Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

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Was tust Du zur Altersvorsorge

nichts
35
15%
NOCH nichts (bin noch ziemlich jung)
11
5%
lege Geld zur Seite
28
12%
Renten-/Kapitallebensversicherung
40
17%
Familie ist vermögend / Erbschaft
3
1%
Aktien/Aktienfonds
29
12%
sicherheitsorientierte Wertpapiere (Bundesschatzbriefe/Rentenfonds (keine Rentenversicherung!))
7
3%
selbst bewohnte Eigentums-Immobilie
28
12%
Immobilien (nicht selbst bewohnt) / Grundstücke (nicht: Immobilienfonds!)
7
3%
Bausparvertrag
16
7%
Unternehmensanteile (Fonds, Beteiligungen o.ä.)
9
4%
eigene Firma / Firma in Familienbesitz
1
0%
Gold / Silber / Platin usw.
7
3%
Andere Sachgegenstände
2
1%
Sonstiges
10
4%
 
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NBUC
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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von NBUC » Samstag 16. Februar 2019, 08:36

@Einfach nur ich:

Das mit den Kindern stimmt. Idealerweise würden die zumindest zukünftlich auf 0 gesetzt. Damit entfielen 15 von 82 Mio und der Gesamtbetrag würde knapp unter der Billion landen - immer noch zu viel.

Das mit dem "aus den Steuern selbst bezahlen" wird so nicht klappen. Die Belastung steigt so schon relativ schnell an und die Kosten für das BGE selbst müssen ja auch noch irgendwo umgelegt werden. Werden diese Kosten indirekt umgelegt, so muss das BGE entsprechend in seinem Nennwert mitsteigen, da es sonst seinen selbstgesetzten Zweck verfehlt - und in Folge müßte noch mehr umverteilt werden.

Damit arbeitet man ab einem relativ niedrigen Level jede Stunde mehr als X quasi nur noch für die Umverteilung. Und das dürfte, zusammen mit der Basisabsicherung, ein erheblicher Anreiz sein dann die eh nicht mehr nettoentlohnte Arbeitszeit nach unten anzupassen, was aber wiederum die Kosten hoch treibt und die Steuereinnahmen senkt.

BGE sehe ich als grundlegend instabil.

Das mit den Aktienpreisen stimmt, doppelt mit der EU-Geldschwemme. Aber nominell nach BGE-Theorie wären das dann ja zukünftig effektiv die einzigen Institutionen, welche demnächst überhaupt noch Grundversorgung leisten würden. Und wenn du keine Arbeitskraft anzubieten hast, musst du eben Teileigentümer werden.
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Alle gesellschaftlichen Betrachtungen enthalten zwangsläufig Verallgemeinerungen und werden daher Ausnahmen und Einzelfälle enthalten, denen sie nicht gerecht werden können.

wenn ich nicht antworten sollte heißt das nicht, dass du Recht hast, sondern ich kein Internet!

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fidelchen
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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von fidelchen » Samstag 16. Februar 2019, 09:40

Kief hat geschrieben:
Freitag 15. Februar 2019, 23:25
PS: Ehrlich gesagt versuche ich gerade die offenen Punkte hoeflich und knapp zu beantworten, ohne weitere offene Punkte zu erzeugen.
Damit wir das Thema nicht noch weiter kapern.
Tipp: Schreib ein Buch indem du klar, ordentlich und struktuiert auf die kritischen Fragen eingehst. Ist ja schließlich DEIN Thema !!!
Deine Antworten hier beantworten nämlich nicht wirklich etwas ;)

Das einzige Buch zum Thema BGE welches ich (teilweise) gelesen habe, hatte schon einige Angriffspunkte ;)
AWG = Alles wird gut :-)

Nach ganz strenger Definition bin ich ein "Normalo"
Nach geschwächter Definition bin ich ein "SC-AB"
Und fühlen tu ich mich wie ein "XX-AB"
Was bin ich nun?

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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von Kief » Samstag 16. Februar 2019, 12:32

fidelchen hat geschrieben:
Samstag 16. Februar 2019, 09:40
Tipp: Schreib ein Buch indem du klar, ordentlich und struktuiert auf die kritischen Fragen eingehst. Ist ja schließlich DEIN Thema !!!
Deine Antworten hier beantworten nämlich nicht wirklich etwas ;)
Du erwartest hier zwei Sachen, bei denen Du mein Faehigkeitenprofil katastrophal ausblendest.
Deswegen wird das niemals machbar sein.

