WhatsApp, ein Muss?

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BartS
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Re: WhatsApp, ein Muss?

Beitrag von BartS » Mittwoch 17. Januar 2018, 13:48

Xanopos hat geschrieben:
Dienstag 16. Januar 2018, 12:14
Offensichtlich hat es für Viele einen Nutzen, sonst würden sie es nicht benutzen. Akzeptiere bitte, dass es auch andere Meinungen dazu gibt.
Also ich kann sehr gut akzeptieren, dass andere WhatsApp nutzen, solange sie auch akzeptieren können, dass andere es nicht nutzen.
Steve: "We are men. We are different. We have only one word for soap. We do not own candles. We have never seen anything of any value in a craft shop. We do not own magazines full of photographs of celebrities with their clothes on."
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Re: WhatsApp, ein Muss?

Beitrag von Stefan_T » Mittwoch 17. Januar 2018, 13:49

Zwerg hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 13:32
Wo soll jetzt bitte genau mein Problem liegen?
Mal zur Verdeutlichung ein Beispiel aus meinem Leben:

Ich bin seit letzten Jahr in einer Werbeagentur und dort ist es so, dass private Angelegenheit zwischen den Kollegen ausschließlich per WhatsApp kommuniziert werden. Das kann die Absprache zu einem Abend beim Griechen sein oder die Organisation der Betriebsfeier. Einfach alles, was nicht explizit rein beruflich ist.

Und es findet ganz bewusst nur und ausschließlich bei WhatsApp statt, damit dort auch alles zusammenläuft. Jeder der in der Gruppe schreibt wird von allen in der Gruppe gelesen und die jeweiligen Antworten auch.

Wenn da jetzt einer aus "individuellen" Gründen nicht mitmachen will, dann entsteht für alle anderen ein Mehraufwand (Mail schreiben, anrufen) und der Gruppengedanke bei der Kommunikation wird "löchriger" nicht mehr alle Anfragen, Antworten sind zentral für alle gebündelt. Das ist innerhalb einer Gruppe schlichtweg unpraktisch und ein unnötiger Mehraufwand.

Deshalb wird es in der Agentur ganz klar auch kommuniziert: Wenn du "dabei" sein willst, dann melde dich in der WhatsApp-Gruppe an. Wenn nicht, dann lass es. Ist deine Entscheidung.

Jeder kann ja so "individuell" sein, wie er möchte. Nur sollte er dann auch die Mehrarbeit dafür leisten und sie nicht anderen abverlangen.

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Re: WhatsApp, ein Muss?

Beitrag von BartS » Mittwoch 17. Januar 2018, 13:51

Kief hat geschrieben:
Dienstag 16. Januar 2018, 13:00
Hoppala hat geschrieben:
Dienstag 16. Januar 2018, 11:47
Ich erkenne bei allem Geschilderten unterm Strich nur: "Machen alle, also mach ich auch. Und es ist eiine Zumutung, mir auch nur nahezulegen, mein Leben könnte auch ohne gut funktionieren."
Es geht hier nicht um fließend Trinkwassser. Es geht um praktisch nix Wichtiges (aus Anwendersicht; aus WA-Unternehmenssicht ist das natürlich anders).
Wenn Du etwas Groesseres erreichen willst, dann ist Absprache und Koordination essentiell.
Von den anderen abgeschnitten zu sein (inaktiv), weil die Gruppendynamik woanders stattfindet, das heisst, nichts bewirken zu koennen.
Wenn Viren/Bakterien inaktiv sind, dann setzt man das gleich mit besiegt/tot/auskuriert.
Inaktiv ist man in meinen Augen dann, wenn man alle Kommunikationswege nicht nutzt und nicht, wenn man auf einen bestimmten verzichtet.
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Re: WhatsApp, ein Muss?

Beitrag von Xanopos » Mittwoch 17. Januar 2018, 13:54

BartS hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 13:48
Xanopos hat geschrieben:
Dienstag 16. Januar 2018, 12:14
Offensichtlich hat es für Viele einen Nutzen, sonst würden sie es nicht benutzen. Akzeptiere bitte, dass es auch andere Meinungen dazu gibt.
Also ich kann sehr gut akzeptieren, dass andere WhatsApp nutzen, solange sie auch akzeptieren können, dass andere es nicht nutzen.
Kann ich gut verstehen, ich war auch lange Zeit ein Nichtnutzer.
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Re: WhatsApp, ein Muss?

