Depressionen

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Re: Depressionen

Beitrag von Clochard » Samstag 21. Oktober 2017, 09:53

Prozac galt doch mal als Yuppie-Droge. Hätten die das genommen, wenn es gar nicht wirkt und nur schlimme Nebenwirkungen erzeugt?

Es gab auch mal ein Antidepressivum, weiß den Namen nicht mehr, das musste man nicht mühsam einschleichen und über Monate nehmen, bis es mal wirkt, sondern es hat (über den Dopamin-Mechanismus, glaube ich) sofort gewirkt. Dieses Mittel ist heute immer noch zugelassen, aber kein Patient kann es mehr bekommen, weil es von den Herstellern nicht mehr verkauft wird. Es wurde nämlich zu häufig von Gesunden als Droge missbraucht.

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Re: Depressionen

Beitrag von Cavia » Samstag 21. Oktober 2017, 10:26

Ja, Martin, dann nimm halt keine AD, wenn du glaubst, dass sie dir schaden oder nicht nützen. Problem gelöst. :wuetend:

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Re: Depressionen

Beitrag von TheRealDeal » Samstag 21. Oktober 2017, 11:40

Cavia hat geschrieben:
Samstag 21. Oktober 2017, 10:26
Ja, Martin, dann nimm halt keine AD, wenn du glaubst, dass sie dir schaden oder nicht nützen. Problem gelöst. :wuetend:
Sehe ich auch so. Aber nochmal: Ich hätte mir ohne AD das Leben genommen. Und das wäre schade gewesen... Abseits davon sehe ich sie kritisch genug und deshalb nehme ich keine mehr.
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Re: Depressionen

Beitrag von Cavia » Samstag 21. Oktober 2017, 11:42

TheRealDeal hat geschrieben:
Samstag 21. Oktober 2017, 11:40
Cavia hat geschrieben:
Samstag 21. Oktober 2017, 10:26
Ja, Martin, dann nimm halt keine AD, wenn du glaubst, dass sie dir schaden oder nicht nützen. Problem gelöst. :wuetend:
Sehe ich auch so. Aber nochmal: Ich hätte mir ohne AD das Leben genommen. Und das wäre schade gewesen... Abseits davon sehe ich sie kritisch genug und deshalb nehme ich keine mehr.
Das wäre in der Tat schade gewesen. Wenn es wieder ohne geht (manche kommen leider nie davon los), warum solltest du sie auch nehmen?

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Re: Depressionen

Beitrag von TheRealDeal » Samstag 21. Oktober 2017, 12:15

Cavia hat geschrieben:
Samstag 21. Oktober 2017, 11:42
TheRealDeal hat geschrieben:
Samstag 21. Oktober 2017, 11:40
Cavia hat geschrieben:
Samstag 21. Oktober 2017, 10:26
Ja, Martin, dann nimm halt keine AD, wenn du glaubst, dass sie dir schaden oder nicht nützen. Problem gelöst. :wuetend:
Sehe ich auch so. Aber nochmal: Ich hätte mir ohne AD das Leben genommen. Und das wäre schade gewesen... Abseits davon sehe ich sie kritisch genug und deshalb nehme ich keine mehr.
Das wäre in der Tat schade gewesen. Wenn es wieder ohne geht (manche kommen leider nie davon los), warum solltest du sie auch nehmen?
Also wie so vieles im Leben hat auch diese Medaille zwei Seiten. Ich habe irgendwann gemerkt, dass ich mich zwar unter Einfluss von AD gut und kraftvoller gefühlt habe, mit mehr Antrieb, aber ich habe festgestellt, dass ich da weniger empathisch war. Mich haben Dinge nicht berührt, wo ich mir eingestehen musste, dass sie mich hätten berühren müssen, so, wie ich mich kenne. Als ich das erkannt habe, habe ich die Tabletten weggelassen. Seitdem bin ich wieder mehr "ich selbst", was ich ja gerne bin. Allerdings fallen mir Dinge des Alltags jetzt schwerer und ich habe weniger Antrieb. Aber wenigstens spüre ich dadurch wieder, wie ich bin und kann so auch von potentiellen Partnerinnen wahrgenommen werden. Eine Frau kriegt das mit mir, was sie sieht und wahrnimmt. Nicht mehr, aber vor allen Dingen nicht weniger...

