Depressionen

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Tyralis Fiena
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Re: Depressionen

Beitrag von Tyralis Fiena » Dienstag 16. Mai 2017, 22:24

Pocolino hat geschrieben: Zumindest wäre das dann eine vergleichsweise positive Sucht. :mrgreen:
Hmmm, vielleicht ja, solange nicht das eigene soziale Umfeld darunter leidet. ;)
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Saraj
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Re: Depressionen

Beitrag von Saraj » Mittwoch 17. Mai 2017, 06:29

Pocolino hat geschrieben:
Tyralis Fiena hat geschrieben:
Pocolino hat geschrieben:Ein kleiner Rat zu Depressionen: SPORT!!
Die dadurch freigesetzten Endorphine sollen eine zu Antidepressiva vergleichbare Wirkung haben.
Ja, zumindest empfand ich das durchaus als hilfreich, sofern ich genug "Antrieb" dafür hatte. Bleibt nur aufzupassen, dass daraus keine Sucht wird. Sucht und Depression gehen leider mal gern zusammen aus.
Zumindest wäre das dann eine vergleichsweise positive Sucht. :mrgreen:
Aus Erfahrung würde ich sagen, dass es unglaublich schwer bis schier unmöglich ist, sich mit einer (richtigen) Depression zum Sport zu bewegen. Wenn man bleischwere Gewichte mit sich rumträgt, die einen so heftig runterdrücken, dass es bis aus dem Bett heraus ein unendlich weiter Weg ist und einem schier die Luft zum Atmen abgequetscht wird, ist es eine Zerreißprobe im wörtlichen Sinn, sich in die Vertikale zu begeben. Man glaubt, man überlebt das nicht. Man ist so mit innerem Druck belastet als bestünde man nur noch aus Zement und gleichzeitig so leer und zerbrechlich, dass nur einer kommen und zudrücken müsste und man zerfiele in tausend Stücke. Tatsächlich hilft es aber, wenn auch in einer schweren Phase nur so weit, dass man sich für kurze Zeit wieder bis an den Rand des Abgrundes hochgekämpft hat. Ich hätte es damals ohne Sport nicht überlebt. Gut, dass ich auch aus physischen Gründen dazu gezwungen war. Sonst wäre ich jetzt nicht mehr hier... das wiederum wäre sehr bedauerlich. :mrgreen:

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Re: Depressionen

Beitrag von Sommersprosse » Mittwoch 17. Mai 2017, 06:42

Saraj hat geschrieben:Aus Erfahrung würde ich sagen, dass es unglaublich schwer bis schier unmöglich ist, sich mit einer (richtigen) Depression zum Sport zu bewegen. Wenn man bleischwere Gewichte mit sich rumträgt, die einen so heftig runterdrücken, dass es bis aus dem Bett heraus ein unendlich weiter Weg ist und einem schier die Luft zum Atmen abgequetscht wird, ist es eine Zerreißprobe im wörtlichen Sinn, sich in die Vertikale zu begeben. Man glaubt, man überlebt das nicht. Man ist so mit innerem Druck belastet als bestünde man nur noch aus Zement und gleichzeitig so leer und zerbrechlich, dass nur einer kommen und zudrücken müsste und man zerfiele in tausend Stücke.
Kann ich aus Erfahrung bestätigen. Ich kann nicht beurteilen, wie viel da reingespielt hat, dass ich grundsätzlich nicht die Sportlichste bin aber ich war an den meisten Tagen froh, wenn ich es überhaupt aus dem Bett geschafft habe oder mich zu duschen etc. Das allein war schon unglaublich schwer manchmal.
In der Klinik hat mir dann Qi-Gong sehr gut geholfen. Das will ich auch eigentlich wieder aufgreifen.
Ich hätte es damals ohne Sport nicht überlebt. Gut, dass ich auch aus physischen Gründen dazu gezwungen war. Sonst wäre ich jetzt nicht mehr hier... das wiederum wäre sehr bedauerlich. :mrgreen:
:shock: In der Tat! :umarmung2:

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Re: Depressionen

Beitrag von zumsel » Mittwoch 17. Mai 2017, 06:45

Sehr schön umschrieben SarahDschäy.