Beitrag von BartS » Mittwoch 17. Januar 2018, 13:59

Stefan_T hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 13:03
Heutzutage haben gefühlt 99% ein Smartphone und davon 99% einen WhatApp-Account. Also wird das auch genutzt. Nicht mehr oder weniger steckt dahinter.
Der Punkt ist nicht, dass vielleicht 99% der Menschen WhatsApp nutzt, sondern die Schlussfolgerungen gezogen wird, dass sie alle anderen Kommunikationswege fortan nicht mehr nutzen. Das wäre so, als wenn man behaupten würde, dass WA-Gruppenmitglieder sich darauf geeinigt haben, sich persönlich nicht mehr zu treffen, weil das ja mit Whatsapp nun überflüssig geworden ist. Aber bei manchen Menschen habe ich schon den Eindruck, die möchten mit ihren Mitmenschen nur noch über Whatsapp verkehren. :mrgreen:
Stefan_T hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 13:03
Wer meint, seine "Individualität" dadurch ausdrücken zu müssen, dass er Mitteilungen an ihn bitte nur per Brieftaube bekommen will, der hat halt Pech gehabt.
Ja aber sicher, die einzige Alternative zu Whatsapp ist die Brieftaube. :lach:

Ich warte wirklich auf das erste Posting, wo sich jemand darüber beschwert, dass seine Freundin ihn besuchen will, wo man doch jetzt WhatsApp hat. :D
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Re: WhatsApp, ein Muss?

Beitrag von Zwerg » Mittwoch 17. Januar 2018, 14:00

@Stefan_T

Da ich nicht in Eurer Werbeagentur arbeite, habe ich dieses Problem nicht.

Übrigens ist mir das, was ich unter c) geschrieben habe (nicht erreichbar zu sein) sogar besonders wichtig. Ich betrachte das als ein Stück persönliche Freiheit.

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Re: WhatsApp, ein Muss?

Beitrag von zumsel » Mittwoch 17. Januar 2018, 15:16

BartS hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 13:59
Stefan_T hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 13:03
Heutzutage haben gefühlt 99% ein Smartphone und davon 99% einen WhatApp-Account. Also wird das auch genutzt. Nicht mehr oder weniger steckt dahinter.
Der Punkt ist nicht, dass vielleicht 99% der Menschen WhatsApp nutzt, sondern die Schlussfolgerungen gezogen wird, dass sie alle anderen Kommunikationswege fortan nicht mehr nutzen.
Doch klar. Ich kenne keinen, der sich privat per E-Mail austauscht, sich mit Rauchzeichen verständigt oder mit der Vuvuzela trötet. Das ist viel zu mühselig im vergleich zu WhatsApp. Wer WhatsApp nicht nutzt wird im Zweifel von anderen nicht angeschrieben oder andere verlieren schneller die Lust, weil jemand nicht den Kommuniaktionsweg anbeitet, der für sie am einfachsten ist. Das ist doch auch ein ganz normales menschliches Verhalten. Selbst in der Tier und Pflanzenwelt grenzt sich der aus, der ganz andere Wege geht.

Ich für mich persönlich tariere instinktiv aus, wie ich Individualität und wie ich Beziehungen leben will. WhatsApp hat seine Schwächen in der Datensicherheit. Aber es bietet so viel potential Beziehungen zu Leben. Und das ist eine supertolle Chance. gerade für diejenigen, die schüchtern sind, Kommunikationsprobleme haben und sich vorsichtig an neue Bekanntschaften heranwagen wollen. Und das ist mir tausend Mal wichtiger.
Dein Glück hängt von deinen guten Gedanken ab.
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Re: WhatsApp, ein Muss?

Beitrag von Ringelnatz » Mittwoch 17. Januar 2018, 15:41

Stefan_T hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 13:49
Wenn da jetzt einer aus "individuellen" Gründen nicht mitmachen will, dann entsteht für alle anderen ein Mehraufwand (Mail schreiben, anrufen) und der Gruppengedanke bei der Kommunikation wird "löchriger" nicht mehr alle Anfragen, Antworten sind zentral für alle gebündelt. Das ist innerhalb einer Gruppe schlichtweg unpraktisch und ein unnötiger Mehraufwand.