Ich habe mich also letztlich für ein Leben ohne Drogen entschieden... Abgesehen von ein wenig Alkohol in geringen Dosen...
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Re: Depressionen

Beitrag von Pocolino » Samstag 21. Oktober 2017, 12:42

TheRealDeal hat geschrieben:
Samstag 21. Oktober 2017, 12:15
Cavia hat geschrieben:
Samstag 21. Oktober 2017, 11:42
TheRealDeal hat geschrieben:
Samstag 21. Oktober 2017, 11:40
Sehe ich auch so. Aber nochmal: Ich hätte mir ohne AD das Leben genommen. Und das wäre schade gewesen... Abseits davon sehe ich sie kritisch genug und deshalb nehme ich keine mehr.
Das wäre in der Tat schade gewesen. Wenn es wieder ohne geht (manche kommen leider nie davon los), warum solltest du sie auch nehmen?
Also wie so vieles im Leben hat auch diese Medaille zwei Seiten. Ich habe irgendwann gemerkt, dass ich mich zwar unter Einfluss von AD gut und kraftvoller gefühlt habe, mit mehr Antrieb, aber ich habe festgestellt, dass ich da weniger empathisch war. Mich haben Dinge nicht berührt, wo ich mir eingestehen musste, dass sie mich hätten berühren müssen, so, wie ich mich kenne. Als ich das erkannt habe, habe ich die Tabletten weggelassen. Seitdem bin ich wieder mehr "ich selbst", was ich ja gerne bin. Allerdings fallen mir Dinge des Alltags jetzt schwerer und ich habe weniger Antrieb. Aber wenigstens spüre ich dadurch wieder, wie ich bin und kann so auch von potentiellen Partnerinnen wahrgenommen werden. Eine Frau kriegt das mit mir, was sie sieht und wahrnimmt. Nicht mehr, aber vor allen Dingen nicht weniger...

Ich habe mich also letztlich für ein Leben ohne Drogen entschieden... Abgesehen von ein wenig Alkohol in geringen Dosen...
Die Frage ist natürlich ob ein weniger weniger Empathie nicht ganz gesund ist. Wenn einen alles mitnimmt, dann ist man vielleicht mehr man selbst, bzw. mehr das was man von sich selbst aus der Vergangenheit als Ich erwartet, aber, mir persönlich wäre Kraft und Antrieb dann doch wichtiger als mir ständig den Kopf über anderer Leute Leiden zu zerbrechen.

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Re: Depressionen

Beitrag von TheRealDeal » Samstag 21. Oktober 2017, 13:13

Pocolino hat geschrieben:
Samstag 21. Oktober 2017, 12:42
Die Frage ist natürlich ob ein weniger weniger Empathie nicht ganz gesund ist. Wenn einen alles mitnimmt, dann ist man vielleicht mehr man selbst, bzw. mehr das was man von sich selbst aus der Vergangenheit als Ich erwartet, aber, mir persönlich wäre Kraft und Antrieb dann doch wichtiger als mir ständig den Kopf über anderer Leute Leiden zu zerbrechen.
Das mache ich nicht. Es geht mir ums spüren, um mein Empfinden, meine Gefühlswelt. Es ist auch nicht so, dass ich mich mit ADs gedämpft gefühlt habe, eher wacher. Aber die Pillen machen etwas mit mir und einiges davon ist von mir nicht gewünscht. Sollte ich allerdings nochmal Suizidgedanken haben, werde ich zum Psychiater gehen und wieder ADs nehmen. Und mich danach erneut fragen, was ich tun kann, damit diese nicht mehr wieder kommen...
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Re: Depressionen

