Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

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Was tust Du zur Altersvorsorge

nichts
38
15%
NOCH nichts (bin noch ziemlich jung)
11
4%
lege Geld zur Seite
29
11%
Renten-/Kapitallebensversicherung
45
17%
Familie ist vermögend / Erbschaft
6
2%
Aktien/Aktienfonds
33
13%
sicherheitsorientierte Wertpapiere (Bundesschatzbriefe/Rentenfonds (keine Rentenversicherung!))
7
3%
selbst bewohnte Eigentums-Immobilie
30
12%
Immobilien (nicht selbst bewohnt) / Grundstücke (nicht: Immobilienfonds!)
9
3%
Bausparvertrag
17
7%
Unternehmensanteile (Fonds, Beteiligungen o.ä.)
10
4%
eigene Firma / Firma in Familienbesitz
3
1%
Gold / Silber / Platin usw.
8
3%
Andere Sachgegenstände
2
1%
Sonstiges
11
4%
 
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NBUC
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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von NBUC » Samstag 16. Februar 2019, 08:36

@Einfach nur ich:

Das mit den Kindern stimmt. Idealerweise würden die zumindest zukünftlich auf 0 gesetzt. Damit entfielen 15 von 82 Mio und der Gesamtbetrag würde knapp unter der Billion landen - immer noch zu viel.

Das mit dem "aus den Steuern selbst bezahlen" wird so nicht klappen. Die Belastung steigt so schon relativ schnell an und die Kosten für das BGE selbst müssen ja auch noch irgendwo umgelegt werden. Werden diese Kosten indirekt umgelegt, so muss das BGE entsprechend in seinem Nennwert mitsteigen, da es sonst seinen selbstgesetzten Zweck verfehlt - und in Folge müßte noch mehr umverteilt werden.

Damit arbeitet man ab einem relativ niedrigen Level jede Stunde mehr als X quasi nur noch für die Umverteilung. Und das dürfte, zusammen mit der Basisabsicherung, ein erheblicher Anreiz sein dann die eh nicht mehr nettoentlohnte Arbeitszeit nach unten anzupassen, was aber wiederum die Kosten hoch treibt und die Steuereinnahmen senkt.

BGE sehe ich als grundlegend instabil.

Das mit den Aktienpreisen stimmt, doppelt mit der EU-Geldschwemme. Aber nominell nach BGE-Theorie wären das dann ja zukünftig effektiv die einzigen Institutionen, welche demnächst überhaupt noch Grundversorgung leisten würden. Und wenn du keine Arbeitskraft anzubieten hast, musst du eben Teileigentümer werden.
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Alle gesellschaftlichen Betrachtungen enthalten zwangsläufig Verallgemeinerungen und werden daher Ausnahmen und Einzelfälle enthalten, denen sie nicht gerecht werden können.

wenn ich nicht antworten sollte heißt das nicht, dass du Recht hast, sondern ich kein Internet!

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fidelchen
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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von fidelchen » Samstag 16. Februar 2019, 09:40

Kief hat geschrieben:
Freitag 15. Februar 2019, 23:25
PS: Ehrlich gesagt versuche ich gerade die offenen Punkte hoeflich und knapp zu beantworten, ohne weitere offene Punkte zu erzeugen.
Damit wir das Thema nicht noch weiter kapern.
Tipp: Schreib ein Buch indem du klar, ordentlich und struktuiert auf die kritischen Fragen eingehst. Ist ja schließlich DEIN Thema !!!
Deine Antworten hier beantworten nämlich nicht wirklich etwas ;)

Das einzige Buch zum Thema BGE welches ich (teilweise) gelesen habe, hatte schon einige Angriffspunkte ;)
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Kief
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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von Kief » Samstag 16. Februar 2019, 12:32

fidelchen hat geschrieben:
Samstag 16. Februar 2019, 09:40
Tipp: Schreib ein Buch indem du klar, ordentlich und struktuiert auf die kritischen Fragen eingehst. Ist ja schließlich DEIN Thema !!!
Deine Antworten hier beantworten nämlich nicht wirklich etwas ;)
Du erwartest hier zwei Sachen, bei denen Du mein Faehigkeitenprofil katastrophal ausblendest.
Deswegen wird das niemals machbar sein.

