Depressionen

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Re: Depressionen

Beitrag von Oxymoron » Mittwoch 5. Dezember 2018, 09:52

Leider nicht. Der Hausarzt sagt nur "Kümmern sie sich".

Stabil
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Re: Depressionen

Beitrag von Stabil » Mittwoch 5. Dezember 2018, 10:17

Oxymoron hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 09:52
Leider nicht. Der Hausarzt sagt nur "Kümmern sie sich".
Mit der Suchbegriffgruppe berlin psychotherapeuten adressenliste finde ich gute Ansatzpunkte.
* Am meisten schmerzt das Gute, das wir zwar erlebt haben, aber in uns nicht angekommen ist *

Clochard
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Re: Depressionen

Beitrag von Clochard » Mittwoch 5. Dezember 2018, 10:36

Oxymoron hat geschrieben:
Dienstag 4. Dezember 2018, 22:17
Schade, jetzt wurde ich zwar gut beraten. Eine dringende psychiatrische Behandlung wurde mir angeraten. Aber die muss ich mir mehr oder weniger wieder selber suchen. Erste Versuche schlugen wieder fehl, nicht mal eine Warteliste war vorhanden.
Ambulant in die Klinik, mit einer Überweisung kein Problem. Wenn du aus Berlin bist, hier sowas hier:

https://psychiatrie-psychotherapie.char ... chstunden/

als Depressiver musst du zu den "affektiven Störungen"

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Re: Depressionen

Beitrag von Strange Lady » Mittwoch 5. Dezember 2018, 10:48

Oxymoron hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 09:52
Leider nicht. Der Hausarzt sagt nur "Kümmern sie sich".
Hausärzte haben idR keine Ahnung.

Er soll dir eine Krankenhauseinweisung ausstellen!
Damit kannst du direkt in eine psychosomatische oder psychiatrische Klinik. Dort anrufen, Ersttermin vereinbaren, ca. zwei bis drei Wochen später kriegst du einen Platz.

Alternativ könntest du auch am Wochenende zum Psychosozialen / Psychiatrischen Krisendienst bzw in die Notfallaufnahme von psychiatrischen Kliniken.

Google das mal. Das gibt es in fast jeder größeren Stadt.
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Re: Depressionen

Beitrag von Mr. Lonely » Mittwoch 5. Dezember 2018, 11:27

Strange Lady hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 10:48
Hausärzte haben idR keine Ahnung.

Er soll dir eine Krankenhauseinweisung ausstellen!
Damit kannst du direkt in eine psychosomatische oder psychiatrische Klinik. Dort anrufen, Ersttermin vereinbaren, ca. zwei bis drei Wochen später kriegst du einen Platz.
Die Einweisung brauchst du erst beim Ersttermin. Den Termin kannst/musst dir schon vorher besorgen. Wenn der Termin nämlich im nächsten Quartal ist, ist die Einweisung gar nicht mehr gültig und du brauchst eine neue. Bis zum Ersttermin kanns auch gut mal 2,5 Monate Monate dauern, dann können die dich je nach Dringlichkeit auch sofort aufnehmen.

Ich wollte eigentlich in die Tagesklinik, die Psychologin wollte mich dann nach dem Erstgespräch sofort in der stationären unterbringen. Aber weil das kurz vor Ostern war, und ich mir denken konnte, dass man dort an Feiertagen eh nur rumsitzt, habe ich gesagt, ich komme dann nach Ostern.

Und sorry, wenn ich jetzt mal ehrlich bin, man sitzt dort auch an Nichtfeiertagen nur rum. Morgens und Nachmittags ca. 1,5 Stunden Programm, was oft auch noch ausfällt. Ansonsten nur rumsitzen, Karten spielen, Zeit totschlagen. Gut man kann sich mit seinen Mitpartienten unterhalten. Ich habe dann meine Wii hingebracht und wir haben sehr viel Wii gespielt. Am Wochenende kann man eine Nacht zuhause übernachten wenn man will, was ich dann auch getan habe, weil am WE kein Programm und so gut wie keiner da. Freitagsmorgens wiegen, Blutdruckmessen, Konsultation beim Oberarzt, das wars dann auch für Freitags.
Einzelgespräche mit einer Psychlogin hatte ich in 5 Wochen 4 Stück, plus Aufnahmegespräch.
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Re: Depressionen

Beitrag von Strange Lady » Mittwoch 5. Dezember 2018, 14:51

Mr. Lonely hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 11:27
Strange Lady hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 10:48
Hausärzte haben idR keine Ahnung.

