Depressionen

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Re: Depressionen

Beitrag von t385 » Freitag 13. Oktober 2017, 00:45

Was macht man eigentlich, wenn Medikamente keine Wirkung zeigen?

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Re: Depressionen

Beitrag von Xanopos » Freitag 13. Oktober 2017, 06:34

t385 hat geschrieben:
Freitag 13. Oktober 2017, 00:45
Was macht man eigentlich, wenn Medikamente keine Wirkung zeigen?
Mit dem Arzt, der diese Medikamente verschrieben hat, nach Alternativen suchen und beim Absetzen auf den Arzt hören. Alleine Absetzen kann in die Hose gehen. Die Nebenwirkungen NACH dem Absetzen können ganz schön intensiv sein.

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Re: Depressionen

Beitrag von Clochard » Freitag 13. Oktober 2017, 09:44

Antidepressiva setzt man nicht ab, die schleicht man aus, genauso wie man sie einschleicht. Und das Ausschleichen, wenn man meint, die bringen nix, kann man auch alleine machen.

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Re: Depressionen

Beitrag von Xanopos » Freitag 13. Oktober 2017, 11:02

Clochard hat geschrieben:
Freitag 13. Oktober 2017, 09:44
Antidepressiva setzt man nicht ab, die schleicht man aus, genauso wie man sie einschleicht. Und das Ausschleichen, wenn man meint, die bringen nix, kann man auch alleine machen.
Doch, man kann die auch einfach absetzen. :hammer:

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Re: Depressionen

Beitrag von Clochard » Freitag 13. Oktober 2017, 12:06

kann man auch, dann darf man sich aber nicht über die Absetzsyndrome beschweren

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Re: Depressionen

Beitrag von Xanopos » Freitag 13. Oktober 2017, 19:27

Clochard hat geschrieben:
Freitag 13. Oktober 2017, 09:44
Antidepressiva setzt man nicht ab, die schleicht man aus, genauso wie man sie einschleicht. Und das Ausschleichen, wenn man meint, die bringen nix, kann man auch alleine machen.
Aber eine wirksamere Alternative kann nur der Arzt verschreiben. Alleine deswegen würde ich den Arzt nochmals aufsuchen.

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Re: Depressionen

Beitrag von Clochard » Montag 16. Oktober 2017, 20:34

Clochard hat geschrieben:
Sonntag 8. Oktober 2017, 19:58
klingt für mich ehrlich gesagt trollig
und schon gesperrt... :roll:

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Re: Depressionen

Beitrag von Strange Lady » Dienstag 17. Oktober 2017, 12:28

Clochard hat geschrieben:
Montag 16. Oktober 2017, 20:34
Clochard hat geschrieben:
Sonntag 8. Oktober 2017, 19:58
klingt für mich ehrlich gesagt trollig
und schon gesperrt... :roll:
Hab ich mir bei ihr auch schon gedacht. :roll:

Was haben diese Leute eigentlich davon hier uns einen vom toten Hund zu erzählen? 50 Ärzte abgeklappert, Diagnose taucht nur auf Rechnung auf etc.
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Re: Depressionen

Beitrag von TheRealDeal » Dienstag 17. Oktober 2017, 19:22

Strange Lady hat geschrieben:
Dienstag 17. Oktober 2017, 12:28
Was haben diese Leute eigentlich davon hier uns einen vom toten Hund zu erzählen? 50 Ärzte abgeklappert, Diagnose taucht nur auf Rechnung auf etc.
Vor allen Dingen bei diesem Thema. Da verstehe ich keinen Spaß... Auf jeden Fall sind diese Menschen gestört. Was das speziell ist, will ich gar nicht so genau wissen...
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Re: Depressionen

Beitrag von Xanopos » Mittwoch 18. Oktober 2017, 16:49

Obwohl seit Jahren selbst Leidtragender, weiß ich nicht, wie ich einem geliebten Menschen mit Depressionen helfen soll. :? :wuetend:

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Re: Depressionen

Beitrag von TheRealDeal » Mittwoch 18. Oktober 2017, 21:53

Xanopos hat geschrieben:
Mittwoch 18. Oktober 2017, 16:49
Obwohl seit Jahren selbst Leidtragender, weiß ich nicht, wie ich einem geliebten Menschen mit Depressionen helfen soll. :? :wuetend:
Tja, wenn ich von mir ausgehe, dann würde ich sagen, dass für diesen Menschen zu beten die beste Methode ist. Am besten dafür, dass der Leidensdruck dieses Menschen groß genug werden möge. Sonst wird leider nichts passieren, wenn keine Impulse von innen heraus kommen. Dann wäre z. B. eine Selbsthilfegruppe zu empfehlen. Ansonsten kannst du diesem Menschen mitteilen, dass du ihn liebst und für ihn da bist. :umarmung2:
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Re: Depressionen

