte sie ja auch eine Art "Kaltansprache" gemacht :pfeif:
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Re: EU will Cent-Münzen abschaffen

Beitrag von TaxiDriver » Samstag 15. Februar 2020, 20:25

Hoppala hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 02:14
Und mir is zuvel Aufwand, die ganzen Konten und Belege zu prüfen.
Wenn ich 1,50 zu bezahlen habe, dann leg ich die auf den Tisch und beide Seiten sind zufrieden.
Digital heißt: es stecken diverse Dienstleister dazwischen, über die ich im Grunde keine Kontrolle habe; und das bisschen mögliche Kontrolle kostet mich Zeit und Nerven.
Was soll ich da prüfen? Ich tippe das von meiner Banking-App einfach in meine Haushaltsbuch-Excel Datei ein. Genauso wie die Barabgänge, die Ich mir auf einen kleinen Notizblock schreibe den Ich immer in meiner Hemdtasche habe.
Hoppala hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 02:14
Ich weiß nicht: alle 2 Wochen mal 200 aus dem Automaten ziehen, oder bei größeren Sachen mal was mehr ... - ich hab jedenfalls zugesehen, dass meine Finanzinstitute auch ein paar Filialen haben, an denen ich ab und an mal vorbeikomme. Auch auf Reisen.
Ja, wie gesagt, wenn Ich zu oft Bargeld abhebe wird mir eine Gebühr berechnet da Ich mit meinem Konto bei der Sparkasse meiner Heimatstadt geblieben bin. Ausserdem jedesmal da hin fahren, aus dem Auto aussteigen, Geld abheben, wieder zurück. Das ist mir einfach viel zu viel Aufwand.
Hoppala hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 02:14
Und wie gesagt: online ist für mich mittlerweile Zeitverschwendung. Ich finde es extrem nervig. Mal ein Jahr lang getestet und für schlecht befunden. Wobei die unzuverlässige Lieferung und die Rennerei nach den Sendungen noch dazukam. Vom Umweltaspekt ganz zuschweigen.
Da geh ich lieber durch die Läden, guck mir real an, was mich interessiert. Die haptische Erfahrung ist nunmal was, was der Mensch für die Informationsaufnahme und Verarbeitung braucht.
Nunja, Ich bin auch nicht der Massen-Online-Besteller. Nur Sachen die Ich hier in der Stadt nicht im Laden kaufen kann besorge ich mir online. Und wenn Ich was bestelle, lasse Ich es mir auf Arbeit liefern. Da ist immer offen und jemand da der es annehmen kann.
Hoppala hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 02:14
Ja, solange es jeder machen kann wie er will, und die Optionen kundenseitig gleichwertig sind: von mir aus.
Aber genau darüber beschweren sich Handel und Finanzindustrie: dass die Leut in D immer noch soviel bar bezahlen.
Klar dass die sich darüber beschweren! Das kostet den Handel auch eine ganz schöne Stange Geld! Abends die Kassenabrechnung (Arbeitszeit die bezahlt werden muss), die Firma die das Geld mit dem Transporter abholt und zählt und auf der Bank einzahlt will auch bezahlt werden, die Bang nimmt ggfs. Gebühren für die Bareinzahlung usw. Das sind alles Kosten die dem Handel entfallen wenn die Leute mit Karte zahlen.
Hoppala hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 02:14
Übrigens: gerad das Bäckerhandwerk ist einer der lautesten Wirtschaftsverbände, wenn es gegen jegliche Einschränkung des Bargeldumlaufs geht - auch bei den kleinen Münzen! :-)
Der Bäcker freut sich über Bares. Und Kleingeld. Und der is mr immer noch näher, als die Finanz-ITler mit ihren Verrechnungskomplikationen.
Ja, das ist leider sehr schade. Ich kenne keinen Bäcker wo du mit Karte zahlen kannst. Dabei ist das mit den neuen EC Karten mit dem kontaktlosen bezahlen mittlerweile so praktisch. Und die meisten Banken verlangen für Kleinbeträge unter 10 oder 20 € auch keine PIN. Karte dran halten und fünf Sekunden später ist die Sache gegessen.
Cascade hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 17:53
Also so Kleinbeträge muss man nun wirklich nicht auch noch mit großen Scheinen bezahlen, das ist ja schon fast vorsätzliches ärgern. Habe ich aber auch schon oft erlebt, das da mit großen Scheinen bezahlt wird, von daher ist das nicht wirklich überraschend. @Mario: Auf ihr Gezicke hätte ich einfach gesagt, das "sie den Betrieb aufhalten mit den großen Scheinen."
Um beim Bäcker zu bleiben: Früher bin Ich noch öfter zum Bäcker als heute, da ich mir frühs immer zwei Semmeln zum belegen mit auf Arbeit mitgenommen habe. Mittlerweile esse Ich in der Pause warm. Der Bäcker war dann immer einer ganz wenigen Stellen wo ich mit Bargeld zahlen musste. Wenn man dann gerade vom Konto 100 € in zwei Fünfzigern abgehoben hat stand man dann damit frühs um 6:30 beim Bäcker und der guckte einem dann blöd an. Ich kann beim abheben leider keine Stückelung verlangen, da wie oben geschrieben andere Sparkasse. Das meiste was Ich an Bargeld ausgebe sind Beträge unter 5 € manchmal (selten) auch bis 10 €, drüber eigentlich nie. Warum kann man an den meisten Stellen an denen in der Regel nur sehr kleine Rechnungsbeträge anfallen (Bäcker, Imbiss, Döner, usw.) nicht mit Karte zahlen? Oder schafft den 50 € Schein ab. Der klebt immer wie Krätze an mir und Ich wird Ihn nicht los…