Er soll dir eine Krankenhauseinweisung ausstellen!
Damit kannst du direkt in eine psychosomatische oder psychiatrische Klinik. Dort anrufen, Ersttermin vereinbaren, ca. zwei bis drei Wochen später kriegst du einen Platz.
Die Einweisung brauchst du erst beim Ersttermin. Den Termin kannst/musst dir schon vorher besorgen. Wenn der Termin nämlich im nächsten Quartal ist, ist die Einweisung gar nicht mehr gültig und du brauchst eine neue. Bis zum Ersttermin kanns auch gut mal 2,5 Monate Monate dauern, dann können die dich je nach Dringlichkeit auch sofort aufnehmen.

Ich wollte eigentlich in die Tagesklinik, die Psychologin wollte mich dann nach dem Erstgespräch sofort in der stationären unterbringen. Aber weil das kurz vor Ostern war, und ich mir denken konnte, dass man dort an Feiertagen eh nur rumsitzt, habe ich gesagt, ich komme dann nach Ostern.

Und sorry, wenn ich jetzt mal ehrlich bin, man sitzt dort auch an Nichtfeiertagen nur rum. Morgens und Nachmittags ca. 1,5 Stunden Programm, was oft auch noch ausfällt. Ansonsten nur rumsitzen, Karten spielen, Zeit totschlagen. Gut man kann sich mit seinen Mitpartienten unterhalten. Ich habe dann meine Wii hingebracht und wir haben sehr viel Wii gespielt. Am Wochenende kann man eine Nacht zuhause übernachten wenn man will, was ich dann auch getan habe, weil am WE kein Programm und so gut wie keiner da. Freitagsmorgens wiegen, Blutdruckmessen, Konsultation beim Oberarzt, das wars dann auch für Freitags.
Einzelgespräche mit einer Psychlogin hatte ich in 5 Wochen 4 Stück, plus Aufnahmegespräch.
Interessante Wahrnehmung. Leidest du oft unter bore-out?
Also ich hatte so volles Programm, dass es mich echt schon überfordert hat. Einzeltherapie, Gruppentherapie, Bewegungstherapie, Kunsttherapie, Musiktherapie, Sport, Bezugspflegegespräche, Meditation, Yoga, Wanderungen .... Mir fiel es nicht leicht, überall mitzumachen oder die Menschen ständig zu ertragen, gerade in der schweren Depressionsepisode.
Zwischendurch musste ich in die Kapelle fliehen, um Ruhe zu finden. An den Wochenenden bin ich in ein Hotel in der Nähe geflüchtet.

Man scheint - auch in der Klinik - tatsächlich in genau die Muster und Grundlebensgefühle zu verfallen, die einen in real life krank gemacht haben. Du brauchst anscheinend generell mehr Aufmerksamkeit und Input, während ich wohl oft das Gefühl habe, dass alle an mir zerren und ich mich buchstäblich zerreissen muss, um allem gerecht zu werden ...
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Re: Depressionen