Bei mir lindert Sport die Symptome, aber es hilft mir nicht meine Depression hinter mir zu lassen.
Es ist wie mit dem Lachen. Man kann Lachen und Sport machen, wenn man depressiv ist, aber ganz tief im innern schlummert noch dieses unendlich traurige...
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Re: Depressionen

Beitrag von zumsel » Mittwoch 17. Mai 2017, 06:47

Lasst uns unsere Depressionen verschenken an Leute die wir nicht mögen. Ohne Rückschenkung und Weiterschenkung :mrgreen:
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Re: Depressionen

Beitrag von Rosi » Mittwoch 17. Mai 2017, 08:05

Intensiver Sport kann bei großem seelischem Stress sogar kontraproduktiv sein, da dem Körper die letzte Energie gezogen wird.
Ich bin in eine Depression gerutscht, obwohl ich regelmäßig Sport gemacht habe. Auf ärztlichen Rat hätte es helfen sollen, ich war am Ende aber so erschöpft, dass ich mich beim Sport beinahe übergeben musste und danach weinend zusammen gebrochen bin.
Manchmal ist eine Entlastung nötig.

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Re: Depressionen

Beitrag von TheRealDeal » Mittwoch 17. Mai 2017, 08:43

Saraj hat geschrieben:Aus Erfahrung würde ich sagen, dass es unglaublich schwer bis schier unmöglich ist, sich mit einer (richtigen) Depression zum Sport zu bewegen. Wenn man bleischwere Gewichte mit sich rumträgt, die einen so heftig runterdrücken, dass es bis aus dem Bett heraus ein unendlich weiter Weg ist und einem schier die Luft zum Atmen abgequetscht wird, ist es eine Zerreißprobe im wörtlichen Sinn, sich in die Vertikale zu begeben. Man glaubt, man überlebt das nicht. Man ist so mit innerem Druck belastet als bestünde man nur noch aus Zement und gleichzeitig so leer und zerbrechlich, dass nur einer kommen und zudrücken müsste und man zerfiele in tausend Stücke. Tatsächlich hilft es aber, wenn auch in einer schweren Phase nur so weit, dass man sich für kurze Zeit wieder bis an den Rand des Abgrundes hochgekämpft hat. Ich hätte es damals ohne Sport nicht überlebt. Gut, dass ich auch aus physischen Gründen dazu gezwungen war. Sonst wäre ich jetzt nicht mehr hier... das wiederum wäre sehr bedauerlich. :mrgreen:
Ja, wirklich sehr bedauerlich... :umarmung2: :umarmung2: :umarmung2:

Bei mir war es so: Bei leichten Depressionen habe ich nur noch das gemacht, was mir Spaß gemacht hat. Bei mittleren nicht mal mehr das. Und bei schweren Depressionen habe ich sogar vergessen, was mir mal Spaß gemacht hat... Auch sonst habe ich bei schweren Depressionen nichts mehr gemacht. Außer gegen meine Suizidgedanken anzukämpfen. Das verbrauchte dann den letzten Rest meiner Energie. Bei Traurigkeit und leichten Depressionen halte ich sportliche Aktivitäten für sinnvoll. Wenn es "schlimmer" wird, nicht mehr.

Das hast du gut beschrieben, Saraj. Nur den Druck habe ich im Grunde nicht gespürt. Wahrscheinlich aufgrund der Suizidgedanken, die ich fast immer zusätzlich hatte. Und was mich letztendlich gerettet hat, weiß ich nicht. Es hat aber mit Sicherheit viel mit mir und meiner Stärke zu tun.
Und mit Katzen. Denn diese haben in mir scheinbar etwas gesehen, was ich noch heute nicht in mir sehen kann. Ohne drei ganz liebe Katzen im Laufe meines Lebens würde es mich heute nicht mehr geben...

