Depressionen

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Mit müden Augen
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Re: Depressionen

Beitrag von Mit müden Augen » Montag 7. Januar 2019, 13:40

Rosi hat geschrieben:
Montag 7. Januar 2019, 11:20
Ich fühle mich so schlecht. Kriege es nicht hin entscheidende Dinge in meinem Leben zu ändern, nicht mal Kleinigkeiten. Seit Jahren. Es fällt mir alles so schwer. Ich verhalte mich wie in einem Gefängnis und weiß, dass mir niemand helfen kann. Selbst schaffe ich es auch nicht. Das beklagen hilft nicht, aber ich fühle mich wie gelähmt und bin so gehemmt und antriebslos und so traurig. Habe den Glauben an mich komplett verloren. Woher soll der auch kommen, ohne Erfolgserlebnisse?
Das kenne ich. :? :sadman:
Hast du es mal mit Medikamenten probiert?
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Re: Depressionen

Beitrag von Nonkonformist » Montag 7. Januar 2019, 17:11

Oxymoron hat geschrieben:
Montag 7. Januar 2019, 08:54
Geht halt alles nicht. Weil wieder jedes Problem fast unlösbar ist. Und dazu noch die Schulden.

Umzug geht nicht wegen Schulden. Arbeit kann ich nicht aufnehmen ohne Umzug. Nachmieter krieg ich nicht wegen anderer bürokratischer Hürden in den Vertrag rein.

Und ich habe noch knapp 3 Wochen Zeit
Suche dir professionelle hilfe - sozialarbeitern, schuldenberater, etc.
Ich würde mal zwangsgeräumt. Weil ich zu depressiv war mich meine probleme zu stellen.
Spaß machen zwangsräumungen oder obdachlosenunterkünfte nicht und man soll versuchen es zu verhindern.
Meist wollen die behörden schon odachlosigkeit verhindern und sind massnahmen noch drinn.
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Re: Depressionen

Beitrag von Rosi » Montag 7. Januar 2019, 17:35

Mit müden Augen hat geschrieben:
Montag 7. Januar 2019, 13:40
Rosi hat geschrieben:
Montag 7. Januar 2019, 11:20
Ich fühle mich so schlecht. Kriege es nicht hin entscheidende Dinge in meinem Leben zu ändern, nicht mal Kleinigkeiten. Seit Jahren. Es fällt mir alles so schwer. Ich verhalte mich wie in einem Gefängnis und weiß, dass mir niemand helfen kann. Selbst schaffe ich es auch nicht. Das beklagen hilft nicht, aber ich fühle mich wie gelähmt und bin so gehemmt und antriebslos und so traurig. Habe den Glauben an mich komplett verloren. Woher soll der auch kommen, ohne Erfolgserlebnisse?
Das kenne ich. :? :sadman:
Hast du es mal mit Medikamenten probiert?
Ja, aber die helfen mir nicht.

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Re: Depressionen

Beitrag von Mit müden Augen » Montag 7. Januar 2019, 17:40

Wie viele Moleküle hast du schon probiert und wie lange jeweils? Es kann viele Versuche brauchen und man muss mindestens 8 Wochen (?) pro Substanz warten bevor man den Versuch einstellt. Es braucht viel Geduld. :?
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Re: Depressionen

Beitrag von Cavia » Montag 7. Januar 2019, 17:49

Mit müden Augen hat geschrieben:
Montag 7. Januar 2019, 17:40
Wie viele Moleküle hast du schon probiert und wie lange jeweils? Es kann viele Versuche brauchen und man muss mindestens 8 Wochen (?) pro Substanz warten bevor man den Versuch einstellt. Es braucht viel Geduld. :?
Genau. Und AD helfen nicht gegen das Unglücklichsein. Sie können die körperlichen Symptome einer Depression lindern. Glücklich und zufrieden machen sie einen nicht. Wer das erwartet, kann nur enttäuscht werden.

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Re: Depressionen

Beitrag von Clochard » Montag 7. Januar 2019, 18:45

Habt ihr schon mal versucht irgendwie in betreutes Wohnen reinzukommen? Da ist dann auch regelmäßig ein Sozialarbeiter da, der einem dann auch mit Behördenkram und Bewerbungen usw. hilft.