Beitrag von Mr. Lonely » Mittwoch 5. Dezember 2018, 17:55

Strange Lady hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 14:51
Interessante Wahrnehmung. Leidest du oft unter bore-out?
Also ich hatte so volles Programm, dass es mich echt schon überfordert hat. Einzeltherapie, Gruppentherapie, Bewegungstherapie, Kunsttherapie, Musiktherapie, Sport, Bezugspflegegespräche, Meditation, Yoga, Wanderungen ....
Gruppentherapie, Kunsttherapie, Sport, Bezugspflegegespräche, Yoga gab's bei uns auch alles. Ich hab ja auch alles mitgemacht, außer Kunsttherapie und Ergotherapie, weil ich mit Kunst nichts anfangen kann und unbegabt bin. Bei den Gruppengesprächen habe ich mich auch eingebracht, aber nicht über meine Probleme gesprochen, dazu bin ich nicht der Typ.
Das dauert dann jeweils 1,5 Stunden Vormittags und Nachmittags, wenns nicht ausfällt. Die persönlichen Gespräche, sind dann mal noch irgendwann dazwischen. Mit meiner Bezugspflege habe ich mich einmal unterhalten, war jetzt aber auch nicht so prickelnd. Also ca. 3 Stunden Programm am Tag. War das bei euch mehr?
Dazwischen noch Frühstück, Mittagessen und Abendbrot. Da hatte ich jeweils einmal eine Woche Vorbereitungsdienst. Ich habe übrigens in 5 Wochen 6 Kilo zugenommen, weil ich es nicht gewöhnt bin 3 Mahlzeiten am Tag zu mir zu nehmen.
Den Rest der Zeit mussten wir uns dann selbst beschäftigen. Was ja auch ganz gut funktioniert hat, vor allem Abends. An Programm hätte ich mir allerdings schon etwas mehr gewünscht.
Der Begriff Bore-out war mir bis jetzt neu. Hab's gleich mal gegoogled. Von den Symptomen her pass es ja schon. War ja aber nicht der Grund warum ich dort gelandet bin, warscheinlich. Zu der Zeit war ich auf Arbeit Auswärts, dort gut ausgelastet und hatte auch abends viel Gesellschaft. Sondern vielmehr: "Es handelt sich vermutlich auch bei Dysthymia um ein Zusammenwirken genetischer, biologischer und psychosozialer Faktoren."
Aber danke, ich werde mir durchaus mal Gedanken drüber machen.
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Re: Depressionen

Beitrag von Nell The Sentinel » Mittwoch 5. Dezember 2018, 19:38

Mr. Lonely hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 17:55
Den Rest der Zeit mussten wir uns dann selbst beschäftigen. Was ja auch ganz gut funktioniert hat, vor allem Abends. An Programm hätte ich mir allerdings schon etwas mehr gewünscht.
In meiner letzten Klinik wurde das Programm für depressive Patienten bewusst kurz gehalten. Ich kann nicht mehr genau sagen, ob es wegen der erhöhten Stressbelastung aus dem Alltag so gehalten wurde oder um diejenigen wieder dazu zu kriegen, sich selbst beschäftigen zu lernen und wieder mit sich selbst klar zu kommen. Auf jeden Fall war es Absicht, dass der Therapieplan nicht vollgemacht wurde.
Vielleicht war das in deiner Klinik auch so...
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Re: Depressionen

Beitrag von Strange Lady » Mittwoch 5. Dezember 2018, 20:24

Mr. Lonely hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 17:55
Strange Lady hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 14:51
Interessante Wahrnehmung. Leidest du oft unter bore-out?
Also ich hatte so volles Programm, dass es mich echt schon überfordert hat. Einzeltherapie, Gruppentherapie, Bewegungstherapie, Kunsttherapie, Musiktherapie, Sport, Bezugspflegegespräche, Meditation, Yoga, Wanderungen ....
Gruppentherapie, Kunsttherapie, Sport, Bezugspflegegespräche, Yoga gab's bei uns auch alles. Ich hab ja auch alles mitgemacht, außer Kunsttherapie und Ergotherapie, weil ich mit Kunst nichts anfangen kann und unbegabt bin. Bei den Gruppengesprächen habe ich mich auch eingebracht, aber nicht über meine Probleme gesprochen, dazu bin ich nicht der Typ.
Das dauert dann jeweils 1,5 Stunden Vormittags und Nachmittags, wenns nicht ausfällt. Die persönlichen Gespräche, sind dann mal noch irgendwann dazwischen. Mit meiner Bezugspflege habe ich mich einmal unterhalten, war jetzt aber auch nicht so prickelnd. Also ca. 3 Stunden Programm am Tag. War das bei euch mehr?
Dazwischen noch Frühstück, Mittagessen und Abendbrot. Da hatte ich jeweils einmal eine Woche Vorbereitungsdienst. Ich habe übrigens in 5 Wochen 6 Kilo zugenommen, weil ich es nicht gewöhnt bin 3 Mahlzeiten am Tag zu mir zu nehmen.
Den Rest der Zeit mussten wir uns dann selbst beschäftigen. Was ja auch ganz gut funktioniert hat, vor allem Abends. An Programm hätte ich mir allerdings schon etwas mehr gewünscht.
Der Begriff Bore-out war mir bis jetzt neu. Hab's gleich mal gegoogled. Von den Symptomen her pass es ja schon. War ja aber nicht der Grund warum ich dort gelandet bin, warscheinlich. Zu der Zeit war ich auf Arbeit Auswärts, dort gut ausgelastet und hatte auch abends viel Gesellschaft. Sondern vielmehr: "Es handelt sich vermutlich auch bei Dysthymia um ein Zusammenwirken genetischer, biologischer und psychosozialer Faktoren."
Aber danke, ich werde mir durchaus mal Gedanken drüber machen.
Klingt nach einem vollen Tag. Mehr habe ich auch nicht gemacht. Aber das hat total gereicht. Mich hat schon zwei Mal Gruppentherapie pro Woche total ausgeknockt.