@zumsel: Diese Erfahrung wünsche ich niemandem. Und außerdem gehörten Depressionen zu mir. Das verschenkt man nicht einfach...
Die beiden wichtigsten Tage deines Lebens sind der Tag, an dem du geboren wurdest, und der Tag, an dem du herausfindest, warum. – Mark Twain

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Re: Depressionen

Beitrag von dfg82 » Mittwoch 17. Mai 2017, 09:34

Bei mir hielten die positiven Auswirkungen von Sport nie lange an. Spätestens dann, als ich auf die Waage ging, war ich deprimiert. Ich war selbst traurig, als sie 69 Kilogramm anzeigte - ich bin 1,76 m groß. Durch die Fresserei im Dezember und während des Klinikaufenthaltes wiege ich nun knapp 82 Kilogramm. Ich fühle mich richtig fett, träge und abstoßend. Ich kann auch nichts dagegen tun, da Abnehmen bei mir nur durch exzessiven Sport funktioniert, den ich aber gerade nicht ausüben kann, da einer meiner Füße Probleme macht. Ich war bei einem Sportmediziner, der aber nichts feststellen konnte, obwohl ich berichtete, dass ich Schmerzen im Alltag und beim Sport hätte. Ich wollte nochmal zum Hausarzt gehen und mir eine Zweitmeinung einholen, nur bin ich derzeit zu "fertig", um dort hinzugehen. Außerdem habe ich Angst davor, im Wartezimmer zu sitzen. Da ist es immer sehr voll und ich komme mir dort beobachtet vor.

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Re: Depressionen

Beitrag von Xanopos » Mittwoch 17. Mai 2017, 10:04

Rosi hat geschrieben:Intensiver Sport kann bei großem seelischem Stress sogar kontraproduktiv sein, da dem Körper die letzte Energie gezogen wird.
Ich bin in eine Depression gerutscht, obwohl ich regelmäßig Sport gemacht habe. Auf ärztlichen Rat hätte es helfen sollen, ich war am Ende aber so erschöpft, dass ich mich beim Sport beinahe übergeben musste und danach weinend zusammen gebrochen bin.
Manchmal ist eine Entlastung nötig.
Wenn die Energie für Sport nicht reicht, dann vielleicht für einen Spaziergang.
Spezielle Ziele, z.B. x-Kilometer Laufen, sind zumindest für mich in depressiven Phasen sehr kontraproduktiv.
Bewegung hilft eigentlich immer.
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Re: Depressionen

Beitrag von Tyralis Fiena » Donnerstag 18. Mai 2017, 17:40

Saraj hat geschrieben: Aus Erfahrung würde ich sagen, dass es unglaublich schwer bis schier unmöglich ist, sich mit einer (richtigen) Depression zum Sport zu bewegen. Wenn man bleischwere Gewichte mit sich rumträgt, die einen so heftig runterdrücken, dass es bis aus dem Bett heraus ein unendlich weiter Weg ist und einem schier die Luft zum Atmen abgequetscht wird, ist es eine Zerreißprobe im wörtlichen Sinn, sich in die Vertikale zu begeben. Man glaubt, man überlebt das nicht. Man ist so mit innerem Druck belastet als bestünde man nur noch aus Zement und gleichzeitig so leer und zerbrechlich, dass nur einer kommen und zudrücken müsste und man zerfiele in tausend Stücke. Tatsächlich hilft es aber, wenn auch in einer schweren Phase nur so weit, dass man sich für kurze Zeit wieder bis an den Rand des Abgrundes hochgekämpft hat. Ich hätte es damals ohne Sport nicht überlebt. Gut, dass ich auch aus physischen Gründen dazu gezwungen war. Sonst wäre ich jetzt nicht mehr hier... das wiederum wäre sehr bedauerlich. :mrgreen:
Depressionen treten halt in verschiedenen Ausprägungen auf. Meine Episoden waren bisher nur mittelschwer und spielten sich vor allem auf der gedanklichen Bühne ab. Körperlich war ich häufig weniger beeinträchtigt. Selbst meine Suizidbestrebungen spielten sich nur gedanklich ab, zum richtigen drängenden Impuls kam es nicht. Dafür liefen meine Gedanken bis zum Exzess umher. Unter anderem war ich unablässig damit emotionsbefreit beschäftigt, eine Möglichkeit zu finden, völlig spurlos und ohne Nachwirkungen für Andere zu "verschwinden".