Beitrag von Martin » Mittwoch 18. Oktober 2017, 23:10

23 Argumente gegen Antidepressiva und Neuroleptika

http://lebenslust-jetzt.de/tipps/psycho ... uroleptika

Gruß
Martin

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Re: Depressionen

Beitrag von Mit müden Augen » Mittwoch 18. Oktober 2017, 23:40

Martin hat geschrieben:
Mittwoch 18. Oktober 2017, 23:10
23 Argumente gegen Antidepressiva und Neuroleptika
Ich hab nur einen kleinen Teil überflogen, denn wer sich "Heilpraktiker der Psychotherapie" nennt und von Selbsterfahrung redet den kann ich ohnehin nicht ernst nehmen (bin ja geradezu enttäuscht dass sich auf der Seite nichts über Globuli findet :roll: ). Aber was ich gelesen habe gefällt mir teilweise gar nicht. Ich habe selber schon oft genug gesagt dass Antidepressiva nicht die eigentliche Lösung sind, das sicher viel zu viele davon und zu leichtfertig verschrieben werden und die Pharmaindustrie ist ohnehin eine Sache für sich, aber man sollte diese Stoffe auch nicht verteufeln (sinngemäß: "Ich kenne keine sinnvollen Einsatzfälle."). Denn es gibt ein sehr gutes Argument dafür: Mancher würde ohne AD vielleicht nicht mehr leben (Selbstmord und so) und für so manchen macht die richtige Tablette das Leben deutlich leichter/erträglicher. Klar, das eigentliche Problem zu lösen wäre besser, aber das ist nicht so einfach, Depressionen usw kann man nicht einfach so wegradieren.
Was die angesprochenen Wechselwirkungen betrifft, ist das bei AD+Neuroleptika wirklich soooo viel schlimmer als bei anderen Medikamenten? Meines Wissens kann auch Grapefruitsaft mit bestimmten Medikamenten gefährliche Wechselwirkungen erzeugen, das ist lange nicht nur bei AD der Fall.
Es wird gerne behauptet, die unvermeidbar nun einmal auftretenden Nebenwirkungen seien „weniger schlimm” als das psychische Leid der Betroffenen ohne Psychopharmaka, zumal es angeblich keine Alternative zur Behandlung mit Psychopharmaka gebe.
Das es keine Alternative gibt ist in der Tat falsch, aber zum Thema weniger schlimm: Ja, oftmals ist das wohl so. Es hängt von den genauen Nebenwirkungen, der Person und dessen Problemen ab. Mal davon abgesehen, ich habe zwar noch keine Unmengen verschiedener Moleküle durchprobiert aber doch ein paar und alle Nebenwirkungen waren definitiv eher auf der Stufe "nervig aber wenn ich nur solche Probleme hätte..." als "oh weh unerträglich der Weltuntergang" anzusiedeln - und oftmals einfach zu bekämpfen (Verstopfung, Mundtrockenheit, ...). Ich war lange Zeit selber gegen AD und wollte keine nehmen, zum großen Teil aus Angst vor bestimmten Nebenwirkungen (Emetophobie und so, so eine Scheißbarriere wenn es um Medikamente geht :wuetend: ), aber schlussendlich habe ich es probiert und auch wenn sich bisher (man wird ja wohl noch hoffen dürfen :roll: ) in Sachen AD kein Erfolg gezeigt hat bin ich heilfroh ein bestimmtes Zeug griffbereit im Schrank liegen zu haben, denn Panikattacken und das Gefühl zu sterben sind keineswegs angenehm. Da sind mir Benommenheit und Müdigkeit dann deutlich lieber - soviel zu den unerträglichen Nebenwirkungen...

Um es nochmal auf den Punkt zu bringen (meine Meinung): AD sind keine Wundermittel und lösen das eigentliche Problem nicht, aber sie können unter fachärztlicher Beratung und Aufsicht eingesetzt eine erhebliche Erleichterung sein. Man sollte sie nicht komplett verteufeln.

Ach was misch ich mich hier eigentlich rein, dafür hab ich doch gar nicht die Kraft eigentlich. :wuetend:

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Re: Depressionen

Beitrag von TheRealDeal » Mittwoch 18. Oktober 2017, 23:58

Mit müden Augen hat geschrieben:
Mittwoch 18. Oktober 2017, 23:40
Um es nochmal auf den Punkt zu bringen (meine Meinung): AD sind keine Wundermittel und lösen das eigentliche Problem nicht, aber sie können unter fachärztlicher Beratung und Aufsicht eingesetzt eine erhebliche Erleichterung sein. Man sollte sie nicht komplett verteufeln.