1. Du erwartest, dass ich schriftlichen Ausdruck leicht hinbekomme.
Fuer manche solche Beitraege brauche ich allerdings Tage oder ueber eine Woche.
Hast Du nicht mitbekommen, dass ich auf manche Punkte, auch zum Them Konflikt-Dynamik hier im Forum, einfach nicht eingehe? Das hat mit dem Zeit- und Kraftaufwand fuer mich zu tun. Dass ich manchmal mittendrin abbrechen muss.
Ich kann nicht zwei Wochen fuer zwei Beitraege verplempern, wenn ich dabei nicht mehr Haushalt und mein restliches Leben hinbekomme.
Diese Kommunikationsform, wenn ich nicht plaudern kann, sondern bedacht schreiben muss, dann brauche ich den vielfachen Aufwand.
Setze das einfach gleich mit: lange Texte sind Kraftfresser!
Schriftlich - geht nicht. Ist das so schwer nachzuvollziehen?
Gespraeche sind machbar. Deshalb habe ich das doch oefters gesagt - bei nem persoenlichen Gespraech, gerne.
Aber ein Ausmass von einem Buch erst recht nicht.

2. Du erwartest, dass ich auf die kritischen Fragen eingehe.
Vieles davon betrifft eher: die Menschen dort abzuholen, wo sie sind.
Was mich eh schon viel Kraft kostet, so in die Psyche einzutauchen.
Das sind nun seltenst die vordergruendigen Punkte.
Sondern oft verknuepft mit unterschwelligen Glaubenssaetzen, beispielsweise was an unserem System funktionieren wuerde.
Diese kann ich nicht aufloesen, wenn jemand von diesen gar nicht ablassen WILL. Das ist grundsaetzlich nicht moeglich.
Wenn Du etwas verstehen wilst, wogegen Du Dich straeubst, dann geht das nur mit Glaubenskrisen durch Erlebnisse.
Und diese Aufgabe nehme ich Dir nicht ab.
Das ist jedes Menschen eigene Aufgabe.
(Andere kritische Fragen betreffen Einstiegsfragen.
Auch diese bin ich gar nicht willens zu beantworten.)

Auch dass BGE mein Thema waere - ist gar nicht mein generelles Kernthema.
Sondern wenn Leute voreilige Schluesse ziehen, und mir dadurch zur Belastung werden.
Ich habe nichts dagegen, wenn jemand an einem System festhaelt, mit dem er/sie sich (langsam) in den Abgrund faehrt.
Aber ich habe etwas dagegen, wenn diese Person mich an dieselben Probleme kettet, und mich zwingen will, mit in den Abgrund zu fahren.
Das betrifft sowohl Wirtschaft/BGE/Geldkreislauf als auch Konfliktdynamiken oder mein Kieznachbar, der die Umgebung mit wasauchimmer belastet.
Sich gegen derartige Konsequenzen zu wehren ist ziemlich belastend, wenn die meisten nicht begreifen oder gar ignorieren wollen, wo sie gerade Konsequenzen verursachen - und von mir dasselbe zu akzeptieren einfordern. (Waehrend die bewussten Taeter sich diesen Auseinandersetzungen wahrscheinlich gezielt entziehen.)
Deshalb widerspreche ich solchen Einschaetzungen.
Aber reibe mich nicht an Ueberzeugungsdebatten auf.



Zusammengefasst:
ich moechte Dir nicht das Verstaendnis und den "Erlaeuterungsbetrieb" bereitstellen, welchen Du von mir gerade erwartest.
So etwas klappt nicht, solange im Unterbewusstsein Unterschiedliches gewuenscht wird. Und so ist es fuer mich einfach nicht schaffbar.
Daher moechte ich das gar nicht hinterhertragen. Ich will mich nicht an Aufgaben aufreiben, die mir nicht liegen (ich will lieber meine Staerken zum Einsatz bringen, bei anderen Aufgaben).
Was ich will ist zumindest die Klarstellung, bei welchen fundamentalen Punkten ich bereits andere Fragen gestellt habe, anderer Meinung bin. Wo dadurch Belastungen und Uebergriffe resultieren, die gar nicht notwendig sind.
(Wenn ich dagegen merke, dass meine Worte fruchten, dann sieht es entsprechend anders aus.)