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Re: EU will Cent-Münzen abschaffen

Beitrag von Onkel ABobert » Samstag 15. Februar 2020, 21:48

TaxiDriver hat geschrieben:
Samstag 15. Februar 2020, 20:25
Oder schafft den 50 € Schein ab. Der klebt immer wie Krätze an mir und Ich wird Ihn nicht los…
Ernsthaft? Der 50er ist doch der Standardschein überhaupt.
Ich hebe immer 300 EUR ab, davon 250 in 50ern und der Rest kleiner. Hatte noch nie Probleme.
Im Supermarkt ist man doch gleich bei 50 bis 100 EUR, wenn man nicht gerade jeden Tag einkauft.
Es grüßt euch

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Re: EU will Cent-Münzen abschaffen

Beitrag von Cascade » Samstag 15. Februar 2020, 23:30

@TaxiDriver: Warum sollte der 50 Euro Schein abgeschafft werden ? Normalerweise ist es doch so, das man am Geldautomat meistens die Stückelung auswählen kann die man haben will, es sei denn die kleinen Scheine sind aus was ja mal vorkommen kann.

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Re: EU will Cent-Münzen abschaffen

Beitrag von Cascade » Samstag 15. Februar 2020, 23:31

Mario1972 hat geschrieben:
Samstag 15. Februar 2020, 07:58
Cascade hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 17:53
@Mario: Auf ihr Gezicke hätte ich einfach gesagt, das "sie den Betrieb aufhalten mit den großen Scheinen."
Nee, die hat sich da 2 Minuten lang so dermaßen profiliert, auch in Richtung der anderen Kunden, das hätte dann richtigen Zoff gegeben!
Wenn ich was sage, dann bin ich eher auf deeskalation aus!
Ich hätte ihr einen mitgegeben :) Aber gut, ich bin da vielleicht anders gestrickt.

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Re: EU will Cent-Münzen abschaffen

Beitrag von Hoppala » Samstag 15. Februar 2020, 23:44

TaxiDriver hat geschrieben:
Samstag 15. Februar 2020, 20:25
Was soll ich da prüfen? Ich tippe das von meiner Banking-App einfach in meine Haushaltsbuch-Excel Datei ein. Genauso wie die Barabgänge, die Ich mir auf einen kleinen Notizblock schreibe den Ich immer in meiner Hemdtasche habe.
'ne Banking-App wird niemals freiwillig auf irgendeines meiner Geräte kommen. Da kann ich mich gleich von meiner Bank und beliebgen Finanzdienstleistern in allen Lebenslagen tracken lassen - Dauerbeobachtung. Geht die gar nix an, wofür ich wo und wann mein Geld ausgebe.
Und - du gleichst das dann Posten für Posten mit dem Kassenzettel ab, nehme ich an. Woher sonst weißt du, dass richtig abgerechnet wurde?

