Depressionen

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BartS
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Re: Depressionen

Beitrag von BartS » Montag 17. September 2018, 13:14

Mr. Lonely hat geschrieben:
Montag 17. September 2018, 12:37
t385 hat geschrieben:
Montag 17. September 2018, 02:09
...
und ein paar Scheiben Knäckebrot mit ein wenig Margarine essen. Das mache ich immer dann, wenn ich undiszipliniert war und mich bestrafen muss.
...
Kohlenhydrate und Fett??? :dont:
Ist das jetzt ernst gemeint? :gruebel:
"Liebe ist, dass man sich so lange gehen lässt, bis man nicht mehr gehen kann."
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Re: Depressionen

Beitrag von Tania » Montag 17. September 2018, 13:23

Mr. Lonely hat geschrieben:
Montag 17. September 2018, 12:37
t385 hat geschrieben:
Montag 17. September 2018, 02:09
...
und ein paar Scheiben Knäckebrot mit ein wenig Margarine essen. Das mache ich immer dann, wenn ich undiszipliniert war und mich bestrafen muss.
...
Kohlenhydrate und Fett??? :dont:
Willste ihm das auch noch verbieten????

t385, ich hoffe auch, dass Du Dir helfen lässt. Gesund klingt das nicht, was Du Deinem Körper da antust. Aber bis besagte Hilfe greift ... vielleicht schaffst Du es ja, bei solchen Selbstbestrafungsanfällen wenigstens darauf zu achten, Dich nur mit Kalorienentzug, aber nicht auch mit Entzug von so wichtigen Dingen wie z.B. Vitaminen zu bestrafen? Die Energiebilanz leidet nicht, wenn Du auf das Knäckebrot ein paar Radieschen oder bisschen Gurke legst - oder eine Scheibe durch einen schönen Salat ersetzt.

Oder würde das dann zu gut schmecken und Du würdest Dich nicht mehr angemessen bestraft fühlen?

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Talbot
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Re: Depressionen

Beitrag von Talbot » Montag 17. September 2018, 14:41

Klingt für mich auch sehr stark nach irgendwas Richtung Anorexie oder Dysmorphophobie.
Und nein, solche Krankheiten sind nicht nur auf Mädchen/Frauen nahe des Hungertodes beschränkt, sondern sind prinzipiell erstmal unabhängig davon ob und wieweit man tatsächlich irgendwo im problematischen Bereich liegt.
Dabei geht es erstmal nur um die eigene Wahrnehmung und den Umgang mit dem eigenen Körper/Gewicht.
Würden solche rationalen Begründungen wie "Das ist ja noch vollkommenes Normalgewicht" greifen hätte er wohl auch so schon längst verstanden, dass seine Strategien wie Bestrafungen, Hungern, krankhaftes Sporttreiben, Verzicht auf Wasser usw, alles andere als sinnvoll sind.
Darüber ob und inwieweit seine Gewichtsangabe da irgendwie Grund liefert für Unzufriedenheit könnte man sicherlich streiten (je nach Zusammensetzung des Gewichts würde ich mich damit jedenfalls wahrscheinlich auch unwohl fühlen), aber irgendetwas bringen tut eine solche Diskussion bei einem solchen Krankheitsbild eh nicht.
Ich kann jedenfalls durchaus nachvollziehen und verstehen wie man in einer solchen Gedankenspirale landet und hatte/habe solche Empfindungen leider durchaus manchmal auch, auch wenn längst nicht in einem solchen (krankhaften) Rahmen.
Ich glaube bei einer solchen extremen Ausprägung bleibt da letztendlich nicht viel anderes übrig als eine entsprechende Behandlung/Therapie.

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Re: Depressionen

Beitrag von Mit müden Augen » Montag 17. September 2018, 15:31

TheRealDeal hat geschrieben:
Sonntag 16. September 2018, 20:27
Mit müden Augen hat geschrieben:
Sonntag 16. September 2018, 20:15
Ich will es nicht wahrhaben aber mir geht es wieder so mies. Ich bin soooooooo müde. :crybaby: :oops: :oops:
:umarmung2:
kreisel hat geschrieben:
Sonntag 16. September 2018, 23:43
:umarmung2:
Danke :shy: :oops:
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Re: Depressionen