Aufstehen, sich waschen usw. lief bei mir "automatisch" ab. Dafür war ich dann aber auch stundenlang nur in meinen Gedanken (und später auch in meinen Tagträumen) unterwegs und hab alles um mich herum nicht wirklich wahrgenommen, weil es für mich gleichgültig war. Emotionales war es bis auf wenige Ausbrüche auch abgeschaltet. Sport war für mich halt öfters effektiv genug, um die Gedankenschleifen für ein wenig Ruhe im Kopf etwas herunterzudrehen. Im Sinne einer positiven belohnenden Empfindung habe ich allerdings nichts gespürt.

In solchen Episoden agierte ich meist eher eine wie eine seelenlose Maschine mit einer funktionalen Ich-Simulation, die in fehlerhaften Programmschleifen festhängt. Eine, die dann halt auch u.a. im direkten Angesicht nüchtern im Form einer Bilanz darlegen kann, warum Suizid die beste Möglichkeit für meine Person wäre und sich überhaupt nicht von womöglich erschrockenen oder traurigen Gesichtsausdrücken beeinflussen lässt. Auf der anderen Seite hat mich aber vielleicht die umfassende Gleichgültigkeit gegenüber allen bewahrt, endgültig zur Tat zu schreiten.
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Re: Depressionen

Beitrag von TheRealDeal » Donnerstag 18. Mai 2017, 18:48

Tyralis Fiena hat geschrieben:In solchen Episoden agierte ich meist eher eine wie eine seelenlose Maschine mit einer funktionalen Ich-Simulation, die in fehlerhaften Programmschleifen festhängt. Eine, die dann halt auch u.a. im direkten Angesicht nüchtern im Form einer Bilanz darlegen kann, warum Suizid die beste Möglichkeit für meine Person wäre und sich überhaupt nicht von womöglich erschrockenen oder traurigen Gesichtsausdrücken beeinflussen lässt. Auf der anderen Seite hat mich aber vielleicht die umfassende Gleichgültigkeit gegenüber allen bewahrt, endgültig zur Tat zu schreiten.
Das ist (auch) gemeint, wenn ich sage, eine Depression hat etwas mit unterdrückten Gefühlen zu tun. Wenn ich z. B. Wut in mir trage und diese ausdrücke, kann ich nicht depressiv sein, weil ich mich dafür zu gut spüre. Interessant, die Frage, ob Suizid für mich die beste Lösung wäre, habe ich mir nie gestellt. Denn ich wollte ja nicht tot sein und außerdem habe ich schon immer viel von mir gehalten. Ich wette, die Suizidgedanken wären mir "leichter" gefallen, wenn ich diese hätte als adäquate Möglichkeit annehmen können. Aber eine Todessehnsucht zu verspüren, oder sichtbaren Auslöser ist nicht leicht zu überleben. Ich war jedenfalls schon sehr weit "auf der anderen Seite", allem Weltlichen sehr weit entrückt. Aber ich bin halt mutig und habe weiter gemacht. Vermutlich auch deswegen, weil mein Daseinszweck nicht darin besteht, es besonders einfach zu haben, in diesem, meinem Leben.
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Re: Depressionen

Beitrag von zumsel » Freitag 19. Mai 2017, 19:44

Man ey, ihr könnts echt nicht lassen ihr bescheuerten Depressionen, oder? Nur weil es draußen in Strömen regnet und ich mich allein und einsam fühle braucht ihr nicht denken, dass ihr jetzt einen auf dicke Hose machen könnt. Haut ab! Ihr stinkt. Na los, wirds bald ? :crybaby: :cry: :sadman: :boxing:
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Re: Depressionen