Beitrag von Esperanza » Samstag 21. Oktober 2017, 18:25

Moderation
Ich habe einige Beiträge die das Urheberrecht tangieren und für Bücher und auf Webseiten hinweisen, die eventuell die Gesundheit der User gefährden, da sie per se zum Absetzen nötiger Medikamente auffordern, entfernt. Einige Beiträge anderer User die sich auf die genannten Beiträge beziehen habe ich ebenso entfernt um den Kontext möglichst zu erhalten. Hier ist nicht der Platz um Werbung für zweifelhafte Gurus und nicht anerkannte Therapiemethoden zu machen. Danke
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Re: Depressionen

Beitrag von TheRealDeal » Samstag 21. Oktober 2017, 18:35

Clochard hat geschrieben:
Samstag 21. Oktober 2017, 09:53
Prozac galt doch mal als Yuppie-Droge. Hätten die das genommen, wenn es gar nicht wirkt und nur schlimme Nebenwirkungen erzeugt?
Das weiß ich nicht, bei mir wirkte es gut, als ich jung war, 10 Jahre später dann nicht mehr, bzw. hat es mich, statt meine Stimmung aufzuhellen, nur extrem schläfrig gemacht.

Ich möchte niemandem, bzw. keiner Methode absprechen, dass er oder sie heilsam sein kann. Ich persönlich lese mir aber zumindest die Vita von Menschen durch, ob gewisse Qualifikationen vorhanden sind. Denn gerade im Bereich der Psyche habe ich nichts davon, wenn ein Heiler oder Therapeut etwas bei mir auslöst, dagegen aber nichts tun kann und mich beispielsweise mit Retraumatisierungen nach Hause schickt...

Aber wie bei anderen Dingen auch, ist mein Gefühl dazu entscheidend. Vertraue ich Heiler/Therapeut? Haben wir einen "guten Draht" zueinander? Das ist insbesondere dann der Fall (meine Meinung), wenn der Heiler/Therapeut etwas von sich preisgibt. Von seinen Erfolgen und Misserfolgen, er sich also als Mensch zu erkennen gibt.
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Re: Depressionen

Beitrag von otto-mit-o » Samstag 21. Oktober 2017, 19:26

Moderation
Esperanza hat doch erklärt, warum hier Beiträge entfernt wurden. Es wurden nur irgendwelche Rezensionen zusammenkopiert. Das ist nicht in Ordnung und wurde entfernt. Wenn jemand mit dieser Entscheidung nicht zufrieden ist, dann kann man die Moderation oder die Administration anschreiben. Öffentliche Kritik an Moderationsentscheidungen ist nicht gestattet!
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Re: Depressionen

Beitrag von Mit müden Augen » Samstag 21. Oktober 2017, 19:35

Wo hat denn TheRealDeal die Moderation kritisiert? Ruhig Blut, das ist ein Missverständnis glaube ich.

Danke fürs Aufräumen...

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Re: Depressionen

Beitrag von TheRealDeal » Samstag 21. Oktober 2017, 19:37

Ich habe niemanden kritisiert. Wenn ich das tue hört sich das 1. anders an und 2. würde ich das mit der Moderation klären...
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Re: Depressionen

Beitrag von otto-mit-o » Samstag 21. Oktober 2017, 19:41

Mit müden Augen hat geschrieben:
Samstag 21. Oktober 2017, 19:35
Wo hat denn TheRealDeal die Moderation kritisiert? Ruhig Blut, das ist ein Missverständnis glaube ich.