Was hat dir denn gefehlt? Was hättest du noch erwartet? Die Frage, die sich mir aufdrängt, ist hier: erwartest du evtl. zu viel von Anderen bzw. von deinem Außen?
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Re: Depressionen

Beitrag von Mr. Lonely » Mittwoch 5. Dezember 2018, 20:40

Strange Lady hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 20:24
Klingt nach einem vollen Tag. Mehr habe ich auch nicht gemacht. Aber das hat total gereicht. Mich hat schon zwei Mal Gruppentherapie pro Woche total ausgeknockt.

Was hat dir denn gefehlt? Was hättest du noch erwartet? Die Frage, die sich mir aufdrängt, ist hier: erwartest du evtl. zu viel von Anderen bzw. von deinem Außen?
Weiß auch nicht was ich erwartet habe und mir gefehlt hat. Vielleicht eine Lobotomie oder Elektroschocks :lol:
Ich hatte eben irgendwie Hoffnung, dass mir die Klinik etwas bringen würde. Und war dann enttäuscht, dass das eben nicht so war.
Die Gespräche mit der Therapeutin waren so ziemlich die gleichen, wie bei meiner ambulanten Therapie auch, und der Typ für Gruppentherapie bin ich halt nicht. Außerdem wurde natürlich EEG gemacht, nichts gefunden. Da war auch noch ein bisschen Hoffnung, das man das vielleicht einfach wegoperieren kann.
Von anderen erwarte ich gar nichts (mehr), ich bin viel mehr sehr enttäuscht von mir selbst.
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Re: Depressionen

Beitrag von Strange Lady » Mittwoch 5. Dezember 2018, 21:00

Mr. Lonely hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 20:40
Strange Lady hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 20:24
Klingt nach einem vollen Tag. Mehr habe ich auch nicht gemacht. Aber das hat total gereicht. Mich hat schon zwei Mal Gruppentherapie pro Woche total ausgeknockt.

Was hat dir denn gefehlt? Was hättest du noch erwartet? Die Frage, die sich mir aufdrängt, ist hier: erwartest du evtl. zu viel von Anderen bzw. von deinem Außen?
Weiß auch nicht was ich erwartet habe und mir gefehlt hat. Vielleicht eine Lobotomie oder Elektroschocks :lol:
Ich hatte eben irgendwie Hoffnung, dass mir die Klinik etwas bringen würde. Und war dann enttäuscht, dass das eben nicht so war.
Die Gespräche mit der Therapeutin waren so ziemlich die gleichen, wie bei meiner ambulanten Therapie auch, und der Typ für Gruppentherapie bin ich halt nicht. Außerdem wurde natürlich EEG gemacht, nichts gefunden. Da war auch noch ein bisschen Hoffnung, das man das vielleicht einfach wegoperieren kann.
Von anderen erwarte ich gar nichts (mehr), ich bin viel mehr sehr enttäuscht von mir selbst.
Wegoperieren? Ernsthaft? :shock:

Ich habe irgendwie den Eindruck, dass du deine Probleme zu sehr außerhalb von dir selbst verortest. Jemand soll kommen und dein Elend wegmachen, entweder rausoperieren, dich heilen, dich beschäftigen.
Aber du selbst bist dafür zuständig - die Ärzte bieten dir nur ein Gegenüber und das psychodynamische Setting, in dem du dich an dir selbst abarbeiten kannst. Aber die Arbeit am Selbst und die Heilung musst schon du selbst wollen.
Du warst offensichltich zwar körperlich dort anwesend, aber nicht wirklich mit dir selbst connected oder mit anderen involviert. Sondern nur oberflächlich beschäftigt.
WEnn du dich auf Gruppentherapie und andere Menschen nicht einlässt, wird sich auch nichts in dir bewegen. Bei uns saßen auch paar Typen, die haben 10 Wochen stur durchgeschwiegen. Die hätten auch daheim bleiben können.
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Re: Depressionen

Beitrag von Clochard » Mittwoch 5. Dezember 2018, 21:19

Mr. Lonely hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 20:40
Ich hatte eben irgendwie Hoffnung, dass mir die Klinik etwas bringen würde. Und war dann enttäuscht, dass das eben nicht so war.
Das ist aber eine sehr wichtige Erkenntnis, die ich nach meiner Psychotherapie auch hatte. Das Entscheidende kann kein anderer für dich tun. Das kannst nur du selber. Psychiater, Psychologen, Therapeuten... die können dir letztlich nur Hilfe zur Selbsthilfe geben. Das zu lernen ist extrem wichtig.

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Re: Depressionen

Beitrag von Rosi » Donnerstag 6. Dezember 2018, 10:07

Strange Lady hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 21:00
Mr. Lonely hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 20:40
Strange Lady hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 20:24
Klingt nach einem vollen Tag. Mehr habe ich auch nicht gemacht. Aber das hat total gereicht. Mich hat schon zwei Mal Gruppentherapie pro Woche total ausgeknockt.

Was hat dir denn gefehlt? Was hättest du noch erwartet? Die Frage, die sich mir aufdrängt, ist hier: erwartest du evtl. zu viel von Anderen bzw. von deinem Außen?
Weiß auch nicht was ich erwartet habe und mir gefehlt hat. Vielleicht eine Lobotomie oder Elektroschocks :lol:
Ich hatte eben irgendwie Hoffnung, dass mir die Klinik etwas bringen würde. Und war dann enttäuscht, dass das eben nicht so war.
Die Gespräche mit der Therapeutin waren so ziemlich die gleichen, wie bei meiner ambulanten Therapie auch, und der Typ für Gruppentherapie bin ich halt nicht. Außerdem wurde natürlich EEG gemacht, nichts gefunden. Da war auch noch ein bisschen Hoffnung, das man das vielleicht einfach wegoperieren kann.
Von anderen erwarte ich gar nichts (mehr), ich bin viel mehr sehr enttäuscht von mir selbst.
Wegoperieren? Ernsthaft? :shock:

Ich habe irgendwie den Eindruck, dass du deine Probleme zu sehr außerhalb von dir selbst verortest. Jemand soll kommen und dein Elend wegmachen, entweder rausoperieren, dich heilen, dich beschäftigen.
Aber du selbst bist dafür zuständig - die Ärzte bieten dir nur ein Gegenüber und das psychodynamische Setting, in dem du dich an dir selbst abarbeiten kannst. Aber die Arbeit am Selbst und die Heilung musst schon du selbst wollen.
Du warst offensichltich zwar körperlich dort anwesend, aber nicht wirklich mit dir selbst connected oder mit anderen involviert. Sondern nur oberflächlich beschäftigt.
WEnn du dich auf Gruppentherapie und andere Menschen nicht einlässt, wird sich auch nichts in dir bewegen. Bei uns saßen auch paar Typen, die haben 10 Wochen stur durchgeschwiegen. Die hätten auch daheim bleiben können.
Das Reden hilft auch nicht jedem. Reden ändert nichts an Lebenssituationen.
Und es gibt manche, für die Gruppentherapie nicht das richtige ist. Z.b. werden auch Leute mit ausgeprägter Sozialphobie einfach in eine Gruppe gesetzt und sollen sich da öffnen. Was ist das bloß für ein Konzept? Ich glaube es gehen einfach diejenigen unter, die nicht ins System passen.
Ich finde man sollte nicht den Leuten selbst die Schuld daran zuweisen, wenn Therapiekonzepte scheitern. Ganz abgesehen davon, dass es viele unfähige Therapeuten gibt.