Deshalb wird es in der Agentur ganz klar auch kommuniziert: Wenn du "dabei" sein willst, dann melde dich in der WhatsApp-Gruppe an. Wenn nicht, dann lass es. Ist deine Entscheidung.

Jeder kann ja so "individuell" sein, wie er möchte. Nur sollte er dann auch die Mehrarbeit dafür leisten und sie nicht anderen abverlangen.
Exakt das. Es ist ja nicht mal böse gemeint.
Zwerg hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 14:00
Übrigens ist mir das, was ich unter c) geschrieben habe (nicht erreichbar zu sein) sogar besonders wichtig. Ich betrachte das als ein Stück persönliche Freiheit.
Ist mir auch wichtig. Ich gelte allgemein als Person, die schlecht erreichbar ist, weil ich mein Handy oft vergesse oder bewusst nicht mitnehme (selbst meine Mutter ruft meistens meinen Mann an, weil "man dich sowieso nie erreicht" :lol: ). Ich antworte auch oft nicht sofort auf WhatsApp. Das ist meist auch gar nicht notwendig. Mich schränkt das Smartphone oder WhatsApp in keinster Weise in meiner persönlichen Freiheit ein. Ob du dich einschränken lässt oder nicht hängt immer noch von dir ab.
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Re: WhatsApp, ein Muss?

Beitrag von BartS » Mittwoch 17. Januar 2018, 16:59

Stefan_T hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 13:49
Mal zur Verdeutlichung ein Beispiel aus meinem Leben:

Ich bin seit letzten Jahr in einer Werbeagentur und dort ist es so, dass private Angelegenheit zwischen den Kollegen ausschließlich per WhatsApp kommuniziert werden. Das kann die Absprache zu einem Abend beim Griechen sein oder die Organisation der Betriebsfeier. Einfach alles, was nicht explizit rein beruflich ist.

Und es findet ganz bewusst nur und ausschließlich bei WhatsApp statt, damit dort auch alles zusammenläuft. Jeder der in der Gruppe schreibt wird von allen in der Gruppe gelesen und die jeweiligen Antworten auch.
Mal ein Beispiel aus dem Leben.
A: "Hey, kommst Du dann auch zum Griechen mit?"
B: "Weiß nicht, wann ist denn das?"
A: "Heute abend halb 7."
B: "Ah, okay. Ich komm mit, ich kann Dich dann mit dem Auto mitnehmen, wenn Du willst"
A: "Ah prima, dann kann ich auch zwei Bier dort trinken."

Geschätzte Dauer dieses Gesprächs, 15-20 Sekunden. Geschätzte Dauer auf WhatsApp ...?
Stefan_T hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 13:49
Wenn da jetzt einer aus "individuellen" Gründen nicht mitmachen will, dann entsteht für alle anderen ein Mehraufwand (Mail schreiben, anrufen) und der Gruppengedanke bei der Kommunikation wird "löchriger" nicht mehr alle Anfragen, Antworten sind zentral für alle gebündelt. Das ist innerhalb einer Gruppe schlichtweg unpraktisch und ein unnötiger Mehraufwand.
Nach dieser Logik dürften die Arbeitskollegen keine privaten Unterhaltungen außerhalb von WhatsApp führen, weil es Mehraufwand bedeutet, die Gesprächsinhalte an die anderen weiterzugeben. Nur mal nebenbei gefragt, ihr führt schon noch Privatunterhaltungen, wenn ihr euch zufällig im selben Raum befindet, oder zückt ihr dann auch das Smartphone, um euch auszutauschen? ;)
Stefan_T hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 13:49
Deshalb wird es in der Agentur ganz klar auch kommuniziert: Wenn du "dabei" sein willst, dann melde dich in der WhatsApp-Gruppe an. Wenn nicht, dann lass es. Ist deine Entscheidung.
Mich verwundert es ehrlich gesagt nicht, dass eine Werbeagentur sich selbst einredet, so miteinander kommunizieren zu müssen. Denn Werbung ist letztlich nichts anderes, als Menschen Bedürfnisse einzureden, die sie vorher nicht kannten. :D
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Re: WhatsApp, ein Muss?