1. Du erwartest, dass ich schriftlichen Ausdruck leicht hinbekomme.
Fuer manche solche Beitraege brauche ich allerdings Tage oder ueber eine Woche.
Hast Du nicht mitbekommen, dass ich auf manche Punkte, auch zum Them Konflikt-Dynamik hier im Forum, einfach nicht eingehe? Das hat mit dem Zeit- und Kraftaufwand fuer mich zu tun. Dass ich manchmal mittendrin abbrechen muss.
Ich kann nicht zwei Wochen fuer zwei Beitraege verplempern, wenn ich dabei nicht mehr Haushalt und mein restliches Leben hinbekomme.
Diese Kommunikationsform, wenn ich nicht plaudern kann, sondern bedacht schreiben muss, dann brauche ich den vielfachen Aufwand.
Setze das einfach gleich mit: lange Texte sind Kraftfresser!
Schriftlich - geht nicht. Ist das so schwer nachzuvollziehen?
Gespraeche sind machbar. Deshalb habe ich das doch oefters gesagt - bei nem persoenlichen Gespraech, gerne.
Aber ein Ausmass von einem Buch erst recht nicht.

2. Du erwartest, dass ich auf die kritischen Fragen eingehe.
Vieles davon betrifft eher: die Menschen dort abzuholen, wo sie sind.
Was mich eh schon viel Kraft kostet, so in die Psyche einzutauchen.
Das sind nun seltenst die vordergruendigen Punkte.
Sondern oft verknuepft mit unterschwelligen Glaubenssaetzen, beispielsweise was an unserem System funktionieren wuerde.
Diese kann ich nicht aufloesen, wenn jemand von diesen gar nicht ablassen WILL. Das ist grundsaetzlich nicht moeglich.
Wenn Du etwas verstehen wilst, wogegen Du Dich straeubst, dann geht das nur mit Glaubenskrisen durch Erlebnisse.
Und diese Aufgabe nehme ich Dir nicht ab.
Das ist jedes Menschen eigene Aufgabe.
(Andere kritische Fragen betreffen Einstiegsfragen.
Auch diese bin ich gar nicht willens zu beantworten.)

Auch dass BGE mein Thema waere - ist gar nicht mein generelles Kernthema.
Sondern wenn Leute voreilige Schluesse ziehen, und mir dadurch zur Belastung werden.
Ich habe nichts dagegen, wenn jemand an einem System festhaelt, mit dem er/sie sich (langsam) in den Abgrund faehrt.
Aber ich habe etwas dagegen, wenn diese Person mich an dieselben Probleme kettet, und mich zwingen will, mit in den Abgrund zu fahren.
Das betrifft sowohl Wirtschaft/BGE/Geldkreislauf als auch Konfliktdynamiken oder mein Kieznachbar, der die Umgebung mit wasauchimmer belastet.
Sich gegen derartige Konsequenzen zu wehren ist ziemlich belastend, wenn die meisten nicht begreifen oder gar ignorieren wollen, wo sie gerade Konsequenzen verursachen - und von mir dasselbe zu akzeptieren einfordern. (Waehrend die bewussten Taeter sich diesen Auseinandersetzungen wahrscheinlich gezielt entziehen.)
Deshalb widerspreche ich solchen Einschaetzungen.
Aber reibe mich nicht an Ueberzeugungsdebatten auf.



Zusammengefasst:
ich moechte Dir nicht das Verstaendnis und den "Erlaeuterungsbetrieb" bereitstellen, welchen Du von mir gerade erwartest.
So etwas klappt nicht, solange im Unterbewusstsein Unterschiedliches gewuenscht wird. Und so ist es fuer mich einfach nicht schaffbar.
Daher moechte ich das gar nicht hinterhertragen. Ich will mich nicht an Aufgaben aufreiben, die mir nicht liegen (ich will lieber meine Staerken zum Einsatz bringen, bei anderen Aufgaben).
Was ich will ist zumindest die Klarstellung, bei welchen fundamentalen Punkten ich bereits andere Fragen gestellt habe, anderer Meinung bin. Wo dadurch Belastungen und Uebergriffe resultieren, die gar nicht notwendig sind.
(Wenn ich dagegen merke, dass meine Worte fruchten, dann sieht es entsprechend anders aus.)