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Re: Depressionen

Beitrag von Mr. Lonely » Donnerstag 6. Dezember 2018, 10:18

Rosi hat geschrieben:
Donnerstag 6. Dezember 2018, 10:07
Das Reden hilft auch nicht jedem. Reden ändert nichts an Lebenssituationen.
Und es gibt manche, für die Gruppentherapie nicht das richtige ist. Z.b. werden auch Leute mit ausgeprägter Sozialphobie einfach in eine Gruppe gesetzt und sollen sich da öffnen. Was ist das bloß für ein Konzept? Ich glaube es gehen einfach diejenigen unter, die nicht ins System passen.
Ich finde man sollte nicht den Leuten selbst die Schuld daran zuweisen, wenn Therapiekonzepte scheitern. Ganz abgesehen davon, dass es viele unfähige Therapeuten gibt.
:daumen:
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Re: Depressionen

Beitrag von Strange Lady » Donnerstag 6. Dezember 2018, 12:07

Rosi hat geschrieben:
Donnerstag 6. Dezember 2018, 10:07
Strange Lady hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 21:00
Mr. Lonely hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 20:40

Weiß auch nicht was ich erwartet habe und mir gefehlt hat. Vielleicht eine Lobotomie oder Elektroschocks :lol:
Ich hatte eben irgendwie Hoffnung, dass mir die Klinik etwas bringen würde. Und war dann enttäuscht, dass das eben nicht so war.
Die Gespräche mit der Therapeutin waren so ziemlich die gleichen, wie bei meiner ambulanten Therapie auch, und der Typ für Gruppentherapie bin ich halt nicht. Außerdem wurde natürlich EEG gemacht, nichts gefunden. Da war auch noch ein bisschen Hoffnung, das man das vielleicht einfach wegoperieren kann.
Von anderen erwarte ich gar nichts (mehr), ich bin viel mehr sehr enttäuscht von mir selbst.
Wegoperieren? Ernsthaft? :shock:

Ich habe irgendwie den Eindruck, dass du deine Probleme zu sehr außerhalb von dir selbst verortest. Jemand soll kommen und dein Elend wegmachen, entweder rausoperieren, dich heilen, dich beschäftigen.
Aber du selbst bist dafür zuständig - die Ärzte bieten dir nur ein Gegenüber und das psychodynamische Setting, in dem du dich an dir selbst abarbeiten kannst. Aber die Arbeit am Selbst und die Heilung musst schon du selbst wollen.
Du warst offensichltich zwar körperlich dort anwesend, aber nicht wirklich mit dir selbst connected oder mit anderen involviert. Sondern nur oberflächlich beschäftigt.
WEnn du dich auf Gruppentherapie und andere Menschen nicht einlässt, wird sich auch nichts in dir bewegen. Bei uns saßen auch paar Typen, die haben 10 Wochen stur durchgeschwiegen. Die hätten auch daheim bleiben können.
Das Reden hilft auch nicht jedem. Reden ändert nichts an Lebenssituationen.
Und es gibt manche, für die Gruppentherapie nicht das richtige ist. Z.b. werden auch Leute mit ausgeprägter Sozialphobie einfach in eine Gruppe gesetzt und sollen sich da öffnen. Was ist das bloß für ein Konzept? Ich glaube es gehen einfach diejenigen unter, die nicht ins System passen.
Ich finde man sollte nicht den Leuten selbst die Schuld daran zuweisen, wenn Therapiekonzepte scheitern. Ganz abgesehen davon, dass es viele unfähige Therapeuten gibt.
Sicherlich gibt es je nach Krankheitsbild passende und unpassende Therapiekonzepte, ebenso fähige wie unfähige Therapeut*innen.