Aber okay: wenn man den Aufwand eines peniblen Haushaltsbuchs betreibt, dann hat man das wohl eh im Blick. So oder so: Aufwand. Außerdem muss ich ein Handy datensicher vorhalten, nen Datenvertrag haben ... (ja ja, "hat man doch sowieso"; kommt aber alles an Anforderungen obendrauf. Ein kompliziertes Gebilde).
Gegenmodell: Bares in der Tasche, über den Tisch - fertig.
TaxiDriver hat geschrieben:
Samstag 15. Februar 2020, 20:25
Ja, wie gesagt, wenn Ich zu oft Bargeld abhebe wird mir eine Gebühr berechnet da Ich mit meinem Konto bei der Sparkasse meiner Heimatstadt geblieben bin. Ausserdem jedesmal da hin fahren, aus dem Auto aussteigen, Geld abheben, wieder zurück. Das ist mir einfach viel zu viel Aufwand.
Es gibt da doch so "Umzugsservices"? Oder nicht mehr? Ansonsten hab ich den Vorteil, kein Auto zu haben, so dass der Part auch gleich wegfällt. Noch einfacher.
TaxiDriver hat geschrieben:
Samstag 15. Februar 2020, 20:25
Hoppala hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 02:14
Ja, solange es jeder machen kann wie er will, und die Optionen kundenseitig gleichwertig sind: von mir aus.
Aber genau darüber beschweren sich Handel und Finanzindustrie: dass die Leut in D immer noch soviel bar bezahlen.
Klar dass die sich darüber beschweren! Das kostet den Handel auch eine ganz schöne Stange Geld! Abends die Kassenabrechnung (Arbeitszeit die bezahlt werden muss), die Firma die das Geld mit dem Transporter abholt und zählt und auf der Bank einzahlt will auch bezahlt werden, die Bang nimmt ggfs. Gebühren für die Bareinzahlung usw. Das sind alles Kosten die dem Handel entfallen wenn die Leute mit Karte zahlen.
Richtig. Und das lagern die - auf andere Art - nun an dich aus. Bzw. aus den Händen von ausgebikdeten Profis, die von Berufs wegen eine gewisse Verantwortlichkeit und Sorgfalt pflegen müssen (nich tviel, aber immerhin) geht es in die Hände anderer Profis - und Abermillionen Laien, die das in ihrer Freizeit nebenher machen. Oder eben nicht - fehlende Kontrolle ist von Profis immer gern genommen.
TaxiDriver hat geschrieben:
Samstag 15. Februar 2020, 20:25
Hoppala hat geschrieben:
Freitag 14. Februar 2020, 02:14
Übrigens: gerad das Bäckerhandwerk ist einer der lautesten Wirtschaftsverbände, wenn es gegen jegliche Einschränkung des Bargeldumlaufs geht - auch bei den kleinen Münzen! :-)
Der Bäcker freut sich über Bares. Und Kleingeld. Und der is mr immer noch näher, als die Finanz-ITler mit ihren Verrechnungskomplikationen.
Ja, das ist leider sehr schade. Ich kenne keinen Bäcker wo du mit Karte zahlen kannst. Dabei ist das mit den neuen EC Karten mit dem kontaktlosen bezahlen mittlerweile so praktisch. Und die meisten Banken verlangen für Kleinbeträge unter 10 oder 20 € auch keine PIN. Karte dran halten und fünf Sekunden später ist die Sache gegessen.
Das käme bei mir schon mal gar nicht (mehr) in Frage. Hatte mal so ne Geldkarte zum Aufladen. Völlig undurchsichtig. Da muss man schon arg Vertrauen in seine Finanzdienstleister haben. Und wenn ich mir so aktuelle Recherhchen udn Gerichtsprozesse anschaue, was sich das Finanzgewerbe alles an Betrügereien einfallen lässt ...
TaxiDriver hat geschrieben:
Samstag 15. Februar 2020, 20:25
Warum kann man an den meisten Stellen an denen in der Regel nur sehr kleine Rechnungsbeträge anfallen (Bäcker, Imbiss, Döner, usw.) nicht mit Karte zahlen?
Weil's dafür Kleingeld gibt und die Transaktionskosten digital vergleichsweise hoch sind. Hat ja ewig gedauert, bis es Modelle für Micropayment gab weil es sich schlciht nicht gerechnet hat. Inzwischen geht das wohl - aber natürlich werden bei einer Buchung lieber 100 Euro abgerechnet als 36 Cent.
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Re: EU will Cent-Münzen abschaffen