Beitrag von TheRealDeal » Freitag 19. Mai 2017, 20:07

zumsel hat geschrieben:Man ey, ihr könnts echt nicht lassen ihr bescheuerten Depressionen, oder? Nur weil es draußen in Strömen regnet und ich mich allein und einsam fühle braucht ihr nicht denken, dass ihr jetzt einen auf dicke Hose machen könnt. Haut ab! Ihr stinkt. Na los, wirds bald ? :crybaby: :cry: :sadman: :boxing:
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Re: Depressionen

Beitrag von Ninja Turtle » Freitag 19. Mai 2017, 20:09

zumsel hat geschrieben:Man ey, ihr könnts echt nicht lassen ihr bescheuerten Depressionen, oder? Nur weil es draußen in Strömen regnet und ich mich allein und einsam fühle braucht ihr nicht denken, dass ihr jetzt einen auf dicke Hose machen könnt. Haut ab! Ihr stinkt. Na los, wirds bald ? :crybaby: :cry: :sadman: :boxing:
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Re: Depressionen

Beitrag von zumsel » Freitag 19. Mai 2017, 20:29

Ninja Turtle hat geschrieben:
zumsel hat geschrieben:Man ey, ihr könnts echt nicht lassen ihr bescheuerten Depressionen, oder? Nur weil es draußen in Strömen regnet und ich mich allein und einsam fühle braucht ihr nicht denken, dass ihr jetzt einen auf dicke Hose machen könnt. Haut ab! Ihr stinkt. Na los, wirds bald ? :crybaby: :cry: :sadman: :boxing:
Selber Schuld! Kannst ja auch nach Düsseldorf kommen und mit uns zusammen eine Regenschirm-Bolognese veranstalten. :frech:
Geht leider nicht. Habe Termine vormittags und bis ich da bin haben sich die Pärchen schon gefunden.
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Re: Depressionen

Beitrag von schmog » Sonntag 21. Mai 2017, 11:22

In den Medien lese ich immer wieder, man soll über Suizidgedanken reden.
Nur wo? :gruebel:
(man muss dabei aufpassen, wegen Eigengefährdung in einer geschlossenen Psychiatrie zu landen)

In der Schweiz machen SBB und Telefonseelsorge 143 eine Kampagne.
https://sbb-medien.ch/suizidpraevention ... en-retten/
https://www.aargauerzeitung.ch/solothur ... -131330027
Die heuchlerische Botschaft der Bahn ist in Wirklichkeit folgende; Stürzt euch von Brücken und verschont uns.

Sollen Suizide in der Gesellschaft verhindert werden, muss man total umdenken.
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Re: Depressionen

Beitrag von Mr. Lonely » Montag 29. Mai 2017, 21:00

Aktuell auf SWR3 Sendung über Depressionen
Finde meinen Nick voll blöd. Ich bin mit 100%iger Sicherheit davon ausgegangen, dass der schon vergeben ist!

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Re: Depressionen

Beitrag von DreierBeziehung » Donnerstag 8. Juni 2017, 16:01

Laut Arztrechnungen wurden bei mir auch schon mindestens 20x Depressionen diagnostiziert. Ein paar Mal gab es sogar Antidepressiva auf Rezept. Sollte ich mich jetzt depressiv fühlen?
[Signatur entfernt]

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Re: Depressionen

Beitrag von Xanopos » Donnerstag 8. Juni 2017, 16:20

DreierBeziehung hat geschrieben:Laut Arztrechnungen wurden bei mir auch schon mindestens 20x Depressionen diagnostiziert. Ein paar Mal gab es sogar Antidepressiva auf Rezept. Sollte ich mich jetzt depressiv fühlen?
Naja, die Diagnose und die Rezepte werden wohl einen Grund gehabt haben.
Wenn du dich jetzt nicht depressiv fühlst, ist doch gut.
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Re: Depressionen

Beitrag von DreierBeziehung » Donnerstag 8. Juni 2017, 16:23

Wenn du dich jetzt nicht depressiv fühlst, ist doch gut.
Das sind wir dann aber bei der Frage, wie man sich denn fühlt, wenn man Depressionen hat, wenn nicht depressiv?
[Signatur entfernt]

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