Dennoch frage ich mich, was du von Kliniken erwartest. Du gehst anscheinend davon aus, dass Kliniken dazu da sind, Menschen zu schonen, vor ihren Ängsten zu bewahren, eine angenehme, konfliktfreie Umgebung zu schaffen. Ich sehe das anders: man geht dort nicht hin, um sich wohlzufühlen, sondern um sich in einem professionellen, geschützten Kontext mit seinen Ängsten und Phobien auseinanderzusetzen. Das muss man wollen. Wer da hingeht, um sich zu entspannen, oder wer ein abwechslungsreiches Urlaubs-Wohlfühlprogramm erwartet, ist da tatsächlich falsch.
Viele Therapien scheitern - nicht, weil die Konzepte falsch sind, sondern weil den Patient*innen offensichtlich nicht vernünftig vermittelt wird, welche Rolle sie selbst bei ihrer Heilung spielen.

Was würdest du dir für sozialphobische Menschen denn wünschen? Dass sie mehr Einzeltherapie bekommen? Überhaupt keine stationäre Therapie machen, weil sie dort ja auf fremde Menschen treffen? Dass man ihnen jeden Konflikt abnimmt? Weniger reden? Mehr Körpertherapie?
Die Kliniken bieten schon viele kommunikations-arme Körpertechniken, Bewegungstherapien, Kunsttherapien etc an, bei denen nicht geredet werden muss.

Keine Ahnung, aber ich verstehe das so: wenn die Ängste und Probleme sozialer Art sind, dann kann auch die Behandlung nur in sozialen settings erfolgen. Wie soll das auch anders funktionieren?

Eine große Ausnahme bilden die Traumapatient*innen, aber die werden eigentlich schon seit Jahrzehnten gesondert behandelt. Da hilft Reden tatsächlich nicht.
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Re: Depressionen

Beitrag von AviferAureus » Donnerstag 6. Dezember 2018, 12:20

Wenn die Leute in die Klinik kommen, sind sie zumeist platt: Blutverlust, Eisenmangel, Schlaflosigkeit, fehlender Rhythmus etc. In der Klinik werden die Leute gewissermaßen wieder aufgepäppelt - quasi eine Form von Reha. Es gibt riesige Fleischportionen (auch für Vegetarier) zum Kräfteaufbau. Morgens, Mittags und Abends gehts es in die Sporthalle oder die Fitnessbude zur Kräftigung der Gliedmaßen und zur Steigerung der Fitness. Im dortigen Jargon werden die Aufenthalte durchaus treffend als "Urlaub" bezeichnet.

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Re: Depressionen

Beitrag von Mit müden Augen » Donnerstag 6. Dezember 2018, 12:21

AviferAureus hat geschrieben:
Donnerstag 6. Dezember 2018, 12:20
Blutverlust, Eisenmangel
Durch Depressionen??
geboren um zu leiden
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Re: Depressionen

Beitrag von Mr. Lonely » Donnerstag 6. Dezember 2018, 12:24

Mit müden Augen hat geschrieben:
Donnerstag 6. Dezember 2018, 12:21
AviferAureus hat geschrieben:
Donnerstag 6. Dezember 2018, 12:20
Blutverlust, Eisenmangel
Durch Depressionen??
Umgekehrt. Depressionen durch Blutverlust, Eisenmangel und sonstige körperliche Ursachen.
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Re: Depressionen

Beitrag von marcus80 » Donnerstag 6. Dezember 2018, 12:32

Mr. Lonely hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 20:40
Strange Lady hat geschrieben:
Mittwoch 5. Dezember 2018, 20:24
Klingt nach einem vollen Tag. Mehr habe ich auch nicht gemacht. Aber das hat total gereicht. Mich hat schon zwei Mal Gruppentherapie pro Woche total ausgeknockt.