Beitrag von TaxiDriver » Sonntag 16. Februar 2020, 00:04

Hoppala hat geschrieben:
Samstag 15. Februar 2020, 23:44
'ne Banking-App wird niemals freiwillig auf irgendeines meiner Geräte kommen. Da kann ich mich gleich von meiner Bank und beliebgen Finanzdienstleistern in allen Lebenslagen tracken lassen - Dauerbeobachtung. Geht die gar nix an, wofür ich wo und wann mein Geld ausgebe.
Und - du gleichst das dann Posten für Posten mit dem Kassenzettel ab, nehme ich an. Woher sonst weißt du, dass richtig abgerechnet wurde?
Nunja, man muss es ja nicht übertreiben mit der Angst vor der Überwachung. Und nein, Ich gleiche den Kassenzettel nicht mit den Einkäufen ab. Da hab Ich einfach so viel Vertrauen in den Kassierer dass der das schon richtig macht. Bei den heutigen Scannerkassen kann man ja kaum was falsch machen und es wird dem Kunden beim Einscannen ja auch direkt auf einem Kunden-Display Artikel und Preis angezeigt.
Hoppala hat geschrieben:
Samstag 15. Februar 2020, 23:44
Aber okay: wenn man den Aufwand eines peniblen Haushaltsbuchs betreibt, dann hat man das wohl eh im Blick. So oder so: Aufwand. Außerdem muss ich ein Handy datensicher vorhalten, nen Datenvertrag haben ... (ja ja, "hat man doch sowieso"; kommt aber alles an Anforderungen obendrauf. Ein kompliziertes Gebilde).
Was verstehst du unter einem "datensichern Handy"? Ich hab n ganz normales iPhone. Das ist so sicher, dass alle Daten per Cloud im den USA gebackupt werden :lach:
Hoppala hat geschrieben:
Samstag 15. Februar 2020, 23:44
Es gibt da doch so "Umzugsservices"? Oder nicht mehr? Ansonsten hab ich den Vorteil, kein Auto zu haben, so dass der Part auch gleich wegfällt. Noch einfacher.
Ja, aber Ich häng einfach an meiner alten Bank. Ist so n bissl der letzte Kontakt in der Heimat. Eigentlich bin Ich nur aus Sentimentalität noch dort. Und wie gesagt, Ich brauch ja nicht so viel Bargeld. Alles andere kann Ich online machen. Ich bin gerade am überlegen wann ich das letzte mal eine Überweisung gemacht habe. Schon Monate her oder so. Geht heute ja alles per Lastschrift, PayPal usw.
Hoppala hat geschrieben:
Samstag 15. Februar 2020, 23:44
Richtig. Und das lagern die - auf andere Art - nun an dich aus. Bzw. aus den Händen von ausgebikdeten Profis, die von Berufs wegen eine gewisse Verantwortlichkeit und Sorgfalt pflegen müssen (nich tviel, aber immerhin) geht es in die Hände anderer Profis - und Abermillionen Laien, die das in ihrer Freizeit nebenher machen. Oder eben nicht - fehlende Kontrolle ist von Profis immer gern genommen.
Ich versteh leider nicht was du damit meinst.
Hoppala hat geschrieben:
Samstag 15. Februar 2020, 23:44
Das käme bei mir schon mal gar nicht (mehr) in Frage. Hatte mal so ne Geldkarte zum Aufladen. Völlig undurchsichtig. Da muss man schon arg Vertrauen in seine Finanzdienstleister haben. Und wenn ich mir so aktuelle Recherhchen udn Gerichtsprozesse anschaue, was sich das Finanzgewerbe alles an Betrügereien einfallen lässt ...
Naja, das halte Ich für übertrieben. Ein gewisses Grundvertrauen muss Ich meiner Bank schon gegenüber haben und daran glauben dass die das alles korrekt machen.
Hoppala hat geschrieben:
Samstag 15. Februar 2020, 23:44
Weil's dafür Kleingeld gibt und die Transaktionskosten digital vergleichsweise hoch sind. Hat ja ewig gedauert, bis es Modelle für Micropayment gab weil es sich schlciht nicht gerechnet hat. Inzwischen geht das wohl - aber natürlich werden bei einer Buchung lieber 100 Euro abgerechnet als 36 Cent.
Ja, aber wo kriege Ich das Kleingeld her? Mir fehlt es ständig. Wo ist der 2-€ Münzen Automat. Ich zahle hier in Dresden mittlerweile sogar meine Parktickets per Dresden.de-App und Pay Pal weil Ich nie Kleingeld habe.