K
Deeskalation, ohne danach die Probleme anpacken zu wollen,
das ist wie Ablenkung, oder Hinhalte-Taktik/Aussitzen wollen:
als Gespraechsverweigerung die getarnteste Form von Eskalation.

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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von Valkyrja » Donnerstag 21. Februar 2019, 01:51

Ich habe seit fast 40 Jahren schweres Rheuma, vor 3 Jahren noch einen Tumor wegoperiert bekommen, der mir meine Wirbelsäule beschädigt hat. Ich leide viel unter Migräne.

Dadurch, dass ich immer wieder lange Ausfallzeiten wegen Krankheit im Job hatte, war an Altersvorsorge nie zu denken.

Heute bin ich Frühverrentet, komplett Arbeitsunfähig, das bedeutet Armut und Perspektivlosigkeit für den Rest meines Lebens.

Na ja, muss man halt akzeptieren. Wie alles andere auch.
A reader lives a thousand lives before he dies... The man who never reads lives only one.
(George R. R. Martin)

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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von Montecristo » Dienstag 12. März 2019, 11:26

fidelchen hat geschrieben:
Freitag 15. Februar 2019, 10:22
Na ja, Riester kann auch durchaus sinnig sein, wenn ...
Fiel mir wieder ein als ich das gefunden habe:

Wirtschaftswoche: UMSTRITTENE ALTERSVORSORGE Für wen sich die Riester-Rente lohnt

Sehr konkret mit ein paar Rechnungen.
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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von Montecristo » Mittwoch 13. März 2019, 16:26

Capital: Vermögen aufbauen mit Immobilien
Wer selbst einmal einen stolzen Preis gezahlt hat, ahnt: Mit Wohneigentum lässt sich gut verdienen. Ein Überblick über Immobilien als Geldanlage – von der selbst genutzten Wohnung bis zu Immobilienfonds


Ich habe tatsächlich etwas Spielgeld in verschiedenen Crowdfunding-Projekten laufen. Das erste wurde gerade zurückgezahlt. Aber insgesamt zu viel Stress für zu wenig Rendite.

Projekt "Häusle" geht nächste Woche in eine weitere Runde. Mal sehen, was es diesmal für eine Schimmelhütte zu besichtigen gibt.
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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von fidelchen » Mittwoch 13. März 2019, 17:25

Montecristo hat geschrieben:
Mittwoch 13. März 2019, 16:26
Capital: Vermögen aufbauen mit Immobilien
Wer selbst einmal einen stolzen Preis gezahlt hat, ahnt: Mit Wohneigentum lässt sich gut verdienen. Ein Überblick über Immobilien als Geldanlage – von der selbst genutzten Wohnung bis zu Immobilienfonds


Ich habe tatsächlich etwas Spielgeld in verschiedenen Crowdfunding-Projekten laufen. Das erste wurde gerade zurückgezahlt. Aber insgesamt zu viel Stress für zu wenig Rendite.

Projekt "Häusle" geht nächste Woche in eine weitere Runde. Mal sehen, was es diesmal für eine Schimmelhütte zu besichtigen gibt.
Uiii da bin ich mal gespannt...
Ich höre darüber nur negatives...
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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von Montecristo » Donnerstag 14. März 2019, 09:31

fidelchen hat geschrieben:
Mittwoch 13. März 2019, 17:25
Uiii da bin ich mal gespannt... Ich höre darüber nur negatives...
Worauf beziehst Du Dich gerade? (a) Crowdfunding oder (b) Hauskauf?

Bei (a) kann ich Dir einen Link zu meinen Erfahrungen im letzten Jahr schicken. Es geht ausschließlich um Immos.
Irgendwelche Restaurants, Saucen, Messtechnik, Fussballvereine etc funde ich grundsätzlich nicht. Das liegt auch daran, dass meistens
die Steuern nicht automatisch abzogen werden. Und für 2 Mark Fuffzich fange ich nicht ohne Not wieder mit der KAP ab.