Beitrag von Reinhard » Mittwoch 17. Januar 2018, 17:34

Stefan_T hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 13:49
Jeder kann ja so "individuell" sein, wie er möchte.
https://www.youtube.com/watch?v=06Tz_1ahZT8 :roll:

Stefan_T hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 13:49
Nur sollte er dann auch die Mehrarbeit dafür leisten und sie nicht anderen abverlangen.

https://www.youtube.com/watch?v=3867yZAAST8 :coolgun:
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. --- Lucius Annaeus Seneca

Vera F. Birkenbihl zum Thema: "Männer und Frauen" (36 Minuten):
https://www.youtube.com/watch?v=AR8JmwL0tus :hierlang:

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Re: WhatsApp, ein Muss?

Beitrag von Kief » Mittwoch 17. Januar 2018, 17:38

BartS hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 13:51
Kief hat geschrieben:
Dienstag 16. Januar 2018, 13:00
Wenn Du etwas Groesseres erreichen willst, dann ist Absprache und Koordination essentiell.
Von den anderen abgeschnitten zu sein (inaktiv), weil die Gruppendynamik woanders stattfindet, das heisst, nichts bewirken zu koennen.
Wenn Viren/Bakterien inaktiv sind, dann setzt man das gleich mit besiegt/tot/auskuriert.
Inaktiv ist man in meinen Augen dann, wenn man alle Kommunikationswege nicht nutzt und nicht, wenn man auf einen bestimmten verzichtet.
Ich habe den Eindruck, Du stellst Dir eine andere Situation vor.

Wenn im Rahmen der Gruppendynamik Konflikte eskalieren, sich Leute verkrachen und gehen, dann ist es voellig egal, ob ich einen Tag oder eine Woche zu spaet davon erfahre, und nichts mehr kitten kann.
Wenn es zu spaet zum Eingreifen ist, dann ist es zu spaet - ganz egal welche Kanaele mir noch verbleiben.
Wenn ich zu langsam bin, dann bin ich draussen.

Mir ist bereits zweimal die Gruppe dadurch kollabiert.
Und staendig gibt es Entwicklungen auf anderen Kanaelen, von denen ich zu spaet erfahre.
Dynamik passiert - ob ich dabei bin oder nicht.
Da kannst Du Dich auf den Kopf stellen und auf andere Kanaele pochen - Menschen reagieren aufeinander.
Dort, wo sie ihre Impulse loswerden koennen.
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Re: WhatsApp, ein Muss?

Beitrag von BartS » Mittwoch 17. Januar 2018, 18:22

Kief hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 17:38
BartS hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 13:51
Inaktiv ist man in meinen Augen dann, wenn man alle Kommunikationswege nicht nutzt und nicht, wenn man auf einen bestimmten verzichtet.
Ich habe den Eindruck, Du stellst Dir eine andere Situation vor.

Wenn im Rahmen der Gruppendynamik Konflikte eskalieren, sich Leute verkrachen und gehen, dann ist es voellig egal, ob ich einen Tag oder eine Woche zu spaet davon erfahre, und nichts mehr kitten kann.
Wenn es zu spaet zum Eingreifen ist, dann ist es zu spaet - ganz egal welche Kanaele mir noch verbleiben.
Wenn ich zu langsam bin, dann bin ich draussen.
Okay, will ich mal so stehenlassen, auch wenn ich nicht verstehe, was das konkret mit "inaktiv" zu tun hat, wenn Leute sich innerhalb einer Gruppe verkrachen.
Kief hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 17:38
Mir ist bereits zweimal die Gruppe dadurch kollabiert.
Und staendig gibt es Entwicklungen auf anderen Kanaelen, von denen ich zu spaet erfahre.
Dynamik passiert - ob ich dabei bin oder nicht.
Da kannst Du Dich auf den Kopf stellen und auf andere Kanaele pochen - Menschen reagieren aufeinander.
Dort, wo sie ihre Impulse loswerden koennen.
Im Guten wie im Katastrophalen.
Okay, ich würde dazu gerne eine Analogie nennen, nämlich das AB-Forum. Wer hier nicht mitliest, der kann die Geschichten der einzelnen AB-User nicht kennen. Umgekehrt muss man aber nicht jeden Beitrag in diesem Forum lesen, um zu verstehen, was AB-Dasein bedeutet. Genauer gesagt müsste man gar keinen Beitrag lesen, wenn man selber AB ist.