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Re: EU will Cent-Münzen abschaffen

Beitrag von Hoppala » Sonntag 16. Februar 2020, 02:11

TaxiDriver hat geschrieben:
Sonntag 16. Februar 2020, 00:04
Nunja, man muss es ja nicht übertreiben mit der Angst vor der Überwachung.
Ich habe keine Angst. Ich habe begründete Sorge. Nicht vor der "Überwachung", sondern vor dem, was damit möglich ist.
Ich mag Demokratie.
Aber sie beruht auf einigen unverzichtbaren Grundprinzipien, und die (einge davon) werden durch die Datenanalysen untergraben.
Mit der Sorge wird nicht übertrieben Sie wird im Gegenteil konsequent kleingeredet, wenn sie überhaupt mal irgendwo auftaucht. Und zwar kleingebügelt ohne gute Argumente, und genau wie du es eben tust: "übertriebene Angst". Als wenn es darum ginge.
TaxiDriver hat geschrieben:
Samstag 15. Februar 2020, 20:25
Was verstehst du unter einem "datensichern Handy"? Ich hab n ganz normales iPhone. Das ist so sicher, dass alle Daten per Cloud im den USA gebackupt werden :lach:
Das ist also schon mal konstruktionsbedingt nicht sicher.
Ein datensicheres ist enes, bei dem der Nutzer unter Kontrolle hat, wann welche Daten an wen rausgehen. Also idealerweise gar keine; aber das widerspräche der Gerätefunktion. Darum: Ich bestimme.
Kein Google & Co, keine undurchsichtigen Apps. Keine für den Nutzer gesperrten Datenbereiche. Firewall, VPN. Ein Gerät, das ausschließlich dem Anwender gehorcht.