Und Kleinkredite für Osteuropäische Rentner mache ich aus ethischen Erwägungen nicht. Ich kaufe auch keine Anleihen von Kredithaien.
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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von Montecristo » Samstag 23. März 2019, 16:12

‘Never Short the Bund’: How Investors Have Learned the Hard Way

10jährige Bundesanleihen (mal wieder) mit negativer Rendite.

BTW: Wo ist eigentlich The Poet? Der hat immer gerne darauf hingewiesen...
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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von Mit müden Augen » Samstag 23. März 2019, 17:07

Montecristo hat geschrieben:
Samstag 23. März 2019, 16:12
BTW: Wo ist eigentlich The Poet? Der hat immer gerne darauf hingewiesen...
Der ist schon ewig nicht mehr da. :sadman:
Mein Leben ist die Hölle.
sei still und leide

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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von Montecristo » Mittwoch 3. April 2019, 12:11

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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von Montecristo » Montag 24. Juni 2019, 09:32

Das Branchensterben geht weiter: Der nächste Lebensversicherer gibt auf

Viele große Lebensversicherer haben es angekündigt oder schon getan - sie legen Vertragsbestände komplett still. Nun trifft es die relativ kleine Nürnberger Beamten Lebensversicherung (NBL). Am 1. Juli ist Schluss mit dem Neugeschäft. Von Martin Reim
Die NBL richtet sich speziell an Angehörige des Öffentlichen Dienstes. Sie gehört zum Portfolio der börsennotierten Nürnberger Beteiligungs-AG. Wichtigster Teil der Gruppe sind die Nürnberger Versicherungen, einer der größten deutschen Assekuranzen und unter anderem Sponsor des Fußball-Zweitligisten 1. FC Nürnberg.
Für die Kunden der NBL soll es durch die Stilllegung - in Fachkreisen auch Run-off genannt - nichts ändern, heißt es aus der Pressestelle der Nürnberger. Es sei sogar ein positiver Effekt vorstellbar, weil durch den Schritt Kosten eingespart würden, was den Kunden zugutekommen solle. Der Branchendienst versicherungsjournal.de hatte als erster die Pläne aufgegriffen.
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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von Montecristo » Donnerstag 27. Juni 2019, 07:51

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Vidar
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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von Vidar » Samstag 29. Juni 2019, 23:22

Ich mag es simpel und komme daher zur naheliegenden Konklusion: Nicht knapp die Hälfte vom Brutto direkt wieder abführen müssen.
Ich habe neulich spaßeshalber mal ausgerechnet, dass ich, um auf das selbe netto zu kommen, in Deutschland 100.000€ brutto pro Jahr verdienen müsste, da rund 46% davon abgezogen würden. Absurd.
Ich zahle hier zum Vergleich aktuell 28% Abgaben.

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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von Montecristo » Freitag 2. August 2019, 22:04

Übrigens haben heute 30jährige Bundesanleihen zum ersten Mal negativ rentiert. D-LAnd gibt keine längeren Laufzeiten raus.
Ich meine mich zu erinnern, dass Austria eine Hundertjährige am Start hat. Dürfte für die Altersvorsorge aber auch nix bringen.
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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von Montecristo » Freitag 23. August 2019, 12:13

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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von Tania » Freitag 23. August 2019, 13:05

Die Grafik ist echt interessant - aber ich hab mal den Fehler gemacht, mir den Rest des Artikels durchzulesen. Es geht schon mit einem netten Logikfehler los:
Drei von vier Bundesbürgern, die Geld zurücklegen, blicken demnach froh in die Zukunft. Bei den Nichtsparern ist es nur jeder Zweite. Nun kann man fragen, ob das Sparen tatsächlich den Optimismus vergrößert – oder ob man Optimist sein muss, um in Zeiten des Niedrigzinses überhaupt erst zum Sparer zu werden. Aber ein Zusammenhang ist klar: Wer sich nebenbei ein finanzielles Polster anlegt, der geht offenbar beschwingter in die Zukunft.
Dass die Nichtsparer vielleicht Geringverdiener oder Sozialleistungsempfänger sind, die keine 25 EUR im Monat übrig haben, und die deshalb auch nicht ganz so optimistisch sind .... nee, diese Möglichkeit gibt es ja nicht.