Beitrag von TheRealDeal » Montag 17. September 2018, 19:36

Talbot hat geschrieben:
Montag 17. September 2018, 14:41
Klingt für mich auch sehr stark nach irgendwas Richtung Anorexie oder Dysmorphophobie.
Und nein, solche Krankheiten sind nicht nur auf Mädchen/Frauen nahe des Hungertodes beschränkt, sondern sind prinzipiell erstmal unabhängig davon ob und wieweit man tatsächlich irgendwo im problematischen Bereich liegt.
Dabei geht es erstmal nur um die eigene Wahrnehmung und den Umgang mit dem eigenen Körper/Gewicht.
Würden solche rationalen Begründungen wie "Das ist ja noch vollkommenes Normalgewicht" greifen hätte er wohl auch so schon längst verstanden, dass seine Strategien wie Bestrafungen, Hungern, krankhaftes Sporttreiben, Verzicht auf Wasser usw, alles andere als sinnvoll sind.
Darüber ob und inwieweit seine Gewichtsangabe da irgendwie Grund liefert für Unzufriedenheit könnte man sicherlich streiten (je nach Zusammensetzung des Gewichts würde ich mich damit jedenfalls wahrscheinlich auch unwohl fühlen), aber irgendetwas bringen tut eine solche Diskussion bei einem solchen Krankheitsbild eh nicht.
Ich kann jedenfalls durchaus nachvollziehen und verstehen wie man in einer solchen Gedankenspirale landet und hatte/habe solche Empfindungen leider durchaus manchmal auch, auch wenn längst nicht in einem solchen (krankhaften) Rahmen.
Danke dafür, dass ein Betroffener die richtigen Worte gefunden hat. :umarmung2:

Ich habe viel Gruppentherapie gemacht, daher kenne ich Menschen mit ähnlichen Symptomen. Auslöser sind gewisse emotionale Mangelzustände, denen man mit Logik und Verstand nicht beikommt.
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Re: Depressionen

Beitrag von t385 » Dienstag 18. September 2018, 00:07

Selbst wenn ich mir das mit dem Gewicht nur einbilde, bleibt immer noch die Problematik mit dem Kopf und den Haaren.

Ich war jetzt dreimal bei einer Therapeutin und werde dort eine Therapie beginnen. Ich soll aber erst noch einmal für sechs bis acht Wochen in eine Tagesklinik gehen. Das ist auch schon wieder so eine Sache. Mit dem Zug fahren, durch die Stadt laufen und überall sind Menschen. Außerdem habe ich keine vernünftige Kleidung. Soll ich wieder wochenlang mit drei T-Shirts durch die Gegend laufen? Was denken denn die Leute in der Tagesklinik von mir, wenn ich da immer mit denselben T-Shirts auflaufe?

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Re: Depressionen

Beitrag von Rosi » Dienstag 18. September 2018, 00:17

t385 hat geschrieben:
Dienstag 18. September 2018, 00:07
Selbst wenn ich mir das mit dem Gewicht nur einbilde, bleibt immer noch die Problematik mit dem Kopf und den Haaren.

Ich war jetzt dreimal bei einer Therapeutin und werde dort eine Therapie beginnen. Ich soll aber erst noch einmal für sechs bis acht Wochen in eine Tagesklinik gehen. Das ist auch schon wieder so eine Sache. Mit dem Zug fahren, durch die Stadt laufen und überall sind Menschen. Außerdem habe ich keine vernünftige Kleidung. Soll ich wieder wochenlang mit drei T-Shirts durch die Gegend laufen? Was denken denn die Leute in der Tagesklinik von mir, wenn ich da immer mit denselben T-Shirts auflaufe?
Dir wird zumindest eine Veränderung deines Verhaltens helfen. Bringt doch nichts dir dein Leben selbst so einzuschränken. Also zumindest das würde ich nicht machen. Man sollte letztendlich nur auf sich selber hören.

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Re: Depressionen

Beitrag von t385 » Dienstag 18. September 2018, 00:28

Wenn ich nur auf mich selbst höre, wird sich nichts ändern. Es nervt gewaltig, dass sich mein Leben auf den Kampf gegen die Ängste beschränkt. Ich bin ja nicht doof. Das hat mir auch meine Therapeutin gesagt. Das haben schon viele Personen gesagt. Ich saß mal in der Uni und musste mich mit höherer Mathematik auseinandersetzen. Jetzt geht es nur noch um Ängste und banale Alltagssituationen. Welch Abstieg.

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Re: Depressionen

Beitrag von Polarfuchs » Dienstag 18. September 2018, 00:32

t385 hat geschrieben:
Dienstag 18. September 2018, 00:07
Selbst wenn ich mir das mit dem Gewicht nur einbilde, bleibt immer noch die Problematik mit dem Kopf und den Haaren.

Ich war jetzt dreimal bei einer Therapeutin und werde dort eine Therapie beginnen. Ich soll aber erst noch einmal für sechs bis acht Wochen in eine Tagesklinik gehen. Das ist auch schon wieder so eine Sache. Mit dem Zug fahren, durch die Stadt laufen und überall sind Menschen. Außerdem habe ich keine vernünftige Kleidung. Soll ich wieder wochenlang mit drei T-Shirts durch die Gegend laufen? Was denken denn die Leute in der Tagesklinik von mir, wenn ich da immer mit denselben T-Shirts auflaufe?
Am wichtigsten ist doch jetzt erst einmal deine Gesundheit und die Bekleidung ist in der Klinik doch nicht so wichtig.