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Re: Depressionen

Beitrag von Nell The Sentinel » Montag 7. Januar 2019, 18:53

Ich bin gerade dabei, allerdings muss man dazu auch einen Antrag stellen und vom Gesundheitsamt begutachtet werden. Dazu kann man sich aber Hilfe von einem Verein holen, am besten gleich den, der das (ambulant) betreute Wohnen durchführt.
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Re: Depressionen

Beitrag von Rosi » Montag 7. Januar 2019, 22:19

Mit müden Augen hat geschrieben:
Montag 7. Januar 2019, 17:40
Wie viele Moleküle hast du schon probiert und wie lange jeweils? Es kann viele Versuche brauchen und man muss mindestens 8 Wochen (?) pro Substanz warten bevor man den Versuch einstellt. Es braucht viel Geduld. :?
Habe schon einige probiert und mehrere Monate genommen. Ich möchte aber keine Medikamente mehr ausprobieren. Bin dagegen.

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Re: Depressionen

Beitrag von Nonkonformist » Montag 7. Januar 2019, 22:58

Nell The Sentinel hat geschrieben:
Montag 7. Januar 2019, 18:53
Ich bin gerade dabei, allerdings muss man dazu auch einen Antrag stellen und vom Gesundheitsamt begutachtet werden. Dazu kann man sich aber Hilfe von einem Verein holen, am besten gleich den, der das (ambulant) betreute Wohnen durchführt.
Meist gibt es da auch wartelisten.
Ich habe ein halbes jahr warten müßen.
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Re: Depressionen

Beitrag von Hoppala » Dienstag 8. Januar 2019, 00:23

Rosi hat geschrieben:
Montag 7. Januar 2019, 22:19
Mit müden Augen hat geschrieben:
Montag 7. Januar 2019, 17:40
Wie viele Moleküle hast du schon probiert und wie lange jeweils? Es kann viele Versuche brauchen und man muss mindestens 8 Wochen (?) pro Substanz warten bevor man den Versuch einstellt. Es braucht viel Geduld. :?
Habe schon einige probiert und mehrere Monate genommen. Ich möchte aber keine Medikamente mehr ausprobieren. Bin dagegen.
Zumal Medikamente die realen, sachlichen Probleme nicht ändern.
Rosi hat geschrieben:
Montag 7. Januar 2019, 11:20
Ich fühle mich so schlecht. Kriege es nicht hin entscheidende Dinge in meinem Leben zu ändern, nicht mal Kleinigkeiten. Seit Jahren. Es fällt mir alles so schwer. Ich verhalte mich wie in einem Gefängnis und weiß, dass mir niemand helfen kann. Selbst schaffe ich es auch nicht. Das beklagen hilft nicht, aber ich fühle mich wie gelähmt und bin so gehemmt und antriebslos und so traurig. Habe den Glauben an mich komplett verloren. Woher soll der auch kommen, ohne Erfolgserlebnisse?
In unserer Welt wird sehr viel auf individueller Ebene abgehandelt. Die berühmte Tipp: "Zeitplanung, Prioritäten setzen, ein Ziel konzentriert angehen - dann klappt auch was."
Wer das nicht hinbbekommt, hat irgendwie ein persönliches Problem.
Das kann auch so sein. Und oft genug ist es auch so. Aber eben nicht nur, und vor allem ist es nicht nur auf dieser Ebene zu ändern. Es gibt, so ganz nebenbei, auch immer noch eine sachlich vorhandene Realität.
Und in der werden Menschen oft mit Anforderungen konfrontiert, die für sie unter den gegegebenen Voraussetzungen von diesen gar nicht zu erfüllbar sind. Sie überfordern. Das können Naturkatastrophen und Unglücke sein. Oder auch einfach nur das unkoordinierte, automatisierte, nicht-mitmenschliche Handeln anderer Menschen. Die wenigsten beteiligen sich absichtlich an solchen Situationen. Die meisten meinen, sich um das Wohl anderer einfach nicht kümmern zu können, denn "das macht man so", "das sind die Regeln", "ich kann auch nichts ändern" etc.

Dann braucht Mensch Hilfe. Institutionelle Hilfe gibt es nur für bestimmte Fragetsellungen, und in der Regel auch erst dann, wenn die Existenz bereits akut bedroht ist - also "ganz weit unten". Menschen, die helfen könnten, sind oft der oben genannten "Individual"-Ideologie verhaftet. Das ist frustrierend - wenn man sieht, dass jemand die Möglichkeiten hätte, wenigstens ein kleines Problem aus der Welt zu schaffen, ohne dass es den spürbare Mühe kosten würde - aber der macht es nicht, weil ja "jeder für sich selbst verantwortlich ist".