Was hat dir denn gefehlt? Was hättest du noch erwartet? Die Frage, die sich mir aufdrängt, ist hier: erwartest du evtl. zu viel von Anderen bzw. von deinem Außen?
Weiß auch nicht was ich erwartet habe und mir gefehlt hat. Vielleicht eine Lobotomie oder Elektroschocks :lol:
Ich hatte eben irgendwie Hoffnung, dass mir die Klinik etwas bringen würde. Und war dann enttäuscht, dass das eben nicht so war.
Die Gespräche mit der Therapeutin waren so ziemlich die gleichen, wie bei meiner ambulanten Therapie auch, und der Typ für Gruppentherapie bin ich halt nicht. Außerdem wurde natürlich EEG gemacht, nichts gefunden. Da war auch noch ein bisschen Hoffnung, das man das vielleicht einfach wegoperieren kann.
Von anderen erwarte ich gar nichts (mehr), ich bin viel mehr sehr enttäuscht von mir selbst.
Schade das dein Aufenthalt in der Klinik für dich so gelaufen ist. Ich hatte mich selbst auch lange vor einem Stationären Aufenthalt drücken wollen und ging dann erst hin, als es mir sehr mies ging. Vom Programm her war es bei mir auch sehr viel. Also unter 4,5h an Pflichtprogramm pro Tag gab es eigentlich nie...ok, Samstag waren es nur ca.1,5h. Da waren auch komische Programme wie "Körperwahrnehmung" dabei, die nicht so mein Ding waren, und die Gruppenteraphie war für mich sehr anstregend. Sich öffnen vor anderen fällt mir sehr schwer und wenn einen dann noch alle angucken...ich bin immer Rot angelaufen, wenn ich dran war :schwitzen: .
Ich glaube an meisten hat mir der Umgang mit den Mietpatienten geholfen, aber auch mein Therapeut dort war sehr gut. Sport war am Anfang die Hölle, da ich quasie wieder bei null Anfangen musste und für mein Alter echt schlecht in Form war, hat aber auch geholfen. Der Spotlehrer war ein echt witziger Vogel.

Und was die wenige Freizeit angeht die wir hatten, gabe es eine Menge interessanter Leute kennen zu lernen. Abends waren auch immer ca. 10-15 Leute im Aufenthaltsraum verteilt und haben Spiele gespielt, sich unterhalten etc. Da war man nicht alleine, wenn man es nicht wollte.

Man kann aber leider auch pech haben mit der Klinik. Das Personal wechselt wohl recht häufig die Berreiche und ob man mit seinem Therapeuten zurecht kommt, ist meiner Meinung nach auch sehr wichtig.

Also mir hat es geholfen und mit vielen Leuten dort bin ich heute noch befreundet. Pech hatte ich einige Jahre später bei der Reha, daher weiß ich auch, dass es anders laufen kann(nicht muss).
Wäre erst die Reha gewesen, hätte ich die Klinik wohl nicht besucht.

Daher würde ich empfehlen, dem Ganzen noch eine Chance zu geben...manchmal passt es halt nicht auf Anhieb :kopfstand:
"Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht."

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AviferAureus
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Re: Depressionen

Beitrag von AviferAureus » Donnerstag 6. Dezember 2018, 12:47

Mit müden Augen hat geschrieben:
Donnerstag 6. Dezember 2018, 12:21
AviferAureus hat geschrieben:
Donnerstag 6. Dezember 2018, 12:20
Blutverlust, Eisenmangel
Durch Depressionen??
Die Mehrzahl waren wohl Borderliner. Habe da nur mit meinem Zimmergenossen gesprochen, der aber kein Borderliner war. Bei Depressionen ist man ja (nach) unten (gedrückt) und dann versucht man in diesen dpressiven Phasen durch das Ritzen quasi den Ausgleich nach oben herzustellen.
Mr. Lonely hat geschrieben:
Donnerstag 6. Dezember 2018, 12:24
Mit müden Augen hat geschrieben:
Donnerstag 6. Dezember 2018, 12:21
AviferAureus hat geschrieben:
Donnerstag 6. Dezember 2018, 12:20
Blutverlust, Eisenmangel
Durch Depressionen??
Umgekehrt. Depressionen durch Blutverlust, Eisenmangel und sonstige körperliche Ursachen.
Ja, das kann gut sein, dass diese Faktoren selbst wiederum Depressionen verursachen bzw. verstärken. Vielleicht ist deswegen auch 3 x am Tag Sport angesagt.

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