Das Schöne an dieser AB-Community ist in meinen Augen, es gibt das Forum, es gibt den Chat, es gibt die Treffen und es gibt sogar eine WhatsApp-Gruppe und wie ich hörte auch eine Facebook-Gruppe. Man muss nicht in allen 5 Plattformen sein. Ich kenne sogar Leute, die nutzen gar nicht die Online-Angebote aber gehen regelmäßig zu den Treffen. Dann gibt es Leute, die ganze Abende im Chat verbringen, aber nicht im Forum lesen oder die Leute treffen, die sie chatten. Und so gibt es zudem noch alle möglichen Kombinationen aus verschiedenen Plattform-Nutzungen. Und das Tollste ist, it works. :D Von daher finde ich diese "nur diese Plattform"-Vertreter immer recht suspekt, als wenn ihr eigenes Universum die Referenz für alle anderen sein soll.
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Re: WhatsApp, ein Muss?

Beitrag von Tania » Mittwoch 17. Januar 2018, 19:17

BartS hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 16:59
Stefan_T hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 13:49
Ich bin seit letzten Jahr in einer Werbeagentur und dort ist es so, dass private Angelegenheit zwischen den Kollegen ausschließlich per WhatsApp kommuniziert werden. Das kann die Absprache zu einem Abend beim Griechen sein oder die Organisation der Betriebsfeier. Einfach alles, was nicht explizit rein beruflich ist.

Und es findet ganz bewusst nur und ausschließlich bei WhatsApp statt, damit dort auch alles zusammenläuft. Jeder der in der Gruppe schreibt wird von allen in der Gruppe gelesen und die jeweiligen Antworten auch.
Mal ein Beispiel aus dem Leben.
A: "Hey, kommst Du dann auch zum Griechen mit?"
B: "Weiß nicht, wann ist denn das?"
A: "Heute abend halb 7."
B: "Ah, okay. Ich komm mit, ich kann Dich dann mit dem Auto mitnehmen, wenn Du willst"
A: "Ah prima, dann kann ich auch zwei Bier dort trinken."

Geschätzte Dauer dieses Gesprächs, 15-20 Sekunden. Geschätzte Dauer auf WhatsApp ...?
Und jetzt dasselbe mal mit 3 Teilnehmern:
A: "Hey, kommst Du dann auch zum Griechen mit?"
B: "Weiß nicht, wann ist denn das?"
A: "Heute abend halb 7."
B: "Ah, okay.

A: "B und ich wollen heute Abend halb 7 zum Griechen. "
C: "Da bin ich noch im Meeting. Ginge es auch um 8?"
A: "Meinetwegen schon. Ich frag mal B"

A: "Können wir heute Abend auch um 8 los"
B: "Das ist ungünstig. Ich hab morgen früh nen wichtigen Termin, wollte spätestens 22:00 Uhr im Bett sein. Sonst morgen?"
A: "Meinetwegen schon. Ich frag mal C"

A: "C kann heute so spät nicht. Vielleicht morgen?"
C: "Geht auch. Da kann ich auch halb 7"
A: "Okay, ich frag mal C"

A: "Morgen könnten wir auch halb 7"
B: "okay"

A: "Hallo, C, morgen halb sieben geht klar."



Variante Whatsapp-Gruppe:

A: "Hey, kommt ihr heute auch zum Griechen mit?"
B: "Weiß nicht, wann ist denn das?"
A: "Heute abend halb 7."
B: "Ah, okay.
C: "Da bin ich noch im Meeting. Ginge es auch um 8?"
A: "Meinetwegen schon."
B: "Das ist ungünstig. Ich hab morgen früh nen wichtigen Termin, wollte spätestens 22:00 Uhr im Bett sein. Sonst morgen?"
A: "Meinetwegen schon."
C: "Geht auch. Da kann ich auch halb 7"
B: "okay"
A: "Super, dann bis morgen halb sieben."
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Re: WhatsApp, ein Muss?

Beitrag von desigual » Mittwoch 17. Januar 2018, 19:26

BartS hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 18:22
Das Schöne an dieser AB-Community ist in meinen Augen, es gibt das Forum, es gibt den Chat, es gibt die Treffen und es gibt sogar eine WhatsApp-Gruppe und wie ich hörte auch eine Facebook-Gruppe. Man muss nicht in allen 5 Plattformen sein. Ich kenne sogar Leute, die nutzen gar nicht die Online-Angebote aber gehen regelmäßig zu den Treffen. Dann gibt es Leute, die ganze Abende im Chat verbringen, aber nicht im Forum lesen oder die Leute treffen, die sie chatten. Und so gibt es zudem noch alle möglichen Kombinationen aus verschiedenen Plattform-Nutzungen. Und das Tollste ist, it works. :D Von daher finde ich diese "nur diese Plattform"-Vertreter immer recht suspekt, als wenn ihr eigenes Universum die Referenz für alle anderen sein soll.
Und wenn kurzfristig ein Treffen in der Whatsappgruppe ausgemacht wird, bist du nicht dabei.