Es gibt aber Menschen, die sich um so was nicht kümmern. Und pragmatisch helfen, wo sie helfen können. Und erst hinterher fragen, was sie tun können, damit du solche Situationen künftig vermeiden kannst.
Diese Menschen sind selten und extrem wertvoll. Aber es gibt sie. Sucht nach denen.
Und das geht nur, wenn ihr, du, deine Probleme wieder und wieder kontrolliert und strukturiert offen legst. Oft umsonst, und oft wird man darauf sehr unbefriedigende Reaktionen bekommen. Aber das ist egal - denn solche wertvollen Menschen zu finden wiegt das alles auf und ist zentral wichtig! Wenn die Probleme ohne Hilfe nicht bewältigt werden können, geht es logischerweise nur mit Hilfe. Deshalkb ist das oberste Priorität: Helfende Menschen finden.
Viel Erfolg.


Du hast übrigens immer mindestens ein Erfolgserlebnis. Du musst dir aber erlauben, es auch zu sehen: du lebst noch ud du kämpfst. Du hast dich noch nicht unterkriegen lassen. Das hätte nicht jeder geschafft. Dein Erfolg ist, nicht aufgegeben zu haben. Das ist alles andere als selbstverständlich und fordert einiges an Kraft, Entschlossenheit und Durchhaltewillen.
Und jetzt denk nicht: "Ja aber wie lange noch ..." Du vermisst Erfolgserlebnisse - nicht eventuell morgen zusätzlich eintretende Fehlschläge. Also erlaube dir, den Erfolg zur Kenntnis zu nehmen und zu spüren.
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Re: Depressionen

Beitrag von Oxymoron » Dienstag 8. Januar 2019, 00:49

Ich frage mich auch schon wieder was die Behandlung bringen soll. Ich bin dann vielleicht nicht mehr depressiv. Aber die Ursache für das Alles bleibt ja trotzdem bestehen.

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Re: Depressionen

Beitrag von BartS » Dienstag 8. Januar 2019, 01:40

Oxymoron hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 00:49
Ich frage mich auch schon wieder was die Behandlung bringen soll. Ich bin dann vielleicht nicht mehr depressiv. Aber die Ursache für das Alles bleibt ja trotzdem bestehen.
Bloß in einer depressiven Phase wirst Du die Ursachen nicht bearbeiten können.
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Re: Depressionen

Beitrag von TheRealDeal » Dienstag 8. Januar 2019, 10:02

BartS hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 01:40
Oxymoron hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 00:49
Ich frage mich auch schon wieder was die Behandlung bringen soll. Ich bin dann vielleicht nicht mehr depressiv. Aber die Ursache für das Alles bleibt ja trotzdem bestehen.
Bloß in einer depressiven Phase wirst Du die Ursachen nicht bearbeiten können.
Das ist der Knackpunkt. Antidepressiva können einen Menschen in einen Zustand versetzen, wodurch er in der Lage ist, seine Themen zu bearbeiten. Alleine, oder besser mit professioneller Hilfe.
Die beiden wichtigsten Tage deines Lebens sind der Tag, an dem du geboren wurdest, und der Tag, an dem du herausfindest, warum. – Mark Twain

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Re: Depressionen

Beitrag von Ferienhaus » Dienstag 8. Januar 2019, 10:24

Rosi hat geschrieben:
Montag 7. Januar 2019, 22:19
Mit müden Augen hat geschrieben:
Montag 7. Januar 2019, 17:40
Wie viele Moleküle hast du schon probiert und wie lange jeweils? Es kann viele Versuche brauchen und man muss mindestens 8 Wochen (?) pro Substanz warten bevor man den Versuch einstellt. Es braucht viel Geduld. :?
Habe schon einige probiert und mehrere Monate genommen. Ich möchte aber keine Medikamente mehr ausprobieren. Bin dagegen.
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Re: Depressionen