Ach was misch ich mich hier eigentlich rein, dafür hab ich doch gar nicht die Kraft eigentlich. :wuetend:
Genau, lass mich das doch übernehmen... :umarmung2:

Also ich nehme einen Menschen nicht ernst, der nach einer Heilpraktiker-Ausbildung glaubt, er wäre genauso qualifiziert wie ein approbierter Psychologischer Psychotherapeut. Das ist in meinen Augen Selbstüberschätzung inklusive Realitätsverlust...

Ich z. B. bin mir zu 100% sicher, dass ich mir irgendwann das Leben genommen hätte, hätte ich keine Antidepressiva eingenommen. Ich halte Antidepressiva für relativ unverzichtbar (zumindest zu Beginn einer Psychotherapie), wenn es darum geht, depressive und vor allem antriebslose Menschen in einen therapiefähigen Zustand zu versetzen. Denn, wenn ich mich zu kraft- und antriebslos fühle, dann kann ich wenig bis gar nichts umsetzen von dem, was z. B. in einer Verhaltenstherapie besprochen/vereinbart wird. Ich selbst habe ja die eigentliche therapeutische Arbeit zu leisten. Weil ich aber Pillen nicht für die Lösung (für sich allein genommen) halte, nehme ich keine Psychopharmaka mehr. Dadurch bin ich antriebsloser, aber emphatischer geworden. Gefühlt mehr, oder wieder "ich selbst". Das war es mir wert.
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Re: Depressionen

Beitrag von Xanopos » Donnerstag 19. Oktober 2017, 18:45

Wie wahrscheinlich ist es, innerhalb eines Tages aus einer schlimmen depressiven Phase zu kommen. :gruebel:

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Re: Depressionen

Beitrag von Mit müden Augen » Donnerstag 19. Oktober 2017, 19:38

Xanopos hat geschrieben:
Donnerstag 19. Oktober 2017, 18:45
Wie wahrscheinlich ist es, innerhalb eines Tages aus einer schlimmen depressiven Phase zu kommen. :gruebel:
Wie meinst du das? Depressionen verschwinden nicht schlagartig, außer vielleicht man nimmt seit einiger Zeit ein Medikament und das wirkt ganz plötzlich (aber auch dort dürfte es nicht so schlagartig sein), aber es gibt immer mal wieder Schwankungen in der Intensität, das kenne ich von mir und anderen Personen. Die Perioden der Schwankungen variieren extrem, von wenigen Stunden zu vielen Monaten, teilweise die reinste Achterbahnfahrt, nicht angenehm.

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Re: Depressionen

Beitrag von TheRealDeal » Donnerstag 19. Oktober 2017, 19:46

Xanopos hat geschrieben:
Donnerstag 19. Oktober 2017, 18:45
Wie wahrscheinlich ist es, innerhalb eines Tages aus einer schlimmen depressiven Phase zu kommen. :gruebel:
Vielleicht bist du traurig, oder hast einfach einen schlechten Tag? :umarmung2: Dann kann morgen schon vorbei sein. Bei klinischen Depressionen habe ich das noch nicht erlebt. Das könnte allerdings der Fall sein, wenn Du unter einer Bipolaren Störung leiden solltest. Auf jeden Fall wünsche ich Dir viel Kraft und etwas Glück, das kann man immer gebrauchen. :vielglueck:
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Re: Depressionen