BartS hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 16:59
Mal ein Beispiel aus dem Leben.
A: "Hey, kommst Du dann auch zum Griechen mit?"
B: "Weiß nicht, wann ist denn das?"
A: "Heute abend halb 7."
B: "Ah, okay. Ich komm mit, ich kann Dich dann mit dem Auto mitnehmen, wenn Du willst"
A: "Ah prima, dann kann ich auch zwei Bier dort trinken."
Und ein Beispiel aus meinem Leben:
Wetter ist gut, Schnee liegt, es ist Wochenende. Eine Singlekollegin denkt sich Sonntag früh: Oh, mal wieder so ein schöner Schneespaziergang heute Nachmittag und danach noch in unserem Lieblingscafé eine leckere heiße Schokolade. Das wär doch was!
Also schreibt sie in unsere gemeinsame Whatsappgruppe den Vorschlag, es finden sich auch gleich ein paar Interessenten, mich eingeschlossen.

Angenommen aber, ich bin ein Verfechter des "Ich mache mich nicht abhängig vom Smartphone, nutze kein WA und schaue aus Prinzip nur zweimal täglich aufs Handy": Dann kriege ich davon entweder gar nichts mit oder aber ich bekomme freundlicherweise ne SMS, die ich dann am Abend lese.
Statt einen lustigen Nachmittag zu haben, die Sonne zu genießen und an die frische Luft zu kommen, hänge ich dann hier im ABtreff rum und jammere, wie einsam ich doch bin...
Aber immerhin mache ich mich nicht abhängig von irgendeinem Smartphone und gebe meine Daten niemandem preis.

Kief
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Re: WhatsApp, ein Muss?

Beitrag von Kief » Mittwoch 17. Januar 2018, 20:09

BartS hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 18:22
Kief hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 17:38
Wenn im Rahmen der Gruppendynamik Konflikte eskalieren, sich Leute verkrachen und gehen, dann ist es voellig egal, ob ich einen Tag oder eine Woche zu spaet davon erfahre, und nichts mehr kitten kann.
Wenn es zu spaet zum Eingreifen ist, dann ist es zu spaet - ganz egal welche Kanaele mir noch verbleiben.
Wenn ich zu langsam bin, dann bin ich draussen.
Okay, will ich mal so stehenlassen, auch wenn ich nicht verstehe, was das konkret mit "inaktiv" zu tun hat, wenn Leute sich innerhalb einer Gruppe verkrachen.
Weil ich der Kern, Anfuehrer, Mediator und die kommunikative Kompetenz der Gruppe bin.
Die Konstellation betrifft ebenso saemtliche Gruppen, in denen ich die einzige Mediations-Kompetenz bin.

Auf virtuellen Ebenen neigen viele Menschen zu Konflikten.
Weil das Medium staerker dazu verleitet, als wenn man demjenigen gegenueber sitzt.
Im realen Leben kann ich die Gruppe da zusammenschweissen, oder neuen Mitgliedern das deeskalative Klima aufzeigen.
Auf virtuellen Platformen kann ich das nur, wenn ich auch anwesend und rechtzeitig bin.
Bin ich das nicht, bin ich quasi inaktiv.
Und Konflikte haben dann den typischen Ablauf im Internet.

Kief hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 17:38
Mir ist bereits zweimal die Gruppe dadurch kollabiert.
Und staendig gibt es Entwicklungen auf anderen Kanaelen, von denen ich zu spaet erfahre.
Dynamik passiert - ob ich dabei bin oder nicht.
Da kannst Du Dich auf den Kopf stellen und auf andere Kanaele pochen - Menschen reagieren aufeinander.
Dort, wo sie ihre Impulse loswerden koennen.
Im Guten wie im Katastrophalen.
Okay, ich würde dazu gerne eine Analogie nennen, nämlich das AB-Forum. Wer hier nicht mitliest, der kann die Geschichten der einzelnen AB-User nicht kennen. Umgekehrt muss man aber nicht jeden Beitrag in diesem Forum lesen, um zu verstehen, was AB-Dasein bedeutet. Genauer gesagt müsste man gar keinen Beitrag lesen, wenn man selber AB ist.
Und welchen Bezug hat das zu einer Gruppe, die sich im realen Leben trifft, und dann irgendwie koordinieren will/muss?