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Re: Depressionen

Beitrag von t385 » Dienstag 18. September 2018, 01:01

Doch, die ist wichtig. Da ich von den Dingern gleich mehrere im selben Farbton gekauft habe, wirkt es so, als trage ich die ganze Woche über nur ein T-Shirt und das wiederum erweckt den Eindruck, ich sei ungepflegt.

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Re: Depressionen

Beitrag von Polarfuchs » Dienstag 18. September 2018, 01:31

t385 hat geschrieben:
Dienstag 18. September 2018, 01:01
Doch, die ist wichtig. Da ich von den Dingern gleich mehrere im selben Farbton gekauft habe, wirkt es so, als trage ich die ganze Woche über nur ein T-Shirt und das wiederum erweckt den Eindruck, ich sei ungepflegt.
Warst du denn schon mal in einer Tagesklinik?
Vermutlich sind einfach andere Dinge wichtiger: wie kommst du mit den Therapeuten und Mitpatienten klar, Therapieerfolge, Zukunftplanung, Diagnoseerstellung, Umgang mit der Erkrankung...Das könnten Themen sein..

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Re: Depressionen

Beitrag von t385 » Dienstag 18. September 2018, 02:15

Polarfuchs hat geschrieben:
Dienstag 18. September 2018, 01:31
t385 hat geschrieben:
Dienstag 18. September 2018, 01:01
Doch, die ist wichtig. Da ich von den Dingern gleich mehrere im selben Farbton gekauft habe, wirkt es so, als trage ich die ganze Woche über nur ein T-Shirt und das wiederum erweckt den Eindruck, ich sei ungepflegt.
Warst du denn schon mal in einer Tagesklinik?
Vermutlich sind einfach andere Dinge wichtiger: wie kommst du mit den Therapeuten und Mitpatienten klar, Therapieerfolge, Zukunftplanung, Diagnoseerstellung, Umgang mit der Erkrankung...Das könnten Themen sein..
Also ist es unwichtig, wie ich mich dabei fühle und was ich denke? Ich war noch nie in einer Tagesklinik, habe aber bereits einen vollstationären Aufenthalt hinter mir.

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Re: Depressionen

Beitrag von kreisel » Dienstag 18. September 2018, 04:01

Rosi hat geschrieben:
Dienstag 18. September 2018, 00:17
Also zumindest das würde ich nicht machen. Man sollte letztendlich nur auf sich selber hören.
Da wäre schonmal viel mit gewonnen, auf sich selbst hören zu können.
Das kann manchmal ein Dschungel sein.

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Re: Depressionen

Beitrag von Stabil » Dienstag 18. September 2018, 09:30

t385 hat geschrieben:
Dienstag 18. September 2018, 00:28
Ich saß mal in der Uni und musste mich mit höherer Mathematik auseinandersetzen. Jetzt geht es nur noch um Ängste und banale Alltagssituationen. Welch Abstieg.
Ganz im Gegenteil. Das sind die echten Herausforderungen.

Die Bewältigung der eigenen Ängste und der Alltagsprobleme empfinde ich als grössere Erfolge, als die Bewältigung von Kapiteln der höheren Mathematik.
* Am meisten schmerzt das Gute, das wir zwar erlebt haben, aber in uns nicht angekommen ist *

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Re: Depressionen

Beitrag von TheRealDeal » Dienstag 18. September 2018, 09:56

t385 hat geschrieben:
Dienstag 18. September 2018, 01:01
Doch, die ist wichtig. Da ich von den Dingern gleich mehrere im selben Farbton gekauft habe, wirkt es so, als trage ich die ganze Woche über nur ein T-Shirt und das wiederum erweckt den Eindruck, ich sei ungepflegt.
Dann sag, dass hast du dir von Albert Einstein abgeguckt. Denn wenn du dir morgens keine Gedanken darüber machen musst, was du anziehst, kannst du diese Energie für wichtigere Dinge nutzen. :umarmung2:
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Re: Depressionen

Beitrag von TheRealDeal » Dienstag 18. September 2018, 10:01

t385 hat geschrieben:
Dienstag 18. September 2018, 02:15
Also ist es unwichtig, wie ich mich dabei fühle und was ich denke? Ich war noch nie in einer Tagesklinik, habe aber bereits einen vollstationären Aufenthalt hinter mir.
Nein, das ist wichtig. Wie du dich fühlst und was du über dich denkst. Was andere Menschen über dich denken, bzw. von dir halten, kannst du sowieso kaum bis eher gar nicht beeinflussen.
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Re: Depressionen