Es folgt eine hübsche Rechnung, wie viel doch schon ein Tagesgeldkonto, das mit Glück vielleicht 1% Zinsen bringt - natürlich am Beispiel von 40 Sparjahren, damit die Zahlen schön groß werden. Solche Kleinigkeiten wie eine deutlich über 1% liegende Inflation werden dezent verschwiegen.

Aber besser wären natürlich etwas renditestärkere Anlagen. Um die 6% - gar kein Problem. Und ein Risiko braucht man nicht bedenken... denn bis jetzt hat noch kein Fond über 15 Jahre betrachtet Verlust gemacht.

Und dabei immer bedenken:
Die wichtigste Devise für junge Sparer lautet: Macht es einfach. Und bleibt flexibel.
... aber rechnet mit mindestens 15 Jahren, in denen ihr nur einzahlt. Egal, dass in diese Zeit bei den meisten Leuten Dinge wie Hochzeit, Babyausstattung, Familienkutsche und Eigentumswohnung fallen :hammer:

In the end we only regret the chances we didn’t take, the relationships we were afraid to have, and the decisions we waited too long to make. (Lewis Carroll)

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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von Montecristo » Freitag 23. August 2019, 13:31

Tania hat geschrieben:
Freitag 23. August 2019, 13:05
Es folgt eine hübsche Rechnung, wie viel doch schon ein Tagesgeldkonto, das mit Glück vielleicht 1% Zinsen bringt - natürlich am Beispiel von 40 Sparjahren, damit die Zahlen schön groß werden. Solche Kleinigkeiten wie eine deutlich über 1% liegende Inflation werden dezent verschwiegen.
Aber besser wären natürlich etwas renditestärkere Anlagen. Um die 6% - gar kein Problem. Und ein Risiko braucht man nicht bedenken... denn bis jetzt hat noch kein Fond über 15 Jahre betrachtet Verlust gemacht.
Ich hatte eigentlich vor das "Praktikanten-Machwerk" nicht weiter zu kommentieren. Der Artikel ist immerhin gratis und nicht völliger Blödsinn.
Gerade mit VL lassen sich noch ein paar schöne Sparpläne abgreifen. Für junge Menschen mit geringem Einkommen ist auch erstmaliges(!) Bausparen (bitte bitte kein Wohnriester) durch die staatlichen Prämien attraktiv. Hier bieten sich Chancen, die man wahrnehmen kann (und sollte). Dann hat man auch ein paar Rücklagen für die ersten größeren Ausgaben.
6% (am besten noch nach Steuern) ist natürlich reichlich sportlich... Und im Regelfall über dem Nervenkostüm von durchschnittlichen Anlegern.
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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von blaufusstoelpel » Freitag 23. August 2019, 19:08

Montecristo hat geschrieben:
Freitag 23. August 2019, 13:31
Ich hatte eigentlich vor das "Praktikanten-Machwerk" nicht weiter zu kommentieren. Der Artikel ist immerhin gratis und nicht völliger Blödsinn.
Nicht doch, Frau O., von der der Artikel wohl stammt, ist gar keine Praktikantin, sondern sie ist eine erfahrene Journalistin und seit zwanzig Jahren im Geschäft. Sie hat in den zwanzig Jahren zahlreiche Werbe-, äh... Journalistenpreise gewonnen, u.a. den ING-Diba Helmut Schmidt Preis, den Zukunftspreis des Deutsches Institut für Altersvorsorge (Tochterunternehmen der Deutschen Bank), den Schroders Award für junge Finanzjournalisten, den Journalistenpreis der Post-, Spar- und Darlehenskassen. Viele der Preise werden inzwischen wegen Finanzkrise usw. gar nicht mehr vergeben.
Was der Gierige sucht ohne zu finden, findet der Liebende ohne zu suchen. (Unbekannt)

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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von MiseryLovesCompany » Freitag 23. August 2019, 21:44

Ich lege aktuell 20% meines Bruttos in Aktien an.
Und wann kam es der Seele des Menschen je vor,
als wäre sie zum Verrat bereit?
Als sie von einer großen Liebe Abschied nahm,
wie von einer Jahreszeit?

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