Wenn sich 3 oder 5 oder 15 Leute koordinieren wollen, dann musst Du einen kommunikativen Kanal absprechen, wie man sich koordiniert.
Auf dem moeglichst alle oder die meisten verfuegbar sind.
Da ist es doch voellig unsinnig, sich auf fuenf verschiedenen Kanaele zu verteilen.


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Re: WhatsApp, ein Muss?

Beitrag von Stefan_T » Mittwoch 17. Januar 2018, 20:23

BartS hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 16:59
Stefan_T hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 13:49
Mal zur Verdeutlichung ein Beispiel aus meinem Leben:

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A: "Hey, kommst Du dann auch zum Griechen mit?"
B: "Weiß nicht, wann ist denn das?"
A: "Heute abend halb 7."
B: "Ah, okay. Ich komm mit, ich kann Dich dann mit dem Auto mitnehmen, wenn Du willst"
A: "Ah prima, dann kann ich auch zwei Bier dort trinken."

Geschätzte Dauer dieses Gesprächs, 15-20 Sekunden. Geschätzte Dauer auf WhatsApp ...?
Äh ... in unser WA-Gruppe sind wir 27 Leute. Bei abendlichen Treffen sind meist so 10-15 Leute mit dabei.

Von den 27 sind ca. 3/4 freiberuflich und nicht immer in der Agentur. ALLE für ein Treffen zu kontaktieren geht völlig problemlos in der WA-Gruppe.

Ich stell mir mal nicht vor, was für Aufwand das wäre, die alle per Telefon zu koordinieren. Und wozu auch? Es gibt WA, die Gruppenkommunikation funktioniert hervorragend und problemlos.

Wieso sollte man es sich nun unötig aufwendig machen, nur weil einer sagt "ich will aber nicht". WA kostet keinen Cent. Benutze es oder schau, wie du sonst an die Infos kommt. Das ist nicht die Aufgabe der Gruppe.

Noch ein anderes Beispiel: Meine Nichte ist letztes Jahr in den Kindergarten gekommen. Die Infos für Termine und Ähnliches bekommen die Eltern ausschließlich in einer WA-Gruppe. WA hat sich durchgesetzt, wenn es um Planungen von mehreren Leuten geht.

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Re: WhatsApp, ein Muss?

Beitrag von Ringelnatz » Mittwoch 17. Januar 2018, 20:58

Tania hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 19:17
Und jetzt dasselbe mal mit 3 Teilnehmern:
(...)
Danke für dieses anschauliche Beispiel Tania!
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Re: WhatsApp, ein Muss?

Beitrag von BartS » Mittwoch 17. Januar 2018, 21:43

Tania, wenn die drei Personen in einem Raum sind, dann haben die das in weniger als einer halben Minute geklärt. Ansonsten ist es sowieso am einfachsten, wenn einer eine Zeit vorgibt, und man es dann verschiebt, wenn zu viele Leute nicht können. Oder man macht eine schnelle Doodle-Umfrage. Oder man schickt per Lotus Notes eine Einladung. Oder oder oder. Jeder kann gerne und häufig WhatsApp für seine Verabredungen nutzen. Man muss jetzt nicht so tun, als wenn man erst mit dieser Software in der Lage ist, Treffen zwischen mehr als zwei Personen zu organisieren. :roll: Solche gemeinsamen Verabredungen leben und sterben mit der Mitarbeit der Beteiligten. Wenn man sowieso Schnarchnasen hat, die nichts auf die Reihe bekommen oder bis zur letzten Minute sich nicht für etwas entscheiden können, dann hilft auch WhatsApp nix.
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Re: WhatsApp, ein Muss?