Danke fürs Aufräumen...
TheRealDeal hat geschrieben:
Samstag 21. Oktober 2017, 19:37
Ich habe niemanden kritisiert. Wenn ich das tue hört sich das 1. anders an und 2. würde ich das mit der Moderation klären...
geht ja auch nicht um euch.
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Re: Depressionen

Beitrag von Mit müden Augen » Samstag 21. Oktober 2017, 19:43

otto-mit-o hat geschrieben:
Samstag 21. Oktober 2017, 19:41
geht ja auch nicht um euch.
Ja, sorry, das war jetzt von mir ein Missverständnis, ich dachte halt du beziehst dich auf den Beitrag direkt davor, das da nochmal was gelöscht wurde kann ich ja nicht sehen.

Alles geklärt. :)

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Re: Depressionen

Beitrag von Martin » Sonntag 22. Oktober 2017, 00:07

Quelle:
https://patientensicht.ch/artikel/irvin ... r-placebos

Irving Kirsch ist ein britischer Psychologie-Professor an der Harvard Medical School.

Zusammenfassung

Die Wirkung der Antidepressivas kommt nicht vom enthaltenen Wirkstoff. Die modernen Antidepressivas sind nichts anderes als Placebos.

„Negative Studien“ werden verheimlicht.

„Positive Studien“ wurden mehrfach veröffentlicht.

„Mittelmäßige Studien“ wurden geschönt und als „positive“ dargestellt.

Eine riesige Marketingmaschinerie, die bis zur Korruption reichte, wurde für die Antidepressivas in Gang gesetzt.

Referenzen

Dieser Artikel basiert auf dem Buch von Irving Kirsch „The emperor’s new drugs“.

Interessent ist ebenfalls die CBS-Fernsehsendung und das Interview von Irving Kirsch. Empfehlenswert ist der deutschsprachige Artikel „Des Kaisers neue Drogen“.

Gruß
Martin

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Re: Depressionen

Beitrag von Mit müden Augen » Sonntag 22. Oktober 2017, 00:12

Himmelherrgott ist ja gut, wir haben verstanden dass du von AD nichts hält. Was willst du hier eigentlich??

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Re: Depressionen

Beitrag von TheRealDeal » Sonntag 22. Oktober 2017, 00:51

Ich habe es auch verstanden, Martin. Gut sogar. Aber lass den anderen Menschen bitte ihre Erfahrungen! Und Meinungen! Und wenn AD's Placebos sind, was ist daran so schlimm? Bei dem Menschen, der daran glaubt, helfen sie, und bei dem, der nicht daran glaubt, eben nicht...

Ich muss sagen, dass ich mir zumindest gewisse Nebenwirkungen nicht eingebildet habe. Wie zum Beispiel die Mundtrockenheit, oder die Müdigkeit. Die beim nächsten Medikament dann nicht, oder nicht so stark eingetreten sind. Und keine Sorge, die Beipackzettel habe ich nicht gelesen...
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Re: Depressionen

Beitrag von Martin » Sonntag 22. Oktober 2017, 10:46

Quelle:
http://www.zeit.de/zeit-magazin/2016/25 ... edikamente

Gruß
Martin
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Re: Depressionen

Beitrag von Martin » Montag 23. Oktober 2017, 07:16

Eine interessante Buch-Rezension von Wolf Senff (langjähriger Autor bei TITEL kulturmagazin):

https://titel-kulturmagazin.net/2016/11 ... uf-rezept/

Gruß
Martin

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Re: Depressionen

Beitrag von Martin » Montag 23. Oktober 2017, 07:22

Tom Bschor ist Mitglied der Arzneimittelkommission, Mitautor der deutschen Behandlungsleitlinien, Vorsitzender der Berliner Gesellschaft für Psychiatrie.

Aus einem Artikel, der auf der Internetseite www.zeit.de veröffentlicht wurde, geht unter anderem hervor, dass die Serotonin-Theorie laut Tom Bschor ein beeindruckendes Ergebnis von Marketing ist.

Bschor vertritt die Meinung, dass die Pharmaindustrie dieses vereinfachte, unzutreffende Modell (Serotonin-Theorie) unter die Ärzte gebracht hat.

Quelle:
http://www.zeit.de/zeit-magazin/2016/25 ... edikamente

Gruß
Martin

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