Beitrag von Rosi » Dienstag 8. Januar 2019, 12:10

Ferienhaus hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 10:24
Rosi hat geschrieben:
Montag 7. Januar 2019, 22:19
Mit müden Augen hat geschrieben:
Montag 7. Januar 2019, 17:40
Wie viele Moleküle hast du schon probiert und wie lange jeweils? Es kann viele Versuche brauchen und man muss mindestens 8 Wochen (?) pro Substanz warten bevor man den Versuch einstellt. Es braucht viel Geduld. :?
Habe schon einige probiert und mehrere Monate genommen. Ich möchte aber keine Medikamente mehr ausprobieren. Bin dagegen.
Elektrokrampftherapie?
Habe schon daran gedacht, wurde mir aber nicht vorgeschlagen bisher. Außerdem müsste ich mich zum einen sehr überwinden, da ich Angst vor den Langzeitfolgen und Risiken habe. Es kann auch seine Wirkung verlieren.

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Re: Depressionen

Beitrag von Ferienhaus » Mittwoch 9. Januar 2019, 19:45

Rosi hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 12:10
Ferienhaus hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 10:24
Rosi hat geschrieben:
Montag 7. Januar 2019, 22:19

Habe schon einige probiert und mehrere Monate genommen. Ich möchte aber keine Medikamente mehr ausprobieren. Bin dagegen.
Elektrokrampftherapie?
Habe schon daran gedacht, wurde mir aber nicht vorgeschlagen bisher. Außerdem müsste ich mich zum einen sehr überwinden, da ich Angst vor den Langzeitfolgen und Risiken habe. Es kann auch seine Wirkung verlieren.
1. Könntest du es selbst mal vorschlagen?
2. Vor welchen "Langzeitfolgen" sprichst du genau?
3. Wirkung verlieren kann alles, auch irgendwann mal Antidepressiva.

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Re: Depressionen

Beitrag von Clochard » Mittwoch 9. Januar 2019, 21:52

es gibt für Depressive den "Hirnschrittmacher":

https://www.google.com/search?q=depress ... gws_rd=ssl

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Re: Depressionen

Beitrag von Ferienhaus » Mittwoch 9. Januar 2019, 22:13

Clochard hat geschrieben:
Mittwoch 9. Januar 2019, 21:52
es gibt für Depressive den "Hirnschrittmacher":

https://www.google.com/search?q=depress ... gws_rd=ssl
Leider nein.

https://www.deutschlandfunk.de/tolle-id ... _id=432522
Deutschlandfunk hat geschrieben:
Das Scheitern der Zulassungsstudie hat deutlich gemacht, dass der unstrittige Erfolg von tiefer Hirnstimulation bei Parkinson nicht einfach auf Depressionen zu übertagen ist. Auch wenn die Methode wahrscheinlich doch auch bei Depression funktioniert – das Feld muss sich jetzt erstmal von dem Schock erholen.

„Eine schnelle Lösung gibt es nicht“, sagt Helen Mayberg. Ein Rat, den Helen Mayberg normalerweise ihren Patienten mit auf den Weg gibt. Wie es aussieht, wird sie ihn nun auch für ihre eigene Forschung annehmen müssen. Dass es in absehbarer Zeit einen neuen Zulassungsversuch geben wird, ob in den USA oder in Europa, ist unwahrscheinlich.

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Re: Depressionen

Beitrag von Rosi » Donnerstag 10. Januar 2019, 10:23

Ferienhaus hat geschrieben:
Mittwoch 9. Januar 2019, 19:45
Rosi hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 12:10
Ferienhaus hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 10:24


Elektrokrampftherapie?
Habe schon daran gedacht, wurde mir aber nicht vorgeschlagen bisher. Außerdem müsste ich mich zum einen sehr überwinden, da ich Angst vor den Langzeitfolgen und Risiken habe. Es kann auch seine Wirkung verlieren.
1. Könntest du es selbst mal vorschlagen?
2. Vor welchen "Langzeitfolgen" sprichst du genau?
3. Wirkung verlieren kann alles, auch irgendwann mal Antidepressiva.
Es kommt häufig zu einem Verlust des Kurzzeitgedächtnisses. Ich denke man kann auch nicht sicher sagen, dass mit dem Langzeitgedächtnis nix passiert, evtl soll es ein höheres Risiko für Alzheimer geben.

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Re: Depressionen

Beitrag von Ferienhaus » Donnerstag 10. Januar 2019, 11:58

Rosi, wie viele verschiedene AD's hast du eigentlich schon probiert?

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