Beitrag von Esperanza » Dienstag 18. September 2018, 11:05

TheRealDeal hat geschrieben:
Dienstag 18. September 2018, 09:56
t385 hat geschrieben:
Dienstag 18. September 2018, 01:01
Doch, die ist wichtig. Da ich von den Dingern gleich mehrere im selben Farbton gekauft habe, wirkt es so, als trage ich die ganze Woche über nur ein T-Shirt und das wiederum erweckt den Eindruck, ich sei ungepflegt.
Dann sag, dass hast du dir von Albert Einstein abgeguckt. Denn wenn du dir morgens keine Gedanken darüber machen musst, was du anziehst, kannst du diese Energie für wichtigere Dinge nutzen. :umarmung2:
Das einfachste wäre sich online noch ein paar ander Shirts zu bestellen.
Ob du glaubst etwas erreichen zu können oder nicht - du liegst immer richtig. Henry Ford
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Re: Depressionen

Beitrag von TheRealDeal » Dienstag 18. September 2018, 13:01

Esperanza hat geschrieben:
Dienstag 18. September 2018, 11:05
TheRealDeal hat geschrieben:
Dienstag 18. September 2018, 09:56
t385 hat geschrieben:
Dienstag 18. September 2018, 01:01
Doch, die ist wichtig. Da ich von den Dingern gleich mehrere im selben Farbton gekauft habe, wirkt es so, als trage ich die ganze Woche über nur ein T-Shirt und das wiederum erweckt den Eindruck, ich sei ungepflegt.
Dann sag, dass hast du dir von Albert Einstein abgeguckt. Denn wenn du dir morgens keine Gedanken darüber machen musst, was du anziehst, kannst du diese Energie für wichtigere Dinge nutzen. :umarmung2:
Das einfachste wäre sich online noch ein paar ander Shirts zu bestellen.
Simpel, rational gesehen. Aber mitunter sehr schwer fallend für den Betroffenen...
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Re: Depressionen

Beitrag von LonesomeCoder » Dienstag 18. September 2018, 18:53

Endura hat geschrieben:
Montag 17. September 2018, 07:29
t385 hat geschrieben:
Montag 17. September 2018, 02:09
Jungs und Mädels, ich fühle mich hässlich und fett - 71 Kg bei 176 cm - und das macht mich depressiv.
Ähm, du hast doch Normalgewicht, wieso willst du noch abnehmen? Ich hab ungefähr den gleichen BMI wie du, würde aber gerne noch ein paar Kilo zunehmen.
Leute, die an Magersucht leiden, sind nicht mehr in der Lage, das zu verstehen. Sie brauchen professionelle Hilfe. Will er zum Glück suchen. Ja, es ist Normalgewicht. Aber das zu sagen, wird nichts bewirken, ein Raucher weiß auch, dass Rauchen schädlich ist, aber er kann wegen der Sucht nicht anders.
Warnung vor Pickup: https://www.abtreff.de/viewtopic.php?p=1062199#p1062199

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Re: Depressionen

Beitrag von Talbot » Dienstag 18. September 2018, 18:54

t385 hat geschrieben:
Dienstag 18. September 2018, 02:15
Also ist es unwichtig, wie ich mich dabei fühle und was ich denke? Ich war noch nie in einer Tagesklinik, habe aber bereits einen vollstationären Aufenthalt hinter mir.
Unwichtig garantiert nicht, schließlich hängt der Erfolg von so einer Einrichtung zu einem großen Teil davon ab ob und inwieweit du da selbst mitmachst.
Wenn du dich also total unwohl fühlst und deswegen entweder gar nicht daran teilnimmst oder überhaupt nicht dahinter stehst ist das nicht umbedingt vorteilhaft für deine Entwicklung.
Das Problem bei der Sache ist ja aber das folgende:
Wenn du eine positive Entwicklung anstrebst wirst du irgendwann den Teufelskreis durchbrechen müssen und das geht in der Regel eigentlich nur bei gleichzeitiger Inkaufnahme von zeitweiligem Unwohlsein.
Wenn du jetzt also ein mögliches Hilfsangebot wegen der Ängste ablehnst würdest du doch genau das weiter machen, was du selbst in deiner Vergangenheit bedauerst: Dein Leben von den Ängsten bestimmen zu lassen.
Was zum Beispiel Dinge wie die Sache mit den Tshirts oder auch den Weg zu einer solchen Einrichtung angeht:
Könntest du dir vorstellen, dass es sich dabei z.B um einen unbewussten Mechanismus handeln könnte, der quasi aus Angst vor Veränderungen den Status Quo über solche Gedanken aufrecht erhalten möchte?

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