K

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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von Valkyrja » Donnerstag 21. Februar 2019, 01:51

Ich habe seit fast 40 Jahren schweres Rheuma, vor 3 Jahren noch einen Tumor wegoperiert bekommen, der mir meine Wirbelsäule beschädigt hat. Ich leide viel unter Migräne.

Dadurch, dass ich immer wieder lange Ausfallzeiten wegen Krankheit im Job hatte, war an Altersvorsorge nie zu denken.

Heute bin ich Frühverrentet, komplett Arbeitsunfähig, das bedeutet Armut und Perspektivlosigkeit für den Rest meines Lebens.

Na ja, muss man halt akzeptieren. Wie alles andere auch.
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(George R. R. Martin)

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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von Montecristo » Dienstag 12. März 2019, 11:26

fidelchen hat geschrieben:
Freitag 15. Februar 2019, 10:22
Na ja, Riester kann auch durchaus sinnig sein, wenn ...
Fiel mir wieder ein als ich das gefunden habe:

Wirtschaftswoche: UMSTRITTENE ALTERSVORSORGE Für wen sich die Riester-Rente lohnt

Sehr konkret mit ein paar Rechnungen.
Bis 45 HC AB: Es kann sich ändern.

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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von Montecristo » Mittwoch 13. März 2019, 16:26

Capital: Vermögen aufbauen mit Immobilien
Wer selbst einmal einen stolzen Preis gezahlt hat, ahnt: Mit Wohneigentum lässt sich gut verdienen. Ein Überblick über Immobilien als Geldanlage – von der selbst genutzten Wohnung bis zu Immobilienfonds


Ich habe tatsächlich etwas Spielgeld in verschiedenen Crowdfunding-Projekten laufen. Das erste wurde gerade zurückgezahlt. Aber insgesamt zu viel Stress für zu wenig Rendite.

Projekt "Häusle" geht nächste Woche in eine weitere Runde. Mal sehen, was es diesmal für eine Schimmelhütte zu besichtigen gibt.
Bis 45 HC AB: Es kann sich ändern.

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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von fidelchen » Mittwoch 13. März 2019, 17:25

Montecristo hat geschrieben:
Mittwoch 13. März 2019, 16:26
Capital: Vermögen aufbauen mit Immobilien
Wer selbst einmal einen stolzen Preis gezahlt hat, ahnt: Mit Wohneigentum lässt sich gut verdienen. Ein Überblick über Immobilien als Geldanlage – von der selbst genutzten Wohnung bis zu Immobilienfonds


Ich habe tatsächlich etwas Spielgeld in verschiedenen Crowdfunding-Projekten laufen. Das erste wurde gerade zurückgezahlt. Aber insgesamt zu viel Stress für zu wenig Rendite.

Projekt "Häusle" geht nächste Woche in eine weitere Runde. Mal sehen, was es diesmal für eine Schimmelhütte zu besichtigen gibt.
Uiii da bin ich mal gespannt...
Ich höre darüber nur negatives...
AWG = Alles wird gut :-)

Nach ganz strenger Definition bin ich ein "Normalo"
Nach geschwächter Definition bin ich ein "SC-AB"
Und fühlen tu ich mich wie ein "XX-AB"
Was bin ich nun?

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Re: Was macht Ihr in Sachen finanzieller Altersvorsorge?

Beitrag von Montecristo » Donnerstag 14. März 2019, 09:31

fidelchen hat geschrieben:
Mittwoch 13. März 2019, 17:25
Uiii da bin ich mal gespannt... Ich höre darüber nur negatives...
Worauf beziehst Du Dich gerade? (a) Crowdfunding oder (b) Hauskauf?

Bei (a) kann ich Dir einen Link zu meinen Erfahrungen im letzten Jahr schicken. Es geht ausschließlich um Immos.
Irgendwelche Restaurants, Saucen, Messtechnik, Fussballvereine etc funde ich grundsätzlich nicht. Das liegt auch daran, dass meistens
die Steuern nicht automatisch abzogen werden. Und für 2 Mark Fuffzich fange ich nicht ohne Not wieder mit der KAP ab.

Und Kleinkredite für Osteuropäische Rentner mache ich aus ethischen Erwägungen nicht. Ich kaufe auch keine Anleihen von Kredithaien.
Bis 45 HC AB: Es kann sich ändern.

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