Dein Gerät ist, als wenn du einer großen Firma in den USA, die unter anderem von Datenauswertung lebt und gute Beziehungen zu Regierungsbehörden unterhält, deine gesamten Tagebücher inklusive sämtlicher Dummheiten als Duplikat zur Aufbewahrung gibst - damit sie dir die wieder zuschicken, wenn du deine Original mal verdaddelst. Sicherheitshalber lagern sie weiteree Duplikate in vertrauenswürdigen Serverfarmen in Asien und im hohen Norden und sonstwo. Sie versprechen hoch und heilig, da nicht reinzugucken, scon mal gar nicht mit automatisierten Auswertungstools. Und nie jemand weitergeben. Bis auf eine ne Liste an Ausnahmen, aber hey, nichts ist perfekt. Du hast im Grunde keinen Hebel, sie zur Einhaltung ihrer Versprechen zu bewegen. Könntest mir auch deinen Haustürschlüssel zuschicken, an ein anonymes Postfach. Kannst sicher sein, ich werd nie ohne deine Erlaubnis die Wohnung betreten. Ist dir zu unsicher? Dabei hättest du deutlich mehr Möglichkeiten, mich zur Einhaltung der Vorgabe zu bringen und bei Zuwiderhandlung zur Rechenschaft zu zehen. Aber hey, is Apple - die tun nix!
Richtig, machen fast alle so. Das beruhigt: wenn alle ohne linksrechts zu schauen über die Straßen gehen, kann es so schimm nicht sein. Trotz der Meldungen von chronischen Rasern in der Stadt. Die paar Verkehrsunfälle. Man muss es nicht übertreiben mit der Angst. :-)
Aber das ist hier nicht Thema.
TaxiDriver hat geschrieben:
Sonntag 16. Februar 2020, 00:04
Ja, aber Ich häng einfach an meiner alten Bank. Ist so n bissl der letzte Kontakt in der Heimat. Eigentlich bin Ich nur aus Sentimentalität noch dort. Und wie gesagt, Ich brauch ja nicht so viel Bargeld. Alles andere kann Ich online machen. Ich bin gerade am überlegen wann ich das letzte mal eine Überweisung gemacht habe. Schon Monate her oder so. Geht heute ja alles per Lastschrift, PayPal usw.
Persönliche Sentimentalität sei verziehen. Auch wenn diese arg unpraktisch zu sein scheint. Ne Postkarte an der Küchentür, als Alternative?
Geht übrigens auch alles offline.
TaxiDriver hat geschrieben:
Sonntag 16. Februar 2020, 00:04
Hoppala hat geschrieben:
Samstag 15. Februar 2020, 23:44
Richtig. Und das lagern die - auf andere Art - nun an dich aus. Bzw. aus den Händen von ausgebikdeten Profis, die von Berufs wegen eine gewisse Verantwortlichkeit und Sorgfalt pflegen müssen (nich tviel, aber immerhin) geht es in die Hände anderer Profis - und Abermillionen Laien, die das in ihrer Freizeit nebenher machen. Oder eben nicht - fehlende Kontrolle ist von Profis immer gern genommen.
Ich versteh leider nicht was du damit meinst.
Du (und Millionen anderer Privatleute) übernehmen kostenlos die Arbeit (bzw. einen Teil davon). Bzw. lassen die liegen, weil's ihnen zuviel ist. Und dann können Firmen eben unkontrolliert tun und lassen, was sie wollen - ist gut für die Rendite.
Ja, an diesen Aspekt denkt kaum jemand heutzutage.
Bei den aktuellen Daztenschutzdiskussionen kommt es immerhin mittlerweile - viel zu spät und - gelegentlich ins Gespräch: dass der einzelne Privatmensch so eine "veantwortliche und informierte Datenfreigabe" unter heutigen technischen Bedingungen eigentlch gar nicht leisten kann, und die darauf aufbauenden Gesetze, AGBs etc. daher im Grunde gar nicht funktioneren können und von daher selbst rechtswidrig sind.
TaxiDriver hat geschrieben:
Sonntag 16. Februar 2020, 00:04
Naja, das halte Ich für übertrieben. Ein gewisses Grundvertrauen muss Ich meiner Bank schon gegenüber haben und daran glauben dass die das alles korrekt machen.
Glaube ist ne schöne Sache.
Du liest ja vielleicht ab und zu die Presse, wie die Banken deine Steuergelder auf schmierigstem Wege schröpfen? Spezilaistenabteilungen, die nur den Job haben, Lücken zu finden, über die sich nicht zustehende Profite einsacken lassen?
Auch hier: übertrieben ist hier nur die Untertreibung. Diese Stories hat man früher nur in fantasievollen Agentenromanen gelesen. Einer der Drahtzieher hat sogar zur Aussage gegeben: "Hier in Deutschland hielt der Staat uins für Ehrenleute - wir haben uns dann hier bedient" (inhaltliche Wiedergabe)
TaxiDriver hat geschrieben:
Sonntag 16. Februar 2020, 00:04
Ja, aber wo kriege Ich das Kleingeld her? Mir fehlt es ständig. Wo ist der 2-€ Münzen Automat. Ich zahle hier in Dresden mittlerweile sogar meine Parktickets per Dresden.de-App und Pay Pal weil Ich nie Kleingeld habe.
Du sagst doch selbst, dass du nur Kleinbeträge zahlst. Logisch hast du dann wenig Kleingeld in der Tasche. Zahl öfter mal was reelles mit Scheinen, wie Onkel Abobert. Supermarkt und so. Dann erledigt sich das von selbst

Im übrigen ist ja genau das das Lustige an den Begründungen gegen's Kleingeld: Offiziell ist es "lästig". Aber in der Praxis fehlt es doch wieder. Aber möglichst weniger davon in Umlauf bringen. Ja, das macht Sinn ... Ist sicher einfacher, jeden Kleinsthändler mit Lesegeräten und allem auszustatten, die dauernd upgedatet und nach wenigen Jahren ausgetauscht werden müssen, als Bargeld in Umlauf zu halten. Mag sein. Nachvollziehbare Argumente dazu gibt es aber nicht. Schon komisch, angesichts der schienbaren Dringlichkeit des "Problems".


Übrigens müsste bei den offiziellen Begründungen jede Bankfiliale glücklich sein, dir für nen Fuffi ne Rolle 2 Euro-Stücke zu geben. Oder jede Tankstelle. Oder Supermarkt. Das bare Kleingeld belastet die ja nur. Angeblich. :-)

Du ja gerad auch: im Grunde teilst du gerad mit, dass du mehr! Bargeld in kleineneren Stückelungen bräuchtest ...
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