Beitrag von Mit müden Augen » Donnerstag 19. Oktober 2017, 19:56

TheRealDeal hat geschrieben:
Mittwoch 18. Oktober 2017, 23:58
Heilpraktiker-Ausbildung
Gibt es das überhaupt? Wikipedia sagt
Zwar gibt es keine vorgeschriebene Regelausbildung, jedoch eine staatlich geregelte Prüfung, deren schriftlicher Teil in allen Gesundheitsämtern einheitlich und gleichzeitig durchgeführt wird. Nach bestandener schriftlicher Prüfung erfolgt eine mündliche Prüfung durch das jeweilige Gesundheitsamt als staatlich beauftragte Behörde. [...] Der Nachweis einer absolvierten Ausbildung ist keine Erlaubnisvoraussetzung. Die insoweit freiwillige Ausbildung an privaten Schulen dauert etwa ein bis drei Jahre. Die Qualität der Ausbildung unterliegt keiner staatlichen Aufsicht.
sowie
Eine geregelte Ausbildung sehe das Heilpraktikergesetz aus dem Jahr 1939 nicht vor. So müssen aktuell nur bei einem Multiple-Choice-Test 45 von 60 Fragen richtig beantwortet werden, um als Heilpraktiker zugelassen zu werden. Zudem würden die Arbeit der Heilpraktiker anschließend nicht mehr kontrolliert werden und es gäbe auch kein verbindliches berufliches Standesrecht.
. Es gibt auch noch eine eingeschränkte Erlaubnis für Psychotherapie, aber den Paragraphen dazu habe ich nicht wirklich verstanden. Auf jeden Fall gibt es auch dort keine geregelte Ausbildung.
Um auf die verlinkte Webseite zurückzukommen: Da ich auf die Schnelle dort nirgendwo irgendwelche Hinweise zur Qualifikation von diesem Menschen gesehen habe gehe ich erstmal davon aus dass er keine Qualifikation hat (aber eine Prüfung bestanden, was aber nicht viel aussagt). Ich möchte diesen Menschen nicht als Therapeuten bezeichnen, eher (persönliche Meinung) als Quacksalber oder so. :roll:
Ich halte Antidepressiva für relativ unverzichtbar (zumindest zu Beginn einer Psychotherapie), wenn es darum geht, depressive und vor allem antriebslose Menschen in einen therapiefähigen Zustand zu versetzen. Denn, wenn ich mich zu kraft- und antriebslos fühle, dann kann ich wenig bis gar nichts umsetzen von dem, was z. B. in einer Verhaltenstherapie besprochen/vereinbart wird. Ich selbst habe ja die eigentliche therapeutische Arbeit zu leisten.
Dem stimme ich zu, allerdings ist das Problem dass man erstmal einen Wirkstoff finden muss der auch tatsächlich bei Person X wirkt, das ist leider nicht immer ganz einfach.

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Re: Depressionen

Beitrag von Xanopos » Donnerstag 19. Oktober 2017, 20:03

TheRealDeal hat geschrieben:
Donnerstag 19. Oktober 2017, 19:46
Xanopos hat geschrieben:
Donnerstag 19. Oktober 2017, 18:45
Wie wahrscheinlich ist es, innerhalb eines Tages aus einer schlimmen depressiven Phase zu kommen. :gruebel:
Vielleicht bist du traurig, oder hast einfach einen schlechten Tag? :umarmung2: Dann kann morgen schon vorbei sein. Bei klinischen Depressionen habe ich das noch nicht erlebt. Das könnte allerdings der Fall sein, wenn Du unter einer Bipolaren Störung leiden solltest. Auf jeden Fall wünsche ich Dir viel Kraft und etwas Glück, das kann man immer gebrauchen. :vielglueck:
Es geht nicht um mich, und über eine etwaige Medikamenteneinnahme weiß ich nichts.

Mir geht es momentan zum Glück einigermaßen gut.

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Re: Depressionen

Beitrag von TheRealDeal » Donnerstag 19. Oktober 2017, 20:10

Xanopos hat geschrieben:
Donnerstag 19. Oktober 2017, 20:03
TheRealDeal hat geschrieben:
Donnerstag 19. Oktober 2017, 19:46
Xanopos hat geschrieben:
Donnerstag 19. Oktober 2017, 18:45
Wie wahrscheinlich ist es, innerhalb eines Tages aus einer schlimmen depressiven Phase zu kommen. :gruebel:
Vielleicht bist du traurig, oder hast einfach einen schlechten Tag? :umarmung2: Dann kann morgen schon vorbei sein. Bei klinischen Depressionen habe ich das noch nicht erlebt. Das könnte allerdings der Fall sein, wenn Du unter einer Bipolaren Störung leiden solltest. Auf jeden Fall wünsche ich Dir viel Kraft und etwas Glück, das kann man immer gebrauchen. :vielglueck:
Es geht nicht um mich, und über eine etwaige Medikamenteneinnahme weiß ich nichts.

Mir geht es momentan zum Glück einigermaßen gut.
Dann schicke ich entsprechende Energie an die Person, die dir nahesteht und freue mich darüber, dass es Dir gut geht. :umarmung2:

Zum Thema "passendes" Antidepressivum gebe ich "Mit müden Augen" recht. Ich habe auch einige
Medikamente durchprobieren müssen. Auch die jeweilige Lebenssituation spielt offensichtlich eine große Rolle, denn ein Medikament was prima wirkte, wirkte bei mir rund 10 Jahre später überhaupt nicht mehr...
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