Beitrag von BartS » Mittwoch 17. Januar 2018, 22:05

desigual hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 19:26
Und wenn kurzfristig ein Treffen in der Whatsappgruppe ausgemacht wird, bist du nicht dabei.
Ich kann bei keinem Treffen dabei sein, zu dem ich nicht eingeladen werde. Du etwa? Und wenn ich nicht eingeladen werde, dann wird das seine Gründe haben. Warum sollte ich mir darüber Gedanken machen? Davon mal abgesehen, zu den meisten Forentreffen werde ich keine Zeit haben, weil ich, oh wunder :omg: ein soziales Leben habe, dass ich, Spoileralarm, ohne WhatsApp aufgebaut habe. Allein dieses Wochenende unternehme ich zwei Abendveranstaltungen. Die Leute, die mir wichtig sind, erreiche ich auf den verschiedensten Wegen und die Menschen, denen ich wichtig bin, erreichen mich. Daran wird sich nichts ändern, weil ich eine Kommunikationsplattform nicht nutze. Dieses "wenn Du WhatsApp nicht hast, wirst Du nicht eingeladen"-Gerede ist genauso sinnig, wie wenn man sagen würde, dass man nicht schlafen sollte, weil man sonst etwas im Leben verpassen würde. Soziale Kontakte definieren sich nicht über die Kommunikationsplattform, sondern darüber, dass man in sozialer Beziehung zueinander steht.
desigual hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 19:26
Angenommen aber, ich bin ein Verfechter des "Ich mache mich nicht abhängig vom Smartphone, nutze kein WA und schaue aus Prinzip nur zweimal täglich aufs Handy": Dann kriege ich davon entweder gar nichts mit oder aber ich bekomme freundlicherweise ne SMS, die ich dann am Abend lese.
Ehrlich gesagt, wenn ich morgens mit jemanden was für Nachmittag unternehmen möchte, dann würde ich keine SMS schreiben, sondern direkt über Handy oder Festnetz anrufen. Dann kriege ich sofort eine Rückmeldung und bin nicht darauf angewiesen, dass der andere zufällig auf seine SMS schaut. Dieses Medium nutze ich für Verabredungen, die 1-7 Tage später stattfinden, dann ist genügend Vorlaufzeit.
desigual hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 19:26
Statt einen lustigen Nachmittag zu haben, die Sonne zu genießen und an die frische Luft zu kommen, hänge ich dann hier im ABtreff rum und jammere, wie einsam ich doch bin...
Aber immerhin mache ich mich nicht abhängig von irgendeinem Smartphone und gebe meine Daten niemandem preis.
Echt jetzt?
Smartphone = gemeinsame Spaziergänge,
kein Smartphone = einsam und jammernd?
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Re: WhatsApp, ein Muss?

Beitrag von BartS » Mittwoch 17. Januar 2018, 22:14

Kief hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 20:09
BartS hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 18:22
Okay, ich würde dazu gerne eine Analogie nennen, nämlich das AB-Forum. Wer hier nicht mitliest, der kann die Geschichten der einzelnen AB-User nicht kennen. Umgekehrt muss man aber nicht jeden Beitrag in diesem Forum lesen, um zu verstehen, was AB-Dasein bedeutet. Genauer gesagt müsste man gar keinen Beitrag lesen, wenn man selber AB ist.
Und welchen Bezug hat das zu einer Gruppe, die sich im realen Leben trifft, und dann irgendwie koordinieren will/muss?
Der Bezug besteht darin, dass man immer auf verschiedenen Wegen zueinander finden kann. AB-Paare haben sich über das Forum, den Chat, PN-Kontakte und/oder AB-Treffen kennengelernt. Und so sind hier auch viele Freundschaften entstanden. Und da hat niemand die Forderung aufgestellt, Du musst das Forum nutzen oder Du musst in den Chat gehen, sonst lernst Du niemanden kennen. Die Leute wählen in der Regel die Kommunikationskanäle, mit denen sie sich wohlfühlen und ihrer Kommunikationsart entspricht.
BartS hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 18:22
Wenn sich 3 oder 5 oder 15 Leute koordinieren wollen, dann musst Du einen kommunikativen Kanal absprechen, wie man sich koordiniert.
Ich habe keine Lust, hier schon geführte Diskussionen zu wiederholen, trotzdem die Frage, warum man sich auf einen Kanal einigen muss und warum es nicht zwei, drei oder mehr Kanäle sein können?
BartS hat geschrieben:
Mittwoch 17. Januar 2018, 18:22
Da ist es doch voellig unsinnig, sich auf fuenf verschiedenen Kanaele zu verteilen.
In Deiner Zahlenwelt gibt es nur 1 und 5? :mrgreen:
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